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Vorab ein Hallo an Alle, verbunden mit besten Wünschen für das Neue Jahr
Vor Kurzem ist mir ein Wohnmobil, Fendt 560HK, kurzer Radstend, Basisfahrzeug ein Fiat Ducato 280, 2,5TD, zugelaufen. Den Zustand des Basisfahrzeugs, 189.000km, möchte ich als altersentsprechend akzeptabel bezeichnen. Der Aufbau zeigt deutliche Schäden.
Mein Ziel ist es, diesen weitestgehend in einen ordentlichen Zustand zu versetzen, um mit dem Fahrzeug Urlaubsfahrten unternehmen zu können. Gern würde ich mir von den erfahrenen Aufbauspezialisten, halt von allen, die mit so etwas bereits Erfahrungen gemacht haben, beraten lassen, deren Tips hören. In den letzten Wochen habe ich das Fahrzeug abgedeckt, die Einbauten ausgebaut .. eine erste Schadensbesichtigung vorgenommen. Davon ein paar Bilder.
Gerade hinten sind die Schäden recht groß. Hinten links ists momentan auch deutlich Naß. Die anderen Schäden sind recht trocken.
Die letzten 3 Bilder zeigen den vorderen Aufbaubereich, ab Führerkabine. Deutlich sichtbar sind auch hier Wasserschäden. Die Wände sind sehr instabil, fast befürchte ich, dass in Fensterhöhe nicht mehr viel "Längsholz" zusammen ist.
Meine Fragen: -Kennt jemanmd von Euch den Fahrzeugtyp genauer, wäre es möglich, dass die gesamte Innenrückwand nicht original ist? -Der Aufbau ist in großen Bereichen aus GFK-Formteilen gefertigt. Dach, Rückwand, Alkovenunterschale, Übergänge vom Führerhaus zum Aufbau, Seitenverkleidungen unten, sind aus GFK. Ergeben sich daraus Vor- oder Nachteile betreffs Wasserdichtheit, Schäden dahinter, darunter? - Wie oder wo, würdet Ihr mit der Instandsetzung beginnen?
Hallo Emil, frohes Neues wünsch ich dir... Du weist schon dass das was du da photografiert hast kein "kleiner Wasserschaden "ist :eek: . Das wird dich einige tausend €uronen kosten, nur an Material... Wie dem auch sei.... Wenn ich mir die Bilder so anschau würde ich mit dem Boden anfangen. Und solltest du nicht vorhaben ganze Bauteile zu ersetzten, so wie ich das bei meinem Dach mache, solltest du behutsam ans abreißen gehen. Wen du zuviel auf einmal wegnimmst bleibt der Rest nicht mehr Stabil. GFK hat den Vorteil dass es recht einfach mit Epoxit und Glasgewebe zu reparieren ist. Auf jeden Fall musst du mal Stück für Stück die Wände und den Boden aufmachen um zu sehn wie der Zustand unterhalb der Verkleidung ist... Dort können dann noch mehr unangenehme Sachen zum Vorschein kommen. Bei den letzten drei Bildern sieht es aus als sei die Wand gestrichen.wenn das Latexfarbe oder Kunstharz ist kannst du über den Zustand dahinter nur spekulieren...
Was dir helfen kann den Weg des Wassers besser nachzuvollziehen ist wenn du dir ein Feuchtemessgerät anschaffst und dir einen Plan mit den einzelnen Messungen erstellst. Das hilft dir zu Enscheiden wo es nötig ist aufzureißen....
Gast am 02 Jan 2014 11:20:27
Hallo Emil, wende dich an den Experten des Forums Turbokurtla --> Link Er hat sehr große Erfahrung mit dem reparieren solcher Schäden.
Anzeige vom Forum
snurfer am 02 Jan 2014 12:31:06
Moin Emil,
aus eigener Erfahrung mit einem altem Wohnmobil und dessen Erhaltungskosten kann so ein Projekt recht kostspielig werden. Gerade dann, wenn nach erfolgreicher Restauration noch unvorhergesehene Fahrzeugkosten für die Technik hinzukommen.
Da man so viel Mühe, Zeit und Kosten in so ein Fahrzeug reingesteckt hat, will man dann auch nicht gleich aufgeben und investiert munter weiter. Es wird somit meist zu einer Kostenfalle.
Daher stellt sich hier erst einmal die Frage, ob das Basisfahrzeug noch mind. 6 - 8 Jahre durchhalten wird, da sich sonst der Aufwand in meinen Augen nicht lohnt. Was hat der TÜV gemeint ? Gibt es Problemzonen an den tragenden Bauteilen ? Was macht der Rost ? Meist denken wir immer nur an die Bremsen und den Auspuff. Aber ab einem bestimmtem Fahrzeugalter kommen dann auch noch der Kühler, Leitungen, Schläuche, Dichtungen und Elektrikprobleme hinzu.
Lohn sich der ganze Aufwand ?
Das entscheidende ist, ob die Bodeplatte noch genügend Stabilität hat und wie Deine tragenden Stützen und Versteifungen aussehen. Die Innenverkleidung und die Einbauteile sind das geringste Problem.
Ich denke mal, das Du bei fachgerechter Restauration mind. 5000-6000 Teuronen nur in den Aufbau investierst.
Ich wünsch Dir viel Glück.
Cord
rs270550 am 02 Jan 2014 12:57:38
Wie snurfer schreibt, prüfe zuerst das Basisfahrzeug! Bei einer Fahrleistung von fast 200.000 km könnte es sein, daß viele Verschleißteile erneuert werden sollten. Und dann beginnt das Problem der Ersatzteilbeschaffung. Und der TÜV schaut bei Fahrzeugen dieses Alters wirklich nenauestens hin! Irgendwas ausgeschlagen? Radlager? U.s.w.! Gibt es bei Dir in der Nähe eine Fiat- oder Peugeot-Werkstatt in der noch ein älterer Mitarbeiter arbeitet, der diese Fahrzeuge noch kennt? Der könnte Dir Auskunft darüber geben, was da so normalerweise verschlissen ist. Du scheinst ja RICHTIG verliebt zu sein, aber zuerst ist jetzt ein kühler Kopf angesagt. Ich wünsche Dir viel Erfolg! Rolf
SvenHedin am 02 Jan 2014 14:03:41
Ich glaube der wirtschaftlich sinnvollste Rat ist: Verschrotten.
Jürgen
Gast am 02 Jan 2014 14:22:19
Moin
Lasst mal die Kirche im Dorf. Wenn man/der Threadstarter das ordentlich durchplant, muss der Aufbau nur ein paar hundert Euronen, je nach Aufwand und Materialwahl kosten. Wie man da auf tausende kommen soll ist mir schleierhaft. Solange die Basis das erlaubt lohnt der Neuaufbau immer, denn ein wirklich gut erhaltenes Womo kostet meist deutlich mehr als die Reparatur. Zudem macht das basteln doch auch richtig Spaß! Wenn dem nicht so wäre, würde der Threadstarter das auch nicht machen...
Christian
snurfer am 02 Jan 2014 15:33:13
christianka6cr hat geschrieben:Moin Zudem macht das basteln doch auch richtig Spaß! Wenn dem nicht so wäre, würde der Threadstarter das auch nicht machen...
Christian
Moin Christian,
wie Du so schön schreibst: "basteln". Genau das sollte man bei einem Wohnmobil nicht machen. Stell Dir einfach einmal vor, das nur punktuell gebastelt wird und bei der ersten stärkeren Bremsung der Aufbau Risse bekommt und neu undicht wird. Dann sind auch schon die paar hundert Euro unnütz ausgegeben.
Wenn schon Restauration, dann fachlich richtig. Verkleidungen komplett ab und die vergammelten Holzständer und Traversen erneuern und auch eine richtige Isolierung einsetzen. Auf keinen Fall die vergammelte schimmlige Isolierung drin lassen. Dann eine neue Verkleidung aus Sperrholz einbauen. Zuvor wird aber auch noch die Bodenplatte Rotte Stellen aufweisen. Theoretisch müsste die Platte dann auch erneuert werden. Und wie willst Du so etwas mit ein paar hundert Euro machen ? Würdest Du danach wieder die vergammelten Schrauben, Schläuche, Kabel, Verbinder etc. einbauen. Sicherlich nicht !
Ich selbst habe früher diverse VW-Busse ausgebaut und weiß daher, was für Kosten entstehen können. Für einen T3 hat man damals schon je nach Ausstattung 3000 bis 5000 DM ausgegeben. Der T3 war kalkulierbar.
Ein Wohnmobil, wie oben vorgestellt, ist nicht kalkulierbar, weil noch gar nicht der gesamte Wasserschaden sichtbar ist. Des weiteren wird durch die Demontage noch weitere Probleme entstehen. Verbindungen zwischen der Bodenplatte und den Seitenwänden werden abreißen und müssen neu abgedichtet werden. Metallische Winkel oder Streben, die der Rost noch zusammenhält, werden verbiegen und abreißen. Müssen also auch erneuert werden. ... Und das alles wird viel Geld kosten. Neben dem Holz und dem Befestigungsmaterial müssen auch noch diverse Dichtstoffe eingeplant werden. Nicht Selikon aus dem Baumarkt, sondern Sikaflex !
Wenn Emil über passendes Werkzeug, Maschinen und vor allem Fachwissen verfügt, und zudem auch die nötigen Euros vorhanden sind, ist eine Menge möglich. Nur da habe leider meine Zweifel. Sorry !
Cord
Gast am 02 Jan 2014 15:40:59
Achso, ich wusste noch garnicht daß Basteln gleichbedeutend mit Murksen ist, aber naja, man lernt immer was dazu... :roll: :roll: :roll: :roll:
Wer spricht hier von Baumarktmülllsilikon? (übrigens mit "i" geschrieben, nicht mit "e", by the way, welches Sikaflex? Da gibt´s gefühlt tausende :lach: ) So genau wie der Threadstarter den Ausbau der Innereien bisher vorgenommen hat mach ich mir keine Sorgen daß er da stümperhaft an den Rest geht wie du das grundsätzlich erstmal unterstellst.
Manmanman..............
Christian
haballes am 02 Jan 2014 15:56:41
Moderation:Bitte versucht beim Thema zu bleiben.
Emil hat oben sehr gut sein Anliegen beschrieben. Auch hat er die Vorarbeit geleistet und recht genaue Bilder eingestellt. Mit der Aussage, seinen Basiswagen und die Rentabilität des Vorhabens zu prüfen, ist ihm genug Vorgabe gegeben.
Ich bin da persönlich auch immer Bedenkenträger, aber ich habe hier subjektiv schon viel schlimmere Kisten gesehen und war über das fertige Ergebnis sehr überrascht. Für manch einen ist die Wiederherstellung die Herausforderung. Kostenaufwand und Zeit spielen dann nur eine untergeordnete Rolle.
Nun geht es um die Hilfe bei der Vorgehensweise.
guenterp_de am 02 Jan 2014 16:59:04
Sven :daumen2: ähnliche Worte hatte ich auch gerade erstellt,leider ist mein Beitrag nicht gelistet. Und im übrigen,denke ich,dass er schon wußte auf was er sich einläßt,denn auf dem ersten Foto sieht man,dass schon sehr viel Tape verbraucht wurde.
Gast am 02 Jan 2014 17:22:56
snurfer hat geschrieben:Wenn schon Restauration, dann fachlich richtig. ........ Und wie willst Du so etwas mit ein paar hundert Euro machen ? Würdest Du danach wieder die vergammelten Schrauben, Schläuche, Kabel, Verbinder etc. einbauen. Sicherlich nicht !
Wirtschaftlich kann man so etwas nicht vernünftig machen, so wie das im Foto aussieht sind alle Wände und Boden stark beeinträchtig ( Thema Schimmel )
Aus Gesundheitlichen Gründen würde ich da keinen drin wohnen lassen, wenn das nicht perfekt saniert ist. Also alles rausreißen und neu machen.
Machen kann man das aber ob es sich lohnt wage ich zu bezweifeln.
Vielleicht nicht das was der TE hören wollte, aber meine ehrliche Ansicht. Das Fahrzeug war offenbar schon lange undicht und das Holz muss raus.
wolfherm am 02 Jan 2014 17:29:23
Schau dir mal die anderen Renovierungsbeiträge an und lass dir nicht von den Pessimisten gleich Angst machen. Da sind schon ganz andere Teile wieder aufgebaut worden - besser als vorher....
Gast am 02 Jan 2014 17:45:15
wolfherm hat geschrieben:... und lass dir nicht von den Pessimisten gleich Angst machen. Da sind schon ganz andere Teile wieder aufgebaut worden - besser als vorher....
So isses. :bindafür:
Zur "Schimmelbelastung": Jeder 2. Kühlschrank in Wohnhäusern ist höher mit Keimen und Bakterien belastet als dieses Womo :lol: Locker bleiben, alles schön wieder aufbauen und das wirklich absolut eigene Womo genießen, denn nach jeder Reparatur/Bastelei ist es mehr das eigene absolute Unikat und wächst es einem immer mehr an´s Herz. Einen fertigen Italienerkarton für 40-50 T-Euronen kann sich ja jeder kaufen und dann hier ne dicke Lippe riskieren. Laaaaaaaaangweilig :P :wink:
Christian
Gast am 02 Jan 2014 17:47:51
emil77b hat geschrieben:, die Einbauten ausgebaut .. eine erste Schadensbesichtigung vorgenommen.
Ich wollte nicht Angst machen, sondern nur klipp und klar sagen, dass die Wände erneuert werden müssen. Also Grundsaniert, Schimmel raus.
Klar kann man das machen, sollte aber nochmals überlegen ob sich das lohnt. Das Fahrgestell mit der Kilometerleistung und ich nehme an, ebenfalls "altersgemäß".
Im Moment kann man noch umschwenken, Fahrgestell als Ersatzteil verkaufen oder alles als Export.
Oder eben viel Holz kaufen gehen.
christianka6cr hat geschrieben: Einen fertigen Italienerkarton für 40-50 T-Euronen kann sich ja jeder kaufen und dann hier ne dicke Lippe riskieren.
Auf jeden Fall kann man damit in den Urlaub fahren. Zur Schimmelbelastung bin ich da anderer Ansicht. Es gibt viele alte Wohnmobile die stinken regelrecht nach Schimmel und ich bin mir sicher, dass es hier auch so ist.
Rumbuddel am 02 Jan 2014 18:02:43
Sieht doch alles gar nicht sooo schlimm aus. Ist halt nur viel Arbeit. Was die Kosten angeht, wird das in einem überschaubaren Rahmen bleiben. Latten, Sperrholz, Styropor ... Schrauben, Winkel, Kleber und Dekalin. Viel wichtiger ist, dass die Elektrik, der Kühlschrank, die Heizung samt Boiler und der Herd funktionieren. Diese Sachen ersetzen, da entstünden richtige Kosten.
Wie vorgehen? Das wichtigste ist doch schon durch den kompletten Ausbau geleistet. Am besten wäre jetzt natürlich eine Halle. Aber von außen mit einer Plane dicht gemacht ist auch schon mal gut. Jetzt alle Undichtigkeiten lokalisieren. Da der Bodenbelag und das Innendekor ja eh komplett weg muss, entlang aller Verbindungen, Übergänge, Klappen, Fenster etc das Sperrholz freilegen und dann sieht man wo es nass ist. Am wichtigsten und als erstes würde ich die Übergänge Wand/Dach, Eckkanten und den Alkoven an sich checken. Morsches Holz raus und ersetzen und die Kanten mit Dekalin und neuen Schrauben ordentlich eindichten. Als nächstes würde ich mir den Übergang Wand/Boden vornehmen. Danach an den Wänden morsches durch neues ersetzen und ALLE! Klappen, Lüftungsgitter, Dachluken, Fenster etc. neu eindichten. Auf die paar Kartuschen Dekalin sollte es dann auch nicht mehr ankommen.
Aber als erstes: Leg alle feuchten Stellen frei, schau wie es dort in der Wand aussieht und poste hier entsprechende Photos. Und wenn Du Fragen hast und nicht weiterkommst ... hier wird Dir geholfen!
Viel Erfolg und Spaß!
Rumbuddel am 02 Jan 2014 18:07:08
Schimmel habe ich auf den Photos übrigens keinen entdeckt, nur vermodertes Sperrholz. Aber wenn vermodertes Holz böse ist, dann sollte man auch den Wald meiden. Im Ernst, faulendes Holz ist nicht gleichbedeutend mit Schimmel ...
katja-jiscon am 02 Jan 2014 18:47:28
Hallo,
wir haben auch ein WoMo gerettet... :) :)
Es war viel Arbeit, aber die Substanz war noch sehr gut.
Für fünf Jahren war das WoMo ein treuer Begleiter. 8)
Kai
Rumbuddel am 02 Jan 2014 18:56:27
:top: RESPEKT!
Gast am 02 Jan 2014 18:57:56
Super gemacht! :ja: Wer so etwas selber machen kann und seine eigene Arbeit nicht rechnet kommt auf diesem Wege zu einem günstigen Wohnmobil.
morena am 02 Jan 2014 19:01:47
ich bewundere alle Leute die Wohnmobile retten... :top:
Gast am 02 Jan 2014 19:05:07
vario614 hat geschrieben:Super gemacht! :ja: Wer so etwas selber machen kann und seine eigene Arbeit nicht rechnet kommt auf diesem Wege zu einem günstigen Wohnmobil.
Genau, wenn die Substanz stimmt alles kein Problem.
katja-jiscon am 02 Jan 2014 19:10:20
:dankeschoen:
ahd250 am 02 Jan 2014 19:41:57
Hallo Emil,
starkes Stück, was Du da vorhast, aber ist ist wohl machbar. Die Aussagen hier im Forum mit "mehreren Tausend" Euronen halte ich für übertrieben, ich denke man könnte etwa mit einem Tausender hinkommen, aber rechne mal locker mit 3-400 Arbeitsstunden. Holz und Styropor ist nicht so teuer, das teuerste werden Kleber, Dekalin und Sikaflex. Da wirst Du einiges von brauchen.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg mit Deinem Vorhaben, und daß Dir mitten drin die Lust nicht ausgeht. :top:
Gast am 02 Jan 2014 22:24:56
Es ist machbar und auch überschaubar :!: Zeit darf natürlich keine Rolle spielen ich werd mal Morgen auf meinen anderen PC schauen und stelle mal Bilder von meinem alten Mobil ein -> den habe ich auch hergerichtet , wenn ich das gepostet hätte , hätten mich auch einige für verrückt gehalten -> dort war der ganze "Hintern" verfault..
Gekostet hat die Reparatur nicht die Welt , nur Zeit sollte man haben :D Das Womo hat mir ein Paar Jahre gute Dienste geleistet und verkauft habe ich das Fahrzeug mit 230000 km und lief und lief und........ Nur den Rost wollte ich nicht mehr beseitigen , das wäre mir doch zu viel Arbeit geworden, aber wäre machbar gewesen ..
emil77b am 02 Jan 2014 22:29:02
Liebe Leuts,
voran ein riesengroßes Dankeschön für die zahlreichen Antworten, Hilfen.
Nun könnte man sagen, einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul. Ganz so ist`s und war`s aber nicht. Ich hatte das Womo vor gut einem halben Jahr beim Vorbesitzer gesehen .. und ja, man kann schon sagen, mich darin verliebt .. in das Gesamtkonzept, den Innenraum. Mit einer kleinen Info zu mir, meinen nun immerhin 55 Lebensjahren, einer abgeschlossenen Tischler-Ausbildung in erster Berufung, Kfz- Schlosser- und -Meisterausbildung in zweiter, Hobbybaumensch durch und durch, möchte ich den Zweiflern ein kleines bischen den Wind aus den Segeln nehmen. Da riecht nix muffig und nach ein paar Blicken unter das Mobil weiss mancher auch, was Ambach ist. Knapp 200 km bin ich vor Abmeldung mit dem Teil zur Probe gefahren. Haja sicher geht an ner alten Karre mal was kaputt, so ist das Leben halt 8) Aso ja und Rost am Fahrwerk, Bremsleitungen Etc. .. hab nix gravierendes entdeckt ;D
Ich möchte mich bei denen bedanken, welche in diesem Forum Ihre Auf- und Ausbaugeschichten gepostet haben, mir einen grossen Teil des Muts zu diesem Unternehmen eingeflösst haben. Ich möchte mich bei meinem Womo bedanken, welches mich grosszügig beschenkte
gefunden unter der Duschtasse.
Ich möchte mich bei einem Baumarkt bedanken, welcher mir zu Sonderpreisen ein ordentliches Stück Holz verkaufte .. weiss gerade nicht wieviel das ist, jedenfalls Hobelware 30x95, für einen sehr guten Preis.
Ein bischen was an Sperrholz gabs ebenfalls recht günstig .. haja, Bauschaffende sind wie Pilzesammler :D
Für Ihre Antworten besonderen Dank an Stefan, Rum, Sven .. und andere
Ich denke, es wird Zeit die Leisten und Verkleidungen im Außenbereich zu demontieren. Gehabts Euch gut .. ein angenehmes Wochenende, da hinein starte ich morgen von der Arbeitsstelle aus gleich, ich werde weiter berichten
Emil
Gast am 02 Jan 2014 22:44:54
Na dann viel Erfolg wünsche ich Dir, da hast Du ja einen guten beruflichen Hintergrund. Hättest Du auch im ersten Beitrag schreiben können. :D
Dann hast Du sicher auch Zugriff auf vernünftige Maschinen und helfende Hände etc.
kitally am 02 Jan 2014 22:48:34
ist ja witzig, wer versteckt Hunnis unter der Duschtasse?
mcheavensown am 02 Jan 2014 23:00:36
Finde ich SUPER was du da vor hast....
Freue mich auf Bilder wie es wieder aufgebaut wird.....
aus Aschaffenburg....
Gast am 02 Jan 2014 23:41:03
christianka6cr hat geschrieben:........ Einen fertigen Italienerkarton für 40-50 T-Euronen kann sich ja jeder kaufen ........
:embarrassed: WOW - offensichtlich mach ich ganz krass was falsch........hätt' ich doch bloß bässer inne Schuhle auffepast....... :oops:
Gast am 02 Jan 2014 23:46:26
kitally hat geschrieben:ist ja witzig, wer versteckt Hunnis unter der Duschtasse?
Da hat er das Geld für das Styropor und die Dachlatten schon wieder raus! Das mausert sich zum Renditeobjekt! ;D
Gast am 03 Jan 2014 00:26:58
AMBTD hat geschrieben:..hätt' ich doch bloß bässer inne Schuhle auffepast...
Das wäre eine der möglichen Optionen gewesen.
Christian
Gast am 05 Jan 2014 13:40:42
Zur Aufmunterung :D So sah mein erster aus :
Nachher: Viel Arbeit , aber machbar und wir hatten noch viel Freude am Mobil ... Schwerpunkte sind immer die Verbindungspunkte Leiter bzw. der Fahrradträger , die sind potentielle Nässe Verursacher, durch Fehlerhafte Schraubverbindungen bzw. Befestigungspunkte ...diese gut Abdichten , auch wenn es einmal" unschön "rausquillt ! Oft geht dann die Nässe bis in den Fahrzeugboden ...
emil77b am 05 Jan 2014 23:38:29
Weiter geht`s, ich nenne das Kapitel "Tapete raus"
es gab positives und negatives Neues zu entdecken. Positives, in einigen Bereichen der Seitenwände ist noch recht viel trocken. Negatives, Im Heckbereich hats auch einen Teil der Decke erwischt, von der rechten Seite ist Wasser, etwas weiter vorn, eingedrungen.
Über der Tür scheint eine nicht Sperrholzplatte eingebaut zu sein, kennt das wer?
Eigentlich sollte das GFK-Dach bis unter die Innendecke reichen, wie das Wasser dort eingedrungen ist, weiß ich bislang noch nicht.
Die Wand vorn rechts, im Fensterhöhe sehr instabil.
Im Mittelbereich siehts deutlich besser aus ;D
Links vorn wieder ein recht deftiger Schaden ..
in der Mitte dagegen nicht viel dramatisches
Noch einmal ein Bild von der hinteren rechten Ecke, oben ..
hier sit recht gut erkennbar, wie sich die Dichtmaterialien zwischen Seitenwand und Decke, Rückwand und Decke unterscheiden. Überhaupt ist die Dichtmasse, an allen Kanten der Rückwand, mehr raufgeschmiert als eingefugt. Ich äußerte ja Bereits einmal den Verdacht, dass die Rückwand ev. zu früherer Zeit erneuert wurde.
Hallo Katja und Kai, solltet Ihr ausführlichere Bild- oder Textbeschreibungen, -aufzeichnungen, Eurer Heckreparatur haben, immer her damit.
Hallo Carste, Meier 923, Kennzeichentechnisch, P / HVL , sind wir ja Nachbarn. Gerne höre ich mir Deine Reparaturerfahrungen persönlich an.
Jupp das sollte es für Heute gewesen sein, wenn Euch hilfreiches einfällt, immer her mit Euren Tips. Leider rauben Logistik, Selbstversorgung, Planung und das Anfertigen von Auf-Zeichnungen ne menge Zeit. Vielleicht komme ich am nächsten WE dazu, einen Teil des Bodenbelags zu entfernen. Das Zeug klebt wie die Pest am Boden :(
Auf der Heimfahrt fiel mir ein, dass Martin1959 mal was von nem rausgefallenen Fenster berichtet hatte. Hm, ich hoffe, meine sind am nächsten WE nocht dort wo sie hingehören. Glaub ich hätte die, speziell das rechte erschien mir nach abschrauben des Innenrahmen sehr lose, sichern sollen :?
Emil
wolfherm am 05 Jan 2014 23:54:00
Ich drücke dir die Daumen. Du schaffst das... :D
Gast am 06 Jan 2014 00:05:04
Oh Emil Viele bekommen jetzt das stöhnen bei den Bildern :eek: , ist echt heftig der Schaden. Ich hoffe du planst genug Zeit ein, denn normalerweise muss die ganze rechte Wand weg !und nicht nur die. Ich glaube , das ich einmal auf ein Bier vorbeikommen muß um ein genaues Bild zu bekommen :D .. Tips gibts hier gute, wie ich es gemacht habe kann ich dir vor Ort Erklären, denn Dein Schaden ist ein anderes Kaliber. aber:wo ein Wille, da ein Weg :|
lucky01 am 06 Jan 2014 00:21:33
Also,ich halte mich für sehr belastbar und hab auch schon vieles gemeistert,aber für dass Hier hätte ich echt keinen Nerv. :? . Bin echt auf das Endergebnis gespannt,schau hier auf jeden Fall täglich rein :ja: .
katja-jiscon am 06 Jan 2014 00:49:09
Hallo Emil,
meier923 hat geschrieben:aber:wo ein Wille, da ein Weg :|
Wir sind den Weg mit viel WILLE und Spass an der Aufgabe gegangen.. :) :)
hier noch ein paar Bilder von unserem "Neubau"
Der Anfang:
Entrümpeln:
Neuer Bodenaufbau auf einer Siebdruckplatte...
Das Fachwerk steht....
Oh, im Werkzeug vergriffen.. :)
Die erste Wandverkleidung....
und der Rest der Rückwand....
Viele, viele Tage (Wochen) später...
Noch einwenig polieren und ab geht´s.... :) :)
so Emil ich würde sagen die "nächsten Tage" hast Du mehrere Aufgaben :D :)
Wir haben beim Aufbau viel Spass gehabt, aber ich bin auch froh das wir uns ein anderes WoMo geleistet haben.. :)
Kai
Gast am 06 Jan 2014 00:55:21
Ich habe nun die Bilder ein wenig "sacken"lassen, dein Hauptproblem ist Dein Dach ! Die meisste Feuchtigkeit kommt von Oben , Verbindung Alkoven und die Verbindungsnaht der hinteren Dachhaut. Die Nässe ist bis zur Bodenplatte durch.Du hast auch richtig erkannt, das die Heckwand schon einmal erneuert wurde.Original ist es nicht mehr.Du musst das Mobil komplett entkernen. Bis auf das Alugerippe! Achtung , aber immer Etappenweise, denn sonst fällt es zusammen wie ein Kartenhaus! Matrerialmässig wirst du keine Bank überfallen müssen, Zeit und Arbeitskraft dürfen aber keine Rolle spielen.Caravankleber von Ruderer bzw. Dekalin und Sikaflex kannst du aber schon ordern, genauso wie Sperrholzplatten und Styropor, bzw. Styrodur in der benötigten Stärke.Mach auch gleich die Elektrik neu wenn du dabei bist. Wenn du Hilfe benötigst, bekommst du sie hier und ich wohne ja nicht sehr weit weg :wink Ps:Ich habe täglich mit Kfz Elektrik zu tun :wink:
WOW KAI Habe die Bilder gesehen nachdem ich meinen Beitag absenden wollte R E S P E K T :daumen2: :daumen2:
emil77b am 06 Jan 2014 02:09:15
hallo kai,
Dank Dir für die Bilder. Da sieht man doch was alles geht .. heisst, so ein bischen Wasserschaden wird man doch wohl hinbekommen. Ich kann ja wenigstens noch ermitteln wo und wie was war, wieder werden soll :ja: Ist das Holzgerippe außschließlich geklebt, oder noch irgendwie formschlüssig verbunden? Meinen Grossen Respekt auf diesem Weg. Hoffe bei Detailfragen wieder anklopfen zu dürfen
Emil
emil77b am 06 Jan 2014 02:38:58
Hallo Carsten,
Vielen Dank für Dein Angebot. Der Camper steht allerdings nicht bei mir zu Hause, sondern auf meinem WE-Grundstück, hinter Treuenbrietzen, also vielleicht nicht so ganz um die Ecke. Wie dem auch sei, man kann ja auch mehr als ein Bier trinken, damit die Anreise lohnt :D Vorher wäre es sicher sinnvoll, wenn ich die Kiste noch ein bischen weiter zerlege.
Wie ich eingehend schrieb, hat das Womo, im Unterschied zu den meisten hier gezeigten, diverse GFK-Schalenteile. so auch das Dach. In folgender Abb. vielleicht etwas besser zu erkennen. Wie die Innenteile mit diesen Schalenteilen verbunden sin, ist mir derzeit noch unbekannt.
Heisst, direkte Eckprofile im Dachbereich gibt es, soweit sichtbar, nicht. Die Dachunterkante liegt je mindestens 5cm unter der Dachoberkante. Die umlaufenden Profile sind mir als Einlaufstellen bekannt. Beim Dach hinten werde ich mal raufschauen müssen. Die Reelinghalter kämen in Frage.
Auch die Rückwand besteht aus einer großen GFK-Schale. Momentan mein Favorit fürs entfernen von Außenteilen :D .. wenns dann geht?! .. Aussteifrüstung in die Karre, anschließend Rückwand (Holz) raus, Boden und Wände im Heckbereich erneuern .. soweit die Theorie 8)
Auf bald,
Emil
emil77b am 13 Jan 2014 00:59:18
Hallo Ihr Lieben, weiter geht`s,
das Fahrzeugheck ist inzwischen von den Anbauteilen auf der GFK-Rückwand befreit, die Aluleisten hinten sind ab. Die rechts hinten ist bockig, dh. so fest angeklebt, dass ich an der nicht weiter gemacht habe, will es am nächsten WE mit anwärmen probieren. Links unter dem Tape gabs keine Abdeckleiste, dafür einen breiten Spalt :eek:
Innen habe ich an 2 weiteren Stellen den Bodenbelag entfernt. vor der Einstiegsstufe sieht das Sperrholz wie neu aus, im Bereich hinter dem Beifahrersitz nicht ganz so gut, aber nun auch nicht gerade zum Gruseln :D
Die Resttapete an den letzten größeren Flächen ist nun ab .. ohne neue Katastrophen. Anschliessend gings an die nasse Ecke ran. Von der Seitenwand und Rückwand sind ein ganzer Bereich freigelegt, Sperrhol ab, das völlig vergammelte hinterste Stehholz der linken Seitenwand ist raus, Die GFK-Schale der Rückwand links lose .. Hurra, die geht also abzunehmen. Die Ecken oben und insbesondere unten sehen schon ziemlich schlimm aus. Im Boden wurde bereits zu früherer Zeit, auch hinten links, eine Rep-Platte eingebaut.
Mal sehen, wie es am nächsten WE weitergeht. An einer Stelle in der oberen dachecke hinten links, schaut mir das Licht verdächtig stark durch. Vielleicht die Wassereintrittsstelle.
Meine aktuellen Fragen:
Wie bekomme ich den PVC-Bodenbelag am besten raus, ohne den mit aller Gewalt runterzureißen, hat jemand damit Erfahrung? Hilft bei der, offensichtlich mit Dekalin, geklebten Aluaußenleiste erwärmen mit nem Fön, um diese leichter abzubekommen? Wie viel von dem Inenn auf die Aluaußenhaut geklebtem Sperrholz muß runter? Leider scheint die äußerste Schicht am gammeligsten zu sein, man kann es auf dem Bild unter dem Fenster recht gut erkennen.
Vielen Dank für Eure Hilfe
Emil
murzel am 13 Jan 2014 09:15:11
Hallo Emil, zu dem PVC Belag. So etwas mußte ich letzt bei mir im Haus rausreißen :? Da er vollflächig Verklebt war ging es nur mit einem "Stripper" Das Ding ist wie ein gedopter Multimaster! So etwas kann man im Baumarkt mieten. Du mußt nur aufpassen das du die Bodenplatte heile lässt. und viel Erfolg
Arne
katja-jiscon am 13 Jan 2014 12:21:15
Gut das mein Projekt abgeschlossen ist. :) :)
Versuche mal den PVC-Boden vorsichtig mit einem Heißluftfön zu erwärmen vieleicht hilft es. :?: :?:
Aber wir hatten trotz der vielen Arbeits-(Freizeit)stunden viel Spass.
Weitermachen..alles wird Gut :!: :!:
Kai
emil77b am 13 Jan 2014 23:17:09
hi Arne,
denk son Stripper wäre nich schlecht, soweit ich das übers net rausgefunden habe, haben die OBI-Leuts jedoch nur was für grosse Flächen im Verleih.