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Wohnmobil im Crashtest 1, 2, 3


Daisyhill am 25 Nov 2014 16:04:15

Schaut mal rein: --> Link

Aber trotzdem gute Fahrt und bitte schaute auf die Beladung. Ich spreche leider aus Erfahrung!

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Gast am 25 Nov 2014 16:13:50

Na da bin ich ja mal auf die Kommentare hier gespannt.........

SteffenBerlin am 25 Nov 2014 16:26:23

... ja, man sollte vorher sein Testament gemacht haben.

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msfox am 25 Nov 2014 16:43:49

Ich sag da mal: "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast":
- Getestet wird ein 20 Jahre altes Wohnmobil (siehe auch Kommentar bei Youtube).
- Beim Auto wird gezeigt, dass "nur" der Frontteil Schaden genommen hat. Was wäre denn passiert, wenn dort ein Auto seitlich drauf gefahren wäre?
- Es wird auch nur der schwächste Punkt getestet. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man genau dort getroffen wird, wenn man denn einen Unfall hätte?
- Es gibt auch andere unsichere Fahrzeuge im Straßenverkehr - Motorräder, Oldtimer,... Logisch, man muss hier schon eher passiv fahren und ständig mit den Fehlern anderer rechnen. §1 der StVO "Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme sind hier oberstes Gebot."
Also: "Ganz entspannt bleiben und die Freiheit genießen":

Ludo am 25 Nov 2014 16:44:20

Naja,

Renault 4 und Ente waren auch nicht besser.................

ciao

Ludo

xbmcg am 25 Nov 2014 16:57:10

Räuberpistolen... (und immer die Kinder!)

rolf51 am 25 Nov 2014 17:06:43

Hallo,
ein Wohnmobil ist halt kein PKW, bei einem Seitlichem Aufprall eine Katastrophe. Das Risiko ist einem bewusst, wie bei einem Motorrad.

brainless am 25 Nov 2014 17:20:27

Daisyhill hat geschrieben:Schaut mal rein: --> Link

Aber trotzdem gute Fahrt und bitte schaute auf die Beladung. Ich spreche leider aus Erfahrung!




Hallo Daisy,

was soll das Filmchen?
Die besondere Fachkompetenz beim Crashtest kommt doch geballt "rüber": Altes Mobil mit uralter Technik wird von schweizerischem Institut gecrasht und dann von schweizerischem, so genannten, "Sachverständigen" kommentiert. Hier wird das in Jahrhunderten gewachsene Fachwissen offenbar.
Nicht umsonst ist die Schweiz die führende Automobilnation weltweit. Ach, was sag ich: Allweit,



Volker :mrgreen:

garagenspanner am 25 Nov 2014 17:32:12

interessanter wäre es gewesen , wenn die Eidgenossen ein bis drei aktuelle TI geschrottet hätten.
Und dann hätten Sie einen Billigen gegen einen Teuren antreten lassen müssen.
Evtl. einen Forster TI gegen einen Frankia


Jan

berny2 am 25 Nov 2014 17:47:46

Daisyhill hat geschrieben:Aber trotzdem gute Fahrt und bitte schaute auf die Beladung. Ich spreche leider aus Erfahrung!

Mir fällt dabei auf, dass die Kinder auf der linken Fahrzeugseite sitzen, welche ja erwiesenermassen die gefährdertste ist im Vgl. zu rechten.
Unser Selbstbau hat hinten keine während der Fahrt zu benutzenden Sitze, und die 11kg-Gasflasche ist auf der Beifahrerseite hinter der C-Säule angebracht.
Die ganze Karosse ist aus Stahlblech, incl. das serienmässige Hochdach. Insofern sind wir einigermassen beruhigt - dreimal aufholzklopf... :)

bennykater am 25 Nov 2014 18:02:32

Ja, die armen Kinder, die nix dafür können...
Tagtäglich fahren prall überfüllte Schulbusse landauf landab mit hunderttausenden von Schulkindern, unangegurtet, die meisten davon stehend, mancherorts von überlasteten Fahrern gefahren, und regt sich darüber jemand auf? Sind Schulbusse sicherer als Wohnmobile?

Fragen über Fragen...

Gast am 25 Nov 2014 18:11:09

Na das war doch mal ein Interesanter Beitrag von den Schweitzer, werde gleich morgen mir eine Werstatt suchen die mir mein Mobile mit panzerstahl absichert weiß nur nicht ob ich dann noch mit 3,5T auskommen.
Muß ich meine E-bikes auch mit einem käfig versehen?

Gast am 25 Nov 2014 18:19:47

at benny...
Nö, passt nur gerade so ins Konzept.
Die Konstruktionen haben sich dennoch nicht wesentlich geändert. Hinter einer TI-Kabine ist alles aus Leichtbaumaterial, geht ja auch nicht anders. Hilfe gäben evtl. "Überrollbügel" die ins Gebälk eingearbeitet würden. Das wären dann schon wieder +100kg.
Dann noch alles überladen, Bierkisten im Gang, zusätzliche Gasbuddel in geschlossenen Garagen, alte Reifen und vor allem mann muss ja schnell ans Ziel.
Es gilt aber trotzdem: No risk no Fun. Wie beim Mopped. Da sind potentielle Organspender unterwegs - Ich auch!!!

rolfwam am 25 Nov 2014 18:24:12

Das Filmchen wurde schon mal seitenweise ausgewertet. :P

schaschel am 25 Nov 2014 18:28:26

Es kann doch unter Hinzuziehung der eigenen Sinnesorgane und Hirnwindungen beim Platz nehmen im 3,5 to. Wohnmobil mit vier oder sechs Sitzplätzen kein Zweifel daran bestehen, daß die "Sicherheitsnormen" eines PKW hier nicht erfüllt werden können. Mir ein Rätsel, wie das gehen sollte. Soll das Ding nachher 5 Tonnen wiegen? Dann hätte sich´s was mit 3,5 to., FS Kl. B und (vielleicht) mit bezahlbaren Wohnmobilen.

Im Beitrag zieht man Lehrer und Lehrerin anbei, um sich über die schlechten Sicherheitsstandards auszulassen. Ich bin kein Lehrer und hab schon gleich gar nichts gegen Akademiker, aber was will man hier suggerieren? Eine solche Beitragsgestaltung zielt wohl eher auf den gemeinen Haus- und Hof- Privatsenderkonsumenten, aber nicht auf jemanden, der sauber recherchierte Information zu gewinnen versucht.

Wo zu Recht drauf hingedeutet wird, sind die sogenannten "sonstigen Pflichten des Kfz.- Führers". Auch wenn natürlich der Vermieter den Kunden zusätzlich mündlich auf die nur begrenzte Zuladung hinweisen könnte, um diesen vor Überladung, Verwarngeld oder Bußgeldbescheid zu schützen. Aber er weiß selbst am Besten, daß diese Gewichtsgrenzen bei einem solchen Mobil nur schwer einzuhalten sind. Natürlich möchte er den Leuten nicht den Urlaub und sich selbst nicht die Vermietung verderben.

Trotzdem ist am Ende der Fahrer in der Pflicht, so wie "Vater und Sohn" an anderer Stelle auch recht prima zeigen, wie es nicht gemacht wird.

Für mich hat der Beitrag zum großen Teil meinen Erwartungen an die Sachlichkeit und Realitätsnähe eines Privatsenders entsprochen (nur meine persönliche Meinung).

womifahrer am 25 Nov 2014 18:38:08

hallo.....wir wissen doch das wir ein chassi mit holzaufbau fahren,alt oder neu im endeffekt gibs immer brennholz wenns richtig scheppert,aber deswegen fahren wir ja auch ruhiger und vorausschauend ,zeigen eigendlich auch die wenigen unfälle mit totalschäden.

bennykater am 25 Nov 2014 18:40:07

Ich hab ihn mir jetzt mal angeschaut, und finde ihn in zweifacher Hinsicht gut:
1. Der Film wird etliche Leute davon abhalten, ein Wohnmobil zu mieten bzw. zu kaufen. Das ist gut für die, die schon eines haben, denn es fahren schon genug Wohnmobile umher.

2. Mein langjähriges Vorurteil gegen RTL und sonstige private Fernseh-Anstalten wurde aufs Feinste bestätigt, nämlich dass es nicht um Information, sondern um reißerisch aufgemachte Sensationsmache geht. Nahezu alles an der "Mache" dieses Films ist kritikwürdig, einfach Müll.


Martin

berny2 am 25 Nov 2014 19:42:57

muevo hat geschrieben:Na das war doch mal ein Interesanter Beitrag von den Schweitzer, werde gleich morgen mir eine Werstatt suchen ...

Wirst Du in der Schweitz nicht finden.

Palmyra am 25 Nov 2014 20:58:16

Servus

Tatsache ist und bleibt dass zumindest offensichtlich bis jetzt keiner der Hersteller sich darum gekuemmert hat ..... und auch keiner der Verbaende sich darum kuemmert ..... und der Gesetzgeber ist ja mit Maut oder "Sonstigem" beschaeftigt . :eek: :eek: :eek:

Es waere an der Zeit auch hier mal bestimmte Voraussetzungen zu schaffen ..... die Bananenverordnung ist aber wichtiger oder oder ..... :lol: :lol: :lol:

wolfherm am 25 Nov 2014 21:05:30

Ich glaube, das möchtet ihr gar nicht. Wer weiß, wie hoch dann der Preis für ein Womo ist, wenn die bei den Stückzahlen ständig welche zu Versuchszwecken schreddern müssen? Dann möchte ich hier einige hören. Das Leben ist nicht ohne Risiko, es endet meist tödlich und wer immer Zuhause im Bett bleibt, stirbt auch. Nur hat er weniger vom Leben........

Alter Hans am 25 Nov 2014 21:11:07

Hallo miteinander,
Ich sehe bei Wohnmobilen mit Aufbau ganz erhebliche technische Probleme, einen besseren Insassenschutz bei einem Crash zu erreichen. In dieser Hinsicht haben ausgebaute Kastenwagen sicher Vorteile. Vor allem wenn eine stabile Trennwand zum Fahrerhaus vorhanden ist.
Aus dem Film, den ich nicht mal so schlecht finde, ziehe ich für mich die Konsequenz:
1. Absolut defensive, nicht zu schnelle Fahrweise.
2. die beiden hinteren Sitzplätze nicht benutzen. Das Führerhaus bei meinemT4 dürfte erheblich sicherer sein als die Kabine. (Da kann ich gut reden, weil ich keine Kinder mehr mitnehmen muss.)
vom AltenHans

mercurius46 am 25 Nov 2014 21:23:42

Es gibt in Europa ca. 500.000 Wohn- oder Reisemobile. Die allermeisten fahren eher defensiv mit überraschend wenig Unfällen. Wie viele à la RTL gibt es wohl?

Also: Nicht Bange machen lassen - das Leben kann so schön sein...

PS: Auch die Jungs von RTL leben von der Quote...

Rowii am 25 Nov 2014 21:30:55

Ich rufe morgen mal bei meinem Händler an und frage, was er mir für meins noch gibt. Ich wusste gar nicht, wie gefährlich es ist. Bin jetzt echt verängstigt und werde wohl schnellstmöglich verkaufen. Dann bin ich auf der sicheren Seite!

Gast am 25 Nov 2014 21:46:48

Ist das Dein Ernst?

Arno

benimar62 am 25 Nov 2014 21:54:32

Rowii hat geschrieben:Ich rufe morgen mal bei meinem Händler an und frage, was er mir für meins noch gibt. Ich wusste gar nicht, wie gefährlich es ist. Bin jetzt echt verängstigt und werde wohl schnellstmöglich verkaufen. Dann bin ich auf der sicheren Seite!



Du willst also das Risiko auf Dritte abwälzen :?: :kuller:

franz

andwein am 26 Nov 2014 12:56:37

Also ich habe mir zuerst alle Beiträge durchgelesen und dann das Video in voller Länge angeschaut.
Mein Kommentar:
Erstaunlich neutral und (für RTL) nicht reißerisch und alle Problempunkte (auch von den Benutzern) aufgeführt, die da wären:
Überladung, 3,5t Problematik, Kaffeemaschine und Getränkeflaschen ungesichert, Kind ohne Gurt auf einem (nach älteren Zulassungsvorschriften) "eingetragenen Sitzplatz", splitternde Fensterscheiben mit scharfen Schnittkanten,
Ja, es war ein älteres Fahrzeug, aber ich konnte nichts feststellen, das bei einem neueren Fahrzeug viel anders wäre. Egal ob Skelettbau Holz oder PU-Compoundwände, die Festigkeit ist vergleichbar. Es gibt keinen "Volvo-Rammschutz" in der Aufbaukonstruktion, auch nicht bei Morello!. Es ist also egal ob "Billigwomo" oder "High-End-Klasse"
Ob jetzt die Schweitzer testen (Basler Versicherung als Auftraggeber) Auto/Motorsport oder ADAC/ÖATC, Testbedingung bleibt Testbedingung und Norm bleibt Norm, kurz: der Test war OK, die Bilder beeindruckend und die fehlende Ladungssicherung und Überladung von der (deutschen) Polizei sauber dokumentiert.
Nur meine Meinung, Andreas

Ludo am 26 Nov 2014 13:16:57

:top:

Eidgenos am 26 Nov 2014 13:57:18

:top:

frankiafred am 26 Nov 2014 19:57:42

Moin,
na, - wie immer bei solchen Gelegenheiten - ich!
Unser Baby Ami ist nur 6,7m kurz.Dennoch hat er ein Leergewicht von 4,7Tonnen.Gut,der fette Dieselmotor ist schwer.Ebenso die überdimensionierte Hinterachse das Automatikgetriebe etc.
Zum hohen Gewicht tragen aber auch die massiven Möbel und die (plünnig verarbeitete) stellenweise extrem dicke GFK Aussenhaut bei.Die 3,5 Überrollbügel (jo,gibts tutnix :wink: ) wiegen natürlich auch einiges.Drei befinden sich im "Haupthaus",der Halbe im Alkoven.Der Hersteller (Born Free) behauptet,dass sich noch nie jemand in einem seiner Mobile schwer verletzt hat (siehe Netz).Man wird als Fahrer eines Amis oft mitleidig belächelt oder mit Spott überzogen.Ich für meinen Teil würde lieber in unserem Mobil sitzen als in irgend einem anderen wenn es zu einem Unfall kommt - trotz Baujahr 1992.

Fred (die Hoffnung stirbt zuletzt 8) )

didje3 am 26 Nov 2014 20:58:40

Wenn ich das alles Lese, bin ich und meine Familie mit einem Kastenwagen besser Aufgehoben
didje

wohnmobilbenutzer am 26 Nov 2014 22:05:36

Hallo,

ich glaube, wenn es umgekehrt gewesen wäre und das Wohnmobil wäre schräg hinten in den Van reingefahren , hätte es aufgrund der Gewichtsverhältnisse für dessen Insassen auch nicht viel besser ausgesehen.

Also wenn man die Unfallstatistiken mit den wenigen geschädigten Wohnmobilfahrern sieht und auch selber sicherheitsbewusst fährt, braucht man sich bei der Womofahrt m. E. keine großen Sorgen machen.



bennykater am 26 Nov 2014 22:28:26

didje3 hat geschrieben:Wenn ich das alles Lese, bin ich und meine Familie mit einem Kastenwagen besser Aufgehoben
didje


Wenn das mal keine Illusion ist.... Wenn der Espace schräg seitlich in einen Kastenwagen einschlägt, möchte ich doch zu gerne wissen, das daran besser bzw. sicherer sein soll. Ich persönlich kann diesen gefühlten Sicherheitsaspekt der Kastenwagenfahrer nicht nachvollziehen.

Es ist unbestritten, dass sich in den letzten Jahren/Jahrzehnten ungemein viel auf dem Sektor passive Sicherheit im Fahrzeugbau getan hat, und es geht in dieser Richtung immer weiter.

Möglicherweise werden die "Sicherheits-Assistenz-Systeme" wie Abstandsradar, Totwinkel-Assistent und wie sie alle heißen, auch in modernen Wohnmobilen Einzug halten, und da wird es auch gewichtsneutral umsetzbar sein. Aber von der Vorstellung, dass es großflächige Seitenairbags in Wohnmobilen geben wird, können wir uns getrost trennen.


Martin

Ludo am 26 Nov 2014 23:07:08

bennykater hat geschrieben: diesen gefühlten Sicherheitsaspekt der Kastenwagenfahrer nicht nachvollziehen.


:top:

berny2 am 26 Nov 2014 23:21:55

bennykater hat geschrieben:Ich persönlich kann diesen gefühlten Sicherheitsaspekt der Kastenwagenfahrer nicht nachvollziehen.

Dürfte doch wohl relativ sein. Ich fühle mich im Kastenwagen mit Stahlblecheinfassung jedenfalls deutlich sicherer als hinter dünnem Alu mit Styropor, Holz und Pappe.

Rumbuddel am 27 Nov 2014 00:59:25

Also wenn man schaut, wie heftig der PKW das Womo wegschiebt glaube ich nicht (oder wurde dies in dem Film erwähnt?) dass das Wohnmobil beladen war. So wie das abgehoben hat würde ich sagen, leer, unter 3t.
Wenn ich mir unsere zwillingsbereifte 3,85t Kiste so anschaue, möchte ich nicht der PKW-Fahrer sein, der da rein donnert.
Klar möchte ich keinesfalls einen solchen Unfall haben, aber ich halte in diesem gestellten Fall die Überlebenschancen in unserem Womo für höher als hinter dem Lenkrad des PKW.
Ansonsten ... wir fahren auf der AB meist rechts. Wenn da mal ein Stau kommt und der LKW-Fahrer hinter uns pennt ... davor habe ich wesentlich mehr Sorge. Das kann ich nämlich nicht beeinflussen und da stehen unsere Chancen dann wahrlich nicht gut.
40t hinten, 40t vorne, das ist wie ne Schrottpresse ...

rinto am 27 Nov 2014 10:03:10

Letztendlich kommt es wohl auch immer auf das Unfallgeschehen und den Unfallgegner an. Auch beim Kastenwagen: knallt in den ein Smart hinein, dürfte es ein anderes Ergebnis zeigen, als wenn ein 40 tonner das Stauende übersieht und auf den Kasten auffährt.

Dass Womos im allgemeinen bauartbedingt nicht den Sicherheitsstandard anderer Fahrzeuge haben können, war auch ohne Crashtest bekannt.

Woran es aber wirklich hakt, ist der Innenraumschutz, Wenn bei einem bei einem Unfall mit (danach) noch einigermaßen intaktem Aufbau die Möbel und die Schrankinhalte den Insassen um die Ohren fliegen, dann ist dies schon ein Hinweis darauf, dass das Optimum der passiven Sicherheit noch nicht ganz erreicht ist.

rolf51 am 27 Nov 2014 10:31:13

Hallo Zusammen,

es ist doch klar, dass ein Kastenwagen eine höhere Stabilität hat. Bestes Beispiel, wenn ein Womo bzw. Kastenwagen umkippt. Das Ergebnis können wir immer wieder in den Unfallbildern sehen.

andwein am 27 Nov 2014 14:01:35

bennykater hat geschrieben:Ich persönlich kann diesen gefühlten Sicherheitsaspekt der Kastenwagenfahrer nicht nachvollziehen.
Martin

Natürlich ist ein Kastenwagen sowohl beim Aufprall von vorne als auch seitlich sicherer. Das ist ein kompletter selbsttragender Aufbau aus Kabine, Seitenwände, Dach (Sprengel beim Hubdach) und Hecktüre.
Wer diese konstruktiven Aspekte nicht sieht sollte sich halt mal informieren. Unter der Rubrik "Selbstausbauer" sind alle Wand- & Dachverstärkungen beschrieben und welche Folgen es für die TÜV-Abnahme hat, wenn man diese entfernt.
Zumindest bei den Alkovenmodellen ist das Fahrerhaus relativ sicher gegen Aufprall und Überschlag.
Bei den Teilintegrierten wird es schon schwieriger, weil da das komplette Dach des Originalführerhauses fehlt.
Und bei den Vollintegrierten gibt es kein Originalfahrerhaus, da wird alles auf den Rahmen aufgebaut.
Überrollbügel für entfernte Dächer oder im Aufbau gibt es meines Wissens bei keinem europäischen Hersteller von Serienfahrzeugen. Also auch bei den Reise/Wohnmobilen sollte in diesen Fragen schon mal nach dem Aufbautyp unterscheiden, bevor man eine Wewrtung abgibt.
Das hat übrigens nichts mit meiner Meinung zu tun, das sind einfach konstruktive Merkmale, die der Werkstoffphysik unterliegen.
Andreas

haballes am 27 Nov 2014 14:34:05

Wohnmobile liegen in der Unfallstatistik gaaanz weit hinten. Auch deshalb sind sie relativ günstig versicherbar.
Sie mit Schulbussen zu vergleichen, daß hinkt. Denn Schulbusse sind tagtäglich in unglaublich großer Zahl unterwegs.
Ich bekomme so gut wie jede Ausschreibung für den Spezialverkehr in NRW auf den Schreibtisch und die füllen weit über tausend Fahrzeuge allein schon.
Hier wird durch eine BOKraft und die KOM Zulassung ein hoher Sicherheitsstandart schon erreicht, dazu fordern viele Kommunen Euro 5 Fahrzeuge in den Ausschreibungen und erreichen somit, das die Schulbusse jungen Baujahren entsprechen. Die Grenze bei Rollstuhltransportwagen und großen Kommunalbussen liegt eh bei 10 Jahren.

Eine erhebliche Zahl von Wohnmobilen ist betagt, aber bei den Neufahrzeugen ziehen auch nach und nach standarisierte Sicherheitsmerkmale wie Gurte, ABS, ESP und Airbags ein.
Sicher ist der Aufbau eine Schwachstelle, aber stabil und massiv ist nicht unbedingt der Schlüssel. Je mehr Energie bei einem Aufprall in Schutt abgearbeitet werden kann, je weniger heftig tut es den Insassen weh.
Es sieht natürlich spektakulärer aus, wenn da Schreinereiabfälle auf der Autobahn liegen.
Ich vergleiche Berichte über sensationelle Wohnmobilunfälle immer mit Unfällen von Supersportwagen ala Lambo, Ferrari und Mäcklaren. Die überwiegende Zahl der Eigner solcher Gefährte lenken die Boliden kratzerlos über "Kö", "Kietz" und Autobahn. Sticht dann mal einem der Hafer auf nassem Kopfsteinpflaster, sieht es in der Tageszeitung natürlich bunter aus, als der klassische VW Golf in der Verkehrsinsel.

Daisyhill am 27 Nov 2014 14:39:50

:klatschen:

Gast am 30 Nov 2014 00:57:03

Mal abgesehen davon, daß die wichtigste Sicherheitsausstattung eines Fahrzeugs sich immer noch zwischen den Ohren des Fahrers befindet, muß man doch sagen, daß in dem Bericht viel Wahres steckt.
Ladungssicherung ist einfach das große Stichwort, das leider viel zu selten beachtet wird. Alles, was lose im Innenraum liegt, verhält sich im Crashfalle ballistisch.
Dass es im Wohnmobilbau leider immer noch manchmal zugeht, wie vor 30 Jahren, ist leider Binse, er werden immer noch komplette Möblierungen mit Spaxschrauben und Plastikwinkenl in Spanplatten getackert, da sollen 12mm Wände 2 notdürftig befestigte Gasflaschen aufhalten usw.
Einer meiner Mitarbeiter hat für diese Art der Bauweise mal den Begriff geprägt: Onduline auf Rauhspund getackert!

Dass Kinder beim gezeigten Crash auf den hinteren Sitzplätzen unsicher aufgehoben sind, ist leider auch wahr, wenn auch dieser Fall wohl nicht der häufigste ist, aber wohin sollen sie denn sonst, Alternative wäre dann der Wanderurlaub.
Es stimmt aber auch, daß fast alle Integrierten, Teilintegrierten, Alkoven und Kastenwägen die Sitzplätze hinten auf der linken Seite haben und die ist wirklich die weniger sichere.
Wenn so ein Bericht einige Hersteller zum Nachdenken bringt, dann war er es schon wert, gedreht zu werden.

Thomas

Gast am 30 Nov 2014 01:16:20

Hallo, Sven

Bei uns in Hessen wird ab Fahrplanwechsel am 15.12.14 Schadstoffklasse 6 vorgeschrieben,d.h. eine ganze Flotte von nagelneuen Bussen muß angeschafft werden.Was Deine Aussage zu Schulbussen betrifft hast Du absolut recht,ich möchte aber noch hinzufügen das diese Fahrzeuge von Berufsfahrern also Profis gefahren werden die ständig geschult werden und dies bei der Verlängerung des Führerscheins durch Zertifikate nachweisen müssen.

Arno

emil77b am 30 Nov 2014 05:26:31

Öhm sorry,

gibts jetzt hier ne leichte Themenentgleisung? Ich werd rußen was ich kann um bevorstehenden Gefahren auszuweichen, auf mich aufmerksam zu machen :D :D :D
son blödkram wie den eingangfilm sieht man selten. die kontrawerbung mit den jungen menschen die saufen und dann plötzlich tot sind. kannte ich. respekt

emil

schulze am 30 Nov 2014 11:10:29

wie wärs wenn die Industrie sich in Sache Kohlefaserverbund Werkstoffe im Womo weiterentwickeln
würde ?
Man könnte ja alternativ anbieten - Fzg . mit KF –Überrollbügel die fest am Hauptrahmen verankert sind und in Sitzhöhe eingearbeiteten umlaufende Horizontalbänder - die Seitencrash und Überroll –Folgen abfedern.
Was KF-im im Fzg.Bau bewirkt sieht man ja an den F1 und WRC-Autos immer sehr deutlich.
Das zus. Gewicht wäre hier vernachlässigbar ,natürlich ist es zumindest in der Anfangsphase
einiges teurer, aber wenn es dann Serie wäre muss es billiger werden.

Käufer die viel Geld für die überflüssigsten Dinge zu bezahlen bereit sind und sich diese
von gewitzten Verkäufern und einer dazupassenden Werbung bedenkenlos aufschwatzen lassen , würden doch sicher in diesem Fall die paar Tausender auch verschmerzen ,eventuell
im Gegenzug zum Verzicht auf ein überdimmensionales Raumbad mit Kristallspiegel
oder im 7m80 - 2 Personen Model auf ein Hubbett usw. dann wäre die Kostengleichheit wiederhergestellt.
Die Werbung könnte diese Sicherheitsapekte gut vermarkten, so das man sieht dieser
Eigner kann sogar in seine und in die seiner Mitfahrer Gesundheit investieren und der Prestigeverlust durch nicht vorhandene hydraulische Hubstützen wäre locker egalisiert…

grüße
schulze

Ludo am 30 Nov 2014 12:21:24

Kohlefaser ist völlig ungeeignet, kann sich nicht verformen, damit werden zu hohe Kräfte an die Insassen weiter geleitet.

Wenn die Kraft dann zu groß wird splittert das Zeugs auch noch, noch mehr Gefahr für alle beteiligten.

Versuch mal beim TÜV eine Einbaugenehmigung für eine leichte Kohlefaser-Motorhaube zu bekommen 8)

ciao

Ludo

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