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Hi
ich habe schon die Suchmaschine angeschmiessen und vieles gefunden.... ABER Ich mit mein Ford FT 350 Zwiiling hinten beim Ford Händler gewesen. Und beim Thema Luftdruck, gab es 6 verschiedene Meinungen. Laut Betriebsanweisung 4,2 bar vorne hinten 3,8 bar Händler sagt 4,5 bar vorne und hinten 4,0 bar hier im Netz gibt es Aussagen 4,7 bar vorne hinten 4,5 bar Was nun :eek: Ich habe momentan das drauf laut Betriebsanweisung. Ich habe aber immer fast die Heckgarage voll und wir sind zu dritt unterwegs. Reifen sind die 185/75R16 drauf 102/104er Tragindex Danke vorab.......hoffe ich nerve nicht mit diesem Thema Natürlich nicht, hier findest Du 100 verschiedene Meinungen :D Halloundso,
grundsätzlich im Zweifelsfall lieber etwas mehr als zu wenig. Das spart Sprit und schont die Reifenflanken.
Exakt diesen Luftdruck fahren wir seit 5 Jahren bei unserem Ford ! :-) und fahren bisher sehr gut damit ! Im Prinzip ist es vollkommen egal, wer was erzählt - ausschlaggebend ist in erster Linie immer, was der Reifenhersteller angibt.
Auf jedem Reifen steht ein zulässiger Betriebs-Höchstdruck - und den kann man problemlos fahren. Je höher der Reifendruck ist, desto geringer ist der Reifenverschleiß und der Kraftstoffverbrauch. (vorausgesetzt, der Druck befindet sich im zulässigen Bereich) Also: auf den Reifen gucken, was drauf steht! Hi,Dirk, ob du da nicht im Irrtum bist?
Auf dem Reifen steht der Minimaldruck. Mit zu niedrigem Druck macht man Reifen kaputt , zu hoher ist tolerabel bis zu !,5 bar mehr. Grundsätzlich ist der richtige Reifendruck eher derjenige, den der Hersteller des Fahrzeuges angibt +. Der hat Versuche gefahren . Da andere Quellen sich dazu detailliert nicht äußern und wirklich zuviel Halbwissen die Runde macht, empfehle ich : Wikipedia -Autoreifen. Giovanni. Nein !!!!!! , Minimaldruck ist ein Irrtum. Auf dem Reifen steht immer der MAXIMAL-Druck !
Die Empfehlung des Chassis-Hersteller kannste vergessen, der weiss ja nicht dass ein Wohnmobil auf sein Chassis kam. Wohnmobile sollte man immer so ziemlich mit dem Maximaldruck fahren, das sagt dir jeder "richtige" Fachmann ! Und auch jede Hot-Line der Reifenhersteller. , Garlic EInfach per Mail beim Reifenhersteller anfragen!! Bietet z.B. Goodyear an. Die wollen Reifentyp, Fahrzeugdaten ( Gewichte, Achslasten, Transporter oder Womo,... ) und geben dir dann per Mail den richtigen Luftdruck.
Bei mir ( 195 R14 Q 104/106 ) waren es bei unserem 4,5t vorn 4,4 und hinten ( Zwilling ) 3,8 Bar. Also je 0,3 Bar höher als in der Betriebsanleitung des LT ( da als WOmo recht hoch ) Hi giovannibastanza,
nicht Dirk irrt sich sondern DU. Auf der Reifenflanke steht definitiv der max. zulässige Druck. Deshalb ist Deine Aussage M... und außerdem gefährlich, wenn sich jemand an Deine Empfehlung hält. :boese: Mach Dich vorher schlau, bevor Du solch einen Unsinn erzählt. :stop: Und ganz nebenbei: Die Aussage, dass bei erhöhtem Druck der Reifen länger, hält hilft in der Regeln nicht, da die meisten von uns eher die max. empfohlene Lebensdauer der Reifen erreichen bevor das Profil abgefahren ist. :) :( ups
da war jemand schneller als ich. :)
Hi, ich habe mich in den letzten Tagen genau mit dieser Materie bis aufs Detail befasst. Hintergrund war das: --> Link Auf den Reifen steht im absolut Kleingedrucken :"maximum pressur 70 psi" Umgerechnet sind dies ~ 4,8 bar. (Warum steht das nicht deutlicher drauf???, liest doch keine Sau) Derzeit fahre ich mit meinen Winterreifen. Eshandelt sich hierbei um den Conti Vanco Winter. Conti gibt auf seiner Homepage bei einer Achslast von 2,6 t (Zwillingsbereift) einen Reifendruck von 3,5 bar vor. Im Bordbuch meines Womio-Herstellers wurde der Druck mit 4,75 bar angegeben. Diesen Druck habe ich immer verwendet und nach der Auflastung des Fahrzeugs auf 4,0 t auf 5 - 5,2 bar erhöht, was einen Druck bei waremen Reifen von ~ 6 bar bedeutete. Nach meinen Erfahrungen von Ostern habe ich mich sowohl mit Conti in wie auch mit dem Aufbauhersteller in Verbindung gesetzt. Sinngemäß Conti: Unsere Angaben sind Empfehlungen, die Vorgaben des Aufbauherstellers sind zu befolgen. Sinngemäß Hersteller: Wir geben seit 11/06 im Bordbuch 3,5 bar an, die 4,75 bar in Ihrem Bordbuch waren ein Fehler. ___ Meine von Ostern ramponierten Reifen wurden vom Reifenhersteller untersucht. Sinngemäß folgende Erklärung: jeder reifen unterliegt einem Alterungsprozess, Versprödung, Gewichtsbelastung durch dauerndes hohes Gewicht viele Standzeiten, thermische Einflüsse durch warme/Heisse Bremsen, wenn dann noch dauernd mit zu hohem Luftdruck gefahen wird setzt sich das Puzzle zusammen und dann kann ein Schaden wie bei mir geschehen. Empfehlung der Hersteller, spätestens nach 6 Jahren die Reifen wechseln, wäre bei mir eh im nächasten Jahr der Fall gewesen. Zurück zu Deiner Frage: Ich fahre seit dem vorne 4,25 und hinten 3,7 jeweils im kalten Zustand. Ob du jetzt nach Händler oder nach Betriebsanleitung füllst halte ich für egal, zumal die Lüftprüfer an den Tankstellen eh nicht geeicht sind. Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen. Armin
:daumen2: DANKE für diese fundierte Mitteilung, damit kann man was anfangen! Viele , Harald Ein Aspekt wurde allerdings noch nicht angesprochen: Mit Kunststoffventilen kann man nicht den Maximaldruck fahren, sondern nur mit Metallventilen. Kunststoffventile können sich bei Maximaldruck "verabschieden", abreißen, wenn ich das richtig verstanden habe. Das war auch nirgends in der Betriebsanleitung zu finden, sondern das habe ich erst durch die Werkstatt erfahren, als ich wegen des "zu niedrigen Reifendrucks" reklamiert habe. Es gibt also nach Meinung Deiner Werkstatt in Deutschland Ventile zu kaufen, die den maximal empfohlenen Druck eines Reifens nicht aushalten?
Auweia, wenn das die Werkstatt wirklich so hat verlauten lassen, dann sollten die lieber eine Imbissbude aus ihrer Halle machen. Dirk, die Auskunft schien mir schon fundiert, weil Metallventile nunmal robuster sind. Sie hätten mir auch Ventilventile eingebaut, aber das habe ich wegen der Kosten verworfen und bin lieber mit einem niedrigeren Druck gefahren, der allerdings noch weit vom Minimaldruck entfernt war. Ein positiver Effekt ist natürlich das komfortablere Fahren, das aber wahrscheinlich zu Lasten der Laufleistung gehen dürfte.
Vielleicht hat ja noch jemand hier Informationen zu dieser speziellen Frage.
Das ist aber wirklich nicht Dein Ernst. Ist Dir Deine Sicherheit so wenig wert? Ich mein ich hätte für meine Ventile ~ 6,-- € pro Rad bezahlt Armin Eigene Erfahrung:
Bei uns hat sich ein Kunststoffventil verabschiedet, bzw. war so eingerissen, dass es einen Schleichplatten gab. Haben das relativ spät- im Urlaub in Frankreich - bemerkt. Das Ventil wurde zwar gewechselt, der Reifen aber wohl ordentlich durchgewalkt. Einige Wochen später bei der üblichen Sichtkontrolle hatte sich ein handtellergroßes Stück aus der Lauffläche gelöst und das Stahlgeflecht war sichtbar ... Schwein gehabt, rechtzeitig benmerkt! Unsere jetzige Reifenwerkstatt montiert grundsätzlich bei Fahrzeugen wie Womos keine Kunststoffventile! Die Auskunft ist schlichtweg Käse. Grad solche wichtigen Teile wie Reifen, Ventile, Felgen, Lenkungs- und Bremsenteile müssen in Tests extremen Überbelastungen standhalten, um eine Betriebserlaubnis - und damit die Voraussetzung zum Vertrieb in Deutschland zu erhalten. Da braucht man keine genauen Daten über den vorgeschriebenen Prüfdruck - da kann man schon an Hand von Logik und Verhältnismäßigkeit ganz klar sagen, dass sich dieser nicht im Bereich von 4 oder 5 Bar befindet. Solche Teile unterliegen der Mindestanforderung von 100% Sicherheitsreserve über dem angegebenen Betriebshöchstdruck.
Kann ich auch nicht nachvollziehen. Wir haben vor den Ferien ein gebrauchtes Womo gekauft. Die Vorderreifen wurden vom Vorbesitzer neu aufgezogen - mit Kunststoffventilen. Wir haben sofort auf Metall umrüsten lassen.
Und warum hat das Kunststoffventil dann bei uns versagt? Überaltert war es nicht! Mit einem Metallventil wäre dies nicht passiert ... Wer sagt das? Vielleicht wars nur liederlich eingebaut - in diesem Falle hätte Dir das genauso mit einem Metallventil passieren können. Meine Werkstatt sagt dass - und durch die Verwendung von Metallventilen bereichern sie sich nicht wirklich ;)
Wenn man mal im Netz recherchiert, so findet man doch einige Berichte darüber, dass Kunststoffventile mit der Zeit dazu neigen porös und brüchig zu werden ... aber wer die Reifen seines Wohnmobils mit Kunststoffventilen bestücken möchte: Bitteschön! Aus eigener Erfahrung: Wie ich schon schrieb. Das Ventil hatte einen Riss am Ansatz. Wenn man es leicht zur Seite bog zischte es. Es war eine Materialermüdung am Ventil. Das hatte nichts mit dem Einbau zu tun. Die Undichtigkeit entstand dort, wo sich das Ventil unten verbreitert. Du müßtest Dir ein wenig mehr Mühe geben, zu lesen, was ich geschrieben habe. Das Metallventile besser und auch empfehlenswert sind, steht außer Frage. - und wurde von mir auch nicht in Frage gestellt. Es ging lediglich um die Aussage der Werkstatt, dass ein Gummiventil nicht den normalen Betriebsdruck eines Reifens aushalten könne - und das ist nach wie vor Unsinn. Gummiventile haben normalerweise Betriebsdrücke zwischen 4,5 und 5,5 Bar. Die gehen dann aber auch bei 6 oder 7 Bar nicht einfach durch den Druck kaputt. Wenn, dann durch Überalterung oder Einbaufehler. Aber apropos zum Thema Überalterung: so ganz schlau werde ich aus Deinen Postings grad nicht. Könnte es sein, dass Du nur ein Posting später genau das Gegenteil behauptest von dem, was Du ein Posting weiter oben geschrieben hattest?
Nein, kein Widerspruch.
Wenn ich schreibe, dass das Ventil nicht zu alt war aber das Material dennoch versagt hat, was impliziert das? (Reifen und Ventil waren 3 Jahre alt) Ich sage ja nicht, dass Kunststoffventile entsprechendem Druck nicht grundsätzlich standhalten, aber ... wie ich schon schrieb ... Also ich habe hier nur die Auskunft der Werkstatt wiedergegeben. Mir hat man damals gesagt, dass ich bei Kunststoffventilen nicht über 5 bar aufpumpen dürfte, deshalb bin ich dann bei 4,9 bar geblieben.
Übrigens: ich würde niemals meine Sicherheit aus Sparsamkeit vernachlässigen, schon gar nicht, wenn es sich um solche Bagatellbeträge handelt, von denen hier die Rede ist. Da ich noch nie ein Ventil gewechselt habe und auch bisher keine Notwendigkeit gesehen bzw. Gelegenheit dazu hatte, mir das einmal anzusehen, hatte ich auch keine Vorstellungen, welcher Aufwand damit verbunden ist. Vielleicht war es der Werkstatt einfach zu viel Arbeit und sie hat mich deshalb abgewimmelt? Kann nur unsere eigenen Erfahrungen dazu beitragen:
Bei unserem 4t Transit waren alle Reifen ab Werk mit den Gummiventilen ausgerüstet. Wir haben uns dabei nichts gedacht. Nach ca 4 (oder waren es 5 Jahre?) hatte der Reservereifen die Luft verloren, Ursache war ein defektes Ventil. Ich lies auf Empfehlung der Werkstatt ein Gummi-Metallventil einbauen. Das ist eine Mischform, die Vollmetallventile haben anscheinend öftes das Problem, dass die am Felgenloch nicht ganz dicht werden, bei älteren und schon leicht ankorrodierten Felgen. Ein Jahr später sind uns dann in Spanien im Abstand weniger Tage 2 Gummiventile um die Ohren geflogen, eines platze "nur" seitlich, beim 2ten wurde der Ventilteil herausgesprengt. Alle noch vorhandenen Gummiventile waren komisch weich und hatten sich gelängt. - Materialermüdung. Zu Hause haben wir dann an allen Reifen die Gummi-Metallventile einbauen lassen, auch wenn es für die wenigen Monate, die wir die Reifen noch nutzten schade um die Investition schien. - In Spanien waren übrigens nur normale Gummiventile zu bekommen. LG Selbstschrauber
Hallo Baerti, das beruhigt aber auch nur Dein Gewissen :) Ich denke nicht, dass 0,1 bar darüber entscheidend sind ob das Ventil hält oder nicht. Wie ich bereits erähnt habe sind die Reifendruckprüfgeräte an der Tanke nicht geeicht. Ich hab auch mal was gehört (daher keine Quellenangabe) dass die Dinger durchaus um 0,5 bar (+/-) differrieren können. Armin Na ja, ich hatte 5,4 bar drauf, worauf die Werkstatt das gleich mal wieder auf 4,9 reduziert hat und dabei bin ich dann auch geblieben.
Dass die Füllgeräte so ungenau sein sollen überrascht mich allerdings. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass es sich hierbei um geeichte Geräte handelt - ist doch in der Regel so ein Prüfzeichen drauf. zu den ventilen,
ich habe auch metallventile (hatte irgendwann mal ein schlechtes gewissen)drin, obwohl ich nie über 4,5 bar fahre. die dinger haben auch nachteile: wenn man mal ganz schlechte wege (verschlammte oder sehr steinige feldwege) fährt, kann das ventil kontakt zum dreck oder zu einem stein kriegen. da die metallventile keinerlei flexibilität aufweisen, werden die dann ruckzuck undicht, im schlimmsten fall reissen sie ganz ab. die gummi / kunststoffventile geben nach... ich hatte auch mit gummiventilen nie einen plötzlichen druckverlust bzw. reifenplatzer, denke aber, dasz die ventilfrage auch eine glaubensfrage ist. mein (bundesweit agierender) reifenfachbetrieb sieht das übrigends ähnlich... grusz hartmut Hallo, Gemeinde,
bei Reifendrücken über 4,0 Bar MÜSSEN Metallventile verbaut werden. UND: Wie ich bereits früher mehrmals bemerkt habe, erfahrt Ihr den richtigen Reifendruck NUR so: Womo achsweise URLAUBSFERTIG beladen verwiegen, anhand der TATSÄCHLICHEN Achslasten im technischen Reifen-Ratgeber den optimalen Luftdruck ablesen. Sollte Eure Achslast ZWISCHEN zwei Werten liegen, den nächsthöheren nehmen. Auf Einzel- und Zwillingsbereifung achten. Aus Fahrtechnischen und Komfortgründen KANN dieser ermittelte Druck um BIS ZU 0,5 bar erhöht werden! Nochmals: ZU HOHER LIFTDRUCK SCHADET GENAUSO WIE ZU NIEDRIGER!! Vergesst das Märchen vom Reifendruck, der auf der Flanke steht: Das ist der Druck, mit dem der Reifen montiert werden muß, um einen schlüssigen Sitz der Wülste am Felgenhorn zu gewährleiste. Danach MUSS der Druck nach oben oder unten angepasst werden. Viele LKW-Reifen platzen, weil sie mit 9,0 statt den passenden 7,5 Bar fahren! Allzeit gute Fahrt wünschen die2
Wo stehts? hast du eine Quelle für diese Behauptung? Ich wills mal so ausdrücken: Losgelöst von meiner erlebtenm Problematik ist der Ford Transit vorne mit 4,25 und hinten mit 3,5 zu befüllen. Bleiben wir mal bei den Vorderrädern. 4.25 bar ist die Angabe des Fahrzeugherstellers, des Aufbauherstellers, sowie des Reifenherstellers. Wenn ab 4,0 bar Metallventile vorhanden sein MÜSSEN, dann hätte Ford ja vorsätzlich, zumindest jedoch grob fahrlässig mit der Auslieferung eines Fahrgestells (Vorderräder mit Gummiventilen) gegen geltendes Recht verstossen. DAs mag ich derzeit nicht glauben. Daher würde ich momentan Deine MUSS-Behauptung erst einmal als persönliche Meinung abhaken. Aber vielleicht irre ich mich. Armin Nachtrag, hab gerade in Deinem Profil gelesen, dass Du Reifenfachberater bis, dann scheint es ja eine Quelle zu geben. Nenn die bitte mal. Oder ist das MUSS eine EMPFEHLUNG der Reifenhersteller. Dann siehts ja wieder anders aus
...ach ? und woher weiß der " Hersteller des Fahrzeugs " welchen Reifen ich nach 5 Jahren drauf habe ? Hallo, Armin,
im Reifenhandel ist die Verwendung von Metallventilen im genannten Fall vorgeschrieben! Ich weiß nicht, was Du beruflich machst. Ich jedenfalls arbeite in der Reifenbranche. Wenn ich hier allgemeingültiges Wissen weitergebe, so KANN jemand dieses Wissen für sich verwenden, er KANN es auch bleiben lassen ! die2 Könntest du uns vielleicht noch die Quelle nennen, wo es steht, dass bei über 4 bar Metallventile vorgeschrieben sind?
Das würde mich nämlich auch sehr interessieren. @die2
ich versteh jetzt zwar nicht, warum du so angepisst reagierst, zumal ich Deine Aussage nicht in Zweifel gezogen habe und lediglich nach der Quelle gefragt habe. Da Du vom Fach bist, sollte es auch kein größeres Problem sein, die Quelle mitzuteilen. Wenn Du von MUSS sprichst, dann verbirgt sich dahinter ein Verpflichtung an die jeder gebunden ist, auch Fahrzeughersteller. Sollte Dein MUSS als freiwillige Selbstverpflichtung der Reifenhersteller, -händler und -montagestationen zu verstehen sein, dann ist das löblich, hat aber nach außen keine bindende Wirkung. Wenn es jetzt tatsächlich ein MUSS gesetzlich geben sollte und hierzu zähle ich auch entsprechend Papiere die "Stand der Technik" bedeuten, dann muss man doch kritisch hinterfragen dürfen, warum sich Fahrzeughersteller nicht daran halten. Sehen wir einmal von mir ab und ziehen "baerti" heran. Seine Reifen besitzen ein Gummiventil und wir reden hier von einem notwendigen Luftdruck von 4,9 - 5,4 bar, dies ist einer seiner Antworten zu entnehmen. Es muss doch im Rahmen der Diskussion erlaubt sein sich nach der Quelle deiner Aussage zu erkundigen. Denn wenn es dieses MUSS tatsächlich gibt (wovon ich bei deinem Beruf ausgehe) dann hat doch bei ihm jemand schuldhaft gegen ein MUSS verstossen oder sehe ich das jetzt falsch? Insoweit kann die Quellenangabe für viele hier um Forum hilfreich sein um Händlern, Werkstätten usw. gegenüber entsprechend auftreten zu können. In solchen Fällen ist es wenig hilfreich, wenn man seinem Gegenüber mit den Worten auftritt: "Aber in einem Forum hat ein Reifenfachberater die Aussage getroffen dass....." (ohne Deine Aussage hiermit in Zweifel zu ziehen) Ich weiß zwar nicht, was mein Beruf mit der Sache zu tun hat, wenn es aber dienlich ist: feuerwehrtechnischer Beamter. Armin Hi Barti,
da haben sich unsere Antworten überschnitten, aber offensichtlich hatten wir den gleichen Gedanken gehabt, dann lieg ich wohl mit meiner Fragestellung doch nicht so falsch. Armin Hallo Kollegen,
entschuldigt bitte, wenn meine letzte Antwort etwas patzig klingte, aber wenn für einen Fachmann sog. Binsenwahrheiten angezweifelt werden, dann nervt das halt ein bißchen! Nochmals in aller Ruhe: Da ich nichts schriftliches vorweisen kann, habe ich, nach längerer Internetsuche, auch versch. Reifenhersteller kontaktiert, was mir als Reifenhandelnder problemlos möglich ist. Auch hier bekam ich zwar keine schriftlichen Bestätigungen, ABER einhellig die Bestätigungen: 1.) Metallventile sind ab einem Reifendruck v. 4,0 bar und einer Geschwindigkeit über 40 km/h zu verwenden. (Ungeschriebenes Gesetz! / evtl --> Linkörch.de/produkte , Ventile suchen) Nehmt es als Empfehlung, aber KEIN verantwortungsbewußter Reifenhändler/-Monteur/-Hersteller wird die Verantwortung für Gummiventile TR13 übernehmen. Erlaubt, wenngleich nicht ideal, sind metallverstärkte Ventile mit Snap-In Gummifuß. Anm.: Wer das Rad an das Fahrzeug schraubt, ist verantwortlich für die Betriebssicherheit!! NICHT, wer Reifen auf Felgen montiert! 2.) Der auf der Reifen-Seitenwand angegebene Luftdruck ist der maximale Kalt-Luftdruck bei der Montage. ( evtl. --> Link - Technik-Infos-Seitenwandbeschriftung) Fährt man nun mit diesem Druck, so passiert folgendes: Ihr fahrt mir ca. 120 km/h voll beladen nach Italien bei einer Asphalttemperatur von 60-70 Grad Celsius. Daraus resultiert z.B eine Reifentemperatur von 90 Grad Celsius und ein Reifendruck z.B. statt 5,5 bar von fast 7,0 bar, und das möglichst noch mit Gummiventilen nach TR13! Reifenschaden früher oder später nahezu garantiert. ( 0,2 bar Erhöhung je 10 Grad C. ) Und: Ein Reifen ist wie ein Elefant: Die Einwirkung "merkt" er sich, die Auswirkung kommt zwischen gleich und Monate später! Also: Bitte glaubt mir diese Aussagen. Sie sind fundiert, abgesichert und JEDERZEIT mit dem besten Gewissen bei all meinen Kunden UND Freunden zu vertreten! Mit Sicherheit könnte ich mit etwas Aufwand irgendwelche Schriftstücke organisieren, aber wenn`s nich unbedingt sein muß, würde ich mir die Zeit gerne sparen. :D Allzeit gute Fahrt wünschen die2 Tja, so unterschiedlich agieren die Reifenhändler:
Unser Reifenhändler in Regensburg meinte auf die Frage nach Metallventilen für unseren zwillingsbereiften Ford, die seien bei unserem < 3,5 tWOMO nicht erforderlich. Ab Werk sind Metall-Gummiventile drin, d.h. der Schaft aus Metall, der Fuß aus Gummi. Wie der Schaft in dem Gummi befestigt ist, kann ja vielleicht freundlicherweise unser Reifenprofi die2 beantworten. Wir fahren einen Luftdruck von rundherum 4,5, das sollte passen. Dirk, Garlic und Electric,
Auf den Reifen steht der nicht zu unterschreitende Minimaldruck. Wenn ihr schon so unlogisch seid und eure Meinung nicht vorher überlegt,dann seid wenigstens so gut und denkt daran , wenn ihr das als Maximaldruck anseht , dann könnte ein wenig überlegter Womofahrer doch auch 1-2 bar , oder noch wenger Druck auffüllen. Wo bleibt denn da eure Logik? Der Reifen braucht doch eine gewisse Seitensteifheit, damit eine vernünftige Traktion stattfinden kann. Nach eurer Aussage wurde das Auto um die Ecken fahren , als wenn ihr Lappen darum gewickelt habt. Wenn ihr es nicht glauben wollt, dann versucht es mit Logik. Wie gesagt , eine sehr gute und für Laien auch simple Erklärung gibt es bei: Wikipedia -Autoreifen . Übrigens würde ich mich auch nicht immer auf Reifenhändler verlassen. Mit der Hoffnung doch noch eine Klarheit erzeugt zu haben . Giovanni.
Hallo, "freetec", Wie gesagt: Erlaubt, wenngleich nicht ideal, sind metallverstärkte Ventile mit Snap-In Gummifuß. Offiziell sind diese Ventile zugelassen für 7,0 bar. Insofern hat Dein Reifenhändler recht. Abzulehnen wären auf jeden Fall Gummiventile TR 13 ! Der Metallschaft wurde haft- und formschlüssig in die Gummihülle mit einvulkanisiert. Eine Metall-Gummi-Verbindung ist nie hochfest. Schwachstelle am Reifen ist z.B. auch der Karkassdraht zum Gummi. Deswegen tendieren die meisten zu reinen Metallventilen! Ich möchte nochmals ausdrücklich betonen: Es wäre MEHR als fahrlässig, hier falsche Aussagen zu treffen und evtl. das Leben von Menschen auf`s Spiel zu setzen :!: die2 Hi,
ich bin auch der Meinung, wenn man so definitiv und vehement solche Werte wie ab 4,o bar Metallventile ein MUSS in die Welt setzt, der sollte auch die technische Norm usw dafür nennnen - ansonsten eher beim Hörensagen bleiben, wenn er denn keine konkrete Bezugsquelle nennen kann. Und Entschuldigung, was reine Wirtschaftsbetriebe, z.B. Reifenwerkstätten, so alles zwecks Umsatzerhöhung fachlich so von sich geben -das halte ich generell nicht für fachmännisch sondern viel eher rein interessengelenkt genug. Weil die haben nur eins im Sinn -Umsatz machen. Ein fettes Zusatz-Geschäftchen wäre das ja für die Reifenweekstattbranche, nach vorangegangener entsprechender Panikmache bei allen Womos größer 4,0 bar auf Metallventile umzurüsten. So sehe ich das. Un weil wir beim hörensagen sind, denn auch ich kann leider keine Quelle mit Tag und Artikel bringen dafür, aber ich habe es vor Jahren definitiv in der pm oder in der RI gelsesen, als so die ersten Aufregerwellen wegen der Metallventile durchs Land schwappten. Und da stand definitiv: Metallventile erst bei größer 4,5 bar. Die Ursache muss in dem Ding liegen, dass in das Ventilröhrchen eingeschraubt wird. Das sogenannte Ventil und seine Art selber. Jerdenfalls definitiv NICHT schon ab 4,0 bar. Aber da in unserem Land alles schön normiert ist und wir die DIN erfunden haben und viele andere techn. Regelwerke , ist das dort auch irgendwo genau zu finden, denke ich und ich denke auch, ein wirklicher Fachmann (von einer Reifenwerkstatt od. Reifenhändler usw) sollte den genauen Verweis darauf auch wissen/erbringen können von seiner Fachkenntnis her.
Meinen wir das Gleiche? auf meinen steht "maximum pressur 70 psi" Und "maximum" ist doch nicht Minimaldruck oder irre ich? Oder meintest du einen anderen Aufdruck, vielleicht kann die2 als Fachberater hier Klarheit schaffen. Hab mal Deinen Rat befolgt und bei Wikipedia nachgesehen. Da steht, dass der Reifenhersteller einen für das jeweilige Fahrzeug typischen Mindestdruck anzugeben hat. Dieser ist im Handbuch, am Fahrzeug, im Handschuhfach oder im Tankdeckel untergebracht. Da steht aber nix von, dass ich den Mindestdruck auf dem Reifen finde. Oder hab ich was überlessen? Armin Armin Hallo,
auf zwei Dinge will ich noch mal eingehen, weil ich damit mal massive Problem hatte: 1) Der Aufbauhersteller und nicht der Chassishersteller gibt den richtigen Reifendruck vor und 2) der höchstzulässige Reifendruck steht auf den Reifen. Ein Händler verkaufte mir Maloya-Ganzjahres-Reifen deren Höchstdruck bei 4,5 bar lag, Knaus gibt aber für mein Fahrzeug 5,5 vor. Wegen einer gleichzeitig geänderten Reifendimension (215 > 225) und seinem Verweis darauf was ein Ducato sonst für nen Reifendruck braucht, wollte ich dem Händler glauben, dass er mir die richtigen Reifen verkaufte. Ich habe brav die 4,5 eingehalten und konnte nach ca. 1,5 Jahren die hinteren Reifen wegwerfen, weiterfahren damit wäre mehr als leichtsinnig gewesen. Diese Reifen hätte mir der Händler einfach nicht für mein Fahrzeug empfehlen dürfen. Ach so, und natürlich sind Metallventile höchst empfehlenswert :roll: Die2, was du da im Einzelnen schreibst,würde mich zu der einzigen Aussage verleiten:
Bei dir würde ich keine Reifen kaufen, denn da würde ich damit rechnen müssen,keinen Fachmann anzutreffen, sondern jemanden der das nachredet , was ihm vorgeredet wird. Reifen und Elefant ist schon eine Aussage für sich, und bei 60-70 Grad Asphalttemperatur auf 7 bar zu kommen ist schon etwas wert. Wenn du Reifenfachmann wärest , dann wüßtest du , es hat Versuche gegeben, wo man Reifen bis zum Platzen bringen wollte . Das ist bei PKW-Reifen erst jenseits von 12 Bar erfogt. Dann wäre es dir auch klar, mehr Druck heißt größere Sicherheit und die Mär die Mitte fährt sich ab , ist von minderer Bedeutung als die gewünschte Leichtläufigeit, die Kurvenstabilität und die Haltbarkeit. Das sagen Fachleute. Ciao. Giovanni. Hallo, Ihr "Lieben",
Nein, Armin, Du hast richtig gelesen. Die Angabe des Maximaldrucks ist in den USA vorgeschrieben und in PSI angegeben. Darüber liegt nur noch der sog. Berstdruck. Ich habe noch folgenden Absatzt des Bundesverbandes der Reifenhersteller und Vulkanisateure gefunden: Risikofaktor Reifenventile Das Problem ungeeigneter langer Vollgummi-Radventile in Transportern weitet sich aus und betrifft - so ist zu vermuten - inzwischen jeden Hersteller und jede Baureihe. Bei den Autobauern fehlt allerdings nach wie vor die rechte Einsicht. So fährt beispielsweise auch der neue Merdeces-Benz-Sprinter mit solchen auf 4,5 bar Höchstdruck begrenzten Ventilen, obwohl in der Sprinter-Bedienungsanleitung laut Dekra Kaltdrücke zwischen 4,5 und 4,75 bar vermerkt sind. Ob es wegen der ungeeigneten Ventile bereits Unfälle mit Verletzten oder sogar Toten gab, ist unklar. Nur schwer ist der Unterschied zwischen Plattrollschaden nach Ventilschaden einerseits und Ventilschaden nach Plattrollschaden andererseits zu erkennen.Vollgummi-Radventile sind billig. Ein Metall-Schraubventil, das auch der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk ( BVR) als Alternative empfiehlt, kostet das Vielfache. Auch, wenn die Automobilindustrie für die Erstausrüstung auf Beibehaltung der Billiglösung beharrt, ist für die Nachrüstung der BVR-Empfehlung unbedingt zu folgen. Zitat Ende. Außerdem ist das ach so gern verwendete Gummiventil TR 13 tatsächlich bis zu einem Druck von 4,5 bar zugelassen, aber NUR BEI 20 GRAD C ! Also Kein Gesetz, aber aus Gründen der Logik und der Verantwortung des Reifenfachbetriebes gegenüber dem Kunden ein MUSS ! Alles Weitere s.o. und den angegebenen Links. Wir wünschen Allen, egal mit welchem Luftdruck und Ventilen unterwegs, allzeit gute Fahrt. die2 |
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