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Fiat - Ford - Renault...


pezz88 am 07 Okt 2005 17:29:01

Hallo,
so ein neues WoMo muß her, das steht fest!

Die Probleme gehen aber schon bei dem Basisfahrzeug los und dann kommt sicherlich noch die Motorosierung dazu, Forder- oder Heckantrieb usw.

Ich tendiere zu einem Renault, ist das neuste Modell und macht optisch etwas her, nach meiner Meinung.

Habe die Suchefunktion bemüht, aber nur sehr wenig über Renault gefunden...

Gut die Modelle sind noch verhältnismäßig neu, vielleicht ist ja ein stolzer Besitzer eines Renault Masters II unter uns, und kann seine Erfahrungen mitteilen.

Eine rege Diskussion über Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Modelle wäre sicherlich für andere User auch sehr hilfreich.

Als Aufbau kommt für uns ein Teilintegrierter bis max 7m Länge in Frage.

Danke für Eure Infos.

Pezz

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FrankM am 07 Okt 2005 18:42:40

Hi,

na, da hat wohl jeder so seinen Liebling. Zum Renault: Das Fahrerhaus ist uns zu beengt vorgekommen, zum Drehen der Sitze mußte die Tür geöffnet werden. Uns hat das nicht so gefallen.
Ford mit Heckantrieb ist bestimmt auch prima, wobei bei Drehsitzen oft über die hohen Sitze gemeckert wird.
Wir haben jetzt einen Ducato und sind absolut zufrieden. Fahren tut das Ding super (6m Alkoven) und im Fahrerhaus fühlen wir uns wohl.

Aber da hat bestimmt jeder eine andere Meinung, deshalb kann ohnehin nur jeder für sich entscheiden.

Viel Spaß beim Aussuchen :wink:



Frank

womoede am 07 Okt 2005 20:18:20

Hallo Pezz,

bevor Du Dich für einen Ford als Basisfahrzeug entscheidest, setze Dich unbedingt auf den Fahrersitz. Vor kurzem hatte ich beinahe mein Traummobil gefunden, doch als ich auf dem Fahrersitz saß, hatte ich gerade noch ca. einen Zentimeter Kopffreiheit, das war dann leider das K.o. für diesen Teilintergrierten.

womoede

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Klein.philipp am 07 Okt 2005 20:31:01

Morgens,

ich habe mir auf der Messe in Düsseldorf die Basisfahrzeuge ausgiebig angeschaut. Wir haben derzeit einen Renault Trafic als Unterbau (12 Jahre), der ist für sein alter OK aber laut.

Der Renault Master war bei allen die ich mir angeschaut habe misserabel verarbeitet. Das raumgefühl fand ich beengent, und die Sitze liessen sich nur drehen wenn die Türe offen war. Bei einigen sogar nur wenn der Sitz nicht belastet wurde.

Der Ford war grundlegend nicht schlecht, aber die Gangschaltung mitten im Durchgang war das KO für dieses Basisfahrzeug, genau so wie beim IVECO, schade das es Hersteller gibt, die sowas immer noch bauen.

Also bleibt noch der Fiat, bis auf das Problem mit den Türen durch die es gerne schon mal zieht ist mir bisher noch nichts anderes Aufgefallen.

Philipp Klein

Gast am 08 Okt 2005 00:05:41

Klein.philipp hat geschrieben:...also bleibt noch der Fiat, bis auf das Problem mit den Türen durch die es gerne schon mal zieht ist mir nichts aufgefallen...
Philipp Klein


::: denke, mit Fiat macht Ihr nichts verkehrt ::: > unsere 6-jährige Erfahrung mit dem iJTD 2.8 war schon prima - aber die ersten 5.000 km jetzt mit dem Neuen (Common-Rail-/kurzer 5.ter Gang ): fliegen ist sowieso nicht schöner - ABER DER SCHLÄGT ALLES -

>>> die Probleme mit den den zugigen Türen kann man relativ einfach selbst beheben: habe für den Einstiegsbereich u.d. FH Schaumstoffmatten passend zugeschnitten - Bingo :!: <<<

FrankM am 08 Okt 2005 07:52:15

captain-krabbe hat geschrieben:>>> die Probleme mit den den zugigen Türen kann man relativ einfach selbst beheben: habe für den Einstiegsbereich u.d. FH Schaumstoffmatten passend zugeschnitten - Bingo :!: <<<


Hi,

könntest du das bitte genauer beschreiben, evtl.mit Fotos? Das ist nämlich bisher die einzige Reklamation gewesen. An einigen Stellen konnte man ins Freie blicken. Fiat hat dann die Türen neu eingestellt, aber die Dichtungen liegen jetzt nur gerade so eben an.
Würde mich wirklich interessieren. Das Thema war hier schon mal irgendwo, leider finde ich es nicht mehr.



Frank

Gast am 08 Okt 2005 17:50:00

@ FrankM & alle die ab und an auch unter Frischluft "leiden" :tach:

siehe Bild unten (Demo): 2 Schaumstoffstreifen r/l L 135 x B 20 x T 3cm;

> zusätzlich hilft in der kalten Jahreszeit noch das Abichten (mit Tape) der runden Lüftungs-Waben in den FH-Türen;

> stehend mit viel Wind pick von vorne: 'ne leichte Wolldecke hinter die Pedale/Fußraum knüddeln;

> außerdem bei viel Wind und Kälte noch mit Schaumstoffstreifen die Möbel-Öffnungen am Boden abgedichten - wenn der Wind auf die Kühlschrankseite bläst, kann man drinnen sonst u.U. Drachen steigen lassen :balloon:

(im "Neuen" zieht's übrigens während der Fahrt nicht mehr, da die Türdichtungen ihrem Namen alle Ehre machen und die neue Fiat-Heizung jetzt auch tatsächlich "heizt":!: )

Plaggehu am 08 Okt 2005 18:30:27

Hallo Pezz,
lass dich nicht beirren.

Ich habe soeben eine 5100 km-Sardinien-Tour hinter mir mit meinem neuen Bürstner-Delfin auf Renault-Master.
Ich werde hierzu im Forum noch ausführlicher schreiben, zum Master jedoch vorab so viel :

Dieses Fahrzeug ist und bleibt für mich das perfekte Basisfahrzeug für Wohnmobile. Warum ? Hier vorab ein paar Gründe :

- super Raumgefühl für mich als 1,92 m-Mann. Anderslautende Meinungen verstehe ich absolut nicht. Im Ducato bin ich mit den Knien an Schaltung und sonstiges gestossen.
- 6-Gang-Getriebe, motorschonend und geräuscharm !
- 100 -Ltr.-Tank
- sparsam, mein 3 Ltr-Motor brauchte auf die 5100 km ca 12 Ltr. durchschnittlich, Genaueres, wie gesagt später
- bei dem 3 Ltr-Motor von Nissan ! kein Zahnriemen, sondern die gute alte Steuerkette!
- Wartung alle 40000 km !
- Mein Qualitätsgefühl vom Master ist hervorragend,
- der Motor ist Power-mäßig erste Sahne, auch bei schwierigsten Steigungen wird nur äußerst selten der 1. Gang benötigt,
- hervorragende Traktion, trotz Frontantrieb,
- Thema Drehsitze: der Beifahrersitz liess sich sehr gut drehen, der Fahrersitz war in der Tat etwas schwieriger, was aber im Ducato schon aufgrund der Handbremse ebenfalls nicht einfach ist. (Im Renault fällt die Handbremse automatisch runter und ist so nicht im Weg),
- serienmäßig ABS und EBV !

also nochmals: ich bin sehr froh, dass ich den Master gewählt habe.

Uli

Gast am 08 Okt 2005 22:25:43

@pezz88

... wenn Du unsicher bist, hilft nur eins: "test it" > ohne Risiko und intensiv < (mit Mietmobil) - nur so "erfährst", welche iindividuellen Ansprüche >>>EUER WOMO<<< erfüllen soll ...

pezz88 am 08 Okt 2005 23:11:35

Danke für Eure Antworten,
werde die Tage mal eine Sitzprobe im Renault machen, mal sehen wie mein Eindruck dann so sein wird. Bin übrigens 188 groß.

3 Ärzte drei Meinungen - wir werden testen!

Pezz

schorse am 09 Okt 2005 09:38:11

Hallo Pezz,

kann mich den Aussagen von Uli voll anschließen. Der Renault hat Platz und Kraft satt. Bin zwar nur 185 cm groß aber fühlte mich nie beengt.

Was das Drehen der Sitze angeht:
Sowohl Fahrer- als auch Beifahrersitz in meinem Fahrzeug lassen sich ohne öffnen der Tür drehen.

Gast am 09 Okt 2005 11:10:08

ich mache es mal spannend, wie wäre es mit einem mercedes oder einem iveco?
gut war nur ein versuch.
aber halt, den iveco bekommt man auch als 35/13 und somit ist er in der klasse von duc, ren und ford. den bekommt man auch wahlweise mit einer zwillingsachse und wenn man richtig dampf haben will mit dem neuen 166 ps motor. auch sind da noch richtig resveren nach oben, was die auflastung betrifft. meines wissen mit zwilling hinten bis 5 to. das fahrzeug hat dann heckantrieb, nur noch mal so zum nach denken.

viel spass beim aussuchen.

Gast am 09 Okt 2005 16:15:43

schorse hat geschrieben:Hallo Pezz,

kann mich den Aussagen von Uli voll anschließen. Der Renault hat Platz und Kraft satt. Bin zwar nur 185 cm groß aber fühlte mich nie beengt.

Was das Drehen der Sitze angeht:
Sowohl Fahrer- als auch Beifahrersitz in meinem Fahrzeug lassen sich ohne öffnen der Tür drehen.


Ganz meine Meinung,

die Meinung, dass sich die Sitze ohne die Türen zu öffnen nicht drehen lassen, ist weit verbreitet aber vollkommen falsch.
Wir haben mittlerweile 12000km mit dem Renault hinter uns und sind vollkommen zufrieden.

Auch der von uli angegebene Verbrauch ist zu toppen. Wir fahren den Wagen bei sehr zügiger Fahrweise mit 10-11 Liter/100km.


Andreas

Plaggehu am 09 Okt 2005 19:55:22

ABE hat geschrieben:[Auch der von uli angegebene Verbrauch ist zu toppen. Wir fahren den Wagen bei sehr zügiger Fahrweise mit 10-11 Liter/100km.


Hallo ABE,
Kann ich mir ebenfalls gut vorstellen, dem Master mit ca. 11 Ltr. zu bewegen. Von meinen ca. 5100 km waren ca. 3200 km zügig bis sehr zügig gefahrene Autobahn. Man will ja die Möglichkeiten des potenten Motors auch mal nutzen :razz: . Nach Tacho lief er (ohne Rückenwind und Gefälle :P ) locker über 160. Eine Reisegeschwindigkeit von 130/140 ist als absolut angemessen. Einzelverbräuche waren bei uns auch unter 11 Ltr.
Zum Verdrehen der Sitze: da wir das selten benötigten, wußte ich es nicht mehr genau, doch nach Rücksprache mit meiner LAG läßt sich auch der Fahrersitz ohne große Probleme und ohne Öffnen der Tür drehen.

Beim Ducato hatte ich das gleiche mal versucht und mir bald die Arme gebrochen. :wink:

Uli

Gast am 09 Okt 2005 20:01:27

Plaggehu hat geschrieben:Hallo ABE,
Kann ich mir ebenfalls gut vorstellen, dem Master mit ca. 11 Ltr. zu bewegen. Von meinen ca. 5100 km waren ca. 3200 km zügig bis sehr zügig gefahrene Autobahn. Man will ja die Möglichkeiten des potenten Motors auch mal nutzen :razz: . Nach Tacho lief er (ohne Rückenwind und Gefälle :P ) locker über 160. Eine Reisegeschwindigkeit von 130/140 ist als absolut angemessen. Einzelverbräuche waren bei uns auch unter 11 Ltr.

Uli


Hallo Uli,

Du hast gewonnen, ich fahre den Wagen in der Regel "nur" mit 120/130km/h - macht 10,5l/100km, das aber auch durch die Alpen - ohne Geschwindigskeiteinbußen.

Lustig ist es dann, wenn man auf der Landstraße LKW's überholt. Die Fahrer schaun schon sehr erstaunt, wenn ein WOMO wie ein PKW vorbeizieht.
Die 3l Maschine ist eine Wucht.



Andreas

Plaggehu am 09 Okt 2005 21:25:41

ABE hat geschrieben:[Die 3l Maschine ist eine Wucht.



Volle Zustimmung ! Das Gleiche gilt aber auch für den Master !

Uli

pezz88 am 09 Okt 2005 22:52:03

Hallo,
daraus folgere ich, dass beim Master die 3.0l Maschine die erste Wahl ist!

Wie sieht es denn mit der Geräuschentwicklung und der Getriebeabstufung aus, mit den 6 Gängen sollte das doch schon passen, oder hat man die gleichen Probleme wie bei Fiat > langer und kurzer 5 Gang...

Pezz

Gast am 10 Okt 2005 06:01:41

pezz88 hat geschrieben:Hallo,
daraus folgere ich, dass beim Master die 3.0l Maschine die erste Wahl ist!

Wie sieht es denn mit der Geräuschentwicklung und der Getriebeabstufung aus, mit den 6 Gängen sollte das doch schon passen, oder hat man die gleichen Probleme wie bei Fiat > langer und kurzer 5 Gang...

Pezz


Hallo @Pezz88,

nach dem, was ich so rund um den Renault gehört habe, und aus meiner Erfahrung ist die 3l Maschine die 1. Wahl.
Die 6 Gänge sind auch sehr gut abgestimmt, wobei man eigendlich, wenn man nicht gerade eine größere Steigung bewältigen muss, den 6. Gang nicht verlassen muss. Auch hier kann man noch gut bechleunigen.
Zu der Geräuschentwicklung kann ich nur soviel sagen: Wir hatten vorher einen Eura auf Fiat Dukato-Basis - der war erheblich lauter. Im Renault kann man sich sehr gut unterhalten, das Radio muss sich auch nicht abquälen und das Navi auf PDA-Basis kommt auch noch gut zu Wort, obwohl ja bekannterweise die Lautstärke bei diesen Geräten nicht gerade einen vom Hocker reißt.



Andreas

Rudi Roehrich am 10 Okt 2005 06:26:45

Hallo pezz88 ,
mein Tip :
Entscheide Dich für ein Fahrzeug mit Heckantrieb !
Und dann am besten mit Zwillingbereifung .
Heckantrieb hat folgende Vorteile :

Das meiste Gewicht im Wohnmobil liegt auf der Hinterachse und
bei Heckantrieb hast Du dann mehr Gripp auf der Straße .
Das merkst Du spätestens bei Bergfahrten im Winter bzw. bei Bergfahrten
auf rutschigem Untergrund .
Achte einmal auf die Mobis z.B. im Frühjahr , wenn sie auf eine feuchte /
nasse Wiese fahren . Da drehen meistens die Vorderräder durch .
Meines Erachtens haben die Fahrzeuge mit Heckantrieb auch mehr
Zuladung .
Ich hatte damals einen Hymer-Alkoven mit Ducato Fahrgestell .
Hatte damit auch die bereits beschriebenen Probleme .

Für mich / uns kommt auch in Zukunft nur ein Mobi mit Heckantrieb
und Zwillingsbereifung in Betracht .


und viel Spaß bei der Suche
:tanz::tanz::tanz:

Plaggehu am 10 Okt 2005 09:22:11

Hallo Pezz,

zur Getriebeabstufung: der 6. Gang ist zum Glück nicht als Schongang ausgelegt, sondern den ersten 5 Gängen gegenüber hervorragend angepasst. Auch die restliche Abstufung könnte m. E. nicht besser sein.
Ob der 3 Ltr. erste Wahl ist, kann ich leider nur subjektiv beurteilen, da ich den 2,5 nicht gefahren habe.
Der 2,5 ist von Renault und hat einen Zahnriemen. Dem Nissan mit Steuerkette traue ich mehr. Doch das Ganze ist natürlich auch eine Preisfrage. Mein Bürstnerhändler meinte, dass auch der 2,5 sehr gut sein soll.
Logisch, dass man beim Drehmoment Einbußen hat, dürfte aber bei einem 3,5 To Womo ausreichen. Bin mir nicht sicher, aber der 2,5 hat glaube ich nur 5-Gang.

@Rudi:

Heckantrieb: Mein letztes Womo war ein Flair 8000 mit Ducato Frontantrieb. Würde ich bei einer solchen Karosse nie wieder machen, wobei ich so ein langes Elend aufgrund der schlechteren Wendigkeit sowieso nicht wieder nehmen würde.

Nun habe ich einen Bürstner Delfin, 6,80 lang mit Frontantrieb, den ich in Sardinien soeben ausgiebig getestet habe. mit "ausgiebig" meine ich ausgiebig. D. h. wir sind Serpentinen gefahren mit einer sehr starken Steigung und Rücksetzen bei fast jeder Kurve oder Schotterwege mit starker Steigung.
Fazit: Zugegeben, beim Anfahren an einer starken Steigung z. B. auf Schotter hat der Heckantrieb sicher noch Vorteile, doch wir hatten auch bei noch so schwieriger Lage nie ernsthafte Probleme. Ich schätze das hing auch mit dem Gewicht des 3 Ltr.-Motors zusammen.
Heckantrieb hat m. E. auch einen gravierenden Nachteil. Er kann bei rutschigen Untergrund schnell zur Heckschleuder werden, wobei sich das natürlich mit Zwillingsreifen wieder in Grenzen hält.

Wie auch immer, jeder hat sicher ein Stück weit recht, ich bin mit meinem Master jedenfalls 100 % zufrieden und kann ihn nur empfehlen.

Uli

Seekater am 10 Okt 2005 09:37:56

Plaggehu hat geschrieben:......wobei sich das natürlich mit Zwillingsreifen wieder in Grenzen hält.....


und nicht nur das.... wenn ich mich recht erinnere sind geplatzte Hinterräder (wegen den bei WoMos auftretenden hohen Radlasten) laut ADAC die häufigste Unfallursache bei WoMos.

Mein persönliches Fazit daraus: bis 3,5t, unter 7m, ohne Heckgarage durchaus auch Fronantrieb, Einzelbereifung hinten. Darüber möglichst nicht mehr.

Den Master gibt's übrigens auch mit Heckantrieb und Zwillingsbereifung, habe nur noch keine WoMo auf dieser Chassis-Variante gesehen ........


Seekater

Plaggehu am 10 Okt 2005 10:35:12

@ Seekater

Das mit den geplatzten Hinterreifen ist sicher ein trifftiges Argument für Zwillingsreifen.
Warum bei Womos häufiger Reifen platzen, kann ich mir vorstellen: es ist schlicht die Alterung und die Sonne. Die Reifen werden regelrecht porös. Das gleiche hatte ich bei meinem ersten Womo. Es wurde vielleicht 5-8000 km im Jahr bewegt, das Profil war noch nicht einmal zur Hälfte runter, der Reifen war nach rund 4 oder 5 Jahren aber eine Zeitbombe aufgrund der Porösität. Einzelne Risse bewegten mich dann zur Auswechslung.
Wenn man dieses beachtet und nicht nur auf die Profiltiefe schaut, hält sich die Gefahr des Platzens sicher in Grenzen, wobei der Zwillingsreifen logischerweise mehr Sicherheit bietet.

Uli

Rudi Roehrich am 10 Okt 2005 12:14:40

Plaggehu hat geschrieben:
Heckantrieb hat m. E. auch einen gravierenden Nachteil. Er kann bei rutschigen Untergrund schnell zur Heckschleuder werden, wobei sich das natürlich mit Zwillingsreifen wieder in Grenzen hält.


Heckschleuder ? Das kenne ich bei Heckbetriebenen Wohnmobilen
nicht . Ein Freund von mir , Kollege "Spinne" hier im Forum , der
ein mit Heckantrieb betriebenes Wohnmobil hat , auf IVECO mit
Zwillingsbereifung , der kennt auch das Problem der Frontantriebler .
Speziell im Winter und dann noch am Berg . Wenn wir mit unseren
Heckantrieblern den Berg noch raufkommen , bleiben Freunde mit
Frontantrieb stecken .
Beobachte doch mal im Frühjahr oder bei Regen die Mobis mit
Frontantrieb . Ist Dir schon mal aufgefallen , was die für
"Schlammspuren" an den Vorderräder haben .
Ein Zeichen dafür , das sie sich wieder mal "eingegraben" hatten .
Zum Beispiel auf einer feuchten Wiese .
Auf Campingplätzen hatte ich schon erlebt , das feuchte Wiesen für
Frontantriebler gesperrt wurden . Ich durfte mit Heckantrieb aber
auf die Wiese fahren . Ohne Probleme .
Das gleiche auch , wenn man mit PKW einen Wohnwagen zieht .
Auch dort ist Heckantrieb besser . Fahre selber PKW (Audi) mit
Frontantrieb . Für Betrieb mit Wohnwagen untauglich , weil der Front-
antriebler die Kraft nicht richtig auf die Straße bekommt .

und gute Fahrt wünscht
:tanz::tanz::tanz:

Seekater am 10 Okt 2005 16:18:17

Plaggehu hat geschrieben:@ Seekater

.....
der Reifen war nach rund 4 oder 5 Jahren aber eine Zeitbombe aufgrund der Porösität. Einzelne Risse bewegten mich dann zur Auswechslung. Wenn man dieses beachtet und nicht nur auf die Profiltiefe schaut, hält sich die Gefahr des Platzens sicher in Grenzen, wobei der Zwillingsreifen logischerweise mehr Sicherheit bietet.

Uli


Hallo Uli,

korrekt, doch leider tun das viel zu wenig Menschen so beachten, und vor allen Dingen, rechnen den Reifenverschleiß nicht in die Kalkulation mit ein.

Vielfach unbekannt ist auch, daß ein Reifenplatzer hinten, der kritische Fall ist - da wird das Fahrzeug unlenkbar - nicht vorne. Zudem fahren die meisten WoMos ja IMMER an der Traglastgrenze ihrer Hinterreifen, was die Reifenschadenrisiko im Vergleich zum PKW, der nur selten an der Traglastgrenze seiner Reifen fährt, ganz entscheidend erhöht.

Ich würde also möglichst bei WoMos mit Heckgarage oder über 3,5t oder länger als 7m immer nach Tandem- oder Zwillingsachse hinten achten, MINDESTENS aber Reifen mit erhöhter Traglast kaufen - doch wer macht das schon, neue Reifen "wegwerfen" wegen 4 neuen mit höherer Traglast. Deshalb also gleich zum Zwilling oder Tandem - wobei ich ersterem eindeutig den Vorzug geben: Frontgetriebene Fahrzeug im Bereich der 4t heben sich beim Berganfahren vorne so sehr aus der Federung, daß es vielfach Probleme mit den Antriebswellen gibt, von den vielfach zitierten Traktionsproblemen gar nicht zu reden.

Beim zitierten TI, max 7m Länge ist also meiner Ansicht nach die Grenze erreicht, wo Frontantrieb (noch) sinnvoll ist. Bedenklich wird's wenn z.B. durch 'ne Heckgarage viel Last auf die Hinterräder kommt.

Und zur Heckschleuder: Das Gewicht haben die WoMo's sowieso hinten, egal wo der Antrieb sitzt, und die Fahrweise mit der man mit dem Käfer in die Kurve fahren konnte, nun die pflege ich beim WoMo einfach nicht, ich traue mich einfach nicht derartig in eine Kurve reinzubrettern :D :D , dagegen in feuchten Wiesen war ich schon sehr oft gestanden, und sei es nur am nächsten Morgen, wenn nachts ein Gewitter runter gegangen ist.

Gerade beim Master würde ich also momentan warten - das ist überall die erste Generation an WoMo-Aufbauten, die obendrauf gesetzt werden. Nicht das sicherlich hervorragende Basisfahrzeug ist's also, sondern die mangelnde Erfahrung der WoMo-Bauer mit dem Master. Sollte dann mal ein heckgetriebener Master in der zweiten Charge auf dem Markt sein...... Wäre sicherlich zu überlegen.

Bis dahin meine - subjektive - Ansicht für die Hinterrad-optimierten WoMo's:

- Ford Transit mit Zwilling - das Auto mit dem zweit-neuesten Entwicklungsstand.
- Iveco mit Zwilling (leider etwas höherpreisig)
- 4-er Sprinter mit Zwilling (nöch höherpreisiger, der "Neue" bleibt abzuwarten))
- Master (vielleicht bald mit Zwilling auf Platz 1 - das Auto mit dem neuesten Entwicklungsstand)
- Ducato/Peugeot (wenigstens mit Hochdruck/Hochlastreifen, zudem bleibt der Nachfolger abzuwarten)

oder ein kleineres WoMo, nicht wesentlich über 6m.........


Seekater

Schütz am 10 Okt 2005 18:50:36

Habe von Captain-Krabbe eine tolle und einfache Lösung zur Abstellung der unfreiwilligen Frischluftzufuhr gelesen. Wo kann man sich die Schaum-stoffstreifen besorgen? War heute im Praktika-Baumarkt, da gibts leider diesen oder einen ähnlichen Artikel nicht. Bitte um Antwort. Bin auch im Winter immer mit dem Wohnmobil unterwegs. Nicht nur für die Freud, nein, beruflich. Vielen Dank im voraus.

Gast am 11 Okt 2005 13:41:42

hallo "Schütz"
willkommen im Forum :musik:

die Schaumstoffstreifen habe ich aus ausrangierten Sitzbezügen gefertigt;

Schaumstoffmatten müßte es aber über all da geben, wo Kissen, Matratzen u.ä. verkauft oder verarbeitet werden (Bettenhäuser/Polstereien) evtl. mal bei Hammermarkt fragen!

tot ziens :tach:

Gast am 26 Okt 2005 13:52:59

hallo,
zuerst mal guten tag von einem forumsneuling.
ist ja toll welche infos man hier bekommt. da mein neuer auf renault 3 lt. im anrollen ist, habe ich hier die kommentare dazu mit freude gelesen. im pm schrieb man über den 3 lt motor, dass er "rauh" läuft. war mir deshalb nicht mehr sicher ob meine wahl gut war. eure erfahrungen haben mich aber überzeugt. *freuuu*
zum thema vorderradantrieb möchte ich noch einen aspekt zur sprache bringen. das gewicht (traktionsfähigkeit) der vorderachse hängt sehr stark vom jeweiligen radstand ab. ist ja klar, je länger der radstand umso mehr traktion(gewicht) auf der vorderachse bzw. je kürzer umso weniger. vielleicht sind deshalb die renault fahrer zufriedener weil der über 4 m radstand hat. zumindest bei den womos um die 7 meter herum mit dem verlängerten fahrgestell.
liebe kollegiale grüße aus den bergen
rider :razz:

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