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AGM Batterien nach 1 Jahr defekt ? 1, 2


OttoWalke am 18 Okt 2011 02:03:13

kintzi hat geschrieben:Alle unterliegen einem Memoryeffekt.


Behaupte das Gegenteil bei Bleiakkus. :wink:

Sulfatierung ja Memoryeffekt nein.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

kintzi am 18 Okt 2011 02:42:19

Dann lies die einschlägige Literatur. Dazu kommt noch der Alterungseffekt, bei flüssig am höchsten, Gel mittelprächtig, AGM wenig, ebenso Selbstentldg.
Die meisten europ. AGMs, die nicht mit den modernen 3-stufig einstellbaren
LGs (flüssig/Gel/AGM) geladen werden (Kennwerte siehe Vorposting) leiden darunter.
ZUsätzlich sind Belastungen zwischen 25-50% (bei 200Ah bis 100A) ein gewaltiger Stress, der gewaltig wie starke Entladungen auf die Zyklenfestigkeit geht. Richi

Gast am 18 Okt 2011 04:56:46

kintzi hat geschrieben:Hier geht einiges durcheinander, zur Klarstellung:

Alle unsere Bleiakkus benutzen als Elektrolyt verdünnte Schwefelsäure, die entweder flüssig, in Silika-Gel gebunden oder in Glasfasermatten gebunden ist.

Alle unterliegen einem Memoryeffekt. Europäische AGMs, die mit 14,4V Ladeschlussspannung geladen werden, haben v. Anfang an nie volle Kapazität.

Auch NiCd-Akkus u Ni-Metallhydrid-Akkus unterliegen einem Memoryeffekt .
Die einzigen, die keinen M-Effekt haben, sind Lithium-Ionen-Akkus.


Vieleicht solltest Du mal diese Seite ( Elektrofahrzeugbetreiber ) --> Link besuchen. Auch hier heißt es, "NiCd-Akkus müssen bei einer Restspannung (Entladeschlussspannung) von 0,85 - 0,9V wieder aufgeladen werden, eine weitergehende Entladung führt zu Tiefentladung, die in ihren Auswirkungen mit dem (bei handelsüblichen NiCd-Akkus kaum vorhandenen) Memory-Effekt verwechselt wird."

Wir haben seit 15 Jahren ein Elektrofahrzeug Typ Kewet, in dem SAFT Akkus verbaut sind. Das kannst Du Dir auf dieser Uraltseite --> Link ansehen. Das Fahrzeug hat jetzt etwa 30 tsd Kilometer gelaufen, drin sind immer noch die SAFT NC Akkus, die nach wie vor keinen Memory Effekt haben. Bei geschlossenen Kleinzellen sieht das anders aus.

Vieleicht willst Du in der Wikipedia mal unter Memory-Effekt nachlesen ?
--> Link)


Alle Bleiakkus haben keinen Memory Effekt.


kintzi hat geschrieben:ZUsätzlich sind Belastungen zwischen 25-50% (bei 200Ah bis 100A) ein gewaltiger Stress, der gewaltig wie starke Entladungen auf die Zyklenfestigkeit geht.
Aha, wie bewertest Du denn die Stromentnahme eines Verbrennungsmotors beim Starten ? Da werden 200 - 500 Ah gezogen, wenn auch nur kurzzeitig.

Du hast natürlich Recht, dass grosse Stromentnahmen in Kurzer Zeit nicht positiv für die Lebensdauer ist, aber so ist das Akkuleben nun einmal. Jeder Bleiakku hält zwischen 1 und 10 Jahre, wer ihn mit ins Bett nimmt, schön warm kuschelt und ihn niemals schnell entläd und ständig nachläd wird am längsten etwas von seinem Akku haben.

Nur wer will seinen Akku so behandeln ?

Meine Akkus sind zum Arbeiten im Fahrzeug, nicht zum Kuscheln.

Jedes Wohnmobil nutzt sich auch beim fahren ab, trotzdem nutze ich meins nicht als Gartenlaube.

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kintzi am 18 Okt 2011 10:50:41

Hallo Ulrich, Memory bei NiCd habe ich nie bestritten, bei ihnen ist der M-Effekt am ausgeprägtesten.
Solche finden sich aber kaum als Aufbau-Akkus, die als zyklenfeste (bis auf AGM) nicht mit StarterAkku in einen Topf geworfen werden sollen; am wenigsten Gel.
@ Otto Walke: hast weitgehend recht, Hauptursache der Kapazitäts.-Minderung ist zum grössten Teil die Sulfatierung. Richi

lisunenergy am 18 Okt 2011 12:29:31

Genau das was hier einige schreiben ist ja der Irrtum den viele erliegen.Mal zur Veranschaulichung:Eine normale AGM hat ein Glasflies als Seperator und lässt sich daher sehr billig aufbauen.Das Glasflies welches auch dazu dient die Säure aufzusaugen.Um ein schädliches Gasen zu unterbinden wird das Blei mit Kalzium oder Zinn versetzt.Der chemische Prozess ist der selbe wie bei jeder Bleibatterie.Kommt es zu einer erhöhten Ladungsspannung rekompeniert der Wasserstoff und der Sauerstoff unter Druck wieder zu Wasser.und wird vom Flies aufgesaugt.Dabei bleibt das Wasser mit der geringeren Säuredichte weiter oben.Wer es nicht glaubt schaut sich mal den Aufbau einer solchen Batterie genauer an.Natürlich dürfen AGM Batterie durch den geringen Innenwiederstand mit höheren Ladeströmen und Entladeströmen gefahren werden.Aber auch da gibt es Grenzen.Wärme und Entladungen tiefer 50 % mit langer Nachladephase sind der Todt.Die Diagramme zeigen es sehr deutlich.Natürlich nur wenn der Hersteller sie zur Verfügung stellt :D

kintzi am 18 Okt 2011 13:08:11

Das ist bei allen rekombinanten, verschlossenen Systemen so, es gibt aber Diffusion/Kapillarwirkung, die der Schichtung entgegenwirken.
Ein grosser Vorteil bei AGM ist die Rüttelfestigkeit durch die Vliespackung als Seperator. Diese kann einmal durch sehr dicke Platten (Panzerplattenbatt) erreicht werden oder eben bei dünneren Platten durch Packung der Vliesseperatoren, ergibt also ein Einsparpotential an teurem Blei. Und genau hier liegt der springende Punkt für verkürzte Haltbarkeit: an der Dicke u. damit der mech. Belastungsfähigkeit.
Das Optimum scheint bei manchen Firmen noch nicht gefunden zu sein, man möchte Blei sparen.
Habe eine Moll 95er AGM seit 4 Jahren, zuerst im Womo zyklisch, jetzt als Starterbatt im alten, kl. Daimler(C200) im Einsatz, mal sehen, wie lange sie hält.(Die letzte Nass-Batt. dort hielt 10J u. 100Tkm viel im Kurzstreckenverkehr)
Im Womo für den 2. 12V Kreis (f. Kompressortiefk.-Truhe) jetzt zyklisch die Banner 95Ah (Running Bull?) AGM (mit C-tek 25A dauernd am Netz). Seit ungefähr 1,5 J., mal sehen, wie lange sie hält, bis jetzt kein Einbruch.
Als Hauptbatt. benutze ich offene Deta 95Ah 2x, denen tut der mit 14,8V ladende Sterling B2B seit 2,5Jahren gut, noch hervorragende Kapazität, aber natürlich häufiger Wasser nachzufüllen. Richi

lisunenergy am 18 Okt 2011 13:47:20

Da gehe ich voll mit!Aber gerade die Einsparung und verschiedene Patenthindernisse bringen so etwas zu tage.Am besten man unterhält sich mal mit Batterieexperten vom Frauenhofer Institut.Fragt man Händler oder Hersteller wird man keine vernünftige Antwort erhalten.Es kann mir keiner sagen das er Interesse hat Akkus zu verkaufen die länger 10 Jahre halten.

ms-r6 am 20 Okt 2011 16:08:54

Hallo :D ,
ich wollte nochmal berichten :
Innerhalb einer Woche ist die Batteriespannung auf 9,8 Volt , ohne einen Verbaucher eingeschaltet zu haben ,abgesunken ist . Ich denke die AGMs sind definitiv hinüber :x .
Ich habe jetzt Moll Nass-Solarbatterien mit aussenliegender Entgasung bekommen :D . Das Einfachste währt meistens am Längsten. Vorher waren auch Nassbatterien eingebaut . Nie Probleme bis auf den normalen Verschleiss gehabt .

ruptech am 20 Okt 2011 16:43:11

Hatte heute ein Gespräch mit einem Flotten-Mechaniker. Es klagte generell über die Batteriehersteller (Starterbatterien). Nach seiner Erfahrung ist jede Dritte "garantiefällig".
Er tauscht sie einfach aus und bekommt bis 24 Monaten (teiweise über 400tsd Kilometer) die Batterie ersetzt. Ansosnten wird der Lieferant gesperrt.

In einem Gespräch mit Banner für meine Womo-Aufbaubatterie zögerte der Verkäufer auch - angeblich gibt es Qualitätsschwankungen. Und vermehrt bei den AGM's.

Nach gewissen Technikern, haben Batterien Probleme mit Hochfrequenzen aus Steuergeräten moderner Fahrzeuge. Finde ich eine gute Ausrede, denn da kennt sich wirklich niemand aus, außer man hat einen wissenschaftlichen Auftrag (TU), wo man spezifische Werte festsetzt.

lg
ruptech

Kochgenie am 20 Okt 2011 16:47:14

Aber da stellt sich mir jetzt die Frage, im Inneraum sind AGM´s am besten geeigent, gasen nicht, läuft nicht aus.
Aber es gibt dann ja keine wirkliche Alternative oder lieg ich da falsch.

ruptech am 20 Okt 2011 18:10:01

AGM sind aus dem Grund die Besten, weil sie "dicht" sind und zudem Wartungsfreier als andere. Gleichzeitig sind sie empfindlicher, wobei ich glaube, dass man als Nutzer wenig falsch machen kann, ist die Ladetechnik "eingestellt".

Es ist eben so wie immer: Da gibt es etwas neues - es ist teuer, und dann wird bei der Produktion gespart, wo es geht.

Ich glaube die Industrie arbeitet daran, dass wir ohne "Batteriemanagement" aller gängigen PKW-Hersteller nicht mehr über die Runden kommen sollen. Siehe Ford, Audi, BMW, Mercedes, usw., wo du die Batterie "anlernen" musst, ansonsten ist sie gleich wieder tod. Und Starthilfe garantiert einen guten Umsatz!

@kochgenie
lasse dich nicht irritieren, weil ihr AGM geordert habt. Einfach verwenden und sich nur 2mal im Leben um sie kümmern: 1. wenn die Garantie am auslaufen ist - dann prüfen! Und 2. wenn es "dunkel" ist - dann fluchen, oder sonst etwas.

lg
ruptech

rossifumi am 20 Okt 2011 18:45:58

Kochgenie hat geschrieben:Aber es gibt dann ja keine wirkliche Alternative oder lieg ich da falsch.

Für mich die LiFePo (nicht Li-Ion, Li-POM, Li-Mn, Li-O2).
Gasen und auslaufen nie, sehr leicht und spannungsstabil, teils extreme Ströme möglich, kaum Selbstentladung...
Unterspannung ungerne, sehr teuer, keine Langzeiterfahrung.
Gibt hier natürlich auch x+1 Meinungen dazu :D .
Rossi

lisunenergy am 20 Okt 2011 19:36:31

rossifumi hat geschrieben:
Kochgenie hat geschrieben:Aber es gibt dann ja keine wirkliche Alternative oder lieg ich da falsch.

Für mich die LiFePo (nicht Li-Ion, Li-POM, Li-Mn, Li-O2).
Gasen und auslaufen nie, sehr leicht und spannungsstabil, teils extreme Ströme möglich, kaum Selbstentladung...
Unterspannung ungerne, sehr teuer, keine Langzeiterfahrung.
Gibt hier natürlich auch x+1 Meinungen dazu :D .
Rossi
Ich habe verschiedene Methoden ausprobiert.Es gibt von Thundersky 12 Volt Blöcke mit selektierten Zellen.Das Problem ist und bleibt die Zellüberwachung.Die Zellen können sich nicht wie bei Blei selbst ausgleichen.Die wenigsten können unter Null Grad geladen werden!!!Die Zyklenzahl ist sehr gut.Auch macht es keine Probleme wenn diese mal halb voll mehrer Tage rumstehen.Das Größte Problem ist die kalendarische Lebensdauer.Keiner kann sagen ob sie wirklich 5 Jahre durchhalten.Ich werde berichten!Und noch etwas:einmal tiefentladen und der Akku ist zu 100% schrott!Wird weiter geladen kann es zu giftigen Gasaustritten kommen(Flusssäure)

rossifumi am 20 Okt 2011 20:31:35

sonnentau3 hat geschrieben:Keiner kann sagen ob sie wirklich 5 Jahre durchhalten.Ich werde berichten!

Werde in 3,5 Jahren berichten 8) , bzw A123 in einem :D .
Ich hatte die Tundersky schon auf 7V (nicht gefundenen Verbraucher), funktioniert aber immer noch tadellos.

Rossi

lisunenergy am 20 Okt 2011 20:51:41

rossifumi hat geschrieben:
sonnentau3 hat geschrieben:Keiner kann sagen ob sie wirklich 5 Jahre durchhalten.Ich werde berichten!

Werde in 3,5 Jahren berichten 8) , bzw A123 in einem :D .
Ich hatte die Tundersky schon auf 7V (nicht gefundenen Verbraucher), funktioniert aber immer noch tadellos.

Rossi
Eine Frage wo gibt es die A123?Bei den Thunderky hattest Du Glück.Es gibt eine Grenze die eine automatische Abschaltung einleitet.Diese ist normal bei 10 Volt.

rossifumi am 20 Okt 2011 21:47:13

Die A123 sind in den Moppeds, mit/ohne BMS.
Ich habe aber etwas von A123 läuten hören zwecks eines 12V-Micro-Hybrid-Akkus, leider nur für OEM's.
"eine automatische Abschaltung"?? bei den Thundersky?
Das wäre mir jetzt unbekannt.
Lernt mann nie aus?
Wenns zu OT wird, gehört eigentlich eher zu --> Link oder --> Link

Rossi

Gast am 15 Mär 2012 23:37:34

So, jetzt hat mich das gleiche Problem erwischt. Meine 2 Banner 95Ah AGM geben nach ca. 10 AH den Geist auf.
Sie fallen sehr schnell auf 12,7V, bleiben da eine Weile und dann gehts abwärts auf 12,2V.
Dabei sind sie nur ein Jahr alt, waren noch nie unter 12,2V entladen und sind mit den Original Hymer-Ladeteilen versehen, bei denen der Schalter auf Gel steht (geht nur GEL oder Blei-Säure).
Kann es sein, dass Banner eine schlechte Serie auf den Markt gebracht hat?

Dabei habe ich weder Wechselrichter noch andere Hochlasten dran.

Der Fehler kam quasi "über Nacht". Gestern dachte ich noch, dass sie aus irgend einem Grund nicht voll waren und habe sie mit Landstrom 12h geladen. Sie haben dann 14,3V angezeigt. Ergebnis: 2,5h Fernsehen und sie waren wieder platt (kein Licht, keine Heizung).

kintzi am 16 Mär 2012 00:34:54

Hallo raidy,
ja, Du vermutest richtig, da ist was mit Kapazitätsverlust. Die 95er Banner wird seit ca. 1,5 Mon. mit 93Ah angeboten, warum?
Habe im Ostreich (Tirol) einen Womokameraden im HME: womofan, ist mit B. in Kontakt, weiss evtl. mehr.
Glaube nicht, dass das mit der Ladeschlusssp. v. 14,4V zu tun hat, die Absorptionsdauer auf "Gel" kann`s auch nicht sein.
Habe eine selbe Banner, die nach 2 Jahren auch mehr als sie sollte nachgelassen hat (wurde auch nicht schlecht behandelt).
Erinnere mich auch an die AGMs v. Moll vor `05, ähnliches Problem, wurde aber bei Sektion im Werk nichts gefunden (Hanns Krueger). Meine letzte Moll läuft aber jetzt nach 3 J. im Womo als zyklenfeste im kleinen C Daimler 2l Benzin als StarterBatt . anstandslos (möchte 10 J
erreichen :twisted: ). Evtl. nehme ich sie wieder ins Womo (2. 12V-Kreis f. Kompr.-Truhe) u. die Banner als Starter? Das Kreuz ist, das man seitens des Womos auf 19cm Bauhöhe angewiesen ist. Richi

macagi am 16 Mär 2012 09:07:00

Ich hatte kürzlich dasselbe Problem bei meiner Batterie, allerdings Blei-Säure. AGM's sind auch nicht immun gegen Säureschichtung.

Bei Blei-Säure kann man das so angehen:
Da muss man vorsichtig am Besten mit einem Labornetzgerät mal die Spannung hochfahren auf 15V. Strom nicht über 1,5A. Dann so lange halten bis der Strom nicht mehr sinkt.



Was natürlich auch sein kann:
Vielleicht sind sie nicht rüttelfest? Dann fällt Zeugs runter und produziert interne Kurzschlüsse.

popey46 am 16 Mär 2012 10:05:39

Auch meine Ritar AGM 100Ah hielt nicht einmal 9 Monate und wurde unter Garantie ausgetauscht. Da sie nicht einmal mehr 70% an Kapazität hatte wurde auch die 2. Batterie immer schnell entladen. Ich habe versucht das mit Bordmitteln zu finden, aber die Gewissheit hat ein Besuch beim TCS (ADAC) gebracht, die mit einem professionellen Tester gearbeitet haben. Nun ist wieder Ruhe eingekehrt und ich kann auch den 2000W Wechselrichter wieder ohne Probleme gebrauchen.
aus der Westschweiz Fredi

dieter2 am 16 Mär 2012 10:11:49

Ich habe zwei 105A Starterbatterien für je 74 € an Bord,die günstigsten die ich bekommen konnte.
Die Dinger sind robust,speisen ein 1500 Watt WR, und halten in der Regel 4 bis 6 Jahre.

Geel und AGM und sowas kommen mir nicht ins Womo.
Zu teuer und zu anfällig.

Dieter

kintzi am 16 Mär 2012 12:03:02

Na ja, sind die zyklenfesten Batt. nur eine Erfindung des Marketings, um die Preise hoch zu treiben u. die ganze Wissenschaft drum herum nur gefälscht?

Habe den Eindruck, dass AGM nicht gleich AGM ist, d.h., dass es grosse
Qualitätsunterschiede gibt.
Jedenfalls leisten sich beim amerikan. Militär u. in Luftfahrzeugen eingesetzte AGMs solche Schwächen nicht, werden dort seit fast 20 Jahren eingesetzt.
Und jeder muss jetzt in Europa soetwas haben, zuletzt Banner.
M. E. entweder "Nicht können" oder Billigbauweise nach der Motto "pooaast".
Wobei das auf deutsche oder vermeintlich deutsche Produktion auch zutrifft.
Richi

Lancelot am 16 Mär 2012 21:17:51

kintzi hat geschrieben:Habe den Eindruck, dass AGM nicht gleich AGM ist, d.h., dass es grosse
Qualitätsunterschiede gibt.


Aber genau das haben wir doch neulich erst diskutiert ... einhellige Meinung war doch, die "billigen" tun´s auch ... :?
--> Link


Habe mich jetzt gerade (noch rechtzeitig ?) doch für die (sauteuren) Exide GEL´s entschlossen, bin ja mal gespannt ...

Gast am 16 Mär 2012 21:33:26

Heute war ich beim Händler. Ich hatte die Batterien 24h geladen und bin dann noch 1,5 Stunden gefahren.
Der hat seinen Batterietester ran gehängt und gesagt die wäre in Ordnung. Als ob man eine Batterie in 60 Sekunden prüfen könnte.
Darauf hin habe ich den 12V Föhn (~170-200W) dran gehängt und nach 11 Minuten war die Spannung unter 11V und das Panel hat abgeschaltet. Als sich die Batterie wieder auf 12,6V erholt hatte, hat er das Messgerät nochmals dran und wir haben nur ein paar Lichter an gemacht. Und siehe da, von 12,6 auf 11V runter in 60 Sekunden. Da hat er nicht schlecht gestaunt.
Montag bekomme ich Bescheid, weil die erst ein O.K. von Hymer einholen müssen.
Da der Fehler aber klar reproduzierbar ist, sehe ich dem gelassen entgegen.
Außerdem finde ich Rall sehr kundenfreundlich.

Trotzdem: der Wochenendausflug ist dahin. :(

spiti01 am 17 Mär 2012 02:30:38

kintzi hat geschrieben:Na ja, sind die zyklenfesten Batt. nur eine Erfindung des Marketings, um die Preise hoch zu treiben u. die ganze Wissenschaft drum herum nur gefälscht?

Habe den Eindruck, dass AGM nicht gleich AGM ist, d.h., dass es grosse
Qualitätsunterschiede gibt.
Jedenfalls leisten sich beim amerikan. Militär u. in Luftfahrzeugen eingesetzte AGMs solche Schwächen nicht, werden dort seit fast 20 Jahren eingesetzt.
Und jeder muss jetzt in Europa soetwas haben, zuletzt Banner.
M. E. entweder "Nicht können" oder Billigbauweise nach der Motto "pooaast".
Wobei das auf deutsche oder vermeintlich deutsche Produktion auch zutrifft.
Richi


Da bin ich 100%ig Kinzi's Meinung!

Abgesehen davon sollte man sich unbedingt streng an die Ladehinweise des jeweiligen Betterieherstellers halten. Denn: AGM ist nicht gleich AGM!

Wir haben in unserem EuroLiner seit kurzem zwei US-AGM- Batterien (je 12V/ 255 Ah) des Herstellers LIFELINE an Bord, die nach Luftfahrt- Specs gefertigt sind.
Die vorgeschriebene Ladekennlinie entspricht dabei exakt der von klassischen Blei-Säure-Batterien, der max. Ladestrom je Batterie beträgt 510 A!!! Also zusammen max. 1020A Ladestrom! Die Lebensdauer dieser Batterien soll angeblich bei korrekter Ladung selbst bei höchster Srom-Belastung (bis 1500 A kurzzeitig) 8-10 Jahre betragen.
Wir laden mit einem Xantrex-Lader in klassicher Blei-Säure-Einstellung, der Lader kann max. 130A. Laut Liefeline ist das ziemlich optimal für diese Batterien.

Bin gespannt, wie lange die halten. Unsere vorherige BOSCH AGM war nach 4 Jahren hin......

Howdy aus Del Rio/Texas
spiti

spiti01 am 17 Mär 2012 07:23:49

Kleine Korrektur, da ich gerade nochmal nachgelesen habe:

Die LIFELINE ist eine sog. 5c Batterie. D.h., sie verträgt den 5-fachen Anfangs-Ladestrom ihrer Nennkapazität. In unserem Fall sind das bis zu 1275 A pro Batterie, also 2550 A für unsere beiden 255 Ah AGM's.
Wo krieg' ich nur soviel Saft her :?: :?: :D :D

LIFELINE sagt jedoch auch, dass der Ladestrom auf jeden Fall >20% der Nennkapazit sein muß, da sich sonst Lebensdauer und Zyklenverhalten deutlich verschlechtern.
Da sind wir mit unseren 130A ja gerade so ausreichend aufgestellt.... 8)

Auch das bestätigt 'mal wieder mein Motto: Nur mit vollen Hosen ist gut Stinken!
Und: Die meisten Ladegeräte in deutschen Womos sind zu klein. :ooo:

Wer 's nicht glaubt, kann sich ja gern das sehr ausführliche und aussagekräftige Technical Manual von LIFELINE herunterladen: --> Link

Howdy ...... spiti

kintzi am 18 Mär 2012 22:41:49

Hallo spiti,
die AMPs muss man halt am nächsten Trafohäuschen holen oder an mehreren von denen Klein-Trafos, die in USA auf den Bäumen/Masten wachsen. :razz: Die hohen Strömen u. dicke Kabel sind die Amis ja gewöhnt, an Alu statt Kupfer auch( bei uns auch schon immer mehr Jumper-Cable aus Alu). Mussten vor Jahren auch die Alukabel in den Pipers gegen Kupfer wechseln.

Nett wieder etwas v. Euch zu hören,wo seid ihr, noch in USA oder südlich? Weiterhin gute Reise u. keine Probleme. Richi

spiti01 am 19 Mär 2012 05:40:38

Hi Kinzi,

wir sind seit rund 3 Wochen wieder in den USA unterwegs, nach den 3 Monaten in Deutschland wurde es aber auch langsam wieder Zeit..... :wink:
Momentan stehen wir im Maverik Ranch RV Park in Lajitas/Texas, am Rande des Big Bend, nahe der mexikanischen Grenze im Süd-Westen von TX.
Uns dreien (meiner Frau, dem Großen Braunen, und mir) geht es wirklich ausgezeichnet. Wir werden planmäßig noch bis Anfang Juli in den USA unterwegs sein und dann den Großen Braunen nach Deutschland zurückschiffen.
Na ja, dann sind wir ja auch weit über zwei Jahre intensivst durch die USA gedüst, das langt erstmal.......

Tja, die kleinen Umformer-Kästle lachen mich hier auch immer an. Unser Flaschenhals ist leider unsere 115/230V Konverter-Box, die kann nur 3300 VA.
Wenn Klima bzw. E-Heizung + Boiler + Kühli laufen, wird dem Kaschtle schon recht warm um's Herz.
Und wenn wir dann noch 'nen leckeren Espresso zubereiten wollen, muß zumindest kurzzeitg die Klima bzw. E-heizung ausgeschaltet werden, sonst würde die Box verglühen :cry: :cry:
Ich habe das alles zusammen 'mal mit unserem Generator ausprobiert. Der hat darüber milde gelächelt mit seinen 5,5 kW, der V2-Motor brummte nur etwas sonorer als sonst 8) 8)

Howdy ..... spiti

kintzi am 19 Mär 2012 10:03:58

Nett. Richi

diebasi am 19 Mär 2012 10:14:16

Hallo und guten Morgen

Schaut mal --> Link und dann unter Häufig gestellte Fragen.

Vielleicht hilft es einigen. :-o

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