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Hallo Womofans, ich habe die Heizung Truma Kombi 6. Baujahr 2012. Diese läuft quasi im Winter im Dauerbetrieb (Dezember bis März), was bedeutet 1 Gasflasche 11 kg die Woche. 20 Liter 60 Grad Wasser die Woche erzeugen, dieses ist recht kalkhaltig. Wie sind Eure Erfahrungen ? - wie lange hält diese Heizung bei dieser Nutzung ? - ich habe in der Anleitung nichts zu Wartungen gefunden, gibt es einen "Wartungsplan / Wartungsempfehlungen" - wie verhält sich die Heizung bei Erhitzen von kalkhaltigem Wasser auf 60 Grad, sollte irgendwie entkalkt werden ? Danke ! ! Gute Frage. habe mir eben nochmal die Anleitung zu unserer gesaugt und überflogen. Wir haben zwar die Combi D 6, aber eigentlich würde ich bei Verbrennung von Diesel statt Gas ja allein schon wegen der Rückstände irgendwas erwarten, aber hinsichtlich Wartung schweigt sich die Anleitung ja aus. Interessant fand ich ich jedoch den Hinweis das "Chlorhaltige Reiniger zum reinigen/Spülen des Boilers" ungeeignet wären. Dann wären ja Produkte wie "Danklorix" die hier schon mal empfohlen werden zur Reinigung/Desinfektion des Frischwassersystems auch ungeeignet. Also auf der Homepage von truma steht zur Combi 6 folgendes: ... Müssen Truma-Flüssiggasheizungen gewartet werden? Nein. Truma Gasheizungen sind wartungsfrei. Vor der kalten Jahreszeit empfehlen wir jedoch, den Wärmetauscher und die Lüfterrad-Lamellen des Gebläses von Staub zu befreien (Pinsel, Staubsauger, etc.). sofern die Heizung Gebläse untersützt.... Mike
Hallo, die Festlegung von Truma, daß keine chlorhaltigen Desinfektionsmittel verwendet werden dürfen, erscheint mir etwas zu pauschal. Danklorix z. B. enthält als Wirkstoff Natriumhypochlorit. Es ist in der Tat so, daß daraus in Verbindung mit Wasser die hypochlorige Säure HClO entsteht. Diese könnte den Edelstahl des Warmwasserboilers angreifen. Andererseits wird Natriumhypochlororit auch in der öffentlichen Trinkwasserversorgung zur Desinfektion eingesetzt. Allerdings sind die nach der Trinkwasserverordnung zulässsigen Konzentrationen geringer als die, die man bei der Standdesinfektion von Trinkwasseranlagen im Womo einsetzt. Zudem sind die in der öffentlichen Wasserversorgung verwendeten Bauteile aus Edelstahl im Regelfall auch dickwandiger. Trotzdem ist es wahrscheinlich wirklich besser, wenn man solche Produkte wie Danklorix aus Korrossionsschutzgründen nicht in der Womo-Wasserversorgungsanlage verwendet. Die Sachlage ist jedoch kompliziert. Es stellt sich dann die Frage, womit ich überhaupt noch die Womo-Wasserversorgungsanlage desinfizieren kann. Produkte, die Silberionen enthalten, sind keine Desinfektionsmittel im eigentlichen Sinne. Sie können keimarmes Wasser nur haltbarer machen, aber keine schädlichen Keime abtöten. Ich verwende deshalb im Womo Chlordioxid zur Trinkwasserdesinfektion. Der Laie wird zuerst mal annehmen, daß es sich dabei auch um ein kritisches chlorhaltiges Desinfektionsmittel handelt. Die chemischen Reaktionen bei der Eingabe in Wasser sind jedoch vollkommen andere als bei Chlor oder Natriumhypochlorit. Chlordioxid zerfällt im Trinkwasser unter Bildung von Chlorit und Chlorat. Insofern sehe ich bei Verwendung dieser Chlorverbindung keine besondere Gefahr für den Warmwasserboiler der Truma. Wer sich für die Verwendung von Chlordioxid im Womo interessiert, kann sich ja den Threat "Tankreinigung" hier im Forum anschauen. Da habe ich vor ein paar Wocheneiniges zu dem Thema Tankreinigung/Desinfektion geschrieben. War jetzt schon irgendwie schon eine Abweichung vom eigentlichen Thema - aber es spielen halt doch viele Dinge in so einem Komplexen Teil, wie es ein Womo darstellt, zusammen. Hallo zusammen, ich bin jetzt noch nicht viel schlauer wie lange die Heizung nach "Erfahrungen" halten wird. Gibt es im Forum noch ein paar Erkenntnisse zu: - wie lange halten Womo - Heizungen - was für Reparaturen fallen an ... Danke und ! An Wohnmobilbenutzer! Zitat Scout: In der Betriebsanleitung für Boiler schreibt Truma folgendes. Für eine Entkeimung empfehlen wir „Certisil-Argento“, andere Produkte – insbesondere chlorhaltige - sind ungeeignet. Diese Aussage kann die Anwender von Bleichlauge (DanKlorix) verunsichern. Zu dem Thema habe ich auf der Caravan Messe einen Vertreter gesprochen. Die Boiler sind aus dem Edelstahl V4A gefertigt. Nach Aussage trat an Schweißnähten Lochfraß auf, der auf die Anwendung von chlorhaltigen Mitteln zurückzuführen sei und Truma deshalb von solchen Mitteln abrät. Ich habe mich mit den Informationen von Truma mit dem Thema beschäftigt. Der Truma-Boiler besteht also aus Nirosta V4A. Das ist ein nichtrostender Edelstahl, der eine hohe Beständigkeit gegen Chloridionen (Kochsalz) aufweist. Sind im Wasser zu viele Chloridionen (Kochsalz) vorhanden, kann Lochfraß, wie von Truma geäußert, auftreten. Nun gibt es verschiedene V4A Edelstähle, genau gekennzeichnet werden sie durch eine Werkstoffnummer. Der Stahl mit der Werkstoffnummer 1.4571 ist seewasserbeständig. Er ist gegen Chloridkonzentrationen von mehreren 1000 mg/l beständig. Im Schwimmbeckenbereich wird häufig der Stahl mit der Werkstoffnummer 1.4404 verwendet. Dieser ist bis 400 mg/l Chlorid beständig. Für meine Betrachtungen nehme ich an, dass der Boiler aus 1.4404 gefertigt ist. Wieso sollte Chlorbleichlauge für den Lochfraß verantwortlich sein? Chlorbleichlauge wird aus einer Kochsalzlösung (Natriumchlorid) durch Elektrolyse hergestellt. Dadurch enthält Chlorbleichlauge Kochsalz, es ist produktionsbedingt. Danklorix, das von vielen verwendet wird, enthält 2-3 g/l Chlorid. Zur Desinfektion des Trinkwassersystems verwendet man so ca. 1l DanKlorix auf 50 l Wasser. In dem Wasser wäre dann eine Chloridkonzentration von 60 mg/l. Das Trinkwasser enthält aber auch Chlorid, das man addieren muss. Bei unserem Wasser sind es 10 mg/l. Nehmen wir einfach mal an, es wären 160 mg/l Chlorid im Trinkwasser, dann käme man auf insgesamt 200 mg/l. Selbst wenn man die doppelte Menge Chlorbleichlauge (DanKlorix) verwenden würde, wäre man weit weg von der Grenze, ab der Lochfraß entstehen könnte, nämlich 400 mg/l. Bei der Desinfektion ist die Chloridkonzentration nie so hoch, dass Lochfraß entstehen könnte. Warum trat bei dem Truma-Boiler trotzdem Lochfraß auf? In den Boiler sind Stutzen eingeschweißt. Auf den Schweißnähten bilden sich beim Schweißen Beläge, die Lochfraß erzeugen. Diese Beläge müssen entfernt werden. Zur Reinigung werden die Verfahren Bürsten, Schleifen, Beizen oder Strahlen angewandt. Wenn also hier ein Schweißer nicht sorgfältigst arbeitet hat, tritt später Lochfraß auf. Der Grund für den Lochfraß am Boiler ist vermutlich die mangelhafte Säuberung der Schweißnaht und nicht die Verwendung von Chlorbleichlauge. Zudem ist ein Boiler beim Desinfizieren im Jahr für vielleicht 48 Stunden einer erhöhten Chloridkonzentration ausgesetzt. Ich zitiere nochmals: . Für eine Entkeimung empfehlen wir „Certisil-Argento, andere Produkte – insbesondere chlorhaltige - sind ungeeignet. Wenn etwas an dem V4A Boiler Lochfraß erzeugen kann ist es Certisil-Argento“. Certisil-Argento besteht aus einem Natriumsilberchlorokomplex. Wenn dies dem Wasser zugesetzt wird, zerfällt es in metallisches Silber und Natriumchlorid. Das Silber liegt als Kolloid mit einer Teilchengröße zwischen 1 und 100 nm (Nanometer) vor. Das menschliche Haar ist ca. 0,1 mm oder 100.000 nm dick. Diese Silberpartikel gehen auch an die Wand des Boilers und bilden mit Edelstahl Lokalelemente. Da Edelstahl unedler ist als Silber entstehen durch Lochfraß Pittings. Die sind mikroskopisch klein und in der Praxis ist dies nicht so gravierend, da wenige Silberkolloide an der Wand haften. Aber Truma empfiehlt ein Verfahren, das prinzipiell Lochfraß erzeugt. Die Gefahr von Lochfraß besteht eher durch das Silber, als durch die Bleichlauge. So ganz nebenbei. Mit Certisil-Argento kann man Wasser desinfizieren aber keine Tanks oder Leitungen. Noch ein anderes Argument. Heerscharen von Wohnmobilisten desinfizieren ihre Wasseranlage und damit den Truma - Boiler mit Chlorbleichlauge und das schon lange Jahre ohne Lochfraß bemerkt zu haben. Ich habe selten in so einem kurzen Statement . Für eine Entkeimung empfehlen wir „Certisil-Argento“, andere Produkte – insbesondere chlorhaltige - sind ungeeignet. So viel falsche Aussagen und Schlussfolgerungen gefunden. Wolfgang 03 Sep 2010 23:23:15 ^ Suche im Forum, das Chlorproblem wurde hier schon erschöpfend behandelt. Meine ,allerdings C6002, ein Modell vor der Kombi 6 , ist jetzt 10J alt u. war , toi...,noch nie defekt. 1x Hauptlüfter entstaubt. Wurde immer 1-2x jährlich mit Hypochlorit (Danklorix blau 400ml auf 100l Wasser) desinfiziert , nachdem zuerst mit Citrat entkalkt wurde. Gr. Richi
HAllo Richi, aber noch nicht von jedem! :D :D Hallo Kintzi, Danke für den sehr gut geschriebenen Beitrag, auch wenn er nicht die Frage des TE-Starters beantwortet. Aber wirklich sehr gut erklärt. :top: :top: :top: TeXas Nicht von mir!!!!, sondern von Scout!!!!! Mein Beitrag ist nur die letzte Zeile mit der Erfahrung C6002. Gr. Richi Zum Thema, aus meiner Erfahrung heraus kann ich grundsätzlich sagen, dass bei einem Heizöl/Diesel-Brenner mehr technischer/finanzieller Aufwand benötigt wird, als bei einem Gas-Brenner. Also mehr bewegliche Teile, die als Folge von Verschleiß oder mechanischen Belastung ihren Dienst quittieren. Es sei denn, die Anlage wird ordnungsgemäß gewartet und man würde keine Kosten-Nutzen Rechnung aufstellen wollen. Zum einen benötigt ein Heizöl/Diesel-Brenner immer einen Vorfilter, der die Vorförderpumpe, vor frühzeitigem Verschleiß durch Fremdkörper schützt. Bei den meisten Modellen ist die Vorförderpumpe auch gleichzeitig die Einspritzpumpe. Desweiteren brauchen wir, ein Lüfterrad für die Luftzufuhr und eine Düse. Die Düse unterliegt auch durch Abbrand und Verbrennungsrückstände einem gewissen Verschleiß, wie auch die Lagerung des Lüfterrades. Die Verschmutzung der Düse verändert das Sprühbild und somit auch die Vernebelung des Diesel/Heizöls. Das wiederum bedeutet, eine schlechte Verbrennung/Wirkungsgrad und zusätzliche Verunreinigung der Brennkammer. Deshalb sollten, bei einer Inspektion immer: der Filter gewechselt, das Lüfterrad gereinigt, der Pumpendruck kontrolliert, die Düse erneuert und die Brennkammer gereinigt werden, um einen Störungsfreien Betrieb der Anlage gewährleisten zu können. Das sind nur mal einige Punkte..................... Viele TeXas
Ahhh, ok Kintzi.............................. :top: Dann hab vielen Dank Scout. :flehan: TeXas Hallo Texas, geht doch um Gas !?! Gr. Richi
Ohhh .............ich dachte ich hätte noch ein D gesehen. :kuller: :kuller: :kuller: Ich sollte vielleicht mein Feierabend Bier schon eher trinken!!!! Aber so gesehen, macht es doch nichts!!! Dann war das doch PRO-Gasheizung. :top: :top: :top: TeXas Moin, :) nix für ungut ....dann hätte mein Trumaboiler damals aus Bj. etwa 1988 nur aus ungesäuberten Schweißnähten bestehen müssen, denn der war nach meiner Chlorreinigeraktion um 1992/93 ? an der Wandung überall perforiert. Da ich ja ein großzügiger Mensch bin, habe ich es wahrscheinlich auch mit der Dosierung und Einwirkzeit damals nicht so genau genommen, :roll: aber mehr als 24 Stunden waren es nicht. Ich weiß auch nicht mehr ob es damals schon Danchlorix war, aber Chlor bleibt in diesem Fall Chlor denke ich mal. Ob jetzt dieser Reiniger Kalk anlösen kann, weiß ich nicht, muß aber so gewesen sein. Denn normalerweise ist ja eine Kalkschicht auf den Wänden, die schützt und V4A wird es auch damals schon gewesen sein. Es war übrigens ein Lord Münsterland Nasenbär, damals noch mit brachialen 75 PS! :) Mir kommt das Zeug nicht mehr in den Tank! Ich halte mich dann schon eher an die Empfehlung des Herstellers, die werden sich wohl kaum selbst ein faules Ei ins Nest legen!
HAllo, da bin ich mir gar nicht so sicher. Die Devise heißt: Umsatz um jeden Preis --> Link , und eine Begründung findet man (s.o.) immer. Moin zusammen, ich werde mit unserer 6002 zu jeder Gasprüfung einen Truma Service Partner anfahren. Ist sicherlich nicht immer notwendig aber hätte mir viel Geld gespart. Wegen zwei Lüftern die nicht mehr ganz in der Toleranz waren hat es mir die Platine zerrissen. Die paar € um eine kurze Durchsicht zu machen und einen Tester an zu klemmen hätte ich gerne ausgegeben. Opus
Und wer eine Ölheizung sein Eigen nennt kennt das oder sollte es kennen. Nur warum steht davon rein gar nichts in der Anleitung zur Truma Combi D 6? Wer wartet wann zB Filter oder Düse, oder sind das Verschleißteile für die apostrophierte Betriebs-/Lebensdauer der Heizung? An kintzi: Das Truma Certisil-Argento als " D e s i n f e k t i o ns m i t t e l " empfiehlt, war mir nicht bekannt, da es in diesem Tröt vorher noch nicht angesprochen wurde. Diese Empfehlung ist eigentlich nicht korrekt, da Certisil-Argento als wirksame Substanz nur Silberionen enthält. Siberionen sind kein Desinfektionsmittel. Nach der Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren zur Trinkwasserverordnung ist Silber nur zur K o n s e r v i e r u n g des gespeicherten Wassers und nur bei nicht-systematischem Gebrauch im Ausnahmefall zugelassen. Zwischen Konservierung und Desinfektion besteht der Unterschied, daß die Konservierung im Gegensatz zur Desinfektion bereits verkeimtes Wasser (was wohl in Womos öfter anzutreffen ist) nicht keimfrei macht. Es wird nur die weitere Vermehrung der Keime gehemmt. Deshalb verwende ich ein "richtiges" Desinfektionsmittel wie Chlordioxid, da dieses in der offiziellen Liste zur Trinkwasserverordnung als zugelassenes Desinfektionmittel für die öffentliche Trinkwasserversorgung aufgeführt augeführt ist. Dort gibt es auch Edelstahlteile, die allerdings meistens eine größere Wandstärke aufweisen. Ich habe mich jetzt noch nicht so intensiv wie Scout mit den Eigenschaften der verwendeten Edelstähle auseinandergesetzt, bin aber zuerst mal davon ausgegangen, daß die Warnung von Truma vor Chlorprodukten nicht ganz unbegründet ist, da sich z. B. bei Zugabe von Danklorix (Natriumhypochlorid) eine Säure bildet. Ob es sich bei der pauschalen Warnung vor Chlorprodukten durch Truma letztlich um eine Schutzbehauptung handelt, ist nicht einfach zu beurteilen. Die Empfehlung des "Desinfektionsmittels" Certisial-Argento" ist jedenfalls allein schon aus den oben genannten desinfektionstechnischen Gründen mit Vorsicht zu genießen. Aber ich will das nicht weiter ausführen, weil sich diese Diskussion eigentlich immer weiter von der ursprünglichen Fragestellung entfernt.
Mit dem letzten Satz hast du Recht, aber mit dem Textabschnitt darüber hast Du zumindest mich darin bestärkt weiter auf solche Zusätze zu verzichten. Die (dauerhafte) Wirkung tendiert eh gegen null, und mit dem potentiellen Schaden an der Truma steht man dann doch allein - niemand wird je belegen können woran es dann gelegen hat. Aber das ursprüngliche Thema sollten wir nochmal aufnehmen. Liest denn hier Niemand mit der profunde Kenntnisse der Marterie hat? Bei Gas-thermen kenne ich mich nicht aus, aber den Wartungsbedarf einer/unserer Ölheizung kenne ich. Sollte es da bei einer Diesel-Therme "total anders" sein? Hat noch nie jemand die Brennkammer/Düse nach x Stunden Betriebsdauer (von innen) gesehen? Ohne so ein Teil gesehen zu haben, würde ich persönlich nach Erfahrungen mit Gasthermen 1x jährlich die Abstände der Zündelektrode und Flammensicherung prüfen. Ebenso die Düsen auf festen Sitz, Abbrand und Schmutz (Truma-Spinne, Gasrückstände am Brenner). Dichtungen ggf. wechseln usw. Nebeneffekt, die Schrauben verkleben nicht. Das Ganze kurz vor der Gasprüfung (die mache ich dann auch gleich selbst mit). Hallo Womofans, mir ist nicht ganz klar, warum die Heizung desinfiziert werden sollte. So was mache ich in meinem Haus auch nicht. Trinken tue ich kein Wasser aus der Warmwasseraufbereitung. Ist dann desinfizieren erforderlich ? und Danke für Eure Antworten ! Nicht die Heizung, der Boiler wird desinfiziert. Warum? Z.B. Legionellen , übrige Mikrobiologie, schmiere mir nicht gern Bakterien u. Pilzemulsionen ins Gesicht. Im Übrige trikt unser Hund das Wasser. Gr. Richi
Hallo fuchsx, du kannst bedenkenlos dein Wasser im Haus trinken. Alle neueren Haus-Heizsysteme haben heute ein Legionellen-Programm, mit diesem wird einmal in der Woche die Temperatur des Warmwasserspeichers auf über 70 Grad herauf gefahren. Bei dieser Temperatur wird alles biologisch desinfiziert. Diese Vorgehensweise ist auch bei Wohnmobil möglich nur eben nicht vollautomatisch. TeXas Hallo fuchsx, deine Frage geht jetzt eigentlich nochmals vom Heizungsthema weg. Deshalb nur ganz kurz: Wenn man aus Sicherheitsgründen dem getankten Wasser jedesmal Desinfektionsmittel zugibt bzw. die Wasseranlage ein oder mehrmals im Jahr desinfiziert, gelangt das Wasser mit den Zusatzstoffen zwangsläufig in den Warmwasserboiler. Der Edelstahlbehälter wird mitdesinfiziert, was auch sinnvoll ist, da sich eventuelle Keime über das gesamte Wassersystem verbreiten und auch das Kaltwassersystem "rückverkeimen" können. Zudem gibt es ja, wie bereits erwähnt, die Legionellenproblematik beim Duschwasser. Ob man das Wasser im Wohnmobil überhaupt desinfiziert, muß jeder selbst entscheiden. Ich bin in beruflich im Wasserversorgungsbereich tätig und kenne die Risiken, die speziell im Wohnmobilbetrieb bezüglich Keimeintrag/Keimvermehrung gegeben sind. Aus diesem Grund desinfiziere ich jedes mal das getankte Wasser und betrachte die Empfehlungen von Truma eher skeptisch. Aber die Desinfektion ist eigentlich ein anderes Thema und hier schon öfter im Forum behandelt worden - wobei leider auch viel "Nichtfachwissen" verbreitet wurde. Hallo, ich bin eigentlich erstaunt, daß es hier praktisch niemanden gibt, der über langjährige Erfahrungen mit diesem Heizungstyp berichten kann. Meine Truma Combi 6 ist erst zwei Jahre alt und ich habe vor, möglicht wenig daran herumschrauben zu lassen. Warum? - in meinem Wohnhaus habe ich auch eine Gasheizung mit atmosphärischem Brenner und Warmwasserbereiter mit Edelstahlbehälter. Die ist seit 25 Jahren störungsfrei in Betrieb und hat noch keine Wartung erlebt. OK - wegen der Luftumwälzung nicht ganz vergleichbar. Also werde ich bei der Truma mal den Staub entfernen und dann schauen wie sie läuft. Ansonsten hier ein - --> Link für diejenigen, die sich für die Desinfektionsproblematik interessieren. Das ist m. E. der diesbezüglich interessanteste Beitrag, wobei es natürlich reiner Zufall ist, daß ich daran mitgewirkt habe ;D . Also wir haben im Haus auch eine Gastherme - da war nach 15 Jahren ein Gehäuse durchkorrodiert, was zu einem Wasserleck geführt hat. Das Wasser kommt von der Verbrennung her. Ansonsten sehe ich das mit der Truma auch so - den Lüfter ab und an mal nachkucken. In unserem Vorgängermobil hatte ich den auch schonmal ersetzt, Motorlager verschlissen. Zum Wasser: Im Frühjahr nach dem auswintern, etwas Chlorgranulat in den halbvollen Tank, nach Auflösung der Krümel alles in die Leitungen, Boiler und Hähne pumpen und spazierenfahren. Unsere 1. Fahrt führt uns immer gen Norden zum SP Cux/Duhnen. Dort kann man gut offiziell ablassen, spülen und nachfüllen. Fertig. Combi6: Es ist doch pipifax die seitlichen Abdeckungen der Combi-Kiste ca 2 x jährlich abzunehmen, den Staub von den Propellern zu entfernen und diese gereinigt auszusetzen. Die Deckel sind nur gesteckt. Schlimmer ist der Staub IN den Rohren nach einigen Jahren. Der müsste mal raus, = ??? Ist sogar was für Leute mit 10 linken Daumen. Übrigends ist Cockpitpray ein gutes Hilfsmittel. Auf die Propeller sprühen. Sie werden seeeeehr glatt: Weniger Staub drauf. Edit: Die Propellerlager NICHT ölen. Sind Sinterlager und dauerhaft geschmiert!!! Werden sonst fest=Teure Rep.
Ist doch ganz einfach, es gibt an dem Typ nichts zu warten. Du kannst so gut wie nichts reinigen, weil alles mit Ausbau verbunden ist. Meine Combi 6 läuft seit 7 Jahren ohne Wartung, aber das ganze istz auch eine Frage der Nutzung und der Womo-Reinigung. Wer nur im Sommer auf Campingplätzen steht, bei dem verschmutzt der Lüfter wenig. Wer auch Winterurlaub macht und einen Hund im Auto hat, bei dem verschmutzt sie mehr. Andreas Die Trumas sind eigentlich unkaputtbar. Meine C6002 ist 18 Jahre alt und wurde noch nie zerlegt. Die Trumas mit Frischluft vom Unterboden sind da etwas empfindlicher, und selbst da muß man nur ab und an den Brenner renigen. Also "never touch a running System" Ein verschmutzter Lüfter man sich durch Vibrationen bemerkbar, dann sollte man ihn allerdings reinigen. von der Ostsee Ralf
Und kaputte Lager durch erhöhten Stromverbrauch. Dann wird die Elektronik heiss und geht manchmal sogar zuerst kaputt. Moin zusammen, genau macagi, so ist das bei mir passiert. :daumen2: Deshalb einfach alle Jahre mal zum Truma Service Partner fahren. Diagnosegerät anschließen und Geld sparen..... Opus Zum Thema: Die zwei letzten Beiträge sind vollkommen richtig, betreffen aber nicht die Combi 6. Bei der kommt man nicht ohne Auseinandernehmen an den Lüfter, und dann hat die zu allem auch noch zwei davon. Hallo,
meine Combi bzw die Zündkerzen und die Flammüberwachungskerze sahen jetzt nach 3 Jahren Frostschutz auf 8 Grad so aus: ![]() ![]() Mit einem neuen Zündkerzenset schnurrt sie wieder. ![]() |
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