madden am 21 Feb 2012 12:44:35 Hallo,
Nun habe ich seit mittlerweile 6 Wochen nicht mehr in meiner Wohnung geschlafen. Lediglich 1-2 mal die Woche fahre ich zu Hause vorbei, leere den Briefkasten und wasche 2-3 Maschinen Wäsche.
Ehrlich gesagt, habe ich keine Lust für einen Briefkasten und einen Waschmaschinenstellplatz 600,-€ im Monat auszugeben und fühle mich in meinem Wohnmobil sauwohl.
Wenn ich im Ruhestand wäre, hätte ich eh kein Problem im WOhnmobil zu leben, jedoch plagen mich ein paar Gedanken die mich noch davon abhalten.
1) Es ist ein Fahrzeug und ich bewege es auf den Strasse. Bei einem Unfall wäre ich zumindest für eine gewisse Zeit "obdachlos". Sicherlich kommt man kurzfristig irgendwo unter, aber das ist ein Grund.
2)Es gibt viele im Freundeskreis die mich ermutigen, aber auch ein paar Leute die meiner Leidenschaft für mein Wohnmobil sehr skeptisch gegenüber stehen. Ich weiss auch nicht genau was mein Arbeitgeber davon halten würde, da man von leitenden Angestellten ja eher Konformität erwartet.
3)Bräuchte ich natürlich einen dauerhaften Stellplatz um zumindest unter der Woche nicht ständig umparken zu müssen.
4) noch sind meine Kinder (ich lebe zur Zeit getrennt) klein und begeistert vom Wohnmobil, aber ein echtes "Zuause" ist das für Kinder natürlich nicht.
Was haltet Ihr vom Leben im Wohnmobil? Mich würden eure Pro und Contras interessieren.
Martin
Gast am 21 Feb 2012 12:54:14 Hallo Martin,
grundsätzlich wäre für uns so ein Leben undenkbar.
Dafür sind wir einfach nicht geeignet.
Meine Frau muß noch viele Jahre arbeiten, das würde also auch nicht gehen.
Wir hängen sehr an unserem Häuschen und freuen uns nach jeder Reise, wieder Zuhause zu sein und überhaupt zu wissen, ein Zuhause zu haben.
Dagegen mit dem WOMO mehrmals im Jahr etliche Wochen unterwegs sein zu können, gefällt uns sehr gut :)
Um im WOMO leben zu können, müßte das WOMO deutlich größer, mit allem Schnick und Schnack ausgestattet sein und auch wesentlich bequemer sein.
Also mindestens ein 7,5 Tonner.
haballes am 21 Feb 2012 13:00:25 In der Grösse, wie mein jetztiges Mobil ist, da kann ich da wirklich ein paar Tage saugemütlich drin hausen, vermisse nichts und fühl mich wohl. Über den Sommer könnte ichs sogar ausweiten und aus den paar Tagen auch Monate machen.
Sonst hätt ich´s mir in der Konfiguration auch nicht gekauft.
Für Saison oder gar für immer, ja da bräuchte ich so´n Ding mit ausziehbarem Erker und richtig Grösse. Und dann würde ich wohl nicht mehr gern damit fahren wollen, weil´s lästig wird. Würde auch von meinem Beruf abhängen. Ich komm hier zwar oft wie ein Clown rüber, hab aber einen völlig anderen Beruf an einem festen Standort.
Also für mich gibt es für alles eine Zeit. Ich wohne gern in meiner Stadt, habe immer eine ca. 120 qm Bude gehabt und mein Loft nun, das genieß ich auch. Riesendusche, Badewanne, grosse Räume wo man auch mal vor der Holden flüchten kann und alle anderen Annehmlichkeiten einer Wohnung, da möchte ich nicht drauf verzichten.
Auch hab ich so einiges Hausgetier, das würde ganzjährig im Wohnmobil nicht funktionieren.
Es wär dann auch nichts "Besonderes" mehr für mich. Mein ganzer privater Fuhrpark ist irgendwie darauf ausgerichtet, das er mir Freizeitvergnügen bereitet.
Tipsel am 21 Feb 2012 13:01:37 Zu zweit mags ja auf Dauer gehen, wenn der Partner im Notfall die üblichen Arbeiten verrichten kann.
Ich hatte vor 3 Jahren einen Knöchelbruch. Sowas kann passieren. Aber im Womo hätte ich keine Chance gehabt, alleine zurechtzukommen. Klar, denkt man immer, es wird schon gut gehen. Aber ohne festen Wohnsitz, auch wenns nur ein Zimmer ist, ginge bei mir nichts. Selbst eine ordentliche Grippe hindert dich daran, das Klo auszuleeren, Wasser zu bunkern oder Gas zu kaufen. Und ob der Pflegedienst diese Arbeiten übernimmt.....
:nixweiss:
Mehr KONTRA fällt mir gerade nicht ein.
pipo am 21 Feb 2012 13:16:53 Sechs Wochen im Wohnmobil, dann kennst Du ja eines meiner
Hauptargumente weshalb ich, zumindest nicht während meiner
Schaffenszeit, gänzlich im Womo leben könnte: Das Wetter, zumindest im
Winter.
Apropo, hier der Link zu --> Link, der hier auch im Forum aktiv ist.
peter
froeschn am 21 Feb 2012 13:25:16 Hallo Martin,
emotional kann ich Dich absolut verstehen.
Deine Fragen/Überlegungen zeigen mir aber, dass Du diesen Schritt nicht wirklich gehen kannst, allein schon wegen der Kiddies und das ist auch gut so.
Kinder brauchen Raum und Zeit, spätestens, wenn sie in der Pubertät sind. Regelmäßige Kontakte, gern auch länger, auch um Alltag beim Papi zu erleben, würden im WoMo schwierig werden, wenn sie älter werden.
Zu Beginn sicherlich abenteuerlich und spannend, später könnte es für alle anstrengend werden.
Ich selbst habe es mit meinen Kindern erlebt, dass sich das Verhältnis zum Papa während der Pubertät stark verändert hat und mein Exmann und ich mehr als jemals zuvor ins Gespräch gingen, um eine für alle Beteiligten gute Lösung zu finden. Eines der häufigsten Argumente der Kinder war, dass sie beim Vater Schwierigkeiten hätten, sich zurückzuziehen.
Dies ist nun sehr kurz gefasst und vllt ist es bei Mädchen auch noch etwas anders, als bei Jungen. Ich wollte Dir gern einen (rein subjektiven) Denkanstoß geben und hoffe, Du liest meinen Beitrag wohlwollend (kein mahnender Zeigefinger :wink: )
LG,
Fröschn
P.S.: Alle anderen von Dir aufgeworfenen Fragen betreffen Dich persönlich und nicht die Kinder. Insofern müsstest Du bei Problemen (WoMo muss in Werkstatt - wo bleibst Du? Dein Arbeitgeber ist irritiert oder Du bekommst keinen Stellplatz) die Konsequenzen allein tragen.
proudbadener am 21 Feb 2012 13:28:36 Hallo Martin,
meine Frau und ich leben nun seit Anfang Juni 2011 bewusst und gewollt in unserem Womo, auch in unserm Freundeskreis war es so.
Und unsere Chefs wissen es auch, meiner hat am Anfang ungläubig gestaunt und das war es dann aber auch.
Es gibt, aus unserer Sicht nur 3-4 Anfangsprobleme die unbedingt geklärt sein müssen und das schon im Vorfeld:
1. Melde Adresse
2. Post Adresse
3. Wo Wäsche Waschen
4. Genügend Gas für den Winter
Bei uns ist es so geregelt:
1. Unsere Melde Adresse ist erst mal bei meinen Eltern
2. Post Adresse ist unserer Melde Adresse plus zusätzliches Postfach
3. Wäsche waschen wir in Waschsalons
4.Haben wir einen 120 Litergastank verbaut
Wegen dem Stellplatz für Dein Womo würde ich Dir empfehlen, schon im Vorfeld Dir einige ,mindestens 3-4 Stück zu suchen so das du alle paar Tage denn Standort wechselst so das sich niemand belästigt fühlt und du nicht weiter oder garnicht erst auffällst.
Bisher hatten wir eigentlich nur Vorteile oder nenen wir es mal Pro,s
seit wir in unserem Womo leben! Z.b. wenn uns die Nachbarschaft auf die Nerven ging sind wir eben woanderst hin gefahren, versuche das mal mit Haus oder Wohnung.
Mal abgesehen von ein paar problemchen, die wir aber auch in einer Wohnung oder Haus gehabt hätten
Der einzige Nachteil aus unserer Sicht also Contra ist bei einem Unfall,wohin ! Aber das kann man auch im Vorfeld regeln.
Einen dauerhaften Stellplatz wollen wir nicht, denn gerade das heute hier morgen da gefällt uns ja!
Nur einen kleinen Lagerraum (20 Qm) werden wir im Frühjahr Mieten, mit Strom und Wasseranschluss um unsere eigene Waschmaschiene Nutzen zu können usw. Sagen wir mal es soll unsere persönliche Ver. und Entsorgungs sowie Basis Station werden.
Was mich interessieren würde, ist Dein Womo eigentlich dafür geeignet also groß genug denn im Winter und wenn es Regnet befindet man sich doch viel mehr und länger im Womo und wenn man dan keine ausweich möglichkeit hat und das Womo zu klein ist geht das schon an die Substanz
und wie sieht es mit Technik aus z.B Stromversorgung im Winter oder Isolation bzw. Wintertauglichkeit usw. ?
Wir haben es bis jetzt nicht bereut, und freuen uns schon auf denn kommenden Frühling und Sommer wenn wir wieder an unseren Lieblings Plätzen am Rhein oder an diversen Seen stehen mitten in der Natur soweit uns die Arbeit Zeit dazu lässt.
Bernd
Gast am 21 Feb 2012 13:58:47 madden hat geschrieben:Hallo,
Nun habe ich seit mittlerweile 6 Wochen nicht mehr in meiner Wohnung geschlafen. Lediglich 1-2 mal die Woche fahre ich zu Hause vorbei, leere den Briefkasten und wasche 2-3 Maschinen Wäsche.
Ehrlich gesagt, habe ich keine Lust für einen Briefkasten und einen Waschmaschinenstellplatz 600,-€ im Monat auszugeben und fühle mich in meinem Wohnmobil sauwohl.
Wenn ich im Ruhestand wäre, hätte ich eh kein Problem im WOhnmobil zu leben, jedoch plagen mich ein paar Gedanken die mich noch davon abhalten.
1) Es ist ein Fahrzeug und ich bewege es auf den Strasse. Bei einem Unfall wäre ich zumindest für eine gewisse Zeit "obdachlos". Sicherlich kommt man kurzfristig irgendwo unter, aber das ist ein Grund.
2)Es gibt viele im Freundeskreis die mich ermutigen, aber auch ein paar Leute die meiner Leidenschaft für mein Wohnmobil sehr skeptisch gegenüber stehen. Ich weiss auch nicht genau was mein Arbeitgeber davon halten würde, da man von leitenden Angestellten ja eher Konformität erwartet.
3)Bräuchte ich natürlich einen dauerhaften Stellplatz um zumindest unter der Woche nicht ständig umparken zu müssen.
4) noch sind meine Kinder (ich lebe zur Zeit getrennt) klein und begeistert vom Wohnmobil, aber ein echtes "Zuause" ist das für Kinder natürlich nicht.
Was haltet Ihr vom Leben im Wohnmobil? Mich würden eure Pro und Contras interessieren.
Martin
sorry musste das lange Zitat erholen um zu antworten.
1. wenn eine Wohnung abbrennt oder die Waschmaschiene eine Sintflut verursachte, muss man auch einige Tage ins Hotel
2. dem AG müsste es egal sein (und er braucht es nicht zu wissen!) wenn es "normal" als Angestellter läuft, für die Post gibt es Postfächer, oder den Briefkasten auf einem CP und ein Festnetz haben auch wieder weniger Leute.
3. CP ist genannt und es gibt einige wo daherhaftes Wohnen möglich ist.
4. Da Deine Kinder Dich ja wahrscheinlich nur am Wochenende und in den Ferien besuchen bzw. nicht dauerhaft bei Dir wohnen, ist ein CP das idealste für Kinder.
Viel frische Luft, eventuell andere Kinder, viel Platz im Grünen, eventuell einen See oder andere Atraktivitäten vor der Tür
Das einzige was einem daran hindert sind wohl die eigenen Ansprüche und das Sorgen um das soziale Umfeld.
Denn meißt hat ein CP mehr als man selber zu Hause hat und zum büglen kann man seine Hemden auch wegbringen.
Jörg
speed am 21 Feb 2012 16:59:53 Hallo Martin!
Bei einem Unfall etc gäbe es sicher die Möglichkeit, sich bei Freunden kurz einzuquartieren oder derweil in eine Pension zu ziehen. Wäre für mich kein echter Grund, sich gegen ein Leben im Wohnmobil zu entscheiden.
Von Meinungen deiner Freunde oder deines Chefs würde ich eine solche Entscheidung nicht abhängig machen, denn DU lebst dann dieses Leben und nicht sie.
Ein dauerhafter Stellplatz würde sich durch vorherige Recherche sicherlich finden lassen.
Momentan sind deine Kinder begeistert und du möchtest ja auch momentan dein Leben im Wohnmobil leben - was in ein paar Jahren sein wird, da kann das schon wieder ganz anders sein - sowohl die Begeisterung deiner kiddies als auch deine Einstellung zum im Wohnmobil leben.
Meine persönliche Einstellung ist, dass ich den Luxus frei entscheiden zu können, ob ich heute in meinem Haus schlafe oder im Wohnmobil, niemals missen möchte und mich da auch von ein paar Moneten nicht einschränken lassen würde - solange ich mir diese Doppelgleisigkeit ohne andere Einbußen finanziell leisten kann. DAS ist für mich UNABHÄNGIGKEIT UND FREIHEIT. Die Wahl diesbezüglich zu haben finde ich einen wichtigen Punkt hinsichtlich Lebensqualität - speziell mit dem Hintergrund, dass man noch im Arbeitsleben steht und nicht als Rentner das ganze Jahr durchs Land ziehen kann.
Vielleicht wär die Lösung ja auch ein Untermieter für die Wohnung oder eine WG? Würd die Fixkosten der Wohnung evtl. reduzieren.
Sollte es mehr ums Lebensgefühl "im Wohnmobil leben" gehen - dann tu es! Dies ist zwar erstmal mit Aufwand verbunden, wenn deine Wohnung aufgelöst werden muss, aber eine Entscheidung, die man immer wieder rückgängig machen kann, wenns einem nicht mehr gefällt.
LG
Karin
madden am 21 Feb 2012 17:11:43 Ja mit den Hemden bügeln das ist tatsächlich kein Problem. Die bringe ich in die Wäscherei neben unserer Firma. Die waschen mir ggfs. auch Bettwäsche und andere große Sachen.
Mein Womobil ist ein Dethleffs A9800 Globetrotter XXL mit knapp 9 Meter Länge und somit durchaus groß genug um den entsprechenden Wohnkomfort für längere Aufenthalte zu gewährleisten.
Eines gibt es was mich besonders reizt an dieser Art zu leben. Der bewusste Verzicht auf große Besitztümer und langfristige Bindung. Auch der bewusstere Umgang mit Ressourcen (z.B. Wasser und Strom). Man verbraucht eben nur soviel wie wirklich not tut und steht nicht 20 Minuten unter der laufenden Dusche). Am Wochenende verlagere ich "mein Zuhause" halt an die Orte an denen ich wirklich gern bin z.B. an die See oder in die Mittelgebirge. Ich habe alles dabei was ich brauche / besitze und muss mir keine Gedanken übers packen machen.
Ich habe mir die oben gelinkte Seite von Rolf mal angeschaut. Beneidenswert! Aber ich möchte natürlich meine Kinder nicht missen, weshalb ich räumlich immer relativ fest gebunden bin.
Ich denke für die kommenden 5-6 Jahre wird das nicht das Problem sein, erst in der Pubertät sehe ich da tatsächlich auch Schwierigkeiten.
Krankheit ist natürlich ein wichtiges Argument, aber kein KnockOut Kriterium für mich. Eine Grippe hat mich noch nie am Einkaufen oder in diesem Fall am Ver- und Entsorgen gehindert. Ein gebrochener Fuss wäre schon eher ein Problem.
Weiter mit euren Ideen/Gedanken/Anregungen!
Martin
tuga am 21 Feb 2012 17:43:38 Hallo Martin,
hast Du Dich hier schon durchgelesen?
Vielleicht findest Du da auch Anregungen...
--> Link
zorro330 am 21 Feb 2012 18:03:43 Ich denke, hier geht es um eine Lebenseinstellung. Die Pro und Kons sind doch sehr subjektiv. Eine möglicherweise eintreffende Verletzung ( Knochenbrüche, etc.) können einen doch nicht abhalten seine Vorstellungen zu leben ( soweit möglich). Wäsche waschen, Postadresse, usw ist doch alles regelbar, davon macht man seine Entscheidung nicht abhängig.
Bei Kindern sieht es natürlich anders aus, hier muß man seine Situation schon berücksichtigen.
Letztlich ist es eine Frage der Einstellung!
Ich für meinen Teil bin gerne in meinem Haus, ich mag die Vorzüge, die ich mir dadurch geschaffen habe. Zum Ausbrechen aus dem Alltag, bin ich wahnsinnig gerne im Womo und damit unterwegs. Es ist für mich was besonderes, und das bleibt es solange es ein Hobby ist. Nach dem Urlaub komme ich aber auch gerne wieder nach Hause, und so sollte es sein.
Wäre das nicht so, würde ich auch was ändern.....
aldie am 21 Feb 2012 18:19:15 Dauernd im Mobil leben (ohne eigene 4 Wände und richtigem Standort) ist nur im Süden möglich. In unseren Breitengraden sehr schwierig, besonders im Winter.
Jeder hat sicherlich schon davon geträumt, aber träumen und Wirklichkeit sind zwei Paar Stiefel.
Man sollte auf jeden Fall einmal für mehrere Monate nur im Mobil leben (auch bei schlechtem Wetter) ehe man ernsthaft darüber nachdenkt. Eine Adresse, eine Möglichkeit Wäsche zu waschen, oder ähnliche Kleinigkeiten werden dann überhaupt nicht mehr als Problem auf dem Plan erscheinen. Um laufend auf einen Wohnort - Mobil - angewiesen zu sein, muss man entweder ein Abenteurer sein oder im Wohnwagen von Kindheit an in solch einem Umfeld gelebt haben.
Sicher sind alle die es schon versucht haben ( und auch einige Jahre durchgehalten haben) begeistert gegenüber anderen Zuhörern, aber die Wirklichkeit sieht anders aus.
proudbadener am 24 Feb 2012 08:00:46 aldie hat geschrieben:Dauernd im Mobil leben (ohne eigene 4 Wände und richtigem Standort) ist nur im Süden möglich. In unseren Breitengraden sehr schwierig, besonders im Winter. Jeder hat sicherlich schon davon geträumt, aber träumen und Wirklichkeit sind zwei Paar Stiefel. Man sollte auf jeden Fall einmal für mehrere Monate nur im Mobil leben (auch bei schlechtem Wetter) ehe man ernsthaft darüber nachdenkt. Eine Adresse, eine Möglichkeit Wäsche zu waschen, oder ähnliche Kleinigkeiten werden dann überhaupt nicht mehr als Problem auf dem Plan erscheinen. Um laufend auf einen Wohnort - Mobil - angewiesen zu sein, muss man entweder ein Abenteurer sein oder im Wohnwagen von Kindheit an in solch einem Umfeld gelebt haben.
Sicher sind alle die es schon versucht haben ( und auch einige Jahre durchgehalten haben) begeistert gegenüber anderen Zuhörern, aber die Wirklichkeit sieht anders aus.
Da muss ich Dir wieder sprechen, das ist reine Ansichts Sache! Sicher ist das Leben im Wohnmobil nicht jeder Manns Sache, aber es ist Problemlos möglich in Deutschland bzw. Mitteleuropa im Womo zu Leben. Wir Leben zwar offiziell erst seit Juni 2011 ganz im Womo, ich bin aber schon seit circa 2,5 Jahren Beruflich immer mit Womo unterwegs so das ich vor Juni 2011 max. 14Tage im Jahr in einem Haus usw. genächtigt habe. Auch sind es mittlerweile extrem viele geworden die ganz im Womo Leben warum auch immer, nur die wenigsten stehen dazu! Da mein Obermotz die letzten Wochen gnädig war und ich im Innendienst binn zur Zeit, befinde ich mich häufiger auf dem Stellplatz in Ettlingen wo seit circa 2 Monaten zu etwa 90% immer die selben Womos stehen vor allem als es dann richtig Kalt wurde! Gut da hier die Stellplätze rund um Karlsruhe, die kostenlos sind und Strom, V+E bieten sehr rar sind konzentrieren sich im Winter die Leute die im Womo Leben halt um die möglichen Strom und Wasser Quellen. Aber auch im Sommer, an meinen Lieblingsplätzen am Rhein oder der Pfalz sehe ich meist immer die selben. Lange Rede kurzer Sinn, das Leben im Womo ist genauso einfach möglich wie in einem Haus/Wohnung, es ist einfach nur etwas anderst. Man muss es halt anderst durch Organisieren und man muss und wird auf andere Dinge Wertlegen und achten! Risiken hat man sowohl in einem Haus als auch in einem Womo,100% Sicherheit gibt es nirgends! Aber wie du darauf kommst: aber die Wirklichkeit sieht anders aus.[/quote]
würde mich schon mal interessieren, denn es stimmt nicht!!
Hiermit gebe ich Dir allerdings Recht wenn ich auch denke das einige Wochen reichen:
Man sollte auf jeden Fall einmal für mehrere Monate nur im Mobil leben (auch bei schlechtem Wetter) ehe man ernsthaft darüber nachdenkt.
Ach ja ich vergass, unser Womo hat sogar mehr als 4 Wände und es hat auch unglaubliche 2 Böden!! :lol:
Alles hat seine Vor und Nachteile die man meist nicht oder nur sehr schlecht gegeneinander aufwiegen kann, auch ist nichts für die ewigkeit.
Im Moment fühlen wir uns super wohl in unserem Womo ansonsten werden wir uns überraschen lassen was die Zukunft so bringt, den änderen
können wir sie eh nicht.
fetzi am 24 Feb 2012 08:36:08 Lieber Madden,
vergiss es !!
Du bist weder Beruflich noch Familiär in der Lage, das so zu leben. Genieße es, immer mal wieder dem Alltag zu entfliehen und mit Deinen Kindern tolle Ausflüge und Urlaube zu erleben.
Auch bei 9m! (Übrigens ein sehr schönes Wohnmobil)
Einen Traum zu haben und ihn ein Stück zu leben, ist ein Privileg. Das hast Du geschafft!
Bei aller Liebe zu meinem Hobby...es bleibt gegenüber einer Wohnung immer ein Kompromiss.
Eine tolle Zeit...mit den besten Aussichten für die Zukunft!
fetzi
proudbadener am 24 Feb 2012 16:05:36 fetzi hat geschrieben:Lieber Madden,
vergiss es !!
Du bist weder Beruflich noch Familiär in der Lage, das so zu leben. Genieße es, immer mal wieder dem Alltag zu entfliehen und mit Deinen Kindern tolle Ausflüge und Urlaube zu erleben.
Auch bei 9m! (Übrigens ein sehr schönes Wohnmobil)
Einen Traum zu haben und ihn ein Stück zu leben, ist ein Privileg. Das hast Du geschafft!
Bei aller Liebe zu meinem Hobby...es bleibt gegenüber einer Wohnung immer ein Kompromiss.
Eine tolle Zeit...mit den besten Aussichten für die Zukunft!
fetzi
Jetzt würde mich dann aber doch interessieren, wie oder mit was du Deine Aussage untermauern willst ??
Ich vermute mal, das du selbst noch nie wirklich ausschließlich im Womo gelebt hast!! Und sollte das so sein würde ich solche Aussagen nicht in den Raum stellen zumal du ja dann nicht wirklich mit reden kannst.
Ich will dich nicht angreifen oder verurteilen, aber die Gründe für Deine Aussage würden mich schon interessieren!!
Uns reichen die 9 Meter von unserem Womo durch aus, auch wenn wir noch 2-3 Freunde für Tage zu besuch haben!
schnatterente am 24 Feb 2012 17:44:17 Hallo Martin,
geh doch mal auf --> Link , die leben jetzt schon länger im WOMO und berichten sehr ausführlich über ihren Alltag.
Wir selbst wohnen nur von April bis November im WOMO, im Winter wäre das uns zu stressig.
Ciao Dana & Markus
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