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"Aufbaunummer" Challenger 171 GA (Fiat), BJ 2003


sebixvi am 26 Aug 2014 17:56:58

Hallo zusammen,

ich bin neu - sowohl im Forum als auch im Challenger 171. Bisher hatten wir einen T4 Carthago Malibu, der allerdings für fünf Personen arg winzig war. Daher seit 6 Wochen ein Challenger 171, der den ersten Urlaub in Frankreich gut gemeistert hat.

Nach der Rückkehr habe ich einen Wasserschaden im Heck festgestellt (die Thedfort-Toilette hat nicht ins Klo, sondern in den Aufbau gespült), den der Händler anstandslos und - soweit erkennbar einwandfrei - repariert hat.

Aufgrund einiger feuchter Stellen im Alkoven möchte ich die Kantenleisten neu abdichten. Eine Anfrage bei Trigano in Warendorf scheitert daran, dass ich zu dusselig bin, die Aufbaunummer zu finden. Bisher habe ich lediglich ein eingenietetes Schild im Motorraum gefunden, nach Meinung aus WAF ist aber die Aufbaunummer nicht dabei. Weder im Motorraum noch im Bereich der Beifahrertür konnte ich weitere Schilder mit hilfreichen Angaben entdecken.

Kann mir jemand auf die Sprünge helfen oder sogar die Aufbaunummer nennen? So viele Challenger 171 wird es ja nicht gegeben haben, und die Unterlegprofile sollten auch nicht so zahlreich sein. Gemessen haben die beiden Seiten 25mm bzw. 20mm Breite.

Danke,
Sebastian

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selbstschrauber am 26 Aug 2014 20:38:01

Bei unserem 2002er 172 war die Aufbaunummer auf einem Blechschild auf dem Schlossträger der Motorhaube angebracht.
"Numero de transformation" osä
Aber die Unterleggummiteile brauchst du meines Erachtens nicht zu erneuern, so wie ich das sehe dienen die eher dem Scheuerschutz als der Dichtheit. Die wird m.E. eher vom Dekalin darunter hergestellt. Kann mich aber nat. auch täuschen.

LG

Selbstschrauber

PS die Aufbaunummer ist wohl eine fortlaufende, also bei jedem Womo anders

sebixvi am 26 Aug 2014 21:21:37

Hallo Selbstschrauber,

das Schild neben dem Schlossträger habe ich auch, da steht auch "Trigano VDI" drauf, ansonsten ist aber nur die FIN wiederholt und Angaben zum zul. Gesamtgewicht und zu den Achslasten enthalten. Ich habe alle dort zu findenden Angaben nach Warendorf geschickt - Fehlanzeige.

Inzwischen habe ich auf meiner Rechnung eine Wagen-Nr. gefunden und die mal an Herrn Weppel gemailt, vielleicht habe ich ja Glück.

Ich wollte mir durch das Ersetzen der Gummis den Auftrag von (möglicherweise zu wenig) Dekalin sowie das Reinigen der Gummis vom alten Dichtmaterial sparen. Leider habe ich die Gummis beim Abziehen unnötigerweise ziemlich eingesaut ("das ist ja mit sich selbst abtupfbar" - geht aber natürlich nur richtig gut, wenn's nicht verunreinigt ist :-(), sodass das Reinigen ein ziemlicher Aufwand ist. Und die weißen Gummis sind an einigen Stellen, v.a. am Alkoven (wo auch die Undichtigkeit ist), nicht mehr wirklich schön, sodass ich sie auch im Verdacht habe, nicht mehr ganz dicht zu sein.

Schönen Abend,
Sebastian

Anzeige vom Forum


selbstschrauber am 26 Aug 2014 22:01:59

Hallo Sebastian,

das Auftragen von reichlich Dekalin wirst Du dir nicht ersparen können. Das Dekalin bekommt man u.U. mit Aceton einigermaßen gut ab.

LG

Selbstschrauber

sebixvi am 26 Aug 2014 22:07:57

Hallo,

das neue Unterleggummi wird bereits mit Dichtmasse versehen geliefert. Auflegen, andrücken, Aluleisten draufschrauben und fertig.

Wenn ich Dekalin oder Butylband verwende, riskiere ich evtl., dieses zu dünn aufzutragen und damit neue Undichtigkeiten.

Mal sehen, ob die Nummer jetzt stimmt.

Viele ,
Sebastian

sebixvi am 27 Aug 2014 10:18:42

Guten Morgen,

eine der übermittelten Nummern-Kombinationen war doch die richtige - eine ganz klein unten rechts auf dem Schild am Schlossträger eingestanzte Nummer ohne weitere Angaben.

Die Antwort aus Warendorf ist allerdings ernüchternd: neue Kantengummis kosten 14,34 € pro Meter, die Kantenleiste selbst liegt auch in diesem Bereich (die braruche ich aber zum Glück nicht). Da fragt man sich, ob die Gummis aus purem Gold gefertigt sind!

Also werde ich doch schrubben, was das Zeug hält. Eine nährere Inspektion hat ergeben, dass die Feuchtigkeit sehr wahrscheinlich durch die quer verlaufende Leiste oben auf dem Dach gekommen ist, hier hat sich schonmal jemand mit Sika-ähnlichem Zeugs versucht und es gibt einen kleinen Spalt.

Da die Anfrage nach den Original-Dekoren negativ beschieden wurde, werde ich mich mit dem Öffnen ebenfalls sehr zurückhalten müssen. Meine ursprüngliche Idee, den Alkoven seitlich aufzuspreizen und so trocknen zu lassen, hat sich als nicht durchführbar erwiesen, die Seitenwangen sind ziemlich steif und lassen sich allenfalls ein paar Millimeter herausdrücken. Direkt unter dem GFK ist eine erste Sperrholzplatte, diese ist am Rand jedenfalls nicht schwarz oder gar vertorft. Das macht ja erstmal Hoffnung!

Viele ,
Sebastian

selbstschrauber am 27 Aug 2014 10:40:22

Ja, das kenne ich. Wir wollten nach 10 Jahren auch mal eine der originalen Dekorplatten kaufen. Sie bestellten 2 verschiedene, wir haben uns beide in Warendorf angesehen. Was soll ich sagen? Beide passten nicht. Angeblich wurden aber nur die beiden Dekore in unserem Modell verbaut. Tja, bei uns wars anders. Später habe ich herausgefunden, dass es wohl die Dekorplatten des Vorgängermodelles waren, die wurden bei unserem Fahrzeug noch aufgebraucht. Nur toll, dass das nicht beim Hersteller vermerkt wurde. Na ja wenigstens mussten wir nichts bezahlen, außer unserem Sprit nach Warendorf. Aber die Fahrt hatten wir mit der Ostertour verbunden, daher gings.
Die Leute in Warendorf sind aber echt nett und bemüht!

Zu deinem Wasserproblem:

Die Alkovennase ist (zumindest beim 172er) aus Alublech, der Rest des Wagens aus GFK. Der Alkoven wird an das Dach im Bereich dieser quer laufenden Leiste angesetzt. Siehst Du gut, denn auf dem Dach haste die quer laufende Dichtleiste und innen ist auch ein Ansatz an den Innedekorplatten zu sehen.

Wo kommt denn nun das Wasser rein?
Hast Du ein Feuchtigkeitsmessgerät? Wenn nein, kauf dir unbedingt eins. Bei Conrad um die 100 Euro. Kannst ja auch mal ein paar Fotos hochladen.

Dass die Verbindung Dach/Wand undicht wird, ist zwar möglich, m.E. aber weniger wahrscheinlich als der Ansatz Alkoven / Dach (mit der Querdichtleiste) Ich denke, wenn du die abnimmst und alles reinigst und abdichtest, könnte das Problem gelöst sein?

LG

Selbstschrauber

PS
den Preis der Gummiunterlage finde ich noch nicht einmal soo hoch. Mir wollten Sie für 130 Ero den kompletten Tischfuss verkaufen, wegen eines Plastikteiles, dass mir der Hersteller des Fusses sogar schenkte. Auch das Ventil der Zusatzheizung gabs nicht einzeln, sollte eine ganze Heizung kaufen für um die 300 Ero. Und die Stosstange? fast 400 Euo, ein simples Plastikteil. Die habe ich dann plastikgeschweisst und die hält immer noch / fährt rum.

sebixvi am 27 Aug 2014 10:57:16

Hallo Selbstschrauber,

erstmal vielen Dank für´s Mitdenken! ;-)

Ein Messgerät habe ich. Die Messwerte sind in der Ecke Dach/Seitenwand, unmittelbar vor Beginn der Biegung, am höchsten (100 :-(). Diese hohen Werte habe ich nur unmittelbar in der Ecke, ein paar cm in der Wand gehen die Werte deutlich nach unten. Weil es genau die Ecke ist, hatte ich zunächst die seitlichen Kantenleisten im Verdacht. Aber natürlich läuft Wasser von oben nach unten und, wie Turbokurtla auch schon häufig geschrieben ist, bleibt es manchmal erst bei der nächsten Querleiste stehen, sodass ich inzwischen ein Eindringen an der Querleiste und dann Ablaufen zur Seite für eher wahrscheinlich halte. Die linke Kantenleiste, die ich bisher abgenommen habe, sah - von äußeren Verschmutzungen abgesehen - wirklich sehr gut aus, ebenso das Dichtmaterial. Jetzt muss ich die erstmal schrubben und wieder dranbringen, bevor ich weitere Nachforschungen anstelle. Zumindest kann ich mir vermutlich sparen, die andere Seite abzumachen - jedenfalls nicht komplett...

Hat es eigentlich schonmal wer geschafft, Dekorplatten ohne Zerstörung zu entfernen?

Dafür werde ich dann wohl besser einen neuen Thread eröffnen - das passt ja nicht mehr wirklich zum Ursprungstitel!

Viele ,
Sebastian

selbstschrauber am 27 Aug 2014 11:08:08

Die Messwerte zu interpretieren, ist eine Kunst für sich :-( Am Alkoven sind die oftmals verfälscht, da die Außenhaut ALU ist. Wusste ich am Anfang nicht und war total erschrocken als ich "Wahnsinnswerte" hatte, bis ich merkte, dass der Alkoven Blech ist,- Dir Eingangstür übrigens auch.
Nach 12 Jahren sah man es dann auch: Die GFK Teile waren vergilbt, das Alu noch schön weiß.
Dekorplatten bekommst ned zerstörungsfrei raus, die sind als Sandwich verklebt.

Ich würde nur den Übergang gut abdichten und das ganze beobachten.

LG

Selbstschrauber

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