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Winterfester Hecktriebler


tom747 am 09 Sep 2013 19:14:00

Hallo
nachdem ich jetzt knapp 2 Jahre zu den Wohnmobilisten gehöre und diese Art zu Reisen verdammt viel Spaß macht. Bin ich am überlegen meinen Rimor zu verkaufen und einen winterfestes zum Skifahren zu erstehen. Hat jemand einen Tip auf was ich achten muss. Mein Budget geht bis ca. 35.000€. Ach ja gebraucht ist bei dem Budget kein Problem. Das Alter eigentlich auch nicht. (Sagen wir mal ab BJ. 2000). Einzige Bedingung 6 Schlaf und 6 Sitzplätze und keine Probleme mehr mit dem zzl Gesamtgewicht.



Tom

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eaglesandhorses am 09 Sep 2013 19:32:03

Concorde auf Iveco ??? ZB

Acki am 09 Sep 2013 19:38:23

So was: --> Link

Anzeige vom Forum


tom747 am 09 Sep 2013 20:22:43

Also ihr würdet dann auch zu Carthago Phoenix oder Concorde tendieren.
Einziges Problem die Länge. Er sollte nicht länger als 7,5 Meter sein, da sonst der spontane Besuch auf einem CP in der Hauptsaison sehr komplieziert wird.
Wir hatten schon mit unserem Rimor (7,3 Meter Probleme einen Platz zu finden. Gibt es alternativen zu den obengenannten?



Tom

Lancelot am 09 Sep 2013 20:24:56

tom747 hat geschrieben:Einzige Bedingung 6 Schlaf und 6 Sitzplätze ...


Du brauchst 6 Schlaf- und Sitzplätze und willst unter 7,5 m bleiben .. :eek: ... im Winter :eek: :eek:

Du suchst "Heinrich, den klappbaren ... " :?

tom747 am 09 Sep 2013 20:30:25

Jein

Wir reisen in der Regel zu viert.
Aber wenn wir mal ein WE wegfahren (Mosel Rhein oder so kann es sein das Freunde von den Kiddies mitkommen.
Für den Winter vier.


Tom

tom747 am 11 Sep 2013 11:41:09

Gibt es wirklich eine vernünftigen Alternativen zu Carthago Phoenix und Concorde?



Thomas

Lancelot am 11 Sep 2013 11:45:58

Ja klar .. tausende andere fahren auch im Winter .. :)

Dein "Problem" seh ich eher in der Längenbeschränkung auf max 7,5 m bei der Personenzahl ...

Schau auch mal nach N+B Flair auf Iveco .. oder ältere N+B Clou Trend.

Acki am 11 Sep 2013 11:48:17

tom747 hat geschrieben:Gibt es wirklich eine vernünftigen Alternativen zu Carthago Phoenix und Concorde?



Thomas


Whs wolltest Du "keine" schreiben:
Wenn Winter im Vordergrund steht, das Alter des Fahrzeuges mit 10-15 Jahren definiert ist, dann würde ich qualitätsmässig auf jeden Fall bei Concorde und Phoenix schauen.
Da würde ich persönlich den Carthago sogar weglassen ...

Gast am 11 Sep 2013 11:55:17

Und warum unbedingt Hecktriebler?

Wir haben knapp 7,70 mit Tandemachse und hab null, absolut null Probleme im Winter. Wir sind jeden Winter in den Alpen...
Nur mal so zur Info. Das würde deine Auswhal erheblich erweitern.


Didier

mitko512 am 11 Sep 2013 11:58:19

Einige Qualitaetsstufen unter Concorde/Phoenix, nur 500kg Zuladung, dafuer kuerzer und neuere Basis:
--> Link

tom747 am 11 Sep 2013 13:55:25

Es geht mir mit dem Hecktriebler nicht um Winter oder Sommer aber ich habe schon oft auf einer feuchten Wiese die Fronttriebler gesehen die nicht mehr rauskamen und ich mit meinem OK nur "3,85 to" ohne Probleme da durch kam.



Tom

mueckenstuermer am 11 Sep 2013 15:31:58

Ich wundere mich immer, wie pauschal hier über die Wertigkeit der Fahrzeuge diskutiert wird. Ich habe in zwei verschiedenen Verfahren hochpreisige PhoeniX einfrieren lassen, weil Klage über die Wärme/Kälte im Heckbereich geführt wurden. Kosten jeweils knapp 10.000,- €. In beiden Tests fielen die Fahrzeuge in der Kältekammer von Truma durch, trotz DIN-gerechtem Aufheizversuch. So viel dazu. In einem Fall nach ca. 15 Stunden gerade 12 Grad erreicht....

Dann wundere ich mich immer wieder über die Pauschalittät der Urteile über Front- und Heckantrieb. Die wenigstens werden die Unterschiede "erfahren" haben. Dazu kommt, dass jedes, wirklich jedes Fahrzeug anders reagieren dürfte, weil es auf die jeweilige Achlastverteilung, die Quali der Reifen und die Fahrkünste sowie Weitsicht des Fahrers ankommt. Ich war mit Tandem, was die Traktion anging, beim Frankia unzufrieden, beim bauähnlichen Eura sehr zufrieden und bin jetzt, beim Tandem-Integra ganz gut zufrieden. Trotz gleichen Fahrwerken liegen sehr unterschiedliche Fahrerlebnisse vor!

Ich denke, es ist notwendig, sich von solchen Vorurteilen also zu verabschieden.

Wichtig ist:
Doppelboden mit guter Beheizbarkeit (was bei Warmwasserheizungen, siehe oben, nicht immer der Fall ist, wenn man schlecht konzipiert), eine gute Belastung der Antriebsachse, was beim Fronttriebler nur dann der Fall ist, wenn minimum 40 % des Gesamtgewichtes vorne ankommen, und dann natürlich gute Reifen. Ein bisschen Gefühl des Fahrers kann nichts schaden.

thomas56 am 11 Sep 2013 15:51:14

mueckenstuermer hat geschrieben:Dazu kommt, dass jedes, wirklich jedes Fahrzeug anders reagieren dürfte, weil es auf die jeweilige Achlastverteilung, die Quali der Reifen und die Fahrkünste sowie Weitsicht des Fahrers ankommt.

das ist völlig richtig, aber wer kann ständig die Achslast kontrollieren, dass er die min. 40% auch hält. Aber schon beachtlich, wie ausdauernd du die Fronttriebler verteidigst.
Es gibt nur bessere oder schlechtere Fronttriebler. Ich weiss schon, dass du die Formeln beherrscht und das Optimum rausholst, aber besser als ein Hecktriebler wird es nie werden, dass lässt die Physik schon gar nicht zu!
Wenn du es immer noch nicht glauben möchtest, können wir uns gerne vollbeladen zu einem Kavaliersstart auf einer nassen Wiese treffen. :D
Ja, ich kenne beide Varianten auch aus der Praxis.

mueckenstuermer am 11 Sep 2013 16:04:36

thomas56 hat geschrieben:Es gibt nur bessere oder schlechtere Fronttriebler. Ich weiss schon, dass du die Formeln beherrscht und das Optimum rausholst, aber besser als ein Hecktriebler wird es nie werden, dass lässt die Physik schon gar nicht zu!



Das stimmt!!!!! Ich wäge nur ab, was mir wichtiger ist. Die Laufruhe und die geringe Wankneigung im Vergleich zur etwas besseren Traktion bei einigen, wenigen Fahrsituationen, ist abzuwägen.

Ab einer gewissen Gewichtsklasse ist aber auch das reine Theorie, weil man dann am LKW-Chassis nicht vorbei kommt. unbedingt größer sind diese Fahrzeuge dann ja bekanntlich nicht, geräumiger auch oft nicht, und dazu wesentlich teurer. Mich stören nur immer wieder diese unausgegoren Pauschalurteile, die die meisten selbst kaum "erfahren" haben, sondern eher vom Zusehen oder Hörensagen kennen. Ich könnte auch erzählen, dass ich schon Hecktriebler und Allrader im Schlamm gesehen habe, die nicht mehr alleine rauskamen. Hilft halt nur nicht wirklich weiter.

thomas56 am 11 Sep 2013 16:10:23

stimmt auch wieder!

zacapa am 11 Sep 2013 17:57:32

mueckenstuermer hat geschrieben:
Ich denke, es ist notwendig, sich von solchen Vorurteilen also zu verabschieden.

Wichtig ist:
Doppelboden mit guter Beheizbarkeit (was bei Warmwasserheizungen, siehe oben, nicht immer der Fall ist, wenn man schlecht konzipiert),


und gleich wieder so ein Vorurteil..... warum sollte im Winter ein Doppelboden unbedingt so wichtig sein????

Wir haben einen Allrad-LKW, der aufgrund der Bodenfreiheit und Rahmenhöhe keinen Doppelboden zulässt, da sonst die Stehhöhe in der Kabine max. 1,90 wäre um die 4,0 m Außenhöhe einhalten zu können. Theoretisch dürfte damit also laut gängiger Meinung (Vorurteil) kein ordentliches winterfestes Wohnmobil möglich sein!?

Unser Bodenaufbau bestehend aus einer 100 mm dicken isolierten Bodenplatte, darauf eine ordentliche Warmwasserbodenheizung (angesteuert über die Alde-Gas-Heizung und eine Webasto-Dieselheizung) und als Abschluß ein 15 mm dicker Granitboden.
Damit haben wir im Winter überhaupt keine Probleme und auch barfuß immer warme Füße.

Natürlich ist das, besonders unter Gewichtsaspekten, keine Alternative zu einem "normalen" Wohnmobil. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass es immer verschiedenste technische Lösungen gibt, die zu ähnlich positiven Ergebnissen führen.


Manfred

Lancelot am 11 Sep 2013 19:40:26

zacapa hat geschrieben:Damit haben wir im Winter überhaupt keine Probleme und auch barfuß immer warme Füße.


:D :D

Wenn Du welche hättest ... hätte ich jegliches Vertrauen in eine "100 mm dicken isolierten Bodenplatte, darauf eine ordentliche Warmwasserbodenheizung (angesteuert über die Alde-Gas-Heizung und eine Webasto-Dieselheizung) und als Abschluß ein 15 mm dicker Granitboden" auf ewig verloren ... :D

Nicht jeder hat diese Möglichkeiten .. :)

thomas56 am 11 Sep 2013 21:49:15

zacapa hat geschrieben: Theoretisch dürfte damit also laut gängiger Meinung (Vorurteil) kein ordentliches winterfestes Wohnmobil möglich sein!?
Nein, so wird es nicht gemeint sein, nur im klassischem winterfesten Womo sind die Fäkalientanks im Zwischenboden beheizt.
Bei einer Malesche läuft die Gülle im Keller. Wenn man alles ebenerdig hat, könnte die Gülle sich im ganzen Fahrzeug ebenerdig verteilen.
Aber so´n Granitboden lässt sich auch leicht reinigen.

mitko512 am 11 Sep 2013 21:51:00

Typischer Ablauf einer Anfrage im Forum:

Fragender: Ich suche Wohnmobil Typ X, bitte um Empfehlungen

Respondent Nr. 1: Dein Wunsch nach X, wo ich doch Y habe, koennte als Andeutung verstanden werden, dass ich eine falsche Wahl mit meinem Wohnmobil getroffen habe, oder dass es in irgendeiner Weise unvollkommen ist. Protest! Und Einspruch: Merkmal A wichtiger als X und Y!

Respondent Nr. 2: Die Behauptung, Markmal A sei wichtig, wo ich doch kein A habe, kann als Andeutung verstanden werden, dass ich eine falsche Wahl mit meinem Wohnmobil getroffen habe, oder dass es in irgendeiner Weise unvollkommen ist. Protest!

... ad infinitum

thomas56 am 11 Sep 2013 22:10:26

ja und?

zacapa am 12 Sep 2013 09:10:21

mitko512 hat geschrieben:Typischer Ablauf einer Anfrage im Forum:

.......

Respondent Nr. 2: Die Behauptung, Markmal A sei wichtig, wo ich doch kein A habe, kann als Andeutung verstanden werden, dass ich eine falsche Wahl mit meinem Wohnmobil getroffen habe, oder dass es in irgendeiner Weise unvollkommen ist. Protest!

... ad infinitum


Hmmmm..... hab ich jetzt auch nicht verstanden :(

Sollte ich mich als "Respondent Nr. 2", der mit dem unvollkommenen Wohnmobil, angesprochen fühlen....... und was wollte uns der Autor damit sagen? :nixweiss:


Manfred

tom747 am 12 Sep 2013 15:51:42

Acki hat geschrieben:
tom747 hat geschrieben:Gibt es wirklich eine vernünftigen Alternativen zu Carthago Phoenix und Concorde?



Thomas


Whs wolltest Du "keine" schreiben:
Wenn Winter im Vordergrund steht, das Alter des Fahrzeuges mit 10-15 Jahren definiert ist, dann würde ich qualitätsmässig auf jeden Fall bei Concorde und Phoenix schauen.
Da würde ich persönlich den Carthago sogar weglassen ...



Natürlich wollte ich keine schreiben :-(

aber warum würdest Du Carthago weglassen?



Tom

tom747 am 12 Sep 2013 15:53:53

Und nein Winter steht nicht im Vordergrund wir wollen es aber mal versuchen. Bis ich mir das WOMO zugelegt habe hatte ich ausser bei Rock am Ring 85 und 86 keine Nacht auf einem Zeltplatz verbracht. Und mit dem WOMO war ich mittendrin unter den Campern und fand es Klasse. Wenn das mit dem Wintercamping genauso wird ist das Klasse



Tom

thomas56 am 12 Sep 2013 16:01:28

tom747 hat geschrieben:Wenn das mit dem Wintercamping genauso wird ist das Klasse


ich finde Wintercamping sogar noch klassiger.
Aber um es auch durchweg geniessen zu können, muss es für mich heute ein Winterfester sein!
Früher reichte auch ein Wintertauglicher.

tom747 am 12 Sep 2013 22:04:51

Ich wollte keine Diskussion eröffnen Heck oder Fronttriebler beides hat seine Vor und Nachteile.
Ich will halt einen Hecktriebler warum auch immer.

Es war nur die Frage gibt es qualitative Alternativen zu den "Premiummodellen von Chartago Concorde Phoenix und wie sind Eure Erfahrungen damit.
Ok 8m darf er auch lang sein.



Tom

eaglesandhorses am 12 Sep 2013 22:12:29

Wochner, Bimobil ect.

tom747 am 12 Sep 2013 22:25:07

Danke für die Prompte Antwort
Wochner habe ich auf ANhieb bei mobile nicht gefunden und Bimobil sprengt den finanziellen Rahmen :-(



Tom

Acki am 13 Sep 2013 05:55:46

Carthago von vor 10 Jahren ist für mich nicht vergleichbar mit C und P.
(Ganz ehrlich gesagt: auch heute noch nicht ... :oops: )

eaglesandhorses am 13 Sep 2013 07:36:53

Da gäbe es dann noch Bocklet oder Dopfer, wobei günstiger wird's damit auch nicht

heiinjoy am 13 Sep 2013 15:29:10

Hallo Tom 474,

wir fahren unseren Concorde Credo 745 auf Iveco mit Diff.-Sperre auch im Winter. Bisher haben wir nur gute Erfahrungen mit der Winterfestigkeit gemacht. Die tiefste Temperatur war über 3 Tage -28 Grad C. Die Fahrten auf schneebedeckter Fahrbahn sind, auch bei Berg- und Talfahrten ausgezeichnet (Winterreifen von Michelin). Wir haben bisher weder Schneeketten noch die Diff. Sperre gebraucht, auch nicht beim Rangieren auf dem CP.
Dies mal für Dich zur Einschätzung.

Viele schöne (Winter-) Urlaube

Heiinjoy

Gast am 13 Sep 2013 15:48:14

tom747 hat geschrieben:Ich wollte keine Diskussion eröffnen Heck oder Fronttriebler beides hat seine Vor und Nachteile.
Ich will halt einen Hecktriebler warum auch immer.

Es war nur die Frage gibt es qualitative Alternativen zu den "Premiummodellen von Chartago Concorde Phoenix und wie sind Eure Erfahrungen damit.
Ok 8m darf er auch lang sein.



Tom


Wir haben einen großen Hymer, 8,20m Länge, Iveco, Heckantrieb, absolut winterfest (Alde, Zusatzheizung, Webasto usw.) Die Länge war noch nie ein Problem um irgendwo unterzukommen. Und - wir haben "Erfahrung", vorher hatten wir einen Frontantrieb. Sind absolut zufrieden mit unserem Womo.

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