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Hallo Zusammen, eigentlich hatten wir für nächstes Jahr ja die Bretagne geplant, aber dann haben wir hier in Forum durch Zufall einen Reisebericht von Norwegen gesehen. Seitdem sind wir hin und weg. Nun ist klar, dass es nächstes Jahr für 3 Wochen nach Norwegen geht. Nun haben sich jetzt bei den ersten Planungen schon ein paar Fragen ergeben. Das Womo werden wir wieder mieten, da wir kein eigenes haben. Grob geplant ist bis Tromso und auf die Lofoten zu fahren und dann über Schweden wieder zurück. 1. wir würden gerne wieder ein Teilintegriertes nehmen mit ca 7m Länge. Macht dies wegen der vielen Fährfahrten Sinn oder sollten wir besser schauen, einen Alkoven unter 6m Länge zu bekommen? Macht dieser Meter kostentechnisch viel aus? Da wir wohl öfters auf die Fähre müssen wäre dies schon zu bedenken. 2. wir würden gerne viel frei stehen, aber nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Wie sieht es dann mit der Entsorgung aus? 3 . Was meint ihr, wieviel Gas wir wohl Mitte Mai für 3 Wochen brauchen werden, wenn wir jeden Tag kochen, wohl auch sicher viel die Heizung brauchen und auch mit 2 Personen im Womo duschen müssen? Reichen da 2 11kg Flaschen? 4. wie ist denn die Qualität der Campingplätze? Sind die sanitären Einrichtungen beheizt? 5. Macht es mehr Sinn in Norwegen an der Küste hoch zu fahren und über Schweden wieder zurück oder eher andersherum? In den meisten Reiseberichten war immer der Hinweg über Schweden. 6. Mit wieviel Seegang muss man auf den Fähren so rechnen? Da mein Mann nicht sehr seefest ist, macht mir dies schon schon Sorgen. Daher steht auch im Raum auf dem Hinweg und Rückweg über die Brücke nach Schwedebn zu fahren, statt ab Dänemark die Fähre zu nehmen. Aber in Nordnorwegen werden wir auf jeden Fall Fähren nutzen müssen. Ich habe schon gesehen, dass wir einiges an km vor uns haben, aber wir sehen dann den Weg als das Ziel. Da wir in unseren USA Urlauben auch immer sehr viel gefahren sind, schreckt uns dies nicht ab. Vielen lieben Dank schon mal für Eure Hilfe! Moin! zu 5.) Wir sind 2011 direkt und flott durch Norwegen (E6) gefahren. Allerdings mussten wir "abbiegen" wegen des unglaublichen Unwetters. Unser Ziel waren die Lofoten. Ab Mo I Rana sollte ihr auf die RV 17 abbiegen. Ab dort beginnt es richtig toll zu werden. In Tourist-Büros gab es damals ein tolles Fähren-fahrplanbuch. Sehr hilfreich. In Bodö haben wir die Fähre genommen zu den Lofoten. Dort ist es einfach klasse. Nehmt euch dort ZEIT. Einen Vorgeschmack auf Eure Reise könnt ihr auf unserer Homepage finden. zu 1.) Ich meine, dass die 6m Grenze bei den Womos zu den über 6m schon erheblich war. 2013 waren wir mit unserem neuen Womo (6,60 m) unterwegs und haben deutlich mehr bezahlt. zu. 3. Die Entsorgung gestaltete sich recht unproblematisch. Manchmal muss man allerdings suchen. Wir haben immer entsorgt, wenn es ging. Freistehen war kein Problem. Auf der Tour 2013 (Südnorwegen) haben wir nur einmal einen C.Platz benutzt und das nur, weil wir diesen C.Platz anfahren wollten. Auf der Tour 2011 (Lofoten) waren wir ab und zu auf Stellpätzen, die etwas kosteten (z.B. Eggum). So weit für heute. Viel Freude bei der Planung! Munterholln haroba Hi Ihr Norwegen-Neulinge! Macht nicht den Fehler zuviele km zu fressen. Es gibt da eine Touristik-Route in Norwegen, Die würde ich empfehlen für die erste Reise: Oslo Trondheim, Bergen, an der Küste runter ... Jeden Tag 3 Highlights. guckst Du: --> Link Liebe , Alf Mit dem Gas müsstet ihr für 3 Wochen hinkommen. Wenn nicht, dann kann man an vielen Stellen nachfüllen lassen. Auf den Lofoten z.B. in Svolvaer. Bei schlechtem Wetter würde ich keine lange Fähre nehmen, dann lieber den Landweg über Kiruna. Und immer auf jedes Wetter eingestellt sein! Unsere Route letztes Jahr zu den Lofoten: --> Link Dabei hatten wir aber mehr Zeit! viele Karsten Hallo, wir haben dieses Jahr 17kg Gas verbraucht für sechs Wochen Norwegen und Schweden im August und September, mussten auch oft heizen. Für drei Wochen sollte es gut reichen. LGElfie Zum Seegang: Wir sind einmal auf der Strecke Svolvaer - Skutvik bei Windstärke 7 bis 8 mit der Fähre gefahren. Alle Autos wurden auf dem Deck angekettet, LKWs wurden nicht mitgenommen. Kurz nach der Hafenausfahrt gings dann los. Für 2 Stunden ein tolles Erlebnis - wenn man es denn haben kann und einem nicht übel wird. Zur Womo Länge: Auf den Fähren muß nach Fahrzeuglänge bezahlt werden. Es gelten die Tarife bis 6m Länge und über 6m Länge. Es ist meiner Meinung nach zu verschmerzen wenn die Gesamtkosten der Reise vielleicht um 100 Euro teurer werden nur weil das Fahrzeug über 6m lang ist. Viel wichtiger ist, daß das Womo zu einem passt. Zur Reiseroute: Ich persönlich ziehe es vor auf dem direktesten Weg dahin zu fahren wo ich hin will und den Rückweg manchmal sogar offen zu lassen. Wenn ihr nach Norwegen wollt und dann zu den Lofoten wollt, würde ich auch direkt über Norwegen und nicht über Schweden dorthin fahren. Bei der Anreise vielleicht die Kombination Storebaelt Brücke und Fähre Helsingör - Helsingborg wählen. Da braucht nichts vorgebucht werden und man ist flexibel mit seiner Reisezeit und sehenswert ist die Brückenüberfahrt auch. Die Fährfahrt dauert nur 20 Min., Seegang gibt es nicht. Zu Campingplätzen und Freistehen: Es gibt komfortable Ferienplätze und manchmal ganz einfach ausgestattete Campings aber warmes Wasser gibt es eigentlich immer. Die Norweger selbst wollen beim Duschen auch nicht frieren. Mit dem Freistehen ist das so eine Sache, es ist erlaubt, wo es nicht verboten ist, nur kann man nicht überall stehen, wo man gerne möchte. Ihr werdet es schon sehen. Rolf
Die Kosten für die Überfahrt werden ab 6m schnell mal verdoppelt ! Das Problem wird eher sein, ein Womo unter 6m zu bekommen. Da ist der Markt relativ dünn. Andererseits sehe ich beim Händler auch so ultrakurze TIs rumstehen. Die wären mit aber etwas zu eng, selbst für 2. Jemand hat gerade eine Kostenaufstellung für eine ähnliche Fahrt veröffentlicht mit
Das war glaube ich >6m demnach hätte er sehr grob vielleicht €300 sparen können. Wenn es das wert ist, weniger Platz zu haben ?
Ja, waren überall beheizt. Eigentlich immer sauber, nur die Einrichtung der Duschen war nicht überall ganz funktionell (Geldautomat draußen, trockene Ablagemöglichkeit für Kleidung...). Fast immer waren es Münzduschen.
Wir sind die Küste hoch und dann ab Bergen nach Südosten. Allerdings war die Route recht genau geplant. Als Puffer in beide Richtungen wären wir u.U. noch etwas weiter nach Norden oder früher/direkter wieder zurück nach Süden gefahren. So haben wir am Ende vor Oslo noch einen Abstecher ganz nach Süden eingeschoben.
Kommt immer aufs Wetter an und läßt sich nicht voraussagen. Wir waren Ende August unterwegs und hatten sowohl auf den langen als auch auf den kurzen Fähren eigentlich immer ruhiges Wasser. Allerdings macht es uns auch nichts aus.
Nur waren da die Straßen evt. breiter. Mit 80km/h über sehr schmale Straßen, wo man immer wieder mal an einem LKW vorbeimanövrieren muß, ständig bergauf und bergab kann schon etwas schlauchen. Außerdem kommt man nicht besonders schnell voran. Also zumindest im Küstenbereich auch wenn die Straße sehr dick in der Karte aussieht, immer mit einem recht niedrigen Schnitt rechnen. Ich habe die Hälfte des Urlaubs nur 4 von 6 Gängen benutzt ! Auf den größeren Straßen im Inland oder in SWE dürfte es aber schneller gehen. RK
Die Daten (siehe oben) beziehen sich auf genau 6,99 m (Womolänge) und zwei Personen. lg Rupert Hallo Flopsy, 3 Wochen und bis Tromsö geht, ist aber nach meinem Geschmack zu viel Strecke in dieser Zeit. Wir waren 2009 und 2011 in Norwegen. 2009 hatten wir 3 Wochen und sind von Hirtshals DK nach Kristiansand N mit der Fähre. Dann Kap Lindesnes, Preikestolen (Highlight), Bergen, Voss, Lom, Geiranger, Westkap, Insel Runde mit Vogelfelsen (Highlight), Alesund, Andalsnes und dann zügig zurück. Also im wesentlichen Fjordnorwegen. Damals waren wir begeistert und wollten bei der nächsten Reise die Lofoten sehen. 2011 haben wir uns 4 Wochen Zeit genommen und sind mit der Fähre über Nacht von Kiel nach Göteborg gefahren und dann den Inlandswägen in Schweden nach Norden, bei Mo Irana nach Norwegen. Zwei Übernachtungen in S, die letzte kurz vor der Grenze. Dann direkt zur Küste und die R17 bis Bodö (2 Stopps mit Übernachtung). Fähre auf die Lofoten und 4 Stationen mit Übernachtung auf den Lofoten (die Zeit sollte man sich mindestens nehmen), übrigens mit super Wetter und fantastischer Mitternachtasonne. Von Lödingen mit der Fähre aufs Festland und die E6 nach Süden. Atlantikstraße, Trondheim, Alesund, Runde, Geiranger, Bergen, Preikestolen. Brusand (Südküste) und zurück mit der Fähre nach Dänemark. Mein Rat, lasst Tromsö weg. 3 Wochen ist für die Lofoten schon knapp. Wir haben uns 2011 entschieden, auf dem schnellsten Weg auf Höhe der Lofoten zu kommen und deshalb den Weg durch Schweden genommen. Ich denke, hier kommt man schneller voran als auf der E6 in Norwegen. Eventuell starten wir 2015 wieder nach Norwegen, wahrscheinlich dann mit Nordkap und den Versteralen und Walsafari. Auch noch einige Kommentare zu den verschiedenen Fragen: Entsorgung ist unproblematisch. Es gibt immer wieder Entsorgungsstellen an Straßen oder auch viele kleine Campingplätze.. 2 Gasflaschen sollten reichen. Wir haben im Juni/Juli nicht oft heizen müssen. Wir haben teilweise frei gestanden, teilweise auf Campingplätzen. Falls das Wetter mal nicht so gut ist, ist man für Platz im Womo dankbar. Für uns ist deshalb der Aufschlag bei den Fähren nicht wichtig. Es gibt Mautstrecken in N. Wir hatten uns nicht angemeldet, sind überall durchgefahren und bekamen später eine moderate Rechnung nachhause geschickt. Bei der nächsten Reise werde ich das wahrscheinlich vorher regeln. gerhardo
In drei Wochen...? :evil:
Zum Beispiel: --> Link lg Rupert Super, vielen lieben Dank erstmal für Eure ganzen Tips. Da habe ich ja schon einiges anzuschauen und zu planen. Hallo Rupert, Dein Reisebericht war es, der uns das Norwegenfieber verpaßt hat. Ganz großes Lob für diesen tollen Bericht !!!
Hi Flopsy, das freut mich sehr - ihr werdet es siche rnicht bereuen. Wünsche viel Vorfreude bei der Planung und natürlich bei der Reise ... lg Rupert Nach den ersten Planungen werden wir wohl Stavanger und Bergen auslassen. Irgendwie lassen sich beide Ziele nicht so recht in unsere Rundreise integrieren, ohne zuviel hin und her zu fahren. Dies alles unter dem Aspekt Fähren so oft wie möglich zu vermeiden.... Oder würdet ihr sagen, dass es schon sehr schade wäre diese beiden Ziele auszulassen? Sicher ist dies immer Geschmackssache. Aber die allgemeine Meinung würde mich dann doch interessieren. Klar habe ich in den bisher gelesenen Reiseberichten von beiden das eine oder andere Foto gesehen, aber es fällt mir doch sehr schwer es abschließend abzuschätzen.
Dann liste hier doch mal die Orte Eurer Planung der Reihe nach auf. So ganz grob wollen wir von Larvik hoch bis zu den Lofoten und evtl Vesteralen und über Schweden und die Öresund-Brücke wieder zurück. Oder eben andersherum. Das ganze in 3 Wochen ab und bis Köln. Auf dem Weg wollen wir dann die Hauptsehenswürdigkeiten mitnehmen. Auf jeden Fall Geiranger. Auf den bisher gesehenen Bildern und gelesenen Berichten fanden wir den Norden schon sehr beeindruckend. Die Gegend um Stavanger und Bergen liegt da ein wenig abseits und scheint sich schlecht integrieren zu lassen. Moin flopsy! Die Fjordline hat ab 2014 eine neue Linie von Hirtshals nach Langesund eingerichtet. Die Passage scheint sehr günstig zu sein. Es wäre eine gute Alternative zu Larvik. Auch wenn ihr was auslasst: Ihr werdet wieder nach Norwegen fahren - wette ich! Munterholln! haroba Wenn man Stavanger und Bergen zur Wahl hat, würde ich auf jeden Fall Bergen wählen. Ich fand die Stadt recht sehenswert. Stavanger dagegen bräuchte ich nicht nochmal. RK
Hast recht. Und das nördliche Ziel in ~10 Tagen ist schon "mutig"... Die Fähre Langesund-Hirtshals von Fjord Line, MS Stavangerfjord, ist das Feinste, was wir jemals benutzt haben. :) --> Link So, das Womo ist gebucht. Es wird ein ca. 5,60m langer Alkoven vom ADAC (Easy Class). Damit haben wir sowohl auf den Fähren, als auch auf der Brücke nach Schweden den günstigeren Tarif. Dadurch, daß das Womo nur im Alkoven das Bett hat, haben wir tatsächlich mehr Platz als in dem ca. 6,70m langen teilintegrierten vom letzten Urlaub. Und wir haben eine vollwertige Dusche :D . Nur an die Höhe 3,20m müssen wir uns gewöhnen. Beim letzten Mal waren wir unter 3m.... Bekommt man in Norwegen denn mit der Höhe bei den Tunneln irgendwo ein Problem? Jetzt wollte ich mir noch die Reiseführer Norwegen Süd und Nord vom Womo-Verlag kaufen. Würdet ihr die empfehlen? Bei Amzon sind die Kritiken ja nicht alle gut. Oder doch lieber die beiden vom Reise-Know-How (die Schönsten Routen durch Südnorwegen und Nordnorwegen)? Keine Probleme mit der Höhe und die Führer kann ich empfehlen, obwohl man in Norge auch so immer etwas findet. LG Fred Also die vom Womo-Verlah Hallo, auch wir planen für 2015 wieder eine Reise nach Norge. Da unsere Reiseführer in der Jahre gekommen war, haben wir uns einen neuen Reiseführer geleistet. "Die schönsten Routen zum Nordkap" von Frank-Peter Herbst aus dem Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH. Die Hinweise dort und speziell die GPS Angaben + Fahrstrecken und CP/SP mit detaillierten Angaben finden wir sehr gut. Reisezeit wird Ende Juni bis Ende Juli ++ 2015 sein, wobei wir uns diesmal für die Anreise mittels Fähre von Kiel nach Oslo entschieden haben und dann zurück über S und D und dann die Brücken. Moin moin, eine Antwort hier veranlasst mich auf etwas hinzuweisen. Ich denke, es ist etwas leicht dahin gesagt dass die Höhe eines Wohnmobils in Norwegen keine Probleme bereitet. Gerade demjenigen der zum ersten Mal (Im Mietmobil) Norwegen bereist sollte deutlich gemacht werden dass Breite und Höhe eines Wohnmobils nicht unterschätzt werden sollten!
Breite ist auf jeden Fall ein Problem. Aber zumindest im südlichen Teil hatte ich nur zwei relevante Höhenbegrenzungen (Alkoven), eine mit klar ausgeschilderter Umfahrung (für LKW) und eine bei einer kleinen Nebenstraße unter der Bahn(?) hindurch, die ich aber nur gesehen, nicht benötigt habe. Wobei die Breite eher im Zusammenhang mit dem Gegenverkehr ein Problem ist. Zu schmal ist es mir sonst nie geworden. Obwohl der Spielraum manchmal knapp war. Man muß sich daran gewöhnen, den äußeren Reifen wirklich auf der Randlinie zu halten ! RK Ich will nur darauf hinweisen. Mit dem PKW auf engen Straßen dem Gegenverkehr zu begegnen ist meist relativ Gefahrlos. Da nimmt man den über sich auskragenden Fels garnicht wahr. Bei 3 oder mehr Meter Höhe sieht es da schon anders aus. Wir sind seit über 20 Jahren in Norwegen unterwegs und da kann es sicher nicht schaden Erfahrungen weiterzugeben. Ha da So, ich habe mir jetzt die beiden Reiseführer Süd und Nord vom Womo-Verlag gesorgt und bin fleißig am planen.... Könnt ihr aus der Erfahrung heraus sagen, ob der Trollstigen Mitte Mai schon geöffnet ist? Klar kann das jedes Jahr aufgrund der jew. Wetterlage anders sein, aber mich würden so Eure Erfahrungen der letzten Jahre interessieren. Habt Ihr einen Vorschlag, wo man in/bei Oslo sicher parken/übernachten kann. Bei dem Platz, der im Reiseführer genannt ist, steht bei, dass dort schonmal Aufbrüche vorkommen. Da müsst ihr Euch überraschen lassen. Der Trollstigen ist im Mai meist noch zu. Er öffnet zwischen Mitte Mai und Ende Juni. Ihr könnt also auch Glück haben. Ich hör mal nach wie es die letzten 2 Jahre war. Habe Antwort vom "Fuße" des Trollstigen. Ich kopiere es mal rein: Ich weiss es gar nicht mehr so genau, ich glaube, dieses Jahr war es recht zeitig. Aber wenn da oben noch Glatteis ist oder viel Eis im Felsen hängt, dann lassen sie sich Zeit mit dem Aufmachen. Ich denke, Ende Mai, Anfang Juni stehen die Chancen aber gut. Manchmal machen sie aber auch auf und dann wieder zu.
Bei Planung einer Tour würde ich den Trollstigen im Mai wohl eher nicht mit einbeziehen. Tipp: Vorher rechtzeitig Tel. 175 anrufen (die sprechen latürnich auch englisch). Ich würde im Mai auch nicht damit rechnen. Sagte ich ja anfangs. Ich habe jetzt erstmal um den Trollstigen heraumgeplant. Wenn er offen ist, dann freue ich mich, wenn nicht, dann fahren wir eben die Alternativroute. Ein "Problem" habe ich jetzt aber noch mit den Lofoten-Fähren. Die Fähre Moskenes - Bodo habe ich für nun aus der Planung herausgenommen, da die Wahrscheinlichkeit "ordentlich Seegang" zu haben wohl recht groß ist. In einigen Berichten habe ich hierzu übles gelesen. Das geht mit meinem Mann leider gar nicht. Normalen Seegang bekommen wir hin. Aber wenn es rauher wird..... :eek: Da man leider aufgrund plötzlichem Wetterumschwung nicht sicher sagen kann, daß wenn das Wetter in Moskenes gut ist, dass auch die Fährfahrt angenehm wird, will ich dieses Risiko nicht eingehen. Der Urlaub soll ja für uns beide schön werden. Den Hinweg werden wird also von Narvik über die E10 bestreiten. Das ist auch ok, da wir viel sehen möchten. Auf dem Rückweg würde ich aber schon gerne ein wenig abkürzen wollen. In Google Maps habe ich nun noch die Fähren Solvaer nach Skutvik oder von Lodingen nach Bognes gefunden. Ist von euch schonmal jemand damit gefahren? Was gibt es für Erfahrungen mit dem Seegang?
Letztere sind wir schon mehrmals gefahren, immer problemlos und relativ ruhig. Die Fähre von Solvaer nach Skutvik fährt zur Zeit nicht. Gemäß Google-Übersetzer wird sie wohl erst wieder ab 01.06.2015 eingesetzt. Daher werden wir die Fähre Lodingen - Bognes nehmen. Ein letzter Baustein fehlt mir jetzt noch in meiner Planung. Und zwar die Strecke Trondheim - Narvik bzw. zurück dann Bognes - Trondheim. Ich möchte nicht beide Strecken komplett auf der E6 fahren. Daher hatten wir überlegt zumindest einen Teil oder auch eine Strecke komplett die Küstenstrecke zu nehmen. zB hin komplett E6 und zurück (je nach Zeit) dann an der Küste. Oder eben anderherum. Allerdings wird die Küstenstrecke wohl aufgrund der ganzen Fähren ein Zeitfresser sein. Daher meine Frage: Gibt es Teilstrecken an der Küste, die besonders schön sind und andere Teilstrecken, die man getrost auslassen kann? Oder ist die gesamte Strecke an der Küste so schön, dass man sie einmal gefahren sein muss? Flopsy: "... und zurück (je nach Zeit) dann an der Küste. Oder eben anderherum. Allerdings wird die Küstenstrecke wohl aufgrund der ganzen Fähren ein Zeitfresser sein." - ... welchen wir gerne jedesmal inkauf nehmen. "Gibt es Teilstrecken an der Küste, die besonders schön sind und andere Teilstrecken, die man getrost auslassen kann? Oder ist die gesamte Strecke an der Küste so schön, dass man sie einmal gefahren sein muss?" - Die ganze RV17 ist ein Erlebnis. Ich habe einen Reisebericht gelesen, wo das Stück von Trondheim an der Küste bis Narvik mit einer Zwischenübernachtung gefahren wurde. Ist das bei den ganzen Fähren auch im Mai realistisch?
Halte ich für gänzlich unrealistisch, selbst bei fliegenden Fahrerwechseln. Wie lange sollte ich denn für die gesamte Strecke einplanen?
Für die knapp tausend km 4-5 Tage, falls Du nicht auf der Flucht bist. Strassenkarten bzw. Google Maps helfen. So, die Tour steht soweit. Hier mal meine Route: 1 Tag: Anreise von Köln bis nach Eckernförde (550km) oder weiter (je nachdem, wann wir das Womo übernehmen können) 2. Tag: Eckernförde -Oslo (über die Brücken) - 975 km reiner Fahrtag 3. Tag: Oslo 4. Tag: Oslo - Odda - 350 km 5. Tag: Odda - Bergen - 150 km 6. Tag: Bergen - Jostedal - 401 km 7. Tag: Jostedal - Geiranger - 390 km 8. Tag: Geiranger - Trondheim - 445 km 9. Tag: Trondheim - Mo I Rana - 477 km (ggf. ein Stück an der Küste entlang ?) 10. Tag: Mo I Rana - Narvik - 425 km 11. Tag: Narvik - Andenes - 366 km 12. Tag: Lofoten/Vesteralen 13. Tag: Lofoten/Vesteralen - Fahrt nach A 14. Tag: A - Lodingen (Fähre) - Bognes - 250 km 15. Tag: Bognes - Alsta - 535 km (ggf. ein Stück an der Küste entlang ?) 16. Tag: Alsta - Trondheim - 475 km 17. Tag: Trondheim - ggf. Lom - Lillehammer - 504 km 18. Tag: Lillehammer - Langesund - 322 km 19. Tag: Fähre Langesund - Hirtshals (oder ggf. wieder über die Brücken zurück - ja nach Wetterlage wg. der Fährproblematik) 20. Tag: Hirtshals - nach Hause - 950 km 21. Tag: Womo morgens abgeben Ich weiß, dass teilweise viel Strecke dabei ist. Das ist uns klar. Aber leider geht es nicht anders, da wir nur die 3 Wochen zur Verfügung haben. Aber das beim ADAC gemietete Womo hat kein Fernsehen, also haben wir Zeit bis in den Abend zu fahren :D . Störend finde ich aber irgendwie die Tatsache, daß wir die Strecke Narvik-Trondheim 2x fahren. Evtl. käme daher ab Narvik der Rückweg über Schweden/Kiruna in Betracht. Dann könnten wir auf dem Rückweg noch 1 Tag Stockholm einplanen. Was haltet ihr davon?
Narvik-Trondheim zieht sich unendlich. Über Kiruna dauert es auch endlos, aber ist unseres Erachtens gut und etwas schneller zu fahren. Wir fanden es in Norwegen teilweise doof, die andere Seite des Fjordes zu sehen, keine 5km entfernt, aber 40 bis 50km fahren zu müssen, um dorthin zu gelangen. Und mehr als 50 km/h ist da eh nicht drin. Aber es werden ja überall Brücken und Tunnel gebaut.... Stockholm würden wir uns nicht antun für einen Tag, da gibt es unterwegs genügend andere schöne Orte, Falun oder Uppsala.Oder einen Abstecher in einen Nationalpark, der auf der Strecke liegt, z.B. HamraNP in Härjedalen.
Und als Durchschnittsgeschwindigkeit würde ich vor Ort mit 30-40 km/h rechnen, da seid ihr jeden Tag ganz schön lange unterwegs. [quote="Flopsy" 1 Tag: Anreise 2. Tag: Eckernförde -Oslo (über die Brücken) - 975 km reiner Fahrtag 3. Tag: Oslo 4. Tag: Oslo - Odda - 350 km 5. Tag: Odda - Bergen - 150 km 6. Tag: Bergen - Jostedal - 401 km 7. Tag: Jostedal - Geiranger - 390 km 8. Tag: Geiranger - Trondheim - 445 km 9. Tag: Trondheim - Mo I Rana - 477 km (ggf. ein Stück an der Küste entlang ?) 10. Tag: Mo I Rana - Narvik - 425 km 11. Tag: Narvik - Andenes - 366 km 12. Tag: Lofoten/Vesteralen 13. Tag: Lofoten/Vesteralen - Fahrt nach A 14. Tag: A - Lodingen (Fähre) - Bognes - 250 km 15. Tag: Bognes - Alsta - 535 km (ggf. ein Stück an der Küste entlang ?) 16. Tag: Alsta - Trondheim - 475 km 17. Tag: Trondheim - ggf. Lom - Lillehammer - 504 km 18. Tag: Lillehammer - Langesund - 322 km 19. Tag: Fähre Langesund - Hirtshals (oder ggf. wieder über die Brücken zurück - ja nach Wetterlage wg. der Fährproblematik) 20. Tag: Hirtshals - nach Hause - 950 km 21. Tag: Womo morgens abgeben[/quote] Schade um die Zeit, das Geld und die Nerven... :cry:
Und nach Alsta dürfte es sich noch länger hinziehen, denn (zumindest) ich kenne das nicht... :eek: Alta kann es, nach den Entfernungen zu urteilen, jedenfalls nicht sein. |
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