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Welcher MPPT Solarladeregler ? 1, 2, 3, 4, 5


Gast am 26 Mai 2013 13:49:24

OttoWalke hat geschrieben:Das steht da manchmal nur in dem Datenblatt. und ein nicht Geübter in der Materie kann das auch mal schnell überlesen.
Deswegen war doch auch meine erste Frage zu Deinem Test die Frage nach den Werten.

Hier....das ist das Billig Ding.

SOLAR60 Datasheet:

Output Voltage: 12V/24V Automatically distinguish voltage
Rated working current:?60A

Solar panels voltage:?48V

Full Charge Cut:13.8V/27.6V
Low Voltage Cut:10.7V/21.4V
Temp ompensation:-4mv/?/cell
Zero Load Loses:?25mA
Low voltage recovery(settable):12.5V/25.0V
Loop pressure drop: ?160mV

Installable maximum cable:(20mm2)
Working temperature: -10?~60?
Storage temperature: -30?~70?
Temperature requirement: ?90?,no condensation
Dimension: 90 mm×188 mm×48 mm
Mounting hole spacing: 60 mm×178 mm --?5
Weight: ?800g

Charging mode:PWM mode

Solar panel powe: 720W/12V 1440W/24V

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

traveller-71 am 26 Mai 2013 14:14:39

Hallo zusammen,

OttoWalke hat geschrieben:Bei sinnvollem Einsatz (angepasste Modulspannung/Reglerspannung/Batteriespannung) eines Shunt im Vergleich zum MppT ist eine höhere Ausbeute beim MppT von bis zu 15% (laut mancher Werbung auch 30%) bei entsprechenden Bedingungen durchaus möglich.
Bei meinem Vergleich zwischen PWM und MppT waren es max5% meist weniger bei meinen Modulen, gesamt 490Wp MPP-Spannung 16,5V.


... der Mehrgewinn des MPPT ist nicht nur laut Werbung bis max. 30% sondern auch je nach Rahmenbedingungen in der Realität. Bei mir waren es jetzt in Frankreich bis zu 27%!

Dazu eine kurze Erklärung ...
Mit erstem Regler (Shunt) haben meine 2x85Wp Module bis ca. 9,6-9,7Ampere gebracht. Mit neuem MPPT Regler Votronic habe ich auf dem Display 12,2A Ampere abgelesen. Dabei weiß ich nicht mal, ob es das Maximum war. Weitere Infos kann ich bei Bedarf geben.
Ich war auch der Meinung 5-15% ist der Mehrgewinn, heute bin ich anderer Meinung und würde auch bei 18V Modulen einen MPPT empfehlen.

thomas56 am 26 Mai 2013 15:14:29

habe das vorher gelesen:

"Vergleicht man die beiden Systeme
von der technischen Seite, dann wird
schnell klar, dass es kein gutes oder
schlechtes System gibt. Shuntregelung
ist auch kein veraltetes und MPP eine
neuere oder modernere Regeltechnik.
MPP-Technik kann jedoch je nach
Spannungslage einen etwas höheren Er-
trag erwirtschaften. Dieser Mehrertrag
ist aber nur zu realisieren, wenn das
Solarmodul kühl bleibt. Steigt die Zel-
lentemperatur, sinkt die abgehende
Spannung und somit auch die Vorteile
der MPP-Regelung. Wer also vorwiegend
in wärmeren Regionen unterwegs ist, für
den ergibt sich eigentlich kein erwähnens-
werter Ertragsvorteil.
Neueste Vergleichsmessungen weisen
im Ergebnis einen realen Mehrertrag von
etwa 5% aus. Oft hört man von 40%
oder gar 50% Leistungssteigerung. Diese
Werte sind jedoch etwas irreführend, da
man hier von kurzzeitigen und zumeist
unrealistischen Betriebsbedingungen ausgeht.... --> Link

Anzeige vom Forum


schnatterente am 26 Mai 2013 15:21:34

8119 thomas,

wolltest du ein Gedicht schreiben? ;-)

OttoWalke am 26 Mai 2013 15:37:46

traveller-71 hat geschrieben:Hallo zusammen,

OttoWalke hat geschrieben: bei meinen Modulen, gesamt 490Wp MPP-Spannung 16,5V.


... der Mehrgewinn des MPPT ist nicht nur laut Werbung bis max. 30% sondern auch je nach Rahmenbedingungen in der Realität. Bei mir waren es jetzt in Frankreich bis zu 27%!


Habe doch geschrieben das der Unterschied von der Arbeitsspannung der Module abhängig ist, bei 18V Module ist es mehr wie bei meinen 16,5V Modulen.

Es kommt auch auf den Wirkungsgrad der Regler selber an, es gibt gute und weniger gute Regler in allen Bauarten.
Einen Vergleich mit Spitzenwerten nicht direkt bringt gar nichts, ich habe Heuer gerade mal 26A erreicht. Habe einfach noch nicht voll Sonne mit gleichzeitig nicht vollen Batt. gehabt.
Letztes Jahr deutlich über 29A.

Ich habe nichts gegen MppT Regler, will die auch keinem mies machen, wenn der bei mir was gebracht hätte, wäre er drin geblieben. So war mir die echte vollwertige Doppelladefunktion lieber.

G OW

Ps. Rest hat Thomas erklärt

traveller-71 am 26 Mai 2013 15:50:52

OttoWalke hat geschrieben:Einen Vergleich mit Spitzenwerten nicht direkt bringt gar nichts, ich habe Heuer gerade mal 26A erreicht. Habe einfach noch nicht voll Sonne mit gleichzeitig nicht vollen Batt. gehabt.
Letztes Jahr deutlich über 29A.


... ich fand es schon interessant zu sehen, dass doch soviel mehr reinkam, als vorher. Habe nur mal nebenbei einen Blick auf die Anzeige geworfen, war also kein Test oder ähnliches.

Bezüglich Testen, kannst Du einfach einen ordentlichen Verbraucher wie zB Fön einschalten, dann geht Deine Batt.Spannung in den 12V Bereich ....

OttoWalke am 26 Mai 2013 16:16:35

Bei jetzt 600AH (letztes Jahr nur 400Ah) sackt da bei vollen Batt. und ner Reglerladespannung von bis zu 15V (AGM) bei mir nicht gleich alles zusammen. :)
Bei meinen direkten Test letztes Jahr beim Aufbau mit Umschalter waren es nun mal max 5%.
Meine Spitzenwerte (die anderen auch) im normalen Betrieb werden eh gespeichert, und die waren dieses Jahr eben Dank äußerer Einflüsse noch nicht so hoch.
Auch einen Tagesertrag von über rund 130Ah war dieses Jahr noch nicht dabei, ich war nur Norddeutschland mit bisher nicht einen einzigen vollen Sonnentag und entsprechenden Verbrauch.
Laut Batt.Computer war ich bisher nie unter 75%, liegt mit daran das ich viel Strom gleichmäßig übern Tag verbrauche, die natürlich direkt von Solar abgehen genügend Licht voraus gesetzt.

Aus dem "Spiel/Testbetrieb" bin ich schon lange raus, die Anlage läuft 100% autark,
da experimentiert man nicht mehr ständig rum. :wink:


G OW

bernhardm am 26 Mai 2013 16:17:35

thomas56 hat geschrieben:habe das vorher gelesen:

"Vergleicht man die beiden Systeme
von der technischen Seite,

[SNIP]

Dieser Mehrertrag
ist aber nur zu realisieren, wenn das
Solarmodul kühl bleibt.

[SNIP]

Neueste Vergleichsmessungen weisen
im Ergebnis einen realen Mehrertrag von
etwa 5% aus. Oft hört man von 40%
oder gar 50% Leistungssteigerung. Diese
Werte sind jedoch etwas irreführend


Naja... dieser Text verschweigt dass er nur für Module gilt, deren MPP Spannung wenige Volt über der Akkuspannung liegen. Liegt hingegen die MPP Spannung mal beim doppelten oder noch mehrfachen der Akkuspannung, gibt es keine Betriebssituation mehr, bei der ein Shunt- oder PWM Regler noch Vorteile gegenüber einem MPPT hat.

biauwe am 26 Mai 2013 16:18:12

traveller-71 hat geschrieben:haben meine 2x85Wp Module bis ca. 9,6-9,7Ampere gebracht. M


Mit wieviel Volt laufen den die Module? MPPT und Leerlaufspannung?

franz_99 am 26 Mai 2013 16:22:24

bernhardm hat geschrieben:Naja... dieser Text verschweigt dass er nur für Module gilt, deren MPP Spannung wenige Volt über der Akkuspannung liegen. Liegt hingegen die MPP Spannung mal beim doppelten oder noch mehrfachen der Akkuspannung, gibt es keine Betriebssituation mehr, bei der ein Shunt- oder PWM Regler noch Vorteile gegenüber einem MPPT hat.

das hat auch niemand bestritten. Aber Büttner hat wohl nur 12V Module im Angebot und viele andere Womoausrüster auch. Ich habe auch nur 12V Module auf dem Dach, ja und einen Votronic Mppt der aber keinen großen Vorteil bringt, habe auch gedacht das der im Winter mehr bringt aber bei den heutigen Modulpreisen kann man besser ein Modul mehr aufs Dach kleben und kann dann auf sogenannte Hochleistungsmodule oder Mppt Regler leicht verzichten.

Und wer z. B. 36V Module nutzt für den ist zwingend ein Mppt erforderlich oder er hat häftige Einbußen beim Ertrag.

traveller-71 am 26 Mai 2013 16:43:31

biauwe hat geschrieben:
traveller-71 hat geschrieben:haben meine 2x85Wp Module bis ca. 9,6-9,7Ampere gebracht. M


Mit wieviel Volt laufen den die Module? MPPT und Leerlaufspannung?


...das sind 18V Module. MPPT und Leerlaufspannung kann ich Dir nicht sagen. Habe weder Datenlogger für Spannung, noch ein Multimeter angesetzt. Mit unserer Dimensionierung und Bedarf kommen wir gut aus, von daher habe ich auch nicht weiter getestet.
Das einzige was ich Dir sagen kann ... die Batteriespannung war im Bereich von 12,6-9V, da der Kühli über Solar gelaufen ist und dieser mit 14,5A mehr zieht, als meine Solaranlage max. abgibt. Durch diesen Umstand war die Spannungsdifferenz zur Modul/MPPT Spannung größer und auch der Mehrwert durch den MPPT Regler größer.

traveller-71 am 26 Mai 2013 16:49:47

für: OttoWalke
... bei einem 2500W Fön, geht nach einigen Minuten auch bei Deinen 600Ah die Spannung in den 12V Bereich :wink:
Allerdings frage ich mich gerade wieso man 600Ah, was ein hohes Gewicht bedeutet, durch die Gegend kutschiert? Oder hast Du etwa LiFeYPO4 eingebaut???

OttoWalke am 26 Mai 2013 17:09:10

Kann Dich beruhigen, Madams Föhn ist ein 600er, sie hat nur ne Kurzhaarfrisur, gefällt mir besser. (aber nicht wegen Strom :) )

Die 600Ah (Gewicht) 30l Methanol und 3Gasflaschen (immer dabei) spielen bei mir keine Rolle,
hatte um 500Kg aufgelastet, weil ich bei 3,5t (so fuhr der Vorbesitzer) hätte selber nicht mehr einsteigen dürfen.
(So sind halt die Go-Box-Preller)
Und alleine Fahren und 20Kg Abzunehmen kam nicht in Frage. :mrgreen:
Ich brauche den Speicher für längere richtige Dunkeltage in Folge, so wie jetzt Pfingsten zB.
Oder im Herbst wenn Solar auch normal weniger bringt, ich stehe halt auch mal mehrere Wochen,
und die BZ soll ja nur Laufen wenn sonst nichts mehr geht.

Größter Moment Abnehmer ist die hier




G OW

traveller-71 am 26 Mai 2013 18:28:38

600Ah bei einem 3,5-4t Womo habe ich auch noch nie gehört bzw. gelesen. Gerade wenn man neben einem Dach voller Solarzellen noch eine BZ an Bord hat, denke ich, dass Dir die 400Ah auch ausgereicht hätten. Aber jeder muss selbst wissen ...
Im Hinblick auf "mehrere Wochen unterwegs" würde ich Dir für die 3 Gasflaschen Gastankflaschen empfehlen. Ist eine feine Sache ...

Nun aber zurück zum Thema und Dir noch viel Freude mit den 600Ah :wink:

OttoWalke am 26 Mai 2013 19:01:31

Keine Panik,
bei meinem 2,8t Mobil sind es auch schon knapp 400Ah und 370Wp, allerdings ohne BZ. :)
Man muß nur wollen. Tankflaschen mag ich zB. nicht, so unterschiedlich sind wir eben alle,
und das sollte aber fürs Hobby kein Problem sein.
Jeder soll wie er mag, und entscheidet was ihm wichtig ist.

G OW

schnatterente am 26 Mai 2013 20:39:23

8119 OttoWalke,

was sind schon 400 oder 600Ah, du brauchst so etwas:



:lol:

OttoWalke am 26 Mai 2013 20:49:56

Das Aggregat als Hänger hätte schon was, (obwohl recht auffällig, müsste man vielleicht als Eiswagen Pommesbude oder so Tarnen )
nur ist halt der "Schweinehaken" beim Womo schon belegt,
aber Danke für den Tipp. :mrgreen:

andwein am 27 Mai 2013 13:29:07

Hallo,
ich möchte, zum besseren Verständnis aller, einmal ein paar grundsätzliche Dinge anführen, die Komunikation und Verständnis untereinander erleichtern.
1. Es gibt keine 12V Module für den Womo-Bereich, die niedrigsten liegen bei ca.18V,
2. Der Solarregler, egal welche Technologie, muß die Modulspannung (18/24/36/48V) des/der Panels (Reihenschaltung)als Eingangsspannung (Datenblatt) abkönnen.
3. Der Solarregler, egal welche Technologie, muss den Gesamt-Kurzschlussstrom (Datenblatt) des/der Panels (Paralellschaltung) abkönnen.
4. Egal ob direkt an der Batt. oder über EBL angeschlossen, der Solarregler bestimmt die Kennlinie und Ladeschlussspannung der Batt-Ladung.
5. Die leere (oder volle) Batterie bestimmt den Ladestrom, egal wieviel das/die Panel liefern könnten.
6. MPPT Regler haben gegenüber PWS/Shunt-Reglern durch den variablen Arbeitspunkt einen Vorteil in der Ausbeute wenn die Differenz zwischen Modulspannung und Ladeschlussspannung der Batt möglichst groß ist, denn nur dann hat er die Chance einen günstigeren Arbeitspunkt auf der Leistungskurve des Panels zu finden.
Die Differenz ist am Größten, wenn die Module kalt sind (20°C oder geringer) und/oder die Eingangsspannung am Regler höher ist als 20V.

Wer diese Kernregeln beachtet hat schon alles in der Hand um eine gute Solaranlage zu konzipieren. Allen, denen diese Sätze zu kompromisslos, besserwisserisch oder arrogant erscheinen, mögen sie bitte überlesen. An der Physik ändert sich aber deshalb nichts.
Andreas

chaussonfreund am 27 Mai 2013 17:55:17

Hallo Reglerexperten !
Auf meinem WOMO wurden zwei Solarmodule mit insgesamt 170 Wp installiert.
Als Regler wurde ein SunSaverDuo von Morningstar eingebaut , der direkt die beiden parallel geschalteten 90A -Bordbatterien einspeist.
Meine Fragen : Handelt es sich hier um einen MPPT-Regler ?
Wenn nein , würde sich die Umrüstung auf MPPT lohnen ?

Chaussonfreund

franz_99 am 27 Mai 2013 18:04:24

hier
--> Link
das hätteste aber auch selbst finden können und kein MPPt und es lohnt sich nicht den zu tauschen, hätteste hier im Beitrag auch erlesen können.

willi_chic am 27 Mai 2013 18:36:10

guck mal hier: --> Link, da hab ich das früher mal erklärt

was der Shuntregler in Wärme verbrät, wandelt der MPP in höheren Strom

und das erklärt die Messergebnisse von nethunter

grüße klaus

lisunenergy am 27 Mai 2013 19:21:44

Es kommt dann auch noch was ganz wichtiges hinzu: MPPT Regler ist nicht gleich MPPT Regler. Jeder Hersteller ist ja bedacht,das sein Produkt das besste ist. Entscheident ist der Eigenverbrauch und die Fähigkeit sehr schnell die Leistungskurve zu verfolgen.Es gibt MPPT Regler die sind mehr mit sich selber beschäftigt als das sie mehr Strom liefern könnten.Was mir bei einigen MPPT Reglern nicht gefällt ist das diese mit vielen Kondensatoren ausgestattet sind.

biauwe am 27 Mai 2013 19:29:26

sonnentau3 hat geschrieben:EWas mir bei einigen MPPT Reglern nicht gefällt ist das diese mit vielen Kondensatoren ausgestattet sind.


Was genau und von welchen Reglern/Herstellen redest Du?

Gast am 27 Mai 2013 20:27:28

nethunter hat geschrieben:...es war der selbe Akku, das selbe Solarmodul....dieselben Kabel.
Die Anlage ist nicht verbaut und nur zum Test aufgebaut! Das Umklemmen dauerte 10-20 sekunden.
Es wurde mehrmals gegengetestet und es kamen bei dem besagten 220 WP Mudul (27V) bei gleichen Bedinungen ( bewölkt) . . . .


Ok nethunter, den Testaufbau kann man gelten lassen, finde ich gut so.
Deine Module liefern 27 Volt. Da sieht die Sache sicherlich günstiger für einen MPPT-Regler aus als bei meinen Modulen, die um die 18 Volt Nennspannung liefern.
MPPT Regler haben gegenüber PWS/Shunt-Reglern einen Vorteil in der Ausbeute wenn die Differenz zwischen Modulspannung und Ladeschlussspannung des Akkus möglichst groß ist, also wäre die Entscheidung für MPPT oder für PWS/Shunt-Regler nicht pauschal zu beantworten, sondern vom PV-Modul bzw. von der Verkabelung abhängig.

uwet am 28 Mai 2013 09:03:41

Hi,
ich komme gerade aus Sizilien zurück. Sonne, mal kalter Wind, mal kein Wind. Mein greeenController MPPT-Regler hat ein abgesetztes Display an dem alle Betriebswerte abrufbar sind. Die Module(6 x 100W flexibel) sind direkt aufs Dach geklebt und werden in 3 Gruppen immer 2 in Reihe betrieben. Je nach Wind findet der Controller den MMP zwischen knapp 37V und 32,5V. Man kann also sagen bei Erwärmung der Module verschwinden mehr als 10% der Leistung. In der Sonne reicht definitiv ein Shuntregler aus wenn alle Module parallel sind.
Aber, ich habe LiFeYPO4-Akkus und es gibt keinen Shuntregler der diese Akkus samt Zellenüberwachung laden kann. Bleibt dieser MPPT-Regler oder die hier schon vielfach beschriebene Schaltung über Halbleiterrelais.

Uwe

Gast am 28 Mai 2013 11:29:40

Hi Uwe,
Wie kommst du auf 10% leistungsverlust?

Die Tatsache das die Spannung runter gezogen wird kann man nicht 1:1 mit einem leistungsverlust gleich setzen.
Man muss dabei den Ladestrom und Spannung beurteilen,
Odda?


andwein am 28 Mai 2013 11:45:57

nethunter hat geschrieben:Hi Uwe,
Wie kommst du auf 10% leistungsverlust?
Die Tatsache das die Spannung runter gezogen wird kann man nicht 1:1 mit einem leistungsverlust gleich setzen. Man muss dabei den Ladestrom und Spannung beurteilen,
Odda?

verschiedene Forschungsunterlagen/Wikipedia geben dazu folgendes her:
Ein weiterer leistungsmindernder Einfluss ist die Modultemperatur. Sie kann an einem Sommernachmittag leicht auf 65°C ansteigen. Pro 10°C sinkt die Leistung aber um ca. 4.5%. Das sind bei 40K Temperaturdifferenz dann über 18% Leistungseinbuße
Andreas

Gast am 28 Mai 2013 13:54:23

Ja , ist schon klar das die hohere modultemp für leistungseinbussen sorgt. Aber Uwe beschrieb nur die Modul Spannung von 32-38v.
Das verwirrt mich jetzt ...
Die modulspannung sagt doch beim mppt Regler nix aus sondern nur der tatsächliche Ladestrom ...
Nur das ist es was zählt.... Und dann muss ja immernoch die BAT halb leer sein oder stark belastet sein.



uwet am 28 Mai 2013 17:20:29

Hi nethunter,

der Strom aus dem Modul bleibt bei Temperaturerhöhung annähernd gleich, die Spannung sinkt in meinem Fall um 10%, die Leistung ist das Produkt aus Spannung mal Strom also sinkt die Leistung um 10%. Nimmt man jetzt an das die Spannung auf der Sekundärseite des MPPT-Reglers an der Batterie konstant ist, sinkt also jetzt der Ladestrom um 10%, der Wirkungsgrad ist dabei vernachlässigt. Ein MPPT-Regler ist wie ein Transformator, halt nur für Gleichspannung. Er wandelt die per MPPT gefundene maximalen Leistung in die zur Batterieladung notwendige Spannung mal Strom um. Ist bei Kälte die Modulspannung hoch erzielt man einen Gewinn gegenüber einem PWM-Regler, weil der grundsätzlich nur den Modulstrom auf die Batterie schaltet. Bei 100% Einschaltzeit erreicht man dann maximal nur die Leistung aus Strom und aktueller Batteriespannung, d.h. bei entladener Batterie mit geringer Spannung ist der Wirkungsgrad am geringsten. Ein MPPT-Regler erzielt hier den größten Wirkungsgrad weil er die Leistung wandelt und somit bei geringer Spannung mehr Strom liefert. Ich hoffe es nicht zu kompliziert erklärt zu haben.

Uwe

Gast am 28 Mai 2013 17:30:44

Uwe...Ok ...verstehe ich.

Aber das der Ladestrom zur Bat parallel zur Ladespannung des Modules sinkt wenn das Modul heisser wird....hast du das mal gemessen ...?

Ist das 1:1....sprich 10% weniger Modulspannung = 10 % weniger Ladesstrom?

Wenn dem so wäre schmeisst das meine erlesene Theorie über den Haufen das der MPPT Regler die Modulspannung dahin runter zieht wo der höchst mögliche Ladestrom zu erziehlen ist....also nicht unbedingt die angegebene Nennspannung des Modules.

Was ich schonmal kurz messen konnte ist das wenn das Licht sich veringert, die Modulspannung herab gesetzt wird auf 13,XXX Volt um noch einen Ladestrom zu erziehlen...wenn auch einen sehr geringen!

Volle Sonne hatte ich noch nicht hier!


uwet am 28 Mai 2013 18:54:52

Hi,

MPPT heißt suche den maximalen PowerPoint, d.h. den Punkt wo das Produkt aus Spannung und Strom vom Solarmodul am größten ist. Es geht um Leistung nicht um Spannung oder Strom als Einzelwert. Das passiert primärseitig des Reglers. Auf der Seite der Batterie wird dann diese Leistung wieder in Strom abhängig von der Batteriespannung umgewandelt. Der Wirkungsgrad der ganzen Sache ist so um die 90%. Es geht also was verloren während der Wandlung. Der Energiespeicher in dieser Schaltung ist immer eine Speicherdrossel(Spule mit Kern). Bei sinkender Modulspannung zeigt mein Regler natürlich auch weniger Solarmodulleistung und weniger Ladestrom an.
Solarmodule sind Halbleiter mit der dafür typischen nichtlinearer Kennlinie.

Uwe

Gast am 28 Mai 2013 19:28:25

uwet hat geschrieben:Hi,

MPPT heißt suche den maximalen PowerPoint, d.h. den Punkt wo das Produkt aus Spannung und Strom vom Solarmodul am größten ist.
Uwe

Hmmm.
so hab ich das verstanden....aber sieht man das dann nicht an der Modulausgangs-Spannung ...oder bleibt die konstant (bei der MPPt Regelung)...zumindest was man von aussen am Regler messen kann?

Wenn diese konstant bleibt und die abgegebene Ladespannung auch.....wie kann dann der MPP gefunden werden?

Ich versteh das nicht....

Zur Bat -Leistung:
Wenn ich die Batterie mit zB 5A bestrome ist die Spannung zweitrangig....die Batterie kann keine Leistung aufnehemn sondern Kapazität. Leistung wäre in welcher Zeit sie diese abgeben kann...Nimmt die Batterie 5A eine Stunde lang auf hat sie 5AH aufgenommen...egal bei welcher Spannung....oder falsch?


Gast am 28 Mai 2013 19:36:23

Ich lese mit Interesse die verschiedenen Erläuterungen, wie ein MPPT (angeblich) funktioniert. Macht echt richtig Spaß. :ja:
Leider ist die Materie aber nicht so banal, dass man sie hier mit wenigen Zeilen korrekt beschreiben kann.
Auch sind die genannten Vor- und Nachteile teilweise hanebüchelnd dargestellt. Aber ich werde mich nicht in die Nesseln setzen und irgendwie widersprechen. Den Ärger spare ich mir lieber und erfreue mich weiteren Darstellungen.

Nur einen Punkt will ich endlich mal aus der Welt schaffen:
Auch wenn ein "normales 12V" Modul im Sommer heiß wird und "nur" noch 15V statt 18V liefert, stört dies einen guten MPPT nicht, den seine "Verlustspannung" Vdrop liegt heute bei kleiner 150mV. D.h. er kann aus 15V IN immer noch 14,85V OUT machen. Es gibt sogar Regler, die aus 6V 14,7V Ladedpannung machen können (step UP) und Regler die von 4-100v IN 14,xV Ladepannung machen können (Step Up / Step Down).

Gast am 28 Mai 2013 19:57:22

Tja raidy,
ich habe mich sowieso schon gefragt warum ein "normal" Regler mit einem heiss werdenen Modul keine Verlusste erziehlt.

Wie ich hier erlesen konnte sollen angeblich die MPPT Regler bei einem heißen Modul (bzw in heissen Gegenen) Verlusste haben....wieso haben das normal Regler nicht???

Scheinbar hat das Modul doch ein Problem mit der Hitze und gibt weniger Leistung ab....wieso soll das dann an dem Regler liegen???

Kann das auch einer erklähren...?

ich weis ich stelle immer die Fragen die ..... 8)


Gast am 28 Mai 2013 20:16:45

nethunter hat geschrieben:[so hab ich das verstanden....aber sieht man das dann nicht an der Modulausgangs-Spannung ...oder bleibt die konstant (bei der MPPt Regelung)...zumindest was man von aussen am Regler messen kann?Wenn diese konstant bleibt und die abgegebene Ladespannung auch.....wie kann dann der MPP gefunden werden?

ein MPPT "schwimmt" sich in den besten Arbeitspunkt ein.
Ich versuche es dir mal so zu erklären:

Angenommen die Zelle kann unter 20V 10A liefern, dann hat sie jetzt 200W
Angenommen die Zelle kann unter 15V 14A liefern, dann hat sie jetzt 210W
Angenommen die Zelle kann unter 10V 16A liefern, dann hat sie jetzt 160W
(die Werte sind nicht real, sondern der Einfachkeit wegen gerundet)

Was macht jetzt der MPPT:
Er belastet die Zelle mit 10A (wo sie ja 200W hat) und tranformiert diese Spannung in die aktuell erforderliche Ladespannung.
Dann belastet er die Zelle mit 10,1A, dann mit 10,2........dann mit 13A....
Jedes mal misst er den Eingangstrom und die Eingangsspannung. Daraus rechnet er aus ( P=U*I), wann er die höchste Eingangsleistung entnehmen konnte.
Das ist jetzt der MPP, der Punkt der höchst möglichen Leistungsentnahme. Da dieser Punkt sich Wetter- und Wärmebedingt ja dauernd ändert, schwimmt der Regler immer etwas hoch und runter um zu prüfen, ob sich dieser Punkt verschoben hat.
So, jetzt hat er also den 210W Punkt gefunden. Diesen wandelt er nun in eine Ladespannung um.
Nimmt die Batterie aber weniger Strom auf, wie er eigentlich liefern kann, dann erhöht er halt die Ladespannung etwas. Und schon fließt auch mehr Ladestrom.
Ein guter MPPT passt also die Eingangsbelastung sowie die Ladespannung immer so an, dass das Maximum an eingehender Leistung auch in die Batterie eingespeist wird.
Nur wenn die Batterie ihre Ladeentspannung erreicht muss auch der MPPT die Leistung des PV-Moduls links liegen lassen, weil die Batterie ja nicht noch voller geladen werden darf.
Manche Regler haben dann sogar ein Signal mit dem sie sagen: "Lieber Kühlschrank, die Batterie will nichts mehr. Kannst du den Strom gerade brauchen?"

Ich hoffe das war so verständlich, wenngleich nicht 100,00% wissenschaftlich korrekt (woran mich gleich andere erinnern werden).

Gast am 28 Mai 2013 20:25:28

nethunter hat geschrieben:Wie ich hier erlesen konnte sollen angeblich die MPPT Regler bei einem heißen Modul (bzw in heissen Gegenen) Verlusste haben....wieso haben das normal Regler nicht???
Scheinbar hat das Modul doch ein Problem mit der Hitze und gibt weniger Leistung ab....wieso soll das dann an dem Regler liegen???

Früher standen die Halbleitertechnologien von heute noch nicht zur Verfügung. vor allem aber hatten viele alte MPP-Regler noch keine Microprozessoren, sondern eine einfache analoge Regelung. Da konnte es tatsächlich vorkommen dass der Eigenverlust des Reglers (speziell Vdrop) einfach zu hoch war und jeder billige Regler geeigneter war. Heute sind die MPP-Regler aber sogar so schlau, dass sie in diesem Fall die Modulspannung sogar quasi 1:1 durchschalten und gar nicht erst wandeln. Aber es gibt auch heute noch solche und solche Regler.
Überhaupt leiden viele Aussagen zu vielen Dingen daran, dass sie früher wahr waren, aber unter heutiger Technik nicht mehr wahr sind.
So hat es bei manchen lange gedauert bis sie glaubten, dass man einen neuen Dieselmotor auch ohne 10 Sekunden vorglühen starten kann. Oh je, was wurde da über Verrußung und möglichen Motorschäden diskutiert. Heute dreht zumindest im Sommer jeder einfach den Schlüssel und fährt los.

Aber ich will auch noch etwas anders sagen: Die Vorteile eines MPPT werden gerne stark überschätzt und als Allheilmittel eingepreist. Wenn er im Jahresmittel 10-15% mehr bringt, dann war er schon wirklich Spitze.

Gast am 28 Mai 2013 20:30:39

...prima...alles klar danke...

Habe einen Generator bestellt :razz:

Ne...

Was mich dabei interessierte ist wie bzw wo kann ich diese abweichenden Spannungen messen bzw eine MPP Regelung nachweisen.?

Bei einem 27V Modul müsste sich doch das die Spannung ständig ändern ....

ich vergass....hab ja schon einen Generator eingebaut 8)

Gast am 28 Mai 2013 20:32:56

Jein. Hänge einen Voltmeter an die Zelle und du kannst es sehen. Aber wenn er mal eingeregelt hat, dann sind es nur immer wenige mV Unterschied. Denn er merkt ja dann (einmal eingeregelt) sofort ob der bessere Arbeitspunkt weiter oben oder weiter unten liegt und muss nicht mehr die gesamte Spannungsskala neu abfahren. Wobei du ein gutes TrueRMS Messgerät brauchst, da die Stromentnahme "getaktet" stattfindet. Und da du so eines nicht hast, wirst du es so einfach nicht messen können.
Ein paar Spezialisten hier, vor deren Wissen ich Respekt habe, haben es hier im Forum auch schon sehr gut beschrieben (es lebe die Suchfunktion - die mich nicht mag).

uwet am 28 Mai 2013 21:25:50

Hast Du gut beschrieben.
Alles würde ich aber so nicht unterschreiben. Solange die Batterie in der Hauptladephase ist wirkt der Regler als Stromquelle die maximal bis zur Ladeendspannung Strom in den Akku schickt. Er nimmt also die gefundene maximale Eingangsleistung z.B. 210W und schiebt dann bei 12V eben (210/12)A und bei 13V (210/13)A usw. in die Batterie. Mit steigender Batteriespannung sinkt der Strom in die Batterie bei angenommener konstanter Solarleistung und ohne Berücksichtigung des Wirkungsgrades. Die Spannung erhöht der Laderegler definitiv nicht, das macht der Akku je voller er wird. In der U-Phase hält der Regler die Spannung konstant und der Innenwiderstand des Akkus bestimmt den Strom. Das gilt für Blei.

Bei LiFeYPO4 ist alles anders, da gibt es keine Ladephasen.

Uwe

Gast am 28 Mai 2013 21:38:02

Siehste, jetzt gehen die Diskussionen wieder los.
Wenn er den Strom des Modules nur "schiebt", dann kann er nie den maximal machbaren Strom erhalten.
Extremes Beispiel:
Modul 48V 5A, Kurzschussstrom 7A.
Beim "schieben" würde er nur 7A schieben. Durch die Step-Down-Wandlung aber macht er aus 48V 5A eine 12V Spannung mit möglichen 20A.
Die Batterie will aber bei 12V die 20A gar nicht. Also erhöht der MPPT-Regler die Ausgangsspannung so lange, bis die Batterie den höchst möglichen Strom aufnimmt, bei der die Ladeentspannung noch nicht überschritten wird. Ein guter MPPT-Regler balanciert sowohl den Eingang (höchst mögliche Leistungsaufnahme) wie auch den Ausgang (höchst möglicher Ladestrom). Und diesen höchst möglichen Ladestrom kann er nur erreichen, wenn die erzeugte Ausgansspannung dem optimalen Ladepunkt der Batterie entspricht.

Aber ich kann dir auch recht geben: Es gibt einfache MPPT, die wandeln pauschal auf Ladeentspannung (z.B. 14,7V) und die Batterie zieht dann diese erzeugte Spannung einfach durch Last herunter und holt sich den maximal möglichen Ladestrom dieser Schaltung. Der Regler erreicht dann einfach seine gewollten 14,7 nicht und knickt unter der Last leicht ein. Nur ist dieser Wirkungsgrad dann leicht geringer, da keine korrekte Wandlung stattfindet und die Entnahme im Überlastprinzip stattfindet.
Dies sind genau die Kleinigkeiten, die bei MPPT-Regler den Spreu vom Weizen trennen. Leider kann man dies auch am Datenblatt oft nicht erkennen.

biauwe am 28 Mai 2013 21:56:02

raidy hat geschrieben:Dies sind genau die Kleinigkeiten, die bei MPPT-Regler den Spreu vom Weizen trennen. Leider kann man dies auch am Datenblatt oft nicht erkennen.

Von welchen Reglern ist da die Rede?

Gast am 28 Mai 2013 22:00:13

biauwe hat geschrieben:
raidy hat geschrieben:Dies sind genau die Kleinigkeiten, die bei MPPT-Regler den Spreu vom Weizen trennen. Leider kann man dies auch am Datenblatt oft nicht erkennen.

Von welchen Reglern ist da die Rede?

Eigentlich nicht von "dem einen", sondern von den grundsätzlichen Unterschieden. Ich wollte bewusst nicht ein spezielles Produkt beschreiben.
ich möchte das gezielte Loben oder Verfluchen einzelner Produkte vermeiden, da es emotional nicht gut gehen kann.

biauwe am 28 Mai 2013 22:01:46

raidy hat geschrieben:Eigentlich nicht von "dem einen", sondern von den grundsätzlichen Unterschieden.

Ok, welcher Hersteller, Technologie???

schnatterente am 28 Mai 2013 22:05:33

uwet hat geschrieben:Die Spannung erhöht der Laderegler definitiv nicht, das macht der Akku je voller er wird.

Bei einem guten Mppt-Regler sehr wohl, z.B. bei einer Ausgleichsladung (Equalize), denn hier ist eigentlich die Ladeentspannung der Batterie schon erreicht.

schnatterente am 28 Mai 2013 22:07:44

biauwe hat geschrieben:
raidy hat geschrieben:Eigentlich nicht von "dem einen", sondern von den grundsätzlichen Unterschieden.

Ok, welcher Hersteller, Technologie???


Wie schon geschrieben wurde, spielen die 2 Modelle von Morningsstar (Tristar 45/60 Mppt) in der oberen Liga mit. Der Vorteil ist, dass du wirklich alle Parameter direkt einstellen kannst.

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