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Schulden, Schulden und noch mehr Schulden 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 10


Sina1 am 14 Jul 2011 21:57:58

dodo66 hat geschrieben:das deutsche volk ist weder blöder noch unfähiger demokratie zu leben als andere völker


Aber weil das Deutsche Volk bei egal welchem Volksentscheid im Sinne des Deutschen Volkes entscheiden würde und nicht im Sinne der USA, Israels, Südeuropas, Nordeuropas, Afrikas oder der Internationalen Banken, genau deswegen läßt man das Deutsche Volk nicht entscheiden.

LG

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Gast am 15 Jul 2011 09:53:29

player hat geschrieben:[
In dieser "Erklärung" sind so viele falsche Fakten und Ansichten enthalten, dass es mir zu mühsam ist alle zu berichtigen.
Allein die Behauptung D sei im Ausland nicht verschuldet, oder dass D der größte Schuldner Griechenlands wäre usw. usf. ist schlicht und einfach falsch.
Weniger wäre oft mehr!


1. habe ich nicht geschrieben das Deutschland keine Auslandschulden hat, sondern ein das es ein Gläubiger ist. Und dies unterm Strich nach Verrechnung Schulden gegen Guthaben!
2. weiß ich nicht ob verschrieben, aber eben ist D. Gläubiger und nicht Schuldner von GR!
3. Können Ansichten nicht falsch sein, nur anders. Es giebt da kein richtig oder falsch!
4. kann jeder behaupten es sei alles falsch, macht sich aber nicht glaubwürdiger wenn man andere der Dummheit bezichtigt, ohne dies beweisen zu wollen oder können!

Jörg

RR78 am 15 Jul 2011 15:18:34

Kann mir mal jemand sagen bei wem auch wir diese Schulden haben ? Die Banken können es ja nicht sein, die wurden ja gerade erst von uns gerettet. Es gilt doch: Geld verschwindet nicht, es hat nur ein Anderer

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Gast am 15 Jul 2011 19:27:49

RR78 hat geschrieben:Kann mir mal jemand sagen bei wem auch wir diese Schulden haben ? Die Banken können es ja nicht sein, die wurden ja gerade erst von uns gerettet. Es gilt doch: Geld verschwindet nicht, es hat nur ein Anderer


Genau, dann solltest du dir mal die Sparvermögen der Deutschen zur Gemüte führen.
Wenn man alles Schulden in Deutschland und alle Vermögen gegenüberstellt, bleibt ein Dickes Plus. Und dieses dicke Plus befindet sich eben genau dort wo die Finanzen brennen.

Aber was rede ich, man tut sich in irgendwelchen Details verlieren und betrachtet immer nur eine Seite, anstatt sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen. Der Grund ist immer der gleiche, wenn man kleine Details verändert braucht man keine großen Entscheidungen zu fällen. Aber genau dies ist eben nicht mehr aufschiebbar, wie man sieht. Und wenn man nicht entscheidet, wird man leztenendes vor vollendete Tatsachen gestellt, das ist zwar nicht schön aber erst mal bequem.

Jörg

GeoHeiner am 15 Jul 2011 22:08:13

--> Link

Warum gönnen sich eigentlich (fast immer) nur die alten Herren der Politik wie Altkanzler Schmidt so deutliche Worte.

Gast am 15 Jul 2011 22:25:15

Hallo
egal wie man politisch zu ihm steht, man muß h. schmidt attestieren, dass er mehr eier hat als der halbe bundestag zusammen und er einer der fähigsten kanzler war.
LG
olly

thatslife am 16 Jul 2011 00:47:02

dazu ein Kommentar von Wilhelm Hankel:
Die Szene am 5. Juli in Karlsruhe ist ebenso gespenstisch wie politisch explosiv. Da erklärt das höchste deutsche Gericht, es wolle die hunderte von Milliarden kostende Rettung der Euro-Währung rein rechtlich „unter Ausschluß ökonomischer Argumente“ (so der Präsident des Bundesverfassungsgerichts) behandeln. Da rechtfertigt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) seinen Aktionismus in dieser Sache damit, man habe im Mai 2010 vor der „Notsituation“ gestanden, eine Staatspleite Griechenlands mit unabsehbaren Folgen für das Finanzsystem und die Gemeinschaftswährung abwehren zu müssen – eine mögliche Kettenreaktion, gefährlicher als die nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008.

Wie viele Straftatbestände kommen hier zusammen? Der deutsche Finanzminister bekennt sich offen – wie seine bisherige französische Amtskollegin Christine Lagarde, die neue Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) – zum Bruch der EU-Verträge, die genau dieses, nämlich die Haftung von EU-Staaten für andere (No-Bailout-Klausel) ausschließen. Schäuble betreibt mit Steuergeldern, was privatrechtlich unter Strafe steht: Konkursverschleppung in Griechenland und anderen Defizitländern der Euro-Zone. Und was noch schwerer wiegt: Er geht über „das Königsrecht des Parlaments“ (so einer der Verfassungsrichter) hinweg und verpfändet eine dreistellige Milliardensumme fast in der Größenordnung des Bundeshaushaltes auf Jahre hinaus für Hilfsaktionen, von denen er noch nicht einmal darlegen kann, ob diese Reparaturen am Haus Europa überhaupt notwendig sind und wem sie nützen: Griechenland, dem Finanzsektor, der sein in Griechenland verzocktes Geld dadurch wieder erhält, oder dem Euro. Und das aus dem Munde eines Ministers, der bei Amtsantritt geschworen hat, „Schaden vom deutschen Volk abzuwehren“ (Artikel 56 Grundgesetz). In jedem anderen demokratischen Land sähe sich ein solcher Finanzminister den bohrendsten Fragen von Öffentlichkeit, Medien sowie der parlamentarischen Opposition ausgesetzt. Doch diese interessiert offenbar der Frauen-Fußball mehr als die Perspektiven der Staatsfinanzen. Jetzt wäre Unruhe allererste Bürgerpflicht – denn es geht nicht nur um die Zahlungs- und Funktionsfähigkeit des Staates, sondern das Einkommen aller Bürger „nach Steuerabzug“. Dieser Staat dürfte nach Erfüllung der für Europa eingegangenen Verpflichtungen noch weniger „netto“ von „brutto“ übrig lassen als bisher. Wolfgang Schäuble weiß, warum er die Steuersenkungspläne seines FDP-Kollegen Philipp Rösler aus dem Wirtschaftsressort und seiner Kanzlerin für „Träumereien“ hält.

Kein Parlament, auch nicht das deutsche, darf unter Zeitdruck und dem Zwang einer „behaupteten, aber nicht bewiesenen Notsituation“ seine Kontrollpflichten vernachlässigen, so Dietrich Murswiek, Direktor des Instituts für Öffentliches Recht an der Uni Freiburg und Prozeßvertreter des in Sachen Euro-Rettung klagenden CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler. Diese Kontrollpflichten sind unabdingbar. „Not kennt kein Gebot“, gilt nicht für den Gesetzgeber. Doch hat diese angebliche Notsituation wirklich bestanden und besteht sie noch immer?

Der Verfasser hat dem Gericht erläutert, warum erst die überstürzt und mit fragwürdiger Begründung beschlossenen „Rettungsschirme“ für Griechenland und den Euro die jetzigen Probleme geschaffen haben. Hätte man Griechenland im Mai 2010 keine Hilfe gewährt, was wäre geschehen? Das Land hätte die Euro-Zone verlassen, es hätte seine neue Währung kräftig abgewertet. Das Ausland hätte Griechenland freiwillig einen Schuldennachlaß („haircut) anbieten müssen, denn die Alternative wäre gewesen, kein Geld aus Athen zu bekommen, weil es seine Auslandstransfers eingestellt hätte. Griechenland befände sich seit einem Jahr auf Erholungskurs, denn es brauchte weder die demokratiefeindlichen noch die ökonomisch unsinnigen Auflagen von EU und IWF erfüllen. Der Euro wäre nach dem Ausscheiden der Konkursstaaten kräftiger denn je! Denn aus wie vielen Staaten eine Währungsunion besteht – aus 17, 16 oder nur 12 – kann nicht politisch beschlossen werden. Das entscheidet einzig und allein die innere Stabilität der die Währungsehe eingehenden Staaten (und ihr Wille, sie auch zu wahren).

Wie auch immer man es dreht und wendet: Ein Finanzminister, der seinen Haushalt sprengt, Deutschlands Rolle als Finanzier konkursreifer Staaten in Europa unbegrenzt festschreibt, seine Mitbürger um den Gegenwert ihrer hart verdienten und erbrachten Steuerleistungen prellt, indem er es ermöglicht, daß europäische Pleitestaaten die eigene Steuerleistung durch Kredite und Hilfszahlungen aus der EU „ersetzen“ können und diese Generation und die folgenden aufs Schwerste mit untragbaren Steuerhypotheken belastet – ein solcher Finanzminister wäre in jedem anderen Land politisch ein toter Mann. Wollte Angela Merkel wirklich Schaden vom deutschen Volk abwehren, (was auch sie geschworen hat) und ihr Überleben im Amt sichern, sie müßte diesen Minister jetzt entlassen. Denn nach dem Spruch aus Karlsruhe, wie immer er ausfällt, ist es für sie zu spät. Dann haftet auch sie für einen Minister, der mit Starrsinn, Unbelehrbarkeit oder mangelnden Fachkompetenz – man kann sich den Grund aussuchen – sie und ihr Kabinett ins politisch Aus manövriert hat.


thatslife

Gast am 16 Jul 2011 09:49:49

@thatslife
:daumen2: volltreffer

ich hätte nie ein problem mit dem € gehabt wenn er eine Währung vergleichbarer volswirtschaften und mentalitäten gewesen wäre, z.b. NL, A, N, S, DK, L, (F), D, FIN das hätte geklappt. den anderen hätte erst der zutritt gewährt wetrden dürfen wenn sie ihre hausaufgaben erledigt hätten. europagedanke hin oder her. man darf nicht zugunsten nebulöser visionen den wirtschaftlichen verstand ausschalten,
denn "wer visionen hat sollte zum arzt gehen-h.schmidt"
LG
olly

kintzi am 16 Jul 2011 10:01:48

Hallo, "Apres moi la deluge" ! Und: Les Allemands sollen zahlen, nachdem sie im letzten Jahrhundert halb Europa in Schutt u. Asche gelegt haben. Denken viele EU-Politiker. Richi

kintzi am 16 Jul 2011 10:08:58

Unsere Regierungsparteien protzen doch überall rum, wie reich wir durch das "von ihnen bewirkte" wirtschaftliche "Recovery" wieder sind (u. das bei Milliarden neuer Schulden). Richi

Gast am 16 Jul 2011 12:01:49

Am ehesten gehe ich immer noch mit dem Kommentar von Stefan Kornelius in der SZ konform:




...Wer Griechenland jetzt in den Bankrott treibt, der löst eine nicht zu beherrschende Kettenreaktion aus. Ähnlich einer Kernschmelze lässt sich der Prozess dann nicht mehr aufhalten. Banken würden kollabieren, andere Länder in Europa von dem Bankrott-Bazillus angegriffen. Und wer jetzt ein Euro-Mitglied opfert, der gibt gleich den nächsten zum Abschuss frei...


...Die bisher propagierte Alternative ist aber ebenso unrealistisch: Griechenland wird auf Dauer durchgefüttert...


...Die griechische Volkswirtschaft wird ihre Schulden aus eigener Kraft nicht begleichen können. Griechenland wird man also irgendwann seine Schulden zumindest teilweise erlassen müssen...


... Es geht also um Zeitgewinn,und es geht um die Begrenzung von Panik. Es geht darum, das zweite griechische Hilfspaket im September möglichst geräuscharm zu verabschieden und damit Zeit zu kaufen, ehe die große Operation Schuldenschnitt tatsächlich kommen wird ...


...Für diese kritische Phase bis dahin braucht es also starke Nerven, möglichst wenig populistische Trittbrettfahrer und eine straffe Führung. An all dem fehlt es aber...



...Unverständlich ist, dass die Euro-Zone in ihrer schlimmsten Krise nach wie vor geführt wird wie die Kasse vom Sportverein...

(Quelle, SZ, 14.7.2011, Seite 4, Hervorhebung durch mich)




Peter

kintzi am 16 Jul 2011 14:26:48

Hallo yasar, um die EU u. diese Währung zu retten, bleibt doch nichts anderes als der Bibelspruch: Einer trage des anderen Last, ganz gleich, wie im Einzelnen. Obgleich so etwas von den Initiatoren nicht vorgesehen war/ist. Dass das sehr einseitig wird/schon ist, ist klar. Wenn das nicht so funktioniert, bricht der EU Laden eh zusammen. Bei den gelegentlichen Brüsseler Untaten kann ich mir schon einige vorstellen, denen das nicht ungelegen käme.
Richi

GeoHeiner am 16 Jul 2011 18:07:35

--> Link

Wenn ich das so lese, bekomme ich einen Knoten im Bauch und entwickle doch ungemütliche Gefühle gegenüber Bankern, Steuerflüchtlingen und all denen, die uns da in die "Scheiße geritten" haben, wie Helmut Schmidt sagte.

Gast am 16 Jul 2011 21:10:01

Heiner die ganzen mißstände in GR-verwaltung sind seit jahrzehnten bekannt und der deutsche bzw europäische steuerzahler soll es bezahlen. außerdem muß festgehalten werden, dass mit einführung des euro die griechische bevölkerung einen quantensprung im lebensstandart erreicht hat ohne steigerung der produktivität, also auf pump, daher mein vorschlag den GR werden 70% der schulden erlassen wenn sie gleichzeitig die drachme wieder einführen, die wirtschaft kan n dann wieder konkurenzfähig werden
LG
olly

creativi am 16 Jul 2011 22:02:30

Ich glaube auch nicht das die Banken allein die Schuld tragen.

Vor Jahren wurde die Stabililität noch durch entsprechende Ab-/oder Aufwertung der jeweiligen Situation angepasst.
Warum wurde den Währungen wie z.B. in Spanien Jahr für Jahr abgewertet? Um einen Ausgleich zu schaffen.

Wie kann denn das gehen wenn wir alle die gleiche Währung haben?

Überspitzt gesagt: bekomme mal als Arbeitsloser einen Kredit.

wolfherm am 17 Jul 2011 00:00:34

dodo66 hat geschrieben:Heiner die ganzen mißstände in GR-verwaltung sind seit jahrzehnten bekannt und der deutsche bzw europäische steuerzahler soll es bezahlen. außerdem muß festgehalten werden, dass mit einführung des euro die griechische bevölkerung einen quantensprung im lebensstandart erreicht hat ohne steigerung der produktivität, also auf pump, daher mein vorschlag den GR werden 70% der schulden erlassen wenn sie gleichzeitig die drachme wieder einführen, die wirtschaft kan n dann wieder konkurenzfähig werden
LG
olly



Mensch, wenn du das alles seit Jahrzehnten wußtest, warum hast du dann nicht Laut gegeben????

Ich finde, Pathologen, die im Nachhinein alles besser wissen, sind auch nur Leichenfledderer.

LG Wolfgang

kintzi am 17 Jul 2011 03:34:28

Nö, für uns Kliniker " postmotortale Klugscheißer" Richi

Gast am 17 Jul 2011 15:23:42

Habe vor ein paar Tagen, leider nur mit einem Ohr, eine Sendung auf Phoenix über Aspekte der GR-Problematik mitgehört.



Mitbekommen habe ich, dass

- eine große Brücke in eine unterentwickelte Gegend in GR übers Meer gebaut wurde

- den allergrößten Teil hat die EU bezahlt

- die Brücke erspart eine Fährüberfahrt von ca. 45 Min. für ca. 6,- €



Das Ergebnis ist

- irgendeine griech. Gesellschaft kassiert jetzt für die Brückenbenutzung ca. 12,50 €

- die Brücke wird kaum genutzt

- die meisten KFZ nutzen weiterhin die billigere Fähre, weil sie sich die teure Brücke nicht leisten können




Auch wenn einiges nicht zu dieser Geschichte passt, so erinnert mich doch vieles an Ephraim Kishon und den "Blaumilchkanal".

Nur alles viel größer, und teurer und..... diesmal auf eben auf unsere Kosten!


Humor ist, bekanntlich, wenn man trotzdem lacht!!! :wink:



Peter

Ostwestfale am 17 Jul 2011 15:38:38

wolfherm hat geschrieben:
Mensch, wenn du das alles seit Jahrzehnten wußtest, warum hast du dann nicht Laut gegeben????

Ich finde, Pathologen, die im Nachhinein alles besser wissen, sind auch nur Leichenfledderer.

LG Wolfgang


Sorry, da muss ich aber deutlich wiedersprechen.

über diverse Schieflagen in Griechenland berichtete schon ein Artikel in meinem Reiseführer "HB-Bildatlas" 1994.

Da wurde z.B. schon vom Volkssport Steuerhinterziehung und dem Verständnis von Demokratie berichtet.

Daher muss ich hier doch meinen Widerspruch laut kund tun.

Nur wollte es keiner hören - weil es eben nicht zwangsweise von den EU-Bürgern sondern indirekt von den freiwillig einreisenden Touristen bezahlt wurde.
Und über das griechische Rechtssystem wissen der ein oder ander Segler bzw. Bootseigentümer auch so die eine oder andere Anekdote zu berichten.

Bon Voyage - und ich fahre bei Gelegenheit trotzdem wieder hin - weil gerade die griechische Landbevölkerung kann für das Desater der Athener Stadtburgeoisie nichts.
Die sind wirklich arme Schweine und leiden unter den Folgen sehr.

webline am 17 Jul 2011 19:40:39

Irgendwie geht hier eine Sache unter: gerade Deutschland hat massiv vom Euro profitiert und richtig viel Geld verdient. Das gilt natürlich auch für die aktuelle Situation in Griechenland - natürlich haben die Griechen das zu verantworten und können offensichtlich die Konsequenzen nicht selber tragen - aber wenn die Griechen 350 Mrd Schulden haben, anschließend schiebt die EU schiebt 50 Mrd hin und die Griechen haben noch immer 350 Mrd Schulden, dann muss man sich doch fragen: wo sind die 50 Mrd hin?! Offensichtlich macht da jemand massiv Geld - und der/die sitzen nicht in Griechenland...
Hätte die Mutti der Nation sich mal nicht gegen eine Abgabe auf Spekulationsgewinne ausgesprochen, dann würde tatsächlich etwas von diesen 50 Mrd wieder in die Kasse zurück fließen. Dumm nur, dass Mutti und Ihre Freunde daran kein Interesse haben. Aus dem gleichen Grund sperrt sich Mutti auch gegen den Schuldenschnitt bei den Griechen - das würden dann ja den Gewinn von Onkel Ackermann schmälern.
Nicht die EU oder der Euro sind das Problem...

apollo am 17 Jul 2011 21:55:22

Es geht doch nicht darum wer wann wieviel verdient hatt.
Ich sehe keine Verpflichtung darin mit Steuergeldern eine Art Rückzahlung zu leisten warum auch immer.
Verschiedene Länder steuern offenen Auges in den Bankrott warum sollen
wir das ausgleichen und vor allem wozu.
Wer es sich nicht leisten kann Geld zu verschenken sollte sparen und nicht darauf hoffen die EU wirds schon richten.
In der gesamten Disskusion fehlt schon mal eine Sache wieviel Mrd Euro
hatt denn Griechenland in Form von Subventionen,Strukturhilfen und Aufbauhilfen bekommen.
Wie hoch sind die Subventionen im Touribereich-Agrarbereich und Infrastrukturbereich die Echten Zahlen würden wohl einige ganz schön erschrecken.
Ich möchte auch nicht wissen wieviel Geld da ganz wo anders versickert ist,
die Korruption im Bereich der Beamten ist ja wohl schon legendär und allseits bekannt.
Und wenn Großkonzerne Mill-Mrd verdienen ist es auch Ok damit werden Deutsche Arbeitsplätze gesichert was die Politik mit Steuern macht ist dabei eine andere Sache, aber was wollen wir den nun Großkonzerne die andere aufkaufen oder aufgekauft werden eins geht nur.
Und wenn Arbeitsplatzabbau kommt geht das grosse Geschrei durchs Land
und alle schreien nach MUTTI und vor allem wie Laut und nachhaltig.

mfg apollo

webline am 18 Jul 2011 07:13:15

apollo hat geschrieben:Es geht doch nicht darum wer wann wieviel verdient hatt.

Doch - genau darum geht es!

apollo am 18 Jul 2011 09:19:29

Aha

Deutschland ist seit Jahren der größte Nettoeinzahler in der EU.
Wir zahlen weitaus mehr ein als wir zurückbekommen damit leisten wir doch schon einen sehr großen Beitrag, das Geld können wir nur zahlen wenn
wir Überschüsse erwirtschaften.
Auf kosten der EU werden Infrastrukturen ausgebaut, mit dem Bombastischen Vorteil das für bestimmte Konzerne die Lohn und Energieintensiv arbeiten die Möglichkeiten noch mehr Umsatz zu erwirtschaften geschaffen worden sind.
Ich würde auch genauso handeln wie diese Konzerne-Neue Produktionsstandorte-Super Anbindung an das Verkehrsnetz-Lohnkostenzahlung durch die Eu-Minimalsteuern über einen bestimmten Zeitraum -----------was will man mehr-----
Aber bei uns fehlen dann die Arbeitsplätze und die Steuereinnahmen brechen im großen Stil weg, den Gemeinden-Städten-Länder und dem Bund fehlen beträchliche Steuereinnahmen und sie müssen die Arbeitslosigkeit noch Finanzieren.

Und all das reicht noch nicht wir sollen noch mehr Gutes Geld verbrannten Volkswirtschaften hinterherschmeißen warum und wozu.
Bei uns gehen die Malocher mit 67 in Rente und Steigerungen der Rente wird es wohl so schnell nicht geben, um wieviel ist denn die Rente in Gr seit Einführung des Euro gestiegen und vor allem wer solls bezahlen.
Unsere Rentner bekommen trotz ausreichender Einzahljahre wenn sie ein kleines Gehalt hatten soviel Rente das zusätzlich noch H-4 Ansprüche bestehen irgendwas stimmt hier doch nicht.


mfg apollo

Gast am 18 Jul 2011 09:53:53

webline hat geschrieben:
apollo hat geschrieben:Es geht doch nicht darum wer wann wieviel verdient hatt.

Doch - genau darum geht es!


Nicht ganz, es geht letztenendes nicht ums Geld, sondern um Macht und Einfluss, genau wie im alten Rom!

Jörg

Gast am 18 Jul 2011 12:00:07

Die heutige Hauptmeldung in der SZ:


Schuldenerlass für Athen rückt naher

Euro-Länder bereiten Rückkauf von griechischen Staatsanleihen vor/Gläubiger sollen hohe Abschläge hinnehmen...





Da ich kein Finanzfachmann bin, orientiere ich mich meistens an den Meldungen in der SZ. Die hatten das auch schon letzte Woche angekündigt!



Peter

webline am 18 Jul 2011 12:58:32

Das reale (preisbereinigte) Exportvolumen bei Waren, Gütern und Dienstleistungen stieg in Deutschland von 2000 bis Q4 2010 um satte +72%. Die Reallöhne sind in der gleichen Zeit bei uns um 0,06% gestiegen. An dieser Stelle ist von dem Gewinn schon mal nix an die Steuerzahler zurückgeflossen.
Gleichzeit haben unsere Banken in großem Stil gezockt und Geld in EU-Länder wie Griechenland gepumpt.

Im Jahr 2007 hat Deutschland netto 7,4 Mrd eingezahlt (das entspricht z.B. 30% unseres Verteidigungsetats) - das macht Deutschland (wie einige andere) zum (in absoluten Zahlen) größten Nettozahler (pro Kopf zahlen einige andere Länder mehr).

Deutschland hat 2007 (hier waren gerade die Zahlen am einfachsten zu finden) Waren im Wert von 969 Mrd exportiert, davon 624 Mrd in die EU. Eingeführt hat Deutschland im Jahr 2007 aus anderen EU Staaten 502 Mrd. Das macht ein Plus von 125 Mrd aus.

Dumm ist jetzt wieder die Zahl vom Anfang: 0,06% Lohnsteigerung - sprich: von den Gewinnen kommt nix bei uns an.

Siehe: --> Link

Sina1 am 18 Jul 2011 12:58:38

webline hat geschrieben:Nicht die EU oder der Euro sind das Problem...


nein, nur dass Deutschland Mitglied ist, sonst könnte es uns ja egal sein...

LG

apollo am 18 Jul 2011 13:20:06

Stimmt genau.

Bei uns Arbeitnehmern kam nichts an das ist vollkommen richtig.
Bei allen anderen Sachen zahlen wir schon ausreichend.

Aber mal im ernst wenn Gewerkschaftsbosse auf Konzernkosten sich eine
Geliebte halten regelmässig in den Puff fahren und auch sonst noch die eine oder andere Vergünstigung erhalten und das in einem halbstaatlichen Konzern, wie um alles in der Welt sollen da Löhne steigen.
Die kleinen Gewerkschaftsvertreter schauen doch auch nach oben und was
sehen sie da ????????????????
Hatt Irgendjemand der Arbeitnehmer diesen Herren was gesagt, nö nix
IHR BEZAHLT BEITRÄGE UND LASST EUCH VON EUREN VERTRETERN NOCH
AUSTRICKSEN.

mfg apollo

Gast am 18 Jul 2011 13:28:54

Dumm ist jetzt wieder die Zahl vom Anfang: 0,06% Lohnsteigerung - sprich: von den Gewinnen kommt nix bei uns an.


kann auch nicht, denn bei Kapital-Gewinnen über 20%, sehr stark gestiegenen Vorstands-Aufsichtratsvergütungen usw. ist das schon sehr schwierig.

Aber nach dem Spruch wenig Prozent von viel Geld ist immer noch viel Geld, macht es die Masse.
Die Ansparungen gerade auch der Deutschen sind so enorm, das sie das BIP geradezu auffressen. Und weil wir (als Volk) ein immer höheres Konto wie z.B. Kapital-LV, Sparbriefe, Wertpapiere, Einlagen u.a. bevorzugen,wird das immer mehr. Und der Realwirtschaft hat immer mehr das Nachsehen.

Es ist wie der Bauer der seine Ernte in der Scheune hortet, anstatt diese in den Ausbau und Erneuerung seines Hofes zu stecken. Der stellt irgend wann fest, das alles faul ist und nix mehr wert!

Aber wie die Japaner, hauen wir auf die verfaulte Ernte frische Ernte drauf und wundern uns, das man auf der Stelle tritt oder sogar alles den Bach runterschwimmt.

Und Norbert Blüm hatte recht, als er sagte, das die Rente sicher sei,
Denn er meinte die staatliche Anspruchsrente die sich aus der gegenwärtigen Wirtschaftsleistung, genauer Realwirtschaft errechnet und ausgezahlt wird.
Die private Rente ist der volkswirtschaftlich verfaulte Ernte des Bauern.

Aber, was rede ich! Nur die Schulden werden gesehen, nie die Quellen wo die Schulden herkommen, denn die kommen ja nicht aus dem nichts und sind da, nein irgend wer muss diese ja gewähren.
Und leider sind es eben nicht nur die Reichen, sondern der überwiegende Teil des deutschen Volkes.
Nicht die Banken haben sich in GR verzockt, sondern das deutsche Volk mit Hilfe der Banken!

Jörg

kintzi am 18 Jul 2011 15:05:08

Hallo, das ganze scheint in jeder Hinsicht eh ein riesiges Spielcasino zu sein, wo die Schlauen die Dummen abzocken. Finanzwelt zockt die Anleger ab, südliche Staaten die nördlichen, arme die reichen. Die südlichen und die östlichen (haben) kalkulieren doch nur mit Geld aus der EU.
Die Politik agiert schon lange nicht mehr sondern versucht, hilflos und im
Schlingerkurs zu reagieren. Von wegen Fachleute, bei den jetzigen läuft doch alles auf Machterhalt raus, egal, welche Kollateralschäden entstehen.. Grosse Ausnahme: Peer Steinbrück,
da paarte sich Sachverstand mit politischer Haltung . Der setzt sich auch in die hinterste Bank des Bundestages, obwohl er in diesen Zeiten sicher auf die Regierungsbank gehörte. Hätte doch Europa mehr von solchen Männern. Natürlich auch Frauen dieses Formates würde ich herzlichst begrüssen. Richi

GeoHeiner am 18 Jul 2011 15:43:41

Bleibt zu wünschen, dass er der nächste Kanzler wird und die Sozialromantiker in der SPD eines Besseren besinnen.

GeoHeiner am 18 Jul 2011 15:45:04

GeoHeiner hat geschrieben:Bleibt zu wünschen, dass er der nächste Kanzler wird und die Sozialromantiker in der SPD eines Besseren besinnen.


da fehlt ein "sich"

Gast am 18 Jul 2011 18:15:23

GeoHeiner hat geschrieben:Bleibt zu wünschen, dass er der nächste Kanzler wird und die Sozialromantiker in der SPD eines Besseren besinnen.



Du lehnst Dich hier weit aus dem Fenster.
Sind es doch gerade diejenigen, die von "Sozialromantik" profitieren, die das Geld und die Muse haben mit dem Wohnmobil durch Bayern zu reisen.
Und die Autoren der entsprechenden Reisebücher auch, direkt oder indirekt, dachte ich jedenfalls bisher.

Steinbrück (gescheitert als Finanzminister im Bund und Ministerpräsident in NRW am Wähler, an sich selbst und an wirtschafts-und finanzrelevanten Zahlen), ist zusammen mit seinem Staatssekretär Asmussen (heute noch im Amt unter Merkel und das trojanische Pferd der Deutschen Bank im Finanzministerium) verantwortlich für die Liberalisierung des Derivatehandels .
Was als Derivate gehandelt wurden waren die besagten "Schrottpapiere" diverser Banken (HRE, WestLB usw.) die den deutschen Steuerzahler Milliarden gekostet haben.

GeoHeiner am 18 Jul 2011 20:22:29

lakotabuche hat geschrieben:Du lehnst Dich hier weit aus dem Fenster.
Sind es doch gerade diejenigen, die von "Sozialromantik" profitieren, die das Geld und die Muse haben mit dem Wohnmobil durch Bayern zu reisen.
Und die Autoren der entsprechenden Reisebücher auch, direkt oder indirekt, dachte ich jedenfalls bisher.



Auch das Verfassen von Reisebüchern ist Arbeit und hat sicher nichts mit "Sozialromantik" zu tun. Das darfst Du mir glauben.
Und die Leute die diese Bücher kaufen, müssen sich auch erst einmal das Geld dazu verdienen, einmal für das Buch zum anderen für das Fahrzeug und die Reise. Auch das hat nichts mit "Sozialromantik" zu tun.

Mit den Sozialromantikern meinte ich eher diejenigen in der SPD, die z.B. glauben die Rente ab 67 sei ein Fehler. Das Heraufstufen des Eintrittsalters in die Rente ist mit Sicherheit richtig. Nicht für jede Berufsgruppe, aber im Grundsatz schon. Da muss man nur einmal die Grundrechenarten bemühen und sich den sogenannten demographischen Wandel anschauen. Da wird dann schnell klar, das die wenigen jungen Leute die wir in 10 und/oder 20 Jahren noch haben, nicht eine Mehrheit von Rentnern finanzieren und versorgen kann. Das wird nicht funktionieren.

Mag sein das Steinbrück nicht perfekt ist, mag sein, dass auch er Fehler macht. So what, er ist ein Mensch und Menschen machen nun mal Fehler.

Aber unter unseren politischen Köpfen in Berlin, halte ich ihn immer noch für einen der Besten und würde ihn lieber heute als morgen die Regierungsgeschäfte übernehmen sehen.

Die Gurkentruppe, die da jetzt am Ruder ist, die kann es nun ganz gewiß nicht.

thatslife am 18 Jul 2011 21:25:03

Ja, ja der "Bilderberger" Steinbrück als Retter Griechenlands und unserer Knete. So, so.. Den Allianz Finanzchef Achtleitner und unseren heimlichen Finanzminister Ackermann wirds recht sein :irre:

Unheimliche
thatslife

Gast am 18 Jul 2011 21:27:48

Hallo
@wolfherm
selbst auf die gefahr hin wieder als besserwisser dazu stehen:
mit einführung des euro wurde die aufnahme von GR und P in den euroraum durch die fachpresse wie handelsblatt gemault bzw. gelästert, sie seien zu schwach.

die exorbitante korruption und mißwirtschaft in GR sind der eu seit jahrzehnten bekannt und wurden bereits mehrfach gerügt

dass fördergelder dort wirkungslos in der ägäis untergehen und in privattaschen wandern ist ebenfalls seit jahrzehnten bekannt, siehe auch eu-rechnungshofberichte der vergangenheit

sind also alles alte hüte und die eu, die griechen bzw deren regierung wissen dieses seit jahrzehnten. es wäre lange genug zeit gewesen dies zu ändern. aber keiner hatte interesse daran weder volk noch regierung. wir europäischen steuerzahler haben dieses system ja über jahrzehnte finanziert bzw billige kredite gegeben

daher nach wie vor meine forderung GR einen großteil der schulden erlassen bei wiedereinführung der drachme, dh. austritt aus dem euroraum.
new game new luck, sie könnten jetzt zeigen wie änderungsfähig sie sind und endlich einen funktionierenden, schlanken effektiven verwaltungsapperat aufbauen, gerne mit finanzieller hilfe der eu als allerletzte chance
war nicht verhetzend gemeint mir geht nur dieses "wir müssen jedem gegen alles helfen syndrom" mächtig auf die nüsse, insbes. wenn ich meinen steuerbescheid sehe und die mißstände bzw "wohltaten der regierung " in GR betrachte

LG
olly

wolfherm am 18 Jul 2011 23:09:25

Olly,

mach dir nichts draus. War ein Scherz von mir. Würde doch niemals dein Fachwissen anzweifeln. :D

LG Wolfgang

Ausderasche am 19 Jul 2011 00:00:03

Damit Ihr bei dieser trockenen Materie auch noch etwas zum Lächeln habt...... :razz:

Quelle Kabarett aus Franken - BR3 - letzten Freitag: 22:30 Uhr

Wie kann man sich die Tel.Nr.: 11880 merken?
11 Millionen Griechen erhalten 88 Milliarden € und zahlen 0 zurück!


Ein Ire, ein Italiener und ein Grieche gehen ins Bordell. Wer bezahlt? Der Deutsche!

:razz:


Frank

webline am 19 Jul 2011 10:47:12

GeoHeiner hat geschrieben:Mag sein das Steinbrück nicht perfekt ist, mag sein, dass auch er Fehler macht. So what, er ist ein Mensch und Menschen machen nun mal Fehler.


Ich möchte bezweifeln, dass "Fehler" hier der richtige Begriff ist. Inkompetenz mag eine Rolle spielen, aber viel entscheidender, und Asmussen zeigt das geradezu in Perfektion, ist das 100%ige Nachplappern von Lobby-Interessen. So lange die Banken die Regeln bestimmen, ist der Name des Finanzministers völlig beliebig.

GeoHeiner hat geschrieben:Die Gurkentruppe, die da jetzt am Ruder ist, die kann es nun ganz gewiß nicht.

Dem kann ich dann aber auch mal zu 100% zustimmen!

pit02 am 19 Jul 2011 10:53:55

Eigentlich ist alles klar, denn es gab noch nie ein Schuldenberg eines Landes, der nicht auch von den Bürgern dieses Landes zu tragen war.

Ob das gerecht ist? Tja Gerechtigkeit hin oder her, jedes Volk hat das verdient, was es gewählt (oder zugelassen) hat, nicht?

GeoHeiner am 19 Jul 2011 12:19:24

webline hat geschrieben:
GeoHeiner hat geschrieben:Mag sein das Steinbrück nicht perfekt ist, mag sein, dass auch er Fehler macht. So what, er ist ein Mensch und Menschen machen nun mal Fehler.


Ich möchte bezweifeln, dass "Fehler" hier der richtige Begriff ist. Inkompetenz mag eine Rolle spielen, aber viel entscheidender, und Asmussen zeigt das geradezu in Perfektion, ist das 100%ige Nachplappern von Lobby-Interessen. So lange die Banken die Regeln bestimmen, ist der Name des Finanzministers völlig beliebig.

GeoHeiner hat geschrieben:Die Gurkentruppe, die da jetzt am Ruder ist, die kann es nun ganz gewiß nicht.

Dem kann ich dann aber auch mal zu 100% zustimmen!


Und was machen wir nun ?

Weiter nur die Nachrichten verfolgen ?

Gast am 19 Jul 2011 12:29:02

cojo hat geschrieben:[Aber, was rede ich! Nur die Schulden werden gesehen, nie die Quellen wo die Schulden herkommen, denn die kommen ja nicht aus dem nichts und sind da, nein irgend wer muss diese ja gewähren.
Und leider sind es eben nicht nur die Reichen, sondern der überwiegende Teil des deutschen Volkes.

Jörg


Hallo,
ja, wir sind Schuld, denn wir haben (horten) (Spar-)Guthaben, Rentenansprüche und andere Dinge, die uns das Leben angenehm machen sollen.
Es gibt da aber eine Gleichung: Schulden = Guthaben.
Jeder Euro, den jemand schuldet, besitzt ein anderer als Guthaben (wir, mit unseren Ersparnissen und in durch Beiträge erworbenen Ansprüchen)
Wenn der Staat seine Schulden zurückbezahlen würde, müsste er vorher Guthaben-(Geld-) besitzer enteignen. Ein langsamer Abbau der Verschuldung, durch Enthorten von Sparvermögen durch Erhöhung von Steurn und Abgaben (Maut) ist wohl angesichts der Gößenordnung nicht mehr möglich, so dass nur ein radikaler Schnitt in Frage kommt. Dann gäbe es keine Schulden aber auch keine Guthaben mehr. Und damit kein Geld.
Das macht der Staat übrigens bei einer Währungsreform. Er erklärt das existierende Geld für ungültig.
Damit verfallen sowohl die Schulden, als auch die Guthaben. Anschließend gibt man eine neue Währung heraus. Ein Teil der alten Guthaben wird in eine neue Währung umgetauscht, damit die Bürger ein Startkapital haben. Der Rest verfällt.
Privaten Schulden werden in einem festzulegenden Verhältnis umgetauscht - meist ungünstiger, als das Tauschverhältnis der Guthaben. Staat, Banken und Konzerne entschulden sich dagegen meist vollständig. Der Bürger wird dagegen geschoren - darum bezeichnet man ihn auch als Schaf.

Viele

Gast am 19 Jul 2011 12:43:27

GeoHeiner hat geschrieben:
Und was machen wir nun ?




Lösungsansätze wie in Nordafrika kommen hierzulande altersbedigt nicht in Frage.
Dafür fehlt unserem Volk inzwischen die notwendige Menge Testosteron.
Naja, zumindest uns Männern (dafür haben die Frauen immer mehr von dem Zeug :D :D :D :D )

Mein ganz spezieller Freund, der Henryk M. Broder hat aber folgendes über das deutsche Volk gesagt:

"Es brodelt lange im Verborgenen, nach außen hin ist alles ruhig. Aber eines nicht vorhersehbaren Tages bricht die Decke über der Magmakammer ein..."

Daran glaube ich nicht (wegen der o.g. Gründe)
Das war vielleicht einmal so.

svenhedin1 am 21 Jul 2011 18:58:22

Hi
Das letzte mal, als ich mich zu diesem Thema geäußert habe, (woolte ich eigentlich gar nicht merh) wurde ich plötzlich versucht, mich in die deutschnationale Ecke zu stellen. Und letztlich wurde der Thread auch noch geschlossen. Mal sehen wie es diesmal läuft.
Es ist doch so, dass einige Eliten die Völker Europas in ein Boot gesetzt haben- und einige wenige in dem Bot brechen unten ständig Bretter raus und lassen den Rest das eindringende Wasser schippern und beschimpfen die auch noch dabei..
Mir ist auch nie klar geworden, was Menschen damit sagen wollen, wenn sie sich als Europäer bezeichnen. Für mich ist und bleibt Europa ein geografischer Begriff für einen Haufen von Landfortsätzen im Westen von Asien. Aber selbst die Asiaten kommen nicht auf die Idee, eine Asiatische Union zu gründen. Aber einige spinnerte Eliten glauben, es gäbe eine europäische Kultur – in einem Raum, in dem es noch nicht einmal eine gemeinsame Sprache gibt. Anders als die Amerikanische Verfassung besteht die europäische aus nichts als Übersetzungen: Und diese Übersetzungen weisen subtile Unterschiede auf. Die Sprachen haben sich unterschiedlich entwickelt, genau so wie die Völker selbst - haben jede eine andere Kultur. Sind Ausdruck völlig unterschiedlichen Geschichte. Sprich nix gemeinsames. Deshalb haben wir es auch nur mit einer Ansammlung reiner Egiosten zu tun.

Dem Norden Europas, wo härter gearbeitet wird, mehr gespart wird, Tannen wachsen und es öder ist und die bürger im allgemeinen ein von Verantwortung geprägtes Verhältnis zum Staat haben, steht der Süden gegenüber, wo man Siesta hält, sich erst nach 22 Uhr abendes zum essen setzt, Stiere druch die Gassen treibt , ist es dagegen ein Volkssport, den Staat übers Ohr zu hauen. Der Grieche zum Beispiel liebt sein Land, hasst aber seinen Staat, der Steuern will.

Uns Nordlicherten wird nun dank der Regeln, die einige wenige Eliten und Wirtschaftsprofitezure für die EU aufgestellt haben, die Schuldenlast der Südländer übergebügelt. Mein Problem ist nur: Ich fühle gar keine Solidarität mit z.B. Griechenland, oder Italien oder spanien. Das sind alles Völker, die ich sehr sehr mag. Die ich kenne und schätze. Aber ich fühle mich nicht verpflichtet, mir deshalb ihre finanziellen Schulden aufzuladen. Ich habe selbst schon genug Probleme. Die Griechen sind nicht Opfer einer Nalturgewalt geworden, es ist auch kein Tsunami über deren Inseln hinweggedonnert. Da könnte man ja sonst noch drüber reden. . Was denen zugestoßen sit, das haben sie selbst produziert. Sie wsollen früh in Rente, sie wollen als Staatsbedienstete 18 Monatsgehälter, . Wunderbar. Alles machen. Aber made in Greece. Also nicht auf meine Kosten.
Unsere vEliten denken da anders drüberr, sie sind ja auch die einzigen Profiteure davon. Ihre gesamte Glaubwürdigkeit hängt nämlich da dran, und deshalb behauten sie, wir müssten die Griechen retten, weil wir sonst selber rettunglos verloeren seien. Aber dem ist keineswegs so. die griechen können ruhig Bankrott gehen.

Wir werden vielleicht anschliessend eine paar Banken retten müssen, die den griechen Miliarden an Krediten gewährt haben, aber das ist ein viell geringerer Preis im Vergleich zu den Belastungen, die uns die EU-Eliten ansonstlen für die Griechenalndrettung in den nächsten 30 bis 50 Jahren aufs Auge drücken werdne.

Die Schulden im Süden haben dramatische Folgen angenommen. Und nur die Eltin der EU haben z.B den Griechen die Möglichkeit dafür geschaffen. Ohne ldie EU der Eliten hätte sich GR selbst nie so verschulden können, es wäre ihnen einflach gar nicht alleine gelungen. . All dies haben uns unsere EU-Eliten schon angetan. Nur über die EU konnnten z.B. die Südländer die Arme bis zu den Achseln in die Schatzkisten der EU einstecken. Und jetzt soll noch slchlimmeres nachfolgen.

Unsere politischen Eliten wollen jetzt auf unsere Kosten die EU retteen, Bei diesen EU-Eliten handelt es sich überwiegend um eine politische und wirschafltliche Klasse, die längst den Bezug zu ihrem Vaterland und ihren Bürgern verloren haben und statt dessen Solidarität und Loyalität in erster Linie nur noch untereinander in ihrer eigenen politisch exklusiven Klasse da in Brüssel erfahren oder von ihrem Geldbeutel. Mit ihren eigenen Völkern haben diese Eliten längst nichts mehr am Hut. In Brüssel ist prkatisch eine zu den nationalen Regierungen zusätzliche Etage Brüsseler Bürokraten no chmal zusätzlich oberhalb unserer eigenen nationalen Bürokraten. Und die nehmen uns merh und merh aus. Es reicht. Viele Völker Europas schauen nur noch mit Misstrauen nach Brüssel. Die EU-Eliten kümmert das einen Dreck.

Es wird Zeit, dass Einheit und Verschiedenheit in Europa wieder das Sagen hat, das Unternhehmen und Privatleuten ermöglicht, Geschäfte zu machen und ansonsten nur , recht entspannt neben einander her zu leben – jeder für sich. Niemand sollte uns zwignen, die Pensionen einen griechischen Beamten zu übernehmen. Wenn wir mit dem Mobil in die Länder reisen uns uns im Lokal zuprosten. Dann bezahlt auch jeder für sich, was er gegessen und getrunken hat. Es muss Schluss sein mit griechischen Zuständen in der EU, nämlich dass gestützt und behüten von EU-Eliten mit dem Geld nur so um sich geworfen wird, dass man selber gar nicht verdient hat
Die EU-Eliten haben uns erzählt, um uns den Euro schmackhaft zu machen seinerzeit, in einer immer globaleren Welt würde die Deutsche Mark nicht überleben können. Der Euro dagegen würde so stark sein, dass er alle Probleme lösen werde.

Wer als Angehöriger der supranationalen EU-Eliten einen Grosseill seines Lebens auf Brüsseler Cocktailpartys und in den Lounges der Flughäfen verbringt, hat längst aus dem Blick verloren, wie viel zu verschieden für eine Union die Völker Europas sind. Und weil die Völker so verschieden sind, haben sich die EU-Eliten jetzt auch festgefahren. Es ist genau das eingetreten, walls alle Experten zum euroeinführung gesasgt haben. Und das wollen sie nun mit noch merh Geld auf unsere Kosten nun wiederholen.
Und die EU-Eliten haben auch den Südländern mit ihrem EU-Wahn auch nicht geholfen, indem sie deren Verschuldung ermöglichten –- nur deren schlechteste Seiten stimuliert. Raffgier, Verantwortungslosigkeit, Egoismus, Betrug Geldverschwendung. Wo also soll das noch enden. Das wird in einem Währungsreform enden und bis dahin in Regierungsinflation Und eines Tages wachen wir auf und es gibt ein paar Tage kein Bargeld und danach wird 3 zu 1 umgewechselt oder so was.

Lass uns also weg von der EU. Die EU ist eine fixe Iidee Brüsseleer und sonstiger Eliten und Profiteure. Europa existiert gar nicht. Was existiert ist eine Ansammlung unterschiedlichster Länder, die alle Egoisten sind und sonst gar nichts. Deshalb wollten die Eliten den Völkern ja auch ihren Willen aufzwingen und uns die EU und immer mehr EU, mit völlig undemokratischen Brüsseler Kommisarbeschlüssen per „“schleichender Eroberung““ der Völker erreichen.

Wir Bürger müssen dem ein Ende setzen. Es muss bald mit den Füssen ab gestimmt werden. Sonst sind auch noch unsere Urenkel ruiniert. Denn dei Schuldender ganzen Südländer – einschließlich Frankreich – diesem Wolf im Schafspelz, die Schulden der Südländler werden vom europäischen Steuerzahler übernommen werden müssen, also letztlich vom Steuerzahler und seinen Kindern und Kindeskindern. Das wird und hat schon unseren Wohlstand auf Jahrzehnte hinaus mindern, auf Generationen. Brüssel wird das alles bürokratisch überwachen und uns dabei auch noch schnurriegeln mit seinen Bürokratenheeren. Es müßte deshalb jetzt ein Referendum her, das Volkes Stimmer sollte gehört werden und Schluss istts - mit den ganzen Eliten-EU-Wahn vorbei an den Völkern aus und Ende. Denn die EU gefährdet längst den Frieden wie auch den Wohlstand der Völker. So kann das nicht weiter gehen.

Und wenn der Kohl in Zeitungen streut, die Merkel macht mir meine EU kaputt. Da kann ich nur fragen. Er hat das doch gemacht, mit der Euroeinführung, indem er französischer Erpressung als Preis für die Wiedervereinigung nachgab.

a.miertsch am 21 Jul 2011 20:30:12

lakotabuche hat geschrieben:
GeoHeiner hat geschrieben:
Und was machen wir nun ?




Lösungsansätze wie in Nordafrika kommen hierzulande altersbedigt nicht in Frage.
Dafür fehlt unserem Volk inzwischen die notwendige Menge Testosteron.
Naja, zumindest uns Männern (dafür haben die Frauen immer mehr von dem Zeug :D :D :D :D )

Mein ganz spezieller Freund, der Henryk M. Broder hat aber folgendes über das deutsche Volk gesagt:

"Es brodelt lange im Verborgenen, nach außen hin ist alles ruhig. Aber eines nicht vorhersehbaren Tages bricht die Decke über der Magmakammer ein..."

Daran glaube ich nicht (wegen der o.g. Gründe)
Das war vielleicht einmal so.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Es gibt noch mehrere Mio Erfahrungsträger, die wissen wie sowas gemacht wird. :D

Albert

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