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B2B Lader & Laderegler 1, 2


waebi63 am 14 Okt 2014 17:12:03

Hallo an alle technisch begabten Forenmitglieder

Bin hier schon eine Weile am mitlesen,
komme jetzt aber doch mit einem Problemchen daher das nicht neu ist.
Ich weiss das.

Kurz zur Hardware - Ausgangslage:

Mein Fahrzeug ist ein Laika Ecovip 6 auf Iveco Turbo Daily von 1996.
Starterbatterie ist eine 55AH Gel
Aufbaubatterie ist eine 240 AH Säurebatterie

Ich brauche wohl relativ viel Strom : Kühlschrank, Notebook, Laserdrucker usw....
Ergo muss ich auch viel produzieren.

Die original Ladetechnik war für meinen Bedarf nicht zu gebrauchen.
Also habe ich diese deaktiviert.

Meine Lösung bis jetzt.
Ich mache direkt bei der Starterbatterie 220V mit einem 1500W Wechselrichter.
Von da betreibe ich während der Fahrt die elektro Geräte.
Ausserdem lade ich mit einem Handelsüblichen Netzteilen die Aufbaubatterie.

Im Stand betreibe ich einen weiteren Wechselrichter (2000W) der an die Aufbaubatterie angeschlossen ist.

So klappt eigentlich alles ganz ordentlich.
Problem ist einfach ich kriege zuwenig Strom (Amperes) aus der Lichtmaschine.
Mehr als ca 20 Amperes liegen einfach nicht drin. :-(
Ziel wäre 40-50A Ladestrom.

Die standart Antworten sind soweit klar.

A. B2B Ladegerät kaufen.
B. Laderegler in der Lichtmaschine ersetzen.

Aber jetzt endlich zu meinen Fragen :

Frage 1

Ein B2B Ladegerät macht ja auch nichts anderes als die 12-14V der Starterbatterie heraufzutransformieren
und die Aufbaubatterie mit erhöhter Spannung zu laden? Wenn es gut Läuft mit weniger Verlustleistung aber prinzipiell dasselbe.
Wie soll ein B2B da mehr Leistung herausholen können?

Die Frage 2

Bringt so ein B2B immer und jederzeit diese 40-50A?
Wenn ich im Stau stehe, oder langsam fahre, da macht meine Lichtmaschine nicht gerade viel.
Ich ziehe dann immer noch meine 20A für das Laden der Aufbaubatterie, aber entlade dann im Grunde nur meine Starterbatterie.
Was soll da so ein B2B Gerät besser können?

Frage 3:

Hilft da so eine anderer Laderegler damit die Lichtmaschine mehr Spannung bringt?
Was kann das helfen?
Wenn ich die Aufbaubatterie lade ziehe ich soviel Strom das die Spannung an der Starterbatterie um die 12,5-13,0V ist. Da wird wohl jeder Regler sein bestes geben und die Batterie mit voller Leistung laden?

Bin gestannt auf Eure Antworten.

Mit besten n,

Marc

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xbmcg am 14 Okt 2014 17:32:26

Größere Lichtmaschine.... Nur so eine Idee....

20 Ampere ist schon etwas wenig, das sind nach Adam Riese: 240W, das reicht ja gerade mal für die Fahrzeugbeleuchtung...

2x55W oder (65W?) Abblendlicht, 4(6)x5W Standlicht, da darfst Du keinen Blinker (2x21W) anmachen :eek:

Es gibt da so eine Theorie - nennt sich Energieerhaltungssatz. Es kann nicht mehr herauskommen, als man hineinsteckt.

Alle anderen Maßnahmen verschlimmern das Problem, weil sie selbst Energie verbrauchen.

Ein B2B Lader macht nichts anderes, als sich ein größeres Stück vom Kuchen zu schnappen und es dann der Wohnraumbatterie
zu geben (auf Kosten der Starterbatterie).

xbmcg am 14 Okt 2014 17:44:30

Also würde ich erst mal schauen, welche Nennleistung meine Lichtmaschine haben soll und tatsächlich hat (Defekt? Laderegler defekt?).

Kann natürlich sein, dass deine Wechselrichter ordentlich zuschlagen und deshalb nur die 20A übrig bleiben. Ist eh viel zu viel
(1500W + 2000W). beim ersten kannst Du bis zu 125A ziehen, beim 2. 166A wenn du sie ausreizt, das schaffen deine Lichtmaschine /
Bordbatterien eh nicht. (Energieerhaltungssatz), die sind in 10 Minuten leer, abgesehen davon ob sie überhaupt solche Ströme vertragen
können auf Grund ihrer Bauweise / Kapazität.

Also erst mal sehen wieviel Energie du erzeugst und dann überlegen, wie und womit du sie verteilst.

Anzeige vom Forum


kurt2 am 14 Okt 2014 18:14:06

waebi63 hat geschrieben:Ich brauche wohl relativ viel Strom : Kühlschrank, Notebook, Laserdrucker usw....
Ergo muss ich auch viel produzieren.

Mit besten n,
Marc


Hallo Marc,
An Deiner Stelle würde ich die Verbraucher reduzieren und insbesondere den Kühlschrank, der viel Energie braucht einfach auf Gas laufen lassen. Kühlt nebenbei auch viiiiel besser.

Zum Anderen würde ich eine Solaranlage incl. gutem Regler auf`s Dach bauen. Ist inzwischen bezahlbar und lädt, zumindest von April bis Sept., ordentlich nach.

felix52 am 14 Okt 2014 18:23:28

Ich würde eher die forumseigene Suche unter Begriffen wie "B2B", "Sterling" oder "Booster"
bemühen. Das ergibt echt viel Lektüre. Oder Du schreibst einfach per kn "viking92" an.

Allerdings erscheint mir Deine Schalte eher nicht effizient und zusätzlich eher tödlich
für die Starterbatterie.


Felix52 :)

waebi63 am 14 Okt 2014 18:34:40

Hallo

Danke für die schnellen Antworten.
Ich habe mich offensichtlich nicht klar ausgedrückt.

Wieviel das Fahrzeug selber verbraucht weiss ich nicht. Aber wenn ich rate vieleicht selber 40-50A, für Licht und alles mögliche.
Da sollten ja noch ein paar Ampere übrig sein.

Während dem Fahren ist nur der 1500W inverter im Betrieb.
Der nimmt sich die Leistung je nach dem wieviel die Elektrogeräte brauchen, inklusive mein Ladegerät.
Die ca. 20A habe ich vom 220V -> 12V Ladegerät mit dem ich die Aufbaubatterie lade.
Meistens sind dann die anderen 220V Verbraucher ausgeschaltet.

Physikalische Gesetze braucht mann nicht kennen, die hält man automatisch ein. :-)

Meine Lichtmaschine läuft ja eigentlich,
aber eventuell bringt sie einfach keine 90A weil kleineres Modell,
oder ist etwas defekt,
oder ich brauche schlicht eine stärkere.

Die Frage

Der Punkt ist das diese B2B Lader so beworben werden, anschliessen und gut ist.
Was genau soll dann desser sein?
Für solche Geräte gilt dieser Energiesatz ja auch. :-)

xbmcg am 14 Okt 2014 18:46:31

Das ist eigentlich das, was Du mit Wechselrichter und Ladegerät machst, nur effizienter,
weil nicht 2 mal transformiert werden muss und nicht so viel in Wärme (WR+Ladegerät)
verbraten wird.

Die Spannung wird nicht erst auf 220V / 50Hz gejagt und dann heruntertransformiert und wieder gleichgerichtet.

Es wird lediglich elektronisch die Spannung um wenige Volt angehoben und dann auf die optimale Ladespannung
für den eingestellten Batterietyp stabilisiert. Außerdem wird entsprechend der vom Batteriehersteller empfohlene
Ladecharakteristik geladen (UIoU2), macht dein 220V Ladegerät aber vielleicht auch schon.

AGM / Gel Batterien brauchen andere (höhere) Schlußspannungen zum Vollladen als Blei-Säure Akus. Dene Batterie-
Konfiguration ist aber eher verkehrtherum, Du hast die 210Ah Zusatzbatterie in Nass Blei Technik (eigentlich besser für
Startbatterien , hohe Ströme für Kurzzeitlast) und die Gel Batterie als Starterbatterie (geringe Ströme über lange Zeiträume
z.B. für den Aufbau...)

Eigentlich ist Deine Anlage komplett auf den Kopf gestellt, zumal Du ja die Fahrzeug-Ladeelektronik auch noch herausgeschmissen hast...

felix52 am 14 Okt 2014 19:21:02

Also ich bin "damals" aufgrund der Ratschläge von "willi_chic" erstmal an die Verstärkung der
"Kabelchen" von der LiMa zur Starter- und zur Aufbaubatterie gegangen. War einfach, nachvollziehbar
und preiswert. Anschließend habe ich die LiMa gegen Eine mit 120 A ausgetauscht. Dann Solar installiert
sowie 2 mal 250 Ah Aufbaubatterien. Anschließend MPP-Solarregler, die optimale Ladekurven auch bei
diffusem Licht generieren.
Seitdem klappt Alles nach meinen Wünschen auch mit dem WR.
Bei Can-Bus Womos und einer kleinen Starterbatterie würde ich direkt an Derselben keinen WR
anschließen. Vorab ergäbe das ja nach Anbringung zu viele Gefährdungs-, Leistungsverlust- und
Gefahrenquellen.

Felix52 :)

selbstschrauber am 14 Okt 2014 19:34:40

Kintzi wird sich bestimmt noch melden...

Ein B2B Booster erhöht weder die Lichtmaschinenleistung noch pumpt er mehr Strom in die Aufbaubatterie. Was die Aufbaubatterie an Strom aufnimmt, bestimmt sie selbst. Dabei kann man vereinfacht sagen, je höher die Spannung ist, die ich der Batterie anbiete um so mehr Strom kann sie aufnehmen.- In gewissen Grenzen natürlich. Ergo kann eine höhere Ladeleistung durch einen B2B Ladebooster erreicht werden, als ohne, da der B2B mit bis zu 15V lädt um die Batt. schneller zu laden. Auch ein B2B Lader kann keine Wunder vollbringen, was die Batterien immer brauchen um 100 % voll zu werden, ist Zeit. Dabei brauchen die letzten 10% der Batterievolladung unglaublich lange im Verhältnis zu den % zwischen 50% und 90%.
Die Ladeleistung hängt damit vom Ladezustand der Batterien ab, sind die z.B.zu 80% voll ist sie geringer als wenn sie nur zu 50% voll sind.

Unser B2B Lader mit 50A hat allerdings nie mehr als ca. 30-35 A an die bis zu 50% entladenen Batt. (2x90AH Blei-Säure) geliefert. Vermutlich hätten wir mehr Batt.kapazität gebraucht um die 50A Ladeleistung auszuschöpfen. Sinnvoll ist so ein B2B m.E. trotzdem.

Die meisten modernen Limas haben 90 oder 120 / 150 A Ladeleistung, das sollte idR völlig ausreichen, wie gesagt wir hatten bei 180AH Batt.kapazität nie mehr als 35A Aufnahmeleistung. - Kühlschrank lief dann auf Gas, um Strom zu sparen. Selbst bei den vollen 50A Ladeleistung sollte das die Lima bringen, im Hochsommer im Stau sollte man aber die Temperaturüberwachung verbaut haben, da haben wir schon mal 90 Grad Temperatur der Lima geschafft.

LG

Selbstschrauber

waebi63 am 14 Okt 2014 19:42:32

Hallo Felix52

Du verwendest keinen B2B.
Dann macht das Sinn, da die Spannung niedrig ist und hoffentlich ein grosser Strom fliesst. :-)
Aber Du hast wohl eine weitaus stärkere Lichtmaschine (120A) im Einsatz.
Die hatt wohl die nötige 'Extra Power' die bei mir fehlt. :-(

Einen WR zu betreiben im Motorraum ist eventuell nicht so schön. Das geb ich zu.
Er ist aber weit oben montiert, sollte also nicht nass werden.
Für gute Technik nehm ich auch ein paar Gefahren in Kauf. ;-)

Gerade wenn die Batterie so langsam voll wird geht's fast ewig bis sie 100% geladen ist.
Desshalb lade ich mit erhöhter Spannung. Wenn Die Ladeschlussspannung erreicht ist reduziere ich den Ladestrom.
Das geht prinzipiell am schnellsten, aber nur mit Nassbatterien.

Marc

viking92 am 14 Okt 2014 19:45:45

Hy Marc,

solange Deine Lima nicht imstande ist, den benötigten Strom zu liefern, bringt Dir ein B2B erstmal gar nichts.
Hast Du Dir mal sämtl. Kontakt-& Anschlussstellen angeschaut? u.U. gibt es, aufgrund von Oxidation, schon Probleme.
Auch die Ladeleitungen & das Trennrelais sollten ausreichend dimensioniert sein. Bei 240 Ah Batt.-kapazität "fliessen" schon ein paar Ampere.


1.) ein B2B setzt nicht einfach nur die Spannung hoch, sondern es lädt die Aufbaubatt. mit der passenden Kennlinie. Zudem wird die Ladespannung der Temp. angepasst.
Er holt dahingehend "mehr Leistung" raus, weil die Ladeendspannung passt. Und vor allem die ist für eine echte Vollladung auschlaggebend.

2.) je nach Ladezustand der Aufbaubatt. wird er (auch im Stau) auf Volllast laufen, sprich er "zieht" dann seine 40-50 A aus der Starterbatt. Also im Grunde dieselbe Situation, wie Du sie jetzt auch hast. Dazu kommen dann noch die fahrzeugeigenen Verbraucher ( Lüfter, Beleuchtung, etc.)

3.) kenne die Lima vom Iveco nicht, aber bei diesen (sorry) alten Modellen lässt sich der Regler recht easy wechseln. Du kannst die Lima auch bei jedem Boschdienst testen lassen. Ist nicht auszuschliessen, das sie einfach hinüber ist. Evtl. reicht auch ein Bürstenwechsel. Evtl. gibt es gar auch eine verstärkte Lima, die höhere Ladeströme zulässt.

Schaue Dir auf alle Fälle die kpl. Verkabelung von der Lima bis zur Starterbatt. an.
Sollte die Lima die geforderte Leistung bringen, dann würde ich die bisherige Ladetechnik einfach so belassen. Das bisschen Verlust ist vernachlässigbar & Du bist unheimlich flexibel was das Ladegerät angeht.
Selbige Installation schwirrte mir damals auch vor, jedoch kam ich recht günstig an einen B2B.

Viel Erfolg

waebi63 am 14 Okt 2014 19:53:19

Hallo Selbstschrauber

Das ist genau wie ich das sehe.
Ein B2B ist sinnvoll wenn mann es eilig hat die Batterie auf 100% zu laden.
Manchmal fahre ich nur 2 Stunden am Tag. Da kommt es auf jede Ah an.

Weiss Du wie stark Deine Lichtmaschine ist?

Und eben meine Fage #2. Lädt dein B2B noch ordentlich wenn Du im Stau stehst?
Kannst Du das messen? Also meine Lichtmaschine macht dann kaum noch was.

Marc

TeXas am 14 Okt 2014 20:01:07

N...Abend,

vielleicht "klemmt" es auch am Innenwiederstand der Bordbatterie.

TeXas

Nebenbei, ich werde morgen mein Thema "Low-Cost Batteriecomputer" updaten. Ist schon lustig was der alles so kann.

waebi63 am 14 Okt 2014 20:16:27

Hallo Viking92

Ich kriege ja Antworten wie verrückt.

Also Trennrelais (Starter zu Aufbaubatterie) hab ich deaktiviert.
Die Vermutung geht schon dahin das meine Lichtmaschine nicht mehr viel taugt,
oder ist einfach zu klein ist.

Zu 1. Wenn man eine AGM oder Gel Batterie verwendet, ist Vorteil einer gekauften B2B offensichtlich.

Zu 2. Tatsächlich auch im Stau? Da entlade ich Starterbatterie wenn ich zuviel Strom ziehe. :-(

Zu 3. Die Teile gibt's überall. Die Frage ist ob eine 90A Lichtmaschine das überhaupt bewältigt.

Ich nehme an das Du ein B2B hast. Wie stark ist denn Deine Lichtmaschine?

Marc

felix52 am 14 Okt 2014 20:37:08

waebi63 hat geschrieben:Hallo Felix52
Du verwendest keinen B2B.
Marc


Jou Marc,
allerdings hatte ich einen B2B Sterling verbaut. Dieser überforderte mich. Und im Gegensatz zu
Dir, der "Gefahren eingeht", stehe ich auf Erholung. :wink:
Allein, wenn Du die Starterbatterie in den Innenraum verlegst, erhälst Du locker im Winter bis zu
30 % mehr Kapazität.
Aber habe ich richtig gelesen. Ein WR im Motorraum? Hast Du schon mit Deiner Versicherung gesprochen?
:eek:

viking92 am 14 Okt 2014 20:41:01

Hy Marc,

deine 90 A Lima sollte es locker schaffen die Aufbaubatt. zu laden....selbst über den Umweg mit dem WR.
Sicherlich macht ein B2B Sinn, vor allem wenn die Ladespannung einfach nicht hinhaut.
Jedoch fahren tausende Womos mit der serienmässigen Installation durch die Gegend und es läuft auch. :wink:
Wenn dann noch eine zusätzl. PV Anlage auf dem Dach installiert ist, sorgt sie (vernünftiger Regler vorausgesetzt) für die "restlichen Volt" bis zur Ladeendspannung. Das kompensiert dann die eher rudimentäre Limaladung.

Der grosse Transit hat m.E. eine 140 A Lima drin.

waebi63 am 14 Okt 2014 21:16:20

Hallo Texas

Die Batterien funktionieren eigentlich gut. Bis auf einen Kapatzitätsverlust die sie bestimmt alle haben.
Die Bordbatterie (Aufbaubatterie) würde bestimmt mehr Strom aufnehmen wenn ich ihn den liefern könnte.
Aber ja bei schlechten Kontakten könnte sozusagen der Innenwiederstand der Lichtmaschine zu hoch sein.

Marc

xbmcg am 14 Okt 2014 21:26:07

Mal ne sau blöde Frage. Wieviel Ampere kann denn Dein Ladegerät wirklich?

Hast Du mal mit Land-Strom geschaut wie hoch die Ladeströme maximal unter optimalen Bedingungen werden?

Nur mal so in die Runde geworfen (Du misst ja die 20 Ampere auf der Ladeseite nach Wechselrichter / Ladegerät oder?)

:eek:

waebi63 am 14 Okt 2014 21:27:20

Hallo Felix52

Ich wüsste nicht wo da ein Problem wäre für die Versicherung?
Das Gefahrenpotenzial halte ich soweit für übersichtlich.
Das einzige Risiko ist das es eventuell zu feucht ist im Motorraum.
Möglicherweise überlebt der WR den Winter dann nicht.
Nass wird er in jedem Fall aber nicht.
Die Batteriekapatzität ist soweit auch in Ordnung.

Wir werden sehen.

Marc

waebi63 am 14 Okt 2014 21:47:37

Hallo Viking92

Ich denke auch das es ev. an der Lichtmaschine selbst liegt.
Falls hinüber werde ich mich nach was grösserem umschauen.
Viel hilft viel. :-)

Dieses Wohnmobil hat früher auch funktioniert wie tausende.
Aber da lief der Kühlschrank mehr schlecht als recht noch mit Gas.
Es war wohl ein 220V Anschluss vorhanden, aber nur für Landanschluss.

PV (400Wp) habe ich bereits. War aber auch noch nicht vorhanden.

Bin wohl ein Bastler & Tüftler der es genau wissen und besser machen will.
Die einen schrauben am Gartenhäuschen die anderen am Womo. :-)

Marc

waebi63 am 14 Okt 2014 22:05:00

Hallo xbmcg

Es sind bereits mehrere Ladegeräte zum Einsatz gekommen.
Was am stärksten ist, ist ein rudimentäres Labornetzteil.
20A 0-30V alles regelbar.
Kann auch ein zweites parallel schalten.
Immer dasselbe Ergebniss.

Ist die Starterbatterie voll kann ich die Aufbaubatterie sogar mit etwas über 20A (gemessen Ausgang Ladegerät) laden.
Wenn ich im Stau stehe kommt weniger Strom.
Dann ziehe ich praktisch den ganzen Ladestrom der eigentlich in die Starterbatterie sollte hinüber zur Aufbaubatterie.
Oder schlimmer noch ich entlade die Starterbatterie.
Ich muss also wirklich fahren sonst wird das nix.

Wenn ich sehe das die Spannung an der Starterbatterie zuweit abgefallen ist schalte ich den WR aus oder reduziere den Strom den ich ziehe mit dem Ladegerät.
Möglich das es dann mal nur noch 5A sind wenn ich im Stau stehe und die Scheinwerfer an sind.
Spätestens dann wenn die Spannung an der Starterbatterie unter13V ist müsste die Lichtmaschine alles geben.
Nur wieviel kann das sein.

Marc

xbmcg am 14 Okt 2014 22:10:35

Zumindest kann keiner sagen, dass Du Angst vor der Technik hast.

Was ist denn nun mit dem Ladegerät, wieviel Ampere schafft es zu Deiner Aufbau-Batterie
am 220V Netz über Verlängerungsschnur an einer normalen Steckdose?

Das ist dann die Zielgröße für Dein Forschen. Ansonsten frohes Schrauben!

Hier was zum Lesen zum Thema Batterien, Typen, Lebenserwartung, Belastung und
Dimensionierung, wenn Du mal ein paar Minuten Zeit hast und nicht gerade schraubst.

Hoffe, das hilft Dir weiter.

--> Link

felix52 am 14 Okt 2014 22:17:32

waebi63 hat geschrieben:Hallo Felix52
Ich wüsste nicht wo da ein Problem wäre für die Versicherung?
Das Gefahrenpotenzial halte ich soweit für übersichtlich.
Marc



Ja nee, iss klar.... :D
Nen nicht wasserdichten WR, ne nicht wasserdichte Steckdose, natürlich nicht resistent gegen
Motorraumtemperaturen.... Mit nem 230 V Netzkabel, dass durch den Motorraum verläuft,
wahrscheinlich nicht hitzebeständig ist, weil Haushaltskabel....
Während der Fahrt (also auch bei Unfall) unter Spannung steht? :eek:
Nenne mir :eek: eine Versicherung, die so etwas toleriert. Sollte ich dort versichert sein,
kündige ich fristlos, weil ich selbst bei größter Toleranz solche Schäden nicht mittragen will.
Das wäre für mich keine Solidargemeinschaft mehr.
Der WR sollte ja möglichst nahe bei der Batterie installiert werden. Warst Du schon zur HU beim TÜV?
Die simulieren zumindest gedanklich auch Unfallszenarien. So etwa Hochspannung bei gleichzeitigem
Säureaustritt.
Und ja. "Basteln", wie Du es nennst, kann auch schön sein. :wink:
Ich verabschiede mich von hier aus diesem Fachtröt zur "Wohnmobiltechnik". :?

Dennoch wünsche ich natürlich viel Erfolg.
:)

waebi63 am 14 Okt 2014 22:49:44

Hallo Felix52

Du bist jetzt so weit vom Thema weg das ich jetzt nicht darauf antworte.

Das Du aber trotzdem gut schlafen kannst, und der Blutdruck wieder runter komt :
Ich kann Dir versichern das wir nicht bei der gleichen Versicherung sind: :-) :-)

Marc

TeXas am 14 Okt 2014 22:51:06

waebi63 hat geschrieben:Die Batterien funktionieren eigentlich gut.


Ok, auch wenn mir deine Aufbau-Anordnung etwas diffus ist, vielleicht fangen wir ganz von vorne an.

Wieviel Spannung kommt an deiner SB an?

Hast du den Masse-Anschluss überprüft? Korrosion?

VG

TeXas

Ps: selbst mein kleiner Votronic B2B (25AH) hat heute 21,72 AH geschafft, bei nur knapp 13 entnommenen AH.

waebi63 am 14 Okt 2014 22:54:46

Hallo xbmcg

Danke für die konstruktiven Antworten.
Für Landanschluss habe ich ein simples 15A Festspannungsnetzteil.
Da eilt es dann nicht mit laden.

Danke für den Link.
Die Firma kenne ich. Von da ist die nass Batterie.

Den Link kannte ich noch nicht.

Ich melde mch dann mal wenn ich das Problem erschlagen habe.

Danke an alle!

Marc

waebi63 am 14 Okt 2014 23:02:03

Hallo Texas

Was ist bei Dir eine SB?

Was meinst Du mit :
Ps: selbst mein kleiner Votronic B2B (25AH) hat heute 21,72 AH geschafft, bei nur knapp 13 entnommenen AH.

Dein B2B hat die Aufbaubatterie mit 21,7AH versorgt aber nur 13 AH dem Fahrzeug entnommen??
Andersrum wäre es richtiger oder?

Marc

kintzi am 14 Okt 2014 23:02:28

Hallo, RA Selbstschrauber hat recht, melde mich jetzt, um am etwas verbogenen Eisen /Ansichten mit zuschmieden. Neben versch. richtigen Antworten fiel mir
in zufälliger Reihenfolge auf:

1) WR im Motorraum? Wieso Nässe ? Ist doch kein 250/51er :razz: . Setze also fehlende Nässe voraus. A B E R: WR hat ca. 10-20% Verlustleistung, die in Wärme umgesetzt wird. Deshalb hat er eine aktive Luftkühlung. Und wenn seine Frischluft die warme Luft aus dem Motorraum ist, irgendwann mal gute Nacht ! Kurz:thermische Überlastung. Warum ging`s bis jetzt ? Bei 20A 12V-Output =240W wird der WR wahrscheinlich mit 300W belastet, was bei 1500W max. 20% sind.
Und da toleriert er die mangelhafte Kühlung.

2) Wie schon angemerkt (xbmcg) , ist die doppelte Wandlung energetischer Quatsch! Die Lima liefert sicherlich 30- 35 A oder mehr bei voller StarterBatt. Erstmal zieht der Küli (auch schon v.Selbstschrauber erwähnt) 10-15A, dann kommen die 2-fach Wandlungsverluste hinzu.
M. Meinung nach ist die Lima vollkommen i. O.. Auch eine 120 oder 200A Lima würde sich nicht anders verhalten. Wiederhole immer wieder meine Erfahrung:
Lima 120A, Stand-Klima mit 70A bei 12V, Kabel 16 u.25mm²: 40A aus Batt, 30A aus Lima, System-Spannung 11,9- 12,0 V.

3) Alle schauen nach Plus-Kabel, aber kaum einer nach Minus. Die Masse über Karosserie ist oft schlecht, Hochstromverbindungen müssen niederohmige Extra-Masse v. Motor/Getriebe/Batt haben. Erfahrung: Sterling 50A eingebaut, lieferte 15A . Minus mit 35 mm² Starthilfekabel zwischen Getriebe u. Sterling angeschlossen waren dann plötzlich 45A !!!.

4) Sterling 50A (alter) schaltet bei 13 oder 12,9V Bordnetzspannung ganz ab, damit sich StarterBatt erholt u. schaltet bei 13,3V wieder ein. Büttner Booster reduziert Leistung bei 13V u. bei 12, nochwas ganz ab. Beleuchtung senkt um 0,1-0,2V, also nicht schlimm, aber die Ventilatoren , bes. die äußeren, 1/2 V und mehr ist da garnichts, auch voller Innenventilator u. Klimakupplung!

5) Und dann Gel als Starter! Wer macht denn sowas! Naß oder AGM o.k., aber Gel?.

6) Ansonsten s. Birger Viking. Deine Energiebilanz funktionierte bisher nur durch die Solaranlage, aber sicherlich nicht im Winter.
240Ah ist gut , aber wie Du die Spannung hochjubelts u. den Strom reduzierst kann ich mir nicht vorstellen.

Hatte mal , so wie Du das machst , mit WR rauf u. mit EVS laden versucht, war nix. Ebenso mit Original-Lima-Ladung. Mit Booster Büttner 45A ohne Solar) voll zufrieden, tägl. Verbrauch v. 60Ah wird im 80%-Bereich mit 3-4h Motorlauf auf Fahrt nachgeladen. Bordspannung (Lima) beim 244er 13,3V (Boostereingang). Ausgang IUoU. Gr. Richi

TeXas am 14 Okt 2014 23:05:59

Geht das nur mir so? Hab ich was nicht mitbekommen? Hat sich TE-Starter verabschiedet? :magic:

TeXas am 14 Okt 2014 23:18:14

waebi63 hat geschrieben:Was ist bei Dir eine SB?


Aaah da ist er ja wieder..........Hallo Marc,

SB = Starterbatterie
BB = Bordbatterie

und ja, der Ladebooster (LB) hatte heute mit einer Peakleistung von 21,7AH angefangen, die fehlenden 13 AH nachzuladen, wobei die AH immer weiter reduziert werden, je näher man der Lade-Schlussspannung kommt. Deshalb auch ein langer Ladezyklus. Dieser Prozess hat fast 4 Stunden gedauert, das heisst für die letzten 4 AH hat er dann fast 2,5 Stunden benötigt.

VG

TeXas

waebi63 am 14 Okt 2014 23:50:48

Hallo Richi

Danke für die ausführliche Antwort.
Ich fass mich etwas kurz damit ich für die Antwort nicht zu lange brauche.

Zu deinen Punkten.

1.
250/51 kenn ich nicht. 08/15 kenn ich. :-) Meine kurze Google Recherche hat erbeben Du meinst einen Lastwagen oder einen Raumluftentfeuchter. :-)
Ich denke Du meinst den Lastwagen.

Der WR im Motorraum ist natürlich nicht optimal. Er ist überdimensioniert da der Kühlschrank einen ordentlichen Anlaufstrom hat, nachher gehts aber.
Ich bin wie gesagt etwas am experimentieren. Wenn der WR abraucht wäre es kein Beinbruch. Der Motorraum wird wohl nicht mehr als 80 Grad.
Ev. ist mit Kondenswasser zu rechnen. Wir werden sehen.
10-20 Prozent Verlust meine ich verkraften zu können. Ich verliere dafür nacher weniger (Leitungsverluste).
Für die grösseren Verbraucher Kühlschrank, Notebook sofern sie denn während der Fahrt in Betrieb sind habe ich nur eine Wandlung.
Aber ja für das Ladegerät trifft es zu. 12V * 20 A = 240W das macht bei 20% Verlust ca. 50W Das wäre jetzt aber auch nicht sooo viel?
Warm wird übriges nichts.

2.
Dicke Kabel sind immer gut. Das habe ich auch. Vor allem zurzeit zwischen Starter Batterie und WR.

3.
Die Karosseriemasse verwende ich für die zusätzliche Installation überhaupt nicht. Ich habe ein dickes Kabel (reines Kupfer) das die Minuspole der Batterien verbindet.
Wie gut die Lichtmaschine an der Karosserie angeschlossen ist weiss ich nicht. Das wäre dann was für die Werkstatt das mal zu prüfen.

4.
Deine B2B schaltet sich auch mal ab?
Dann zieht sie eventuell auch mal zuviel Strom von der Starterbatterie?
Jemand anders hat geschrieben seine B2B läuft immer, auch im Stau.

5.
Das gehl wohl. :-)
Red Top von Optima : --> Link

Ich habe ja nichts gegen eine gekaufte B2B.
Ich wundere mich nur warum es auf meine Art nicht so läuft wie ich es gerne hätte. :-)

Marc

waebi63 am 15 Okt 2014 00:21:40

Hallo Texas

Nein, Nein der Starter war nur mit dem Hund gassi gehen. :-)

SB = Starterbatterie
BB = Bordbatterie
Jetzt weiss ich Bescheid. :-)

Aber:
und ja, der Ladebooster (LB) hatte heute mit einer Peakleistung von 21,7AH angefangen, die fehlenden 13 AH nachzuladen, wobei die AH immer weiter reduziert werden, je näher man der Lade-Schlussspannung kommt. Deshalb auch ein langer Ladezyklus. Dieser Prozess hat fast 4 Stunden gedauert, das heisst für die letzten 4 AH hat er dann fast 2,5 Stunden benötigt.

Darf ich das korrigieren? Nicht böse sein! Wir wollen ja technisch möglichst korrekt sein. :-)
und ja, der Ladebooster (LB) hatte heute mit einer Peakleistung von 21,7A angefangen, die fehlenden 13 AH nachzuladen, wobei die A immer weiter reduziert werden, je näher man der Lade-Schlussspannung kommt. Deshalb auch ein langer Ladezyklus. Dieser Prozess hat fast 4 Stunden gedauert, das heisst für die letzten 4 AH hat er dann fast 2,5 Stunden benötigt.

So meinst Du es?

Also wenn Du 4 Stunden volle Power mit 22A laden würdest hättest Du 88Ah zusammen.
Mit nochmal 2.5 Stunden (Du warst 6.5h unterwegs) wären auch schwindelerregende 143Ah möglich gewesen?
Oder Rechne ich falsch?
Was für eine Batterie hast Du denn? Muss die so sanft geladen werden? Gel oder AGM?
Das wäre mal ein starkes Argument für eine Nassbatterie?

Aber Deine ursprüngliche Frage :
An SB habe ich ca 14V. Aber nur wenn der WR aus ist.
Jetzt gibt's 2 Szenarien :
A
Alle batterien sind nahezu voll. Wenn ich den WR einschalte entziehe ich der SB nichts und die ca. 20A gehen in die BB.
B
Alle batterien sind nicht voll. Wenn ich den WR einschalte entziehe ich der SB zum Teil den Ladestrom und die 20A gehen in die BB. Das geht noch.
Wenn ich dann aber im Stau Stehe und die Leistung der Lichtmaschine reduziert ist, sinkt dann ganz langsam die Spannung an der SB.
Das geht bis ich nur noch 12.5V habe dann reduziere ich den Ladestrom der BB um den weiteren Spannungsabfall an der SB zu verhindern.
Würde ich das nicht machen könnte ich währen der Fahrt die SB komplett entladen.
Das ist zwar technisch interessant, aber unpraktisch wenn mann den Motor wieder starten möchte.

Marc

waebi63 am 15 Okt 2014 00:53:08

Hallo Richi

Die Starterbatterie ist wohl doch eine AGM und nicht Gel.
Da war ich wohl ungenau. :-)

Marc

kintzi am 15 Okt 2014 00:59:01

Zitat:
....mit einer Peakleistung von 21,7AH angefangen,...

Auch auf die Gefahr hin, ausgebuht zu werden und um ein gewisses Niveau zu halten:

Lader lädt nicht mit AH, sondern mit A = Ampere. Ampere ist ein elektr. Strom, mal der Spannung = Leistung in Watt , mal der Zeit = Arbeit.
A mal Stunde = Ah= Kapazität (Maß der elektr. Menge, die in eine Batt. geladen wird) = Arbeit

Formeln: N oder P (Leistung) = U (Spann) x I (Strom) = VA (bei Gleichstrom)= Watt. 1 Ah ~ 11,25Wh (Verluste berücksichtigt) Beispiel: Batt mit 95Ah hat 1140 Wh, 50% entnehmbar ,bei 2 parallelen Batts hat man rund 1kWh verfügbar. WR mit 2000W u 2 kW Heizlüfter entleert Batt in 20 Min. bei , rechn. 30 Min., aber Peukert !
Gr. Richi
St.Batt = AGM! Habe ich auch eben festgestellt, also bestens!

kintzi am 15 Okt 2014 01:07:08

250/51er sind die Ducatos (seit 2005/6) mit werksseitig eingebauter Motordusche bei Regen . Gr. Richi

waebi63 am 15 Okt 2014 01:19:49

Hallo Richi

Das hab ich so nicht gefunden. Muss ja nicht unbedingt schlecht sein wenn der Motor sauber bleibt.
Meiner bleibt jedenfalls trocken, wie auch der ganze Rest. Alt aber gut. ;-)

Marc

kintzi am 15 Okt 2014 07:54:19

Zitat:
Muss ja nicht unbedingt schlecht sein wenn der Motor sauber bleibt

Hallo Marc,
hm, rostet aber, besonders im Kopfbereich, u. dort besonders die Glühkerzen , die beim Wechsel abbrechen. Wird dann recht teuer. Bin auch froh, einen
244er zu haben. Gr. Richi

TeXas am 15 Okt 2014 08:52:10

kintzi hat geschrieben:Zitat:Auch auf die Gefahr hin, ausgebuht zu werden und um ein gewisses Niveau zu halten: Lader lädt nicht mit AH, sondern mit A = Ampere. :schlaumeier:


Das hast du völlig Recht............. :tanz:


VG

TeXas

xbmcg am 15 Okt 2014 09:10:33

Fuer Italiener Ausreichende Technik eben.
Wird als Feature verkauft : Zusatz-Wasserkühlung bei Regen, um die Überhitzung des Motors bei der dann langsameren Fahrt zu kompensieren. :lol:

Tschuldigung, konnte ich mir einfach nicht verkneifen... :roll:

Aber das ganze noch mal zurück auf Start.

Ich sehe folgende Probleme bei Deiner Anlage:

1.) Lima + Regler sind auf Blei-Säure Nassbatterie ausgelegt und laden direkt AGM Startbatterie (ungünstig, evenuell keine optimale Ladung für die AGM Batterie)

2.) Batterietrennschalter deaktiviert - ist Quatsch weil:
- Trennschalter schaltet beide Batterien parallel, sobald Ladespannung der Lima hoch genug ist (D+ oder spannungsgeregelt)
- Aufbaubatterie hat 210Ah, viel größer als die Startbatterie, hat damit geringeren Innenwiederstand und ist in Blei-Säure Nass Technologie (geringere Ladeschlußspannung nötig)
- würde also optimal geladen werden mit Lima & Regler kombi, durch geringeren Innenwiederstand auch automatisch mehr Strom bekommen
- je voller die SB Batterie wird, um so mehr Strom bleibt übrig für BB
- Keine Wandlungsverluste der Energie beim Laden, die Kabelquerschnitte und Längen wären vermutlich sogar günstiger als bei Deinem Experiment, alle verfügbare Energie käme der Batterie zugute.
- Du brauchst nur noch einen WR für Dein Kühlschrank (Prüf mal die 12V Heizpatrone darin, dann kannst Du eventuell auf den 2.WR Dauerbetrieb gar ganz verzichten)

3) Wenn das Trennrelais ein automatisches, intelligentes ist, dann schaltet es bei Unterspannung aus und bei ausreichender Ladespannung wieder ein,
schont damit SB und rest der Bordelektrik vor Unterspannung im Standgas, was gut ist. (z.B. so was: --> Link) oder so was Amazon Link

Ladebooster würde eher die SB brauchen (höhere Ladeschlußspannung der AGM Batterie), geht aber natürlich nicht - weiß nicht, ob Dein LiMa Regler AGM versteht.

Und das tolle daran wäre, das ganze passt zum Standarddesign einer Bordelektrik und kostet nichts.

Zusätzlich hast Du ja noch deine Solaranlage auf dem Dach, die auch noch etwas nachhilft im Stand.

Wäre so meine Empfehlung. Wenn Deine BB 210Ah Blei-Gel wäre oder AGM, dann würde ich in Richtung Ladebooster denken, denn eine Ladespannungsoptimierung und Idealkennlinie verlängen das Leben der Batterie und sorgen für 100% Ladung - mit der Lima/Regler Kombi kommt man wahrscheinlich nur bis zu 85-90% und keinen abgeschlossenen Ladezyklus UIoU, was auf Dauer der Kapazität der Batterie schadet. Andererseits kann vielleicht deine Solaranlage diese mißliche Situation kompensieren, der Laderegler mach UIoU und ist sicher für den Batterietyp einstellbar - wäre also nicht so schlimm - und den Booster könnte man sich sparen.

viking92 am 15 Okt 2014 09:13:20

waebi63 hat geschrieben:4.
Deine B2B schaltet sich auch mal ab?
Dann zieht sie eventuell auch mal zuviel Strom von der Starterbatterie?
Jemand anders hat geschrieben seine B2B läuft immer, auch im Stau.

Ja hier :) ...ich war`s!
Die Bordspannung (über OBD gemessen) bleibt in jeder Fahrsituation konstant. Trotz B2B, Kühli & Fahrzeugbeleuchtung.

Also wenn Du 4 Stunden volle Power mit 22A laden würdest hättest Du 88Ah zusammen.
Mit nochmal 2.5 Stunden (Du warst 6.5h unterwegs) wären auch schwindelerregende 143Ah möglich gewesen?
Oder Rechne ich falsch?

Ja :wink: Du rechnest falsch.
Der Ladestrom ist nicht konstant, sondern nimmt mit fortlaufender Zeit & erhöhter Spannung ab.
Der hohe Anfangsladestrom tritt nur einen kurzen Moment auf (am Anfang der Hauptladephase).


TeXas am 15 Okt 2014 09:30:01

waebi63 hat geschrieben:Darf ich das korrigieren?


Hallo Marc, nein darfst du nicht ...............schmunzel. Hmmmm ich drück mich doch nicht verkehrt aus oder? Also nochmal, es fehlen 13AH in der BB, diese hat der LB in 4 Stunden eingeladen. Von diesen 4 Stunden hat er alleine 2,5 Stunden gebraucht um die letzten 4 AH bis zur Ladeschluss-Spannung einzuladen.

Alles klar so weit? :boot:

ps: BB ist eine Optima Yellow Top



TeXas

TeXas am 15 Okt 2014 09:58:24

An xbmcg, Viking92, kintzi und selbstschrauber

:dankeschoen:
Super erklärt, ich vermute nur das es nicht am theoretischen Wissen des TE-Starters scheitert, sondern eher an der technischen Umsetzung.

Beispiel 1: "die Karosseriemasse verwende ich für die zusätzliche Installation überhaupt nicht. Ich habe ein dickes Kabel (reines Kupfer) das die Minuspole der Batterien verbindet.Wie gut die Lichtmaschine an der Karosserie angeschlossen ist weiss ich nicht. Das wäre dann was für die Werkstatt das mal zu prüfen."

Beispiel 2: "An SB habe ich ca 14V. Aber nur wenn der WR aus ist"

Wie es geht zeigt Kintzi,
Alle schauen nach Plus-Kabel, aber kaum einer nach Minus. Die Masse über Karosserie ist oft schlecht, Hochstromverbindungen müssen niederohmige Extra-Masse v. Motor/Getriebe/Batt haben. Erfahrung: Sterling 50A eingebaut, lieferte 15A . Minus mit 35 mm² Starthilfekabel zwischen Getriebe u. Sterling angeschlossen waren dann plötzlich 45A !!!.

Ich bin raus :worm:

rkopka am 15 Okt 2014 10:24:56

waebi63 hat geschrieben:Der WR im Motorraum ist natürlich nicht optimal. Er ist überdimensioniert da der Kühlschrank einen ordentlichen Anlaufstrom hat, nachher gehts aber.
Ich bin wie gesagt etwas am experimentieren. Wenn der WR abraucht wäre es kein Beinbruch. Der Motorraum wird wohl nicht mehr als 80 Grad.
Ev. ist mit Kondenswasser zu rechnen. Wir werden sehen.

80°C vertragen aber kaum Geräte, die erschwinglich sind. Mit Glück haben sie eine Bereich von 0-70°C, und das meist mit der Auflage der guten Kühlung und Luftzufuhr. Das heißt nicht, daß sie bei 71°C ausfallen oder in Flammen aufgehen, aber die Lebensdauer sinkt rapide und die Funktion kann auch gestört sein. Winterbetrieb muß man auch noch betrachten, falls gefordert. Wir hatten schon Teile (Rechner) im Klimaschrank, die nicht mal mehr gestartet sind unter 0°C.

Kondenswasser hast du sicher, und auch hier sind die üblichen Geräte nicht geschützt. Von Spritzwasser von unten ganz zu schweigen. Kapseln ist schwierig, weil die Wärme ja weg muß. Und beim 230V Ausgang muß die Isolation noch viel besser sein, sonst hast du einen elektrischen Weidezaun :-) Sollte das was passieren, wird das schnell ein juristisches Problem, wenn nicht alles genau nach VDE und Anleitung verkabelt ist.
Im Modellbau habe ich schon Elektronik in Flammen aufgehen sehen, die nur den abendlichen Tau abbekommen hat und das im Modell drin. Andere Teile haben zum Glück nur nicht funktioniert. Ich glaube nicht, daß ein handelsüblicher WR viel besser aufgebaut ist. Steht sicher dabei: nur in trockener Umgebung, blablabla...

Ich hab als Beispiel mal einen 1000W WR von Conrad um >€1000 angeschaut. Da steht -20 - 60°C (geht also im Winter). Über 40°C 4% / °C weniger Pmax, theoretisch also bei 65°C gar keine Leistung mehr. 0-95% Feuchte nicht kondensierend. Mind. 2,5cm überall frei.

Ein abrauchender WR kann dir das Auto abheizen. Gerade im Motorraum, wo es ja einige brennbare Flüssigkeiten gibt.

RK

xbmcg am 15 Okt 2014 11:09:37

Würde ich nicht so pessimistisch sehen mit der Temperatur im Motorraum.

WR und andere Leistungselektronik - solange nicht selbstgebaut - hat in der Regel eine Temperatur-Kompensation
oder thermische Schutzeinrichtungen, die die Leistung bei höheren Temperaturen abregelt oder das Teil ganz abschaltet.

Die Temperaturangaben sind für den "Normalbetrieb" gedacht, wo die thermischen Schutzeinrichtungen noch nicht eingreifen.

rkopka am 15 Okt 2014 11:31:04

xbmcg hat geschrieben:Würde ich nicht so pessimistisch sehen mit der Temperatur im Motorraum.

Das müßte man messen. Die 80°C kamen ja vom TS.

Die Temperaturangaben sind für den "Normalbetrieb" gedacht, wo die thermischen Schutzeinrichtungen noch nicht eingreifen.

Nein. Das geht durchaus weiter. Die Temperaturangabe betrifft ja nur die Umgebung. Innen wird es meist noch heißer. Wobei handelsübliche Halbleiter und Baugruppen meistens nur bis 70°C spezifiziert sind. Andere sind deutlich teurer. Ja, ein Temperaturschutz kann da helfen, wenn vorhanden. Der schaltet dann halt den Ausgang ab. Runterregeln bringt ja nicht viel, da die Verbraucher mit weniger als 230V oft nicht zurechtkommen.
Außerdem halten die Teile ihre spezifizierten Werte nicht mehr, wenn sie außerhalb ihres Temperaturbereichs verwendet werden. D.h. es gibt keine Garantie, daß die Eigenschaften noch eingehalten werden (Spannung, Sicherheit). Und bei dem heutigen Preisdruck baut da sicher niemand große Reserven ein.
Bei manchen Geräten haben die Hersteller dafür sogar temperaturempfindliche Aufkleber. Wenn das Teil dann zurückkommt und sie sehen, daß es zu heiß war, gibts keine Garantie.

Kritischer sehe ich aber das Feuchteproblem.

RK

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