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Stromerzeuger an der Hausheizung betreiben. 1, 2, 3


Gast am 02 Feb 2012 12:08:22

solange umts funktioniert geht das per batterie immer noch. :razz:

gruß peter[/quote]

Aber die geht auch schnell in die Knie und dann ? :( :cry:

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thomas56 am 02 Feb 2012 12:10:03

Freetec 598 hat geschrieben:
Der heizt z.Z. das ganze EG :)


Das wäre auch mein Traum, werden die 6,5KW wohl aber nicht schaffen.

Die Anschaffung schiebe ich schon 20 Jahre vor mir her, gestern habe ich mir selber den nötigen Tritt verpasst. :D

oldi am 02 Feb 2012 12:21:51

Freetec 598 hat geschrieben:
solange umts funktioniert geht das per batterie immer noch. :razz:

gruß peter


Aber die geht auch schnell in die Knie und dann ? :( :cry:[/quote]

nee, so schnell nicht 400ah, plus solar mit meinem reiseläppi 11 zoll. das hält schon ein paar wochen aus.

gruß peter

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Gast am 02 Feb 2012 12:36:02

Aber die geht auch schnell in die Knie und dann ? :( :cry:[/quote]

nee, so schnell nicht 400ah, plus solar mit meinem reiseläppi 11 zoll. das hält schon ein paar wochen aus.

gruß peter
[/quote]

Nicht Jeder ist so gut ausgestattet :)

Trialer am 02 Feb 2012 20:21:45

Ich habe mir vor Jahren das Aggregat von Aldi geholt. 2200 Watt. 220 Volt.
Habe mir ein Kabel gebastelt. Auf der einen Seite 220 Volt "Männchen" auf der anderen Seite einen Gebrückten 16 Ampere 380 Volt Stecker auch Männchen. Im Hausschaltkasten den Stromversorger wegschalten. Aggregat anstecken und los gehts. Erdung über die Kabel. Aggregat steht in der Scheune und ist über eine Kraftsteckdose mit dem Haus verbunden.
Für Kühlschrank, Heizungspumpen, Licht reicht mir das.

Gast am 02 Feb 2012 20:27:19

Trialer hat geschrieben:Ich habe mir vor Jahren das Aggregat von Aldi geholt. 2200 Watt. 220 Volt.
Habe mir ein Kabel gebastelt. Auf der einen Seite 220 Volt "Männchen" auf der anderen Seite einen Gebrückten 16 Ampere 380 Volt Stecker auch Männchen. Im Hausschaltkasten den Stromversorger wegschalten. Aggregat anstecken und los gehts. Erdung über die Kabel. Aggregat steht in der Scheune und ist über eine Kraftsteckdose mit dem Haus verbunden.
Für Kühlschrank, Heizungspumpen, Licht reicht mir das.


Du hast also Stecker links und Stecker rechts? Und die Stifte unter Strom!
Na, da bin ich ja mal auf die Antworten gespannt, die jetzt kommen. :? :D

vadderho am 03 Feb 2012 00:17:51

:!: :!: :!: Bombenleger+Mausefallenbauer :!: :!: :!:
Trotzdem "Viel Glück"
vadderho

johnny333 am 03 Feb 2012 01:21:55

Aber eigentlich genial. Kurze frage, mit gebrückt meinst du die Phase des Generators an alle drei Phasen des Kraftstromsteckers?

Dann müsste bei "andersherum" fließendem Strom doch die Sicherung fliegen? Also falls der bombengefährliche Adapter mit eingeschaltetem Hausnetz betrieben wird?

Bleibt die Gefahr, dass jemand seine Foten reinhält beim Generatorbetrieb.

Johnny

PS: Kinder, macht das nicht zuhause nach. :wink:

kintzi am 03 Feb 2012 04:20:56

Hoffentlich passiert nichts u. es brennt (aus anderem Grund) nie.
Die Kripo u. Brandsachverständigen sind geradezu geil auf solche angekohlten Konstruktionen. Ansonsten schaff Dir einen Defibrillator an, falls einer reingreift, um ihn vom Kammerflimmern zu befreien. Kripo u. örtl. E-versorger sowie Versicherungen sind eben so scharf auf Stromunfälle, der unnatürliche Tod ist meldepflichtig. Richi

Gast am 03 Feb 2012 09:44:31

Die Selbstmörder sterben nie aus

andwein am 03 Feb 2012 12:32:59

samide heinz hat geschrieben:Die Selbstmörder sterben nie aus

Das sind keine Selbstmörder, denn sie wissen ja nicht was sie tun. Wüssten sie es würden sie nicht schreiben.
In meinen Augen ist das die natürliche Auslese nach Darwin.
Ist vielleicht hart ausgedrückt, aber anders kann man die Gefährdung von sich und anderen nicht beschreiben.
Andreas

haballes am 03 Feb 2012 12:54:23

Man hat mir damals auch von der Idee abgeraten, da in Häusern wohl die Erdungen anders gehandhabt werden, wie an mobilen Teilen.

Ich habe aber auch in meiner Firma und zuhause jeweils zwei Billigmoppel aus dem Baumarkt stehen, wo ich Telefonanlage, PC und Schreibtischlampe und zuhause auch eine Stehlampe und den Pelletofen im Falle eines Falles weiterlaufen lassen kann.
Ich stecke diese Geräte aber direkt über ein Verlängerungskabel ein und speise nichts in den Hausstrom. Und ich denke, das es dann gefahrlos ist.

Altmaerker39638 am 03 Feb 2012 13:17:17

haballes hat geschrieben:Man hat mir damals auch von der Idee abgeraten, da in Häusern wohl die Erdungen anders gehandhabt werden, wie an mobilen Teilen.

Ich habe aber auch in meiner Firma und zuhause jeweils zwei Billigmoppel aus dem Baumarkt stehen, wo ich Telefonanlage, PC und Schreibtischlampe und zuhause auch eine Stehlampe und den Pelletofen im Falle eines Falles weiterlaufen lassen kann.
Ich stecke diese Geräte aber direkt über ein Verlängerungskabel ein und speise nichts in den Hausstrom. Und ich denke, das es dann gefahrlos ist.

Das ist ja dann eine Inselanlage und wenn du die Moppel erdest bist du auf der sicheren Seite. Nur etwas laut ist es halt.
Habe nur einen Moppel mit 2kW Dauerlast und im Bedarfsfall kann man damit schon gut mal einen Tag ohne "Landstrom" überstehen. :roll:
Sogar der Anschluß der Hzg wäre darüber möglich. :wink:

Gast am 03 Feb 2012 13:35:25

Gasheizung mit Pumpe haben wir sogar einmal mit USB Box und Photovoltaikanlage gelöst

Gast am 03 Feb 2012 14:33:00

Ich stecke diese Geräte aber direkt über ein Verlängerungskabel ein und speise nichts in den Hausstrom. Und ich denke, das es dann gefahrlos ist.


So mache ich es auch -> passieren kann dann nichts :!:
Ich erde meinen Generator aber noch zusätzlich .

johnny333 am 03 Feb 2012 15:34:41

Achja, die Liebe zur Din-Norm, ich vergaß, wir sind ja noch in Deutschland. :roll:

Ihr habt ja recht, aber im Notfall kurz bevor die Rohre einfrieren würde es wahrscheinlich jeder genau so machen. Daher fand ich die Idee einfach und Genial, aber nicht Normgerecht.

Es gibt auch ordentliche Lösungen. Wir haben zum Beispiel eine Kraftstromdose (männlich) fest in der Garage montiert, welche an einen automatischen Umschalter angeschlossen ist. Wenn der Strom ausfällt kann hier, nach deutscher Gründlichkeit, ein Generator angeschlossen werden. Alles sauber vom Elektriker verkabelt, bevor jemand schreit.

Johnny

Gast am 03 Feb 2012 18:46:50

So gehts natürlich auch

Trialer am 03 Feb 2012 19:31:55

Meinen Stecker gebrückt habe ich, damit alle Phasen im Haus mit Strom versorgt werden.

Gast am 03 Feb 2012 19:39:39

Hallo,

ja so hats mir mein Elektriker auch geraten. Er sagte, es ist alles viel zu kompliziert mit Schutz gegen Wiedereinschalten usw. Deswegen hat er mir den Scheitholzvergaser (KEINEN GASOFEN) auch über CEE Stecker angeschlossen (übrigens auch 230 V).

Wenn ich den ausstecke (aus dem Hausnetz) und dann in den Moppel dürfte es ja keine Problem mit Verpolung geben. Und den Rest vom Haus werde ich nicht betreiben.

Ich rechne mal nicht mit einem sehr langen Stromausfall. Mir gehts mehr darum, kurz zu überbrücken bzw. die Gefahr beim Holzvergaser zu verhindern, daß dieser ohne Strom in der höchten Brandphase überhitzt, weil die Pumpen die Wärme nicht mehr wegbringen.

Ich möchte aber weder mich noch meine Famile irgendwie gefährden. Deswegen die ganz reduzierte Lösung des ausschließlichen Betriebs des Scheitholzvergasers und die idiotensichere Trennung vom übrigen Hausnetz.

Ich hab schon mal den Hersteller des Holzofens angeschrieben um zu fragen wie die dazu stehen.

Ansonsten hab ich auch noch nen Kachelofen, frieren muß ich nicht und kochen kann ich auch noch. Aber es wäre halt ne feine Sache, wenn es klappen würde.

Gast am 03 Feb 2012 19:48:42

Reicht es denn wirklich, nur die Heizung und Umlaufpumpen mit Spannung zu versorgen?
Ich habe im gesamten Haus Fußbodenheizung, die über elektrische Stellventile geregelt werden. Diese befinde sich pro Etage in einer Verteilerbox. Bei mir mussten auch dieser Stromkreis an die Notstromversorgung angeschlossen werden.

Gast am 04 Feb 2012 11:41:25

Hallo Raidy,

ja ich denke das reicht bei mir. Alle notwendigen Stellmotoren, Fühler, Pumpen usw. werden von meiner Steuerung am Holzvergaser versorgt.

Lediglich die Gasbrennwerttherme, die ich als Notfallebene und für den Frostschutz bei Abwesenheit noch habe, läuft dann nicht. Aber das will ich ja auch gar nicht.

Gast am 04 Feb 2012 11:54:29

Noch eine Frage vom Laien: Warum erdet ihr den Generator? Ich bin bei der Feuerwehr und wir haben gelernt, den Generator muß man nicht erden.

Wie gesagt, ich versteh nix von Strom, hab das einfach so hingenommen. Man hat mir das als Doofi ganz vereinfacht so erklärt, daß der Stromversorger quasi die Erde als "Rückleitung" verwendet, währen der Generator ein geschlossenes System ist (Schutzleiter). Deswegen sind wir verpflichtet, wenn wir z.B. unsere Pumpen in Privathäusern (Rohrbruch) in Betrieb nehmen, diese am besten über unsere eigenen Generatoren zu betreiben, damit uns nix passieren kann. Aber eine Erdung ist in keinem Fall nötig. Der Generator ist teilweise sogar in den Fahrzeugen verbaut und durch die Reifen ja sogar extra gegen die Erde abgeschirmt.

Der Ausbilder (Elektriker) hat es auch vorgemacht, man kann ohne Problem in die Steckdose langen. Es passiert nix. Oder sollten wir hier eine spezielle Technik haben (glaub ich aber nicht).

Wie gesagt, ich habs mir so gemerkt (ist vielleicht auch nicht ganz fachmännisch ausgedrückt) und deswegen versteh ich nicht, warum man jetzt plötzlich zusätzlich erden soll.....

Altmaerker39638 am 04 Feb 2012 11:55:10

raidy hat geschrieben:Reicht es denn wirklich, nur die Heizung und Umlaufpumpen mit Spannung zu versorgen?
Ich habe im gesamten Haus Fußbodenheizung, die über elektrische Stellventile geregelt werden. Diese befinde sich pro Etage in einer Verteilerbox. Bei mir mussten auch dieser Stromkreis an die Notstromversorgung angeschlossen werden.


Kann, muß aber nicht sein. :roll:
Liegt an den verwendeten/verbauten Ventiltyp. Wenn es Stellventile sind, bleiben sie ja bei Stromausfall in dem Stand, also würde die Anlage auch so weiter laufen. Nur wenn es thermische Ventile sind, als kurz gesagt mittels Wärmveränderung im Stellventil wird ein Stellvorgang gemacht, würde bei Stromausfall sich diese abkühlen und nix geht mehr :cry:

Gast am 07 Feb 2012 16:58:32

Hallo,

also ich hab jetzt Antwort vom Hersteller meines Scheitholzvergasers bekommen. Dort ist man der Meinung, daß bei meiner geplanten Version der Notstromversorgung (Trennung des Scheitholzvergasers vom Hausnetz und CEE Stecker ins Aggregat) nichts passieren kann und von ihrer Seite deshalb nichts dagegen spricht.

Jetzt würd mich nur noch interessieren warum die Profis unter Euch die Erdung so explizit anführen. Das würde ich noch gerne verstehen bzw. meinen falschen Wissensstand korrigieren, denn wie oben ausgeführt hab ich Laie mir gemerkt, daß keine Erdung nötig ist. :eek: :help:

Gast am 07 Feb 2012 17:01:45

Lass mich mal so antworten: Erfrieren oder nicht ganz VDE-gerecht überleben?
So lange man weiß was man tut und nicht lebensmüde anschließt, würde ich mich nicht für erfrieren entscheiden.
Nur würde ich keine öffentlichen Empfehlungen für das wie aussprechen.

rolfblock am 07 Feb 2012 17:12:12

auch mir erschließt sich nicht der Sinn für die Erdung. Der Generator hat nur 2 Anschlüsse und die sind normalerweise wohl erdfrei. Dazu hat er ein Chassis, was man erden kann. Oder auch nicht. Soll man denn eine Phase nullen? Wohl kaum.

Altmaerker39638 am 07 Feb 2012 17:14:07

womo64 hat geschrieben:Hallo,

also ich hab jetzt Antwort vom Hersteller meines Scheitholzvergasers bekommen. Dort ist man der Meinung, daß bei meiner geplanten Version der Notstromversorgung (Trennung des Scheitholzvergasers vom Hausnetz und CEE Stecker ins Aggregat) nichts passieren kann und von ihrer Seite deshalb nichts dagegen spricht.

Jetzt würd mich nur noch interessieren warum die Profis unter Euch die Erdung so explizit anführen. Das würde ich noch gerne verstehen bzw. meinen falschen Wissensstand korrigieren, denn wie oben ausgeführt hab ich Laie mir gemerkt, daß keine Erdung nötig ist. :eek: :help:


WEIL GANZ EINFACH - Erdung - = LEBEN BEDEUTET. :roll:

oldi am 07 Feb 2012 17:16:55

irgendwie bin ich trotz der länge des threads auch noch nicht schlauer als vorher. ganz besonders da
es sich in meinem fall um eine brennwertheizung handelt die anscheinend die erdung verlangt.

gruß peter

rolfblock am 07 Feb 2012 17:23:17

Altmaerker39638 hat geschrieben:
womo64 hat geschrieben:Hallo,

also ich hab jetzt Antwort vom Hersteller meines Scheitholzvergasers bekommen. Dort ist man der Meinung, daß bei meiner geplanten Version der Notstromversorgung (Trennung des Scheitholzvergasers vom Hausnetz und CEE Stecker ins Aggregat) nichts passieren kann und von ihrer Seite deshalb nichts dagegen spricht.

Jetzt würd mich nur noch interessieren warum die Profis unter Euch die Erdung so explizit anführen. Das würde ich noch gerne verstehen bzw. meinen falschen Wissensstand korrigieren, denn wie oben ausgeführt hab ich Laie mir gemerkt, daß keine Erdung nötig ist. :eek: :help:


WEIL GANZ EINFACH - Erdung - = LEBEN BEDEUTET. :roll:


Altmärker,
das ist Oberquatsch!! Im Gegenteil. Man benutzt manchmal sogar einen Trenntrafo um Erdfreiheit herzustellen. Dann kann man gefahrlos eine Phase berühren, sogar wenn man selbst geerdet ist.

Gast am 07 Feb 2012 17:44:51

Bei Inselbetrieb ist die Erdung kein muss, versorg ich allerdings mit umschalter das ganze Haus dann sehr wohl ansonsten löst kein FI aus

Gast am 07 Feb 2012 17:50:48

samide heinz hat geschrieben:Bei Inselbetrieb ist die Erdung kein muss, versorg ich allerdings mit umschalter das ganze Haus dann sehr wohl ansonsten löst kein FI aus

Der FI hat keinen Erdungsbezug, wie man oft glaubt.

Der FI erzeugt mit dem Phasenleiter ein Magnetfeld und mit dem Rückleiter ein Magnetfeld. Fließt mehr Strom durch den Leiter, als durch den Rückleiter fließt, löst er aus. Gute Erklärung des Funktionsprinzips ist hier: --> Link

Altmaerker39638 am 07 Feb 2012 17:53:07

rolfblock hat geschrieben:
Altmärker,
das ist Oberquatsch!! Im Gegenteil. Man benutzt manchmal sogar einen Trenntrafo um Erdfreiheit herzustellen. Dann kann man gefahrlos eine Phase berühren, sogar wenn man selbst geerdet ist.


Da kann ich nur sagen, wer lesen kann ist KLAR im Vorteil.
Du kannst es leider nicht :roll: Um was geht es HIER ?

rolfblock am 07 Feb 2012 18:31:41

Wenn jemand so ein Unfug schreibt wie du, nämlich dass Erdung Leben rettet, hat er entweder keine Ahnung oder ist ein Forentroll.
Schlimm, wenn unbedarfte Leser dadurch in Gefahr kommen. Wir reden hier von ERDUNG und nicht vom SCHUTZLEITER, dem gelbgrünen.

Gast am 07 Feb 2012 18:37:11

nicht streiten :D

Also hab ich mirs richtig gemerkt. Wenn ich nur den Ofen anschließe (nicht das ganze Haus) kann ich mir die Erdung sparen und es kann normalerweise nix passieren.

Gast am 07 Feb 2012 18:40:32

Warum ich jetzt doch meinen Senf abgebe


Es wäre mir lieber gewesen, wenn ein Elektroinstallateur-Meister mit aktueller Prüfung dieses Thema beantwortet hätte, da er die neuesten der neuen Regelungen kennt. Ich sage gleich vorweg, dass ich in diesem speziellen Thema die neuesten Regelungen NICHT kenne und auf altes Wissen zurück greifen muss, aber es vor langer Zeit mal erlernt habe. Sollte ein frisch ausgebildeter Meister hier sein, dann bitte korrigieren und nicht meckern!

Achtung: Ich setze hier Erdung und Schutzleiter mal auf einen Level. Das hat nichts mit den Aussagen von rolfblock zu tun. Weder widerspreche, noch stimme ich damit den aussagen zu. Erdung und Schutzleiter sind in der Praxis zweierlei Dinge. Ich habe es hier nur vereinfacht mal nur Erdung oder Erde genannt.
Ein Schutzleiter ist ein Kabel (gelb/grün), welches zur zentralen Erdung im Hause führt.


Warum eine Erdung erforderlich ist, wenn ein Haus mit mehreren Verbrauchern betrieben wird:

Phase= Der Pol, an dem der Phasenprüfer leuchtet. Der Pol, der tödlich ist. unter Technikern auch L1 genannt. (Es gibt auch noch L2 und L3, aber das ist hier nicht wichtig)
Null= Der Pol, der im Normalfall nicht gefährlich ist, aber man trotzdem nicht anfassen soll.
Erde=Der Pol, der eigentlich elektrisch der gleiche ist wie Null, aber beim Stromerzeuger mit unserer Mutter Erde verbunden wurde. Er rettet Leben!

1) Der Strom kommt über die Phase und geht über den Nullleiter zurück.
2) Es muss exakt so viel Strom wieder zurück fließen, wie gekommen ist. Wenn nicht, dann ist irgend etwas faul. Evtl. hängst du gerade mit der Hand an einem defekten Kabel :?

Hierfür könnte man jetzt einfach einen FI-Zwischenstecker für 20€ ins Kabel hängen und hätte schon einen recht guten Schutz. In allen neuen WoMos ist der ja auch schon drin.

So jetzt stellen wir uns mal folgendes vor:

Ein Haus mit vielen Steckdose und Geräten hängt an einem Moppel, bei dem nichts geerdet ist. Am Moppel hängt ein FI-Stecker.

Im ersten Stock brennt eine Leuchtstoffröhre, bei der der Kondensator beschädigt ist und ein Leiter (es gibt ja in dem Sinn jetzt keine Phase und Null mehr), den ich jetzt einfach Strom1 nenne, lässt Strom1 auf das Blechgehäuse ab.
Es wird kein Strom fließen, da von diesem Blechgehäuse (sonst Erde genannt und auf Erde angeschlossen) ja kein Weg zu Strom2 des Generators fließt.
Es passiert also momentan gar nichts.
Aber: Überall im Haus, auf jedem geerdeten Gehäuse, jeder Wasserleitung liegt jetzt Strom1 auch. Noch egal, aber siehe was passieren kann!

Eigentlich völlig egal, da ja keine Verbindung zu Strom2 da ist und kein Strom fließt.

so jetzt nimmst du ein Elektrogerät in die Hand,, bei dem zum Beispiel das Kabel defekt ist. Dummer Weise ist es gerade das Kabel Strom2, das da raus schaut. Und du kommst mit deiner Hand auf das Kabel von Strom2, stehst auch noch schön im Keller mit feuchtem Boden.

Was passiert: Strom2 fließt durch das Kabel, in deinen Körper und über den nassen Boden zu Strom1 der defekten Leuchtstofflampe. -durch dich fließt ein gefährlicher Strom, der nur von deinem Körperwiderstand abhängig ist und sehr wohl tödlich sein kann.

Den FI-Schutzschalter interessiert dies gar nicht. Er hat Strom bei Strom1 raus geschickt und bekommt die gleiche Menge wieder über Strom2 zurück.
Kurz gesagt du dampft ab ohne dass der FI auslöst.

Jetzt das ganze mit Erdung:

Angenommen der Moppel ist an dem 230V Ausgang wirklich potentialfrei. D.h. weder Strom1 noch Strom2 haben eine Verbindung mit dem Metall des Moppels.

Dann bestimmen wir jetzt:
1)Strom1 ist Phase und lebensgefährlich.
2)Strom2 wird unser Null.

Somit wird Strom2 auch unsere Erdung.
Wir schließen also Strom 2 direkt beim Moppel auch an die Erdung des Hauses an. Dann führen wir Strom1 und Strom2 weiter zum Verbraucher.
HIER dazwischen machen wir wieder einen FI rein. Also erst NACH der Erdung.

Was passiert jetzt:
Die kaputte Leichtstoffröhre lässt über Strom1 Fehlerstrom auf das Gehäuse ab, welches auf Erde liegt.
Dieser Fehlerstrom läuft über Erde an den Generator zurück.
ABER er läuft NICHT über den FI (Strom2 zurück).
Der FI löst sofort aus!

Merkt ihr die Wichtigkeit des Unterschiedes! Dieser kleine Unterschied bestimmt über Leben und Tod.

EINE ERDUNG IST BEI EINER HAUSVERDRAHTUNG UNERLÄSSLICH!

Und jetzt zu richtigen Erdung:

Hat ein Moppel einen Erdungsanschluß, so gehe ich fast mit Sicherheit davon aus, dass dieser bereits mit einem Pol der Steckdose verbunden wurde. Warum sollte er sonst überhaupt einen haben.
Aber ich glaube es nie, ohne es auch vorher gemessen zu haben!

ACHTUNG! Was jetzt kommt ist eine elektrisch korrekte Aussage. Ob es den neuesten VDE Vorschriften entspricht, kann ich nicht mit Sicherheit sagen ACHTUNG!

Ist es nun so, dass diese Erdung bereits einen Pol der Steckdose erdet, dann kann ich direkt am Moppel einen FI-Schalter einstecken und das Haus mit Strom versorgen, NACHDEM ich diese Moppel-Erde mit der Hauserde verbunden habe.
Dabei sollte ich auch dafür Sorge tragen, dass der jetzt gefährliche STROM1, welcher jetzt tatsächlich Phase genannt werden kann, auch im Sicherungskasten bei Phase angeschlossen wird. Und dass STROM2, der jetzt ungefährliche Nullleiter beim Null-/Rückleiter angeschlossen ist.

Deshalb ist ein einfacher, nicht drehsicherer Stecker als Verbindung nicht wirklich sinnvoll. Zwar bedeutet er keine grundlegende Gefährdung, aber wenn ein Kabel Blau ist ist es ein Nullkabel und da gehört einfach keine Phase drauf, basta!


Fazit:
1) Ich würde niemals einen Moppel ans Hausnetz anschließen, ohne einen der beiden Leiter auch an Erde zu klemmen.
2) Ich würde auf jeden Fall überprüfen, ob der Erdungsanschluß des Moppels bereits mit einen Pol der Steckdose verbunden ist.


Sicherheitshinweis:
Trotz bestens Gewissens und ehemals erlernter Materie ist dies keine Bauanleitung. Ich habe dies nur deshalb jetzt doch geschrieben, weil so manche Vorschläge hier um Faktor 1000 gefährlicher sind. Wobei ich deshalb niemanden böse angehen würde, das überlasse ich anderen, die ihre Sätze gerne mit "So viel Halbwissen......" beginnen.

Am besten ist es immer noch, wenn ihr euren Hauselektriker holt und diese 200-300 Euro investiert. wäre doch echt schade, wenn ihr eure Holde in den Urlaub müsst, weil diese im Badezimmer verdampft wurde.

Schreibfehler lasse ich drin
Raidy

Gast am 07 Feb 2012 18:46:15

raidy hat geschrieben:Fazit:
1) Ich würde niemals einen Moppel ans Hausnetz anschließen, ohne einen der beiden Leiter auch an Erde zu klemmen.
2) Ich würde auf jeden Fall überprüfen, ob der Erdungsanschluß des Moppels bereits mit einen Pol der Steckdose verbunden ist.



Danke Raidy für die ausführliche Info.

Mein Fazit: Ich schließ auf keinen Fall das Hausnetz an den Moppel an, sondern nur den Ofen, dann muß ich nix erden und bin auf der sicheren Seite.

Altmaerker39638 am 08 Feb 2012 11:37:26

Danke Raidy für die ausführliche Info. :D Mein Fazit: Trotz Deinem alten Wissensstand, :oops: hast Du es fachlich sehr korrekt/gut dargestellt.
Nur darum ging es hier ja eigentlich - was muß beachtet werden, wenn man ... -

Gast am 08 Feb 2012 11:52:06

@ Peter (oldi)

Sorry, daß ich den Thread für mich adaptiert habe, ich nun weiß wie ich meine Heizung notstrommäßig versorgen kann, aber Dir mit Deinem Brennwertgerät leider nicht geholfen ist.....

oldi am 08 Feb 2012 12:34:18

hallo tom

macht nichts, hat wenigsten einem geholfen.

eigentlich hätte das bei mir noch zeit nur muß ich mich nächste woche für einen moppel entscheiden. entweder einen leichten kleinen ( nur womo) oder einen schweren großen
für beides.

da ich ja nur die gas-brennwert im notfall anschließen will, keine hausstromversorgung, sollte es doch auch nach den richtlinien von viesmann irgendwie möglich sein.

viesmann:

1. Die elektrotechnische Sicherheit erfordert die Erdung der im
Heizsystem installierten Elektrogeräte (z.B. Pumpen).
2. Die heizungstechnische Sicherheit verlangt eine Erdung, damit der
Temperaturbegrenzer immer sicher abschaltet.
3. Die feuerungstechnische Sicherheit benötigt die Erdverbindung zur
Überwachung der Gasflamme.
Problem:
Viele Notstromversorgungen haben von Haus aus die elektrische Schutzmaßnahme "Schutztrennung".
Eine Schutztrennung darf keine Erdverbindung haben. Ohne Erdverbindung ist das System jedoch
nicht sicher und darf deshalb nicht betrieben werden!


na mal sehen ob sich noch ein spezi meldet.

gruß peter

Gast am 09 Feb 2012 01:02:12

Servus Peter,

ich brauch ja auch noch den Moppel. Ich dachte da an den FME --> Link, der soll besser sein als der Kipor.

Und im Vergleich zum kleinsten Kipor sind es "nur" € 150 mehr. Wenn man von einer doch hoffentlich längeren Haltbarkeit ausgeht ist das eigentlich egal. Und lieber etwas mehr Leistungsreserve, als zu wenig.

Gast am 09 Feb 2012 01:39:58

Hallo Peter,
es tut mit leid, dass ich dir kein einfaches "so geht es" Rezept liefern kann.
Denn bei einem solchen Thema sollte man sich 100% sicher sein, bevor man es öffentlich stellt.

Hier sind die VDE-Ricchtlinen für Planung, Errichtung und Einsatz von Norstromaggregaten --> Link

Nur helfen wird es dir auch nicht wirklich. Aber es sind die Regeln, die gelten.

Tipsel am 09 Feb 2012 03:13:36

Wir haben ja nun auch einen öffentlichen Aufruf gehabt, dass wir uns auf Notstrom einrichten sollen, weil zukünftig Stromausfälle nicht ausgeschlossen werden können. Obs ein Politikum ist, weiß ich nicht, aber vermute es.

Und ich dachte auch, dass man da einen Baumarktmoppel, denn die Lautstärke ist ja egal, einfach zum Betreiben der Heizungsanlage einsetzen könnten. Also Stecker rein und die Heizung läuft.

Hausstrom ist nicht unbedingt notwendig, aber warm sollte es schon sein.

Aber dass es so kompliziert wird, dachte ich nicht. Ists denn nicht egal, wo die Heizung ihre 220-230 Volt her kriegt?

haballes am 09 Feb 2012 08:42:15

:oops: Aber doch nicht in Deutschland mit all den guten Normen und der Äläktrikerinnung, der dann auch noch der Notdienst genommen wird.... :)

Mich hat jeder Moppel knapp 60 Euronen gekostet, bisher einmal fürs Firmentelefon gebraucht, nach misslungenen Bauarbeiten. Das durch den Fensterschlitz nach außen geleitete Kabel sorgt im Heizungfall sogar für Frischluft. So bilden sich an dem Tage wenigstens keine kritischen Gase.

Das es wirklich nur für den Notfall ist, auch nur wenige Verbraucher dran können und es ohne Erdung und Einspeisungsdose nicht direkt ans Hausnetz soll, ist doch klar. Schon Verbrauch und Lärm zwingen zum handeln.

Aber wenn wie bei uns zum Beispiel Hochstromleitungen hängen, die durch Bäume und Schnee gekappt werden können, ist es besser als zu erfrieren.

oldi am 09 Feb 2012 13:03:11

womo64 hat geschrieben:Servus Peter,

ich brauch ja auch noch den Moppel. Ich dachte da an den FME --> Link, der soll besser sein als der Kipor.

Und im Vergleich zum kleinsten Kipor sind es "nur" € 150 mehr. Wenn man von einer doch hoffentlich längeren Haltbarkeit ausgeht ist das eigentlich egal. Und lieber etwas mehr Leistungsreserve, als zu wenig.


hallo tom

du kannst ja genau lesen, daher ein tip. :D

--> Link

nur online nicht im baumarkt!

gruß peter

oldi am 09 Feb 2012 13:24:22

Tipsel hat geschrieben:Wir haben ja nun auch einen öffentlichen Aufruf gehabt, dass wir uns auf Notstrom einrichten sollen, weil zukünftig Stromausfälle nicht ausgeschlossen werden können. Obs ein Politikum ist, weiß ich nicht, aber vermute es.

Und ich dachte auch, dass man da einen Baumarktmoppel, denn die Lautstärke ist ja egal, einfach zum Betreiben der Heizungsanlage einsetzen könnten. Also Stecker rein und die Heizung läuft.

Hausstrom ist nicht unbedingt notwendig, aber warm sollte es schon sein.

Aber dass es so kompliziert wird, dachte ich nicht. Ists denn nicht egal, wo die Heizung ihre 220-230 Volt her kriegt?


hallo christel

das wichtigste ist, was für eine heizung du hast. mit einigen heizungen gab es ja keine probleme. liest du dir die vorgaben von viesmann durch, siehst du das es hier keine möglichkeit mit deren gas.brennwert heizung vitodens gibt.

evtl hast du eine öl oder holzheizung, da funktioniert es anscheinend.

gruß peter

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