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Hallo, nach mehreren Urlauben mit gemieteten Wohnmobilen (Kastenwagen, Teilintegrierter, Vollintegrierter) möchte ich nun für meine Frau und mich ein eigenes neues Wohnmobil erwerben. Bei den Mietfahrzeugen, die alle auf dem üblichen Fiat Ducato aufgebaut waren, habe ich festgestellt, dass dieser hart und bockig federt, selbst bei nur 100 km/h auf der Autobahn. Jede Querrille schlägt durch. Natürlich ist mir bekannt, dass das ein Transporter ist und das für Transporter üblich ist. Es erübrigt sich, diesen Punkt weiter zu vertiefen. Meine Frage ist, ob es andere besser gefederte Basisfahrzeuge gibt und welche Hersteller darauf aufbauen. In diesem Zusammenhang sei gleich gesagt, dass ein Mercedes Sprinter wegen dessen Rostempfindlichkeit ausscheidet. Ob der neue Sprinter weniger rostet, wird sich erst in 8 - 10 Jahren zeigen. Als Transporter gefiel mir bisher am Besten ein VW T 5. Ein Kastenwagen auf T 5 ist uns aber zu klein und hat keine Toilette, TI auf T 5 habe ich nur bei Reimo gefunden. Die sind mir aber zu teuer. Es blieben also nach meinen Recherchen Renault Master und der baugleiche Opel Transporter sowie der neue Ford Transit. Hierzu ist mir bekannt, dass der alte Transit ebenfalls Rostprobleme und als 140 PS Motorprobleme hatte und der Renault Master häufig Getriebeschäden hat. Wer hat Erfahrungen mit diesen Fahrzeugen im Federungsverhalten und der Haltbarkeit ? Welche anderen besser federnden Basisfahrzeuge gibt es ? Wenn es schon ein Fiat Ducato sein muss, wie kann man dessen Federung (Vorder- und Hinterachse) verbessern? Was kostet es ? Federt ein Fiat Ducato mit Alko Fahrwerk (Hymer) besser? Ich bitte um sachliche Antworten. Werner, Du packst das imho "falsch rum" an ... :) Such erst ein für Dich passendes Basisfahrzeug ... dann erst kümmerst Du Dich um die Optimierung des Federkomforts, z.B. mittels nachgerüsteter Luftfeder hinten und vorn. Die verfügbaren Basisfahrzeuge sind alle nur 2. Wahl in Sachen Federungskomfort ... :( Beim VI wirst du immer eine Unpässlichkeit der Vorderachse bemerken, da das Fahrzeug nicht die Stäbilität des kompletten Basiswagens mehr hat. Der VW T5 ist komfortabel, aber die Aufbauten dafür sind rar und eng. Auch Zuladung ist hier ein Thema. Wir hatten einen TI mit dem Ducato X250, dieser war durch die "Camperreifen 5,5 bar!" etwas ruppig. Nun fahren wir einen VI mit dem X251 (Maxi) und Goldschmitt in der Vorderachse. Dieser ist nur bei besagten Querrillen und Brückenüberfahrten rappelig. Zu Sprinter, Crafter, Transe und Reno müßten die Kollegen antworten. Es sind halt zweckentfremdete Nutzfahrzeuge... du kannst nur den federungscomfort optimieren: "aussen" per luftfederung "innen" mit schwingsitzen ("busfahrersitz") ansonsten sind die alle gleich schlecht... :twisted: citroen baut seinen jumper leider nicht mit hydropneumatic... 8) Hallo, aus den Erfahrungen mit den beiden Womos, die wir bisher unser Eigen genannt haben, und der Kenntnis diverser luftgefederter Sprinter-Kleinbusse, lautet mein Vorschlag: Man suche sich einen Händler, der viele Womos in der Ausstellung hat, der darunter einen Ducato mit Alko-Fahrgestell mit ALC (Alko-Level-Control) an der Hinterachse und den neuen Alko-Comfort-Federbeinen vorne hat und der zudem in Probefahrten einwilligt. Dann sucht man sich eine Strecke mit Bahnübergängen und Kopfsteinpflaster. Es ist erstaunlich, wie gut das Alko-Fahrwerk mit ALC und Alko-Komfortfederbeinen damit fertig wird. Zum Fiat-Fahrwerk ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und das weiß ich aus eigener Erfahrung (erstes Mobil war ein 2007er Eura Integrierter mit Fiat-Fahrwerk, das zweite ein 2012er Integrierter auf den Alko-Beinen). Hier passt der Aufpreis auch zur Leistung. Wenn man unbedingt wie in einer Sänfte durch die Gegend fahren möchte, dann sollte man eine Luftfederung wählen. Aber ob der um ein Vielfaches höhere Preis für die Luftversion tatsächlich das bisschen Mehr an Komfort gegenüber der o.g. Alko-Konfiguration rechtfertigen kann, muss jeder für sich selbst entscheiden. Und das am besten durch Probefahren vor dem Kauf. VG Eugen aus einem vollluftgefederten EuroCargo willst du nie wieder aussteigen! :ja: Er sucht glaube ich nach der berühmten "Wollmilchsau". Zu hart, zu viel Rost, zu viele Getriebe-Motorschäden. Aber alles was ein wenig besser wäre, ist verständlicher Weise zu teuer. Da gebe ich ihm Recht. Was kostet z.B die Volluftfeder? Mit Sicherheit 10% zusätzlich zum Durchschnittspreis der Mittelklasse. Der Mehrpreis für ein Alko mit ALC und Komfort FB verschwindet ja im Gesamtpreis. Solche Dinge verlieren ihren Reiz, wenn ich mich damit in der Auswahl des Fahrzeuges einschränken muss. Als Nachrüstsatz wäre es vielleicht eine Alternative, fragt sich dann nur, zu welchem Preis. Einfache Lösungen bringen auch eine Menge und es gibt ja tausende Wohnmobilfahrer die damit zufrieden sind. Luftdruck anpassen, ZLF, Vorderfeder verändern, Reifenwahl. Aber wie Wolfgang schon bemerkte, das Tier wird von hinten aufgezäumt. Viel Glück bei der Suche. Bisher hat noch jeder etwas für ihn passendes gefunden. Albert Mal ne Frage am Rande: Ich hatte mal einen Ford Scorpio Caravan, der hatte selbstnivelierende Stoßdämpfer. Das funktionierte meines Wissen so, dass das Dämpferbein über eine integrierte Pumpe sich durch die Fahrbahnstöße sich sozusagen selbst aufgepumpt hatte. Ich hfand das damals sowas von toll, für den Urlaub wurde das Wägelchen bis zum Dach vollgestopft, nach wenigen km sah es gar nicht mehr überladen aus ... Gibt es sowas auch für die Wohnmobile? Liebe , Alf Bei Eugen möchte ich mich für dessen konstruktiven Ratschlag herzlich bedanken. Zu a.mietsch: Leider eine unqualifizierte Antwort. Er irrt, wenn er meint, mir sei Gutes zu teuer. Das gilt nur für die Reimo TI`s auf VW T5 Basis, nicht aber beispielsweise für einen TI oder Vi von Hymer mit Alco Fahrwerk. Da ich mich schon seit mehr als einem Jahr mit dem Kauf eines Womos beschäftige, habe ich zu den genannten Basisfahrzeugen Erfahrungen gesammelt, überwiegend aus dem Bereich von Handwerkfirmen (keine Kurierdienste). Bei jedem einige Jahre alten Mercedes Sprinter ist der Rost zu sehen. Auf der Hebebühne oder bei der HU kann man auch immer wieder die durchgerosteten Träger sehen. Das sieht man auch bei Mercedes Kastenwagenwohnmobilen. Der Fiat Ducato ist hingegen seit 2012 verzinkt. Obwohl der Sprinter als Basisfahrzeug fast 10.000 € teurer als ein Ducato ist, blüht dort der Rost. Resümee: nicht alles, was teurer ist, ist auch besser. Es ist doch klar, dass man sich ein Basisfahrzeug wünscht, das nicht rostet und technisch unempfindlich ist.
Es ist doch klar, wenn man die 10.000,- Euro nicht hat oder sie sparen will, das man es sich selbst massiv einreden muss ! :mrgreen: Harald Harald, der vermutlich Mercedes Fahrer ist, empfehle ich, sich doch einmal Mercedes Sprinter, welche bereits ein paar Jahre alt sind, an den Türen, den Radläufen und insbes. auch von unten anzuschauen. "Mit Geld" hat das nichts zu tun. Auch ich war früher Mercedes Fan und habe als Geschäftswagen mehrere neue 190, 124 und E Klassen, zuletzt einen 211, gefahren. Leider war ich von der Qualität der letzten Modelle so enttäuscht, dass ich der " Marke untreu "geworden bin.
Und jetzt fährst du sicher einen Fiat Stilo ! :D Ich sehe das immer bei den Gebrautangeboten Mercedes 5Zylinder mit 156PS und Wandlerautomatik sind nach einer Woche verkauft. Fiats stehen dagegen monatelang im Angebot. Warum wohl ? Hallo Werner, mit dem Rost an Türen und Radläufen hast du schon Recht, das nennt man auch Premiumrost. :D Was darf denn dein Fahrzeug kosten? Dann könnte man die Fahrzeugauswahl besser eingrenzen.
Wir hatten einen MB 416 aus 2001, davor einen Iveco 40-12 aus 1999, jetzt einen Iveco aus 2008. Entscheidend ist doch wie das Auto gepflegt/konserviert wurde ... :) Wurde da NIX getan, wird´s auch etwas rostig aussehen ... dann will ich auch noch ein wenig Öl ins Feuer kippen :D :D :D FORD TRANSIT , da haste Etwas Gutes ! Nun mal ernsthaft , das wird doch wohl nicht in einen Glaubenskrieg ausarten , welches Basisfahrzeug nun Das am wenigsten rostende ist :D Der Eine bevorzugt eben Mercedes-Benz der Andere Fiat , und VW ist auch nicht unbeliebt , nun vertragt Euch :D Und bei PkW geht eh Nichts über Audi Quattro :top: Jan
Der neue Transit ist eine gute Alternative zum Ducato, preislich dürften die sich nicht viel tun, mir gefällt das Teil vor allem der mit Allrad. Hallo, eigentlich ist das ganz einfach, man kaufe sich einen schönen, gut gefederten SUV, z. Bsp. einen Mercedes GLK und kaufe sich einen Wohnwagen dazu. Besser kann man nicht durch die Gegend fahren. Leise, gut gefedert und alles, wovon das Herz träumt. Und auf das Dach kann man noch ein Boot legen. Und unterwegs hat man dann noch das Auto für Ausflüge. Und Probleme mit der Zuladung ist meistens auch nicht der Fall. Wohnmobile sind eben nur „Sandlaster“ für den gewerblichen Gebrauch. Und da ein Chef selbst nicht im Kastenwagen sitzen muss, um zum Kunden zu fahren, ändert sich auch wenig. Rudi
Ne VB-solution Vollluftfederung kostet mit Zusatzlufttank etwa 7000€ inkl. Steuer und Einbau in Speyer z.B.. Die Sänfte stimmt, aber es gibt auch noch andere Vorzüge. Keine Keile, autom. Nivellierung in die Waage, Off Road, komplett Absenken, hinten hoch, vorne hoch, ankippen zum entleeren der Tanks. :ja: Ich bin im PKW Bereich sicherlich kein Fiat Fan und fahre auch keinen Fiat Stilo, musste aber mit Erstaunen feststellen, dass fast jedes Womo auf Fiat Ducato sowie Iveco (die größeren) aufgebaut ist. Ich möchte das Thema wieder auf die Sache selbst zurückführen und nochmals fragen, wer positive Erfahrungen mit anderen Basisfahrzeugen i.S. Rostbeständigkeit und technische Haltbarkeit. Ich habe lange ´gespart, habe mir Hymer Exsis TI und VI sowie LMC Brezer VAN und Explorer angesehen und könnte diese auch kaufen. Ich möchte aber keine Fehlentscheidung treffen, da all diese auf Fiat Ducato aufbauen und meine Mietfahrzeuge (Knaus TI, Globecar KW, Adria VI) mit Fiat Ducato mir allesamt zu hart und bockig federten. Vielleicht bin ich aber auch als Fahrer eines - entgegen allen Befürchtungen - haltbaren PKW`S Citroen C 6 HDI verwöhnt. Wenn er nicht zu klein wäre und eine Toilette hätte, würde ich einen VW T 5 California kaufen. Gegen den Westfalia Clubjoker, der eine Toilette hat, spricht weiterhin, dass man oben schlafen muss. Wenn sich ein Fiat Ducato nicht vermeiden lässt und ich keinen MC Sprinter haben möchte, muss ich vermutlich nachrüsten. Naja also, deine Anfangssätze sagen ja eigentlich aus, dass der Duc und Iveco nur die letzte Wahl wäre. Klammere sie einfach aus deinen Überlegungen aus. Es sind doch schon Vorschläge und Lösungen dir genannt worden. Irgendwie komme ich mit deiner Fragestellung nicht mehr klar. Wenn du doch den Duc eigentlich ausschließt, würde ich ihn nicht kaufen und auch nicht aufrüsten, es bleibt trotzdem ein Duc. :) Bleibt ja nur noch der neue Benz, denn da weiss man nicht ob der rostet und der T5 als Weissware. Der Crafter ist ja mit dem Sprinter von einem Laufband, wenn ich das richtig weiss und der Sprinter/alt hat ein Rostproblem, wird gesagt und an einem nagelneuen selbst erfahren. Schwere Entscheidung! :D Sorry, Ford habe ich vergessen. Über den alten gibts auch Negativaussagen. Allerdings hätten die auch einen neuen....und Renault, auch neu, kann man noch nix sagen. :) zitat Werner.. "[b]Wenn sich ein Fiat Ducato nicht vermeiden lässt und ich keinen MC Sprinter haben möchte, muss ich vermutlich nachrüsten." SO, und nun lies doch nochmal, was ich geschrieben habe, aber nicht nur die ersten zwei Sätze. Denn mit dieser Überlegung eröffnen sich Dir eine Menge mehr Möglichkeiten für die Auswahl Deines Aufbaues. Nur so als Nachschlag, es gibt auch Sprinterfahrer, die eine Luftfeder nachgerüstet haben, aus welchem Grund auch immer. Albert Hallo, über die Möglichkeit von Auto und Wowa habe ich ja geschrieben. Das fand ich auch immer sehr gut. Aber jetzt sind wir auch bei einem Womo. Erst ein Fiat, dann nachdem ein Holzlaster den angefahren hat, beim Iveco. Wir sind damit sehr glücklich und ich fahre den auch sehr gerne. Ich finde den auch angenehm zu fahren und vermisse nichts. Auch der Fiat zuvor war sehr schön zu fahren und wir waren davon begeistert. Aber es gibt immer welche, die mit nichts zufrieden sind. Die suchen die eierlegende Wollmilchssau. Wir klagen auf hohem Niveau!!!! Rudi
Genau das leistet das ALC (Alko Level Control): 2 Stoßdämpfer hinten, u.a. mit der Selbstnivellierung. Außerdem gibt es sowohl das ALC (nur für die Alko-Fahrgestelle mit Drehstabfederung) als auch die Comfort-Federbeine vorne zum Nachrüsten. VG Eugen Hat jemand Erfahrungen mit dem neuen Ford Transit 2,2 TDI 155 PS betr. Fahrkomfort und Fahrverhalten ? Hat jdm. Erfahrungen Challenger bzw. Chausson WoMo ? Wie sieht es mit der Haltbarkeit und Dichtigkeit sowie Ersatzteilen etc aus? Soweit wir festgestellt haben, haben diese beiden Marken des Trigano Konzern leider noch einen Holzboden und trotz GFK Wänden und Dach darunter einen Holzaufbau. Das steht auch in pm. Ein Händler ist in ca. 35 km Entfernung. Am We habe ich mir einen neuen Ford Transit mit Challenger Aufbau angesehen, konnte aber nicht Probe fahren. Sowohl das Basisfahrzeug als auch der Aufbau gefielen uns. |
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