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Hallo erst mal aus der Pfalz.
Wir sind, ich der Klaus 64 Jahre alt und Claudia, meine Frau, 54J. Eigentlich wollten wir nächsten Sommer, wenn ich im Mai in Rente gehe, nach Gran Canaria auswandern und dort unsern Lebensabend verbringen. Nun gibt es ein paar Umstände die dies nicht mehr wie geplant zulassen. Auf der Suche nach Alternativen sind wir im Internet auf die eine oder andere Homepage von Dauercamper gestoßen. Das war der Auslöser und seither wird es für uns immer klarer, genau so wollen wir die nächsten Jahre verbringen. Reisen von A nach B , am besten in kleinen Etappen, stehen bleiben wo es uns gefällt und uns die Dingen anschauen an denen wir bisher achtlos vorbeigefahren sind, so nach und nach durch ganz Europa. Nun sind wir auf der Suche nach einem dafür geeigneten Wohnmobil und müssen feststellen, dass trotz riesigem Angebot es nicht leicht ist, genau das passende Wohnmobil für uns zu finden. Unsere Voraussetzungen: Es darf nicht mehr als 20.000 Euro kosten und es sollte gepflegt sein. Dafür darf es durchaus älter sein. Was uns wichtig ist: Wir wollen nicht zwischen Ess- und Schlafplatz umbauen und auch nicht in einem Alkoven oder auf einem Hubbett schlafen. Das sind Lösungen die sicher akzeptabel sind, wenn man jung ist oder das Womo für einen Urlaub verwendet. Also Bett hinten, nicht unter 160 cm breite und vorne seitlich eine Sitzgruppe. Das Bad sollte eine Größe und Anordnung haben, dass man nicht in der Duschwanne steht wenn man aufs Klo muss, oder sich die Hände waschen will. Also mit separater Dusche in der man sich zumindest abseifen und umdrehen kann. Der Küchenblock sollte so groß sein, dass, wenn ein oder zwei Töpfe auf dem Herd stehen, daneben noch ein bisschen Platz zum Arbeiten ist. Das Wohnmobil sollte gut gegen Kälte isoliert, Regendicht und zumindest der Frischwassertank frostsicher sein. Der technische Zustand lässt sich ja relativ leicht durch eine TÜV Untersuchung feststellen. Wie aber kann ich feststellen ob es dicht und warm ist? Wenn wir auf Tour sind: Gibt es Probleme, wenn man z.B, eine Nacht auf einer Autobahnraststätte oder sonstigen Parkplätzen verbringt? Aus dem Grund wollen wir auch von äußerer Energie unabhängig sein. Mit diesen Wünschen stoßen wir derzeit bei unseren Recherchen was deutsche und europäische Hersteller anbetrifft, an unsere Grenzen. Was wir passend zum Budget gefunden haben, sind amerikanische Wohnmobile, Baujahr um 1990 , zwischen 8 und 10 Meter lang und um die 2,30 bis 2,50 breit. Leider finden wir zu den Womo`s keine Tests oder Reiseberichte. Deswegen an dieser Stelle die Frage, gibt es hier oder anderswo Rubriken die sich mit amerikanischen Wohnmobilen beschäftigen? Wo über Zuverlässigkeit, Ersatzteil Versorgung, und Wintertauglichkeit nachlesen können? Bei 6,5 Liter Hubraum und 140 PS müssten Der Motor und Antrieb ja eine Million Kilometer halten. Dass diese Motoren jede Menge Treibstoff fressen ist uns bekannt. Mit 20 Liter Diesel rechen wir. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Würden die sich mit 12 Liter Diesel genügen, wären vermutlich keine Gebrauchten am Markt. Unsere Rechnung auf drei Jahre gesehen schaut so aus: 30000 km x 20 L je 100 Km = 6000 L. X 1,40 € = 8.400,-- ca. 600 ÜN/Stellplätze je Nacht 10 Euro = 6.000,-- Steuer + Versicherung (geschätzt) = 3.600,-- Maut + Fähren (geschätzt) = 5.000,-- Wartung und Reparaturen (geschätzt) = 5.000,-- Gesamt: = 28.000,-- 28.000 : 36 Monate = 777,-- Unsere derzeitigen mot. Fixkosten liegen höher Sollte der eine oder andere Leser der Meinung sein, wir hätte ein Milchmädchen Rechnung gemacht, möchte wir ihn bitten uns darauf aufmerksam zu machen. Natürlich sind die Anschaffungskosten für das Wohnmobil nicht gerechnet, müssen wir auch nicht. Wir würden uns freuen wenn von euch Kommentare und Anregungen kommen. Im Voraus erst mal vielen Dank. Hallo klbi64,
ich finde euer Vorhaben sehr gut. So wie ich es sehe werden im Winter die Womo`s preislich günstiger. Das was ihr für euer Geld kaufen wollt ist zu haben und von der Einrichtung her nichts aussergewöhnliches. Ihr müsst fahren, fahren und nochmals fahren und sehr viele Händler abklappern und den privaten Markt auch nicht aus den Augen verlieren. Ihr lernt bei jeder Besichtigung dazu auch bezüglich Undichtigkeiten, z.GG, Plakette(grün?)und und und. Das Forum hier ist dazu der richtige Ratgeber,nutzt die Suchfunktion. Zur "Milchmädchenrechnung" möchte ich nicht`s sagen da zu viele Unbekannte. Sollte es unbedingt ein Ami sein sind die obrigen Zeilen hinfällig. Hans Hi Klaus,
diese Anforderungen sind in der Regel Standard bei amerikanischen WoMo's. D.h. aber auch >8m Länge und >2,35m Breite. Aber zum "Wohnen" absolut geeignet. Ist aber trotzdem nicht einfach das richtige WoMo zu finden (habe selbst ca. 3 Jahre gesucht) da sehr viele mit erheblichem Reparaturstau auf dem Markt sind und/oder entsprechend vergammelt sind. Dies ist aber unabhängig davon ob Amerikaner oder Europäer. Nur einen Europäer zu finden der dein Lastenheft halbwegs erfüllt dürfte noch schwieriger werden. Generell würde ich schreiben dass ohne elektrische und mechanische Grundkenntnisse es nicht einfach wird. Wenn man bei jeder Kleinigkeit in die Werkstatt muss und dann die gesamte "Wohnung" abgibt gehört schon etwas Leidensfahigkeit dazu. Also, überlege dir was du alles selber machen kannst und mache dich mit der Technik in einem WoMo vertraut. Und bedenke dass ein Fehlkauf deine Pläne schnell vereiteln wird. Finde deine Überlegungen sehr gut, nun lasse dir diese nicht durch einen überstürzten Kauf... Fragen in Foren wie diesem und Lesen hilft dabei immer, auch bei der Kaufentscheidung! Speziell für Ami's kannst du hier weitere Informationen bekommen. Hoffe dass ich diesen Link hier setzen darf ansonsten bitte löschen. --> Link Übrigens, gibt es bei den Ami's unterschiedliche Preiskategorien von LowEnd bis HighEnd. In D werden diese meist über einen Kamm geschert, deshalb Augen auf beim Amikauf. Roland Hallo Klibis,
eure Anforderungen klingen für eine solche Reise durchaus sinnvoll. Gerade wenn man so lange unterwegs sein möchte und auch von Stell- und Campingplätzen unabhängig sein möchte braucht man entsprechend Platz und Zuladung für Wasser, große Akkus usw. im Mobil. Daher finde ich eure Überlegung auch richtig nach einem größeren Mobil 8m+ zu suchen. Allerdings wird es eine lange Suche werden. Etwas anständiges zu finden was eure Anforderungen erfüllt und im Preislimit liegt wird nicht leicht. Ihr seit ja scheinbar Camping-Neulinge, und da wird es auch für euch nicht leicht akzeptabelen Zustand von Schrott zu unterscheiden. Eine TÜV Untersuchung bringt dir da leider gar nix, da mögliche Probleme meist eher im Aufbau als am Fahrgestell zu finden sind. Ich persönlich bin den AMIS skeptisch gegenüber eingestellt: ich habe schon beides bei Bekannten erlebt, die vermeintliche Schrottkarre fährt und fährt, und der Top-gepflegte Wohn-Van musste alle 2 Monate in die Werkstatt... Eure Chance liegt vieleicht in einem alten Mobil welches keine Umweltplakette mehr bekommt und daher günstiger angeboten wird. Unsere Anfordeungen an ein Wohnmobil decken sich ziemlich mit euren, und wir mussten auf der Suche nach einem passenden Mobil unser Preislimit mehrmals nach oben verschieben bis wir etwas gefunden haben. Da wir irgendwann auch gerne mal für einen längeren Zeitraum im Mobil unterwegs sein möchten habe ich mich auch mal um die zu erwartenden Kosten schlau gemacht: 1000€/Monat wird oft als absolut unterste Summe angesehen die nötig ist (allerdings inkl. Lebensmittel) um zu überleben. 1500 -2000€ sind realistischer wenn man es nicht ganz so frugal mag. Dann mal viel Glück bei eurer Suche. Oliver @ klbi64 Ähnliche Überlegungen hatten wir auch angestellt, wollten ein Ferienhaus in Südspanien kaufen.
Nachdem wir dann länger in einem Mietferienhaus gewohnt hatten und uns ein WOMO gemietet hatten, haben wir uns für ein WOMO als Zweitwohnsitz entschieden. Eine Zeit ist ein Haus sehr schön, wird aber irgendwie langweilig. Viele Rentner treffen sich auf "Überwinterplätzen" reisen gemeinsam oder alleine zum nächsten weiter, schauen sich alles an. Langeweile kommt da nicht auf. Wir haben uns für einen handlichen entschieden, neu gekauft das ist langfristig billiger und wenn`s nicht passt kann man immer noch verkaufen. Auch unsere erste Testfahrt im Februar lief einwandfrei, geringer Dieselverbrauch ( 12 l) und niedriger Gasverbrauch super Isolierung und nicht übermäßig gross, waren uns wichtig. Zwei mal in der Woche mussten wir auf einen Stellplatz, Abwasser entleeren, Frischwasser bunkern und Akku laden ( wenn man nicht viel fährt) Kosten Stellplatz ca. 5 € - 10 € inkl Strom und Wasser, sowie Abwasser. --> Link An die Größe gewöhnt man sich, wir haben zwei Betten zu je ca. 1,5 m x 2,1 m, eines als Hubbett. ( Frau schläft da sehr gerne alleine drin, da wir für erholsamen Schlaf Platz brauchen)
Hallo Klaus, wir sind schon seit mehreren Jahren dauerhaft im Wohnmobil unterwegs. Führen auch ein Haushaltsbuch, in dem wir alle Kosten festhalten. Du kannst dir ja gerne mal unsere Übersicht anschauen, wobei die Kosten von Paar zu Paar sicherlich total unterschiedlich sind. --> Link
Hallo Klaus, wir sind schon seit mehreren Jahren dauerhaft im Wohnmobil unterwegs. Führen auch ein Haushaltsbuch, in dem wir alle Kosten festhalten. Du kannst dir ja gerne mal unsere Übersicht anschauen, wobei die Kosten von Paar zu Paar sicherlich total unterschiedlich sind. Hallo Anette, Hallo Herbert, das finde ich ja cool, gestern Abend noch habe ich mir überlegt, ob ich erst auf die Kommentare hier antworten soll, oder Eich über eure Page anschreiben. Eure Seite war nämlich die erste die wir gefunden haben als wir uns für das Thema zu interessieren begannen. Gerade deine Kostenrechnung hat mir gezeigt, dass so ein Leben durchaus im Rahmen unserer Möglichkeiten liegt. Das und alles andere was es auf euer Seite zu sehen gibt, habt ihr toll gemacht, Kompliment! Vielleicht seid ihr ja mal in unserer Nähe, eine gute Flasche Pfälzer Wein und ein Flammkuchen weär`s uns schon wert Viel Spaß und gute Fahrt die Dahner...
Hallo Ulrich, es tut uns natürlich gut, zu lesen, dass man mit solchen Wünschen nicht alleine ist. Was uns allerdings unterscheidet, ist, dass wir unsere Wohnung aufgeben- und unsere Möbel einlagern werden. Also ein -aus einem gewissen Frust heraus- "lass uns mal nach Hause fahren" gibt es dann nicht. Zumindest so lange nicht, bis wir uns entscheiden wider sesshaft zu werden. Deine Angaben über die Kosten, decken sich ja mit meinen Schätzungen, nur ein neues oder neuwertiges Womo in der Größenklasse können wir uns leider nicht leisten. Habt ihr schon mal den Pfälzerwald besucht? Wenn nein, solltet ihr mal tun. LG aus Dahn
Hallo Hans, Wer merken schon, dass es nicht ganz so einfach ist das richtige Womo zu finden. was die Umweltplakette anbetrifft, sind wir natürlich bemüht, das optimale zu kaufen oder nachzurüsten was nachzurüsten geht. Das wir eventuell nicht in jede Stadt fahren können, das sehen wir nicht so eng, weil es aus unserer Sicht eh keinen Sinn macht mit einem 10 Meter langen und 2,5 breiten Wohnmobil z.B. in die Innenstadt von Stuttgart zu fahren. Trotzdem freuen wir uns über jeden guten Rat. Klaus und Claudia Hallo Klaus,
mutig, mutig was ihr Euch da überlegt habt. Ihr werdet bei einem alten RMB, Hymer oder Concorde landen. Die Amis bieten zwar mehr Luxus und Platz, sind aber im Unterhalt teuer und viel zu groß für europäische Straßen, Fähren teuer, Maut teuer, oft Verbot für Durchfahrt wegen des Gewicht. Die 5000 Euro für Reparaturen und Pflege sind für meinen Geschmack viel zu niedrig. Bei einem alten Mobil kann viel kaputt gehen und wenn man in der Kiste wohnt, kann man nicht beliebig lange und günstig reparieren lassen. Viele Dinge gehen nur in einer Halle und gutem Werkzeug in Eigenleistung. Was passiert bei plötzlicher schwerer Krankheit, Unfall, Motorschaden? Worst- case- Szenarien würde ich auf alle Fälle mal durchdenken und mich dann freuen, wenn sie nicht eintreffen. Viel Glück Claudius Hallo Klaus,
da ich dir keine PM schicken konnte, hier mal ein Link von einem RMB. --> Link Dieses Fahrzeug steht schon seit langer Zeit (mindestens 2 Jahre) beim Händler. Hier ist ein großer Verhandlungsspielraum vorhanden. Wissen es aus eigener Erfahrung mit diesem Händler. Ich würde 25.000 EUR bieten. Haben sehr gute Erfahrungen mit diesem Händler gemacht und unseren Phoenix dort gekauft. Und was RMB betrifft, haben wir selbst einen gehabt und waren mehr als zufrieden damit. Hallo Klaus,
für ein altes Fahrzeug in dieser Gewichtsklasse werden bei einer veranschlagten Kilometerleistung von 90.000 km (3Jahre a 30TKm), 5TEuro für Pflege und Reparatur ziemlich sicher nicht ausreichen. , ws Hallo Klaus,
wenn ich sehe wie blauäugig Du den Rechenschieber benutzt, kommt mir der Verdacht auf, dass Du nur möglichst günstig Deinen Lebendsabend rumbekommen möchtest, vergiss es, es wird niemals günstig und schon gar nicht günstiger werden. Die ganzen Faktoren die zwischendurch dazu kommen, kannst Du nicht vorher kalkulieren, ich weiß aus eigener Erfahrung und da werden mir sicherlich viele zustimmen, dass Du mit dieser Berechnung nicht weit kommst. , Frank Hallo,
auch wir denken in diese Richtung und haben uns schon mal unser Traumfahrzeug angeschafft, um uns rechtzeitig an diese Maße zu gewöhnen (und bis zum Eintritt in die Rente (4-5 Jahre) die Finanzierung abzuschließen). Für uns kam immer nur ein Fahrzeug in Frage, bei dem wir länger an einem Ort bleiben können und dennoch dort mobil sind also Wohnwagen oder eben dieser Trailer Außerdem musste es autark sein, winterfest, groß genug, um auch mal die Tür zwischen sich zumachen zu können. Wir habens dann bauen und die Einrichtung nach unseren Bedürfnissen platzieren lassen. --> Link. Unser Haus möchten wir einem der Kinder überlassen (wobei wir noch nicht wissen, ob es dann deren Lebenssituation zulässt) um einen Anlaufpunkt zu haben. Verkaufen möchte ich nicht, das kann man nur ein mal. Wir haben auch keine Ahnung, wie lang wir an einem Stück "auf der Walz" leben können. Die Übersicht von Kalimera ist wirklich gut und kann schon mal als Anhaltspunkt genommen werden, wobei die Bedürfnisse ja sehr individuel sind. Wir werden unsere Erfahrungen machen müssen und sind dabei natürlich auch auf Erfahrungen von anderen angewiesen. Dies Jahr sind wir schon mal alle Ferien und angesammelten Überstunden unterwegs was etwa 10 Wochen auf vier Abschnitte verteilt ausmacht. Durch die langen Reisewege ist das natürlich viel teuerer und die Kosten zu Hause laufen auch weiter. Zur Aussage von deputy möchte ich anmerken, dass es wohl nicht darum geht, möglichst günstig seinen Lebensabend zu verbringen sondern überhaupt mit seiner Rente auszukommen und dabei noch etwas zu erleben. Zu Hause eingraben (lassen) kann ich mich , wenn ich tot bin. ich habe ja auch nicht behauptet das es darum geht, aber wenn dann so Rechenbeispiele (man könnte es auch Pfennigfuxereien nennen) sieht, hat es aber doch den Anschein!
So wie Ihr es vorhabt, ist es schon richtig, immer noch eine Anlaufstelle haben und alles andere auf mich zukommen lassen. Wenn ich es mir nur so eben gerade leisten kann, ein paar Reperaturen mir das Genick brechen könnten, dann bitte schön, Finger weg davon. Euch allen, gutes Gelingen, viel Freude und Zeit. Frank
Was hat das bitte schön mit "Pfennigfuchserei" zu tun wenn sich da jemand durchrechnet ob er sich sein "Zweites Leben" so wie er das gerne hätte leisten kann oder nicht?
Und wer entscheidet hier ob es "schon richtig ist" oder nicht? Bist Du das? Ich finde die Kalkulation gar nicht mal so komplett daneben. Wenn sich Klaus noch mal ne Reserve von 10TEuro für Notfälle irgendwo auf die Seite packen kann - kann das doch funktionieren. Ausserdem was heisst denn "...ein paar Reperaturen mir das Genick brechen könnten, dann bitte schön, Finger weg davon....". Wenn wirklich mal ne größere Reparatur kommt die nicht mehr zu stemmen ist, dann kann er die kaputte Kiste immer noch verscherbeln und wieder ne Wohnung anmieten. Die Kalkulation geht über einen Zeitraum von 3 Jahren. Wenn er das unbedingt will und als Rentner nicht versucht, wann soll er's denn sonst versuchen? Nach dem "zweiten Leben" kommt nicht mehr so viel.... , ws
Richtig so sehe ich das auch. Jeder lernt sich einzuschränken und sein Leben an das geplante Budget anzupassen. Wichtig ist ein "anständiges" Polster. Jeder sollte dies seinem eigenen Lebenstil und vorallem Möglichkeiten anpassen. Mit der Zeit wird jeder sehr kreativ um seinem Traum zu leben. Wie gesagt, dass Polster nicht vergessen! peter
Hehe Frank... welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen? Genau deswegen, weil wir im Moment noch blauäugig sind, sind wir ja hier um uns hier Rat und Anregungen zu bekommen. Auf Kommentare wie deinen können wir allerdings echt verzichten. Trage lieber mit deine Erfahrung was zum gelingen unseres Vorhabens bei, -sofern du welche hast- so wie es die anderen ja auch tun. Wobei ich hier an dieser Stelle mich bei allen für ihre Ratschläge bedanken möchte. Wir werden unsere Erfahrungen dann der nächsten Genrationen von "Neuen" zukommen lassen. Also Frank, wenn du also zu unserem Vorhaben was konstruktives zu sagen hast, sag`s, ansonsten halt einfach den Mund und denk dir deinen Teil. :) Klaus
Danke.. das hat gut getan... Ok, meine Gedanken gingen aus der Überlegung heraus, dass ein großes Fahrzeug wesentlich höhere Fährkosten und auch Probleme auf Stellplätzen Parkplätzen verursacht - aus unserer Sicht. Natürlich ist auch der Treibstoffkostenaspekt ein Grund, wir sind 18 tsd in einem halben Jahr gefahren ( vieleicht sollte ich mal den Tacho reklamieren :roll: :wink: ) Pfälzerwald muss ich googlen wo der ist :oops:
Schönes Beispiel finde ich ( von Kalimera) Auch wenn wir uns nicht mit Kalimeras Reisen vergleichen können, kann ich die Ausgaben in etwa bestätigen. Insbesondere die Treibstoffkosten schlagen wenn man etwas sehen will, zu Buche und sollten nicht vernachlässigt werden. Die Fährkosten / Autobahnmaut hält Kalimera niedrig - wobei er auch im März 2011 etwas zugeschlagen hat und auf knapp 600 € / Jahr kommt, da rechne ich schon mit 50 - 100 € / pro Monat. Wenn ich bei Kalimera "unterm Strich" gucke, fast 20.000 in einem Jahr ( 2011) ist leider normal. @ Kalimera wenn ich fragen darf, ist glaube ich auch nicht OT - wie macht Ihr das mit der Krankenversicherung ? ( gerne auch per e-mail über meine Homepage --> Link ) Ist ja schön wenn Ihr meint Ihr könntet alles berechnen, dann seit Ihr fein raus, dann kann man sich ja sicher sein, dass alles gut geht, was ist denn wenn Ihr unterwegs seid die Kiste ist Schrott, das Zuhause ist verkauft damit Ihr unterwegs sein konntet, dann kommt noch eine Krankheit dazu setzt Du dich dann auch wieder hin und rechnest im Ausland durch welches Krankenhaus könnte ich mir leisten, darf es auch noch etwas mehr Krankheit sein..........dann kommt oh das haben wir nicht einkalkuliert, mhhh hätten wir doch mal.
Nein Kollegen mir ist nichts über irgend was gelaufen, nur ich lese immer wieder irgend welche Kostenaufstellungen die so nicht funktionieren, ich kann die Fahrzeuganschaffung berechnen, den Durchschnittsverbrauch und was ich am Tag so zum Leben benötige, aber dann ist auch schon schluß, aber immer wieder kommen dann Rechnungen und Komentare wo ich mir denke da geht es einem mal wieder darum irgendwo günstiger als bisher weg zu kommen, deshalb habe ich mich überhaubt hierzu gemeldet, nur deshalb. Mich freut es doch wenn Ihr Euren wohlverdiehnten Ruhestand oder Eure Freizeit so toll verbringen wollt, nur es soll keiner meinen das er das bis ins kleinste günstig rechnen kann. Wenn ich da etwas unpassendes geschrieben habe was jemand nicht wahrhaben möchte, OK, dann bitte den Admins melden, dann bin ich gern bereit es löschen zu lassen, aber die Wahrheit ist nunmal oft nicht schön. Ich möchte auf gar keinem Fall das jemand meint ich würde es Ihm nicht gönnen oder ich wolle jemanden Ärgern, dem ist nicht so, deshalb LIEBE GRÜßE, Frank Ich finde es toll, wenn jemand sein "zweites Leben beginnt" und mutig ist :D
Wir haben unser Wohnmobil "Fürchtenix" genannt --> Link nicht ohne Grund. Für sein zweites Leben muss man viel hinter sich lassen und ich achte und respektiere jeden der es tut bzw. getan hat. Besonders wenn er sich vorher Gedanken macht, kann ich es finanzieren, wie kann ich es finanzieren, welche Kosten kommen auf mich zu, was gibt es zu Bedenken etc. etc. Wir kennen mehrere Deutsche, die sich in Spanien oder Südfrankreich eine kleines Ferienhaus gekauft haben und von dort Wohnmobilreisen ausführen. In Deutschland hat man alles verkauft. Frank, ich sehe es fast wie du und aufmerksam machen, das der Plan a) nicht immer funktioniert und manche Rechnungen eben nicht aufgehen, das kann man schon :)
Das schon, aber: Das sehe ich so nicht. Der TE hat schon sachlich nachgedacht und gerechnet, er macht sich Gedanken wie er seinen Lebensabend verbringt. Wenn es ihm nur um billig ging, hätte er nach Tunesien & Co gefragt und vieleicht ob man da ein verrottetes Fahrzeug ohne Motor kaufen kann ... :D Klar, man kann im Leben nicht alles ausrechnen (übrigens auch nicht, wenn man immer Zuhause rumhockt: Da kann dir das Dach einstürzen, die Heizung verrecken oder der Keller voll Wasser laufen).
Aber man kann sich schon so seine Gedanken machen. Und mal den normalen Finanzbedarf berechnen. Was empfehlt ihr denn dem Kollegen: Nicht planen - und doch fahren? Oder soll er jetzt, weil man nicht alles vorausberechnen kann, sein Rentnerdasein direkt im Heim verbringen? LG Wolfgang Im Übrigen kann es ja nicht schaden, dass man das, was man überschlagen kann, auch überschlägt - für den Rest muß man halt zusätzlich was in der Hinterhand haben.
Außerdem, mal ehrlich - wegen des Krankheitsfalles: Solange man deutscher Staatsbürger ist und ggf. hier in entsprechende Versicherungen einzahlt, reicht es die Kohle für einen Rückflug/Rückreise zu haben, um in den Genuß deutscher Versorgung zu kommen. Ein Alterssitz, egal in welcher Form, im Ausland bedeutet doch nicht, dass man Deutschland abschließend den Rücken kehrt und nie wieder hier rein darf. Schön, dass ich nicht ganz unverstanden bleibe, es gibt natürlich immer mehrere Ansichten, gern.
Aber ganz ehrlich wenn ich mir ein Womo kaufen möchte frage ich hier was ich machen soll, klar, aber wenn ich aussteigen möchte egal ob für ein Jahr, oder für immer, dann frage ich hier nach Tipps zum Land, zur Ausrüstung, wie die Medizinische Versorgung da wo ich hin will ist, wer noch alles zum zb. Überwintern kommt, aber ich fange nicht an, die Eier kosten das, die Bratpfanne das, der Strom das. Auf deutsch gesagt, wenn ich Kochen möchte weiß ich vorher ob ich mir ein Steak oder nur Nudeln leisten kann und nicht ob ich vielleicht glück habe das es im Angebot ist, oder mich jemand dazu einläd wenn ich es mal verbrate. Ich hoffe Ihr versteht was ich schreibe über die Finanzen sollte ich dann schon klarheit haben, da reicht es nicht zu glauben oder zu hoffen das ich klar komme, da muß es dann so sein, wenn alles schief geht habe ich noch hier was wo ich hin kann ohne Anderen zur Last zu fallen und über Versicherungen sollte man auch verfügen. Ich weiß, ist ne ganz schöne Hausnummer. Frank
Jaaa! Jeder, der nicht fährt stellt die Plätze nicht zu und baut keinen Stau. Im Ernst. Fahren! Und nicht so viel planen. Meine Eltern haben ihr Leben lang davon gesprochen sich ein Wohnmobil im Alter zu holen und durch die Gegend zu touren. Mein Vater legte sich mit 66 einen Meter tiefer, meine Mutter geht jeden Tag mit dem Hund zum Friedhof und ich fahr mit dem Wohnmobil. Ich schreib das mal, damit die "Planerei" aufhört. Ein Leben haben wir. Unbestimmt wie lange. Da plant man nicht, man genießt. Erfüllt euch bloß eure Träume. Ich bin der Ansicht, dass jeder "sein Leben" leben und gestalten sollte, wie er es mag. Wie CP geschrieben hatte und wie ich bereits geschrieben hatte, ich finde es toll das der TE eine derartige Überlegung bzw. Planung erstellt und im Forum nachfragt.
Von mir und natürlich auch von vielen anderen kann er alle Informationen bekommen, zu was er sich dann entschließt und was der TE daraus macht, es ist seine Entscheidung sein Leben. Raten kann ich nur sehr bedingt kalimera hatte einen netten link zu einigen Fahrzeugen genannt. So oder so teuer wirds ..... :roll: Auch wir rechen mit ca. 30.000 € / Jahr für unsere Rentnerzeit. Wir haben alles verkauft. Aber nicht, um damit unser Leben auf Achse zu finanzieren.
Wir waren freiberuflich tätig und konnten von unterwegs unsere Kundschaft bedienen. Jahrelang verließen wir also im Frühjahr unsere Wohnung und gingen auf Reisen. Im Herbst war dann der Zwang da: Hecke schneiden, Holz für den Winter einlagern usw. Also ging es wieder nach Hause. Letztlich waren wir nur ca. 4 Monate im Jahr in unserer Wohnung. Irgendwann kam uns der Gedanke, das ganze Jahr auf Reisen zu gehen. Was also mit Wohnung, PKW usw. tun?. Wir entschlossen uns, alles zu verkaufen. Den Erlös haben wir angelegt. Für alle Eventualitäten. Und für das Leben nach der Wohnmobilzeit. Durch den Verkauf haben wir Kosten gespart, die sich im Rahmen von ca. 350 EUR pro Monat bewegten. Auf der anderen Seite haben wir nun aber höhere Spritkosten, Stellplatzgebühren usw. Denn eines ist uns klar: Irgendwann wollen wir mit dem Wohnmobilreisen aufhören. Denn wir haben nun 10 Jahre Langzeiterfahrung und es wird die Zeit kommen, da man sich wieder nach einer Wohnung sehnt. Für unsere Begriffe nehmen die Wohnmobile überhand. Jedes Jahr kommen neue hinzu und diese stehen dann teilweise wie die Heringe auf einem Stellplatz. Dies wird auf Dauer nicht unser Leben sein. Die Möglichkeit, so frei zu stehen, wie wir es noch vor 3-4 Jahren konnten, wir immer geringer und die Verbote immer mehr. Wenn wir dann in ein paar Jahren dem Wohnmobil Adé sagen, werden wir uns anderen Reisearten zuwenden. Wer hindert uns z.B. daran, im Winter eine Ferienwohnung zu mieten? Diese sind dann in bestimmten Regionen schon für 300 bis 400 EUR pro Monat zu haben. Auch sind wir dann ungebunden und können uns dort etwas kaufen, wo es uns gefällt. Aber bis dahin ist es noch ein wenig Zeit. Nur sollte sich niemand der Illusion hingeben, dass er im Rentenalter nur noch im Wohnmobil leben will. Jeder sollte in seiner Planung auch die Zeit nach dem Ausstieg berücksichtigen und Vorsorge dafür treffen.
Ist ja schön, dass du für dich festgelegt hast, wo du deine Fragen stellst. Der Threaderöffner hat für sich entschieden, dass er das hier macht. Ob dir das gefällt oder nicht - er kriegt hier auch seine Antworten. LG Wolfgang @ kalimera Toll und absolut zutreffend geschrieben :daumen2: Leute, F A H R T ! ! Wenn nicht jetzt, wann dann ??
Gestern ist ein guter Freund von uns mit 53 gestorben, Krebs, war nicht geplant, wirklich nicht. Wollte in zwei Jahren in den Vorruhestand und mit seiner Frau reisen, tausend Ziele angepeilt.... und nun steht sie alleine da und sagt : Hätten wir doch all die Dinge gemacht... Also fahrt !! Wir sind auch soweit, wir schliessen Ende des Jahres unsere Massagepraxis, viel früher als geplant und haben ab Freitag ein Womo. Wenn uns die Sache wirklich richtig Freude macht, dann wird irgendwann das Haus verkauft, eine Postadresse bei Freunden angeschafft und wir haben den Rücken frei. :angeln:
Genau deswegen habe ich mir jetzt ein Wohnmobil gekauft - und nicht in 15 Jahren wenn ich mit 66 3/4 in Rente darf. Wenn ich bis dahin durchhalte werde ich kaum noch krabbeln können. Bon Voyage Mein Reden..........
wir haben uns vor drei Wochen unseren Alpa gekauft - und freuen uns wie Bolle. Ich selber habe noch 4 Jahren zu arbeiten, mein Schatz noch ein paar Jährchen länger :( Aber wir werden auch diese Jahre genießen - und wer weiß, ob wir es schaffen, unseren Traum zu erleben - im Womo zu leben, wenn wir Rentner sind. Hut ab für alle, die das jetzt schon schaffen! LG Rena
Hallo kalimera Ich finde diese Kostenübersicht sehr interessant. Sie ist aussagekräftiger, als eine grobe Kalkulation. Die Kosten für Stellolatz/CP erscheinen mir etwas niedrig, ich würde, da mehr CP, sicher höher kommen. Jedenfalls sehe ich darin keine "Krümelkackerei" sondern einen Ansatz, von dem man bei seinen Überlegungen ausgehen kann. Unter Beachtung der monatlichen Alterseinkünfte und evtl. Rücklagen kann man entscheiden, ob man das machen könnte. Allerdings darf man meiner Meinung nach nicht vergessen, es kommt vielleicht noch ein drittes Leben, imPflegeheim oder der altersger. Wohnung. Dafür muss man auch gewappnet sein, weiß aber auch nicht genau, wie Macht bitte diese Übersicht weiter und lasst und teilhaben. Vielen Dank Werner
Ich habe schon mal dran gedacht, einen Parkplatz neben einem Haus für betreutes Wohnen zu pachten. Dann könnte ich meinen Trailer dort parken und hätte fürs dritte Leben (das möglichst noch weit weg ist) vorgesorgt. Muss nur noch die Eingangstür verbreitern lassen und eine Rampe vorbauen.
Bei deinem handwerklichen Geschick sicher eine der leichtesten Übungen. Du baust dann sicher auch noch einen überdachten Zugang zum Wohnhaus! :zustimm: Allerdings bitte rechtzeitig vor Eintritt des Pflegefalles, danach wird´s schwierig. Werner Wir sind 1995 in die Türkei ausgewandert, beide gerade Anfang 40 und voller Entdeckerdrang. Sind dort knappe 2 Jahre geblieben, sind aber an nicht erteilter Arbeitserlaubnis und erschwerten Bedingungen für Ausländer dort schnell auf den Boden der Tatsachen gekommen und wieder zurück nach Deutschland geflogen. Wir hatten vorher hier alles verkauft und teilweise eingelagert und was uns ganz wichtig war, eine größeren Betrag hier auf der Bank deponiert. Als wir zurückkamen konnten wir uns damit wieder einrichten und leben bis wir wieder einen Job hatten.
Das wäre für uns auch später wichtig, immer eine Sicherheit für Notfälle. Man kann einfach besser schlafen, wenn man weiß, dass ein Sicherheitsnetz gespannt ist. Wer kann wissen, was alles passiert, Hauptsache ich liege später meinen Kindern nicht auf der Tasche und habe trotz Nomadenlebens vorgesorgt. |
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