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wie heißt dann das Zeug in den F1 und Ralley-Autos - Carbon etwa? ist ja auch ein Kohlefaser_Verbund. Habe noch nie gesehen ,das da etwas gesplittert ist . Man kann KF/Carbon ja in beliebigen Elastizitätsgrade fertigen, muß ja nicht steif wie Glas sein. Die Verformung sollte ja beim Gegener stattfinden, beim Seitencrash z.B. :wink: Vorne ist ja das Original-FH da ist ja der Personenschutz sowiso Standard. Wenn ein Fußgeher dir seitlich hineindonnert - ja dann wirds gefährlich , da kann es bei nichtverformbare Seitenwände für ihn wehtun, da sind Bedenken durchaus angebracht... grüße schulze
Dann wirds Zeit für eine Brille :) Warum wird denn wohl nach jedem Crash die Pitze sorgfältig gereinigt -> wegen den scharfkantigen Kohlefaserreste............. ciao Ludo Dann wirds Zeit für eine Brille :) Warum wird denn wohl nach jedem Crash die Pitze sorgfältig gereinigt -> wegen den scharfkantigen Kohlefaserreste............. ciao Ludo[/quote] habe immer geglaubt das Zeugs das da liegt, sind die Kunststoff-Vorbauteile wie Spoiler ,Heckflügel und div. Verkleidungen. Hier ist eine andere Baustelle, ich spreche von der Fahrerzelle und wenn schon mal eine zersplittern worden wäre hätte man den Fahrer herauskratzen müssen. Dank Carbon u.ä. Verbundstoffe leben heute noch fast alle schweren F1-Crasher - und das ist gut so. grüße schulze
Richtig, Kohlefaser = Kunststoff ciao Ludo ok ,du hast gewonnen , danke für die konstruktive Konversation. schulze Hallo Zusammen, es wäre sehr gut wenn mehr für den Innenraumschutz getan werden würde. Nur würden wir diesen dann auch bezahlen wollen? Es ist doch das gleiche mit E-Fahrzeugen oder 3L Autos, die möchten wir, mehr kosten dürfen sie nicht.
Ich musste erst mal überlegen... (aber oben war ja von F1 die Rede :idea: ) Jaja, hast ja recht..............da hätte PISTE stehen sollen................ mea maxima culpa Ludo
Jaja, das waren noch Zeiten zu Zeiten von Heinz Maegerlein... 8) Track ? Piste ist ein gutes, allgemeinverständliches Wort, wieso auf (D)Englische Begriffe ausweichen ? ciao Ludo Wozu Crashtests? Ich sehe da keine Notwendigkeit, sieht doch alles sehr sicher und solide aus! ;D ![]() ![]() ![]() ![]() Und wenn man genug Geld hat, nimmt man statt Carbon Kevlar. Das ist nicht so steif, dafür noch widerstandsfähiger. Wird (neben Schußwesten) z.B. bei Wettbewerbsflugmodellen für den Rumpf benutzt, weil die wirklich brutal gelandet werden. Selbst wenn sich Knicke im Material bilden, hält das Kevlar immer noch die Struktur zusammen. Da splittert nichts. Dürfte aber in den Mengen ziemlich teuer werden. RK vario614: "Wozu Crashtests? Ich sehe da keine Notwendigkeit, sieht doch alles sehr sicher und solide aus! ;D " - Dein Galgenhumor in Gottes Ohr... ![]() - Zufall oder nicht? Der Gully ist an genau der "richtigen" Stelle. [/quote]... und hier der Vorschlaghammer... Gott beschütze uns alle... Aber der Wassertank ist am Platz geblieben! Und wie man sieht, kein Überrollbügel! Auch mit der Gasflasche sieht es trübe aus - oder war es gar eine Tankflasche? Und nun die Millionen € Frage: Wer hat hier Überlebenspriorität?? Ironischen Andreas Hallo, ich denke mal, dass man sich in Anbetracht der laut Statistik nur geringen Zahl an ernsthaft geschädigten Wohnmobilinsassen nicht verrückt machen sollte. Alles im Leben ist irgendwie risikobehaftet. Wenn man Zuhause bleibt, fällt man vielleicht die Kellertreppe runter. Zumindest beim zweiten Bild drängt sich mir auch der Verdacht auf, dass man da schon für den bevorstehenden Transport größere Aufbauteile nachträglich entfernt hat.
Hier --> Link findest du noch weitere Fotos, viel abbauen mussten die nicht mehr. War das ein Mercedes-Sprinter-Fahrgestell? :eek: Schaut schon arg bedenklich aus, vor allem das die Wand incl. Gurthalterung weggerissen wurde. Oder sitzt die Gurtmechanik direkt am Sitz? Hier --> Link findest du noch weitere Fotos, viel abbauen mussten die nicht mehr.[/quote] Hallo, interessant, über den Link erfährt man ja schon ein paar mehr Details. Immerhin sind ja wenigstens die Insassen glimpflich davongekommen. Außerdem war das ja unfair, weil der LKW viel schwerer als das Womo war ;D .
Hallo, weiß nicht wie es bei dem verunfallten Womo war, aber bei mir ist die Gurthalterung am Sitz. Die Konstrukteure wissen halt warum :ja: . Ist auf den Fotos schlecht zu sehen. :? Hallo zusammen, also der Zeitungsbericht über den Wohnmobilunfall ist interessant. Objektiv haben wir hier also einen Vollintegrierten, der seitlich von einem LKW gerammt wurde. Dabei wurde der Wohnmobilfahrer glücklicherweise nur leicht verletzt. Freut mich für ihn! Also so schlecht scheint es dann mit der Sicherheit im Führerhausbereich doch nicht zu sein. Hier gibt es ja nicht mal ein schützendes Blechkleid. Von Vorteil ist sicher die erhöhte Sitzposition. Im PKW wäre dieser Aufprall wahrscheinlich nicht so glimpflich ausgegangen. Der Aufbau im Wohnbereich wird immer ein Problem sein. Andernfalls käme man wahrscheinlich bei Gewicht und Preis in Regionen, die niemand mehr möchte. Ohne Risiko gehts es wohl im Straßenverkehr nicht. Der beste Schutz ist wohl immer noch eine vorrausschauende Fahrweise. Thomas
Ja, war wohl mal ein Mercedes, vermutlich älterer Bauart. Zumindest sieht man auf einem Foto den Stern auf der Motorhaube. Wenn man sich die zertrümmerte Front des LKW anschaut, muss man sagen, dass die Sache für die Wohnmobilbesatzung bei diesem kritischen Seitenaufprall noch wirklich vergleichsweise gut ausgegangen ist.
Welches Führerhaus? Ich propagiere ja schon seit einiger Zeit ein Verbot solcher Konstruktionen, aber den meisten ist das scheinbar egal, mal sehen wann mal Fotos mit abgetrennten Oberkörpern auftauchen..dann wird die Empörung groß sein, weil ja keiner so etwas geahnt oder gewusst hätte! Gegenprogramm: Mein Nachbar hat einen Gartenbaubetrieb der einen Dumper einsetzt ( Mini Muldenkipper Max: 6 Km/h schnell) der hatte keinen Überollbügel und wurde sofort vom Amt für Arbeitsschutz stillgelegt! Armes Deutschland-Europa.
:lol: Genau, Cabrios sollten auch verboten werden, und Fahrräder/Motorräder etc. auch. Ach ja, Fußgänger haben ausser Haus GARNICHTS verloren :wink: Nur noch der Leopard II bekommt eine Zulassung ! ciao Ludo
Du fährst ja auch so eine Kiste...da wirst du es ja am besten Wissen! :lol: "Pappe-VI" verbieten? Das wäre wieder eine Diskussion die zu keinem Ergebniss führt. Die Leute sind Gottseidank "nur" leicht verletzt. Zum Glück kein Überschlag. Aber wenn man VI verbieten will - darf dann im Alkovenmobil keiner mehr hinten im Aufbau sitzen ? Ludo hat schon irgendwie ein bischen recht. Servus, "no Risk no fun"; Wenn man sich gegen alle Risiken absichern will muss man fast alles verbieten. Und manchmal ist man trotzdem zur falschen Zeit am falschen Platz. Ich bekam kürzlich Fotos von einem Autounfall zu sehen, da hat ein blockierender Tieflader einen Opel Astra zu Cabrio gemacht. Die Insassen leider auch. Und leider eine wahre Geschichte. Ich wollte damit nicht sagen, dass der Astra so schlecht ist; da hätte ein Q7 auch nicht viel besser ausgesehen. Jeder muss das Risikopotenzial, das er eingehen will selbst beurteilen. Ich fahre selber Motorrad, aber ich würde meinen Kindern niemals einen Smart oder Kleinstwagen schenken. Sicher könnte man bei den WoMo´s an passiver Sicherheit einiges verbessern und weiterentwickeln, aber da ist wohl immer das Damoklesschwert des Gewichts im Weg. Wenn ein Auto mit einem 80 km/h Seitenaufprall wie in diesem schwachsinnigen Test konfroniert wird, dann ist der Fahrer Matsch. Auch bei 50 km/h; da brauchen wir uns nichts vormachen. Wäre mal interessant wieviele von den werten Lesern schon mal einen stärken Unfall miterleben mußten. mfg. Klaus
Da spricht bloss doch wieder der Neid der Besitzlosen :lol: ciao Ludo
Da solltest Du Dir aber mal die Crashtests eines Smart ansehen, da kann sich manches größere und vermeintlich sicherere Auto mehr als eine Scheibe abschneiden. Das Konstruktionsprinzip wäre durchaus auf ein Reisemobil übertragbar, aber natürlich kann man sich nicht gegen jede Eventualität im Straßenverkehr schützen. Thomas
Am Smart ist schon manche Schrottpresse gescheitert :)
Leider nicht, da jede Vergrösserung der Zelle im Gewicht mindestens quadratisch eingehen würde. Länge 3x, Breite 2x, Höhe 3x also insgesamt 18x würde mindestens das 324 fache Gewicht des original Tridions bedeuten (~160 Kilo) Schon die etwas verlängerte, aber flachere Zelle des Roadsters wiegt schon ~40 Kilo mehr. ciao Ludo Der Smart ist Knüppelhart - keine Frage. Er hat ja auch wenig Knautschzone. Allheilmittel ist es nicht, bzw. sichert das auch nicht alles weil die Energie beim Aufprall vom Fahrer aufgenommen wird. Das wäre doch mal ne Sicherheitssache - einen "Knautschzonen -Slide-Out" welcher bei der Fahrt das Vorderteil ausfährt. Bei dem Unfall war das Wichtigste glaube ich vorhanden. Angegurtet und die Sitze blieben am Ort.
Jetzt noch je ein Schutzbügel in der A-Säule und über der 2. Sitzbank........und wir könnten wohl alle ruhig schlafen......... Aber unter 200-300 Kilo wird das in der Grösse kaum machbar sein, muß ja auch alles verstebt sein. ciao Ludo Da solltest Du Dir aber mal die Crashtests eines Smart ansehen, da kann sich manches größere und vermeintlich sicherere Auto mehr als eine Scheibe abschneiden. Das Konstruktionsprinzip wäre durchaus auf ein Reisemobil übertragbar, aber natürlich kann man sich nicht gegen jede Eventualität im Straßenverkehr schützen. Thomas[/quote] Hallo Thomas, ich glaub nicht alles was mir Mercedes erzählen und verkaufen will. Die Physik läßt sich nicht ausschalten. Wenn du so ein Auto verkaufen willst, brauchst du ein paar clevere Marketingleute, die sich ein paar scheinbar einleuchtende Argumente einfallen lassen. Nimm mal beim Smart die äußere Türschale ab - und diese ist aus Kunststoff-, dann weißt Du was Dich von der Stoßstange Deines Unfallgegner trennt. Der Smart kann so hart sein wie er will, was ja eher schädlich ist; er hat einfach keine Knautschzone; Deine Füsse liegen quasi schon in deiner Stoßstange. Im Übrigen war er auch nur symoblisch für die Kleinstwagen genannt; da hätte ich auch schreiben können: Fiat 500, Ford Ka, Daihatsu Cuore usw. Aber ich denke wir schweifen vom Thema ab. mfg. Klaus
In Sachen Sicherheit spielt der Smart in einer anderen Liga als die anderen Kleinwägen. Das beweisen zig unabhängige Tests. ciao Ludo .. ich weiß Ludo... ![]() ![]() Bilder ohne Fakten taugen nix............. Die Sicherheit kannst Du nur im vergleichbarem und wiederholbarem Test feststellen. Vielleicht fuhr der Smart im Bild 150 und schlug ungebremst auf.............oder...........oder............oder ciao Ludo
Ich persönlich verstehe solche Aussagen nicht. Warum kann man nicht bei den Tatsachen bleiben. Und die sind: Bei Cabrios und motorisierten Arbeitsgeräten sind Überrollbügel vorgeschrieben und bei allen zugelassenen Fahrzeugen eingebaut. Insofern braucht man kein Cabrio verbieten!!!! Meines Wissens nach können auch die Fahrer/Beifahrersitze mit einer Kopfschutz/Überrollschutzversion ausgestattet werden (die Sitze auf dem Bild sind genügend hoch, der new Beetle z.B. hat sie, nicht nur Porsche), aber dann darf die Sitzkonsole nicht drehbar sein. Anregungen zur Insassensicherheit an die Aufbauhersteller von Vollintegrierten Fahrzeugen gibt es also schon, sie müssten nur umgesetzt werden. Andreas Solche Bilder einzustellen ist nur polemisch, ich habe nicht gesagt, daß ein Smart unzerstörbar und / oder hre Fahrer unverwundbar wären. Wenn Du die Kugel mit mutmaßlich > 80km/h an eine feste Barriere fährst (und genau so sehen die Bilder aus), bleibt nicht mehr viel Überlebensraum, aber das gilt in den gezeigten Fällen vermutlich für 90% der Klein-Mittelklasseautos. By the way: Der Cinquecento glänzt mal eben mit 5 Sternen im NCAP Test, so was würde ich meinen Kindern schon lieber schenken als ein gleichpreisiges 12 Jahre altes Alkovenmobil. Wohlgemerkt, wir sprechen hier nur von Sicherheit. Thomas
ganz vorsichtig ausgedrückt : Quatsch, vielleicht ab Bj.200x, aber deswegen noch lange nicht "bei allen zugelassenen" ciao Ludo Ist zwar ein wenig OT :wink: ...aber wir hatten bis vor kurzem ein jap. Cabrio, da war nix mit Überrollbügel o.ä. Lag vielleicht daran, das das entsprechende Coupe in den Staaten umgebaut wurde. Evtl. wurde da noch der Scheibenrahmen verstärkt. Anfangs hatte es mich auch etwas nachdenklich gemacht, aber der Fun-Faktor war doch grösser :wink: Hallo, dann sind wohl die Fotos, die der Threaderöffner eingestellt hat, auch polemisch. Ich hatte auch nicht behauptet, dass ein Smart das Schlimmste ist was einem passieren kann. Ich will jedenfalls nicht in dieser Konservendose sitzen, weder um von A nach B zu fahren, noch wenn mich ein Lkw mal übersehen hat. Ansonsten wurde dieser Text von Euroncap.com veröffentlicht: Beim Frontalaufpralltest von Euro NCAP wird der Zusammenprall von zwei Fahrzeugen mit ähnlicher Masse und Bauart simuliert. Bei einem tatsächlichen Unfall hat bei einem Zusammenprall zweier Fahrzeuge das mit dem höheren Gewicht einen Vorteil gegenüber dem anderen. Im Allgemeinen haben Fahrzeuge mit einer höheren Struktur bei einem Unfall Vorteile gegenüber niedrigeren Fahrzeugen. Daher sind die Bewertungen nur bei Fahrzeugen ähnlicher Masse und Bauart direkt vergleichbar. mfg. Klaus Ich oute mich hier mal als Smart Fundamentalist, aber das ist OT. Klar ist das Problem, daß die Chancen bei einem Crash mit ungleich wiegenden Fahrzeugen meist zu Ungunsten des Kleineren ausgeht und das ist eigentlich ein Hauptproblem im heutigen Stassenverkehr: SUV gegen Corsa, klar, wer den Kürzeren zieht. Ich sag jetzt mal so: Die Bilder alle polemisch, weil sie unkommentiert Extremsituationen darstellen und wir zu wenig über den Hintergrund wissen. Zerstören (besser schreddern) kann man unter bestimmten Umständen auch einen Panzer und sitzen möchte ich weder in der Styroporschachtel noch in der Fortwo Kugel in der gezeigten Situation. (Auch nicht in einer S-Klasse) Thomas
Ja, da hast du recht. Das war ungenau ausgedrückt, Sorry. Ich fahre übrigens ein Cabrio, das hat auch den Überrollschutz in den Sitzen integriert Andreas Die Diskussion über Sicherheit der Wohnmobile hat für mich einen leicht skurrilen Charakter, insbesondere wenn Empfehlungen bzgl. Überrollbügel etc. gegeben werden, und wenn Horrorszenarien wie abgetrennte Oberkörper etc. entworfen werden. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie wiederkehrende Unfallgeschehen mit Wohnmobilen rekonstruiert, und mittels technischer „Sicherheitsvorkehrungen“ entschärft bzw. abgemildert werden könnten. Jeder Unfall ist anders, häufig gleichgelagerte Unfälle mit vergleichbaren Ursachen kann ich mir lediglich bei Unfällen mit querenden Fußgängern vorstellen. Im Bereich der Unfallforschung/Sicherheitsentwicklung im Pkw-Bau hat dies insofern seinen Einzug gefunden, als dass in Versuchen mit Dummys die Motorhauben entsprechend geformt wurden, um beim Fußgängerunfall den harten Aufprall irgendwie abzufedern (laienhaft ausgedrückt). Fußgänger haben ein durchschnittliches berechenbares Gewicht und kaum nennenswerte Geschwindigkeit, daher liegen gewisse Parameter fest. Ich stelle mir vor Entwicklungsingenieur zu sein, und vernünftige Crashtests (solche, die auch aussagekräftig und einigermaßen wahrscheinlich sind) entwickeln zu müssen. Und da hört es doch schon auf. Selbst wenn man Frontalunfälle mit Wohnmobilen gegen Pkw simulieren würde, (was wohl am wahrscheinlichsten sein dürfte) und (vollintegrierte?) Wohnmobile entsprechend aufrüsten würde, um solche Frontalcrashs gut zu überstehen, würden die Pkw-Fahrer zu Recht aufbegehren, weil dann deren Überlebenschancen zu stark gemindert würden (diese Diskussionen gab es, als die SUV´s in Massen erschienen). Dennoch hätten Wohnmobil-Insassen mit diesen Fahrzeugen gegenüber noch größeren Wohnmobilen oder gar Lkw kaum bessere Chancen als mit „unaufgerüsteten“ Fahrzeugen. Auch im Querverkehr kommt es darauf an, welche Wahrscheinlichkeiten zugrunde gelegt werden. Ich denke an diese Zeichnung, bei der man den Fahrer eines Mercedes W140 mit Telefon am Ohr sieht, der zu seinem Gesprächspartner sagt „Warte mal, da ist jemand an der Tür“, und rechts schlägt ein Corsa ein. Bei Pkw unter sich mag es noch irgendwie angehen, aber auch mit Seitenairbags hat man kaum Chancen, wenn die Masse des Unfallgegners zu groß ist. Um es platt auszudrücken: Wenn dich der Teufel holen will, dann tut er das, egal wie sehr du dich dagegen sträubst. Daher gönne ich es den Kastenwagenfahrern, sich in ihren 0,x-Millimeter Blechkisten wohl und sicher zu fühlen. Ob sie da sicher genug sind, um den Einschlag eines Lkw zu überstehen, der einen VI vollständig abräumt, ist eigentlich egal. Der nächste Unfall geschieht mit einem Lkw, der etliche Tonnen mehr wiegt oder gar Benzin geladen hat. Elektronische Assistenz- und Sicherheits-Einrichtungen werden ihren Weg in die neuen Wohnmobil Basisfahrzeuge finden, aber ich bin sicher, dass aufwändige Versteifungen im Bereich Fahrerhaus /Frontsitze oder gar Wohnbereich nicht kommen werden. Und es ist fraglich, in wie weit bzw. in welchem Umfang das wünschenswert ist. Martin |
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