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Hallo mal wieder, auf meinen Carthago Malibu möchte ich nun auch noch eine Photovoltaikanlage montieren und erstmal an die vorhandene 80Ah Bordbatterie anhängen. Ein paar Fragen hätte ich an euch: 1) Hat jemand Erfahrung mit PV-Anlagen im Ducato? 2) Wo ist wohl am besten ein Solarladeregler unterzubringen? Er soll wegen des Temperatursensors zur Umgebungstemperatur möglichst nahe an den EBL 262 von Schaudt (der sitzt unter dem Fahrersitz) und möglichst gut durchlüftet werden. Maße des LR: 100 x 105 x 40mm 3) Vielleicht kann auch jemand etwas über die eine oder andere Komponente sagen: -MPPT Solarladeregler 15A--> Link -Ein Offgridtec 150W 12V Solarpanel MONO--> Link -Kabelsatz für EBL--> Link -Solarkabel 4mm² (reicht der Querschnitt?)--> Link - und div. Kleinteile -Alles zusammen macht dann 370€ Wegen des Gewichts (ich schätze das auf 15-16 kg) werde ich nicht auf eine spätere Erweiterung zum Zweitmodul spekulieren. Wenn es unbedingt sein müsste, würde ich irgendwann eine zweite Batterie unter den Beifahrersitz stellen. Fernanzeige beim Laderegler brauche ich nicht. Was meint ihr zur Zusammenstellung der Anlage und zur Lage des Solarreglers? Bin auf eure Meinung gespannt! Moin Jürgen, bis jetzt hat sich noch niemand von unseren Experten auf Deine Fragen gemeldet. Ich schlage vor, Deinen Beitrag morgen in die Rubrik Wohnmobiltechnik zu verschieben, denn ausser der Montage auf dem Kawa-Dach ist das kein kastenwagenspezifisches Thema. Vielleicht schaust du mal nach einem flexiblen monokristalinen Modul zum aufkleben. Sonst alles sinnvoll. Liebe , Alf Hallo Thomas, das mit dem Verschieben ist okay. Mich wundert nur, dass anscheinend kaum einer auf dem KaWa eine PV-Anlage hat!? Hallo Alf, die flexiblen Module sind ziemlich genau doppelt so teuer. Ich weiß noch nicht, ob mir es das wert ist. Aber damit muss ich wohl noch etwas "schwanger gehen". Wie werden die aufs Dach gebracht? Direkt aufgeklebt oder mit etwas darunter? Direkt aufgeklebt. Du musst naturlich genau nachrechnen, weil die befestigungselemente ja entfallen. 100Watt 2 kg ist natürlich ein wort. Die findest du für rund 200 in shops oder für 180 direkt aus china. Denk auch an die guten CW wert und dass du damit nicht an Ästen hängen bleibst. Sikaflex brauchst du sowieso Schau unter meinen Beiträgen unter erhaltungsladung, dort ist mein projekt dokumentiert. Okay danke! Ich werde mir das mal anschauen. Direkt aus China - hast du da einen Link? Ebay Liebe , Alf Danke, habe ich mir fast gedacht ;-) Noch eine Frage: Sind die flexiblen Module in sich steif genug, dass sie die Längssicken auf dem KaWa-Dach überbrücken können, oder muss ich zwischen Modul und Dach ein Alublech kleben? Kenne die Sicken nicht. Bestimmt keine gute Idee drüber zu kleben, weil Dreck und Eisfalle. , Alf Na Alf, jetzt hast du mich aber schon heiß gemacht mit den effektiveren flexiblen Modulen ;D . Meine Gedanken: Die Sicken sind schätzungsweise knapp 1 cm tief und 5-6 cm breit. Wasser könnte gut durch, bleibt dort nicht stehen und Eis dürfte dann ja nix ausmachen. Ich könnte aber auch die Stelle bei der Überbrückung der Sicken mit Sika auffüllen. Frage: Wird das wohl dauerhaft dicht, oder ist die Sikawurst mit gut einem cm zu dick? Dasselbe Problem wäre übrigens ja auch bei den Haltespoilern für die Standardmodule. Zwar wäre das Modul selbst weiter vom Dach weg, aber die Sicken unter den Spoilern müsste ich trotzdem irgendwie füllen oder offen lassen. Also ich tendiere eher zum Offenlassen hin, bin mir aber unsicher: Offen lassen: Es könnten sich Blätter oder Äste darunterklemmen, irgendwann den "Kanal" verstopfen und im Winter auffrieren. Andererseits hat Biomasse den Vorteil, dass sie kompostiert und dann wieder weggespült wird. Zugeschmiert: Es könnte undicht werden, sich mit Wasser füllen und auffrieren. Andererseits wird es aber dann eher das Sika wegdrücken, als das ringsum verklebte Modul. Gibt es noch weitere Argumente für das eine oder andere? Thomas: Wie du siehst, ist das Thema doch besser hier im Kastenwagenforum aufgehoben :) Moin, Jürgen- wir haben den Burow- Kastenwagen auf 5,6 m Ducato 244. Die Komponenten für unsere Solaranlage liegen bereits im Keller und warten auf klebegeeignetes Wetter. Folgendes habe ich uns zusammengestellt: 1 monokristallines, nicht flexibles 120 W- Modul 1,20 x 0,68 m, Enjoysolar, dafür Aluwinkel in 40 x 40 mm und Sika zum Kleben 1 MPPT- Solarladeregler von Votronic, 165 W das dicke Gummikabel N07usw. in 2,5 mm quadrat und eine einfache Dachdurchführung. Wir haben auch die Sicken, und daher habe ich mich für Längsmontage zwischen den beiden Dachfenstern entschieden. Vorn ist ein aufschiebbares Hartal- Dachfenster werksseitig so montiert, daß es ein Stück gerade Dachfläche über die gesamte Modulbreite hinter sich freiläßt- hier kommt der vordere, auswärtsgerichtete Aluwinkel zu kleben. Nach hinten zum großen HEKI bleiben dann gut 5 cm Platz. Hier werde ich den Aluwinkel in zwei Teile á ca. 25 cm Breite aufteilen- das sollte die Dachkrümmung bestmöglich auffangen und immer noch mehr tragende Klebefläche ergeben als die zur Montage erhältlichen Plastikwinkel aus dem Handel. Außerdem traue ich dem Alu natürlich mehr Robustheit und UV- Beständigkeit zu wie einem Plastikteil. Über die genauen Maße und den endgültigen Sitz der beiden hinteren Aluwinkel ist das letzte Wort noch nicht gesprochen- ich werde das mal auflegen und Maß nehmen müssen. Am Modul angelötet sind zwei 90 cm lange Einzelkabel für + und -, die in diesen dicken MC4- Steckern münden. Diese Stecker möchte ich als Klapper- und Scheuerstelle auf dem Dach vermeiden und werde sie kappen. Das Kabel wird passend abgelängt und mit dem dicken Gummikabel per Quetschverbinder angeschlossen. Meine Idee ist es, diesen Anschluß mittels passendem Schrumpfschlauch in zwei Schichten dauerhaft zu stabilisieren. Den Schrumpfschlauch soll es mit Kleberbeschichtung an der Innenseite geben- so würde es zuverlässig dicht werden. Zu liegen kommen soll diese Verbindung unter dem Panel, um nicht den UV- Strahlen ausgesetzt zu sein. Alternativ dazu käme noch eine auf dem Dach aufgeklebte Feuchtraum- Aufputzdose unter dem Modul in Frage, die diese Verbindung aufnehmen könnte. Aber soweit bin ich noch nicht. Die Dachdurchführung kommt links vom vorderen linken Eck des Moduls zu sitzen, so wird auf dem Dach nur ein kurzes Stück Kabelkanal erforderlich sein. Das Kabel mündet im Hängeschrank über der Sitzbank hinter dem Fahrersitz. In diese wird der Laderegler neben dem 220 V- Ladegerät eingebaut und von da aus sind es kurze Wege zu den beiden in den Sitzkonsolen montierten Bordbatterien. Auf eine Anzeigetafel verzichte ich, wir haben statt dessen ein eingebautes Voltmeter. Warum habe ich mich für ein starres Modul entschieden? Bessere Hagelsicherheit, nach meiner Meinung einfacheres Verkleben und ggf. Austauschen sowie preisgünstiger wie die flexible Lösung.
Ja, umso besser! Danke Schaschel für Deine ausführliche Beschreibung! :top: Hallo Schaschel, danke für deine umfassende Erläuterung. Längsmontage habe ich auch vor. Verstehe ich das richtig, dass du mit dem hinteren Aluwinkel auch Sicken überbrücken musst? Die Dachschräge wollte ich, im Falle von nicht flexiblen Modulen, anstatt Querspoiler mit vier Eckspoilern --> Link ausgleichen. Dein Argument mit Alu statt Plastik überzeugte mich. Ich muss mir dazu vielleicht noch was ausdenken, wenn ich mich denn für ein festes Modul entscheide. Die Dachdurchführung wäre mir in meinem Mallibu am liebsten rechts vorne an der Schiebetür. Da sitzen meine Anzeigetafeln für EBL und Heizung. In diesen Kasten könnte ich das Dach ohne großen Aufwand durchbohren und dann das Ganze wieder zumachen. Ich würde den Laderegler auch gerne neben diese Anzeigetafeln setzen, aber ich weiß nicht, ob 4m zuviel sind für den Weg zum EBL? Hätte ich da wohl viel Verlust? Deinen Laderegler willst du in einen geschlossenen Schrank einbauen? Gibt es da im Sommer keinen Hitzstau? Mein EBL sitzt gemeinsam mit der Bordbatterie unterm Fahrersitz. Da ist für einen Laderegler kaum noch Platz. Die Hagelsicherheit ist natürlich ein gutes Argument für ein festes Modul. Die flexiblen sollen da aber auch nicht schlechter sein, obwohl auch ich eigentlich einem Glas mehr zutrauen würde, als der Folienbeschichtung. Für mich ist aber auch das Gewicht ein (ge)wichtiger Punkt. Immerhin ist das flexible Modul rund 10 kg leichter. Bei unserem Duc sind die Sicken 6cm lang, der Aluwinkel hat 4 cm. Ich habe das Dach vorher ausgemessen, d.h. fotografiert, ausgedruckt und dann von vorn nach hinten, von links nach rechts Sicken und Ausschnitte genau vermessen und auf den Ausdruck übertragen. Das habe ich abgeglichen mit den in Frage kommenden Modulen und den Aluwinkeln und kam so auf unser 120 cm langes Modul. Ich bekomme die Klebeflächen der Winkel innerhalb der Sicken unter, muß nichts auffüllen oder überbrücken. Man kann die Winkel nach Bedarf nach innen montieren, wenn es nach außen nicht paßt. ...nochmal der Platz für den Laderegler, den hab ich gerade vergessen. Es ist die Bank hinter dem Fahrersitz, wo schon tief unten drin bei guter Be- und Hinterlüftung das Netzladegerät an der Außenwand montiert ist. Über dem Ladegerät ist noch reichlich Platz für den Solarladeregler und es gibt in der Vorderseite der Bank ein zusätzliches Belüftungsgitter. So sollte der Abwärme genügend Rechnung getragen sein, eine gleichzeitige Wärmeproduktion beider Lader wird eher die Ausnahme sein. Der Auf-/ Einbau der Solar- Komponenten hat übrigens prima geklappt. Heute war es denn warm genug zum Kleben, die Vorarbeiten innen und am Panel waren bereits erledigt. Also drauf damit, angeschlossen und- es funktioniert. Gekostet hat das Ganze nun um die 250 Eumark. Die Eigenleistung hat Spaß gemacht, wie immer, wenn ein Plan funktioniert.
Würde ich nur nehmen, wenn es kürzer als einen Meter ist; ansonsten doch eher 4mm². Woher ich das mit 2,5 Quadratmillimetern genau hatte weiß ich nicht mehr, aber es war aus einer Jetzt mach ich es selbst- Anleitung von hier oder einem Nachbarforum. Die Meinungen scheinen da unterschiedlich zu sein. Es ist jetzt geklebt, also laß ich das so. Die Kabellänge zum Regler sind etwa drei Meter, zur Batterie nochmal einer. Wird schon schiefgehen. Meine Anlage ist inzwischen auch drauf. Ich habe mich für ein flexibles Hochleistungsmodul mit 140wp und den victron75/15 mppt Solaregler unter dem Fahrersitz entschieden. Dazwischen 6mm2 Kabel. Absolut klasse die Leistung. Jetzt, Anfang März kommen 27,7Volt vom Dach zum Regler :) Auch unter den Fahrersitz habe ich einen Standby-Charger mit Ausschalter gesetzt, damit sich die Starterbatterie nur dann lädt, wenn ich es will. Ein kleines Voltmeter mit Taster habe ich noch ins Technikpanel gebaut, damit ich mich immer wieder am Sonnenstrom erquicken kann. :idea: Gekostet hat das Ganze mit allen Kleinteilen Kabel und Kleber 470€. Dachdurchführung für 13€ war umsonst gekauft. Sie passte nicht so gut wie eine Baumarkt Verteilerdose und liegt jetzt wohl für die nächsten 20 Jahre in der Werkstatt, wenn sie von euch keiner brauchen kann und gerade in der Nähe von Heilbronn ist... Hallo Jürgen Wir beabsichtigen auch ein oder zwei Flex-Mudule zu montieren. Haben auch diese Sicken. Könntest du vielleicht ein Foto von deinem Dach machen wie du das jetzt gelöst hast? Danke im Voraus Wolfgang Hallo Wolfgang, tut mit leid, dass ich jetzt erst antworte. Habe deine Nachricht eben erst gelesen. Habe schon eine Weile nicht mehr in den Thread geschaut. Am Wochenende komme ich vielleicht dazu, ein paar Bilder zu machen. Hoffentlich noch nicht zu spät? Hallo Mittlerweile habe ich schon Solar auf dem Dach. Kannst trotzdem mal ein Bild rein stellen wie es bei dir aussieht. Wolfgang Hallo ich habe das so gelöst: Malibu 600 DB ![]() 4 X 85 WP Maße 669x35x795mm und Solar Regler Victron Energy M P P T 100/30 30A LG Bernd Danke Bernd für die Fotos! :) Du hast ja Dein Dach maximal ausgenutzt! Jetzt kannst Du ja bald noch Strom in's Netz einspeisen! :lach: Hallo Thomas
Nee ich brauche selber - Truma Combi D6 - Kompressor Kühli - Schlafapnoe und ich habe nur 2 X 120 Ah AGM Versorgungsbatterien und bin kein CP Freund. LG Bernd Hier ist meine Lösung. Dummerweise hatte der Händler nur noch grauen Kleber, aber das sieht auf dem Dach doch keiner... dachte ich bis jetzt :wink: ! Das mit den Sicken wird, so denke ich, im WInter keine Probleme geben. Das Wasser kann ablaufen und die Längskanten der Stege unterm Panel habe ich abgedichtet, sodass kein Wasser zwischen Blech und Panel kommt. Außerdem ist das Panel flexibel. Die 140 W reichen für uns übrig aus. Den Kühli betreiben wir eh schon immer mit Gas (außer bei seltenem Landstrom), abends einen Film über den Laptop, Handy laden, Licht, Musik, Wasserpumpe, Rasierer, el. Zahnbürste waren überhaupt kein Problem - vielleicht reicht es im Winter auch einen Teil des Heizungsgebläses der Truma 6. Letzteres glaube ich aber nicht wirklich. Das Ganze wiegt nur 2,8 kg und ist ziiieemlich diebstahlsicher. "Die Dachdurchführung wäre mir in meinem Mallibu am liebsten rechts vorne an der Schiebetür. Da sitzen meine Anzeigetafeln für EBL und Heizung." Hattest Du bei Deinem Malibu eine Solar Vorbereitung? Wenn ja, welche Komponenten waren schon eibngebaut und wo lagen die Kabel? Vielen Dank schon mal für die Antwort Hallo Kristoph, entschuldige meine verspätete Antwort. Vermutlich bin ich schon zu spät, aber ich bekomme irgendwie keine Nachricht bei einem neuen Beitrag. Beim Malibu gab es keine Solarvorbereitung. Habe die Kabeldurchführung an der Oberseite einer Dachsicke durchgebohrt. Wegen der Markise war die Stelle genau überm Bereich der Anzeigetafeln nicht möglich. War aber kein Problem, habe dann das Kabel überm Dachhimmel in den Anzeigekasten gezogen und von dort über die B-Säule und unterm Boden zu Wechselrichter und Aufbaubatterie. Gruß Jürgen |
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