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Ich denke auch, dass die griechische Mentalität sich OHNE erhebliche Schäden und Menschenopfer nicht wirklich ändern wird.
Also verhungern und/oder bürgerkriegsähnliche Zustände könnten eine Änderung in der Auffassung, dass Steuerhinterziehung ein Volkssport ist sowie das etwas andere Demokratierverständnis ändern. Vorher geht ds Fass ohne Boden nicht zu. Es ist nur die Frage, ob wir uns in diesen Strudel mit hinein reissen lassen oder nicht. Denkt daran, das was jetzt läuft ist der Preis dafür, dass wir seit mehr als 60 Jahren keinen Krieg mehr in Europa haben. Wir können uns nur noch aussuchen: - Zahlen bis zum eigenen Konkurs (Folge europäischer Krieg) - Nicht zahlen und einen Bürgerkrieg in den PIGS-Staaten auslösen - Oder direkt einen Krieg anfangen (Aber das würde uns Deutschen sehr sehr übel genommen und ausserdem ist unser Militär dafür nicht mehr geeignet.) Bon Voyage @svenhedin1
:daumen2: :daumen2: :daumen2: LG Der deutsche Steuerzahler ist jetzt mal locker mit 48 Mrd.€ bei dieser Haftungsunion dabei. Dafür steigen die Aktienkurse von Deutscher Bank und Commerzbank. Merkwürdig wo sie doch so in die Pflicht genommen werden. Freiwillig natürlich. Das kommt halt davon wenn diese Gangster Ackermann und Baudoin Prot (BNP Paribas) und Co. mit am Verhandlungstisch sitzen. Und was macht unser Bundestag, die selbsternannten Eliten, Leute, die sich 5 Monate wegen 5 E Hartz VI-Erhöhung echauffieren. Nix! Diese Muppet-Show ruft auch noch Applaus, Applaus. Morgen ist Italien dran. Nebenbei platzt die Immobilienblase in China und der US$ fliegt uns um die Ohren.
Viel Spass noch thatslife
Schön dass Du das so siehst - die Angehörigen der Kriegstoten der 1990er Jahre werden das anders sehen. @jennergruhle
welchen krieg in europa meinst du? "die Angehörigen der Kriegstoten der 1990er Jahre werden das anders sehen." @ all es hat nichts mit ewig gestrig und rechts zu tun, wenn man es auch als deutscher satt hat ausgenutzt zu werden und den lebensstandart anderer völker finanzieren sol, es ist nur selbsterhaltungstrieb. insbesondere wenn man weiß, dass der versorgungs grad der renter in GR bis 80% vom lohn bei 7% beitrag beträgt, beim deutschen zahlmeister versorgungsgrad bis ca 50% bei ca 10% beitrag beträgt. mein vater hat mir heute erklärt, dass er innerhalb der letzten 9 jahre bedingt durch sozialabgaben und steuern 200€ rente weniger hat, in GR gabs in der gleichen zeit massive rentenerhöhungen, finanziert größteils mit krediten für die wir deutschen jetzt gerade stehen., das ärgert viele, auch mich! und so gibt es unzählig viele beispiele in diesem zusammenhang LG olly
Habt ihr alle in den 90ern geschlafen? Die --> Link natürlich. sorry, war auf der leitung gestanden, an die hab ich nicht mehr gedacht. hatte primär an mitteleuropa gedacht, jugoslawien hab ich in erster linie als bürgerkrieg betrachtet, nicht als krieg zw. verschiedenen ländern
LG olly Kriege egal welcher Art sind das allerletzte und der Verlierer ist immer
die Zivilbevölkerung. Diejenigen die Kriege ausgelöst haben sitzen auch danach in der ersten Reihe und verdienen sich wieder Dumm und Albern. Wir alle sind doch das Wahlvieh und können jede Demokratie zum nachdenken zwingen mit unserer Stimme wer jetzt sagt ich kann doch denen nicht meine Stimme geben, doch ihr könnt keine Angst deswegen bricht hier überhaupt nichts zusammen ruck zuck wird sich neu orientiert, und unseren alten großen Volkspartein leisten wieder das was sie auch sollen Verbesserungen für ihr Volk umsetzen. Auch eine Demokratie braucht Kontrolle und das sind wir das Wahlvieh und kein anderer. Man möge sich vorstellen die CDU-SPD unter 6% bei Bundestagswahlen. Na das gebe ein Geschrei quer durchs Land. mfg apollo Apollo:
und wer ist der Verlierer in der jetzigen Situation? Genau die gleichen wie beim einem Krieg. Nämlich das einfache Volk wie Du und ich. By the way: Ich zähle die Jugoslawienkriege nicht dazu, das Jugoslawien nicht zur EU zählt. Mit Europa war eindeutig die EU und die von uns gesponserten Staaten gemeint. Wenn Die dann alle "Heim ins Recih EU" gekommen sind darf der Zahlmeister Deutschland auch dort noch die Reparaturen an Menschen, gesundheit und Material bezahlen. 15 Jahre danach. Bon Voyage @svenhedin,
zu deinem beitrag folgendes komentar: kohl war der unfähigste kanzler der deutschen nachkriegsgeschichte. IQ einer leeren dose bier, der hat nicht mal gemerkt dass er von den franzosen über den tisch gezogen wurde. das schlimme ist wir müssens bezahlen und unser edelschwabe schäuble sagt noch wie toll das ist wer so "clever" ist, sollte nicht über angela lästern LG olly
Und schon wieder geschlafen. Das erste Land das sich von Jugoslawien unabhängig erklärte war Slowenien, das noch einigermaßen Glück hatte (nur 10 Tage Krieg mit nur wenigen Dutzend Opfern, statt ca. 100.000 in drei Jahren wie in Bosnien. Und Slowenien ist sowohl EU-Staat als auch Euro-Land, außerdem wird es auch oft zu Mitteleuropa gezählt. Europa ist eben mehr als die eingeschränkte Sichtweite so mancher Leute. Damals gewesen, du Besserwisser?
Wir reden von der zeit als dort Krieg herrschte? War da Slo oder ähnlich in der EU? Nein. Warum verdrehst du alles mit der Gewalt so und entsellst den offensichtlichen Sinn eines Postings? Bon Voyage Mich graust es hier bei einigen Beiträgen doch jetzt ganz arg.
Mit welcher Leichtigkeit hier Tatsachen verdreht, tausende Kriegstote "nur" Bürgerkriegstote sind oder nicht zu Europa gehören , weil nicht EU. Mensch, das ist vor unserer Haustüre passiert. LG Wolfgang
Du verdrehst die Tatsachen, wenn Du schreibst, dass es in Europa 60 Jahre keinen Krieg gab. Dass es nicht in der EU war, macht die Kriege ja nicht weniger schlimm. In den betreffenden Ländern sind die Auswirkungen aber heute noch zu sehen, am wenigsten in Slowenien, am meisten in Bosnien und Herzegowina. Außerdem ging es hier um Italien und welche Vorkehrungen wir treffen.....
Christel, das müsstest du doch wissen: im Laufe der Seiten entfernt sich der Inhalt immer mehr vom Ursprung. Nur hier wird es langsam unsäglich. LG Wolfgang Deshalb meine Erinnerung, zum Thema zurück zu kommen.
Ansonsten..... EX-Jugoslawien war ein Europäisches Land ob Eu hin oder her ist völlig egal.
Ein Bürgerkrieg na ich glaube wohl eher nicht. Von seiten der Serben gab es auch massive Grenzverletzungen in Richtung Ungarn dieses Thema wurde massiv unter Verschluss gehalten. Die Bundesrepublik Deutschland hatt einseitig Kroatien als Staat anerkannt mal drüber Nachdenken was das heist. Wenn die Amis inkl. der Staaten Europas nicht umgehend eingegriffen hätten währe es unter Umständen zum Flächenbrand gekommen und damit zum echten Bürgerkrieg mit unterschiedlicher Staatenbeteiligung. Wir haben auch tausenden Flüchtlingen geholfen das ist ja wohl das mindeste was wir leisten können und da tut es mir auch um keinen Euro leid der in Menschlichkeit gesteckt wird. Wo ich was dagegen habe ist einem bankrotten System unter die Arme zu greifen was jenseits aller maßhaltigkeit Steuermillarden andere Nationen im eigenen Land versenkt nur um an der Macht zu bleiben oder zu kommen. Wobei das einfache Volk in Gr auch nicht verurteilt werden soll wenn wir die mehr Möglichkeiten hätten noch mehr Steuern am Staat vorbeizuleiten--was würden wir wohl machen. Umsonst meckern wir ja nicht über das mittlerweile völlig unsoziale System oder?????????? mfg apollo was, bitte schön haben die ethnischen Auseinandersetzungen in Jugoslawien (oder Ex-) jetzt mit der Währungsunion, Griechenland oder den jetzt installierten Währungsfonds, der Deutschland in die gesamtschuldnerische Haftung nimmt, zu tun?
thatslife
Kurzer Ausflug in die Derivatewelt: Durch den umstand, dass Du die Liberalisierung des Derivatehandels in dieser zitierten Form , in Zusammenhang mit den Schrottpapieren erwähnst, bringst Du aber doch einiges ganz schön auseinander und vermittelst ein falsches Bild. Schrottpapiere sind erstens nicht zwangsläufig Derivate - Schuldverschreibungen bspw. zählen nicht unbedingt zu Derivaten. und Derivate sind nicht zwangsläufig Schrottpapiere, sie sind ein unverzichtbares, sinnvolles und , für den Privatanleger auch sehr schönes, Finanzinstrument. Zu Derivaten gehören schließlich nicht nur Anleihen, sondern CFDs, Zertifikate, Optionsscheine, Futures, ETFs etc etc Teilweise also Finanzinstrumente, ohne die ein Welthandel (bsp der FX-Handel , der Rohstoff- , Metall-, Nahrungs- oder Indexhandel, etc, etc, etc) gar nicht möglich wäre. VieleArten der Derivate hören sich kompliziert an. Sie sind aber im Prinzip nichts anderes, als ein Vertrag der über die Abnahme einer bestimmten Leistung oder Ware , zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt geschlossen wird. Andere wiederum dienen Kreditgeschäften, dem Börsenhandel auf Pump, dem gehebelten handel, ermöglichen den Handel der Privatanleger mit unterschiedlichen Risikoprofilen und dienen der internationalen Industrie, der Finanzwelt und den Fonds zum hedgen (gehebltem Absichern, um umfangreiche Positionen mit weniger Investitionen gegen verschiedene Einflüsse abzusichern). Zum augenblicklichen EU-Gedöns. Ich verstehe gar nicht, warum so gut wie niemand (und das sag ich nicht gerne :D ) auf den Beitrag von Svenhedin eingeht. Mich wundert das deshalb, weil dieses Posting (Seite 9 ) nämlich so ziemlich genau auf den punkt bringt, wieso es überhaupt nicht verwerflich sein sollte (wirtschaftlich mal etwas an den Rand gerückt) zu sagen: "Was geht mich der Scheiß überhaupt an?" und wieso dieses Währungs- und Schuldengalama, MEHR ODER WENIGER, zur never ending Story werden wird. Svenhedin bringt es deshalb auf den Punkt, weil es ja schluendlich ein kulturelles Problem ist. Es fängt, wie beim kleinen Man eben auch, beim Verantwortungsbewußtsein, beim Umgang mit Geld, dem sozialen Verständnis und Engagement, der Auffassung des "sinnvollen Sparens" und bei den Prioritäten des Alltags an. Man wollte sich, koste es was es wolle, gegen den großen "Freund" aus Übersee und gegen die Asiaten rüsten und ging naiverweise davon aus, dass sich die industrielle, finanzielle und wirrtschaftliche Stärke zu unseren Gunsten verändern werden wird. Wie naiv. Man vergaß dabei total die unterschiedlichen kulturellen Eigenarten und die unterschiedliche Auffassung von natürlichem Egoismus einer völlig unterschiedlichen Gesellschaft. So wie wir Deutschen ständig, zu recht, Angst haben etwas abzugeben und unsere Postion zu verschlechtern, greift der Grieche bspw. nach allem, was er kriegen kann. Ich mag Griechenland und die Griechen. Aber man muß sich doch fragen: Wie lange sind wir, die Griechen und wir Deutschen, denn nun schon Europäer? Was haben die Griechen in dieser ganzen Zeit gemacht, um europäischen Standart zu erreichen? Noch schlimmer : Was ist denn "der europäische Standart"? Wir??? Sie waren clever - sie haben nichts gemacht. Wieso auch? Und - was hätten sie denn überhaupt tun sollen? Reichen "ein paar Milliarden" ein ganzes Land/Staat auf lange Sicht auf ein Niveau zu heben, dass die natürlich Differenz zwischen der deutschen Mark und den griechischen Drachmen ausgleicht? Wohl kaum. Zumal ja eben Griechenland nicht das einzige Land ist, dass die Hand aufhält und das die Kraft Europa's , in jeglicher Hinsicht, eher schwächt, als stärkt - was ist also "europäischer Standart" ? Die Interessen und die Notwendigkeiten (die ja sogar teilweise auch noch aus völlig unterschiedlichen politischen Systemen entstanden sind) sind innerhalb Europas so unterschiedlich, wie sie unterschiedlicher gar nicht sein könnten. Wen hat es denn bislang, vor der Krise, interessiert, was z.B. die Griechen mit unserem Geld machen? Der Poker mit den Anleihen und Schuldverschreibungen hat das Niveau der Schummelpapiere längst erreicht. Es werden Schulden gemacht um Schulden zu begleichen -prima Sache, wären da nicht die zinsen - die optimale Basis zur Blasenbildung. Kreditlauzeiten, bei denen man sich (hoffentlich) ja mal was gedacht hat, werden nach Belieben verlängert. Man freut sich über ein zusätzliches Engagement der Banken, die mit Ihrem Geld hilfreich zur Seite stehen. Wie man ja weiß, bin ich ja "pro Bank" eingestellt, deshalb verurteile ich die Tatsache, dass die Banken das sicher nicht aus Solidarität oder Nächstenliebe tun, nicht, aber sollte sich unsere Politik nicht fragen: "Wieso", anstatt in nicht allzu ferner Zukunft dann wieder enttäuscht vom vermeindlich Helfenden jämmerlich zu weinen und zu behaupten: Die bösen Banken sind schuld und haben unsere topbezahlten Finanzexperten wieder an der Nase rumgeführt. Erstaunlich , sowieso, wieso Börsianer und Banken immer soviele Dinge soviel früher wissen und vorhersehen können, als die Finanzministerien Europa's.
1. weil sich Banker und Börsianer zumindest mit der Finanzwelt beschäftigt haben, eine Lehre, ein Studium usw. in der entsprechenden Fachrichtung hatten, während Finanzminister oder überhaupt Minister so austauschbar sind wie eine Rolle Klopapier: Familienminister-Umweltminister-Kanzler, Familienminister-Arbeitsminister, Innenminister-Kriegsminister usw.... die einzige Qualifikation, die ein Minister heute braucht, ist das entsprechend aktuelle Parteibuch! 2. weil es bei Bankern und Börsianern um das eigene Geld bzw. um das Geld ihres Unternehmens geht, wo sie zumindest am Gewinn beteiligt sind während die Minister ja nur über das Geld der Steuerzahler entscheiden und ihr Ministergehalt und die Pension so oder so bekommen! 3. weil Banker und Börsianer bei Betrügereien und Insolvenzverschleppungen mit einem Bein im Knast stehen, während einem Minister außer einer vorzeitigen Pensionierung (ewig Geld für Nichtstun) kaum etwas passiert, wenn er eine Fehlentscheidung trifft! usw. LG
Das ist mir, berufsbedingt schon klar - ich meinte eigentlich, dass sich das besagte Politiker generell mal fragen sollten. Gast
das war :daumen2: Zur Erklärung, warum das Finanzministerium und allgemein die Politk zu solchen Fehlentscheidungen kommt. Erstens steht der politisch gewählte Entscheider auf oberster Stufe, hat aber i.d.R. nicht die Ausbildung oder gar die Bildung um so was überhaupt zu überschauen. Zweitens. Die Resorts können und haben zwar die Bildung und den Sachverstand, sind aber meißt sehr weit weg vom Sachverhalt und der Verantwortung und können so vor sich hin wursteln Drittens. die von der Poltik extern Gefragten, vertreten erst mal die eigen Interessen Das war schon immer so und wird auch in Zukunft leider weiter Bestand haben. Was aber sich ändern muss, ist die Bodenständigkeit und das Entfernen von Selbstgefälligkeit und Überheblichkeit. Die derzeitige Politk hat ihre "Lehrzeit" ohne "Prügel" absolviert. Aber ohne "Prügel" eben keine ordentliche "Erziehung" und ein antiautäres Auftreten das von Verantworungslosigkeit geprägt ist. Fazit: die Politik braucht in Ihrer "Ausbildung" Dresche! Und die die, diese nicht bekommen haben, müssen durch "besser" ausgebildete und verantwrungsvollere ersetzt werden. Aber es muss auch unser Volk begreifen, das Quantität nicht unbedingt eine Verbesserung der Lebensumstände giebt, sondern nur Qualität die sich auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit orientiert. Jörg
Grundsätzlich hast Du recht, Derivate (Termingeschäfte im w.S.) sind nichts Schlechtes. Schon auf Steintafeln aus der Herrschaftszeit des babylonischen Königs Hammurabi um 1700 vor Christus gaben Händler ihren Kunden das Recht, zu vereinbarten Zeitpunkten bei ihnen Sklaven zu kaufen. Die Verträge waren übertragbar. Der Besitzer konnte die Option auf den Sklaven verkaufen – etwa, wenn er inzwischen glaubte, dass die Preise für Sklaven nach dem Stichtag sinken würden. Das Problem ist heutzutage allerdings ihr Volumen. Ihr Wert wird heute auf etwa 600 Billionen Dollar geschätzt - das ist das Zehnfache des Bruttoinlandsprodukts der gesamten Welt. Wenn hier etwas schief geht... Ein weiteres Problem, niemand findet sich in diesem seit Anfang der 90er entstandenen Derivatedschungel zurecht, auch nicht die, die sie in die Welt gesetzt haben. Derivate sind ja nichts anderes als vertraglich festgezurrte Wetten auf die Entwicklung von ökonomischen Basiswerten. Nahezu alles, was irgendwie mit Wirtschaftsindikatoren oder -risiken zu tun hat, wurde zu Futures und Optionen oder ähnlichen Finanzkonstrukten "designt". In Wahrheit sind Derivate also nicht Wert- sondern Wettpapiere. Eine Spielwiese für Banker, zunächst überwiegend im angelsächsischem Raum. Seit Anfang dieses Jahrtausends dürfen das auch dieBanken in Deutschland. Mit der Liberalisierung des Finanzmarktes, wurde auch es den deutschen Banken erlaubt mit Wertpapieren zu spekulieren, in denen Kreditforderungen an amerikanische Immobilienbesitzer verbrieft sind. Das sind die „Schrottpapiere“, die deutsche Banken erst angesammelt, dann in „bad banks“ ausgelagert, also dem Steuerzahler „geschenkt“ haben. Das sind keine Derivate im engeren Sinne, da gebe ich Dir mal ausnahmsweise recht. Viele
Jaein. Du hast zwar nicht ganz unrecht, aber diese gewaltige Zahl sollte man insofern relativieren, als dass etliche Derivate auch nicht jedem zugänglich sind und/oder nur einen bestimmten Verwendungszweck haben. Letztlich zählt einfach auch nicht die Stückzahl, sondern wie liquide sie sind - sprich: wei viel sie altive gehandelt werden. Die Zahl täuscht auch deswegen, als dass z.B. die ganzen Knockout-Zertifikate ( für Outsider: die zeitlich begrenzten Hebelzertifikate) sich in ihren Laufzeiten überlappen und auf den gleichen Basiswert eben schon teilweise hunderte Zertifikate, nur mit anderm Hebel und anderen Laufzeiten im Umlauf sind. Die Banken emittieren täglich weitere, um eben für jeden eine entsprechende Hebel/Risiko-Variante zur Verfügung zu stellen.
Ein Bild sagt mehr tausend Worte (FAZ 22.07.2011): --> Link{081B3761-CF42-4F14-BB52-EDA607B414AF}Picture.jpg
thatslife
Ja was sagt uns dieses Bild denn, und bei welcher Gelegenheit wurde es denn aufgenommen? nun, das steht in der FAZ von heute!
thatslife Vielleicht noch eine kleine Info zum Thema Griechenlandrettung:
"Familie Papandreou und CDS-Spekulation Eine Bombe von der Eleftherotypia [athens] Heute morgen hat die Zeitung "Eleftherotypia" (Ελευθεροτυπία, wörtlich: Pressefreiheit) eine Bombe platzen lassen. Normalerweise sind die ökonomischen Abenteuer der Familie Papandreou für die Presse strikt Tabu, Schwarze Liste, da schreibt man nicht darüber. Zu sehen und zu lesen gabs bisher schon auf dem Internet, dass die "Papandreou AG" viel, viel Geld mit CDS-Spekulationen verdient. Max Keizer spricht von 25 Milliarden, die die Familie des Premierministers damit verdient hat, gegen das eigene Land zu "wetten" und natürlich prompt im Ausland in vielen, vielen Offshore-Firmen versteckt hat. Der aktuelle publizierte Artikel zeigt auf, dass der Bruder des Premierministers im "Strategic Comittee" der Firma "Unigestion" sitzt. Eine Firma, die nach dem Bericht an mehr als 8 Milliarden in CDS dreht. Nach dem, was ich aus bisherigen Berichten sehen konnte, dürfte es sich hier nur um ein kleines Eckchen der Verstrickungen der "Papandreou AG" handeln. Sicher ist auf jedenfall, dass das Familienunternehmen Papandreou auf den Ruin des von ihnen regierten Landes spekuliert und dabei prächtig verdient. Auch jetzt wieder wird versucht werden, diese Nachricht in den Medien kleinzuhalten oder ganz zu verstecken. Die europäischen Medien haben bis jetzt jedenfalls noch kein Wort dazu veröffentlicht. Der Artikel der Eleftherotypia führt als Beispiel die Briefkastenfirma "i4cense" an, die der Bruder des Premierministers in der Schweiz laufen hat. Die Existenz dieser Firma wurde in Recherchen von Eleftherotypia-Journalisten schon im März, Mai und Oktober 2010 enthüllt, die Nachricht bekommt aber erst jetzt Publizität." Das Volumen von Credit Default Swaps mit denen die grössten Spekulanten, wie JP Morgan, Goldman Sachs und wer hätte das gedacht, die Deutsche Bank!!! auf den griechischen Staatsbankrott gewettet haben ca. 20 Billionen!!!€ Auf geht's in die nächste Runde. Italien, Spanien oder doch Belgien? Wir lassen uns überraschen. :wall: thatslife
nachdem J.A. gesagt hat, das es hart für die Banken wird! :wink: Jörg
Da kann man ja eigentlich nur noch sagen, egal welches Land folgt, je schneller das verlogene und betrügerische Weltfinanzsystem zusammenbricht, desto besser! LG
Und dann? Steinzeit? Oder was? Manchmal habe ich bei uns das Gefühl, einige suhlen sich richtig in den Horrorszenarien und finden das echt toll, ohne über die sich daraus ergebenden Konsequenzen auch für sich selbst mal nachzudenken. Viel Spaß ohne Finanzsystem. LG Wolfgang
20 Billionen? Viel zu viel, das wäre mehr als das amerikanische Staatsdefizit. Da hat mal wieder jemand die Zahlen durcheinandergebracht. 1 Billion (engl.) = 1 Milliarde (deutsch) @ macagi,
da hat niemand Zahlen durcheinandergebracht. Und schon gar nicht mal wieder :D Quelle: Spiegel vom 10.05.2010 "Der Spekulationsmarkt für Kreditversicherungen ist gigantisch groß. Die US-Datensammelstelle Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) schätzt den Markt auf 22 Billionen Dollar. Sie erfasst nach eigenen Angaben fast alle CDS-Geschäfte, die weltweit abgewickelt werden, und ist eine wichtige Quelle für die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)." Bald suchen sich die vagabundierenden Billionen neue Opfer. Ring frei für die neue Runde. Mehr, mehr, rief der kleine Häwelmann Mal sehen wann sie kommt, die Krise. Vielleicht zuerst ne schöne Deflation mit allem drum und dran (bei geplünderter Staatskasse), dann eine Stagnation mit noch höherer Arbeitslosigkeit und zum Schluss, als wäre das nicht schon schlimm genug, die Hyperinflation. Die Notenpressen laufen jetzt schon auf Hochtouren und irgendwann in absehbarer Zeit flutet der in den schwarzen Bilanzlöchern der Investmentbanken verborgene Zaster den Markt. Gott zum thatslife
Die haben wahrscheinlich Drachmen gemeint, denn das griechische BIP lag 2010 bei 321 Milliarden Dollar. Eine Billion sind 1000 Milliarden ! Also ich glaube, da stimmen die 20 Billionen gegen Greichenland nicht ganz, allerdings, weltweit möglicherweise umhervagabunierend schon.
Ja, weltweit für Alles vielleicht. Die Zahl war aber im Zusammenhang mit GR genannt worden, und dort wird erwartet dass der CDS Markt sehr klein ist. Bei Italien übrigens auch, verschwindend klein. Ich bin nun wahrlich kein Finanzexperte. Die ganzen Begriffe aus der Finanzwelt und die Geschäftsabläufe (vor allem die spekulativen) verwirren mich. Ich blick da nicht durch.
Wenn ich mir aber die Mitteilungen in den Zeitungen so durchlese (nebenbei bemerkt, ich habe auch nicht das Gefühl, dass die Journalisten wirklich durchblicken), gewinne ich nach den letzten Beschlüßen folgenden Eindruck. 1. Das System soll am Laufen bleiben, weil zuviele Finanzgeschäftler (so nenne ich sie mal) daran gut verdienen. Es findet keine grundlegende Reform der Finanzwirtschaft statt. Der Schuldenberg wird nicht kleiner, er wird nur etwas anders verteilt. 2. Der "normale" Grieche wird jetzt wirtschaftlich ausgequetscht. 3. Weil das nicht reicht, kommen die wirtschaftlich stärkeren Länder mit in die Haftung. So eine Art überdimensionaler Länderfinanzausgleich. Nicht das die Schwobe den Ostfriesen was zahlen, nein Schwaben und Ostfriesen zahlen bei Bedarf nun auch für die Griechen, die Portugiesen, etc... 4. Mich stört es nicht einem Notleidenden zu helfen. Ganz im Gegenteil. Was mich an diesem Verfahren stört ist erst einmal das Gefühl, dass ich mit meinen Steuermitteln nicht denen helfe, die es nötig haben, sondern die Mittel in die Säckel derer verschwinden, die es nicht brauchen und sich dann sonstwo auf Schweizer Bankkonten oder in edlen Jachten im Hafen von Monaco wiederfinden. 5. Ich habe leider nicht das Gefühl, dagegen wirklich etwas unternehmen zu können. 6. Wenn ich unseren Bundestagsabgeordneten damit konfrontieren würde. Er könnte mir nicht einmal inhaltlich etwas dazu sagen. Der hat überhaupt keine Ahnung. 7. Was kann ich also tun ? Hallo,
ich finde den disput über 22 billionen, 5 billionen oder sonstige billionen müßig. die zahl/geldsumme ist unvorstellbar. außnahmsweise ein vorschlag aus dem helenistischen altertum, ab 10.000 wurde nicht mehr gezählt es gab dann nur noch das wort "viele" LG olly
leider können wir nichts Legales tun , um den masslosen Krisen-Gewinnlern und Spekulanten das Handwerk zu legen. @geoheiner,
1. Doch, der Berg wird kleiner - das ist ein Fortschritt. Allerdings nur um 21%, es gibt viele die meinen dass 50 oder mehr % notwendig seinen. 2. Das wurde er vorher schon. 3. Ja, aber momentan sind alles nur Garantien. Die Frage ist was 2013 passiert. 4. Ja, so denke ich auch. Die müssen anscheinend Einiges in Ordnung bringen. 5. Yep. 6. Yep. 7. Zahlen. Deutschland generell wird irgendwann zahlen müssen, aufgrund höherer Zinsen. Man sollte aber nicht vergessen dass es anderswo - USA - noch schlimmer aussieht. Die Fed bereiten sich schon auf die Zahlungsunfähigkeit in Washington vor, --> Link und im Bundesstaat Minnesota ist das Ereignis schon eingetreten. --> Link ach ja, und irgendwann wird GR nochmals eine Spritze brauchen, zusätzlich. Ich verstehe nicht, warum nicht einfach ALLE Schulden - weltweit - in eine große "Bad Bank" ausgelagert werden. Dann ist doch alles wieder in Ordnung. Keiner ist mehr pleite, alle sind glücklich. So ging es doch auch mit den gigantischen Schulden der HRE. Von denen redet keiner mehr, weil die in der BB so gut aufgehoben sind.
okay, meine auch :D LG
Bist du sicher? Ich glaube nicht dass das mit der weltweiten BB funktioniert..... Interessanter wäre es mal die ganzen Gläubiger zu ermitteln - vielleicht schulden die sich ja gegenseitig was. Dann könnte man die gegenseitigen Schulden anulieren...... |
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