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Wirtschaftliche Situation 1, 2, 3, 4, 5


rrgraf am 29 Jan 2012 23:07:56

Bei unserem Urlaub auf Kreta und Rhodos im Oktober (Flugzeug / Hotel) hatten wir Gelegenheit, mit einigen "Normalverdienern" zu sprechen - Besitzer eines kleinen Ladens, denen der Umsatz weggebrochen ist, Angestellte, deren sowieso schon niedriger Lohn schon zum zweiten Mal gekürzt wurde, Campingplatzbesitzer, denen die Gäste fehlen usw. Dass die dann unseren Urlaub durch Streiks empfindlich gestört haben, kann ich irgendwie nachvollziehen. Aber wenn ich so diverse Threads lese, frage ich mich, was diese Menschen denken, wenn Ausländer wie wir in teueren Wohnmobilen ankommen, aber dann zu geizig sind, die (zumindest in Vor- und Nachsaison relativ niedrigen) Campingplatzgebühren zu bezahlen. Interessieren würde uns auch, wo der Müll, Abwasser und Toiletteninhalt verbleibt.
Bei unserem Urlaub auf dem griechischen Festland haben wir deshalb entweder Campingplätze oder offizielle Stellplätze (kostenpflichtig) aufgesucht. Und: wir haben ein sehr kleines Wohnmobil.
War diese Aussage jetzt politisch inkorrekt? Falls sich jemand an dem Wort "geizig" stören sollte, dann bin ich auch bereit, das Wort zurückzunehmen.

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wolfherm am 29 Jan 2012 23:29:33

Jetzt sprichst du aber ein sehr heikles Thema an. Mal schauen, wie sich das entwickelt.

Nille am 30 Jan 2012 00:57:12

Die Sichtweise der Griechen ist da schon ein Problem bzw. kann es werden wenn die Einheimischen so denken wie Du!

Das Nichtaufsuchen von CP hat bei uns nämlich nichts mit Geiz zu tun, sondern das wir eben nicht auf CP mit hundert Anderen in der zwanzigsten Reihe hinter dem Strand stehen möchten.....wir fahren nach GR um eben in der ersten Reihe am Wasser zu stehen und morgens durch die Sonne und das Meeresrauschen geweckt zu werden statt durch die Schiebetür des VW Bus auf der angrenzenden Parzelle!

Zum Entsorgen usw. wird ca. alle 5 Tage für zwei bis drei Tage ein CP besucht....nicht das hier noch Verdacht aufkommt!

Kali nichta

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Ausderasche am 30 Jan 2012 02:21:39

rrgraf hat geschrieben:Bei unserem Urlaub auf Kreta und Rhodos im Oktober (Flugzeug / Hotel) hatten wir Gelegenheit, mit einigen "Normalverdienern" zu sprechen


Das ist aber schön, dass Ihr das tatet. Wir machen das auch - überall in Europa - , wenn wir mit unserem "großen" Wohnmobil da sind, und kaufen sogar bei diesen "normalen" Leuten in den Läden ein oder gehen dort in den Restaurants der Normalos essen. Unglaublich, nicht?

Übrigens haben z.B. in Griechenland sehr viele CPs in der Vor-/Nachsaison - also jetzt - geschlossen, na ja fast alle.


Frank

Gast am 30 Jan 2012 02:36:37

In Griechenland wurde vieles falsch gemacht.
Wir in Deutschland machen auch vieles falsch. Aber wir haben ein dickeres Fettpolster (oder glauben dies zu haben) und so fällt es noch nicht so auf.

Was mich an der ganzen Griechenland-Diskussion aber stört ist die Pauschalisierung. Bestimmt sind 90% oder mehr der Griechen ehrliche Menschen, die von der Krise hart gebeutelt werden. Die ~10% Absahner will ich nicht in Schutz nehmen, aber haben wir die hier nicht auch?
Oft wird aber nur "die Griechen" gesagt und das ist ungerecht.
Jetzt schreibt der Focus "Griechen unterstellen Deutschen „krankhafte Fantasien“ --> Link
Wieder so eine Pauschalierung, nur dieses mal umgekehrt.
Wir sollten aufpassen, dass diese Sch... Eurokrise nicht noch zu einer Völkerkrise Griechenland/Deutschland auswächst.
Wir sollten in der Wortwahl besser aufpassen, was wir schreiben, wenn schon die Presse langsam die Völker aufhetzt.

Nicht "die Griechen können nicht....", sondern "die griechische Regierung kann nicht."

Wenn ich in BILD lese: "Wann drehen wir den Griechen endlich den Geldhahn zu", dann lesen das auch die Griechen, nur wie fassen sie es auf?

Ich meine "Warum finanzieren wir eigentlich die Regierung und die Banken in Griechenland noch?"

Ja, ich bin auch gespannt, wie sich dieser Thread entwickelt.

Tipsel am 30 Jan 2012 02:42:36

--> Link

Kreuzchen wegklicken

volki am 30 Jan 2012 10:35:30

raidy hat geschrieben:In Griechenland wurde vieles falsch gemacht.
Wir in Deutschland machen auch vieles falsch. Aber wir haben ein dickeres Fettpolster (oder glauben dies zu haben) und so fällt es noch nicht so auf.

Was mich an der ganzen Griechenland-Diskussion aber stört ist die Pauschalisierung. Bestimmt sind 90% oder mehr der Griechen ehrliche Menschen, die von der Krise hart gebeutelt werden. Die ~10% Absahner will ich nicht in Schutz nehmen, aber haben wir die hier nicht auch?
Oft wird aber nur "die Griechen" gesagt und das ist ungerecht.
Jetzt schreibt der Focus "Griechen unterstellen Deutschen „krankhafte Fantasien“ --> Link
Wieder so eine Pauschalierung, nur dieses mal umgekehrt.
Wir sollten aufpassen, dass diese Sch... Eurokrise nicht noch zu einer Völkerkrise Griechenland/Deutschland auswächst.
Wir sollten in der Wortwahl besser aufpassen, was wir schreiben, wenn schon die Presse langsam die Völker aufhetzt.

Nicht "die Griechen können nicht....", sondern "die griechische Regierung kann nicht."

Wenn ich in BILD lese: "Wann drehen wir den Griechen endlich den Geldhahn zu", dann lesen das auch die Griechen, nur wie fassen sie es auf?

Ich meine "Warum finanzieren wir eigentlich die Regierung und die Banken in Griechenland noch?"

Ja, ich bin auch gespannt, wie sich dieser Thread entwickelt.


Jedes Land hat nur die Regierung die es wählt, also ist nicht "die" Regierung schuld. Leider haben seit jahrzehnten "Regierungen" in den meisten Ländern die Tendenz sog. Pressionsgruppen eher nachzugeben als endlich ein "Machtwort" zu setzten und zu sagen: Es geht nicht.

Gerade das"Vorbild" Deutschland, als vermeintlicher europäischer Musterknabe, macht trotz rekordhoher Steuereinnahmen JEDES Jahr neu ein Staatsdefizit. Da wird es schon gefeiert, wenn das "nur" 20 MILLIARDEN sind. --> Link

Jeder Familienvater weiss, dass er langfristig nicht mehr ausgeben kann als er einnimmt. Das haben die Länder, die jetzt in der Krise sind, nicht nur Griechenland, einfach jahrelang aber gemacht

Ich habe auch keine einfache Lösung für das "Griechenland-Problem" aber wie jetzt "überall" üblich einfach die Steuern und Abgaben ins Unermessliche zu erhöhen, ist sicher auch keine "Lösung".
Der "Staat" muss gezwungen werden, dass "er" nicht mehr ausgibt als einnimmt, erst dann bessert sich die Lage.
Die "Schuldenbremse" wird jetzt von D aus in alle Welt "exportiert", aber dass es das Schweizer Volk war, das diese Bremse ursprünglich erzwungen hat, sagt niemand. Die Folge war, dass die Schweiz in den letzen Jahren immer Überschuss hatte und Schulden regulär abbauen konnte

ottomar am 30 Jan 2012 11:22:34

@volki

Hallo,

das ist nun wirklich interessant. An welchen Punkten wurden denn in der Schweiz durch welche Maßnahmen wie viel gespart?
Wenn das so erfolgreich war und ist, sollten wir Deutschen das dann unbedingt an unsere Volksvertreter weitergeben - sofern es übertragbar ist.

Zum Thema "die Griechen":

ich habe miterlebt, als vor Jahren in Griechenland per staatlicher Verordnung Registrierkassen eingeführt wurden. Ein Sturm der Empörung und eine sehr phantasievolle und kreative Buchführung bei persönlichen Freunden und Bekannten war die sofortige Reaktion.
Es ist sicher so, dass nicht "die Griechen" sich alle beteiligt haben, aber es war sicher nicht nur "die Regierung" und ein paar wenige pressure groups, die sich jahre- und jahrzehntelang munter bedienten.

Mit freundlichen n,
Ottomar

trachsel am 30 Jan 2012 13:06:17

Ich glaube nicht, dass Freistehen etwas mit Geiz zu tun hat. Wir stehen Frei, weil wir das mit unseren Tieren, Hund und zwei Katzen geniessen. Wir Kaufen beim Gemüsehändler der vorbeikommt ein, Trinken Griechischen Wein, obwohl er uns nicht schmeckt. Mit dem Entsorgen machen wir es so, dass wir ein paar Tage auf ein Camping fahren, oder bei Fussballplätzen hat es meistens Deckel die in die Kanalisation führen. Also vergraben und so, tun wir nichts. Die Finanzkrise in Griechenland hat viel mit Ihrer Lebenseinstellung zu tun. Früher stand man in Neochori am Strand, es hatte ein WC, das vom Gemeindeangestellten jeden Tag gereinigt wurde und da hat er ca 4 € eingezogen, die jeder gerne bezahlt hat. Heute ist das WC weg, man steht gratis, aber wird jeden zweiten Tag von einem Rentner verjagt. Wiso kassiert man nicht überall, ich glaube jeder wäre bereit zu zahlen und könnte Legal stehen als jeden Abend Tisch und Stühle wegzuräumen. Die Strände wären erst noch sauberer, weil wir bevor wir uns hinstellen immer noch ein Sack Müll auflesen.

volki am 30 Jan 2012 19:51:45

ottomar hat geschrieben:@volki das ist nun wirklich interessant. An welchen Punkten wurden denn in der Schweiz durch welche Maßnahmen wie viel gespart?
Wenn das so erfolgreich war und ist, sollten wir Deutschen das dann unbedingt an unsere Volksvertreter weitergeben - sofern es übertragbar ist.
Ottomar


Wikipedia kanns besser erklären als ich :D
--> Link)

Deutschland hat das Modell "abgekupfert" :cry: und verkauft das jetzt allen andern EU-Staaten als Vorbild "Die deutsche Schuldenbremse"

Im Prinzip ist es einfach das, was ich schon geschrieben habe:
Nur das Ausgeben, was eingenommen wird
dann gäbe es die ganze Währungs-und Euro-Krise nicht

ottomar am 30 Jan 2012 23:39:34

@Volki

Danke für den Link...aber da übersteigt so manches meinen volkswirtschaftlichen Horizont.

Mir scheint aber, es handelt sich hierbei letztlich um ein zyklisches Verhalten zur Konjunktur, und das ist, so meine ich jedenfalls, der wirtschaftlichen Entwicklung abträglich, da der Staat als Nachfrager in Phasen des Konjunkturtiefs nicht auftritt.

Wie auch immer, interessant ist der Hinweis, dass eine Umsetzung der "Schweizer Schuldenbremse" in der BRD als schwierig angesehen wird, da es hier an "direktdemokratischen, budgetrelevanten Entscheidungsverfahren" mangele.
Da kann ich dem Autor nur zustimmen - und dies betrifft nicht nur Fragen des Staatshaushaltes.

Du hast mich jetzt aber neugierig gemacht: Erinnerst Du dich noch daran, in welcher Weise vor Eurer Volksabstimmung über diese doch nicht ganz einfache Materie aufgeklärt wurde? Ich weiß, dass es bei Euch vor derart wichtigen Entscheidungen immer Broschüren gibt, die über die Vor- und Nachteile aufklären. Aber wie geht das bei einer solch komplexen Materie?

Mit freundlichen n,
Ottomar

peschgr am 31 Jan 2012 00:33:54

Ein niedlicher Artikel aus der Zeitung "Die Welt" von heute.
Zitat und Auszug:

"Otto I., ein Bayer auf dem griechischen Thron
Herbsttage in Athen: Das Kabinett debattiert ergebnislos über die Tilgung der Lasten aus einem internationalen Darlehensvertrag, der vor 30 Jahren abgeschlossen wurde. Griechische Berechnungen ergeben horrende Zinssätze von 56 Prozent. Jeder Minister meldet Sonderwünsche an. Nach wie vor drängen einflussreiche Familien auf gut dotierte Staatsposten für „Protektionskinder“. Der Druck ausländischer Mächte nimmt zu. Auch in Italien eskaliert die Situation.
Griechenland 2011? Nein, die Szene beschreibt die letzten Monate des Jahres 1862. Dennoch wirkt die Situation allzu vertraut, mit einer Ausnahme: Italien beging damals gerade die Gründung des Nationalstaates und nicht, wie heute, seine Auflösung. Und noch etwas verbindet den heißen Herbst 1862 mit dem von heute: Es braut sich ein Aufstand gegen die Deutschen zusammen. " Zitat Ende.

Sagt doch alles.
Und das Problem Griechenlands liegt in den Griechen selbst, und zwar in jedem Einzelnen. Das Finanzamt zu betuppen ist ebenso Volkssport, wie Gesetze nicht einzuhalten. Die Regierung macht Gesetze und die wenigsten halten sich dran, im Grossen, wie im Kleinen. Da gibts Halteverbote und wen interessierts. Registrierkassen mussten erst kürzlich eingeführt werden. Schwarzbauten und Schwarzbrunnen gibts zu Hauf. Von tausenden toten Rentners werden weiter Renten kassiert. Vor den Augen von Notaren werden die Kaufsummen von Immobilien verändert, sodass die Masse mit Cash auf Kralle an der Steuer vorbei gedreht wird, wen interessierts. Ich habe dort gewohnt und beim Auszug habe ich bemerkt, dass bei meinem Mietvertrag handschriftlich die Mieteinahme nach unten verändert wurde und so jahrelang dem Finanzamt vorgelegt wurde, von ganz normalen Bürger, wen interessierts usw, usw. Alles das ist Fakt, basta.
Trotzdem ist es ein freundliches Land, und doch darf man nicht vergessen, es ist die Südspitze des Balkan, da ticken die Uhren anders.
Und wir Nordländer werden das "blauäugig" nicht in den Griff kriegen, genauso wie früher bei Otto dem I....grins.

rrgraf am 31 Jan 2012 11:54:38

Ich bin nicht so ganz überzeugt, daß bei uns die Uhren so viel anders ticken (siehe das Griechenland Deutschlands - das Land Berlin - das nur durch die Milliarden aus Bayern über den Länderfinanzausgleich überlebt). Aber bei uns wird viel mehr kontrolliert - manuell und automatisiert.
Die Kommentare in den griechischen Zeitungen von gestern waren übrigens nicht sehr freundlich - mal sehen, wie sich das entwickelt.

peschgr am 31 Jan 2012 12:26:23

volle zustimmung

mfg
bernd

svenhedin1 am 31 Jan 2012 20:15:55

Hi,
aufgrund meiner Informationen habe ich folgende Meinung dazu:
Die Griechen, mit eines der liebenswürdigsten Völker, die ich je kenne gelernt habe mit einemder schönsten Länder sind andererseits liebenswürdige schlitzohrige Betrüger. Sie lieben ihr Land, aber sie hassen ihren Staat. Zumal wenn er normale Steuern erheben will. Und alles ist druchseucht von Korruption- alle zahlen für alles Flakelaki -ob beim Arzt, bei Behörden - für eine Konzession - überall.

Und der größte Betrüger am eigenen Volk ist meineserachtens der Staat selber. Denn er erhebt wie ich informiert bin von den Reichen aufgrund seiner inkompeten und ineffizienten Steurverwaltung so gut wie kaum Steuern, da die Steurverwaltung, ob bewußt oder unbewußt ist mal egal, sich nicht in der Lage zeigt, an die reale Steuerbescheidee zu versenden. Es soll in Athen merh Chayenn-Geländewagen geben wir Steurzahler, die mehr wie 50t€ im Jahr verdienen vor dem Finanzamt. Und es gibt serh serh viele reiche Griechen. wer das Land kennt, kennt auch die unendlichen vielen und großen Yachten, die vor jedem Dorf am Meer vor Anker liegen -sieht die undendlich vielen schönen Villen/Pracht-Grundstücke usw.

Die ganzen Beamten, die Beschäftigten des staatlichen Stromversorgers usw, die 13 und 14 und 15 Monatsgehälter erhalten fast auf EU-Niveau, also seit Jahrzenten serh gut verdienen, die haben so gut wie keine Steuerverwaltung, kein Kahasteramt zur Erhebung von Grundsteuer, wer hat wo welches Haus (natürlich dank nicht existenter effizient arbeitender Baugenehmigungsbehörde schwarz mit Flakelaki unter völliger Zersiedelung der Landschaft errichtet) mit wieviel Quadratmerer - alles das ist von der vorhandenen Zettelwirtschaft her, ob bewußt oder unbewußt ist mal egal, nie in den letzen Jahrzehnten mal als Dateien in Computer übertragen und somit für Grundsteureerhebungen mal erfasst worden. Die haben noch nicht einmal ein Katasteramt, dass den Namen verdient und das Land "korrekt" vermessen hat. Da haben sich die vielen Beamtenheere doch lieber in ihrer Bürozeit in ein schönes Lokal ans Meer gesetzt. Oder wenn man druch Land fährt sieht man ja, wie sie das ganze Jahr über Donnerstags in endlosen Kolonnen mit total bis die Heckscheibe hoch zugepackten PKWS aus Athen raus auf ihre ach so schönen Dörfer ins Wochenende fahfren - und Dienstags drauf wieder zurück. Wir haben uns stets gefragt, schon in den 90er Jahren, wie geht so was volkswirtschaftlich? Heute wissen wir, wie.

1980 waren wir das erste mal in diesem so unendlic schönen, aber völlig zugemüllten Land. Weil die Verwaltugn es in den 30 jahren auch bis heute noch nicht geschafft hat, sich um ein Konzept für die komplette Müllentsorgung zu bemühen. Wenn man druch diesen wunderschönen Peloponnes fährt, in schmalen Strassen direkt am Meer entlag, sihet man auch heute noch an jeder Linkskurve im Abhang die Mülltüten zuhauf liegen, die der Grieche bei geöffnetem Fenster, die Linkskurve wird geschnitten, dann geht es gut, aus dem Fenster wirft. Der Winterregen spült dann alles im Meer. Wenn man dort dann mit einem kleinen Boot fährt, macht es alle 2 Minuten RUMS - und schon wieder hat sich eine Plastiktüte unentwirrbar um den Propeller gewickelt und die Propellerachse blockiert und ist da kaum rauszuschneiden. Das ganze Meer schmimmt voller Plastiktüten. Und alle paar Tage werden dann nachts diese Mülltütenhaufen angesteckt. Ein Volkssport. Jeder Hotelier macht es nachts an heimlicher Stelle, fast jeder Hausbewohner, jeder Campingplatz - die griechische Lösung halt im 21. Jahrhundert. Der Plastik verbrennt dann zu ätzenden Salzsäurenebeln rundum in Griechenland- Salzsäure, die bei Plastikverbrennung nun mal frei gesetzt wird chemisch - nachts läuft das vermehrt - und erstickt die Urlauber und die Griechen. Aber die Verwaltung stört das nicht.

Und die reichen Griechen sollen ihr ganze Geld nach Zypern -deren Fianz- und Steueroase (wie bei uns Lux oder Lichtenstein usw) mit viel schwarzem Geld auch aus TR und dem Libanon usw, und in die Scheiz transportiert haben. In einer Sendung von 6 Journalisten aus 5 Ländern Sonntags kam kürzlich, dass Finanzexperten genau verfolgen konnten, dass eine EU-Tranche an Hilfsgeld, sagen wir ca 15 Milliarden, schon einige Tagespäter komplett in die Schweiz versickert ist über alle Kanäle - so genau läßt sich das verfolgen -wenn man das wollte. Beim Volk kommt kaum was an.

Aber bei den kleinen Leuten , das sollen aktuell die einzigen Betroffenen nun sein, bei denen jetzt wirklich gekürzt wird. Und weil bei den Reichen aufgrund von fehlenden Angaben, Erhebungen, Strafen und deren Verfolgung keine Steuren eingetrieben werden, bezahlt nun halt der (Nord)-Europäische Steuerzahler auch weiterhin, damit das Land nicht pleite geht und zu Einnahmen kommt (obwohl das nichts anderes wie eine auf unsere Kosten extrem teeure Konkursverschleppung ist meineserachtens) . Das ist die Situation.

Klar, der IWF, die EUFachleute usw verlangen von GR zu Recht harte Sparmaßnahmen, vor allem aber, dass sie endlich mal anfangen, von ihren vermögenden Leuten im eigenen Lande Steuern einzutreiben. Aber das ist denen dann doch etwas zu ärgerlich und lästig. Weil zum einen sind die Reichen wie überall serh mächtig und heizen der Regierung dagegen mächtig ein. Deshalb sind da auch noch lange nicht alle Parteien in der Regierung mit einverstanden und wird völlig unzureichend umgesetzt . Und zum anderen müssten die griechischen Fiananzbeamten cdann ja mal endlich anfangen zu arbeiten und Steuerbescheide erstellen. Das ist dann doch zu lästig auch. Da ist es viel besser, sie setzen die kleinen Leute unter Druck, bis die streiken, gar Generalstreik usw. Dann können sie mit einiger Sicherheit darauf hoffen, dass die EU es bei beginnenden größeren sozialen Unruhen mit der Angst zu tun bekommt und die harten Sparmaßnahmen lockert. Und siehe da, dann brauchen die Beamten doch nicht anfangen, zu arbeiten. Die Sparmaßnahmen werden überwiegend zurück genommen und dann braucht den Reichen auch keine Steuerbescheide, ärgerlich aber auch, zugestellt werden -und Nordeuropa zahlt weiter und alles bleibt so wie bisher. Ist ja auch viel zu heiss für Steuerbescheide und so. (Für die Reichen und mächtigen kann es sich also auch insofern serh serh lohnen, die kleinen Leute mal kräftig unter Spardruck zu setzen).

Das kann natrpülich öffentlich nicht so gesagt werden bei uns in der Presse bzw am liebsten überhaupt nicht, dass die Reichen sich da unten um die Steuer drücken. Da wären ja dann womöglich bei uns nicht wenige, die das mit der unzureichenden und somit nicht gerechten Reichenbesteuerunbg womöglich doch glatt in den falschen Hals bekämen und womöglich sogar fragten, ist dieser Umstand denn bei uns so viel anders, wenn man z.B. auf den bei uns fast weggebrochenen Mittelstand schaut - wenn auch nicht so grass. Das will man nun doch nicht.

Sprich -den Griechen ist unter noch so gutgemeintem Ansatz beim Bimbes von aussen nicht zu helfen- die müssen sich erst mal und können sich nur selber helfen, die Probleme angehen und zwar strukturell, sprich das ganze Land mal reformieren - dan das Schuldenmachen sein lassen und anfangen, normale Steuern und Abgaben von ihren Vermögenden zu erheben (aber all das das dauert Jahrzehnte, so tief haben sie sich in Sumpf und Korrruption gewirtschaftet) und ansonsten auch mal beginnen -effizient und wettbewerbsorientiert, sprich billiger zu arbeiten und anzubieten. Auch im Tourismus. Ringsum sitzt Bulgarien, Rumänien, Türkei, Albanien, Kroation, Portugal, Spanien, Slowenien, Italiens Süden, die arbeiten alle effizienter und für Touristen zu viel günstigeren Preisen.

aliobaba am 09 Feb 2012 00:25:02

Hallo,

also ich fahre mit meinem Wohnmobil seit ca 10 Jahren fast jedes Jahr nach Griechenland.
Aber heuer bin ich mir erstmals sehr unsicher: Heute sah ich im Fernsehen, wie von Prostestierenden die deutsche Fahne verbrannt wurde, vor wenigen Wochen sah man Szenen aus einem Theaterstück, in dem Frau Merkel mit kleinem Oberlippenbärtchen und roter Oberarmbinde dargestellt wurde. Deutschland wird als "Besatzungsmacht" verunglimpft. Ich muß sagen, ich habe schlicht Angst, dass in dieser Stimmungslage mein Womo besprüht wird und ich in diesem Land eben nicht mehr willkommen bin.
Diese Schuldzuweisungen an die Deutschen irritieren mich sehr. Ich denke schon, dass die Griechen selbstkritisch erst einmal vor der eigenen Türe kehren müssen:

Zwei bis drei Lokomotivführer pro Zug,
kein Katasteramt,
eine großartig bis ins weite Landesinnere beleuchtete Autobahn von Igoumenitsa Richtung Saloniki,
bis an den Horizont reichende schnurgerade, neu gebaute und kaum benützte (und wieder natürlich toll beleuchtete) Autobahn von den Meteora-Klöstern Richtung Ostküste,
grundsätzlich keine Quittungen in Restaurants
usw. usw. usw.

Das kann eben nicht funktionieren und welcher (Entschuldigung) Hochmut muß eigentlich dahinter stecken, wenn die Bevölkerung dann erwartet, das alles soll von "Anderen" finanziert werden.

Natürlich kann die breite Bevölkerung nichts dafür und ich empfinde Mitgefühl gerade mit den ärmeren Schichten der Bevölkerung, die dieses Schlamassel nun ausbaden muss und auf deren Rücken diese Misere nun ausgetragen wird. Gebildete Journalisten sollten aber etwas ehrlicher berichten und die Hetze gerade gegen die Länder unterlassen, die tatsächlich helfen wollen.

Nix für ungut!

Aliobaba

@svenhedin1: noch ein Wort zum Müllproblem: Ich kenne kein anderes Land, in dem ich meinen Müll besser entsorgen kann als Griechenland!!! In jedem Ort stehen an jeder Straßenecke massenhaft Müllcontainer, die jedermann (so hoffe ich jedenfalls) benutzen kann. Dass trotzdem bereits in den Frühjahrsmonaten schon wieder massenhaft Müll jeder Art an den Straßenrändern zu sehen ist, ist eine Schande!! Ausländische Touristen sind dies zu dieser Jahreszeit jedenfalls nicht gewesen! Und die Matratzen und ausgedienten Kühlschränke an manchen Strandabschnitten kommen auch nicht von Touristen! Die Verwaltung ist da auch nicht schuld!!

svenhedin1 am 09 Feb 2012 18:22:00

Hi,
ja ja es ist schlimm, wie Deutsche Fahnen verbrannt werden - und aktuell als Stimmung im Volk sicher nicht zu unterschätzen: die GR wollen jetzt Geld wegen Schäden aus der Besatzungszeit von uns/glauben da fest daran, darauf Anrechte zu haben -von allen D, also auch von Touristen

Dabei hatte der Hitler mit den GR gar nichts am Hut, ist da nur rein aus Gründen der Waffenbrüderschaft/Verpflichtungen mit den Italienern, die die Geschichte im Balkan anfingen, das aber nicht gestemmt bekamen. Ausserdem -ist viel zu lange her und nicht mehr in heutige Zeit übertragbar. Ausserdem helfen wir denen doch schon am meisten von allen.

Zum Beispiel steht in Der Spiegel von dieser Woche auf Seite 1 8 ( : Zitat:
...."Deutsche Stromkunden sollen Griechenland retten (Überschrift)
(Nun Artikel, Anfang) ...."Die Bundesrregierung prüft Pläne, die schrumpfende griechische Wirtschaft mit Hilfe der Deutschen Stromkunden anzukurbeln. Um Investititonen in griechische Solarparks und Windkraftanlagen anzuheizen, soll die Deutsche gesetzliche Förderung von erneuerbaren Energieen auch für griechische Unternehmer geöffnet werden, die von neu zu bauenden Ökosgtromanlagen her Strom ins europäische Festnetz einleiten ."..usw.
Als wenn der Strom für uns Kleinkunden, der das alles bezahlt und was nicht sonst noch alles, nicht eh schon teuer genug wäre, wenn die dann auf dem Papier erschwindelte Anlagen gelten machen, um schon wieder abzukassieren und das von den unseren mal wieder keiner so genau wissen will - ist ja bloß Geld vom Stromkunden und Steuerzahler

Sie suchen halt Schuldige für ihre selbstgemachte Misere und wehren sich weiterhin, in ihrer selbstproduzierten wirtschaftlichen Gegenwart anzukommen

Übrigends sind die Müllcontainer in den 90ern schon dort unten plötzlich in großen Massen "gespendet " worden ebenfalls von der EU, als sie zugehörig wurden - hat aber an der fehlenen Müssentsorgung nichts geändert - wie denn auch

JamesBond am 09 Feb 2012 18:41:32

aliobaba hat geschrieben:Aber heuer bin ich mir erstmals sehr unsicher: Heute sah ich im Fernsehen, wie von Prostestierenden die deutsche Fahne verbrannt wurde


Na ja,ist doch klar. So was macht sich als filmender Journalist doch besonders gut. :roll:




svenhedin1 hat geschrieben:Hi,
ja ja es ist schlimm, wie Deutsche Fahnen verbrannt werden



Also ich habe nur eine gesehen....

...und die in allen Nachrichten.


Ich weiß nicht so recht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das griechische Volk schon recht gut unterscheiden kann.
Wir hatten bisher noch nie eine negative Äußerung uns oder unseren Freunden gegenüber.......


......was aber nicht ausschließt, dass man mal so einem fanatischen Idioten gegenübersteht.

svenhedin1 am 09 Feb 2012 19:00:57

na ja, solcherart drastisches ist ja bei uns "vorsortiert" - sprich die Parteien sitzen in jeder ARD/ZDF-Programmanstalt usw überall dick drin und passen schon auf......was so ......

kann also nie schaden, auch mal andere europäische TV-Kanäle, z.B. Euronews oder BBC oder spanische Canal24horas oder gar hier in D auch ET1 oder internationale Sender (CNN) usw zu sehen (-gerade für uns Wonis, wenn man seinem Lieblingsland gar ach so fern ist, bringt ein schieldender LNB für 13 grad Ost Eutelsat doch fast alle Kanäle auch zu Hause, die das Herz begerht -wenn es auf Urlaubsentzug ist)

und da konnte man auch noch mehr brennende Deutsche Fahnen sehen -sogar eine übergroße alte rote mit rundem weissem Feld + Hakenkreuz in der Mitte -entweder eine originale oder eine serh gut und mit viel Aufwand perfekt nachgemachte

trachsel am 09 Feb 2012 22:16:24

Also gegenwärtig würde ich auch als Schweizer nicht nach Griechenland fahren, weil ich nicht weiss, ob die wissen, dass wir nicht Mitglied der EU sind. Ein Kollege hat gebucht für nächsten September, von Venedig nach Patras weil er der Minoan zutraut, dass es Sie dann noch gibt. Vielleicht sehen wir alle zu schwarz, aber gegenwärtig warten wir erst die Entwicklung ab.

Gast am 09 Feb 2012 22:39:16

Viele trauen sich nicht mehr hin, keiner will mehr investieren, Touristen bleiben aus, Arbeitsplätze gehen massenweise verloren....

Wie sollte das Land so jemals wieder hoch kommen?

Die Griechen täten sicher gut daran, nicht auch noch über ihre Touristen und deren Herkunftsländer her zu ziehen. Falls sie es überhaupt tun, denn der Presse glaube ich noch lange nicht jede Story.

thomas56 am 09 Feb 2012 22:50:55

raidy hat geschrieben:
Wie sollte das Land so jemals wieder hoch kommen?


Was meinst du damit?
Wie wäre es denn, wenn man mal auf dem Teppich bleibt? Auf dem Teppich der 70er Jahre! Da hat sich jedes Land noch hochgerappelt und selbst ernährt. Mit dem Euro haben einige 1zu1 ihren Fiat500 gegen einen SUV getauscht und glauben heute noch, das ist ok.
Ich gebe zu, von Politik keine Ahnung zu haben. Ich weiss aber, dass, wer hoch steigt auch tief fallen kann und wer über seine Verhältnisse lebt, ist einfach nur blöd! :D

apollo am 10 Feb 2012 00:12:19

Griechenland kann nur sich selbst helfen und kein anderer.
Griechenland ist immer noch ein eigener souveräner Staat wo deutsches Steuergeld nichts zu suchen hatt.
In Deutschland haben wir genug eigene Probleme(Renten-Sozialhilfen usw)
Wir müssen selbst massiv in unsere Probleme mit Kindern-Schulen usw investieren.Deutschland lebt davon hochmotivierte und perfekt ausgebildete Facharbeiter zu haben die eine hohe Produktivität ermöglichen.
Universitäten und Fachausbildung müssen für jeden ermöglicht werden, im internationalen Wettbewerb können wir nur bestehen wenn wir mit neuen Ideen und Patenten dem Mitbewerber immer eine Nasenlänge vorraus sind.
Das sind eigentlich die Hausaufgaben die unsere Regierung hatt und nicht Staaten zu stützen die eigentlich nicht Lebensfähig sind.
Frage was kommt nach Griechenland und wer solls bezahlen.Mein Steueraufkommen ist doch für den Deutschen Sozialstaat und deren Bürger gedacht oder sehe ich da was falsch.
Und die Eingangsfrage was sollen die Griechen denken wenn wir mit unseren Superwohnmobilen da auftauchen, ehrlich gesagt ist es mit wirklich egal, dafür habe ich gearbeitet und gespart.
Ich intressiere mich ja auch nicht dafür ob die Griechen in Luxusvillen leben oder ihre Yachten spazierenfahren.
In Afrika verhungern im Minutentakt Kinder und wen intressiert es niemanden und schon gar nicht die Griechen.
Hört nur mit dem Jammerrtöd auf wir sind nicht für die Misere verantwortlich, das Problem haben sie sich selbst geschaffen.
Und wenn sie Deutsche Fahnen verbrennen OK sollen sie doch das Ende vom Lied ist es fahren noch weniger Urlauber dahin und geben ihr Geld dort aus.Andere Länder freuen sich und nehmen unser Geld gerne.
Urlauber gehen oder fahren dahin wo sie willkommen sind und zu zivilen Preisen ihren Urlaub verbringen.
Marktwirtschaft gibt es auch im Urlaub.

mfg apollo

oldi am 10 Feb 2012 00:22:05

vielleicht sollte man das ganze nicht so ernst nehmen , wenn man es doch nicht ändern kann. das ist doch schon vorher abgesprochen, jeder will nur noch zeigen wie ernsthaft er verhandelt hat.

daher: :razz:

Der Bürgermeister einer griechischen Stadt besuchte eine italienische
Stadt und speiste im Haus des dortigen Bürgermeisters.

Der Grieche war sehr erstaunt über das prachtvolle Haus des
italienischen Kollegen und fragte ihn, wie er sich bei seinem Gehalt
so ein Haus habe leisten können.

Der Italiener zeigte aus dem Fenster und sagte:

"Siehst Du die Brücke da drüben?

Die EU hat Geld für eine zweispurige Brücke zur Verfügung gestellt.
Wir haben diese nur auf eine Spur ausgelegt und eine Ampel dazu gebaut.

Somit konnte ich mir dieses Haus leisten."

Im folgenden Jahr besuchte der Italiener den Griechen und staunte
nicht schlecht über sein Landhaus mit goldenen Wasserhähnen,

Marmorböden und einer erlesenen Auswahl an Sportwagen in der Garage.

Natürlich stellte der italienische Kollege nun auch die Frage:

"Wie hast Du denn d a s geschafft?"

Der Grieche zeigte aus dem Fenster und fragte ihn:

"Siehst Du die Brücke da drüben?"


"Nein . . . ."

gruß peter

JamesBond am 10 Feb 2012 00:32:07

thomas56 hat geschrieben:
raidy hat geschrieben:
Wie sollte das Land so jemals wieder hoch kommen?


Was meinst du damit?
Wie wäre es denn, wenn man mal auf dem Teppich bleibt? Auf dem Teppich der 70er Jahre! Da hat sich jedes Land noch hochgerappelt und selbst ernährt. Mit dem Euro haben einige 1zu1 ihren Fiat500 gegen einen SUV getauscht und glauben heute noch, das ist ok.
Ich gebe zu, von Politik keine Ahnung zu haben. Ich weiss aber, dass, wer hoch steigt auch tief fallen kann und wer über seine Verhältnisse lebt, ist einfach nur blöd! :D


Das sehe ich genauso. Vor vielen jahren kannten wir nur Griechen mit absoluten Klapperkisten. Selbst betuchte Freunde fuhren einen klapprigen VW-Campingbus und andere einen alten 3er mit der kleinsten Maschine.
Dann vor einigen Jahren sahen wir nur noch die neusten Modelle in GR herumfahren. Da hatte ich mich zwar gewundert, aber mir nie Gedanken drum gemacht........

....na mal sehen, wann dann die Autos wieder klapprig werden.

Schade eigentlich.

Gast am 10 Feb 2012 00:42:42

ganz euerer meinung,
die leute in GR müssen lernen dass von nix eben nix kommt und wenn man anstatt fahrrad einen suv man eben seinen hintern rum kriegen muß und man nicht erwarten soll, dass die anderen europäer den griechischen müßiggang bezahlen.

daher keinen euro mehr nach GR, die pleite ist mehr als gerechtfertigt. es ist eine bodenlose sauerei uns als nazis zu bezeichnen im gleichen atemzug aber die hand aufhalten
lg
olly

wolfherm am 10 Feb 2012 00:49:47

Vielleicht mal zur Erinnerung: Die griechischen Staatsschulden sind nicht entstanden, weil sich Privatleute einen SUV auf Kredit gekauft haben. Im Gegenteil, da sind dann in der Regel sogar Einfuhrsteuern gezahlt worden, weil ein SUV schlecht ohne Quittung ins Land kommt. :D

Und macht doch nicht immer "den Griechen" für alles verantwortlich. Der Durchschnittsgrieche kann für die griechischen Staatsschulden ungefähr so viel, wie der Durchschnittsdeutsche für einen korrupten Bundespräsent kann. :D

Gast am 10 Feb 2012 00:57:10

thomas56 hat geschrieben:
raidy hat geschrieben:
Wie sollte das Land so jemals wieder hoch kommen?


Was meinst du damit?
Wie wäre es denn, wenn man mal auf dem Teppich bleibt? Auf dem Teppich der 70er Jahre! Da hat sich jedes Land noch hochgerappelt und selbst ernährt. Mit dem Euro haben einige 1zu1 ihren Fiat500 gegen einen SUV getauscht und glauben heute noch, das ist ok.
Ich gebe zu, von Politik keine Ahnung zu haben. Ich weiss aber, dass, wer hoch steigt auch tief fallen kann und wer über seine Verhältnisse lebt, ist einfach nur blöd! :D

"Da hat sich jedes Land noch hochgerappelt und selbst ernährt."
Ja, das meine ich. Wir liegen nicht auseinander, ich bin voll deiner Meinung.

Dieser ganze EU "wir sind alles ein Volk und ein Pudding" Gelaber ist doch Schwachsinn. Denn nur Konkurrenz belebt das Geschäft. Und Europa war für alle besser, als noch jeder seinen eigenen Geldbeutel in Ordnung halten musste.

Und ja Wolfgang, "der Grieche" ist nicht alleine schuld. Er glaubte das Schlaraffenland sei gekommen und stellt jetzt einfach nur fest, dass es nur ein Traum war. Dafür kann "der Grieche" wenig, seine Regierung aber viel.

Ich bin für die Bankrotterklärung durch das Land und einen Neuanfang mit eigener Währung.

Advantage am 10 Feb 2012 01:04:08

Hallo,

so war es aber doch immer, wir müssen uns die Sympathien teuer erkaufen und wenn wir nicht wie erwartet "spuren" dann -auf Sie mit
Gebrüll-

Von mir gäbe es ab jetzt "Keinen Cent" mehr, wieso sollen wir und unsere Kinder für deren Wohlergehen buckeln ???

Bin mal gespannt wer UNS finanziert, wenn es Hierzulande knapp wird.

Ich kann mich noch SEHR GUT an die Ösi-Häme erinnern als es hieß, die Wirtschaft brummt in Europa, nur Deutschland hat`s verpasst.

Da war mir sofort klar WER uns hilft.

Frau Merkel kann als Geldbotin noch so viel verteilen, beliebter werden WIR nicht. (Von Deutschland wollen Alle nur unser Bestes : Geld !!!

felix52 am 10 Feb 2012 01:05:08

Trefflich formuliert, Wolfgang.

Aber auch die Griechen und gerade sie sind ja quasi "Erfinder" der Demokratie, tragen Verantwortung für sich selbst. Und Demokratie ist nun mal der Feind der Vetternwirtschaft.
Mittlerweile sind die Helenen darin Weltmeister. Fast Jeder hat einen solchen
Günstling in seiner Familie. Das Staatssystem ist marode, weil deren Einstellung marode ist. Einem deutschen Herrn W. würde kaum ein Grieche Vorteilsnahme anlasten...
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Felix52
:)

Gast am 10 Feb 2012 01:23:42

felix52 hat geschrieben:Trefflich formuliert, Wolfgang.

Aber auch die Griechen und gerade sie sind ja quasi "Erfinder" der Demokratie, tragen Verantwortung für sich selbst. Und Demokratie ist nun mal der Feind der Vetternwirtschaft.
Mittlerweile sind die Helenen darin Weltmeister. Fast Jeder hat einen solchen
Günstling in seiner Familie. Das Staatssystem ist marode, weil deren Einstellung marode ist. Einem deutschen Herrn W. würde kaum ein Grieche Vorteilsnahme anlasten...
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Felix52
:)


Ein Grund mehr für uns, es nicht mehr zu finanzieren!

svenhedin1 am 10 Feb 2012 11:01:11

Hi,
ich gestehe, so traurig es mir dabei dennoch ums Herz ist weil es um Griechendland geht -aber über so manche der letzen Meinungsäußerungen hier habe ich mich schon gefreut -weil es auch meine Sicht ist. Deshalb möchte ich noch was dazu sagen -wobei man Griechendland ja nicht isoliert sondern nur zusammen mit uns und mit dem angeblichen Europa zusammen betrachten kann. Deshalb wirds etwas grundsätzlicher und ist nur meine Sicht unter viel Respekt zu dazu abweichenden Meinungen anderer.

Die Griechen können sich wirlich nur selber helfen. Und wenn man fest stellt, der einzelne Grieche kann doch hier für nichts was. doch doch, das sind alles kluge Leute und sie wissen auch als Einzelperson ganz genau, das sie alle, jeder für sich halt schon länger merh Geld ausgeben wie sie selber haben -und das möchten sie gerne beibehalten.

Die Gründe für all diese Probleme liegen darin, dass einige wirklichkeitsfremde Eliten die Völker Europas in ein Boot gesetzt haben - und einige wenige in dem Boot brechen unten ständig Bretter raus und lassen den Rest das eindringende Wasser schippern und beschimpfen die auch noch dabei und verbrennen deren Fahnen

Mir ist auch nie klar geworden, was Menschen damit sagen wollen, wenn sie sich als Europäer bezeichnen. Für mich ist und bleibt Europa NUR ein geografischer Begriff für einen Haufen von Landfortsätzen im Westen von Asien. Aber selbst die Asiaten im fernen Osten kommen nicht auf die Idee, eine Asiatische Union oder eine Südamerikanische oder eine union aus Kanada und den Staaten mit Mexiko zu gründen. Aber einige spinnerte Eliten hier bei uns glauben, es gäbe eine europäische Kultur – in einem Raum, in dem es noch nicht einmal eine gemeinsame Sprache gibt. Anders als die Amerikanische Verfassung besteht die europäische aus nichts als Übersetzungen: Und diese Übersetzungen weisen subtile Unterschiede auf. Die Sprachen haben sich unterschiedlich entwickelt, genau so wie die Völker selbst - alle haben eine andere Kultur. Sind Ausdruck völlig unterschiedlichen Geschichte. Sprich nix gemeinsames. Deshalb haben wir es auch nur mit einer Ansammlung reiner Egiosten zu tun.

Eines stimmt natürlich, man hat es den GR leicht gemacht. Denn mit dem Euro bekamen sie grenzenlosen Kredit -unsere Banken haben es ihen gegeben, weil ein Staat ja nicht pleite gehen kann. ha. Die Banken haben dafür glänzende Zinsen bekommen . Und in diesen glänzenden Zinsen sind in der Kreditwirtschaft alerdings auch die Risikoaufschläge für Kreditausfall schon eingerechnet. Nur, jetzt wo der Schuldner nicht zurück zahlen kann ,(was schon vorher ja allen Beteiligten klar war), stehen die Banken plötzlich bei unserer Regierung auf der Matte und verlangen für den Kreditausfall das Geld des Steuerzahlers. Sprich in Wirklichkeit haben wir zwar eine Griechen + xy-Landkriese -aber in Wirklichkeitkl eine Krise der Banken, die wie in USA bei den Häusern "windigen" Kunden - hier nun den Südländern der EU so extrem viel Geld geliehen haben, dass sie selber bei Kreditrückzahlungsausfall daran pleite gehen können. Das war absolut verantwortungslos.

Denn dem Norden Europas, wo härter gearbeitet wird, mehr gespart wird, Tannen wachsen und es öder ist und die Bürger im allgemeinen ein von Verantwortung geprägtes Verhältnis zum Staat haben, stand schon immer der Süden gegenüber, wo man Siesta hält, sich erst nach 22 Uhr abendes zum essen setzt, Stiere druch die Gassen treibt. Da ist es dagegen ein Volkssport, den Staat übers Ohr zu hauen. Der Grieche zum Beispiel liebt sein Land, hasst aber seinen Staat, wenn der Steuern von ihm will. Und die I haben schon immer über ihre Verhältnisse gelebt und irgendwann an ihrer Lira paar Nullen gestrichen hinten und so gings weiter mit dieser Mentalität.. Die Banken wussten das ganz genau. Das wird sich auch nie ändern -solange Geld fliesst aus dem Norden. Niemals. Niemals wird mit denen zusammen eine gemeinsame solide Wirtschafts- und Finanzpolitik gelingen. Niemals. Aber das wird uns derzeit von unseren Eliten als politische Rettung der EU verkauft. Für ein weiter so wie bisher - damit wir Ruhe halten zu all dem Chaos. Es heisst, nun wäre dafür ein gemeinsamer Beschluss und alles sei gut. Die Merkel wollte dazu allerdings ein EU-Klagerecht daraufhin, wenn ein EU Land in dieser künftigen Fiananz-und Wirtschaftsunion mal wieder erneut übers Budget springt. Da hat der Sarkottzy gesagt (der längst der heimliche Interessenführer der Südländer ist): nein, Absichtserklärung ja dazu -aber Klagerecht darauf nein. Sprich nichts ändert sich -alles bloß auch weiterhin (bis die Finanzwelt wohl selber iergendwann den "Knall" herstellt)nur Politikersprech eines totalen EU-Elite-Versagens

Uns Nordlicherten wird nun dank der Regeln, die einige wenige Eliten und Wirtschaftsprofitezure für die EU aufgestellt haben, die Schuldenlast der Südländer übergebügelt. Mein Problem ist nur: Ich fühle gar keine Solidarität -selbst sogar z.B. mit Griechenland nicht -von Italien oder Spanien oder Portugal schon gar nicht. Das sind alles Völker, die ich sehr sehr mag. Die ich kenne und schätze. Aber ich fühle mich nicht verpflichtet, mir deshalb ihre finanziellen Schulden aufzuladen.

Ich habe selbst schon genug Probleme. Die Griechen sind nicht Opfer einer Nalturgewalt geworden, es ist auch kein Tsunami über deren Inseln hinweggedonnert. Da könnte man ja sonst noch drüber reden. . Was denen zugestoßen sit, das haben sie selbst produziert. Sie wollen früh in Rente, sie wollen als Staatsbedienstete 18 Monatsgehälter, . Wunderbar. Alles machen. Aber made in Greece. Also nicht auf meine Kosten.
Unsere Eliten denken da anders drüber, sie sind als lobby-Banker ja auch neben den Banken die einzigen Profiteure davon. Ihre gesamte Glaubwürdigkeit hängt nämlich da dran, und deshalb behauten sie, wir müssten die Griechen retten, weil wir sonst selber rettunglos verloren seien. Aber dem ist keineswegs so -sie meinen eh nur unsere Banken. Die Griechen können ruhig Bankrott gehen. Und glab uwürdig sind mit derzeit Politiker, die so was behaupten, eh nicht merh. total nicht.

Wir werden vielleicht anschliessend eine paar Banken retten müssen, die den griechen Miliarden an Krediten gewährt haben, aber das ist ein viell geringerer Preis im Vergleich zu den Belastungen, die uns die EU-Eliten ansonstlen für die Griechenalndrettung in den nächsten 30 bis 50 Jahren aufs Auge drücken werdne.
Es geht ja gar auch gar nicht um Griechendnad. Nur darum geht es bei dieser derzeit laufenden, für uns Steuerzahler noch extrem teuer kommenden permanenten Konkrusverschleppung bezüglich dieses Griechenlandes -weil das totale Versagen der Politik, gestern mal wieder in Brüssel die Fianzminister mit der 101ten Euro- und Griechenlandrettung, darf dem Bürger in seiner extremen Größe so nie bekannt werden. Unsere Urenkel werden daran noch bezahlen -deren Geld wird derzeit ausgegeben und keiner merkts -so gut ists versteckt.

Die Schulden im Süden haben dramatische Folgen angenommen. Dass darf natürlich jetzt vofr den Präsidentenwahlen in F schon gar nicht raus kommen usw usw. Und nur die Eliten in der EU haben z.B den Griechen die Möglichkeit dafür geschaffen. Ohne die EU der Eliten hätte sich GR selbst nie so verschulden können, es wäre ihnen einflach gar nicht alleine gelungen.Insofern trifft sogar den einezlen Griechen dann indirekt sogar nur eine geringere Schuld. er wurde mit viel EU-Honig extremst verführt All dies aber haben den Griechen und uns unsere EU-Eliten schon angetan. Nur über die EU konnnten z.B. die Südländer die Arme bis zu den Achseln in die Schatzkisten der EU einstecken. Und jetzt soll noch schlimmeres nachfolgen.

Unsere politischen Eliten wollen jetzt auf unsere Kosten die EU retten. Es ist ja längst klar, dass nach Griechenland Portugal kommt als nächster Totalpleitier. Dann I, dann E, dann Belgien, dann F usw. Für alle diese Länder bürgen wir, Portugal und Spanien und und.... alle bürgen natrülich mit für Griechendland derezeit je nach Prozentantei vom Bruttosozialprodukt . klar. Nur, wenn es zum Schwur kommt, sagen alle diese Südländer dann, wir würden gerne, aber wir sind ja selber pleite und können nicht. Sprich wir übernehmen dann in D auch alle deren Bürgschaften mit - sprich die ganze Geschichte ist längst nichts anderes wie eine finazpolitische Wette fast nur noch auf die Frage hin, ab wann haben wir auch Deutschland leer gezockt. Ein erneutern nun dritter Versailler Vertrag. Der Euro, den uns der Mitterand in Maastricht abgepresst hat als Preis für die Wiedervereiniung war schon der zweite.

Bei diesen träumerischen EU-Eliten, die uns all das einbroken, handelt es sich überwiegend um eine politische und wirschafltliche Klasse, die längst den Bezug zu ihrem Vaterland und ihren Bürgern verloren haben und statt dessen Solidarität und Loyalität in erster Linie nur noch untereinander in ihrer eigenen politisch exklusiven Klasse da in Brüssel erfahren oder von ihrem Geldbeutel. Mit ihren eigenen Völkern haben diese Eliten längst nichts mehr am Hut. In Brüssel ist prkatisch eine zu den nationalen Regierungen zusätzliche Etage Brüsseler Bürokraten nochmal zusätzlich oberhalb unserer eigenen nationalen Bürokraten. Und die nehmen uns merh und merh aus mit ihren lobbyistengefürhten Spielregeln für Fianzen und Co . Irgendein Asiate aus honkong hat neulich gesagt: Ich verstehe die Welt nicht merh. Ein Deutscher ist Pabst und ein Italiener aber Chef der Europäischen Zentralbank. Deshalb. Es reicht. Viele Völker Europas schauen nur noch mit Misstrauen nach Brüssel. Die EU-Eliten kümmert das einen Dreck.

Es wird Zeit, dass Einheit und Verschiedenheit in Europa wieder das Sagen hat, das Unternhehmen und Privatleuten ermöglicht, Geschäfte zu machen und ansonsten nur , recht entspannt neben einander her zu leben – jeder für sich. Niemand sollte uns zwingnen, die Pensionen einen griechischen Beamten zu übernehmen. Wenn wir mit dem Mobil in die Länder reisen uns uns im Lokal mit Inländern freundlich zuprosten, dann bezahlt auch jeder für sich, was er gegessen und getrunken hat. Oder hat ein griechischer Wirt euch schon mal das Essen b ezahlt. Also -es muss Schluss sein mit griechischen Zuständen in der EU, nämlich dass gestützt und behüten von EU-Eliten mit dem Geld nur so um sich geworfen wird, dass man selber gar nicht verdient hat .

Die EU-Eliten haben uns erzählt, um uns den Euro schmackhaft zu machen seinerzeit, in einer immer globaleren Welt würde die Deutsche Mark nicht überleben können. Der Euro dagegen würde so stark sein, dass er alle Probleme lösen werde. Und wer hat uns cdas gesagtt über einen GTeil der Pressse tagtäglich, die eh nur Regierungspropaganda verteilt. Wer als Angehörige der supranationalen EU-Eliten einen Grosseill seines Lebens auf Brüsseler Cocktailpartys und in den Lounges der Flughäfen verbringt, hat längst aus dem Blick verloren, wie viel zu verschieden für eine Union die Völker Europas sind. Und weil die Völker so verschieden sind, haben sich die EU-Eliten jetzt auch festgefahren. Es ist genau das eingetreten, was alle Experten bereits zur Euroeinführung gesagt haben. Und das wollen sie nun mit noch merh Geld auf unsere Kosten nun wiederholen.

Und die EU-Eliten haben auch den Südländern mit ihrem EU-Wahn auch nicht geholfen, indem sie deren Verschuldung ermöglichten –- nur deren schlechteste Seiten stimuliert. Raffgier, Verantwortungslosigkeit, Egoismus, Betrug Geldverschwendung. Wo also soll das alles cnoch enden. Das wird in einem Währungsreform enden und bis dahin in Regierungsinflation Und eines Tages wachen wir auf und es gibt ein paar Tage kein Bargeld und danach wird 3 zu 1 umgewechselt oder so was.

Lass uns also weg von der EU. Die EU ist eine fixe Idee Brüsseleer und sonstiger Eliten und Profiteure. Europa existiert gar nicht. Was existiert ist eine Ansammlung unterschiedlichster Länder, die alle Egoisten sind und sonst gar nichts. Deshalb wollten die Eliten den Völkern ja auch ihren Willen aufzwingen und uns die EU und immer mehr EU, mit völlig undemokratischen Brüsseler Kommisarbeschlüssen per „“schleichender Eroberung““ der Völker erreichen -für einige wenige Profiteure.

Wir Bürger müssen dem ein Ende setzen. Es muss bald mit den Füssen ab gestimmt werden. Brüssel wird sonst ein Monster, das alles bürokratisch überwacht und uns dabei auch noch schnurriegeln mit seinen Bürokratenheeren. Es müßte deshalb jetzt ein Referendum her, das Volkes Stimmer sollte gehört werden und Schluss istts. Denn die EU, die sie nun geschaffen haben, solchderart EU gefährdet längst den Frieden wie auch den Wohlstand der Völker. So, mit Fahnenverbrennen, kann das nicht weiter gehen. Der Euro schafft Probleme über Probleme und spaltet so nun die Völker, statt sie zu verbinden.

walter7149 am 10 Feb 2012 11:55:32

@ svenhedin1


:daumen2: :daumen2: :daumen2:

Meine volle zustimmung, dem ist nichts mehr hinzuzufügen

womowitsch am 10 Feb 2012 12:39:17

svenhedin1 hat geschrieben:

Wir Bürger müssen dem ein Ende setzen. Es muss bald mit den Füssen ab gestimmt werden. Es müßte deshalb jetzt ein Referendum her, das Volkes Stimmer sollte gehört werden

Da möchte ich mal sehen wie das gehen soll, in einem Land wo einen Politik nicht im geringsten interessiert,( ausser, das Rasen im Verkehr soll soll kontrolliert werden), bei ca. 50% Wahlbeteiligung.

norefe am 10 Feb 2012 14:26:24

Moin Moin,

so schlimm das auch für das griechische Volk ist - aber ich denke,
einfach einen anderen Schuldigen suchen, das geht ja nun gar nicht.

--> Link

Das bestärkt nicht eben meine Bereitschaft denen zu helfen die diese Sache selbst "verbockt" haben und jetzt den Schuldigen bei den "Geldgebern" suchen.

ottomar am 10 Feb 2012 14:46:16

Nur zur Illustration der Diskussion:

Die konservative Tageszeitung "Dimokratia" (sic!) machte gestern mit folgender Titelseite auf:






Und dazu in den beliebten großen Buchstaben das Wort "Dachau".


Mit freundlichen n,
Ottomar

bärnd am 10 Feb 2012 14:47:54

Irgendwann muss das ständige basteln doch mal ein Ende haben, es ist teuer und NERVT!

Daher mein Vorschlag: Laßt die Griechen pleite gehen und sich auf sich selbst besinnen und gebt ihnen obendrauf noch Wulf als Präsidenten als Präsent. Dann sind wir quitt!

felix52 am 10 Feb 2012 15:21:06

Der deutsche Tourismus in Griechenland ist im Übrigen um ca. 35 % regelrecht eingebrochen.
Und die Spitzen der dortigen Polizeigewerkschaft drohen der Troika-Kommission schriftl. deren sofortige Verhaftung "wegen Staatsgefährdung" an bei Wiedereinreise.
Hier hört für mich die Vernunft auf.
Allerdings gestehe ich offen meine Symphatie für die Griechen. Sie habens nie anders gelernt als mit Günstlingswirtschaft.


Felix52

thatslife am 10 Feb 2012 23:34:40

Hierzu noch 'n kurzer Artikel aus der "Zeit": --> Link

thatslife

aliobaba am 11 Feb 2012 01:26:37

Banken retten

... so ist es derzeit überall zu lesen:

... " die deutschen Staats"hilfen" sollen auf ein Sperrkonto, damit primär die Schulden bezahlt werden können"

Deutlicher kann man es wohl nicht sagen: Wer soll da wohl gerettet werden?: Die europäischen (französichen!!) Banken *) oder die griechische Bevölkerung?? ... und damit keimt so etwas wir Verständnis für die Demonstranten in Athen auf (obwohl ich den Nazi-Vorwurf sehr sehr übel nehme und die nächsten Jahre sicher nicht mehr nach Griechenland fahre!!)

--->aus meiner Sicht die einzige Lösung:

Griechenland in die sofortige Insolvenz und direkte und gezielte (und damit deutlich billigere) Strukturhilfen für Griechenland, für die griechische Wirtschaft und für die Landbevölkerung! -> Und ein "gestandener" **) europäischer Politiker, der dies auch der griechischen der Bevölkerung glaubwürdig erklärt.
Die Griechen haben uns nämlich längst durchschaut: Die europäischen "Hilfen" helfen nur dem Neofeudalismus des Kapitals! Keineswegs der griechischen Bevölkerung! Aus "europäischer" Sicht gilt es doch nun nur noch, den "neofeudalistischen" Kapitalismus zu retten!


*) Warum wohl liebt Sarkozy unsere Angelo so sehr!! Biologisch-erotische Gründe sind es wohl eher nicht :-)

**) gibt's nur leider nicht. Die Politikerkaste ist leider europaweit vom "Neofeudalismus" gekauft.[/u]

svenhedin1 am 11 Feb 2012 10:50:28

Hi,
@ thatslife
-ich danke Dir für diesen guten Link auf den Zeit-Artikel -weil er so viel Sachlichkeit in den Diskurs bringt

Jeder, dem das Schicksal Griechendland am Herzen liegt, kann sich hier serh gut über die wahren Gründe ihrer Misere informieren.

Deshalb habe ich auch am 31.01. in meine Statement geschrieben. der größte Betrüger am eigenen Volke ist meineserachtens der Staat selber, weil er bei den Reichen kaum Steuern erhebt - aus einem schlitzohrigen Schlendirian heraus, hinter dem ein Prinzip steckt.

Dei derzeitige Regierung müsste also die kleinen Leutge nicht so mit Sparbeiträgen überziehen - sie hätten Geld im Staat -wenn sie es bei ihren Reichen mal beginnen würden, per Normalsteuer einzurtreiben -natrülich müsste auch der kleine Handwerker seine "grundsätzlichen" Schwindeleien hier abstellen.

GR wird ja seit über 30 jahren quasi von nur 3 Familien regiert -nun versucht über den aktuellen Finazminister eine 4 Familie auch an die Hebeln der Macht und der Pfründe zu kommen. Alleine der Papandreu, der zwar zurückgetreten ist aber noch am Kabinettstisch sitzt, soll an aktueller Krise druch schlaue Fiannzgeschäfte mehrere hundert Millionen verdienen. Sprich -der Fisch stinkt immer vom Kopf her.

Aber auch das, eine gerechte Steuererhebung auch von den Reichen -auch eine allgemeine Bereitschaft von "jedem" Griechen und eine Steuerverwaltung im Lande aufzubauen, die den Namen verdient usw, und Steuern zu zahlen, - auch das können nur die Griechen selber erkennen und bei ihrer Regierung druchsetzen. Von ausen kann das nicht kommen - und je mehr unser Geld (bei uns schwehr verdientes Geld, unter gekürzten Löhnen, hohen Steuern und Abgaben entstandenes Geld -meist ja dafür auf Kosten künftiger Generationen auch nur geliehenes ! Geld ) je merh Geld da also von von uns da unten ohne Refromen versickert, um so merh werden die derzeitigen Missverhältnisse zementiert und der Zwang zu Reformen -anders geht es bei denen nicht, kommt nicht im notwendigen Masse auf.

Gast am 11 Feb 2012 11:19:10

Der Nazi-Vorwurf ist eine unglaubliche Frechheit und Beleidigung der Deutschen. Wir Bürger werden für diese Kredite und Sicherheiten noch kräftig zahlen müssen. Wenn man dann noch liest dass wir jetzt unbeliebter sind wie zuvor, dann sehe ich überhaupt nicht ein, warum wir noch einen Cent zahlen sollten.

Davon ganz unabhängig wäre eine Bankrotterklärung und ein Neuanfang mit eigener Währung vermutlich ohnehin besser für Griechenland.

FastFood44 am 11 Feb 2012 11:48:58

Drollig finde ich dass wir ja selber Schulden haben.

Da zahlt also ein Volk das selber rote Zahlen schreibt für ein anderes Volk das noch mehr rote Zahlen schreibt weil die offensichtlich viel Mist gebaut haben.
Und wenn der verschuldete Helfer sein geliehenes Geld nicht kommentarlos und ohne jede Forderung dem anderen gibt, wird er herb beleidigt.
:ooo:

Kann man denen überhaupt zumuten dass die blutvermiertes Nazigeld aufgezwungen bekommen?
Nein, ich denke das sollte man denen nicht antun!!

victorynox am 11 Feb 2012 12:48:54

Das finde ich auch eine Frechheit! Aber wir Deutschen halten doch auch immer schön still und machen den Mund nicht auf.
Bin froh, dass ich beruflich in einer Situation bin, in der ich andere Menschen mit meiner Meinung beeinflussen kann.

peschgr am 11 Feb 2012 12:56:30

Hallo.

@ svenhedin1

ich finde, die beiden Beiträge sind super geschrieben mit Herz und Verstand. Und ich schliesse mich den Wertungen und Schlussfolgerungen vollständig an.
Allerdings möchte ich auf einen Punkt noch intensiver hinweisen, man möge mir verzeihen, aber ist ist mein persönlicher, subjektiver Eindruck, den ich in mehrjähriger Berufstätigkeit in GR und tiefer Freundschaft zu vielen griechischen Freunden täglich !! erfahren habe.

Aus meiner Sicht sind für die Misere nicht nur verantwortlich
-die regierende Schicht
-die Reichen und damit Einflußreichen
-die Beamtenschaft
sondern eine Riesenschuld, ich betone Riesenschuld an der Misere trägt auch "das Volk", also der DURCHSCHNITTSBÜRGER.

Heisst es nicht so schön, "alle Macht geht vom Volke aus" und auch "jedes Land hat die Regierung die es verdient"?
Ich will nicht sagen, dass der Durchschnittsgrieche "Herr/Frau Jedermann" DER Kern der Misere ist, aber ich glaube, dass die Beteiligten einem Synergieeffekt unterliegen, der nun zum Crash und zur Verarmung der "weniger Reichen", also der Masse der Durchschnittsbürger führt.

Dazu einige Beispiele:
-Das Land hat ca. 11 Millionen Einwohner...und 63.000 jetzt plötzlich festgestellte "tote" Rentner, deren Rentenzahlungen jetzt eingestellt wurden. 63.000 bedeutet, dass pro 170 Einwohner 1 Rentenbetrugsfall durch "die Durchschnittsbürger" geschah. Da haben richtig viele mitgemacht und über Jahre schön dichtgehalten, ein Volkssport. Berechneter volkswirtschaftlicher Schaden in 10 Jahren sind 8 Milliarden Eur.
-Das Land hat ca. 1 Million Beamte und Staatsbedienstete. D.h. jeder 10. Bürger bezieht sein Geld von den Steuereinnahmen...jeder 10.!! Das kann nicht gutgehen. Und jeder meiner Bekannten hatte grösstes Interesse dort beschäftigt zu sein. "Dann ist man versorgt". Ich wurde mehrfach aufgefordert, Empfehlungsschreiben für Freunde zu tätigen, "das mache man hier so".

Nun einige Beispiele des meines täglichen, persönlichen Umfeldes für das Handeln der Jedermänner:
-Der Schnapsbrenner in einem Dorf war zwar lizeniert, hat aber vorwiegend nachts für Freunde gebrannt.
-Ein Freund des Schnapsbrenners war der Tavernenwirt. Der hatte 4x 1000 Ltr Tanks im Hinterhof stehen gehabt, voll mit Tsipouro und hat die in seiner Taverne ohne jeglichen Beleg verkauft.
-Ein Bekannter hat einen Hausverkauf als Makler vermittelt. Der Kaufpreis wird natürlich versteuert. Als vertraglicher, zu versteuernder Kaufpreis wurde unter den Augen des Notars nur die Hälfte eingesetzt. Den Rest gab es vor dem Notar bar auf die Hand. "das macht man hier so"
-Mein Vermieter hat den monatlichen Mietpreis im Vertrag nachträglich handschriftlich um die Hälfte veringert. Das musste einem Blinden mit Krückstock auffallen. Die Maklerin dokumentierte die Änderung mit ihrer Unterschrift, nachdem sie ihre Vermittlungsgebühr in bar ohnen Beleg zur Hälfte vom Vermieter bekommen hatte. Die andere Hälfte hatte ich als Mieter zu zahlen, darüber gab es eine Quittung fürs Finanzamt.
Am tage meines Auszuges bemerkte ich die Änderung im Mietvertrag. Als ich den Vermieter darauf ansprach, sagte er "das macht man hier so". Wie , und es gibt keine Schwierigkeiten beim Finanzamt? "Nein, das ist denen egal".
-Mehrfach wurde ich von XY-Jedermann angesprochen, ob ich nicht Elektronikgeräte oder Heizöl ohne Mehrwertsteuer besorgen könnte. Ist das nicht eine klare Steuerhinterziehung?
-Der Brennstoffhändler lieferte nie gegen Rechnung.
-Das grosse namhafte Autohaus in der Stadt reparierte mehrfach mein Auto ohne detaillierte Reparaturrechnung.
-Das Büro der Autoversicherung eines schuldigen Unfallgegners zahlte mir meinen Unfallschaden in bar aus, nur gegen "unser Gutachter kommt mal gucken" und Zettel mit "Betrag erhalten".
-Bei den Kleingewerbetreibenden habe ich nie eine Registrierkasse gesehen, d.h. bei Jedermann , dem Markthändler, Handwerker, Verkaufsgeschäft, dem Tavernenwirt, mit Ausnahme Lidl, Praktiker, Carrefour, ToysAreUs und grosse europäische Warenhausketten.
-Ich musste einen Strafe von 68 EUR für falsch Parken bezahlen. Eine Bekannte, 42 Jahre alt, pensionierte Polizistin, rief den Polizeichef an mit den Worten "das haben wir gleich" und ich musste nur noch 17,80 EUR zahlen, nette Gastfreundschaft.

Nun, was ist die Moral von der Geschicht`:
JEDER aber auch JEDER Normalogrieche hat überhaupt kein Unrechtsbewusstsein, dem "Kaiser" vorzuenthalten "was des Kaisers ist" !!
Das macht man da eben so. Und solange das alle ohne ein Schuldgefühl machen, ist dieses Land wirtschaftlich nicht zu retten.

Und trotzdem habe ich mich dort als "Deutscher" und "Xenos-Fremder" sehr wohl gefühlt, so unter Freunden. Allerdings im Moment habe ich heftige Bedenken, jetzt dort sorglos und fröhlich mein Urlaubsgeld auszugeben.


Bernd

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