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Durch dieses und andere Foren war ich schon vor Inbetriebnahme unseres Womos Anfang Juli 2013 über das Thema "Tiefentladung" der Aufbau-Batterie und der Folgen informiert und sensibilisiert. Als Womo-Neuling war ich deshalb eher übervorsichtig und habe recht häufig zwischendurch den Ladezustand der Aufbaubatterie am Panel kontrolliert, wenn wir mal irgendwo 1-2 Tage ohne externe Stromversorgung gestanden sind. (Schon, um auch ein Gefühl dafür zu bekommen, wie schnell die Batterien (2 x 95Ah Banner) jeweils „abbauen“.) Das Ergebnis war sehr beruhigend. Selbst nach 2 Tagen im März 2014 in Warth, blieb - trotz durchgängig eingeschalteter Heizung, Licht am Abend und 1-2 Stunden Sat-TV - der Ladezustand der Aufbaubatterie stets noch im grünen Bereich (d.h. mind. 12,5 V). Dann kam der 5.10.2014. An diesem fuhren wir von unserem Campingplatz in Cambrils, Spanien, wo wir 14 Tage an der externen Stromversorgung hingen, knapp 600 km nach Anduze, Frankreich, um dort auf einem Stellplatz ohne externe Stromversorgung zu übernachten. Nach einem Stadtbummel kehrten wir so gegen 20 Uhr zum Womo zurück, um dort zu Abend zu essen und anschließend noch etwas Sat-Fernsehen zu schauen. Nach ca. 2,5 Stunden fernsehen sprach völlig überraschend der Batterie-Spannungswächter an und wir saßen im Dunkeln. Ein kurzes Einschalten des Panels zeigte, dass der Ladezustand der Aufbaubatterie in den roten Bereich abgesackt war. – Wir ließen Sat-TV und Licht ausgeschaltet und verbrachten den restlichen Abend bei Licht von unseren Campingleuchten. Am nächsten Morgen zeigte das Panel dann wieder einen Ladezustand der Aufbaubatterie im mittleren gelben Bereich an. Nachdem wir anschließend bei Kurzausflügen immer mit externem Strom versorgt waren, geriet dieser Vorfall etwas in Vergessenheit. Bei einem Ausflug zum Pitztalgletscher am 14.12.2014 – wo man auf dem Stellplatz ohne externe Stromversorgung ist – musste ich leider feststellen, dass bei eingeschalteter Heizung und etwas Innenbeleuchtung (von ca. 3 Std.) die Aufbaubatterien keine Nacht mehr durchhalten. – Mitten in der Nacht schlug wieder der Spannungswächter zu, so dass ich bereits um 5 Uhr morgens den Skiurlaub wieder abbrechen musste und direkt zum nächsten Hymer-Servicecenter gefahren bin, wo ein Austausch der Aufbaubatterien vorgenommen wurde. Die Batterien wurden vom Hymer-Servicecenter an die Firma Banner geschickt, damit diese dort überprüft werden ggf. eine Erstattung des Kaufpreises stattfindet. Laut Banner waren die Batterien OK und sind durch eine Tiefentladung irreparabel geschädigt worden und hat deshalb eine Erstattung abgelehnt. Mir kommt das Ganze etwas seltsam vor. Wie konnte es bei dieser kurzen Nutzung und (eigentlich) rappelvollen Aufbaubatterien überhaupt zu einem solchen Absacken der Ladung kommen? Waren die Batterien vielleicht gar nicht richtig voll (siehe unten)? Und außerdem: Ist es nicht gerade Aufgabe des Spannungswächters, eine Tiefentladung zu verhindern? Warum hat dieser ggf. erst abgeschaltet, als diese bereits aufgetreten ist? Dann noch eine Frage an die Batterie-Experten: Ich hatte schon einmal darüber berichtet (--> Link), dass eine Abdeckplatte im Fußboden auf der Beifahrerseite bei längeren Fahrten recht warm wird. Da sich diese in direkter Nachbarschaft der Aufbaubatterien befindet ist zu vermuten, dass diese Erwärmung auch das Batteriefach betrifft. - Könnte es sein, dass eine solche Erwärmung zu einer Entladung der Batterien während der Fahrt führt? Ich bin derzeit noch mit Hymer in Diskussion, wer die Kosten für Ausfall der Batterien trägt; außerdem möchte ich gerne von Hymer geklärt haben, warum sich der Fußboden in diesem Bereich so erwärmt. Hymer kann es sich nicht erklären und Fiat eigentlich auch nicht, d.h. sie müssten das erst näher untersuchen. Hallo und guten Tag, die gute Nachricht, es lag nicht an den Batterien. Sondern an deinem Ebl (Elektroblock). Welcher Typ wurde bei dir verbaut. TeXas Hallo TeXas, in den Unterlagen, die Hymer dem Womo beigelegt hat, finden sich die nachstehend angehängten Beschreibungen zu Schaudt-Bauteilen. Ich gehe deshalb mal davon aus, dass diese auch eingebaut wurden. - Ganz toll wären belastbare (d.h. am besten nachprüfbare oder belegte) Aussagen, da Hymer nicht so recht glauben mag, dass der Fehler bei ihnen liegt. Vielen Dank im Voraus! ![]() ![]() ![]() :ton: Hallo Peter, danke für die Bilder. Du hast nur die Einstellmöglichkeit zwischen einer offenen Säure und einer geschlossenen Gel Batterie. Warum AGM verbaut worden sind, obwohl dir die dafür notwendige Lademöglichkeit fehlt, ist nicht zu verstehen. Aber sie werden sich immer damit heraus reden, dass du die Batterien tief entladen hast. Also, schon deine Nerven, hake es unter Erfahrungen ab und mache es jetzt besser. TeXas Hallo Peter, Fakt 1 ist, dass Hymer wider besseren Wissens AGM Blatt. von Banner einbaut die zur VOLL-Ladung 12,7/12,8 V brauchen. Fakt 2 ist, dass mit dem Ladegerät LAS 1218 von Schaudt, deine Batt. mit 14,2 V noch NIE richtig VOLL geladen wurden und dadurch verhungert sind. Fakt 3 ist aber auch, dass die Erwärmung des Bodens auf der Beifahrerseite sehr wahrscheinlich eine andere Ursache hat. Mehr kann man aus der Ferne nicht sagen, außer man ist Hellseher. Aber auch so was gibt es in Foren......leider. :-) Du könntest mal bei Banner in Österreich nachfragen was die zur Hymer Ladesituation sagen. Du wirst wahrscheinlich staunen. Aber einen Trost habe ich für dich, du wirst warscheinlich von Hymer und Schaudt, vielleicht auch von Banner genau so verschaukelt wie schon viele vor dir. Viele, wie auch ich, haben sich dann ein CTEK Zusatzladegerät eingebaut um die Banner richtig laden zu können. Meine sind jetzt 4 Jahre alt und immer noch in bestem Zustand.
Du meintest bestimmt 14,7/14,8 zur Voll-Ladung. :D TeXas
Uuuuups, SORRY, selbstverständlich 14,7/14,8 Volt, Danke für die Berichtigung. :-) Hallo Peter, hier hast du erst einmal was zu lesen. Ein Batterie-Test der besonderen Art. Hier geht es um die Leistungsfähigkeit von Batterien im Caravan Bereich, speziell für den Moover. Ein Moover, ist eine 12 Volt motorbetriebene Rangierhilfe, um den Caravan an seinen endgültigen Platz zu manövrieren. Dieser Betrieb stellt viele Versorgungsbatterien auf eine harte Probe und nur die besten empfehlen sich für den Einsatz. --> Link Viele TeXas Du hast ja schon seit einiger Zeit diverse Foren beobachtet und die Themen "Batterie" studiert. Natürlich ist dir dabei klar geworden, wie wichtig ein digital Multimeter ist. Bei der ersten Inbetriebnahme des Womos hast du sicherlich mal die Spannung während er Fahrt und am Landstrom gemessen. Bei der ersten Irritation hast du noch einmal gemessen, ob die Spannungen stimmig sind. So kannst du nun feststellen, ob die Akkus oder Ladefunktionen Schuld an der Misere sinnd? Beleuchten wir mal die Glaskugel, Licht ist immer gut gegen Dunkelheit. Schon wieder die ominösen 14,7V !! Heute auf CMT gesehen an ausgestellte Womos : Banner AGM (meist 2 parallel) an Schaudt EVS EBL29 in Stellung Gel ! Gr. Richi ...weiß jemand ob das auch für Dethleffs Advantage aus 2013 zutrifft? Auch da wurden AGM-Batt. verbaut aber ich weiß nicht welcher EBL. In der Schaudt Bedienungsanleitung für EBL 29 steht folgendes: AGM-Batterie: Schadt empfiehlt AGM-Batterien mit ihren Ladegeräten in Schalterstellung Bleigel zu laden. Dies obwohl AGM doch Säure-Batterien sind. Kann mir das jemand erkilären wo der Unterschied in der Ladetechnik ist.
Blei/Nass und Blei/Gel haben ungefähr die gleiche Ladeschlussspannung, nämlicxh 14,2 bzw. 14.3V. Die strom- und zeitgesteuerte Ladephase dauert einfach doppelt so lange. Diese Zeitverlängerung/Halbierung des Ladestroms ist der chemischen Trägheit des Gel-Elektrolyts geschuldet. Eine Nassbatterie ist bei gleicher Kapazität z.B. in 10 Stunden voll, eine Gel braucht dafür 20 Stunden (Achtung: das sind Beispielswerte) Die Empfehlung von Schaudt ist also auf Lebensdauer ausgelegt, nicht auf schnelle Ladung. Die Aussage von TeXas: Hallo und guten Tag, die gute Nachricht, es lag nicht an den Batterien. Sondern an deinem Ebl (Elektroblock). Welcher Typ wurde bei dir verbaut. verstehe ich allerdings nicht. Woher weißt du das?? Und wenn du nicht weißt welcher EBL verbaut ist, woher weißt du dann dass der defekt ist. Gibt es da eine Kommunikation, die hier nicht dargestellt ist?? Andreas Der TE schreibt: Dann kam der 5.10.2014. An diesem fuhren wir von unserem Campingplatz in Cambrils, Spanien, wo wir 14 Tage an der externen Stromversorgung hingen, knapp 600 km nach Anduze, Frankreich, um dort auf einem Stellplatz ohne externe Stromversorgung zu übernachten. Nach einem Stadtbummel kehrten wir so gegen 20 Uhr zum Womo zurück, um dort zu Abend zu essen und anschließend noch etwas Sat-Fernsehen zu schauen. Nach ca. 2,5 Stunden fernsehen sprach völlig überraschend der Batterie-Spannungswächter an und wir saßen im Dunkeln. Ein kurzes Einschalten des Panels zeigte, dass der Ladezustand der Aufbaubatterie in den roten Bereich abgesackt war. – Wir ließen Sat-TV und Licht ausgeschaltet und verbrachten den restlichen Abend bei Licht von unseren Campingleuchten. Am nächsten Morgen zeigte das Panel dann wieder einen Ladezustand der Aufbaubatterie im mittleren gelben Bereich an. Nachdem wir anschließend bei Kurzausflügen immer mit externem Strom versorgt waren, geriet dieser Vorfall etwas in Vergessenheit. Bei einem Ausflug zum Pitztalgletscher am 14.12.2014 – wo man auf dem Stellplatz ohne externe Stromversorgung ist – musste ich leider feststellen, dass bei eingeschalteter Heizung und etwas Innenbeleuchtung (von ca. 3 Std.) die Aufbaubatterien keine Nacht mehr durchhalten. – Mitten in der Nacht schlug wieder der Spannungswächter zu, so dass ich bereits um 5 Uhr morgens den Skiurlaub wieder abbrechen musste und direkt zum nächsten Hymer-Servicecenter gefahren bin, wo ein Austausch der Aufbaubatterien vorgenommen wurde. Also meine Aufbaubatterien (125 Ah ca. 2 Jahre) halten auch nur 3 Stunden Heizbetrieb (wenn das Gebläse läuft) durch. Wieviel Strom frisst eigentlich so eine Gebläseheitzung? Könnte also sein, dass A) - das Fahrzeug im Fahrbetrieb nicht nach-lädt b) - die Batterien wirklich tief-entladen waren. Das nicht nachladen kann durch defekte Sicherung, defektes Relais usw. usw. verursacht sein. Wer weis? Wurde dies geprüft? Ich mein ja blos, Alf P.S. Gute Erfahrungen beim Wiederbeleben von tief-entladenen Batterien gibt es mit: Loadchamp --> Link findet man gelabelt in Ebay schon ab 45,-- --> Link
Grundsätzlich sind alle Batterien auf Säure-Basis, egal ob AGM, Gel oder Nassbatterien ausgenommen die LiFeYPO4. Es ist nur die Art, wie diese Säure gebunden ist, ob in einem Flies in Gel oder in destillierten Wasser. Es gibt einige AGM den genügen 14,4 Volt Ladeschluss-Spannung, aber der überwiegende Teil benötigt schon 14,7 bis 14,8 Volt. Aber auch das wurde hier schon oft diskutiert, dass Ergebnis dieser Diskussionen war meistens, die immer schlechter werdende Qualität der Batterien und der riesige Preisdruck bei den Herstellern. Hier wird nicht auf die Kompatibilität der einzelnen Komponenten geachtet, sondern nur das irgendwie die Garantiezeit überstanden wird. Danach hat der Kunde das nachsehen getreu nach dem Motto: "tja die Batterien wurden tiefentladen, keine Gewährleistung" TeXas Hallo Kudlwackerl, In der Spezifikation steht: Alle 12 Volt Blei Säure Batterien inkl. Kalzium, Gel und Fließakku. Ladeschluss-Spannung 14,4 Volt. AGM, werden nicht aufgeführt!!! Das können die Cetek besser, zu mal diese auch Temperatur geführt arbeiten. Gleicher Preis. TeXas
Hallo TeXas, das stimmt so nicht, klar ist das Ladegerät für AGM geeignet. :) Beschreibung: Diese Ladegeräte sind passend für die meisten Batterietypen – inklusive Blei-Säure, Kalzium, Gel und Fliesakkus (AGM). Die Spannung verändert sich vollautomatisch je nach Batterietyp Nass + Gel 14,4 Volt oder AGM + Calcium 14,7V bei 12 V-Ladegeräten. --> Link
Hallo Dieter, du hast natürlich vollkommen Recht!!! :top: :top: :top: Ich hatte mir die Bedienungsanleitung durch gelesen und in der steht dazu nichts. Aber es steht natürlich auf der Startseite. Also das Ladegerät kann 14,7 Volt. Jedoch ist ein vergleichbares Ctek-Ladegerät zusätzlich noch mit der Temperaturkompensation ausgestattet zum fast gleichen Preis. Was mir auch ganz gut gefällt es ist ohne Lüfter! Ist aber Geschmacksache. :D Bzgl. der Temperaturkompensation, heute hat mein Votronic-Ladebooster bei 0 Grad Außentemperatur die Optima mit 14,92 Volt geladen. TeXas Wie das Ladegerät den Batterietyp erkennen will, ist mir ein Rätsel. Hmmm........ :gruebel: dazu steht wirklich nichts in der Anleitung. Lest mal nochmals meinen Hinweis dazu. Es geht um Wiederbelebung. Dazu das Loadchamp nutzen. Weiter gibt es auch von Foristen hier sehr gute Erfahrungen damit indem man alle paar Monate mal einen kompletten Ladezyklus damit an der abgeklemmten Batterie durchführt. Schaut euch einfach mal die ganze Beschreibung zur 7stufigen ladekurve an. Glaube nicht, dass das teure ctek das kann. Liebe , Alf Ich lese hier immer wieder, dass die Banner Running Bull AGM 95 Ah 14,8 V Ladespannung benötigt, um voll geladen zu werden. Auf der Produktseite von Banner --> Link steht aber, dass dies die maximale Spannung ist und nicht überschritten werden darf. - Das mit den 14,8 V benötigter Spannung stimmt also entweder nicht oder die Aussage auf der Banner-Seite ist falsch. -- Hat jemand "amtliche" Aussagen von Banner zur minimal erforderlichen Ladespannung?
Hallo Peter, die hast du doch! Das einzige was zu dieser Aussage fehlt, ist eine Temperatur-Angabe im Verhältnis. Bei den meisten Herstellern sind es 25 Grad. Das bedeutet je höher die Temperatur, der die Batterie ausgesetzt ist, um so geringer die Ladeschluss-Spannung, umgekehrt je geringer die Temperatur desto höher muss die Ladeschluss-Spannung sein um die Batterie vollständig zu laden. Und genau das ist das Problem der meisten standartmäßigen Lade-Einrichtungen egal ob EBL, Solar oder Lima, keine Temperatur geführte Ladung! TeXas Hab es gefunden, es steht im Datenblatt. ¹) Alle angeführten Werte beziehen sich auf Raumtemperatur von +25° C. ²) Empfehlung mit externem, spannungsgeregeltem Ladegerät. TeXas
Hallo, was ist da falsch? Um die AMG Voll, Betonung auf Voll, zu bekommen benötigt man 14,8V mit externem Ladegerät. Du kannst auch mit 14,3V Laden, nur könnte es sein, dass die AMG nach kurzer Zeit schwächelt. Benütze die Suchfunktion, dort findest Du einige Erklärungen und Erfahrungen. Wir haben das gleiche Fahrzeug und die gleiche Ausstattung wie pedaulm. Nachdem ich (Elektro-Laie!) fleißig mitgelesen habe komme zu folgendem Ergebnis: 1. Ctek Ladebooster ist empfehlenswert und kostet ja auch nicht die Welt :D : so ab 60 €? 2. Welches Ctek-Ladegerät ist denn das richtige --> Link (ich habe die gleiche Gerätekonstellation wie der TE). 3. Kann ich das Teil ohne fachliche Ahnung selbst einbauen anhand der Bedienungsanleitung?
Das ist kein Ladebooster, sondern ein Batterieladegerät für alle Typen.
Ctek MXS 5,0 ist völlig ausreichend.
Es gibt sogar Zubehör für den Einbau. Es ist Kinderleicht! :D --> Link TeXas Was ist denn der Unterschied zwischen einem Ladegerät und einem Ladebooster? Ein Ladegerät muss Hymer doch jetzt auch schon verbaut haben - aber offensichtlich ein Teil welches die nötige Spannung nicht liefert? Schaudt hat nun reagiert und ein neues Ladegerät mit 14.7V Ladeschlußspannung im Programm, das auch noch 49 € Billiger ist. ![]()
Ein Ladegerät ist Lanläufig ein Gerät, dass aus Landstrom (220V) den Ladestrom für die Batterie bereitstellt. Ein Ladebooster ist ein Gerät, dass aus ca. 11.8V...15V die 14.3V oder 14.7V macht, also die Bordspannung hochtransformiert und so die zu ladende Batterie bevorzugt (die Leistung der Lichtmaschine oder einer anderen 12V Quelle bereitstellt zu Lasten z.B. der Startbatterie). Damit wird die Bordbatterie schneller voll, bevor die anderen Verbraucher sich die Leistung der LiMa untereinander teilen.
Ein Ladegerät bekommt seinen Strom aus dem 220Volt-Landanschluss. Ein LB bekommt seinen 12 Volt Strom aus der Lichtmaschine / Starterbatterie während der Fahrt. Bgzl. der Spannung des EBL, siehe die Bilder des TE Starters. Es muss nicht alles doppelt beschrieben werden. TeXas xbmcg warst wieder schneller.................gut erklärt, aber das kennen wir ja von dir. :top: :top: :top: Viele TeXas Hallo, Schaudt hat mir heute auf Anfrage per E-Mail mitgeteilt, daß das neue 14,7 V-Ladegerät erst im Laufe des Frühjahrs herauskommen wird und auch über eine Temperaturkompensation verfügen wird.
Deutschland, das Land der Innovationen!!! :vielposten: :wall: Getreu dem Motto: Während in Villariba noch geputzt wird, wird in Villabacho schon wieder gefeiert
Hallo Rolf, unterstellen wir mal, dass die Vorgaben von Banner stimmen. Wenn diese Art von Batterie laut Banner mit max. 14,8 V geladen werden darf, kann man nicht fordern, dass sie mit mindestens bzw. genau 14,8 V geladen werden muss, um wirklich voll zu sein. D.h. es muss dann eine Untergrenze < 14,8 V geben, ab der die Batterie auch schon richtig vollgeladen wird; und diese Untergrenze würde ich gerne kennen. Erst wenn man diese "amtlich" hat, kann man ggf. belegbar zeigen, dass die Ladespannung der von Hymer verbauten Ladetechnik nicht ausreichend ist. - Viele Forumsbeiträge deuten ja darauf hin, dass dies der Fall ist. Aber "aus Erfahrung wissen" und dem Hersteller den Fehler nachweisen können, macht halt im Streitfall einen großen Unterschied. Hallo Pedaulm ! Auch bei meinem EXIS-i EZL.: 04/2010 , es wurde sofort nach dem Kauf eine baugleiche 95 Ah -AGM-Batterie nachgerüstet , war nach 2 Jahren nur noch eine Kapazität von ca. 10% vorhanden. Der Hymerhändler konnte oder wollte mir nicht die Ursache erklären. Ich bin auch der Meinung , dass die Ladespannung von Lichtmaschine und Schaud-Ladegerät nicht ausreichend ist um die Batterien voll zu laden. Habe jetzt 2 VARTA 90 Ah , wartungsfreie Solarbatterien auf Blei / Säure Basis installiert und bin voll zufrieden. Chaussonfreund
Also wenn es darum geht verabschiede ich mich aus diesem Beitrag. Viel Glück!!! :kuller: Das Hornberger Schießen ist das Ereignis, das die Redewendung „das geht aus wie das Hornberger Schießen“ hervorgebracht hat. Die Wendung wird gebraucht, wenn eine Angelegenheit mit großem Getöse angekündigt wird, aber dann nichts dabei herauskommt und sie ohne Ergebnis endet. In diesem Falle, eine gütliche Einigung und jeder trägt die Kosten zur Hälfte. Ich denke zwei neue Batterien sind billiger. TeXas Hi pedaulm, dazu kann ich dir eine einfache Erklärung geben. Da der Hymer Konzern bei Banner ein sehr großer Kunde ist wirst du dazu von Banner NIE!!! eine schriftliche Zeile bekommen oder irgendwo finden, dass ihre AGM Akkus mit 14,8 V geladen werden MÜSSEN. Sonst würden sie nämlich ihren vermutlich neben BMW größten Kunden verlieren, da man Hymer dann nachweisen könnte, dass ihre Kombination Schaudt Ladegerät und Banner AGM für den frühzeitigen Tod tausender Batt. durch Verhungern ursächlich wäre. Überlege mal welche Marken alle zum Hymer Konzern gehören, dann kannst du dir vielleicht vorstellen welche Kosten da nach all den Jahren und noch weiter bis zur Umstellung von Schaudt auf die 14,7 V zusammen kommen würden. Solche Vorgänge nennt man "freie" Wirtschaft. :cry: Auch die "freie" Wohnmobilpresse hütet sich wohlweislich diese heiße Kartoffel anzufassen. Warum wohl? Als gebranntes Kind kann ich dir nur den guten Rat geben, friss diese Kröte auch wenn sie dir nicht schmeckt und lege dir ein CTEK zu. Du schonst deine Nerven, das ist mehr wert als so ein CTEK oder neue Batt. kosten. Was dir im Hinterkopf vorschwebt haben ich und einige andere schon lange hinter sich, du musst es uns nur glauben. Man muss das Rad nicht immer neu erfinden wollen.
diesen "Wiederbelebungsmodus" haben auch die 7 stufigen Ctek...laut Datenblatt...ob die nun jetzt deswegen besser oder schlechter sind :nixweiss: Die Problematik Hymer - Banner ist hier ja schon oft beschrieben, die Hymer/Schaudt Ladetechnik wird aber bei über 50 % der Womo-Hersteller verbaut. Die Problematik bestimmter Banner Batterien wurde hier auch schon öfters diskutiert. Jetzt sollte man halt mal 1+1 zusammenzählen und von Banner Batterien Abstand nehmen. Andere Hersteller haben auch schöne Töchter. Und den Hymer-Händler bekommt man bei einem Womo-Kauf sehr schnell dazu, eine Batterie einer anderen Marke einzubauen. Nicht motzen, handeln!!! Andreas
Hallo Andreas, im Prinzip hast Du ja recht. Genau deshalb habe ich mich - da Womo-Neuling - vor dem Kauf des Womos bei Bekannten, in diesem und anderen Womo-Foren sowie im Womo-Buch (aus dem Womo-Verlag) recht ausgiebig informiert. Leider ist mir dieses konkrete Problem dabei nicht untergekommen. Insofern konnte ich es auch schlecht vermeiden. Anstelle der Banner-Batterien wurden nach deren Ausfall EXIDE-Batterien DG80 80 Ah Gel einbaut. Ist zu erwarten, dass diese bzgl. Schaudt-Lader dasselbe Problem haben? Noch etwas anderes: Hat zufällig jemand Erfahrungen mit "Batteriewächtern", wie etwa dem von Waeco --> Link? - Was meint Ihr: Hilft der einem auch eine nicht mehr richtig funktionierende Batterie zu erkennen oder modelliert dieser nur, wie sich die Ladung der Batterie sich bei dem gemessenen Lade-Input sowie Entnahme-Output ergeben "sollte"? Ich bitte im Voraus die Experten um Verständnis dafür, dass ich immer noch nach einer "einfachen" Lösung suche, um ein solches Problem ggf. rechtzeitig zu erkennen. Ich habe mir das Womo zum entspannten Reisen gekauft und möchte nicht dauernd daran Herumschrauben, Messungen an der Elektrik oder Batterie-Tests durchführen müssen. (Ich weiß, viele machen das gerne. - Ich aber nicht.)
Die einfache Lösung ist ein Multimeter aus dem Baumarkt fü 7,50 € und gelegentliches Messen der Batterie-Spannung. Liebe , Alf Hallo, mische mich mal wieder ein. Zum Banner-Schaudt-Hymer Desaster ergaben meine Recherchen folgendes Bild: Bei der 19cm hohen "Running Bull" (vormals 95, jetzt 92 Ah) handelt es sich um eine Starterbatterie u. nicht um eine zyklenfeste SemiTraktionsbatt. in AGM-Technik, was die Zyklenzahl etwa auf die Hälfte der Zyklenfesten reduziert. Zyklenübersicht n. meinen Beobachtungen u. Erfahrungen: Starterbatts: Naß um 250 Starterbatts: AGM um 350 Zyklenfeste Naß, Gel, AGM: um 600 (Semitraktion/Solar/Aufbau/Service-Batts u. wie sie sich alle nennen). Ausnahme: Zyklenfeste Rundzellbatts (z.B. Exide/Johnson Optima) 1000 Zyklen. Was ist der U-schied zw. Starter u. Zyklenfesten, egal ob Naß, Gel oder AGM? Die Plattendicke !! Starter dünn, Zyklenf. dick. Jeder Zyklus verbraucht etwas Plattenmaterial, u. das ist bei Starters dünner.........., egal welche Legierung (Blei plus Antimon,Calcium,Silber,Reinblei).Letztere entscheiden über andere Eigenschaften (z.B. Ca= verminderter Wasserverbr. usw.) Die Geometrie spielt aber auch eine Rolle, wie man an der Optima sieht, deren Material auch nicht von einem anderen Stern stammt. Dünneres Plattenmaterial vermindert die Zyklenfestigkeit (s.o.), Banner hat's wohl auf die Spitze getrieben mit bekannten Folgen. Konnten bei weniger Mat.-Einsatz billiger sein, was Womo-Hersteller freut. Banner gab über die Lade-Schlußspannung anfänglich variable Werte an, v. 14,2 bis zum Schluß 14,7V war alles drin. Warum: eine Starterbatt. braucht nie eine Vollladung, also 14,4V, 80% ist die Norm. Da die Limas der Mehrzahl der Autos im kalten Zust. gerade mal 14,0 V, warm 13,6 schaffen (auch nicht brauchen, da nach dem Anlassen der vebrauchte Strom sofort mit Power=viel Ampere f. max. 1Min nachgeladen wird) , kann man schlecht mit höheren Spannungen werben. Noch jetzt wird mündl. v.Banner angegeben, daß 14,4V ausreichen (Grund Starterbatt). Das Märchen mit den 14,7V in Verbraucherkreisen kam ihnen bei kurzen Standzeiten infolge nicht bestimmungsgemäßen Gebrauchs als Zyklenfeste gerade recht, v. den Forikern noch potenziert! Also ist weder die Geldgier durch Materialeinsparung (Banner/Hymer) schuld, sondern Schaudt, deren EVS keine AGM-Stellung haben (ausgen. neues LAS 12/18).Armer Schaudt. Daß Banner AGMs etwas in Verruf gekommen sind, haben sie sich selbst zuzuschreiben, Hymer juckt das weniger, kriegen es v. B.ja ersetzt.Und wie lange sie günstige Liefervetr. mit B. haben?? Noch was: je dünner die Platten, umso schnellladefähiger ist eine Batt, je dicker umso weniger. Das kann aber durch die Geometrie (Spiral-Rund-Zellen)kompensiert werden, ebenso Kapazität. Daher die guten Werte der Optima. Ich möchte nicht wissen, welche nassen Starter als Zyklenfeste umgelabelt werden (St.-Batts billiger als Zyklenf.) Am ehrlichsten scheinen noch die Gels zu sein, mir sind nur Zyklenfeste bekannt. Gut, "trocknen" bei "Überspannung" empfindlich schnell aus (etwas schlechtere Rekombination als (Vließ-AGM)), optimal 14,2-14,3V bei 20-25°C, aber auch 14,4V sind unschädlich. Die meisten werden im Sommer im Süden geschädigt, deshalb ist die Temp.-Kompensationsschaltung f. G. besonders wichtig. Zusätzlich kommt noch postiv eine größere Entladetiefe um 70% hinzu, ohne die Lebensdauer (Zyklen) zu sehr zu beeinträchtigen. Gr. Richi Toll, wieder mal ein Beitrag, der sachlich aufzeigt, was Sache ist. Und der auch die Möglichkeiten aufzeigt, wie eine Batterie mit mehreren (auch gegensätzlichen) Beschreibungen versehen werden kann. Immer darauf ausgerichtet, an wen man verkauft! Und nichts davon ist falsch oder unrecht, der Blickwinkel entscheidet. Danke, Andreas |
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