Toller Bericht .... Super Fotos .... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Jetzt bin ich nur gespannt ob es am Nordkap noch immer so aussieht wie vor 26 Jahren als wir dort waren .....

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Servus Toller Bericht .... Super Fotos .... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Jetzt bin ich nur gespannt ob es am Nordkap noch immer so aussieht wie vor 26 Jahren als wir dort waren ..... ![]()
... Blitzmerker des Monats :lol: :lach:... Abgesehen von diesem Ereignis: Bei unserer Osterreise nach Griechenland war es wirklich so, dass zweimal an der Grenze (zu Albanien und zu Griechenland) die Zöllner "nur" unser Wohnmobil besichtigen wollten und an einer "zollmäßigen Untersuchung" keine Interesse zeigten ... lg Rupert
Bis jetzt mit den Mücken Null Problemo. Einmal bei einem Parkplatz an einem See hatte es so viele, dass wir gar nicht ausgestiegen sind, aber bei allen anderen Halten nie ein Problem. Mücken lieben den Wind nicht und so kam es, dass bei unserem Traumstellplatz auf der Seite zum See ein kleines Lüftchen blies und keine einzige Mücke, aber in der Windstillen Seite des Womo hatte es schon etwa 10 die auf der Aussenhaut des Wagens sassen. Aber wir haben bis jetzt auf der ganzen Reise einen Mückenstich eingefangen, und dies ohne Antibrumm oder so !! Und heute morgen war ich im See baden und hatte echt keine einzige Mücke gesichtet.
Na ja, wir fahren kein solches Teil, dass man unbedingt gesehen haben muss, auch wenn wir finden, es ist das tollste Womo auf den Strassen.... PS: übrigens ist es jetzt so richtig bewölkt und nur noch 10 Grad. Und morgen gehts zum Nordkapp!
Gut das Du eine Homepage hast ;D Ich muss gestehen, der Bericht macht süchtig :!: Gute Entscheidung, erst morgen ans Nordkapp zu fahren! Kleiner Tipp, wenn ihr ein tolles Erinnerungsfoto wollt: Die Nordkapp-Webcam macht immer genau zur Viertelstunde ein Panorama-Bild. Man sieht dann die Kamera sich drehen. Wir haben uns dann extra hingestellt. Beste Plätze sind links am Zaun vor dem Globus oder zwischen der Nordkapp-Halle und dem Globus. Danach kann man die Panoramabilder herunterladen. Wenn ihr das allerdings erst spät abends macht, hab ihr Gegenlicht und man kann sich kaum erkennen. Viel Spass morgen!
genau so ist es, und unser Sohn hat uns zu Hause winken gesehen, und geguckt, wann wir frühs aufgestanden sind :) Mit der Mitternachtssonne ist gestern nichts geworden. Gegen Abend sind dann Wolken und Nebel aufgezogen und die Temperatur wurde dem Breitengrad entsprechend angepasst: 8 Grad. Die Abendstimmung war aber trotzdem überwältigend, Nordmeer und Nebel. ![]() Nach dem Studium des Wetterberichts entschieden wir noch gestern Abend, heute einen „Servicetag“ einzulegen, einkaufen, Auto waschen, Wäsche waschen etc. und erst am Sonntag ans Kapp zu fahren. Wir fahren dem Meer entlang bis zum Nordkapp-Campingplatz 20km vor dem eigentlichen Nordkapp. ![]() Unterwegs sehen wir noch einen Wegweiser zum Silfar Canyon. Schnell angehalten und einen Spaziergang von 5 Minuten und schon sind wir im Silber Canyon. Wir kannten ihn nicht, finden ihn auch nicht sensationell aber wir waren hier. ![]() Um 16 Uhr kommen wir im Nordkapp Camping an. Es ist mehr ein Stellplatz auf Asphalt, aber wir können hier unseren Knutschi waschen, es wiedermal an den Strom hängen, alles Entsorgen und wieder füllen. Und das wichtigste: mein holde Kunigunde darf endlich wiedermal ihre Haare föhnen und glätten. Obwohl sie auch ohne gemachte Haare die Schönste ist, glaubt sie es mir dies jeweils nicht. Frauen soll man aber machen lassen, wenn es um Schönheit geht, wir Männer sagen ja doch nur jeweils das Falsche. ![]() Aber zurück zu unserer Reise: Das Wetter war bedeckt, 8 – 9 Grad und richtig nordisch. Die Fotos hatten dadurch etwas weniger Farbe, unsere Eindrücke sind aber dennoch überwältigend. Aber ehrlich gesagt, gestern war‘s dennoch etwas besser von der Landschaft her. Hier in Norwegen sind die Strassen etwas rauher und holpriger, dadurch die Geschwindigkeit und auch der Benzinverbrauch etwas niedriger. Ach ja, meine Kunigunde wurde im Tunnel unter dem Meer ganz ruhig und bleich. Aber kaum wieder über dem Meeresspiegel, knippste sie weiter drauflos…. ![]() ![]() Daten: Km 275 km Fahrzeit: 4 Std. Wetter: stark Bewölkt 7 – 9 Grad Sonnenaufgang: - Sonnenuntergang: -
Werden wir natürlich auch machen und dann die Zeit hier bekanntgeben, damit wir einen Beweis haben, dass wir auch hier sind und nicht alles nur erfinden... Sowas Tolles kann man gar nicht erfinden :daumen2: :daumen2: :daumen2: Und nicht vergessen :bia: :wein:
8. Juni 12:00 Uhr --> Link es ist grandios !!!!! Gelbe Jacke?
Also es sieht noch genauso aus wie vor 26 Jahren ...... Danke fuer den Link :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Ja, und um 14.00 Uhr mit jubelnden Armen. Geniesst das Erlebnis!
Ja, wir wollten noch eines nur mit blauem Himmel !!!! Es ist einfach fantastisch hier, auch wenn man den sturmartigen Wind und die nur 6 Grad nicht wirklich sieht ;-) Hallo, der Beweis :D ![]() ![]() ![]() ![]() Die restlichen 21km bis zum Nordkapp starten wir um etwa 10 Uhr. Das Wetter ist bewölkt und neblig, aber der Wetterbericht hat ja ab ca. 11 Uhr auch Sonnenschein am Kapp. Die Strasse führt nun vielfach berghoch und plötzlich die ersten blauen Flecken am Himmel. Unser strahlen in den Gesichtern wird grösser und grösser und 10 km vor dem Ziel sind wir in einer riesigen Euphorie: wir sehen das Meer blau blitzen und glauben nun tatsächlich, dass wir nicht ein nebliges Nordkapp besichtigen müssen. ![]() Nach der Zahlstation suchen wir uns auf dem grossen Schotterparkplatz ein schöner Platz mit Meersicht und es hält uns nichts mehr in unserem Knutschi. Jacke anziehen und raus. Die Tür schlägt es mir fast aus der Hand, und die Finger frieren am Griff fast fest. Ups, schnell wieder rein, nochmals eine Jacke anziehen, Mütze holen und zweiter Versuch. 6 Grad, stürmischer Wind, aber: Sonne! ![]() Wir stürmen zur Weltkugel, machen ein paar Fotos solange der Himmel blau ist und besichtigen dann zum aufwärmen die Nordkapphallen. Und wieder raus, Fotos machen, hinein, aufwärmen, raus, hinein, raus und so weiter. Zwischen durch ein erstes Mal um 12 Uhr, ein zweites Mal um 13:15 und um 14:00 Uhr draussen vor der Webcam posieren, damit uns die ganze Welt sehen kann. Es ist einfach nur fantastisch. Mit der Zeit beruhigen wir uns wieder und gehen mal Shoppen mit den Touristen… Diesmal bin ich es, der unbedingt etwas will: ich sehe so eine rote Norwegerfliesjacke, mit Norwegerwappen und Nordkapp Schriftzug. Ist ja ein Schnäppchen! Sicher eine original Norweger Markenware, die jedem Wetter widersteht. Und das für nur 545 norwegische Kronen, ca 70 €. In der Schweiz kostet die mindestens 600 Franken, ach was, 800 oder mehr… Die muss ich einfach haben, schliesslich gehe ich in der Schweiz auch oft in die Berge und dort sind dann ja norwegische Wetterbedingungen. Meiner Frau schwätze ich noch ein ähnlich günstiges Topangebot auf und danach verlassen wir zufrieden den Shop ![]() Nun mal geht’s ans Kartenschreiben an die Lieben zu Hause und wir bewundern natürlich die Bilder der Webcam, wo wir drauf sind. Langsam glaube ich echt daran, dass wir heute die Mitternachtssonne am Nordkapp bewundern können. Das wär ja was! Oder wenn wir 24 Std hier sind, wir die Sonne von jeder Seite um uns herum scheinen sehen. Einzigartig… ![]() Inzwischen sind Anita und ich auch noch Mitglied im Royal North Cape Club geworden. Für schlappe 125 Kronen pro Person, jetzt können wir unser Leben lang gratis auf das Nordkapp-Gelände, gut investiertes Geld, denn wir sind nicht zum letzten Mal hier! Daten: Km 25 km Fahrzeit: 25 Minuten. Wetter: windig, sonnig, bewölkt, 5 – 7 Grad Sonnenaufgang: - Sonnenuntergang: - Eintritt Nordkapp: 48 Std 2 Personen und Wohnmobil: 490 Kronen
Inzwischen trage ich eine rote Jacke, damit ich wieder inkognito reisen kann... Willkommen im Club :!: Und besonders beneidenswert: Das Wetter :mrgreen: Wie schön! Ich freu mich mit und hab Euch auch auf der Borealis Cam gestalked um 14.00 ;) Erstes Fazit nach der Hinreise. Skandinavien ist genial, unser Womo auch und meine Frau erst recht (aber das wusste ich schon vorher). Ich bin von allem positiv überrascht, wie einfach es geht. Reisestrecke: die Nachtüberfahrt mit der Fähre war gut, das Vorwärtskommen in Schweden und Finnland schnell. Wenn Abends Stockholm traversiert werden muss, würde ich die Stadt grossräumig umfahren, ist sicher schöner und wahrscheinlich auch schneller. Unbedingt zwischendurch die Schnellstrassen verlassen und auf Nebenstrassen einige Kilometer fahren, es ist einfach traumhaft. In Norwegen kommt man dann nicht mehr so zügig vorwärts, es hat mehr Schlaglöcher drin. Der Umweg von Inari (Fi) über die 971 und dann in Norwegen über Tana Bru die 98 nach Lakselv hat sich gelohnt. Stellplätze: ich hatte etwas Angst zu beginn, einfach so frei zu stehen, darum zu Beginn ein offizieller Stellplatz. Danach sind wir bis ans Nordkapp immer frei gestanden und es geht problemlos. Es hat immer Platz irgendwo und wir waren immer alleine an wunderschönen Orten. Ent- / Versorgung: frisches Wasser gibt’s an den meisten Tankstellen, war absolut kein Problem. Fast an jedem WC-Platz in Schweden gibt es eine extra-Möglichkeit Toilette zu entsorgen. In Finnland kann ich keine Tipps geben, da wir da nicht entsorgt haben. Auch in Norwegen gibt es bei den Rastplätzen offizielle Karten, wo entsorgt werden darf. Null Problemo. Am meisten Probleme hatten wir mit dem Grauwasser. In Norwegen gibt es jeweils extra Schilder, die zu den Entsorgungsstationen hinzeigen. In Finnland haben wir schon an einer einsamen Tankstelle direkt in den Schacht bei der Zapfsäule entsorgt, da dort das Wasser sicher in die Kläranlage geleitet wird und nicht in den Bach. In Schweden haben wir am Stellplatz gut entsorgen können. Tanken: wir haben die blöde Angewohnheit, bis zum letzten Tropfen zu fahren. Das liegt hier nicht drin. Es gab Strecken, da gab es 80km keine Tankstelle und dann war die, die kam, defekt. Auch kann man nicht einfach volltanken, bei der Visa-Card muss man zuerst den Betrag eintippen, und dann kann man tanken. Ist Suboptimal, finde ich. Preise: es ist etwas teurer, wie in Deutschland, aber die Horrorgeschichten, die wir gehört haben, sind Unfug. Wir haben bis jetzt wenig Geld ausgegeben, haben nicht auswärts gegessen. Da bin ich sehr wohl bereit, für das, was ich brauche, mehr zu bezahlen, da ich die gesamte Infrastruktur, Strassen, Landschaft, Erlebnisse, Wildtiere und freies Stehen zum Nulltarif haben kann. Sogar den Eintritt zum Nordkap von ca. 60€ finde ich absolut gerechtfertigt und es reut mich kein bisschen. Autoverkehr: die Skandinavier haben es selten eilig und fahren eher zu langsam wie zu schnell. Das Fahren ist also sehr erholsam, nicht wie in Deutschland, wo ich meistens gestresst bin, da es Geschwindigkeitsunterschiede von 80 bis 200 km/h auf den Autobahnen gibt. Internet: Bis Mittelschweden problemlos mit Satellit, danach im freien stehen mit GPRS-Modem. Handynetz ist wirklich in jeder Pampa vorhanden. An den Touristenorten hatten wir immer freies W-Lan. Elektrizität: da wir relativ viel gefahren sind, hatten wir immer genug, obwohl wir Vielbraucher sind. Negativ: Das einzige, das mir einfällt, sind manchmal wir Menschen selber. An den abgelegensten Orten findet man z.B. weisse Plastikkanister in der Natur umherliegen. Sowas kann ich einfach nicht begreifen. Unser Abfallmanagement ist verbesserungswürdig, haben wir doch ganz viele leere Pet-Flaschen in der Garage. Die konnte ich noch nirgends entsorgen. Alles andere war immer problemlos. Hej Rolf Auf den PET-Flaschen bezahlst du Pfand. Leider muss man sie dann halt in der Ladenkette zurückbringen, wo man sie kauft. Oder eine "återvinningstation" suchen und bei den Plastikverpackungen entsorgen. Ein toller Bericht, DANKE! Hallo Rolf, auch von mir nochmals vielen Dank für Deinen hervorragenden Bericht! Da es ja bei uns am 18.06. zum ersten mal zum Nordkapp los geht, kommt Dein Fazid der Hinreise genau richtig. Somit wurden dadurch für uns noch die eine oder andere Frage/Bedenken erledigt. Durch Deine Anregungen werden wir wohl auch von unserer gedachten Hauptroute abweichen und uns hin und wieder freie Plätze zum Übernachten suchen. Besonders der Abstecher am Inarisee hat uns sehr zugesagt. Nochmals vielen Dank, weiterhin eine gute Reise und schönes Wetter!!! :) :) :) Rentner2011 (Peter aus Hannover) In der weltweit nördlichsten Stadt Schweren Herzens haben wir uns bei schönstem Wetter vom Nordkapp durch ein letztes Winken in die Webcam verabschiedet und sind zum ersten mal wieder Richtung Süden gefahren. ![]() Honningsvag Über 100km in entgegengesetzter Richtung, unterm Meer hindurch bis nach Oderfjord. Uns kommen viele Wohnmobile entgegen, alle n uns durch Winken und mit Vorfreude auf ihr Nordkapp. Ob die alle nochmals solches Traumwetter haben wie wir? Es tut nämlich langsam zu und der Himmel wird bewölkt. In Skaidi können wir unser Schmutzwasser und Toilette entsorgen, frisches Wasser tanken. Danach fahren wir über die Kvalsund- Hängebrücke (die nördlichste der Welt) weiter bis nach Hammerfest und noch etwas weiter, bis wir einen Stellplatz anfahren, der im Womoführer Nord-Norwegen empfohlen wird. Direkt am Meer. Es ist schon genial, schauen wir gegen das Meer, haben wir Meerambiente, schauen wir in die andere Richtung, könnte man meinen, wir sind auf 2500m über Meer in den Alpen. ![]() Auf dem Weg nach Hammerfest Kurz nach unserer Ankunft fassen wir unsere Fahrräder und fahren zurück nach Hammerfest. Wir wollen die Stadt besichtigen und ich als gelernter Vermesser will noch ein Bild bei der Meridiansäule machen, das an die Vermessung des Erdballs erinnert. 1844 wurde von Schwarzen Meer bis nach Hammerfest genau 2821.853m gemessen, daraus wurde dann der Weltumfang berechnet. ![]() Im grossen und Ganzen muss ich aber ehrlich zugegeben, wenn man knapp an Zeit ist, kann man sich den Abzweiger nach Hammerfest sparen. Die Stadt ist nicht sonderlich schön, auch die Anfahrt reisst uns nicht aus den Sitzen wie alles andere vorher. ![]() Hammerfest Nur rätseln wir, was mit den hunderten von Fischköpfen gemacht wird, die zum Trocknen an riesigen Holzkonstruktion aufgehängt wurden - Fischchips? ![]() was soll das? PS: ich bin hundemüde und muss heute mal vor der Mitternachtssonne, die ich ja sowiso über den Wolken ist, ins Bett. Daten 230 km 3:50 Std. Wetter: sonnig bis starkt bewölkt, 13 – 20 Grad Sonnenaufgang: - Sonnenuntergang: - Die Fischköpfe gehen nach Afrika, Nigeria. Dort werden die noch genutzt ich glaube die werden ausgekocht zu einer Suppe. Wir haben letztes Jahr die Nordkapp Tour gemacht und sind bis jetzt fast genau die gleiche Strecke gefahren. Auch wir fanden Hammerfest kann man sich sparen. Wir sind noch auf den Lofoten gewesen und dort fanden wir eine Erklärung zu den Fischköpfen bei einem Laden der den Fisch verkauft. Weiterhin eine gute Fahrt. Warum hat die Göttergattin keine rote Jacke bekommen ? Pöser Du :D
sie hat einen Jacke aus norwegischen Nerz erhalten, und die ist kuschelig und braun....
Dann ist ja gut: WIR haben uns Hammerfest gespart :D Für einmal trübes Wetter Wir starten von Hammerfest bei leichtem Nieselregen und tiefen Wolken. Die Stimmung an Bord ist trotzdem gut. ![]() Aus dem Radio erklingen Schweizer Rockmundart-Lieder vom iPod von Anita, wir bestaunen die Gegend weiterhin, Anita macht Fotos aus dem fahrenden Auto und manchmal stoppen wir kurz an den unzähligen Parkplätzen entlang der E6 (bei jedem gibt’s was schönes zu sehen). ![]() Kvalsundbrücke bei Hammerfest In Skaidi ent- und versorgen wir uns zum zweiten Mal und hinter uns fährt ein deutsches Womo an und womi6063 steigt aus und gibt sich aus dem Womoforum zu erkennen. Jetzt werden wir schon in Norwegen erkannt und ich fühle mich wie ein Star! Nach einem kurzen Gespräch geht’s für beide wieder weiter, ich denke, wir treffen uns nochmals, da wir in etwa die gleiche Route und den gleichen Zeitplan haben. Heute fahren wir einfach drauflos und haben keine Ahnung, wie weit es wir schaffen. ![]() E6 zwischen Skaidi und Alta In Alta sehen wir auf einem Parkplatz eine Ansammlung von Touristen und Wohnmobilen. Also nichts wie hin und es hat dort ein Museum. Also hinein und mal schauen, was es gibt. Wir werden darauf aufmerksam gemacht, dass man für den Aussenrundgang 90 Minuten einrechnen muss. Na ja, die Felszeichnungen interessieren uns ehrlich gesagt, nicht wahnsinnig. Wir sind halt Kulturbanaussen, möchten aber niemanden zu nahe treten, der das super findet. Wir kürzen ab und sind 20 Minuten später wieder draussen… ![]() einer der unzähligen Fjords Irgendwann denken wir, dass wir uns jetzt auf die Suche nach einem Stellplatz am Meer machen. Aussicht muss keine sein, da das Wetter immer noch neblig und feucht ist. Schon 1 km später kommt ein Wegweiser mit einem Wohnmobil drauf und wir zweigen ab. Nun sind wir in Sandbukt auf einem offiziellen Stellplatz beim Häfelchen. So müssen wir nicht mehr suchen, können Wasser verschwenden und auch die Toilette morgen wieder leeren. Ich habe unsere Reise mit dem ADAC-Stellplatz-App mitgeplant und für Norwegen sind da nach Gefühl nur 10% der Stellplätze und Campingplätze verzeichnet. Es hat also viel mehr, wie in diesem Verzeichnis. ![]() So, meine Holde kocht heute Spätzle und ich freue mich drauf…. Daten: 300km 4:40 Std Fahrzeit 9 – 10 Grad Internet via W-Lan Antenne, da ich zwei freie finde. Kurz nach unsere Abfahrt haben wir strahlend blauen Himmel und den gesamten Storfjorden (100km Autostrecke) haben wir das Gefühl, bei jedem Rastplatz halten zu müssen, da wir sonst etwas verpassen. Die Bilder mit dem blauen Meer und den weissen Bergen im Hintergrund sind für uns einfach eimalig. ![]() In Nordjosbotn biegen wir Richtung Tromsø ab und immer noch diese Landschaft. Und dann sehen wir die Brücke die Tromsøbrua sowie fast die gesamte Stadt in der Sonne glänzen. Natürlich müssen wir diese Brücke fahren und danach sofort rechts und schon haben wir einen Parkplatz fast direkt am Hafen. ![]() Jetzt geht’s schnell, Fahrräder runter, Fototasche montieren und los in die Stadt. Wir merken, ins Fussgängerzentrum sind es nur gerade einige Meter, können wir also später noch machen, also kurz zurück und natürlich über die Brücke. Es ist ein bisschen kriminell, viele Fussgänger und Fahrradfahrer in beide Richtungen, nur ca. 1.10m breiter Streifen zwischen Leitplanke und Geländer für diese zwei Verkehrsteilnehmerkategorien. Aber wir kommen heil herüber und merken, dass die andere Seite eben wegen Baustelle gesperrt ist. Schon sehen wir einen Wegweiser mit einer Seilbahn drauf, dem wir natürlich interessiert folgen. Einen Kilometer später Ticket gelöst und schon fahren wir gemütlich auf den Hausberg von Tromsø. ![]() Die Aussicht ist gigantisch! Wir sitzen da auf einem Berg, mit Turnschuhen wie Touristen, und geniessen den Ausblick über die Stadt und die Fjorde. Später fahren wir wieder hinab, besuchen noch die Eiskathedrale und machen uns danach zu Fuss in die Innenstadt. Wir beschliessen bei Beppe Pizzas unser Nachtessen einzunehmen. Mit dickem Bauch sind wir um Acht wieder bei unserem Knutschi und beschliessen, die 50km bis Sommarøy noch diesen Abend unter die Räder zu nehmen. ![]() Tromsø und Sommarøy waren totale Glücksgriffe. Wenn wir euch nur unsere Gefühle zeigen könnten, es ist himmlisch! Wir stehen am Meer, etwa 20 kleine und grössere Insel vor uns, blauer Himmel, blaues Meer und die Mitternachtssonne scheint dunkelgelb. ![]() Vormitternachtssonne Daten: 320km 5:10 Std Fahrzeit 12 - 19 Grad, sonnig 13. Tag (man, wie schnell die Zeit vergeht) - Inselhüpfen mit Fähren - Senja - Andenens In der zweiten Nachthälte wurde es kalt und düster, darum beschlossen wir, unseren schönen Platz relativ früh zu verlassen, in Brensholmen einzukaufen und die 12 Uhr Fähre nach Botnhamn zu nehmen. ![]() Fähre bei Botnhamn Allerdings besteht Botnhamn nur aus ganz wenigen Häsuern und der Anlegemole der Fähre, weit und breit keine Einkaufsmöglichkeit, dafür sehen wir die verspätete 10:15 Uhr Fähre ankommen. Schnell noch die Räder ins Womi verfrachtet und gleich auf die Fähre auffahren. Wie wir Schweizer natürlich sind, beim Kassier ehrlich unsere Länge des Wohnmobils mit „seven e half meters“ angegeben. Der Kontrolleur schaut nur schräg und verrechnet uns bis 7 Meter. Sieht unser Knutschi so klein aus?? Fast bin ich etwas beleidigt, aber ziemlich viel Kronen gespart und darum bin ich dann auch nicht verärgert… ![]() 45 Minuten später können wir die Fähre schon wieder verlassen und wir sind auf der Insel Senja. Einer der wilderen und von Touristen unberührteren Inseln von Norwegen. Sofort finden wir im kleinen Dorfzentrum eine Einkaufsmöglichkeit und in einem kleinen Laden shoppen wir unsere Küche wieder voll. Manche Dinge sind extrem teuer, andere wieder ganz normal. Und welches in dem ganzen Gestell ist wohl Rahm? Schlussendlich finden wir alles und wir machen uns weiter auf den Weg. ![]() Fjord auf Senja Wir fahren einfach Richtung Gryllefjord am anderen Ende der Insel. Die Wolken hängen tief, aber es passt zu dieser wilden Natur und wir finden es wiedermal grossartig. Stoppen überall, machen Fotos. Auf einem Rastplatz treffen wir Landsleute, sprechen ein wenig mit ihnen und beim Weiterfahren, schütteln Anita und ich gleichzeitig den Kopf. Wie kann man so kleinkariert und geizig sein? Ist das typisch für die Schweizer? ![]() einige schmale Tunnels mit Ausweichbuchten hat es schon, aber keine Autos Die Strassen auf Senja sind enger wie bisher, es hat aber fast keine anderen Autos und überall gibt es Ausweichbuchten. Die Geschwindigkeit ist also nicht sehr hoch aber dadurch werden die Fotos aus dem fahrenden Auto gut. Uns gefällt die Insel wirklich gut aber dennoch kommen wir schon um 14 Uhr in Gryllefjord an. Und wieder haben wir Glück. Die Fähre nach Andenens legt gerade an und wir können schon wieder als letzte kommend noch aufspringen. (Tickets haben wir keine reserviert, sondern auf den Platz gefahren, beim Kassierer auf dem Parkplatz oder in der Fähre bezahlt, jeweils mit Kreditkarte. Absolut kein Problem.) „Seven e half meters“ gebe ich am Einkassierer wieder an und wieder bezahlen wir nur für 7 m. Unser Knutschi ist wieder beleidigt aber mich als Zahler freuts natürlich. Die Überfahrt dauert fast zwei Stunden, der Seegang ist für Schweizer schon windig, aber sogar Anita übersteht die Überfahrt ohne dass es ihr schlecht wird. In Andenens fahren wir los und sagen uns, den ersten besten Platz nehmen wir uns, da es morgen vielleicht besseres Wetter ist und wir die Vesteralen dann mehr geniessen können. Schon ausserhalb des Ortes erspähen wir Wohnmobile am Meer und wir merken, dass dort ein offizieller Stellplatz ist. Schön gelegen, mit Strom und wiedermal mit etwas schnellerem W-Lan. Uns kann heute nichts mehr passieren und wir lassen den Abend in unserem Knutschi ausklingen. Daten: 96km 2:20 Std Fahrzeit plus ca. 2 ¾ Std Fähre 6 - 9 Grad, stark bewölkt genaue Route unter --> Link Super! Macht Lust! noch ein bischen mehr von der Droge und ich fang an zu packen! (Soll eigentlich erst nächstes Jahr wieder hoch!!) Wir dummen haben immer Glück! Wer hat schon mal einen Mitternachtsregenbogen gesehen? WIR!!! Andenes, 12. Juni 2014 23:18 Uhr ![]() Was für ein perfekter Augenblick. :hearts: Danke fürs Teilen und noch viel Spass auf Eurer Reise. :)
Ich hätte eher an den Kaufpreis gedacht... Nix für ungut, und ich hoffe, dass Bestrebungen, das Nordkap allgemeinzugänglich zu machen, endlich mal Erfolg haben werden... Übrigens, Dank und grosses Lob für Euren Bericht!! :)
also, das sind knapp 60 €. Ehrlich gesagt, ich finde das günstig! Ich bekomme die schönste Natur bis ich dort bin, habe W-Lan, gesamte Infrastruktur, Film, Parkplatzgebühren etc. Und es ist grossartig! Und ich kann für den Rest meines Lebens gratis rein für 20€... Wenn ich auf das Junfraujoch gehe, zahle ich für 2 Personen 290 € und bekomme das gleiche: grossartige Natur, einmaliges Erlebnis, viele Touristen, gute Infrastruktur, aber die Parkgebühren kommen noch hinzu... Und wenn ich nochmals gehen will, bezahle ich nochmals 290€ Oder Europapark Rust: 2 Personen 82€, plus 5€ Parkplatz, keine Natur, viele Touristen und wenn ich nochmals gehe.... Ich ziehe das Nordkap bei weitem vor! Auch von mir noch einmal ganz großes Lob! Jetzt kommt ihr ja bald auf die Lofoten, darauf warte ich schon besonders... LGElfie
ja Lofoten ist traumhaft, hoffentlich habt ihr dort so tolles Wetter wie wir vor 2 Jahren im August. Nach dem gestrigen Abend lassen wir uns heute morgen viel Zeit. Schlafen aus, duschen ausgiebig, reinigen innen unser Knutschi und frühstücken die bekannten norwegischen Erdbeeren mit Joghurt. Danach wird Wasser gefüllt und Entsorgt. Erst am Mittag verlassen wir den wirklich guten Stellplatz in Andenes und fahren gemütlich die Weststrasse der Insel Andoy gegen Süden. Die bekannte Walsafari lassen wir aus, da Anita wegen des Schlechtwerdens nicht scharf auf eine Bootstour weit draussen am Meer ist. Ist aber kein Problem, ich habe lieber eine glückliche Frau als drei Tage eine Käselaiche neben mir. ![]() Wir sehen einen Wal vom Land aus Der Weg ist viel flacher wie gedacht, durch Moorebenen dem Meer entlang und links die Berge. Natürlich werden Fotos geschossen. Das Navi habe ich mal auf Sortland programmiert und dort per Zufall bei den Tankstellen eine mit LPG gefunden, die wir ansteuern wollen und unser Gas auftanken, obwohl wir erst knapp unter der Hälfte sind. ![]() Der Himmel ist mit Wolken durchzogen, aber immer grosse blaue Flecken und Sonne. Wir tuckern auf der Landstrasse, suchen einen Fischstand am Wegesrand (Walfleisch soll nun Saison haben) und suchen unseren grossen Elch mit riesen Geweih, der an einem See trinkt. Beides finden wir heute noch nicht. Auch in Sortland führt uns das Navi ziemlich in die Pampa, weit und breit keine LPG-Tankstelle. Ich suche meinen Womoführer für Nordnorwegen, dort drin steht glaub auch etwas von dieser Tankstelle. Richtig, neue Koordinaten einprogrammiert und wieder auf die Suche. Nach ein paar Ehrenrunden finden wir dann die LPG-Säule ziemlich klein und verschupft hinter einem Fabrikgebäude. Der Herr dort ist aber sehr nett und füllt uns 29.5 Liter LPG-Gas für insgesamt 215 Kronen auf. Eigentlich ein geringer Verbrauch für die letzten zwei Wochen Skandinavien. ![]() die Lofoten am Horizont Danach fahren wir ohne Navi einfach der Nase nach, kommen nach Stokmarknes, dann nach Melbu. Hier gibt es ein Hurtigrutenmuseeum, aber da es so schönes Wetter ist, fahren wir einfach weiter. Kurz vor Taen finden wir einen kleinen Parkplatz grad neben der Strasse, wo wir halten und die Aussicht geniessen. Wir machen einen kleinen Spaziergang zu einem schneeweissen Sandstrand, blau schimmerndes Meer und die ganze Lofoten-Inselgruppe am Horizont. Es ist so unglaublich schön, dass wir beschliessen, hier zu nächtigen. Auf der Strasse kommt jede halbe Stunde vielleicht mal ein Auto, also kein Problem vom Lärm her. ![]() Karibik oder Skandinavien? Heut gibt es wieder gegrilltes mit norwegischen Kartoffeln, da man ja keine nach Norwegen importieren darf. Wieder ein perfekter Tag, obwohl Freitag der 13. ist…. ![]() Sandstrand, Meer und die Lofoten PS: der Wal oben ist leider nur ein Felsen knapp unter Wasser Hallo Rofalix, Dein Bericht verkürzt uns die Wartezeit, bis nächste Woche Mittwoch, dann starten wir auch Richtung Norden. Wie ich schon einmal schrieb sind Deine Ausführungen absolut Spitze. Eure Erfahrungen und Hinweise fließen gleich in unsere Planung ein. Eine Frage hätte ich noch bezüglich der Gasvorräte/Verbrauch. Läuft die Heizung auch über Gas bezw. welche Verbraucher habt Ihr? Wir haben eine Diselheizung, als Gasverbraucher nur Kochstellen, Warmwasserbeuler (Duschwasser werden wir nicht nutzen) und beim frei Stehen der Kühlschrank. Haben allerdings nur eine 11KG-Flasche. Um besser einschätzen zu können wie lange die reichen wird wäre eine kurze Rückmeldung sehr hilfreich. Danke! auch an Deine Anita Rentner2011 (Peter aus Hannover)
Hallo Peter, wir heizen, machen Warmwasser zum Duschen und Abwaschen, der Kühlschrank inkl. Gefrierfach, Grill und kochen (wir schonen unser Womo nicht, alles wird gebraucht sogar gesch...ssen wird hier..). Das läuft alles auf Gas und wir haben in den letzten 14 Tagen 16kg LPG verbraucht. Wir sind 3 Nächte am Strom gehangen, wo wir dann via Strom geheizt und gekühlt haben. Der Rest sind wir aber frei gestanden und nur Gas. Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Rolf Vielen Dank für die Info, LPG-Gas können wir nicht Tanken. Haben aber ein Adapter für Norwegische Flaschen mit. Mit unseren 11 KG sind wir im Allgem. lange mit ausgekommen, haben allerdings nicht so viel gekocht. Werden uns, wenns eng wird, eine norwegische Flasche holen. und gute Reise Rentner2011 (Peter aus Hannover) Gestrandet auf dem Zipfel der Vesterålen Wir sind im Westen der Vesterålen gestrandet. Da es regnet haben wir leider nicht allzuviel von der Umgebung mitbekommen, darum hat Anita unser Knutschi nur etwa 100km kutschiert, bevor wir uns am Meer gemütlich niedergelassen haben. Zur Strafe musste sie heute fahren. In der letzten Nacht hatte sie gerade zwei Aufgaben, die sie nicht erfüllt hat! Zum einen war sie für die Temperatur im Knutschi zuständig (ich rede von der Nacht, nicht das vor dem einschlafen) zum anderen, dass wir um 8 Uhr aufstehen und um 9 losfahren. Bei beidem hat sie total versagt, es war affenkalt - doch erwacht sind wir erst um 9:33 Uhr… ![]() Aber da es regnet, machten wir uns keinen Stress, umrundeten gemütlich die Insel Hadseløya und in Stokmarknes besuchten wir noch das Hurtigruten-Museum. Da es erst um 12 Uhr öffnete, hatten wir noch Zeit einzukaufen und uns an frischen Lachsbrötchen zu erlaben. ![]() Am Museum angeschlossen ist noch das alte Schiff Finnmark, das man besichtigen kann. Und man kann es fast nicht glauben, wir zwei Nerds sind überall hinein, rumgestaunt so lange, bis wir im Bug des Schiffs total im Abseits waren und nur noch durch eine Rettungsaktion a la Hänsel und Gretel wieder herausfanden! Aber eins ist klar: vor 30 Jahren hätte ich keine Schiffsfahrt in so engen, dunklen Kojen gemacht. Da ist unser Knutschi ein wahrer Vergnügungstempel! Danach fuhren wir die westliche Strasse bis nach Frøskeland und dann die 820 westlich. Die Vestrålen müssen himmlisch sein, wenn man etwas sehen würde. Zwischendurch sahen wir imposante Berge die aus dem Meer herausragen. Ich werde irgendwann die Vestrålen besuchen, wenn es dann Sonne hat, das ist schon mal sicher. ![]() Im Hafen von Steine warten wir jetzt auf besseres Wetter. Das kann nach Wetterbericht noch dauern, aber sobald wir irgendwo wieder die Sonne erblicken, fahren wir los, und wenn es Mitternacht sein sollte, dunkel wird es ja eh nicht. ![]() Anita hat nun auch Zeit, unser Bordbuch auf den neusten Stand zu bringen. Daten: 115km 2:15 Std Regen, 7 - 9 Grad Update: Nach einem intensiven Studium des Wetterberichts Norwegen haben wir morgen zwischen 5 - 14 Uhr ein Zeitfenster mit wolkigem und sonnigen Himmel, den wir ausnützen wollen. Danach soll es wieder regnen. Start um 6 Uhr in Steine, Durchquerung von Westen nach Osten der Vesteralen, weiter nach Guillesfjordbotn und der Beginn der Lofoten bis Svolvaer. Wäre ja wieder genial, wenn der Wetterbericht recht hätte und wir da tatsächlich noch ein paar Sonnenstunden auf den Vesteralen hinbekommen. Bin gespannt, wie genau der Wetterbericht morgen mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Blog mit Streckenverlauf: --> Link Wetterbericht: --> Link Durch die Lofoten Wir sind tatsächlich um Viertel nach fünf erwacht. In der Nacht hat es stark geregnet und als wir morgens zum Fenster hinausschauen, sehen wir tatsächlich schon blaue Streifen am Himmel. Also, nix wie los, Sachen zusammenpacken, Knutschi startklar machen und losfahren. Natürlich pipst etwa zum 47igsten Mal der Alarmton der noch herausgefahrenen Treppe, aber nachher düsen wir los. Etwas zu schnell, denn wir holen den Regen wieder ein, dafür kurz vor dem Tunnel steht ein Elch mitten auf der Strasse. Leider ohne Geweih und leider ist er auch sofort weg. Er wird nicht mit einem Wohnmobil so früh morgens an einem Sonntag gerechnet haben. Wir verlassen die Vestrålen mit deutlich mehr Sicht wie gestern und steuern auf die Lofoten zu. Alles läuft bestens und das Wetter wird immer besser. Wir sagen uns, dass wir so lange fahren, bis es zu regnen beginnt, was am Nachmittag ja passieren soll. ![]() Um vier treffen wir in Å ein, haben die ganzen Lofoten durchquert und die Sonne scheint noch immer. Gemütlich gehen wir das kleine Fischerdorf mit seinen Stockfisch und Stockfischköpfen (riechen herrlich) besichtigen und beraten danach, was wir noch machen sollen. Wir beschliessen, die nächste Übernachtungsgelegenheit zu nutzen und wir landen auf dem Camping/Stellplatz von Moskenes. Der Platz ist herrlich weit über dem Meer und während dem Nachtessen, beginnt es zu regnen. ![]() für einen Schweizer riechen die himmlisch... Ach ja, die Lofoten. Sie sind wirklich einmalig, am besten haben uns aber die letzten drei Strecken gefallen – Hamnoya – Reine – Moskenes – Sorvagen. Vorher war es auch fantastisch, aber ehrlich gesagt, hat es ausgesehen wie in der Schweiz auf 3000m ü. Meer mit vielen Bergseen. Ich habe mir vorgestellt, dass da einzelne Berge aus dem Meer hervorragen, und dem war irgendwie nicht so. Und es hat viel weniger freie Stellplätze und Parkmöglichkeiten wie weiter oben im Norden. Ist ja auch normal, hier leben wieder mehr Menschen und der Platz ist auch beschränkt. Land und Leute haben wir sicher nicht kennengelernt heute, das ist ein Grund, später wiedermal zurück zu kehren. Was wir morgen machen, wissen wir noch nicht. Entweder Fähre von Moskenes nach Bodø, oder von Svolvær aus nach Skutvik mit dem vorherigen Besuch des Wikingermuseeums. Lassen wir uns überraschen. ![]() einfach himmlisch ![]() auch das sind die Lofoten ![]() in A Daten: 370km 7:10 Std weitere Infos unter --> Link |
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