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Gastankflaschen Einbau, Bericht 1, 2


punky am 09 Apr 2014 09:27:04

miwalter hat geschrieben:Habe die letzten Tage übrigens fleißig recherchiert....

Da ich davon ausgehe, dass es mehr als nur eine Person gibt, die keine Ausbildung als Gas-Mechaniker hat und trotzdem daran herumschraubt, ist die Bilanz doch eigentlich sehenswert bzw. werden die Gefahren (hier) wohl ein bisschen überzogen dargestellt.


Google ersetzt ja bekanntlich auch inzwischen Normen, Vorschriften und Tatsachen nach dem Ausschlußverfahren. Alles was nicht auf Google gefunden wird, GIBT ES NICHT!


Was willst du eigentlich hören? Möchtest du einen Ritterschlag für deinen Fusch bekommen?
Du hast einen Riesendusel gehabt, weil sich ein Unbekannter deiner "Arbeit" angenommen hat.
Du hast keine Ahnung von Flüssiggasanlagen, hast dich auf ein gefährliches Medium eingelassen und nur durch einen Zufall deinen Fusch zum Abschluß bekommen. Über einen Unfall durch (in deinem Falle Manipulation) Ahnungslosigkeit will ich hier gar nicht spekulieren.

Falls also einer meint, er ist genauso geschult wie miwalter und hat das gleiche handwerkliche Geschick:
Lasst die Finger von Gasanlagen!!!!
Geiz ist ungeil,
Geist ist geil (Wolfgang :bindafür: )


Ihr wurdet hiermit ausdrücklich gewarnt. :idea: (ich hoffe google findet es :mrgreen: )

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

gespeert am 09 Apr 2014 10:40:02

gespeert hat geschrieben:Tanks haben anders dimensionierte Sicherheitsventile als Flaschen,....


Nille hat geschrieben:Bei meinen Tanks sind die Hähne identisch mit denen einer Gasflasche. Bitte mal einen Link zu Deiner obigen Info posten.


SV:

Gastank
--> Link Nr. 355


Gasflaschenventil:

--> Link Nr. 354


Was ist denn "Bleeve" ?


Bleeve , besser gesagt bleve (Korrektur meinerseits) heißt "boiling liquid expanding vapour explosion".
Siehe auch hier: --> Link

Kurz gesagt heizt sich das Gas im Tank soweit auf, daß der Innendruck bis zum Bersten steigt. Ein Sicherheitsventil hat hier evtl. zu wenig Durchflußleistung. Beim Bersten verdampft der Rest bzw. wird schlagartig zerstäubt.

ubruesch am 09 Apr 2014 11:09:54

Ja nu, so einen Tank bekomme ich aber gar nicht ins Wohnmobil. :wink:
Und man muss ja nicht unbedingt Feuer unter seinen Gasflaschen anzünden.

Jetzt aber noch mal zurück zum zudrehen der Flaschen beim tanken.
Habe beide allseits bekannten Firmen angeschrieben und darauf angesprochen ob man die Flaschen zudrehen muss und warum.

Der erste antwortet das dieses notwendig ist damit durch Verwirbelungen beim Tanken kein Flüssiggas in den Regler kommt. Dieses würde den zerstören.
Der zweite antwortete das dieses früher so gemacht wurde aber bei den heutigen Flaschen nicht mehr notwendig ist und auch nicht mehr gemacht wird. Wäre halt noch eine Vorschrift in der Zulassung der Fülleinrichtung.

Und nu?
Wenn ich die Dinger eh immer zu drehen muss brauche ich keinen Außenbetankungsanschluss.

Udo

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bernierapido am 09 Apr 2014 11:25:07

at miwalter

Ich finde es toll, dass du dich als Nichtfachmann geoutet hast.
Ich habe von deinen Schwierigkeiten gelesen, jemanden zu finden, der dir die Gasanlage einbaut.
Ich hätte es unter den Umständen auch selbst gemacht.
Ich habe meine Gasflasche auch direkt bei Gasfachfrau, auf der Messe, gekauft und der Wohnwagenhändler meines Vertrauens hat sie auch, nebst der neuen Truma Druckminderer einbauen lassen. War auch nicht ganz billig.
Trotzdem musste ich nachbessern denn die beiden Flaschen (14kg Gastankflasche und 5 kg Tauschflasche) waren am Druckminderer vertauscht angeschlossen. Den Kragen habe ich übrigens abgebaut, da ich die Flasche ja eh nicht tragen will.
Trotzdem muss man ein Mindestmaß an technischem Verständnis haben, wenn man Camper ist.
Bei einem Bekannten hat der gewinkelte Anschluss an der Gasflasche, da wo der Hochdruckschlauch zum Druckminderer angeschlossen wird, einen Haarriss. (Der Bereich ist von der Gasprüfung nicht abgedeckt.) Er hat es nur am Gasgeruch im Gasflaschenkasten festgestellt. Es war innerhalb der Garantiezeit. Wynen hat ihm einen neuen Anschluss geschickt und er musste ihn selbst eindichten, nachdem er die Flasche durch kontrolliertes Ablassen im Freien erst mal ganz leeren sollte.
Bei meiner Wynen-Gastankflasche hat der Füllstop geklemmt und ich hatte mehr als 80% drin.
Hab die Flasche ausgebaut und ebenfalls kontrolliert ablassen müssen. (Kontrolliert = im Freien, keine Bebauung, keine Zündquellen in der Nähe und bei leichtem Wind). Es kam übrigens am Anfang flüssiges Gas raus und ich rate jedem, dabei dicke Handschuhe zu tragen. Ein Anruf bei Wynen (war ebenfalls in der Garantiezeit), ich solle die flasche mal kräftig schütteln dann ginge das wieder.
Mittlerweile fülle ich im Winter meine Tankflasche selbst mit Propangas. (Ich höre schon Euren Aufschrei.)
Ich habe einen Original-Umfüllschlauch, der die beiden Entnamestutzen miteinander verbindet (Konische Anschlüsse).
Die im Haus aufgewärmte 11 kg Tauschflasche wird kopfüber an die im Gaskasten stehende 14kg Tankflasche angeschlossen beide Ventile aufgedreht. Nach etwa 15min beide Hähne wieder zu und mit behandschuhten Händen die Vebindung wieder gelöst.

Ich habe zwar einen Außenanschluss für meine Gastankflasche, drehe aber beim Tanken die Flasche zu, da ich eh, zum entnehmen der verschiedenen Fülladapter, den Flaschenkasten aufmachen muss.
Die Außenbefüllung hat noch einen Vorteil. In Italien kommt keiner angelaufen um mir das Füllen zu verbieten. Die glauben ich tanke das Auto. ;-)

dieter2 am 09 Apr 2014 11:25:32

Das mit der Verwirbelung und flüssiges Gas in den Regler könnte doch nur
passieren wenn während des Tankens Gas entnommen wird.

Dieter

sabmatt am 09 Apr 2014 11:55:47

ubruesch hat geschrieben:Wenn ich die Dinger eh immer zu drehen muss brauche ich keinen Außenbetankungsanschluss.


:daumen2: :klatschen:

andwein am 09 Apr 2014 12:07:42

ubruesch hat geschrieben:Warum soll man die den zudrehen?
Bei meinem LPG Auto muss ich auch nichts zudrehen vor dem tanken.
Udo

In deinem Pkw entnimmst du Gas in flüssigem Zustand und alle Bauteile nach der Flasche sind darauf eingerichtet, z.B. der am Motor liegende Vergaser.
Aus einem Gastank oder einer Tankflasche entnimmst du Gas in gasförmigen Zustand und CS/Schlauchsicherung/Regler sind auf Gas (Temperatur über 0°C) eingerichtet.
Wenn du den Tank/Tankflasche mit Flüssiggas füllst kann Gas in flüssigem Zustand über das offene Entnahmeventil in CS/Schlauchbruchsicherung/Regler gelangen und die Membranen zerstören (sehr kalt, werden brüchig)
Deshalb: Entnahmeventile zu, dann kein Flüssiggas zu den Reglern, kein möglicher Ausfall der Regler, weniger Reparaturen, weniger Streß.
Genügt die Erklärung?, Andreas

Gast am 09 Apr 2014 12:36:00

Andreas,
Für mich ist dies keine Erklärung da wärmend der Fahrt und schwappenden Gas dies auch passieren könnte. Und Vorallem müsste beim Tanken ein Verbraucher Gas entnehmen. Dies ist eh verboten.

An der Expansion bzw wärmentzug ob flüssig oder gasförmig ändert Sich eh nix.
Sprich eine erhöhte vereisungsgefahr gibt es nicht.... Oder?


ubruesch am 09 Apr 2014 14:07:39

Hallo Andreas,

ist und war mir schon klar aber trotzdem nochmal danke für die Erklärung.
Der eine von den beiden Lieferanten hat es ja auch so beschrieben.

Der andere dagegen hat gesagt das die offen bleiben können da bei den Flaschen die er hat das wohl nicht mehr passieren kann.
Und ehrlich gesagt wem soll man den nun glauben.
Wenn das schlimmste ist das eventuell der Regler defekt gehen kann dann sei es drum.
Ich denke mal das es genug Tankflaschenfahrer gibt die da nichts zudrehen.
Wäre doch glatt mal einen Thread wert.

Udo

hotte49 am 09 Apr 2014 18:08:28

Hallöchen, wir haben seid 2 Jahren die 14 kg Flasche der Gasfachfrau,
alles selbst eingebaut, Kraken abgebaut,sonst hätte ich die Flasche nicht
ins Fach bekommen. Aussenanschluß weils einfach bequemer ist und wie
schon hier geschrieben, man denkt das Fahrzeug wird aufgetankt.
Bisher habe ich noch nie die Flasche zugedreht und alles funkt tadellos.
Einen schönen Abend wünscht Hotte aus Erfurt

tuboletti am 09 Apr 2014 18:30:07

Hi

Ich, als technisch-physikalisch ausgebildeter und erfahrener Mitmensch empfehle das simple trial-and-error Prinzip. ICH würde in der Tat meine Flasche beim Tanken schließen. Jeder soll es meiner Ansicht nach exakt so machen wie er/sie es gerade richtig und gut findet. Es gibt da nichts zu diskutieren und es gibt da nichts diesem oder jenem zu glauben. Wenn das Gas bis in den Regler hinein steigen will, dann wird es das tun. Dann hat der Betreffende eben Pech und darf eventuell in einer fremden Sprache hinter einem Druckregler herlaufen. Für mich ist das schon wieder ein PAL. Viele haben mit dem was sie ständig falsch machen auch einfach immer wieder Glück, das bedeutet nicht, dass das dann genau das richtige Verfahren ist.

Man sagt ja auch: "Wenn es nichts nützt, so schadet es auch nichts". Flasche schließen mag nichts nützen, aber es kann gewiss nicht schaden. Ist dann unpraktisch, ist eben so.

Und das Gejammer über die undichten Verbindungen hilft jetzt auch nicht mehr. Jeder macht mal was falsch, manche gehen dabei in die Luft und sind dann eben tot. Der Kollege hatte Glück und gut.
Immerhin war er für ein Beispiel gut und die nächsten Bastler werden eventuell sich das Anziehen von gasführenden Verschraubungen wenigstens zeigen lassen.

Bye

bernierapido am 09 Apr 2014 18:43:06

at Tuboletti
:daumen2:

sabmatt am 10 Apr 2014 10:09:26

Das wurde hier im Tröd --> Link schon mal diskutiert.
Ich kann mich der Meinung von Tuboletti nur anschließen.

Scout am 10 Apr 2014 11:12:10

mcdudel hat geschrieben:ich lese immer wieder dann noch die Dichtigkeitsprüfung der Anlage, die wird nur alle zwei Jahre erforderlich. Beim Einbau einer Gastankflasche wird nichts anders gemacht als das tauschen einer Mobilen Flasche. Die Prüfung bezieht sich nur auf die nach dem Flaschenanschluss ins Innere.
miwalter hat geschrieben:Ich weiß es nervt, wenn jemand nach einer Quelle fragt - aber hast du dazu zufällig eine? Mich würde diese sehr interessieren.


Die Prüfung erfolgt nach dem DVGW Arbeitsblatt G 607 (neu)
Überwachung und Betrieb der Flüssiggasanlage
Dieses Arbeitsblatt G 607 regelt den Betrieb und die Wiederholungsprüfungen der Flüssiggasanlage.
In diesem Arbeitsblatt ist nicht definiert was die Gaslage beinhaltet.

Das ist festgelegt in der DIN EN 1949.
Festlegungen für die Installation von Flüssiggasanlagen in
bewohnbaren Freizeitfahrzeugen und zu Wohnzwecken in anderen
Fahrzeugen.


Darin ist beschrieben wie der Flaschenaufstellraum ausgeführt sein muss, wie die Druckregelgeräte angeschlossen werden müssen aber es ist nichts über die Gasflaschen geschrieben.

Die Gasanlage beginnt mit dem Schlauch der die Flasche mit der Gasanlage verbindet, oder mit dem Regler, der direkt an die Flasche angeschraubt wird.



Scout

sabmatt am 10 Apr 2014 12:46:10

Dann muß der "Füllteil" (Füllstutzen und Füllschlauch) nicht geprüft werden :?:
Ist zumindest eigenartig, denn da tritt der höchste Druck der gesamten Gasanlage auf :!:

dieter2 am 10 Apr 2014 15:49:05

sabmatt hat geschrieben:Dann muß der "Füllteil" (Füllstutzen und Füllschlauch) nicht geprüft werden :?:
Ist zumindest eigenartig, denn da tritt der höchste Druck der gesamten Gasanlage auf :!:


Aber nur während des Tankvorganges.
Sonnst ist der Schlauch drucklos.

Dieter

gespeert am 10 Apr 2014 19:01:37

ubruesch hat geschrieben:Ja nu, so einen Tank bekomme ich aber gar nicht ins Wohnmobil. :wink:
Und man muss ja nicht unbedingt Feuer unter seinen Gasflaschen anzünden.


......
Und nu?
Wenn ich die Dinger eh immer zu drehen muss brauche ich keinen Außenbetankungsanschluss.

Udo


Genau das ist der worst case Fall, ein Feuer im Flaschenraum.
Dann kann das mit den Flaschen auch passieren.
Dafür ist meine Anlage entspr. modifiziert, also Schnellverschluß-Halter und Schlauchtrennwerkzeug.

thomas56 am 10 Apr 2014 19:15:25

gespeert hat geschrieben:Dafür ist meine Anlage entspr. modifiziert, also Schnellverschluß-Halter und Schlauchtrennwerkzeug.

Du weisst aber, das es so nicht sein soll? :D
Schraube doch die Flaschen mit einem Blechband fest. Dazu dann eine Blechschere die du neben dein Schlauchtrennwerkzeug hängst.
So oft brennt es nun auch nicht im Flaschenkasten. :lach:

gespeert am 10 Apr 2014 19:30:48

Wie schon gesagt, kein Blechband was nicht ohne Werkzeug lösbar ist (Schnellverschluß).
Vorschriften zur Unterstützung der Gaslobby zählen hier nicht, wenn es um meine Sicherheit geht.
Abgesehen davon, daß ich mit dem KAT bei manchen Gastanken sowieso die Flasche zum Füllen ausbauen muß um nicht das Dach abzufahren

maredo am 10 Apr 2014 22:09:11

Ab 1. April 2015 müssen Löschanlagen im Gasflaschenkasten installiert werden. Automatische Auslösung ist Pflicht bei Gasaustritt und Wärmeentwicklung. Schaut es mal nach unter den entsprechenden Vorschriften und Entwürfen bei der EU.

maredo :evil:

Gast am 11 Apr 2014 10:20:17

... Eine Löschanlage nach zu rüsten betrifft sicher ausschließlich Neufahrzeuge bzw selbstausauer.

Oder müssen wir uns tatsächlich jetzt darüber Gedanken machen ?


Gast am 11 Apr 2014 10:31:24

nethunter hat geschrieben:... Eine Löschanlage nach zu rüsten betrifft sicher ausschließlich Neufahrzeuge bzw selbstausauer.

Oder müssen wir uns tatsächlich jetzt darüber Gedanken machen ?



Jetzt noch nicht, aber ab dem 1. April... :D

Scout am 11 Apr 2014 10:31:46

nethunter hat geschrieben:... Eine Löschanlage nach zu rüsten betrifft sicher ausschließlich Neufahrzeuge bzw selbstausauer.

Oder müssen wir uns tatsächlich jetzt darüber Gedanken machen ?


Aber erst am 1. April

PS: Hans war 22 Sekunden schneller.

andwein am 11 Apr 2014 10:36:42

Scout hat geschrieben:Die Prüfung erfolgt nach dem DVGW Arbeitsblatt G 607 (neu)
In diesem Arbeitsblatt ist nicht definiert was die Gaslage beinhaltet.
Das ist festgelegt in der DIN EN 1949.
Darin ist beschrieben ..... aber es ist nichts über die Gasflaschen geschrieben.
"Die Gasanlage beginnt mit dem Schlauch oder mit dem Regler, ...."
Scout

Aber genau hier beginnt der "Interpretationsspielraum" eines "Prüfers"
Und der kann von deiner Auslegung abweichen und du kannst dagegen wenig machen, nur den Prüfer wechseln.
Andreas

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