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Stromverbrauch -Wechselrichter - Batterie 1, 2


wippi63 am 02 Sep 2013 06:29:11

Ist bestimmt schon sehr oft beschreiben aber ich finde es nicht.

Also Freunde von uns haben sich ihr erstes Womo am Wochenende auf dem Caravan Salon gekauft und die meisten Fragen konnte ich beantworten. Nur beim Thema Wechselrichter muste ich passen, da wir selber keinen haben.

Die Freunde haben 2 x 80 er Battrien und eine Solaranlage mit 2 x 100 er Panele. Sie wollen öfter mal frei stehen und brauchen den Wechselrichter für den Fön und die Kaffeemaschine. Der Fön wird ca. 5-10 Minuten gebraucht und es werden ca. 4-6 Tassen Kaffe gemacht am Tag. Hinzu kommt der "normale" Verbrauch für Licht, TV ....
Mir ist klar die Angaben sind nicht sehr genau aber trotzdem kann vielleicht jemand helfen. Reicht die Ausstattung und Kapazität aus um einen Wechselrichter zu betreiben oder sollte die Batteriekapazität deutlich größer sein?
Irgendwo gab es mal eine Tabelle wo man das ermitteln konnte, könnt ihr mir den Link mal schicken ?

Vielen dank schon mal für ein paar Erfahrungswerte. :D


Wippi

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rolfblock am 02 Sep 2013 08:04:20

Die Antwort ist sehr einfach:

Sie wollen frei stehen.

- Es klappt!
Es scheint den ganzen Tag die Sonne. Es geht der Fön es geht der Kaffee und auch der PC und Fernseher.

- Es klappt nicht!
Es regnet den ganzen Tag, die Heizung läuft. Kein Kaffee, kein Fön.

uli644 am 02 Sep 2013 08:25:57

Ich hatte in meinem voherigen Womo eine ähnliche Konstellation, allerdings 2 95er Batterien, dafür aber etwas mehr Kaffee...

Bei mir war nach spätestens Zwei Tagen Schluss,... Dann waren die Batterien trotz der 200 Watt Solar zu leer, als das ich weitermachen konnte.

Hab daher im neuen Womo auf Solar verzichtet und eine efoy eingebaut...

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azenberg am 02 Sep 2013 09:13:22

Meine 190 Ah reichen für 12 Tassen Nespresso, danach ist Aufladen angesagt.
Atze

viking92 am 02 Sep 2013 09:49:27

Moin Wippi,

wie Rolfblock schon sagt: In den "helleren" Jahreszeiten absolut kein Problem.
Nur im Herbst/Winter wird der Kaffee wohl mal kalt bleiben :wink:

Wichtig, bei solchen Grobeinschätzungen, sind die Anschlusswerte der Geräte.
Es gibt Kaffeemaschinen von ~700 bis 1500 W. Beim Fön sind die Leistungsunterschiede noch gravierender.

Bei uns werkelt eine 800 W Padmaschien & ein 400 W Fön, jedoch an 365 Wp. Selbst an normalen Herbsttagen gibt es keine Probleme, wenn man seine Batt.-kapazität ein wenig im Auge hat :wink:


andwein am 11 Sep 2013 15:54:02

Ein Fön mit 400 Watt, und das konntest du deinen Frauen verkaufen?
Sehr gut, Andreas

viking92 am 11 Sep 2013 16:28:39

andwein hat geschrieben:Ein Fön mit 400 Watt, und das konntest du deinen Frauen verkaufen?

Sie hatten die Wahl...entweder 400 W oder gar nichts :D

harwei am 12 Sep 2013 21:45:27

schau mal hier nach.
--> Link
Man kann da auch anrufen und wird Excellent beraten.

hotelmobil am 20 Sep 2013 10:49:55

Meiner Ansicht nach funktioniert das so. Meine Empfehlung wäre zunächst die Batteriekapazität zu erhöhen.
Ich habe 140 Wp Solar und 2 x 105 Ah AGM und komme damit gut zurecht (4 Tage Köln im März frei stehend kein Problem). Ich nutze Morgends den Fön mit 1500W für ca. 3 Minuten und verbrauche ansonsten etwa 20 - 30 Ah zusätzlich zum Licht und Heizung etc.. Der Kaffee kommt allerdings vom Herd.
An guten Tagen sind die Batterien schon voll, obwohl noch gut Sonne scheint, da hätte ich gerne mehr Kapazität. An schlechten Tagen ist es halt knapp, also sparen oder den Strom woanders her bekommen.

dynamix64 am 20 Sep 2013 11:55:24

Hört sich gut an, ich habe jetzt 130Wp Solar, 2x120AH Blei/Säure Batterien und einen 2000 W Wechselrichter installiert.
Bin schon sehr gespannt auf die Premiere dieses WE. Fön fällt bei uns zwar aus, dafür läuft aber die Nespresso.

Gast am 16 Dez 2013 11:32:08

Darf ich mal zu diesem Thema eine Frage ergänzen??

Wir haben ja auch einen Wechselrichter, zusätzlich noch eine efoy, deshalb mal eine einfach Frage.

Ich nutze morgens den WR zum Nespresso kochen, 4 Toast im Toaster und dann föhnt Kerstin sich noch mal in aller Ruhe die Haare ( dauert meist so 10 Minuten), die Brennstoffzelle läuft dann meistens und liefert zwischen 5,7 und 6,0 Ampere.

Jetzt zu meiner Frage: Die Anzeige beim efoycomputer geht dann beim fönen mal schnell auf 11, 4, schwankt allerdings auch immer mal höher. Sobald der Fön aus ist, liegt die Anzeige wieder bei 12,6 und steigt dann im weiteren Verlauf schnell an. Ist die Stromentnahme mit den genannten 11,4 eigentlich der Selbstmord der Batterie?? Ist das unter Volllast normal?? Die Batterien verhalten sich sonst ganz normal, als ich den Dicken gestern abgestellt habe zeigte die Anzeige 13,1, normal steht sie nach zwei Tagen bei 12,8 bzw. 12,7.

Vielen Dank für eure Hilfe!!

thomas56 am 16 Dez 2013 11:59:17

dass die Spannung bei grossen Entnahmen um 100A kurzfristig einsackt ist normal, bei guten Akkus erholt sie sich aber schnell wieder.
Bei vollen Akkus beobachte ich bei mir ein Absinken von 0,6V, das ist vielleicht auch von der Gesamtkapazität abhängig.

viking92 am 16 Dez 2013 12:46:21

Moin Stephan,

der Einbruch auf 11,4 V zeigt, das die Batt.-kapazität wohl dem Ganzen nicht so richtig gewachsen ist....oder sie halt verschlissen sind.
Was für 'ne Leistung haben denn die Geräte & wie hoch ist Deine Batt.-kapazität.

Wenn ich unsere Padmaschine über WR laufen lassen, fliessen um die 72 A aus den Batt. (damals 195 Ah) zum WR.
Die Spannung sackt dann auch auf ca. 12,2 V ein...je nach Ladezustand der Batt.
Guggst Du hier :wink: ...2 Pott Kaffe um kurz vor Elf



Gast am 16 Dez 2013 12:53:32

Hallo Viking,

wir haben 2 Batterien a 95ah.

Wenn ich die Batterien vorher nicht auslutsche, die beschriebenen Frühstücksvorgänge finden in unmittelbarer Reihenfolge statt, habe ich auch keine Probleme beim Nespresso kochen. Es sinkt halt mal ab wenn der WR + Nespresso gleichzeitig gestartet werden, mittlerweile starte ich erst den WR und dann die NS. Unter diesen Bedingungen habe ich über 12,2 auf der Uhr.

Wahrscheinlich mute ich den Batterien zu viel in zu kurzer Zeit zu, obwohl sie danach ja wieder völlig normal sind.

Die Leistungswerte von den Geräten kann ich dir nicht sagen: Nespresso, Toaster und der Fön ( hat glaube ich 1.200 Watt)

viking92 am 16 Dez 2013 13:04:45

stephan hat geschrieben: Unter diesen Bedingungen habe ich über 12,2 auf der Uhr.

Ok...wenn Du danach noch den Toaster & Fön laufen lässt, dann kommt's mit Deinen Werten aber schon hin.
Demfall täte ich mir da keine grossen Gedanken machen. Obwohl der Toaster die Batt. wohl am meisten fordert.
So'n Ding läuft ja bummelig 2x 5 min.

Ich mag Deine sachlichen Beiträge ungemein :)


Gast am 16 Dez 2013 13:08:50

viking92 hat geschrieben:
Ich mag Deine sachlichen Beiträge ungemein :)



a) War das jetzt ernst gemeint????

b) Meinst du die kurzfristige ( 10 Minuten) hohe entnahme auf 11,4 bringt die Batterien um?? Wenn ja bleibt Kerstin ab sofort in HH!!

deedee am 16 Dez 2013 13:12:27

Ich versteh die ganze Aufregung gar nicht ...
Ich will freistehen und hab nicht genug Saft um Kaffeemaschine, Föhn, Toaster und Microwelle zu betreiben.
Alternative: Elektronik aufrüsten ---> RICHTIG teuer ...!
Nix da ... da wird das Kaffeewasser auf'm Herd heißgemacht, Föhn braucht man nicht unbeding (RubbeldieKatz), und toasten kann ich die paar Scheiben auch über der Gasflamme.
Die Ersparnis von tausenden von Euronen steck ich lieber in eine weitere Tour ....
Hab zwar auch 'n (falschen, eckigen) Wechslrichter 300/600 W an Bord, hab ich aber noch nie ausgepackt ... bringt eh nix das kleine Dingen ...

Gast am 16 Dez 2013 13:13:45

Es regt sich doch gar keiner auf!!!

viking92 am 16 Dez 2013 13:52:53

stephan hat geschrieben:b) Meinst du die kurzfristige ( 10 Minuten) hohe entnahme auf 11,4 bringt die Batterien um?? Wenn ja bleibt Kerstin ab sofort in HH!!

Hast Du Dich mal gefragt, wozu Du die Teile spazieren fährst? :wink:


rkopka am 16 Dez 2013 16:47:17

Kommt auch drauf an, wo die Spannungsmessung erfolgt. Direkt an der Batterie oder mit etwas (belastetem) Kabel dazwischen ?

RK

Gast am 16 Dez 2013 16:49:55

Keine Ahnung, ich lese die Werte am Bedienungsteil von der Efoy ab, denke die zieht die Werte direkt von der Batterie!

Gast am 16 Dez 2013 20:09:54

stephan hat geschrieben:Keine Ahnung, ich lese die Werte am Bedienungsteil von der Efoy ab, denke die zieht die Werte direkt von der Batterie!

Hm, auch bei der Messleitung spielt es eine Rolle, wie dick und wie lang sie ist. Meine Efoy zeigt z.B. 12,6V, während das Controlboard zur selben Zeit 12,5V zeigt. Die Efoy ist ein gutes Stück näher an der Batterie, als das Controlboard.
Aber die Größenordnung wird schon stimmen.
Das mit dem Hinweis auf Gas, mit dem sich genau so gut Hitze zum Toasten oder heißes Wasser erzeugen lässt, spare ich mir mal, hat DeeDee ja schon gesagt.

Gast am 16 Dez 2013 21:29:32

carbonunit hat geschrieben: Meine Efoy zeigt z.B. 12,6V, während das Controlboard zur selben Zeit 12,5V zeigt. D


Ich würde die digitalen Messwerte nicht zu hoch bewerten. Da man über den Wert der nächsten Nachkommastelle nichts weiß, könnten dort z.B. bei Efoy 12,60001 V und am Board 12,59999 V anliegen. Und schon relativiert sich das Ergebnis deutlich. Mit einem Zeigerinstrument würdest du den Unterschied gar nicht mehr erkennen können.

Gast am 17 Dez 2013 09:20:00

carbonunit hat geschrieben:[
Das mit dem Hinweis auf Gas, mit dem sich genau so gut Hitze zum Toasten oder heißes Wasser erzeugen lässt, spare ich mir mal, hat DeeDee ja schon gesagt.


Die Aussage ist ja auch richtig! Ich wollte es aber auf die extreme Tour, dafür habe ich ja die Efoy!

rkopka am 17 Dez 2013 10:57:55

carbonunit hat geschrieben:Hm, auch bei der Messleitung spielt es eine Rolle, wie dick und wie lang sie ist. Meine Efoy zeigt z.B. 12,6V, während das Controlboard zur selben Zeit 12,5V zeigt. Die Efoy ist ein gutes Stück näher an der Batterie, als das Controlboard.

Das mit der Auflösung wurde ja schon gesagt. Die Meßleitung sollte praktisch keine Rolle spielen, da sie nur eine mehr oder weniger unbelastete Spannung weitergibt. D.h. der Spannungsabfall auf dieser Leitung ist zu vernachlässigen, außer die Anzeige wird über die gleiche Leitung versorgt. Selbst dann wirkt sich das kaum aus und bleibt außerdem konstant und kompensierbar.

Die Strommessung ist kritischer. Aus Verlustgründen hat man nur eine sehr geringe Spannung am Meßshunt. Wenn die nicht gleich an der Batterie verstärkt wird, muß man eine sehr kleine Spannung weiterleiten, die durch äußere Einflüsse (andere stromführende Kabel...) beeinflußt werden kann.

RK

popey46 am 17 Dez 2013 11:14:02

longo hat geschrieben:
carbonunit hat geschrieben: Meine Efoy zeigt z.B. 12,6V, während das Controlboard zur selben Zeit 12,5V zeigt. D


Ich würde die digitalen Messwerte nicht zu hoch bewerten. Da man über den Wert der nächsten Nachkommastelle nichts weiß, könnten dort z.B. bei Efoy 12,60001 V und am Board 12,59999 V anliegen. Und schon relativiert sich das Ergebnis deutlich. Mit einem Zeigerinstrument würdest du den Unterschied gar nicht mehr erkennen können.


Der Hinweis mit dem Zeigerinstrument finde ich Super, gibt es so was noch???? :D

andwein am 17 Dez 2013 12:14:25

stephan hat geschrieben:Darf ich mal zu diesem Thema eine Frage ergänzen??
Wir haben ja auch einen Wechselrichter, zusätzlich noch eine efoy, deshalb mal eine einfach Frage.
WR zum Nespresso kochen, 4 Toast im Toaster und dann föhnt Kerstin dauert meist so 10 Minuten), die Brennstoffzelle läuft dann meistens und liefert zwischen 5,7 und 6,0 Ampere.

Ich stelle jetzt einfach mal ein paar Vermutungen zum Verbrauch an:
Toaster 900W/10Min, Nespresso 1300W/5Min, Föhn 1500W/10Min, Verlust WR 20%= 300W/20Min. Das ergibt eine Leistung von ca. 4000W = 325A in gesammelten 45 Min.
Die Batterien haben 2x90Ah, also nutzbare Kapazität von max. 120Ah
Die Brennstoffzelle liefert ca 5Ah, also 125Ah zum Verbraten. und umgerechnet 243Ah werden entnommen.
Das sind 50% der Nettokapazität, das halte ich persönlich für eine lebensdauerschädliche Stoßentladung. Allerdings ist eine Kernfrage, rechne ich brutto oder Nettokapazitäten?
Aber das ist halt meine Rechnung (vielleicht ist ja was falsch??)und meine Meinung.
Andreas

Gast am 17 Dez 2013 12:39:38

Hallo Andreas,

vielen, vielen Dank für deine ausführliche Berechnung!!

Was mich ja wundert ist folgendes!

Sobald wir dann fertig am Frühstückstisch sitzen, alle Verbraucher aus sind, geht die Anzeige bei der efoy sofort auf 12,6 und steigt dann immer weiter. Diesen "Megastromverbrauch" haben wir ja schon öfters abgezogen, ein Leistungsverlust ist bei den Batterien bisher nicht zu erkennen. Am So. habe ich den Dicken abgestellt und auf der Anzeige 13,1 abgelesen, gestern Abend stand die Anzeige bei 12,9. Vielleicht schalte ich die Efoy mal ganz ab und schaue wie weit ich unter normalen Camperbedingungen komme. Zur Not erhöhe einfach die Batteriekapazitäten, genug Platz habe ich ja.

Egal, ich werde jetzt mal, gerade im Winter, einen Schongang einlegen und Brötchen im Omnia backen, dann habe ich schon mal was gespart. Die Fönzeiten werde ich auf 5 Minuten begrenzen ( habe ja nen Fernschalter) .

Vielen, vielen Dank für die tollen Beiträge!!

Gast am 17 Dez 2013 12:57:13

Eine Anmerkung habe ich noch!! Bei all dem Megastromverbrauch hat die Anzeige am Bedienpanel vom Dicken noch nie "rot" aufgeleuchtet. Nur der Wechselrichter hat mal kurz gepiept, allerdings brav Strom geliefert.

thomas56 am 17 Dez 2013 12:59:48

andwein hat geschrieben:Toaster 900W/10Min, Nespresso 1300W/5Min, Föhn 1500W/10Min, Verlust WR 20%= 300W/20Min. Das ergibt eine Leistung von ca. 4000W = 325A in gesammelten 45 Min.

das verstehe ich nicht, wenn ich alles zusammen rechne, komme ich nur auf 500W u.+20% Verluste, also 600W.
Die 50Ah hat doch die Efoy in 10 Stunden nachgeliefert. :confused:

cornel am 17 Dez 2013 17:32:20

Stimmt Deine Berechnung? Wenn ich eine Nespresso-Maschine mit 1500 Watt an 12 Volt 5 Minuten lang mit einem Wechselrichter betreibe, rechnet man doch: 1500:12= 125 Ampere die Stunde. Bei 5 Minuten macht das ca. 10,5 Ampere plus Verlust, je nach Wechselrichter. Bei meinem steht beim Wirkungsgrad 93%. Sind dann 20% Verlust nicht etwas viel?
Wie kommst du auf über 300 Ampere, wo liegt mein Denk- bzw. Rechenfehler?

Cornel

uwet am 17 Dez 2013 19:36:01

andwein hat geschrieben:Ich stelle jetzt einfach mal ein paar Vermutungen zum Verbrauch an:
Toaster 900W/10Min, Nespresso 1300W/5Min, Föhn 1500W/10Min, Verlust WR 20%= 300W/20Min. Das ergibt eine Leistung von ca. 4000W = 325A in gesammelten 45 Min.
Die Batterien haben 2x90Ah, also nutzbare Kapazität von max. 120Ah...
Aber das ist halt meine Rechnung (vielleicht ist ja was falsch??)und meine Meinung.
Andreas

Hi Andreas für eine angenommene Batteriespannung von constant 12V sind das:
Toaster 900W/10Min ist 900W/12V*10min/60min/0,9Wirkungsgrad = 13,9Ah
Nespresso 1300W/5 Min ist 1300W/12V*5min/60min/0,9Wirkungsgrad = 8,1Ah
Fön 1500W/10Min ist 1500W/12V*10min/60min/0,9Wirkungsgrad = 18,7Ah.
Du hast also theoretisch in den 25min der Batterie 40,7 Ah entnommen, praktisch sind es bei dem hohen Stromfluss durch den Peukertfaktor aber wahrscheinlich 55Ah. Da die Batteriespannung bei dieser Belastung aber durch ihren Innenwiderstand unter 12V einbrechen wird ist der Verbrauch noch höher. Bei 6A Ladestrom durch die Brennstoffzelle mußt Du 55Ah mal Batteriewirkungsgrad 1,2 = 66Ah, also mindestens 11 Stunden laden.

Uwe

thoba am 18 Dez 2013 08:55:13

Hallo Wippi,
nachdem das Thema hier ja hochwissenschaftlich diskutiert wird, gebe ich mal meinen Erfahrungsbericht zum Besten (ganz ohne Theorie).
Meine Ausstattung seit letztem Winter:
2 x 90 AHh Gel
2 x 90 W Solar
1200 W Sinusähnliche WR, Nutzung desselben:
- 1-2 x/Tag 1000 W Wasserkocher (ca 6 Min.) +
- alle 2-3 Tage Föhn 1200 W (ca 5 Min) +
- gelegentlich Ladegeräte für E-Bikes

Ergebnis nach 1 knapp 1 Jahr: Von April bis Okt vollkommen ausreichend, immer genug Saft auf den Akkus. Wenn jetzt im Winter die Heizung durchgängig miläuft, vermeide ich den Einsatz des WR, da die Solaranlage logischerweise das Nachladen nicht mehr schafft. Dann wird Kaffee beim Freistehen wieder mit Gas gekocht.

Gast am 18 Dez 2013 09:15:37

Vielen Dank für die tollen Beiträge!!

Ich habe wirklich viel gelernt und kann mit ruhigem Gewissen weiter so freistehen.

Der Toaster ist ja auch die Ausnahme, meistens backen wir Brötchen im Omnia.

andwein am 18 Dez 2013 15:04:13

Hallo uwet,
danke für die bessere Berechnungsgrundlage, wieder mal was dazugelernt.
Meine Art der Leistungsberechnung war nicht richtig
Am Ende bleiben aber bei beiden Rechnungen ca. 50-55Ah Belastung bei einer Batteriekapazität von Brutto 180A.

Für alle, die es interessiert:
Wenn man jetzt unterstellt (nur eine Vermutung), dass es C10 Batterien sind, sind sie für eine Entnahme von 180A über eine Zeit von 10 Stunden konzipiert. Dies würde aber einem Entladestrom von ca 18A in einer Stunde entsprechen.
Bei meiner groben Berechnung werden aber 50A in einer Stunde entnommen, das ist die fast 3-fache Strommenge, die der prognostizierten Anzahl von Zyklen zugrunde gelegt wurde.
Ich möchte damit einfach alle zum Nachdenken anregen, die sich für das Thema "Lebensdauer von Batterien" interessieren.

Hallo stephan: ich weiß, du hast nicht danach gefragt, trotzdem:
im Interesse der Lebensdauer und in Anbetracht deiner Verbrauchsgewohnheiten würde ich die Batt-Kapazität aufrüsten falls du des öfteren frei (ohne Landstrom) stehst.
Andreas

thomas56 am 18 Dez 2013 15:38:34

um C10 einzuhalten müsste man für Entnahmen um 120A bummelige 1200Ah im Auto haben.

Gast am 18 Dez 2013 15:41:05

Hallo lieber Andreas,

ich werde jetzt mal testen wie sich die Batterien weiter verhalten, sie haben ja schon öfters so eine Überstromabnahme bekommen, bisher machen sie keine Probleme. Sollten sie die machen rüste ich natürlich auf!!

Ich danke Euch allen für die tollen Antworten, ihr habt mir echt wieder geholfen!!

rkopka am 18 Dez 2013 16:47:29

Die hohen Ströme sind nicht nur für die Lebensdauer wichtig sondern auch für die Kapazität. Ich habe Tabellen für Bleigel gesehen, nach denen man bei 1C Belastung nur noch eine Kapazität von ca. 60% hat.

RK

viking92 am 18 Dez 2013 17:06:43

Hy,

eine meiner offenen Nassbatterien hat nach 6 Jahren exzessiven Gebrauchs (Padmaschine, Fön usw.) den Geist aufgegeben.
Will da auch gar nicht weiter meckern. :wink:


WomoKindi am 18 Dez 2013 22:05:18

Das

thomas56 hat geschrieben:um C10 einzuhalten müsste man für Entnahmen um 120A bummelige 1200Ah im Auto haben.

(C5 würde bei den meisten die Lage schon deutlich Verbessern)

und das daraus resultierende

rkopka hat geschrieben:Die hohen Ströme sind nicht nur für die Lebensdauer wichtig sondern auch für die Kapazität. Ich habe Tabellen für Bleigel gesehen, nach denen man bei 1C Belastung nur noch eine Kapazität von ca. 60% hat.


( Das sind dann aber auch schon eher schön gerechnete Werte.) :wink:


Wird hier von den meisten einfach völlig Vergessen, oder auch einfach nicht Begriffen.

Und dann werden wieder x Beiträge von viel zu früh leeren oder gänzlich toten Batterien geschrieben. :roll:

Danke an Euch Beiden, das Ihr das wenigstens mal in den Raum geworfen habt, auch wenn das hier eh nicht viel bringt. :D


andwein hat geschrieben:Wenn man jetzt unterstellt (nur eine Vermutung), dass es C10 Batterien sind,...


Brauchste nicht Vermuten, die zu 99,9% angebenden Kapazitäts Werte der Bleibatterien die hier im Einsatz sind werden mit C20 angegeben.
Was das bei dann echter C1 bis C2 Nutzung für die überhaupt entnehmbare Kapazität bedeutet, kann man sich eigentlich ausmalen.
Leider werden wenn überhaupt (im Kleingedruckten) ja nur max. die C5 Werte bei den Batterien angegeben.
Soviel zu den rund 200Ah C20 Nutzern mit dann auch noch Verbraucherbatterien, mit WR Entnahmen bis zu 150A. :lach:
Ich lese das hier immer mit absoluter Begeisterung.

Wenn man das dann mal mit allen Verlusten bei der Entnahme und Ladung hochrechnet,
ist es eher ein kleines Wunder wie lange das bei manchen überhaupt gut geht. :)

WK

Ps

viking92 hat geschrieben:eine meiner offenen Nassbatterien hat nach 6 Jahren exzessiven Gebrauchs (Padmaschine, Fön usw.) den Geist aufgegeben.
Will da auch gar nicht weiter meckern. :wink:


Da gibts auch überhaupt keinen Grund zu. :wink:

andwein am 19 Dez 2013 14:00:18

Ach ja, so ist es halt. Wenn man mal anfängt nachzugraben und dann nachzudenken führt das meist zu Desillusion.
Andreas

grauweisses am 26 Jan 2014 19:02:08

viking92 hat geschrieben:Bei uns werkelt eine 800 W Padmaschien & ein 400 W Fön, jedoch an 365 Wp. Selbst an normalen Herbsttagen gibt es keine Probleme, wenn man seine Batt.-kapazität ein wenig im Auge hat :wink:



Wo kann man denn einen Fön mit 400W kaufen? Ich konnte bisher nur einen mit 800W finden.
Meine Lebensgefährtin ist sehr Fön abhängig (seufz).

Grauweisses

grauweisses am 26 Jan 2014 19:11:53

Hallo zusammen,
was ich hier gelesen habe war sehr interessant.
Ich habe in meinem Knauss Boxstar City 500 jetzt 2 * Westech Solar Gel Akkus mit 100Ah, und einen Votronic Ladebooster VCC 1212-45 IU.
Auf Grund eines virulenten Fönproblems soll jetzt ein Spannungswandler nachgerüstet werden. das ist ganz schön viel Saft für die Batterien. Weitere Hochstromverbraucher sind nicht geplant. Ich sorge mich um die Zyklenfestigkeit der Solarbatterien (keine AGM). Was meint ihr, geht das?

Grauweisses

mototom1 am 26 Jan 2014 19:51:34

hi,
sollte kein Problem sein, wenn Du nicht zu sehr übertreibst mit der Leistung vom Fön.

Tom

kawaudi am 26 Jan 2014 20:24:36

deedee hat geschrieben:Nix da ... da wird das Kaffeewasser auf'm Herd heißgemacht, Föhn braucht man nicht unbeding (RubbeldieKatz), und toasten kann ich die paar Scheiben auch über der Gasflamme.
Die Ersparnis von tausenden von Euronen steck ich lieber in eine weitere Tour ....

Rubbeldiekatz, back to the Roots.... find ich auch. Hab zwar auch nen WR, 120Wp Solar und 2x80A Akkus. Meinen Kaffee brüh ich ohne Landstrom aber am Liebsten frisch auf. >Der schmeckt richtig lecker! :D

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