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Butan in Propanflasche umfüllen 1, 2


rolfblock am 03 Mär 2013 16:06:43

Wer hat das schon mal gemacht? Ich stehe in Marokko mit ALUGAS Flaschen, die hier wohl nicht gefüllt werden.
Ich hab aber einen Umfüllschlauch, der auf eine Marokkanische Flasche passt. In der ist Butan.
In der ALUGAS war Propan.
Selbstverständlich dreh ich erst die leere Flasche auf, damit kein Druck mehr drin ist. Dann kühle ich sie mit nassen Lappen runter und stell die Butanflasche in die Sonne. Verbinde alles mit dem Schlauch und lass die Luft im Schlauch noch raus, bevor ich an der ALU Flasche festschraube. Die Butanflasche wird nun umgedreht und höher gelagert und nun Ventile auf.
Nun zur eigentlichen Frage: Muss ich, nach dem der erste Schwall durchgelaufen ist, die ALUGAS Flasche nochmal kurz öffnen um das restliche gasförmige Propan abströmen zu lassen, oder fließt gegen den Druck des Propans trotzdem alles Butan rüber?
Wer hat da Erfahrung?

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Tipsel am 03 Mär 2013 16:55:57

Bitte nur fachkundige Ratschläge.

Gast am 03 Mär 2013 17:20:00

Abgesehen davon das es zumindest nach deutschem Recht verboten ist was da gemacht wird, würde ich die Alugasflasche kurz öffnen wenn keine Zündquelle in der Nähe ist um zu verhindern das Flüssigkeit sich in die Gasleitung drückt. Wenn z.B. im Kühlschrank flüssiges Gas ankommt brennt Dir das Fahrzeug ab.

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Gast am 03 Mär 2013 17:24:57

Beachte bitte beim Umfüllen folgende Ratschläge,
ist die zu befüllende Flasche den Vorschriften entsprechend für Propan/Butan zugelassen
Hat die zu befüllende flasche noch TÜV
Ist die zu befüllende Flasche wirklich leer
Rauche nicht und auch kein offenes feuer
Die Flasche die Du auf den Kopf stellst, also die Geberflasche sollte warm sein, die nehmerflasche abkühlen soweit es geht
Mit einer Waage die Füllflasche überwachen
Kinder und sonstige Personen fernhalten
Die Spenderflasche läuft mit der Zeit leer, ein öffteres entlüften ist nicht notwendig und bringt nur die Gefahr des ausströmenden Gas mit sich!!!!

Verboten ist dies nicht, das behaupten immer die "Blockwarte" , Du bist aber voll für Dein tun verantwortlich!

Paule2 am 03 Mär 2013 17:30:50

Hallo rolfblock,

wenn Du weißt, dass Du eine Flüssigkeit umfüllst, dürfte der Ablauf von selbst klar werden.

Ich gehe mal davon aus, dass Du zwei gleich große Flaschen hast. Ob nun Propan oder Butan sich darin befindet ist unerheblich. Bei diesen Flaschen ist auch ein 'entlüften' unnötig. Wichtig ist allerdings, dass die leere Flasche, wirklich kein Flüssiggasrest mehr enthält, sonst wäre eine Überfüllung möglich.

Wie ich Dich verstanden habe, hast Du beide Flaschenvenile geöffnet und die volle Flasche auf dem Kopf und über die leere Flasche positioniert.

Nun musst Du etwas länger warten, bis das Flüssiggas der oberen Flasche in die Untere 'getröppelt' ist. Nur die Ruhe, es kann dauern! Eine Kofferwaage leistet hierbei gute Kontrolldienste.

Viel Erfolg,
mfG Paule2

Gast am 03 Mär 2013 17:35:02

Was ich nicht verstehe: Warum nimmst du nicht einfach diese Flasche und ein Adapter dazu?

Meine persönliche Meinung: Sehr, sehr gefährlich. Ein Fehler und du gefährdest Leben. Wenige werden es beherrschen, die meisten gefährden ihre Umgebung. Und bei dem Druck in der Flasche muss der Umfüllschlauch ein völlig anderer sein, wie der normale rote Gasschlauch. Ich wollte neben keinem stehen müssen, der so was macht. Dabei ist es mir egal, ob es legal ist oder nicht.

Gast am 03 Mär 2013 17:40:24

willy13 hat geschrieben:Beachte bitte beim Umfüllen folgende Ratschläge,
ist die zu befüllende Flasche den Vorschriften entsprechend für Propan/Butan zugelassen
Hat die zu befüllende flasche noch TÜV
Ist die zu befüllende Flasche wirklich leer
Rauche nicht und auch kein offenes feuer
Die Flasche die Du auf den Kopf stellst, also die Geberflasche sollte warm sein, die nehmerflasche abkühlen soweit es geht
Mit einer Waage die Füllflasche überwachen
Kinder und sonstige Personen fernhalten
Die Spenderflasche läuft mit der Zeit leer, ein öffteres entlüften ist nicht notwendig und bringt nur die Gefahr des ausströmenden Gas mit sich!!!!

Verboten ist dies nicht, das behaupten immer die "Blockwarte" ,
Du bist aber voll für Dein tun verantwortlich!


....und für alle, die im Umkreis von 50 m stehen, wenn die
Aktion schief geht. :eek:

coseb am 03 Mär 2013 17:46:51

Um deine Frage zu Beantworten , ja das geht mit gesundem Menschenverstand Gefahrlos.

Ich setze Vorraus das Du weist was du Tust.

Und Nein du brauchst nix abfliessen zu lassen.

von 11 kg nach 11 kg , geht eh nur zu max 50% , nämlich bis Druckausgleich.

Von jeder grösseren FL nach Klein FL muss die kleinere FL Dringend auf eine Waage gestellt werden , ich habe Jahrelang Kleine 5 und 1 Kg Flaschen von 33 Kg FL befüllt .
Und die Spender FL kann bei gleich grossen FL Nie Leer laufen, und wenn sich noch ein Rest Gas in der Unteren FL befindet kann diese auch nicht Überfüllen ( bei gleich grossen FL.
Ohne Pumpe ( ja die gibt es ) und nix Tröpfchen weise, das wird erst langsamer wenn der druck in der Oberen FL nachlässt. bzw der Ausgleich naht.



nach Marokko Rudolf

rolfblock am 03 Mär 2013 17:55:30

Das Problem sehe ich im gasförmigen Propan (oder auch Luft) das in der leeren Flasche bei 1 bar Druck drin ist.
Wenn nun flüssiges Butan reinläuft, erhöht sich durch das abnehmende Gasvolumen der Druck in der Flasche, ABER bei dem geringen Druck des Butans wird das verbleibende Propan nicht flüssig.
Daher stelle ich mir den ordnungsgemäßen Verlauf so vor: Die Butanflasche hat ca 2 bar. Es fließt Butan runter, bis unten auch 2 bar sind. Dann ist Schluss.
Jetzt lass ich aus der unteren Flasche die 27 l Propangas ausströmen, so dass nur noch Butan übrigbleibt.
(Umschalten auf Lustigmodus: Das Propan fackel ich ab, damits nicht woanders brennt. Lustigmodus wieder aus.)
Jetzt dürfte der Füllvorgang ungestört weiterlaufen.
Wenn man nur Propan in Propan oder Butan in Butan umfüllt, stellt sich das Problem nicht.
Auch Propan in Butanflasche geht immer. Da sollte man allerdings schauen, dass die Butanflasche auch für Propan zugelassen ist.

Gast am 03 Mär 2013 17:59:18

coseb hat geschrieben:von 11 kg nach 11 kg , geht eh nur zu max 50% , nämlich bis Druckausgleich.
Der Inhalt in flüssiger Form fließt komplett in die untere, der Druck gleicht sich schon in den ersten Sekunden aus und spielt dann keine Rolle mehr.

Scout am 03 Mär 2013 18:03:29

rolfblock hat geschrieben: Ich hab aber einen Umfüllschlauch, der auf eine Marokkanische Flasche passt. In der ist Butan.
In der ALUGAS war Propan.
Selbstverständlich dreh ich erst die leere Flasche auf, damit kein Druck mehr drin ist. Dann kühle ich sie mit nassen Lappen runter und stell die Butanflasche in die Sonne.

Flasche nicht aufdrehen.
Vorher abkühlen bringt nur etwas wenn deine Flasche noch teilweise gefüllt ist.

Die Empfängerflasche steht am Boden. Die Spenderflasche hängt oberhalb der Spenderflasche mit dem Ventil nach unten. Beide Flaschen mit einem Schlauch verbinden. Der Schlauch muss von der unteren Flasche stetig steigend zur oberen führen. Es darf sich keine Senke bilden, in der Flüssigkeit stehen bleibt und einen Pfropfen bildet. Denn nur wenn Gas frei nach oben steigen kann, fließt Flüssigkeit nach unten.
Die Empfängerflasche abschatten und wenn möglich zusätzlich kühlen. Wie Du beschrieben mit einem Tuch umhüllen und feucht halten. Die Verdunstungskälte kühlt die Flasche.
Die Spenderflasche der Sonne aussetzen. Alles während des Umfüllens.
Dadurch wird der Druck in der Spenderflasche höher

Ansonsten nichts machen. Warten bis das Umfüllen beendet ist.
Je höher der Temperaturunterschied zwischen Spender und Empfängerflasche ist, je schneller geht es.
Nun zur eigentlichen Frage: Muss ich, nach dem der erste Schwall durchgelaufen ist, die ALUGAS Flasche nochmal kurz öffnen um das restliche gasförmige Propan abströmen zu lassen, oder fließt gegen den Druck des Propans trotzdem alles Butan rüber?

Ansonsten nichts machen. Warten bis das Umfüllen beendet ist.
Je höher der Temperaturunterschied zwischen Spender und Empfängerflasche ist, je schneller geht es.




UlrichS hat geschrieben:Abgesehen davon das es zumindest nach deutschem Recht verboten ist.

Das ist nicht verboten.


Scout

klausevert am 03 Mär 2013 18:53:58

Industriegaseverband hat geschrieben:Nur wenn das Füllen der Druckgasflasche die Abfüllleistung von 10 kg/h unterschreitet und/oder für den eigenen privaten Gebrauch bestimmt ist, unterliegt das Füllen nicht der BetrSichV.


--> Link

Paule2 am 03 Mär 2013 18:59:47

Hallo Klaus,

danke für die Mühe. :D

Mir kreuseln sich schon wieder die Fingernägel! 8)

@willy13, Du hast ganz Recht, nur wer eine Gefahr kennt, kann damit umgehen.

MfG Paule2

PS.: Wer die Erfahrungen mit Flüssiggas, die ich in meiner Jugend gemacht habe, ebenfalls gemacht hätte, würde sich bestimmt heute überlegen in einen alten Bunker zu ziehen! :D 8)

Gast am 03 Mär 2013 19:02:28

Paule2 hat geschrieben:Hallo Klaus,

danke für die Mühe. :D

Mir kreuseln sich schon wieder die Fingernägel! 8)

@willy13, Du hast ganz Recht, nur wer eine Gefahr kennt, kann damit umgehen.

MfG Paule2



So wir nähern uns dem Punkt, genau das ist es was ich meine. Solange ich keinem den Schlauch abnehmen darf, solange suche ich die Möglichkeit die Gefahr zu veringern, und das ist nach meiner Meinung nur durch Aufklärung möglich.

Scout am 03 Mär 2013 19:19:18

rolfblock hat geschrieben:Das Problem sehe ich im gasförmigen Propan (oder auch Luft) das in der leeren Flasche bei 1 bar Druck drin ist.
Wenn nun flüssiges Butan reinläuft, erhöht sich durch das abnehmende Gasvolumen der Druck in der Flasche, ABER bei dem geringen Druck des Butans wird das verbleibende Propan nicht flüssig.
Daher stelle ich mir den ordnungsgemäßen Verlauf so vor: Die Butanflasche hat ca 2 bar. Es fließt Butan runter, bis unten auch 2 bar sind. Dann ist Schluss.


Wenn beide Flaschen verbunden sind kommt es zu einem Druckausgleich. Das geht sehr schnell. Dann läuft die Flüssigkeit von oben nach unten.

In einem verbundenen System können sich keine unterschiedlichen Drücke entstehen.


Scout

thomas56 am 03 Mär 2013 19:24:29

bei der 1kg-Klempnerflasche wird über eine Schraube der Druck abgelassen.

klausevert am 03 Mär 2013 19:27:18

Nutzt einer von euch die 1kg-Klemptnerflasche am Wohnmobil?
Oder warum wird immer wieder auf dieses Teil hingewiesen?

thomas56 am 03 Mär 2013 19:31:02

klausevert hat geschrieben:Nutzt einer von euch die 1kg-Klemptnerflasche am Wohnmobil?

Ich!

Paule2 am 03 Mär 2013 19:35:44

klausevert hat geschrieben:...Oder warum wird immer wieder auf dieses Teil hingewiesen?


Hallo Klaus,

vermutlich, weil die Klempnerflasche nach einem vollkommen anderen System befüllt wird. :)

MfG Paule2

carlson am 03 Mär 2013 19:37:21

Mein gott sowas machen nur lebensmüde die noch nie gesehn haben wie ne gasflasche hoch geht
wir arbeiten taglich mit gasflaschen wenn einer unserer mitarbeiter sowas machen würde den würde ich vom hof jagen .

es gibt umfüllstutzen aus messing die fest mit den flaschen verschraubt werden die gibs auch im ausland und dann geht das gefahrlos,

frebeka am 03 Mär 2013 19:37:33

Scout hat geschrieben:Wenn beide Flaschen verbunden sind kommt es zu einem Druckausgleich. Das geht sehr schnell. Dann läuft die Flüssigkeit von oben nach unten.

In einem verbundenen System können sich keine unterschiedlichen Drücke entstehen.


Scout



das geht nur schnell, wenn die Spenderflasche schnell aufgedreht wird !

Ich regulier die Umfüllung mit dem Spenderventil und benutze einen durchsichtigen Umfüllschlauch der druckfest ist. Die volle Flasche die in der Sonne steht kann schon 6-8 bar Druck haben. Ansonsten ist gegen die Umfüllung nix einzuwenden.

Gast am 03 Mär 2013 19:46:46

thomas56 hat geschrieben:
klausevert hat geschrieben:Nutzt einer von euch die 1kg-Klemptnerflasche am Wohnmobil?

Ich!
Wir haben auch so eine kleine Propangasflasche, aber nutzen die nicht am Wohnmobil da die Füllmenge unzureichend klein ist. Benötigst Du so wenig ?


Ich glaube nicht, dass auch nur einer der Umfüller z.B. eine kalibrierte Waage hat, die wäre aber für den Umfüllvorgang vorgeschrieben, auch wenn es sich um einen privaten Umfüllvorgang handelt. Keiner wiegt vorher und nachher sondern wie in dem Bild wird einfach umgefüllt und basta.

@ frebeka Lebensgefährlich und verboten, aber viel Glück, Erfolg und Spaß weiterhin, wünsche ich von ganzem Herzen.

Paule2 am 03 Mär 2013 19:48:48

carlson hat geschrieben:Mein gott sowas machen nur lebensmüde die noch nie gesehn haben wie ne gasflasche hoch geht ...


Hallo carlson,

endlich mal jemand, der uns jetzt erklären kann, wie es passiert, dass eine (Propan)gasflasche 'hoch geht'!

MfG Paule2

Schmittchen am 03 Mär 2013 23:27:41

Flaschen über den normalen Druckschlauch miteinander verbinden, beide Ventile aufdrehen, der Druckausgleich ist innerhalb von Sekunden geschehen, (wenn in der vermeintlich leeren Flasche auch nur ein Tropfen Flüssigkeit ist, hat sie sowieso den gleichen Druck wie die volle)
die volle Flasche hochhalten und die Flüssigkeit überlaufen lassen, bis die zu füllende Flasche bis ca. 80% gefüllt, dann die beiden Ventile zudrehen und den Verbindungsschlauch abschrauben ( es wird kurz zischen, bis das Gas entweicht ist ), fertig.
Vermeiden sollte man offenes Feuer und eine Überfüllung der Flasche über ca 80%. Dazu würde sich eine Waage ganz gut machen.
Andere Druckschläuche, nasse Lappen und Sonnenstrahlen auf die eine Flasche sind nonsens, die Schwerkraft lässt die Flüssigkeit nach unten laufen.


Andre

rolfblock am 03 Mär 2013 23:54:33

Ich ziehe mal eine Zwischenbilanz.
Luft in der unteren Flasche muss in jedem Fall abgelassen werden, falls sich welche reingeschlichen hat. Dazu hat die Dachdeckerflasche ein spezielles Ventil.

Beim BUTAN in eine PROPAN Flasche gibts noch mehrere Stimmungen.
Stimmung 1: das Propangas tröpfelt im Schlauch nach oben, während Butan gleichzeitig runter rieselt. (Ich halte das für unwahrscheinlich!)
Stimmung 2: Propan löst sich im Butansee in der unteren Flasche. Die Bindung in der Lösung verringert den Gasdruck, so dass weiteres Butan nachströmt. (Glaub ich nur bedingt dran)
Stimmung 3: Das Propan verhält sich wie ein ideales Gas nach Boyle Mariott und verhindert, dass Butan nachströmt, sobald kein Druckunterschied mehr besteht. Erscheint mir am plausibelsten. Folgerung: Es muss entlüftet (Entpropanisiert) werden. Genauso wie bei Luft.

Die Umfüllungen Butan in Butanflasche, Propan in Porpanflasche sind trivial, brauchen keine Diskussion.
Propan in Butanflasche ebenfalls trivial. Noch trivialer sogar. Nur beachten, dass die Butanflasche auch den Propandruck ab kann.

Schmittchen am 04 Mär 2013 00:05:21

ob Propan oder Butan oder ein Gemisch von beidem ( wie es an fast jeder deutschen Tankstelle als LPG verkauft wird ), ist völlig Banane.
Sind die Flaschen über einen Verbindungsschlauch verbunden und die Ventile geöffnet, ist der Druckausgleich gegeben, wenn nun die volle Flasche hochgehalten wird, läuft die Flüssigkeit nach unten und zwar so schnell, wie es der Durchmesser der dünnsten Stelle zulässt,
ob da Propan oder Butan oder Ziegenmilch drin ist, ist völlig egal.
Dabei entsteht auch keine Verdunstungskälte, weil nichts verdunstet, da die Drücke ja gleich sind.
Propan und Butan sind zu 100 % mischbare Substanzen, wie sich Alkohol in jedem Verhältnis mit Wasser mischen lässt.


Andre

epmp am 04 Mär 2013 04:02:56

epmp den 3.3.2013

solange noch flüssiphase in der flasche ist ist der druck darüber konstant u. nur durch die temoeratur bestimmt ein manometer macht keine unkompliziert verwertbare angaben
auf der gasflasche ist das bruttogewicht der gefüllten flasche u. das nettogewicht der leeren gasflasche eingraviert wobei beim gewicht mit füllung ein 80% reserveraum berücksichtigt wird

nachdem flüssigkeiten nicht kompressibel sind ihr volumen jedoch temperaturabhängig veränden darf nur das auf der flasche angegebene gewicht eingefüllt werden

egal ob propan oder butan ist das spezifische gewicht mit ausreichender genauigkeit annähernd 0,5

für eine 11kg flasche ergeben sich 22 l flüssiggasvolumen was man mit einem entsprechenden adapter an der lpg tanksäule ablesen u. abfüllen kann

der adapter ähnelt dem aut0gasadapter ist jedoch technisch nicht identisch

beim umfüllen aus der gasflasche ist es der sicherheit dienlich wenn die spenderflasche hicht gößer als die empängerflasche ist aus der spenderflasche muß flüssigphase entommen werden( sie muß erhöht auf dem kopf stehen) der umfüllvorgang wird ducrch das gewicht der flüssigkeitsäule unterhalten und is sehr langsam

es gibt dafür speziell geignete schläuche

unabhängig von der rechtlichen situation ist zur vermeidung von gefahren das entsprechende technische verständnis erforderlich in marokko würde ich es mit der backschischtour versuchen
mfg epmp

Gast am 04 Mär 2013 06:47:20

klausevert hat geschrieben:Nutzt einer von euch die 1kg-Klemptnerflasche am Wohnmobil?



ja ich nutze solch eine Flasche am Wohnmobil, ich nutze sie fürs Grillen wenn der Schlauch für die Gassteckdose trotz Verlängerung nicht reicht.
Ich habe noch nie erlebt das diese Flasche nicht für ein Wochenende gereicht hat, für mich ist dies immer eine gute Lösung, obwohl ich über eine weitere Schlauchverlägerung nachdenke.

Diese kl. sog. Klempnerflasche braucht bei Verwendung des Org.Fülladapter auch nicht gewogen zu werden, da an der nur bei diesen Flaschen vorhandenen Entlüftungsöffnung Gas in flüssiger Form austritt und dies das Zeichen ist, dass die Flasche voll ist.

Acki am 04 Mär 2013 07:28:13

willy13 hat geschrieben: ... obwohl ich über eine weitere Schlauchverlägerung nachdenke.

Pass auf, jetzt kommt dann gleich einer, der Dir erklärt, dass diese Verlängerung verboten ist ... :wink:

Gast am 04 Mär 2013 07:44:31

Acki hat geschrieben:
willy13 hat geschrieben: ... obwohl ich über eine weitere Schlauchverlägerung nachdenke.

Pass auf, jetzt kommt dann gleich einer, der Dir erklärt, dass diese Verlängerung verboten ist ... :wink:


Dem werde ich dann mitteilen, das die von mir verwendeten Verlängerungsschläuche, DIN-DVWG geprüft nach Din 4815/2, sind und daher zur Verlängerung außerhalb vom Fahrzeug zugelassen sind.

Acki am 04 Mär 2013 08:17:52

Es ist hier im Forum übrigens wie bei den Mini-Röcken (oder anderen Modetrends) - Nach einiger Zeit wiederholt es sich (Mode-Thread):
--> Link

matthiast4 am 04 Mär 2013 08:44:42

Propan in eine Butanflasche umfüllen ist alles andere als trivial und höchst gefährlich. Sowas läßt man am besten und vor allem läßt man es solche Ratschläge zu geben, wenn man keine Ahnung hat. Butanflaschen sind z.B. die blauen Campinggaz-Flaschen. Diese verkraften viel geringere Drücke und darum kommt da kein Propan rein, sonst platzt das Ding bei Erwärmung in der Sonne evtl. (ja ich weiß, 'ich meinte doch aber...' es steht aber nun mal so da)

Ansonsten sollte man mal schauen, was außerhalb von Zentraleuropa für Gasflaschen verwendet werden, die haben keinen TÜV, die haben Beulen und werden per Schlauch auf die beschriebene Weise neben dem laufenden LKW mit Zigarette im Mund befüllt. Interessanterweise haben dort die meisten Menschen noch beide Arme und es sind auch nicht überall Krater von explodierten Gasflaschen.
Auch wenn die Mehrzahl der obrigkeitshörigen Korinthenka..er hier evtl. gleich VERBOTEN und TÜV und DIN und GESETZ schreien, mit gesundem Menschenverstand und dem richtigen Material kann man eine Menge machen. Und ich stehe lieber neben einem der sich gerade die Gasflasche befüllt, als neben einem der wahrscheinlich auf einem Ordner mit Vorschriften schläft.
Wer sich angesprochen fühlt ist übrigens selber Schuld

turbokurtla am 04 Mär 2013 09:23:51

matthiast4 hat geschrieben:Auch wenn die Mehrzahl der obrigkeitshörigen Korinthenka..er hier evtl. gleich VERBOTEN und TÜV und DIN und GESETZ schreien, mit gesundem Menschenverstand und dem richtigen Material kann man eine Menge machen. Und ich stehe lieber neben einem der sich gerade die Gasflasche befüllt, als neben einem der wahrscheinlich auf einem Ordner mit Vorschriften schläft.
Wer sich angesprochen fühlt ist übrigens selber Schuld


Gefällt mir. :D
Neben mir würdest Du auch sicher stehen,
obwohl ich laufend solche Umfüllaktionen mache.
Richtig gemacht ist das überhaupt kein Problem.
Kurt

Gast am 04 Mär 2013 10:06:10

turbokurtla hat geschrieben:Richtig gemacht ist das überhaupt kein Problem.
Stimmt - nur macht das kaum einer, die Pfuschen alle, lassen laufen gehen weg und wenn`s dann brennt war`s keiner :D

franz_99 am 04 Mär 2013 10:15:05

und hier natürlich auch, ich denke auch UlrichS etwas weniger von dir wäre sicher besser

chrisk am 04 Mär 2013 11:54:31

Kurz eine evtl. blöde Frage: Welcher tiefere Sinn steckt hinter einer solchen Umfüllung ?

Gast am 04 Mär 2013 12:08:19

chrisk hat geschrieben:Kurz eine evtl. blöde Frage: Welcher tiefere Sinn steckt hinter einer solchen Umfüllung ?

Finde ich keine blöde, sondern eine gute Frage. Ich verstehe es nämlich auch nicht wirklich. Ich lasse Flasche 1 total leer laufen, dann kommt Flache zwei dran.
Und für ausländische Flaschen habe ich ein Adatperset für 15€ --> Link , da passen alle EU-üblichen Flaschen dran. Aber auch ich habe hierauf noch keine Antwort bekommen.

Gast am 04 Mär 2013 12:16:42

Je nach Fahrzeug passen die ausl. Flaschen nicht in die Gaskästen, dies wäre eine Möglichkeit die mir selbst schon mal vorgekommen ist. Und ich glaube hier war von Maroco die Sprache, ob dort die Euro-Adapter passen ist mir nicht bekannt.

chrisk am 04 Mär 2013 12:17:32

Danke Willy, nachvollziehbar.

Gast am 04 Mär 2013 12:19:40

willy13 hat geschrieben:Je nach Fahrzeug passen die ausl. Flaschen nicht in die Gaskästen, dies wäre eine Möglichkeit die mir selbst schon mal vorgekommen ist. Und ich glaube hier war von Maroco die Sprache, ob dort die Euro-Adapter passen ist mir nicht bekannt.

Das würde aber auch heißen, dass du dem Umfüllschlauch auch dort kaufen musst, wenn du den Gewindetyp nicht kennst.
EDIT: Habe gerade gelesen, dass Adapter #3 passt darf aber den Link hier nicht einstellen.

ganderker am 04 Mär 2013 12:33:40

raidy hat geschrieben:EDIT: Habe gerade gelesen, dass Adapter #3 passt darf aber den Link hier nicht einstellen.



ja, ja, die hier so hochgelobte Infomöglichkeit im Forum stößt halt immer öfter an seine Grenzen, scheint mir.
Dabei würde mich das wirklich interessieren, schleife ich doch dieses Set seit x-Jahren durch Europa, ungebraucht, liegt wohl auch am Infomangel über Einsatzmöglichkeiten.
Nun werde ich wohl dumm sterben :?

turbokurtla am 04 Mär 2013 16:51:08

chrisk hat geschrieben:Kurz eine evtl. blöde Frage: Welcher tiefere Sinn steckt hinter einer solchen Umfüllung ?

Ganz einfach.
Ich habe nen Wowa und ein Gartenhaus, auch daheim brauch ich hie und da mal ne Gasflasche. Hab bestimmt 5 oder 6 dieser Dinger.
Im Gartenhaus brauche ich im Sommer immer eine 2. Gasflasche für ne zusätzliche Kühlbox oder im Winter mal kurz für nen Gasofen. Auch ne Reserveflasche steht da rum.
Da hab ich immer mal Flaschen wo noch nen kilo oder 2 drin sind.
Und die füll ich dann eben um.
Kurt

Gast am 04 Mär 2013 17:03:39

raidy hat geschrieben:..
Das würde aber auch heißen, dass du dem Umfüllschlauch auch dort kaufen musst, wenn du den Gewindetyp nicht kennst.


Ich würd mir erstmal nen stinknormalen Umfüllschlauch (Hochdruck) für die hiesigen Flaschen kaufen, kostet so um die 16.-€. siehe
Amazon Link

Dann dazu das schon verlinkte Adapterset (wenn das denn auch auf Marokkoflasche passt :?: ), auf das ja dann der Umfüllschlauch passen sollte.

Dazu würd ich mir dann noch einen LPG-Fülladapter - für den Notfall - holen, dann kann nix mehr schiefgehen.
Amazon Link
(Ich hoffe der Link ist richtig, konnte den hier im Büro nicht aufrufen :-( )
Dann ist man komplett autark.

Didier

carlson am 04 Mär 2013 19:57:24

Paule2 hat geschrieben:
carlson hat geschrieben:Mein gott sowas machen nur lebensmüde die noch nie gesehn haben wie ne gasflasche hoch geht ...


Hallo carlson,

endlich mal jemand, der uns jetzt erklären kann, wie es passiert, dass eine (Propan)gasflasche 'hoch geht'!

MfG Paule2

hallo paule2 danke für deine anfrage zur erklärung du wärst nicht der erste der durch so ein spiel mit dem feuer sein leben ausgehaucht hat ich habe sowas schon beim umfüllen mit verbrennungen bezahlt entzündet durch statische aufladung.

rolfblock am 04 Mär 2013 20:11:04

Dann will ich mal noch ein paar Infos geben.
Unser Womo ist klein, hat aber einen Katamaran und 2 E-Bikes an Bord. Dazu 2 mal 11 kg ALUGAS. Es gibt keinen Hohlraum, in den noch eine leere ALUGAS Flasche reinpasst. Daher möchte ich keine 3. Flasche in der Dusche stehen haben.
Die marokkanischen Ventile sind ähnlich wie unsere, aber nicht ganz. Man braucht eine zusätzliche Dichtungsscheibe zum passend machen. Selbstverständlich ist das Pfusch, aber so sind nun mal die Verhältnisse.

Der Umfüllschlauch ist ein 30 bar Typ mit ca 40 cm Länge.
Das Umfüllen von Propan in Propan oder Butan in Butan ist trivial. Das kann jeder, der in Physik bei den Gasgesetzen aufgapasst hat.
Propan in Butanflasche ist genauso easy, doch sollte die Flasche die 30 bar abkönnen.

Was bisher noch als Frage im Raum steht ist, was mit dem (Propan)Gas in der empfangenden Flasche passiert, wenn Butan mit relativ wenig Druck eingefüllt wird. Mit Sicherheit wird das Propan nicht flüssig.
Es könnte im Butan "in Lösung gehen". Dann braucht man nicht zu "entlüften". Wer kennt sich wirklich aus?

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