Nicht repräsentativ, aber authentisch. Danke :)
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Nicht repräsentativ, aber authentisch. Danke :)
Habt Ihr das gesehen? Kurz zusammengefasst: ein paar Tage im Leben eines Egoisten und eines Chaoscampers. Die Reiseroute... Somalia... :lol: Ist das noch naiv oder schon dumm? Ich hab es gesehen. Und ich würde wahrscheinlich auch alleine reisen. :eek: ;D Wenn ich alleine wär. Ich bin wirklich ein Eigenbrödler mit authistischen Zügen und wir gehen uns zuhaus recht viel aus dem Weg und haben in vielen Dingen völlig verschiedene Ansichten und Interessen. Aber wenn ich 8 Jahre unterwegs wäre und nur zu Besuch käm, dann würde Edda mir einen dicken Vogel zeigen. Gerade, wenn wir beide unterwegs sind, dann finden wir mehr Zeit und Gemeinsamkeiten als im Alltag. Mit Verlaub, da hat der Herr sich während der ersten und einzigen gemeinsamen Reise so ziemlich daneben benommen. Vielleicht gepupst oder zu oft Bäuerchen bei den dünnen Wänden. Und man darf nicht 17 Stunden fahren, wenn die Holde keinen Bock mehr hat. Positiv die Aussage der wohnmobilierenden Wohnfeministinen. Das sie Haus und Hof verkauft haben, weil sie sich im Wohnmobil heimeliger fühlen. Das geht mir 1A genauso und ich behalte es mir deshalb als ein besonderes Freizeitvergnügen vor, solang ich arbeiten muss. Schon wenn ich mich abends oder am Wochenende nur reinsetze, dann gehen mein Mundwinkel mehrere Zentimeter nach oben. :) Und ich hoffe, daß ich im Alter gesund bleibe und auch möglichst oft mit dem Wohnmobil reisen darf. Der aussteigende Zimmermann? Wagemutig! Hoffentlich geht´s gut. Früher gab es viele davon. Viele Länder, die er durchreist, hab ich besucht. Auf diese Art zu Reisen, mit dem Material, das traue ich mich nicht mehr, obwohl ich weiß das es geht und ich Leute kenn, die es genossen haben. Und wenn es ihm gut tut, dann ist es richtig. Außer vielleicht Somalia...da könnte er sich schnell eine Bleivergiftung einfangen.
Eher doof .. und chaotisch :( Der kriegt schon seine Abfahrt um ein Jahr lang nicht gebacken, dann seine Fahrzeug-Beschriftung nicht rechtzeitig (das iss ja mal ein gaaanz wichtiger Punkt der Ausrüstungsliste ). Und dann will der auf so einen Trip gehen .. :gruebel: . Ist halt in Wirklichkeit schon komplizierter, als nur mit dem Zeigestock auf der Weltkarte rumzufuchteln .. Der ganze Bericht, wieder mal .. :roll: . Warum können TV-Redakteure der Versuchung nicht widerstehen, aus "Camping-Themen" in erster Linie was belustigendes und nicht nachvollziehbares zu machen, gegart mit ein paar "schrägen Typen" .. ist die Lust am Reisen in einem Campingfahrzeug wirklich so wenig verständlich für die "breite Masse" .. :nixweiss: Ich schau mir jetzt so was nicht mehr an .. :!: Es ist halt immer schwierig im Vorhinein die geeigneten "Schauspieler" für solch eine Reportage zu finden, zumal man ja nie weiß, wie sich das ganze mit der Zeit entwickelt. 30min Film sind halt 1 Jahr Drehbegleitung ;-) Da wir selbst guten Kontakt zu einer Journalistin besitzen und auch schon auf der Drehliste von 37° standen, wissen wir ein wenig, was da alles im Hintergrund abläuft. Ich habs auch gesehen, die Diskussion wär schon interessant, kann man das nicht unter "Leben im Wohnmobil" einräumen, ihr Mods?
Das hätte mir glaube ich deutlich besser gefallen. :ja: Woran ist das bei Euch gescheitert? Hi, ich fands prinzipiell nicht schlecht. Nur was ich immer schlecht finde: die Leute, die solche Themen fürs TV herstellen haben vermutlich von dieser Urlaubs- bzw. Lebenseinstellung nicht viel Ahnung, heisst, sie sind keine Camper oder Wohnmobilisten. Aus diesem Blickwinkel fällt dann so eine Reportage auch aus. Löst doch bei vielen, die Wohnmobil oder Campen prinzipiell ablehnen, nur kopfschütteln aus und bestätigt sie in ihrer Meinung, was das alles für Deppen und Chaoten sind. Bei dem Zimmermann konnte ich auch nur den Kopf schütteln. Dachte mir, wenn noch nicht mal die Vorbereitung, sprich der Anstrich des Womo fertig wird, was soll das werden. Aber vielleicht täuscht man sich auch, er setzt Prioritäten. Schön, dass er wenigstens eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen hat. Dieter
Wir waren schon in den Vorabgesprächen, leider wurde da eben schon dieses Thema von einem anderen Journalisten bei ZDF eingereicht. Mehr wird aber nicht verraten, man weiß ja nie... ;D Bei mir haben sich schon zwei Fernsehleute gemeldet, da war ich noch gar nicht los. Die eine kam über AMUMOT, war glaub ich vom SWR und ganz nett, mit der habe ich gemailt und auch ein, zwei mal länger telefoniert. Aber dann ist ihre Idee vom Sender gekippt worden. Der andere kam per E-Mail von Galileo (Pro 7) und das Format sollte heißen "Deutschland, deine..." Das schreit doch nach Klischee Bedienung, dem hab ich nicht geantwortet. Wenn man sich dabei nicht zum Affen machen muss, hätte ich nix dagegen. Ich kenne Leute, die den Orgel-Dieter persönlich kennen. Der hatte natürlich seine Gründe, nicht mit dem Franz mitzufahren. Demnach waren die Szenen mit Orgeldieter im Herbst 2013, also ist der Franz kurz danach losgefahren. Aber keiner weiß, wo der jetzt ist. Beim Orgeldieter im Blog taucht der Franz so zwischen September und November auf, aber ich habs selbst noch nicht gelesen, da muss ich endlos Bilder runterladen, das geht im Moment nicht so wirklich schnell. Hängen bleibt irgendwo, dass der Franz ein Chaot und der Herbert ein Egomane ist. Aber wenigstens haben sie sich um eine faire Darstellung der Lebensform als solcher bemüht, fand ich zumindest. :wink: --> Link War im Fernsehtipptröt und einige von uns haben es gesehen und schon fleißig diskutiert. Deshalb hab ich es mal hier eröffnet. Interessierte finden die Sendung zum "Nachschauen" noch eine Zeitlang in der Mediathek. Ein Egoist, ein Chaot und ein paar feine Impressionen. Dann kopier halt die Beiträge aus dem TV-Tröt auch hier rein .. :) Schon passiert. Bin kein D-Zug. :thema: :D Schön das es noch Leute gibt die ihren Blog pflegen!! So mancher Bergbewohner hält es ja nicht mehr für nötig :D Ja, das ist echt eine Frechheit :-D Ich habe die Sendung auch gesehen und sie hat mein Vorurteil, dass es viele Aussteiger gibt, bei denen die vermeintliche große Freiheit des ewigen Reisens, nichts anderes als eine Flucht ist. Flucht vor der Unfähigkeit im normalen sozialen Umfeld zu leben oder Flucht aus einem Leben, dass zu Hause an Grenzen gestoßen ist, die unüberwindlich scheinen. Lediglich die beiden Frauen schienen mir das zu leben, was sich hier doch so manch einer für die Zeit eträumt, wenn er einmal nicht mehr arbeiten muss. Also ich habe den Bericht auchgesehen und halte ihn für ein übliches Fernseh Fake!!!! Der Opa im Frankia wohnt zwischen Lübeck und Eutin und träumt davon einmal um die Ostsee zu fahren aber das hat er in 8 (ACHT) Jahren nicht auf die Kette bekommen?????????? Braucht im Winter alle 2 Tage neues Gas und hat bei einem VI noch nicht einmal einmal eine Winterhaube für die Frontmaske???????? Dann noch die rührseelige Geschichte mit der Fau, ööööööch nööööö, da wurden aber sowas von Klischees bedient. Dann der Zimmermann mit Afrika, die Länder, die er bereisen will sind KRIEGSGEBIETE und zwar der übelsten Art, da schneiden sie Menschen den Kopf ab, weil sie da sind, einfach so!!! Einen Grund braucht es da nicht und er will da Häuser bauen, ja ne is klar. Meine Oma sagte schon, "das muss stimmen, stand schließlich in der Zeitung!!!" Nächsten Dienstag im WDR kommt noch so ein lustiger Bericht, Überwinterer in Itakien, ich glaub zwar den kenne ich schon aber naja, mal ansehen. Nur meine Meinung Matthias Hab die Sendung auch gesehen, kann irgendwie alles nachvollziehen. Allen gemeinsam ist ja der Wunsch, auf Dauer unterwegs zu sein. Wer sich unterwegs Arbeit sucht um über die Runden zu kommen, warum nicht, er ist unterwegs, was die meisten anderen eben nicht schaffen. Wenn ich könnte wie ich wollte wäre ich auch dauerhaft unterwegs. Schon vor 20 Jahren habe ich Surfer in Tarifa bewundert, die dort in ihren Fahrzeugen gewohnt haben, sich immer mal wieder Geld als Erntehelfer oder mit irgendwelchen anderen Jobs verdient haben, aber sie haben ihren Traum gelebt. Wie Sven geht es mir auch. Solange ich noch arbeiten muss geht's so oft wie möglich auf Kurztrips oder eben in den Urlaub, in der Hoffnung, im Rentenalter noch so fit zu sein, dass ich die Zeit über viele Jahre auf Achse genießen kann. Sicherlich war das eine oder andere in der Sendung etwas naiv, wie eben rund um Afrika zu fahren und dabei Risikogebiete nicht zu meiden, aber grundsätzlich fände ich es toll, wenn ich sagen könnte, ich bin die nächsten 20 Jahre mal unterwegs... Der Gedanke kam bzw kommt immer mal wieder, aber solange mein Sohn noch so jung ist (gerade erst 8 geworden), kann ich es weder ihm noch mir antun, so lange weg zu sein. Er lebt zwar bei seiner Mutter, aber ist alle 2 Wochen bei uns und möchte jedesmal am liebsten bei uns bleiben...
Da steht im Vorspann des Films beim Autorentext aber was ganz anderes zu lesen: --> Link >> Es war fraglos spannend, dieses ständige Unterwegssein einmal aus nächster Nähe kennen zu lernen. Eine für mich sehr interessante Lebensalternative, nicht zuletzt deshalb, weil ich selbst mit dem Camper oft auf Reisen gehe, wenn auch nur in den Ferien. Aber dauerhaft so zu leben? Hmm … Michael Petsch << Wer bedient denn nun hier die Vorurteile ? Moin moin, vielen Postings hier merkt man überdeutlich an, dass es allerhöchste Eisenbahn ist, ein Lehrfach Medienkompetenz in den Schulalltag zu integrieren. Obwohl die Generation der Schreiber hier davon nichts mehr hätte. Die ZDF-Dokumentation hatte nicht das Ziel Camping zu zeigen, sondern ungewöhnliche Lebensentwürfe, die sich im wesentlichen mobil Entwicklung gesucht haben. Das war filmisch völlig ok, und inhaltlich gilt selbstverständlich meiner Omas Lebensmaxime: Jedem Tierchen sein Plaisierchen. Ich finde, bezogen auf die Wahrnehmung hier im Forum, es eher aus einem anderen Blickwinkel ganz spannend: Hier gibt es "Wohnmobilisten" die kochen, kacken und duschen nicht in ihrem Mobilheim, robben alle zwei Tage mit dem Feuchtigkeitsmessgerät durch die Kabine und halten es für ultimatives Abenteurertum, wenn sie es per Gruppenreise bis Masuren geschafft haben. Die Protagonisten in der Doku hatten aber eines gemeinsam, nämlich den Mut, ihrem Leben abseits gesellschaftlicher Traditionen eine andere Drehzahl zu geben. Ich finde dafur gebührt Ihnen Respekt und kein kleinliches Gequake dass "Camping" eigentlich ganz anders geht. Und sollte jetzt jemand vermuten, dass bei mir ein Stück Neid mitschwingt: Würde ich durchaus für möglich halten. Mit fröhlichen n Wolf
Ein einfacher Campingurlaub ist auch eine Art Flucht vor dem Hotelurlaub, wo alles durchgeplant ist ;-)
Wie "Camping geht" ... :gruebel: ... darüber ließe sich trefflich quaken. Auch kleinlich, sicher ! Hier jedoch hatte der Bericht mit "Camping" ja wohl überhauptnix zu tun, war wohl so auch nicht gedacht und gewollt. Vielmehr wurden ein paar "schräge Vögel" mal wieder vorgeführt: Ein Egoist, den ich (und sicher meine Frau auch) schon vor 8 Jahren per Tritt verabschiedet hätte, der angesichts der Doku (oder hatte der abgeschnittene Zopf damit zu tun) plötzlich erkennt, daß sein Lebenspartner evtl auch seiner Aufmerksamkeit bedarf. Ein Chaot, der aufgrund seiner persönlichen Umstände wie gescheiterten Beziehungen und unerfüllten Lebensträumen eine Reise wagt und propagiert, die nur im Unglück enden kann. Die Mädeltruppe war dagegen real und erfaßbar - kam aber deutlich zu kurz. Kein Wunder, war ja nicht interessant im Sinn von "schräg" genug. Bin keineswegs sicher, ob nicht besser der Filmemacher selbst die Sache mit dem Lehrfach Medienkompetenz nochmal verinnerlichen und nachholen sollte 8) Ät Wolf: :daumen2:
Mag schon sein, aber meine Meinung halt, ist mir schon in vielen Berichten aufgefallen. Bei Themen bei denen man wirklich was versteht. Ich hatte da auch bedenken, genau wie oben Matthias, dachte mir auch, alle zwei Tage ne Gasflasche im VI, aber noch nicht mal ne Wintermatte drauf, und extra betont, dass er sogar 10 Euro am Tag zahlen muss zum übernachten (passt dann wieder dazu, dass die Nichtcamper gleich denken "man, dafür muss der auch noch zahlen"...und die Ostsee umrunden will wenn er das noch schafft, aber tlw. 17 Stunden durchfährt und deswegen seine Frau das nicht mehr mitmacht.....hat ihn dann auf der Reise verlassen...in Jokkmokk, da biste schon oberhalb der Ostsee, da kannst fast schon anders rum heimfahren :) aber wie gesagt...meine Meinung, vielleicht täusche ich mich auch...und wenn, dann nichts für ungut :) Übrigens: die Mädelstruppe fand ich auch ok. Dieter
Wobei ich mich aber frage weshalb ich mir einen teuren, breiten Monitor geleistet habe, wenn dann nur ein schmaler Ausschnitt davon für Informationen genutzt wird und ich nur noch am rauf- und runterscrollen bin. :eek: Hab ich mir doch etwas anders vorgestellt. Der eine auf dem vollen Ego Tripp, und der andere fürs "normale" Leben nicht zu gebrauchen!! Von wegen Somalia................. :lol:
Nöö Markus, ich kann nur von da fliehen wo ich schon bin. Ich müsste also erst mal All-inclusive irgendwo sitzen, um dann abhauen zu können. Aber weisst du, wir gehören zu denen, die Familie, Freunde, Haus, und Garten genießen und ernten gelegentlich dumme Bemerkungen, weil wir trotz der Möglichkeit, zeitlich unbegrenzt reisen zu können, hier zu Hause sitzen und uns auf den nächsten Urlaub freuen. Und dann auch noch behaupten, dass uns das Zusammensein mit unseren Freunden und dabei auch den Winter zu erleben, lieber ist, als Überwintern zwischen "Gleichgesinnten" irgendwo in Spanien oder Portugal. Wie ihr das macht, finde ich es klasse. Und fällt in meinen Augen garantiert nicht in die Kategorie "Flucht". Moin zusammen, ich glaube das sich einige hier über die eigentliche Sendung 37° erst einmal informieren sollten. In der Mediathek kann man sich viele alte Sendungen anschauen, um das eigentliche Format erst einmal zu erfassen. Gestellt ist hier höchst wahrscheinlich nichts aber sicher kann man da nie sein. Jedoch hat diese Sendung einen anderen Anspruch als Leute lächerlich zu machen. Lebensauffassungen anderen Menschen zu zeigen und und und ... Hier geht es nicht um Camping sondern um Menschen. Opus Hallo, ich denke auch, dass man bei 37° eben gerade nicht Leute vorführen will. Wobei absolut öd-mopsige Durchschnittstypen auch da keiner sehen will. Dass der Franz etwas chaotisch rüberkommt und die versprochenen Malereien und Bullaugen am Auto dann bei der Abfahrt doch nicht dran sind, naja, hat er den Mund etwas zu voll genommen. Ist mir auch schon passiert, ich würde das aber im Fernsehen vermeiden. Wenn er sonst an alles Nötige gedacht hat, wird es wohl gutgehen. Und eine Reiseroute kann man ja ändern, wenn man merkt, hier gehts nicht weiter. Improvisieren muss er da sowieso jeden Tag. Bei Herbert im VI ohne Wintermatten glaube ich, dass das so das schönere Bild fürs Fernsehen gegeben hat. Sah doch echt heimelig aus, sowas wollen die Leute sehen. Als die Kamera aus war, wird er die Matte drangemacht haben. Für mein Gefühl hatte er etwas wenig Solar auf dem Dach, aber noch hab ich ja auch nicht mehr. Flucht: Ja, kann sein, dass man vor irgendwas davon läuft, kann ich auch für mich nicht gänzlich ausschließen. Wobei doch jeder irgendwo einen kleinen oder manchmal auch größeren Dämon sitzen hat, vor dem er/sie wegläuft? CarbonUnit Bei mir wäre es sicher keine Flucht, sondern einfach die Lust auf neue Eindrücke, neue Landschaften, andere Menschen! Die Welt ist so groß und an vielen Stellen wunderschön, am liebsten möchte ich jeden Fleck der Erde mal gesehen haben, ob Landschaften oder auch Städte, von meinen bisherigen Reisen waren das jedenfalls immer die schönsten Erinnerungen, immer wieder neue Eindrücke bekommen zu haben. Dafür muss natürlich weiter fahren als nur von Eutin nach Braunlage bzw durch Deutschland... Dafür versuche ich mir jetzt, wo ich noch arbeiten muss, die Zeit zu nehmen, denn die Entfernungen sind im Urlaub zu schaffen, und es gibt hier ja auch endlos viele schöne Ecken, die man nicht kennen würde, wenn man immer gleich weit weg fährt.
Ich glaube nicht das es gut gehen wird, das liegt schlichtweg daran das der Franz kein Geld hat, hier in Europa wird er sicherlich noch mal den ein oder anderen Job finden wenn er denn die Sprache dort spricht aber spätestens mit dem Verlassen von Europa sieht es mit Geld verdienen eher schlecht aus, dann ist er weder Krankenversichert noch hat er im Falle einer größeren Panne die Mittel diese reparieren zu lassen, denn alles selber machen kann er auch nicht auch, für mich sah das eher nach Flucht aus. Moin, die beiden Damen haben wir vor 1,5 Jahren bei Oehlmuehle kennengelernt. Sie wollten zum Überwintern nach Spanien und hatten noch einen Smart dabei. Wenn man keine Familie hat, ist diese Art des Lebens sicherlich schöner als Zuhause zu vereinsamen. Mir tun solche Menschen immer ein wenig leid. Aber letztlich wird das schon Gründe haben warum jemand alleine ist. Das im Film gezeigte Problem mit der Heckklappe war irgendwie passend zu den Problemen, die das Womo der beiden bisher hatte. Die waren so gar nicht zufrieden mit ihrem N&B LG Fred
Genau. Wie andere schon schrieben, hier werden Menschen verständnisvoll portraitiert, die man nicht an jeder Straßenecke (oder in diesem Fall, Stellplatz) trifft. Die Leute und Handlungen sind wirklich kein Fake, bestenfalls wird mal eine Szene für einen Dreh nachgestellt. Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen: Ein Bekannter von mir wurde in 37° portraitiert, ich hatte auch meinen 10-Sekunden-Auftritt. Das Team hat bei dieser Szene 2 Stunden lang mit der Kamera nur beobachtet und alles frei laufen lassen und anschließend ein paar Sekunden davon verwendet. Frank
:kuller: Ich habe hier selten so etwas feines gelesen. Perfekt formuliert und meisterhafter Satzbau. Dafür bekommst von mir eine 1+.
Und genau dies dachte ich auch. Wie kann man so ziemlich am Ende seines Lebens ein Wohnmobil, besser geschrieben einen mobilen Aufenthaltsort in der Priorität vor den Lebenspartner stellen? Da ist der Kerl mal zuhaus, lässt sich bekochen und wahrscheinlich seine Stinkesocken waschen und knackt abends 2 Km weiter auf dem Stellplatz. :wall: Mir tat eigentlich seine Frau leid, das sie nicht die Kraft wohl hat, die Türschlösser auszutauschen. Die gemeinsamen Reisen mit meiner Frau zeigen uns beiden nur immer wieder, das man seinen Alltag ändern müsste. Meine Frau ist ja Privateer, aber ich arbeite ganztägig. Da ist der Eine total ausgeglichen und wartet darauf, das was passiert, wenn der Partner dann da ist und der Andere ist froh, wenn er nach dem Arbeitstag oder der Arbeitswoche in seine Wohlfühlatmosphäre kommt und sich fallen lassen kann. Und ratzfatz entstehen Konflikte. Fahren wir aber dann weg, werden wir zum Team und genießen die gemeinsame Freizeit. Würde das nicht sein, wo wär denn die Basis dann für eine Partnerschaft noch? Für Edda und mich ist das Wohnmobil der Schlüssel für Gemeinsamkeit. Für den Zopfmann ist es Flucht. :top: Eines können sie im Gegensatz zu vielen anderen sagen. "Ich habe es zumindest versucht" Das ist mehr als einige von den sattsam bekannten Besserwissern und Könnern von sich sagen können. :D
Dem Handwerker kann man viel Mut und Optimismus zusprechen. Außerdem ist er durch seinen Lebensweg sicher viel näher an dieser Art des Aussteigens als die meisten von uns. Der andere dagegen lebt zwar außerhalb der Konventionen, aber anscheinend mit einem wohligen Sicherheitsnetz (sowohl familiär als auch finanziell) und nur auf sicheren Bahnen (siehe Ostseeumrundung). So könnte ich mir das auch in einigen (zu vielen) Jahren vorstellen :)
Wenn es aber doch den echten Menschen zeigen soll ? Das mit den Malereien kann ich schon verstehen. Wenn er noch viel arbeiten muß und nur einen Standplatz im Freien hat, dann ist es schwierig ein Zeitfenster zu finden, wo die Temperatur stimmt und nicht gleich wieder der Regen kommt. Außerdem hat der Punkt für die Fahrt ja keine wirkliche Relevanz. RK
:schreiben: ;-) Hallo, bin gerade erst auf diese Beiträge gestoßen. Kann die Aufregung und Kritik von einigen nicht nachvollziehen. Die 37Grad- Doku fand ich gut und vor allem authentisch. Wie schon von einigen geschrieben: eben bestimmte reale Typen, die mobil in ihren WoMos "verreisen". Doch was läuft da den seit einigen Wochen sonntags ab 18.15 Uhr auf Vox für eine "Lachnummer" über Camping und Camper ? Reality-TV-Sitcom ?? Das sind wirklich gestellte Situationen mit verstellten "C-Klasse-Schauspielern" die CAMPING-Comedy zeigen. Einige der "Lachnummern" finden sich dann u.a. auch bei" ab ins Beet" wieder. Hier wird "Camping" wirklich persifliert. VG Holger Hast du noch nicht festgestellt, daß in dem genannten Sender nur "Harz 4 TV" läuft... :D Hallo Alle, tolles Forum zuerst einmal. Ich LESE sozusagen grade hier meinen Traum, da ich momentan noch kein WoMo hab. Auch wenn der letzte Eintrag eine Weile her ist, so dachte ich, dass ich vielleicht noch eine Info posten könnte. Habe zumindest was von Zimmermann Franz gefunden: Allerdings ist das glaube ich schon älter, als die 37-grad-Doku. Googelt man den Namen, dann sind auf jeden Fall auch Bilder von ihm zu sehen. Da es mir noch nicht erlaubt ist, Links zu posten *hüstl*, hier auf jeden Fall der Name: Franz Marschall. Ich habe die Doku auch gesehen und fand sie sehr schräg und dennoch auch schön. Herliche aus Hamburg, Euer Chorea |
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