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Unterbodenbehandlung - die Qual der Wahl 1, 2


palstek am 21 Feb 2013 22:02:54

Hallo allerseits,

in diesem Beitrag --> Link habe ich nach Empfehlungen für Werkstätten in meiner Region gesucht, um u.a. den Schutz des Holzbodens meines Womos auffrischen zu lassen. Wie ich hier --> Link beschrieben habe, haben im letzten Sommer manche Stirnseiten, insbesondere die von der abgesenkten Garage, etwas höhere Feuchtigkeitswerte gezeigt, die jetzt über den Winter nahezu abgetrocknet sind.

Das Fahrgestell selbst sieht nach 6 Jahren eigentlich ganz gut aus, es gibt aber ein paar Anrostungen, wohl weil der Vorbesitzer auch im Winter gefahren ist. Eine Entrostung und Konservierung des Rahmens und der Hohlräume fände ich daher nicht schlecht, wenn der Preis akzeptabel ist, damit das Womo noch lange hält.

Also habe ich mich telefonisch bei verschiedenen Werkstätten informiert und Infos, Empfehlungen und Preise erhalten, die unterschiedlicher nicht sein könnten - bei Preisunterschieden um fast Faktor 10.

Nun habe ich die Qual der Wahl.... Folgende Infos habe ich bekommen.

Von zwei Womo-Werkstätten in meiner Region:
Beide würden nur die Stirnseiten des Holzbodens behandeln. Die geschlossenen Flächen des Holzbodens würden sie nur dann behandeln, wenn man sehen würde, das es nötig ist. Man solle die Kanten ca. alle 2 Jahre nachbehandeln.

Von der hier im Forum sehr gelobten Fa. Fischer aus Mainz:
Der gesamte Unterboden wird gereinigt, das Fahrgestell entrostet und grundiert. Fahrgestell, Hohlräume (einschl. Führerhaustüren und Motorhaube) und Holzboden werden mit einem Mittel auf Wachsbasis behandelt. Früher hatten sie Mike Sanders verwendet, machen es aber nicht mehr, weil je nach Fahrgegend der ganze Staub im Fett hängenbleibt. Das Womo bleibt eine Woche dort, wegen der Abtrocknungszeiten. Der Preis ist nicht niedrig, klingt aber angemessen. Die nächsten 8-10 Jahre soll angeblich keine Nachbehandlung erforderlich sein.

Von Goldschmitt Waldürn:
Goldschmitt behandelt eigentlich nur das Fahrgestellt. Den Holzboden behandeln sie eigentlich nicht, sofern es nicht erforderlich sei. Zitat hierzu: “da können Sie auch was aus dem Baumarkt nehmen”. Preislich ähneln sie den Fischers.

Von Caravan Metropol in Dresden:
Nachdem ich wahre Lobeshymnen über diese Firma gelesen habe, deren Kunden aus dem gesamten Bundesgebiet anreisen, habe ich auch dort angerufen. Beim Holzboden werden auch nur die Kanten und Verbindungen versiegelt, aber vorher abgeschliffen und mit einer Harzmischung versiegelt. Die große Holzflächen werden auch nur bei Bedarf behandelt. Fahrgestell und Hohlräume kosten extra. Das Gesamtpaket kostet ca. das Doppelte von Fischer/Goldschmitt. Für noch einen Batzen mehr werden auch alle Verbindungen auf dem Aufbau versiegelt.

So, was tun? Eigentlich finde ich das Paket von Fischer am besten, mich beunruhigen aber die kritischen Stimmen, die vor einer Wachsbehandlung des Holzunterbodens warnen. Fischer meint, dies wäre kein Problem. Ich bin mir da nicht so sicher. Andererseits, bei den neuen Womos, die unten eine GFK-Platte haben, kann Feuchtigkeit, die von oben eingedrungen ist, auch nicht mehr raus.

Wenn ich eine Halle mit Grube und Zeit hätte, würde ich mir Owatrol und C-UBS vom Korrosionsschutzdepot holen und selbst ans Werk gehen, aber leider fehlt mir beides.

Was meint ihr?


Frank

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mv4 am 21 Feb 2013 23:26:43

ich kenne ja deine Angebote nicht ...beziehe mich also auf deine aussagen und hoffe sie richtig verstanden zu haben...WAS NUN FOLGT IST NUR MEINE MEINUNG ...UND DIESE MUSS NIEMAND TEILEN...braucht also auch keiner kommentieren.

du hast einen Holzboden...dieser hält am längsten wenn Luft ran kann ...um die Aufnahme von Feuchtigkeit zu minimieren...kann! und sollte man nur ein Hydrophierendes Mittel verwendet werden. Das können diffusionsoffene Anstriche sein..aber Vorsicht viele Versprechen das, halten es aber nicht.

ein GFK Boden ist in der regel Holzfrei...wenn er das nicht ist...dann möchte ist sehen wie lange das hält wenn da wasser eindringt.

Für das Fahrgestell reicht wenn du Fluid-Film...perma film..mike-Sander nimmst...andere mittel gibt es...dazu kann ich aber nix sagen, weil ich sie nicht verwende...die ersten 3 Sachen verwende ich seit Jahren..und bin damit hoch zufrieden...sonst hätte ich schon längst was anders verwendet.

Gast am 22 Feb 2013 08:47:38

Von Wachs kann ich nur abraten, der trocknet total aus, wird spröde und dann ist der Schutz dahin. Ich musste bei mir das alte, kaum 2 Jahre alte Wachs, von verzinkten Teilen abbürsten. Ging gut, da es kaum noch Haftung hatte.
Fluid-Film oder am bestern Mike-Sanders kann ich nur wärmstens empfehlen. Das mit dem Staub im Fett hält sich sehr in Grenzen, halte das Argument für einen Vorwand. Fett schadet auch dem Holz nicht, im Gegenteil. Entrosten und neuen Anstrich halte ich bei der Anwendung der Fette für überflüssig, da diese den vorhandenen Rost unterwandern. Aber eine gründliche Reinigung ist vorher erforderlich.
Habe das auch mit Fluid-Film selber gemacht, eine riesige Schweinerei, würde ich nicht nochmal selber machen.

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flairmichel am 22 Feb 2013 08:59:08

ich bin auch füt Mike Sanders
--> Link

-dort kann man sich super einlesen

ich hatte mal nen Polo 6kv und die Radläufe waren schon angegangen-alles gesäubert und MS heißgemacht und mit dem Pinsel aufgetragen -danach noch mit dem Industrieföhn gleichmäßig verteilt-die Radläufe sind dann nicht mehr weitergerostet

lg
Michel

janamarcel6878 am 22 Feb 2013 10:01:02

hallo, erkundige dich mal in Bautzen bei der Firma....Caravan-Metropol.....die haben wir auf der messe gesprochen und die sind sehr kompetent. Wir wollen da im Frühjahr auch wegen unterbodenschutz hin

jana

xs650 am 22 Feb 2013 10:17:48

Holzboden würde ich auch nur Kanten machen/machen lassen, der muss atmen können. Das Blech mit Mike Sander, ich habe damit unseren 87er Toyota behandeln lassen, da rostet nix mehr. Das Zeug zu verarbeiten ist eine veritable Schweinerei, deswegen raten einige Werkstätten davon ab :D

Zu Preisen kann ich leider nix sagen, das mit dem Toyata ist auch schon 4 oder 5 Jahre her und der tropft immer noch schön, wenn er in der prallen Sonne steht, Staub und Dreck, nöööö, habe ICH noch nicht bemerkt aber da es eine MR2 ist, wird der auch eher selten bis nie im Gelände gefahren :mrgreen:

Matthias

Lancelot am 22 Feb 2013 10:18:20

palstek hat geschrieben:Nun habe ich die Qual der Wahl....


Bevor Du Dich für ein Produkt entscheidest, solltest Du mal diesen Testbericht des Oldtimer-Marktes lesen :

--> Link

Gut, der Test ist aus 2009 (gibt´s da was aktuelleres ??), aber trotzdem ...

Wir haben seit Sommer 2012 Elaskon drauf - hat im Test sehr schlecht abgeschnitten. Derzeit kann ich darüber nix negatives sagen, aber hätte ich den Test vorher gekannt ... :gruebel:

herby1111 am 22 Feb 2013 10:28:05

Hallöchen

Mit Mike Sanders ist das auch wie mit Mercedes man bezahlt den Namen mit.
Nur wenn mann den billigsten Wachs nimmt härtet er aus und wird spröde
etwas mehr Kohle anlegen und das ist das beste da auch das Holz mitbehandeln
Ich Arbeite schon seit Jahren mit dem Zeug und habe noch keinen spröden Unterboden gehabt.Kannten mit Harz versiegeln ist nicht schlecht muß aber richtig gemacht werden und zwar die Kannten min. 5 cm Überlappen da die Feuchtigkeit sonst dahinter ins Holz zieht.
Aber dieses Thema ist ende Vergangenes Jahr hier noch mit 1000 Verschiedenen Antworten behandelt worden und jeder wußte etwas besseres.
Herby1111

flairmichel am 22 Feb 2013 10:32:24

"Früher " haben wir ja nur Elaskon verwendet-das zeug kriecht halt sehr gut-iss aber auch Wachs drine-Unterboden wurde früher "bei uns" jedes Jahr mit Altöl in eier Blumenspritze eingesprüht-im sommer-und danach ging die erste testfahrt auf einen staubigen Feldweg
heute neme ich auch MS -die Testberichte kenne ich-wobei bei jährlicher anwendung auch owatrol -iss in der spraydose und sparsam anzuwenden

es gibt übrigens von Elaskon auch einen unterbodenschutz für Holz !! (Elaskon C-UBS) im oben angesprochenen Katalog wird aber empfohlen dieses erst nach eier Grundierung mit owatrol auf Holz zu verwenden-um das Holz vorher zu tränken

lg
Michel

kleine Episode am Rande : beim Trabbi im Sommer Elaskon angewendet-nach 14 tagen ist der Himmel schwarz geworden-das zeug hatt kommplett die B-Säule hochgezogen :D

mv4 am 22 Feb 2013 10:34:40

janamarcel6878 hat geschrieben:hallo, erkundige dich mal in Bautzen bei der Firma....Caravan-Metropol.....die haben wir auf der messe gesprochen und die sind sehr kompetent. Wir wollen da im Frühjahr auch wegen unterbodenschutz hin

jana



das kommt von wenn man nur die Überschrift liest..von dort hat er sich doch ein Angebot machen lassen.

und ja es stimmt...wenn Fluid-Film oder Mike-Sander Fett drauf sind ....sieht er unten aus wie ne Ölsardine... :D ..macht aber nix..dafür bekommt man jede Schraube auf..da rostet nix mehr ...man kann wenn sich das Zeug übern Sommer schön verteilt hat.. gerade in den Rädkästen.. eine Schicht Perma Film drüberziehen..dann "wäscht" es sich nicht mehr ab.

rjlehrbach am 22 Feb 2013 11:54:24

    "Von der hier im Forum sehr gelobten Fa. Fischer aus Mainz:
    Der gesamte Unterboden wird gereinigt, das Fahrgestell entrostet und grundiert. Fahrgestell, Hohlräume (einschl. Führerhaustüren und Motorhaube) und Holzboden werden mit einem Mittel auf Wachsbasis behandelt. Früher hatten sie Mike Sanders verwendet, machen es aber nicht mehr, weil je nach Fahrgegend der ganze Staub im Fett hängenbleibt. Das Womo bleibt eine Woche dort, wegen der Abtrocknungszeiten. Der Preis ist nicht niedrig, klingt aber angemessen. Die nächsten 8-10 Jahre soll angeblich keine Nachbehandlung erforderlich sein."

Irgendwo muss man einem Karrosseriefachbetrieb auch mal vertrauen können. Wenn sie das "Mike Sanders" nicht mehr nehmen haben sie sicher was besseres gefunden. Ich glaub nicht das sie was schlechters nehmen. Wenn ich allerdings die Bedenken wegen des Sandes lese kann es auch damit zusammenhängen das die Fa. auch schon ein echtes Expeditionsfahrzeug gebaut und dies auch in Nordafrika gefahren hat. Vielleicht prallen hier die Extremanforderungen auf die Anforderungen an ein "normales WoMo"

:-) Ralf

P.S. wegen der Versiegelung werde ich demnächst auch mal bei der Fa. vorsprechen, allerdings nur Rahmen und Fahrgestell da Unterboden aus GFK ist

flairmichel am 22 Feb 2013 12:04:50

rjlehrbach hat geschrieben:
    "Von der hier im Forum sehr gelobten Fa. Fischer aus Mainz:
    Der gesamte Unterboden wird gereinigt, das Fahrgestell entrostet und grundiert. Fahrgestell, Hohlräume (einschl. Führerhaustüren und Motorhaube) und Holzboden werden mit einem Mittel auf Wachsbasis behandelt. Früher hatten sie Mike Sanders verwendet, machen es aber nicht mehr, weil je nach Fahrgegend der ganze Staub im Fett hängenbleibt. Das Womo bleibt eine Woche dort, wegen der Abtrocknungszeiten. Der Preis ist nicht niedrig, klingt aber angemessen. Die nächsten 8-10 Jahre soll angeblich keine Nachbehandlung erforderlich sein."

Irgendwo muss man einem Karrosseriefachbetrieb auch mal vertrauen können. Wenn sie das "Mike Sanders" nicht mehr nehmen haben sie sicher was besseres gefunden. Ich glaub nicht das sie was schlechters nehmen. Wenn ich allerdings die Bedenken wegen des Sandes lese kann es auch damit zusammenhängen das die Fa. auch schon ein echtes Expeditionsfahrzeug gebaut und dies auch in Nordafrika gefahren hat. Vielleicht prallen hier die Extremanforderungen auf die Anforderungen an ein "normales WoMo"

:-) Ralf

P.S. wegen der Versiegelung werde ich demnächst auch mal bei der Fa. vorsprechen, allerdings nur Rahmen und Fahrgestell da Unterboden aus GFK ist



iss ganz einfach-das Mike Sanders macht ne riesen Sauerei-wenn mans nur einmal macht und muß hinterher alles saubermachen....

wachs geht eben einfacher -wird aber irgendwann hart und blättert runter

lg
Michel

mv4 am 22 Feb 2013 12:18:01

noch dazu lässt sich mike sander relativ schwer verarbeiten...es muss ständig erhitzt werden..und entweder man hat heiße kompressor-Luft oder aber beheizte Düsen. Dazu muss das Fahrzeug in einer Warmen Halle stehen und gut durchgewärmt sein. Der verbrauch von MS wird sonst zu hoch. sobald das erhitzte MS mit der Kühleren Kompressor-Luft zusammenkommt wird es wieder fest...das erhöht nur unnötig die Schichtdicke.
Man braucht also etwas technische ausstattung um es verarbeiten zu können.
Wichtig sind vor allem die Hohlräume machen zu lassen...
Der Riesen Vorteil von Fluid-Film und MikeSanderFett ist der, das beide penetrierent wirken...das kann kein Wachs...gerade für Fahrzeuge die nicht fabrikneu sind ein unschätzbarer Vorteil.

palstek am 22 Feb 2013 15:25:07

rjlehrbach hat geschrieben:Irgendwo muss man einem Karrosseriefachbetrieb auch mal vertrauen können. Wenn sie das "Mike Sanders" nicht mehr nehmen haben sie sicher was besseres gefunden. Ich glaub nicht das sie was schlechters nehmen. Wenn ich allerdings die Bedenken wegen des Sandes lese kann es auch damit zusammenhängen das die Fa. auch schon ein echtes Expeditionsfahrzeug gebaut und dies auch in Nordafrika gefahren hat. Vielleicht prallen hier die Extremanforderungen auf die Anforderungen an ein "normales WoMo"


Habe eben noch mal nachgefragt: Anscheinend hatte ich das falsch verstanden. Sie bieten jetzt sowohl ein Wachsprodukt als auch Mike Sanders an. Man kann zwischen beiden wählen.


Frank

Gast am 22 Feb 2013 16:12:56

man kann das Leben kompliziert sein, als ich mein Womo neu abgeholt habe hat der Vertragshändler auch gleich noch einen Unterbodenschutz drauf gemacht, ich hab 70€ bezahlt, die Holzplatte ist versiegelt, er hat es mit Sprayflaschen gemacht, was das war ich weiß es nicht, sieht schwarz und bitumisch aus.

Altmaerker39638 am 22 Feb 2013 17:15:20

Hallo,
Hohlraum sollte man machen lassen. Die Holzplatte des WoMoBi kann man gut selber "bearbeiten" Hebebühne oder Grube und dann selber machen, dauerte bei mir, mit Kantenversiegelung der Holzplatte ca 4 h. Holz sollte man nicht mit "normalen" Produkten behandeln, da diese Feuchtigkeit die sich im Holz befindet, bzw. die durch Kondensierung im Fahrzeuginneren entsteht und ins Holz eindringt einsperren kann. Das führt langfristig zum Vermorschen des Holzes. Um dies zu vermeiden gibt es im Korrosionschutzdepot das Produkt - Elaskon C-UBS ("Caravan-Unterbodenschutz") eine atmungsaktive Beschichtung an, die zwar einerseits wasserabweisend und nicht wasserdurchlässig ist, aber Feuchtigkeit aus dem Holz abatmen läst. Sollten schon leichte bis mittlere Schäden (Vermorschungen) im Holz sein kann man zusätzlich noch die Produkte Owatrol Öl und G4 bei der Reparatur eingesetzen... Ich habe mir 6 Sprayflaschen besorgt und selber aufgebracht. Mit der "Miete" der Bühne unter nen Hunni. Joachim

schnatterente am 22 Feb 2013 17:27:04

Wir haben unser WOMO bei Goldschmitt behandeln lassen, so sah das fertige Ergebnis aus:







Bei einem 10 Jahre altem Womo war da auch schon Einiges an (Flug-)rost anwesend.

giovannibastanza am 22 Feb 2013 17:35:15

Hallo, palsteck, in der -Reisemobil- 3/13 ist ein ganzer Artikel geschrieben , der sich mit Unterbodenkonservierung eines Womo beschäftigt . Mußt du nicht unbedingt nachvollziehen , aber es ist n.m. M. immer gut auch objektiven fachlichen Rat zu suchen , mit allen Komponneten die die Technik bietet. Da sind gleich alle Behandlungspraktiken beschrieben und die Preise gibt es gleich dazu.
Giovanni.

palstek am 22 Feb 2013 17:42:25

Danke, guter Tipp, muss gleich mal sehen, wo ich die hier auf dem Land bekomme. Zur Not kaufe ich sie im Download.


Frank

Gast am 22 Feb 2013 18:05:51

ich zitiere aus einer Fachzeitschrift zum Thema,

> Mein Wohnmobil (Baujahr 2002) hat einen Holzunterboden. Der Farbanstrich hat etwas gelitten, und ich möchte ihn erneuern. Womit kann ich die Bodenplatte bearbeiten?

Antwort:
Viele Hersteller setzen auch heute noch Holzböden bei Reisemobilen ein. Resistenter gegen Feuchtigkeit und Steinschlag und deshalb auch haltbarer ist natürlich eine Unterbodenplatte aus GfK. Holzböden bestehen vielfach aus Sperr­holzplatten und werden durch eine geeignete Imprägnierung vor Feuchtigkeit geschützt. Doch dieser Schutz hält nicht ewig, und es ist sinnvoll und nötig, ihn von Zeit zu Zeit aufzufrischen.

Über die Wahl der Mittel gibt es unterschiedliche Auffassungen. Immerhin ist nach einhelliger Expertenmeinung eine normale Holzschutzlasur ungeeignet, da diese andere Anforderungen erfüllen muss.

Wichtig ist ein feuchtigkeitsverdrängender (hydrophober) Schutzanstrich. Verschiedentlich wird darauf hingewiesen, dass der Anstrich offenporig sein solle, da das Holz atmen müsse. Feuchtigkeit, die bereits (ggf. sogar von oben durch den Wohnraum) in den Boden eingedrungen ist, könne durch eine offene Schicht zu einem gewissen Grad wieder entweichen. Nicht ohne Grund sind jedoch für Holzplanken von Booten wasser- und luftdichte Versiegelungen absolut üblich.

Eine offenporige Beschichtung lässt außerdem auch Feuchtigkeit an das Holz heran und ist kaum resistent gegen Spritzwasser und Steinschlag. Gegen solche Einflüsse schützt ein handelsüblicher Unterbodenschutz auf Bitumen-, Kautschuk-, Wachs- oder Asphaltba­sis (3M, Teroson). Mit Sprühdose oder Pinsel aufgetragen, bildet dieser eine mehr oder weniger dicke, wasserundurch­dringliche Schicht. Einen ähnlichen Schutz gewährleistet eine wetterfeste, aber wasserdampfdurchlässige Dickschicht­lasur (Sikkens).

Wichtig: Der Boden muss vor dem Streichen absolut trocken sein. Es ist daher zweckdienlich, den Wagen einige Zeit in einer gut belüfteten Hal­le stehen zu lassen.

Gast am 22 Feb 2013 18:08:09

schnatterente hat geschrieben:Wir haben unser WOMO bei Goldschmitt behandeln lassen, so sah das fertige Ergebnis aus:







Bei einem 10 Jahre altem Womo war da auch schon Einiges an (Flug-)rost anwesend.



sieht geil aus, ich und sicher nicht nur ich erinnere mich bei solchen Bildern an meine NVA Zeit zum Thema Sommer/ Winter Umstellung.


flairmichel am 23 Feb 2013 03:37:59

Altmaerker39638 hat geschrieben:Hallo,
Hohlraum sollte man machen lassen. Die Holzplatte des WoMoBi kann man gut selber "bearbeiten" Hebebühne oder Grube und dann selber machen, dauerte bei mir, mit Kantenversiegelung der Holzplatte ca 4 h. Holz sollte man nicht mit "normalen" Produkten behandeln, da diese Feuchtigkeit die sich im Holz befindet, bzw. die durch Kondensierung im Fahrzeuginneren entsteht und ins Holz eindringt einsperren kann. Das führt langfristig zum Vermorschen des Holzes. Um dies zu vermeiden gibt es im Korrosionschutzdepot das Produkt - Elaskon C-UBS ("Caravan-Unterbodenschutz") eine atmungsaktive Beschichtung an, die zwar einerseits wasserabweisend und nicht wasserdurchlässig ist, aber Feuchtigkeit aus dem Holz abatmen läst. Sollten schon leichte bis mittlere Schäden (Vermorschungen) im Holz sein kann man zusätzlich noch die Produkte Owatrol Öl und G4 bei der Reparatur eingesetzen... Ich habe mir 6 Sprayflaschen besorgt und selber aufgebracht. Mit der "Miete" der Bühne unter nen Hunni. Joachim


na-hast wo mein Posting von 9 Uhr 32 abgeschrieben ....
(oder schlimmer-garnicht gelesen)

lg
Michel

Altmaerker39638 am 23 Feb 2013 13:49:56

dethleffsmichel hat geschrieben:
Altmaerker39638 hat geschrieben:Hallo,
Hohlraum sollte man machen lassen. Die Holzplatte des WoMoBi kann man gut selber "bearbeiten" Hebebühne oder Grube und dann selber machen, dauerte bei mir, mit Kantenversiegelung der Holzplatte ca 4 h. Holz sollte man nicht mit "normalen" Produkten behandeln, da diese Feuchtigkeit die sich im Holz befindet, bzw. die durch Kondensierung im Fahrzeuginneren entsteht und ins Holz eindringt einsperren kann. Das führt langfristig zum Vermorschen des Holzes. Um dies zu vermeiden gibt es im Korrosionschutzdepot das Produkt - Elaskon C-UBS ("Caravan-Unterbodenschutz") eine atmungsaktive Beschichtung an, die zwar einerseits wasserabweisend und nicht wasserdurchlässig ist, aber Feuchtigkeit aus dem Holz abatmen läst. Sollten schon leichte bis mittlere Schäden (Vermorschungen) im Holz sein kann man zusätzlich noch die Produkte Owatrol Öl und G4 bei der Reparatur eingesetzen... Ich habe mir 6 Sprayflaschen besorgt und selber aufgebracht. Mit der "Miete" der Bühne unter nen Hunni. Joachim


na-hast wo mein Posting von 9 Uhr 32 abgeschrieben ....
(oder schlimmer-garnicht gelesen)

lg
Michel


Sorry, wenn Du lesen könntest, hättest Du erkannt, es war ein Beitrag wie ich es gemacht habe. Joachim

Altmaerker39638 am 23 Feb 2013 13:58:56

Nach Behandlung Unterboden/Hohlraumschutz bei Goldschmitt und Selbstbehandlung der Holzplatte mit Sprayflaschen ...

alby am 23 Feb 2013 16:35:23

Altmaerker39638 hat geschrieben:Nach Behandlung Unterboden/Hohlraumschutz bei Goldschmitt und Selbstbehandlung der Holzplatte mit Sprayflaschen ...


Frage, was ist das für eine -Goldene Farbe-?
Der Unterboden ist doch schwarz oder?

LG
Alby

schnatterente am 23 Feb 2013 16:39:33

alby hat geschrieben:Frage, was ist das für eine -Goldene Farbe-?


Blattgold. :D :D :D

Altmaerker39638 am 23 Feb 2013 17:28:24

alby hat geschrieben:
Altmaerker39638 hat geschrieben:Nach Behandlung Unterboden/Hohlraumschutz bei Goldschmitt und Selbstbehandlung der Holzplatte mit Sprayflaschen ...
--> Link


Frage, was ist das für eine -Goldene Farbe-?
Der Unterboden ist doch schwarz oder?

LG
Alby


:mrgreen: Leider, ist nur durch die Sonnenreflektion so, ist SCHWARZ. Joachim

palstek am 25 Feb 2013 17:09:25

Hallo,

ich habe am Wochenende mal ein paar Fotos vom Fahrgestell gemacht. Ich finde, es sieht nach 6 Jahren ganz gut aus, besonders wenn man bedenkt, dass der Vorbesitzer auch im Winter gefahren ist (was ich nicht vorhabe). Das ist halt französische Wertarbeit :D . Rost ist eigentlich nur an Schrauben zu sehen und an den Achsen hinten und vorne.

Ich glaube, ich werde mir das Konservieren des Fahrgestells erst einmal sparen und nur den Holzboden machen (lassen).


Frank








Bergbewohner1 am 25 Feb 2013 17:59:38

Hallo Frank, das Fahrgestell und Lenker etc. würde ich unbedingt machen lassen oder selber machen.
Wenn es noch mehr rostet, wird auch der Aufwand größer. Bis jetzt sieht es nicht schlecht aus, aber das geht dann relativ schnell und die Farbe platzt großflächig ab.
Es reicht eventuel schon die paar rostigen Stellen zu behandeln und dann Fluid Film drüber, kann man selbst machen.

starlight am 25 Feb 2013 18:03:48

Waldtroll hat geschrieben:Hallo Frank, das Fahrgestell und Lenker etc. würde ich unbedingt machen lassen oder selber machen.
Wenn es noch mehr rostet, wird auch der Aufwand größer. Bis jetzt sieht es nicht schlecht aus, aber das geht dann relativ schnell und die Farbe platzt großflächig ab.
Es reicht eventuel schon die paar rostigen Stellen zu behandeln und dann Fluid Film drüber, kann man selbst machen.



Hallo,

das seh ich allerdings genauso :!: :!: :!:

Vielleicht ist im jetzigen Zustand noch einiges mit Rostumwandler, also ohne aufwändige mechanische Behandlg. zu retten. Anschließend Fluid-Film (ich nehme farbloses bzw. transparentes Sprühwachs von Teroson, ggf. auch das Zeug von OBI) und gut ist es.

dieterk am 25 Feb 2013 19:28:26

Hallo,
ich bin am überlegen, im Laufe des Jahres meinen Carado (Fiat Leiterrahmen, Holzboden, Bj 2011) vorsorglicherweise zu behandeln, um gar nicht erst was aufkommen zu lassen.
Da ich dies gern selbst machen würde, frage ich mich, wie ich an eine Werkstatt komme, die eine Hebebühne für das Teil hat. Wie suche ich da am Besten?
Ich würde dann den Boden mit Owatrol sprühen und den Rahmen mit Fluidfilm. Kann man je bequem in Sprühflaschen kaufen.
Habe schon im I-Net gesucht, auch einen Selbstschrauber-Laden gefunden, aber der hat eine so popelige Einfahrt, da komme ich mit dem Teil nicht rein :)

Dieter

mv4 am 25 Feb 2013 20:24:48

manchmal findet man auch eine Auf-fahr-rampe...aber du solltest alles! unter dem Fahrzeug mit Pappe auslegen...die bringen dich sonst um wenn du die Rampe rostfrei hältst.

dieterk am 25 Feb 2013 23:57:06

Hallo,
hab eine gefunden, unter dem Suchwort "Selbsthilfewerkstatt" bin ich dann fündig geworden.
Werd ich demnächst mal anrufen. Hat ne 500qm Werkstatt mit 4 Hebebühnen, auf einem Bild stand auch auf einer ein Womo drauf :)
Aber noch ne Frage: muss man das Owatrol bzw. Fluidfilm anschl. trocknen lassen? Wenn ja, wie lange muss die Kiste dort stehen bleiben?

Dieter

palstek am 26 Feb 2013 11:21:52

Waldtroll hat geschrieben:Hallo Frank, das Fahrgestell und Lenker etc. würde ich unbedingt machen lassen oder selber machen.
Wenn es noch mehr rostet, wird auch der Aufwand größer. Bis jetzt sieht es nicht schlecht aus, aber das geht dann relativ schnell und die Farbe platzt großflächig ab.


OK, OK, ich höre ja schon auf euch... :D

Nächste Woche geht das Auto zum Fischer nach Mainz. Ich habe nochmal mit denen telefoniert und mit dem Chef gesprochen, der mir alles genauer erklärt hat. Den Holzboden behandeln sie schon differenzierter, als mir das zuvor der Mitarbeiter erläuterte (oder ich es verstanden habe). Es werden nur die Kanten speziell versiegelt, die großen Flächen werden ggf. behandelt, aber nicht mit Wachs versiegelt.


Frank

chrisk am 26 Feb 2013 12:02:06

Mit der Firma Fischer hast Du eine der besten Lösungen überhaupt.

mv4 am 26 Feb 2013 12:25:17

Fluid-film nicht...das bleibt immer fettig..
Owatrol trocknet ...dauert aber nee weile..also ich würde nicht unbedingt nach der behandlung damit durch den Regen fahren

azrael am 21 Mär 2013 22:33:07

Wie teuer ist denn so ein toller schwarzer Unterboden, wie oben auf den Fotos?
Mein Rimor hätte sowas auch dringend nötig...

Gebt Ihr mir mal bitte eine ca-Preis-Hausnummer??
Viele :-)

ckaruso am 21 Mär 2013 22:55:26

Hallo,
noetig auf jeden Fall vor allem der Rahmen.
Preis voellig unterschiedlich und kommt daraif an welche Produkte verwendet werden
Grob geschaetzt 250€

ckaruso am 21 Mär 2013 23:10:18

Verdrueckt.450€ hatte aehnliches bei meinem Womo machen lassen.
Rost war aber weniger.
Christian

azrael am 21 Mär 2013 23:20:52

Danke für die Hausnummer!
Muss man an Achse, Antriebswelle und Blattfedern auch was machen? Oder sind die einfach rostig, so generell?

argoscamper am 27 Apr 2013 13:10:44

So hab mir nun in Schweinfurth auch den unterboden,Hohlraum,Rahmen machen lassen.
Bin voll zufrieden mit der Arbeit.




Weitere bilder Folgen

argoscamper am 27 Apr 2013 13:33:59

weiter gehts mit dem fertigen Unterboden





schalle am 27 Apr 2013 14:28:38

Whau...Das sieht ja echt aus wie aus dem EI gepellt.
Super Arbeit!Und was hat der Spaß gekostet,wenn man mal fragen darf?

mv4 am 27 Apr 2013 14:52:33

was wurde genau gemacht? und vor allem mit was?...hast du eine neue Auspuffanlage bekommen...oder glänzt das nur auf dem Foto so silbern?

azrael am 27 Apr 2013 15:10:33

mv4: Das sieht nach dem Komplettprogramm von HERING aus, das ich mir auch habe anbieten lassen. Du weißt schon... "Entrosten, Neulackieren mit Chassislack" :)
Würde mich aber auch mal interessieren, was das gekostet hat...! :-)

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