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Schaudt EBL + AGM Batterien 1, 2, 3


tomcon am 02 Feb 2015 07:51:54

Moinsen,

ich lese seit einiger Zeit interessiert beim Thema AGM Batterien mit. Es wird ja immer wieder davon berichtet das die Schaudt EBL nicht genügend Ladeschlussspannung haben und die Batzerien deshalb mit der Heit "verhungern".

Ich habe einen EBL 101 bei einem Dethleffs und zwei AGM Batterien von Banner je 9[code][/code]5 Ah.

Ist das in Ordnung? Lädt der genügend hoch?

Thx

Tosh

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 02 Feb 2015 08:18:24

Alles schon da gewesen ...

--> Link

tomcon am 02 Feb 2015 09:01:42

...Danke für den Hinweis, aber Deine Links verweisen auf andere Schaudt EBL. VW verbaut ja auch unterschiedliche Motoren und dennoch sind alles VW.

Ein EBL 226 oder 200 ist eben kein 101

Thx

Anzeige vom Forum


casahu am 02 Feb 2015 09:14:57

In der Bedienungsanleitung des EBL 101 steht:
Batterie-Ladung bei Netzanschluss
Wohnraumbatterie:
Ladekennlinie IUoU
Ladeschluss-Spannung 14,3 V
Ladestrom 18 A
Spannung für Erhaltungsladung 13,8 V mit automatischer Umschaltung
Anleitungen sind bei Schaudt im Download --> Link

CU Jens

xbmcg am 02 Feb 2015 09:16:33

Lies doch einfach mal die Anleitung zum Schaudt EBL und zum verbauten 220V Ladegerät.
Es gibt ein neues Ladegerät von Schaudt, das wohl die 14.7V kann, in den älteren Modellen
sind nur Ladegeräte mit 14.3V Ladeschlußspannung verbaut. Welches bei Dir nun drin ist, kann
man aus der Ferne nicht erahnen.

Hast Du einen Schalter am Ladegerät, wo Du Nass oder GEL oder AGM wählen kannst?


dieterk am 02 Feb 2015 09:19:17

Hallo,
wenn Du schon die versch. Typen EBL von Schaudt ansprichst wäre doch nur die Frage zu klären: hat Dein EBL eine AGM-Stellung oder nicht?
Ich habe mal wieder den falschen EBL und zwar ein EBL99, der hat neben Blei-Säure nur eine GEL-Stellung, kein AGM. Gem. Batt-Computer geht das Teil dementsprechend auch nur bis 14,4 V.
Ob das nun gut oder schlecht ist darüber streiten sich die Geister. Meine Batterie (AGM) hat jedenfalls 2014 nach drei Jahren schlapp gemacht, ich habe dann umgerüstet auf GEL. Ob die nun länger halten :nixweiss:

Dieter

tomcon am 02 Feb 2015 09:41:10

Vielen Dank für die Antworten. Alles EBL 101 können nur 14,3 V LSS.

Das sind 0,5 V weniger als max. zulässig. Schädigt das nachhaltig oder ist das ok?

xbmcg am 02 Feb 2015 09:42:37



Auf dem Bild (EBL99) sieht man deutlich, dass der EBL gar nichts mit der Ladespannung zu tun hat,
der EBL beinhaltet nur einen DIP-Schalter, der mit dem esternen Ladegerät verbunden ist.

Dieses kann man ersetzen und die Codierung so einstellen, wie man es braucht, der EBL tut
auch dann weiter normal seinen Dienst. Wenn man an Pin A13 eine 12V Spannung anlegt, wird ein
Teil des Ladestroms begrenzt und um 0.7V abgesenkt an die Startbatterie zur Erhaltungsladung
geschickt.

Wird bei Deinem Regler sicher nicht anders sein. Schau Dir mal deinen Schaltplan an.

viking92 am 02 Feb 2015 11:48:49

tomcon hat geschrieben:...Danke für den Hinweis, aber Deine Links verweisen auf andere Schaudt EBL.

Hy,

in fast allen SCHAUDT EBL ist das LAS 1218 als eigentliches Ladegerät integriert.
Lt. BANNER sollen 14,4 V als Schlussspannung ausreichen, die der SCHAUDT ja grade so erreichen dürfte.
Die Erfahrungen hier zeigen meist jedoch ein gegenteiliges Bild.


andwein am 02 Feb 2015 12:09:25

Zwei Lösungsmöglichkeiten von "xbmcg" und "viking92"
Eine weitere wäre, sofern eine Solaranlage montiert ist, deren Regler auf die gewünschte Ladeendspannung (14,6/14,7V??) zu stellen und sich die Mühe eines EBL-Austausches zu sparen.
Meine 2x95Ah AGM Batterien (Exide) werden schon seit sieben Jahren mit dem Schaudt EBL 269 betrieben (in Stellung Gel) und funktionieren immer noch.
Andreas

xbmcg am 02 Feb 2015 12:30:25

Mein Schaudt Laderegler schafft nur 14.3V.

Ich weiss nicht, was die AGM Batterien schrottet, ob es die Vernachlässigung ist, wenn das
Fahrzeug ruht oder das ständige Laden - ich kann auch nicht abschätzen, ob ein Laden mit
den vom Batteriehersteller empfohlenen 14.8V Schlussspannung die Lebensdauer verlängert.

Meine AGM von Banner ist jetzt über 5 Jahre alt, wenn das WoMo nach einer Voll-Ladung
per Schaudt Laderegler GEL für eine Woche abgestellt wird (Winter), hab ich eine Spannung
von 12.5V an der Batterie, das sollte bei der Kälte so ca. 80% Ladung entsprechen. Es funktioniert
ja noch alles, nur die Kapazität ist halt geringer. Bisher hat mich die Batterie nur ein Mal
letztes Jahr in Stich gelassen.

Ich überlege, ob ich eine weitere Batterie zusätzlich einbaue oder gleich die AGM tausche.

Ich glaube, die AGM Batterien lassen einfach irgend wann nach, egal wie man sie läd - ist halt
ein Verschleisteil.

TeXas am 02 Feb 2015 13:02:49

xbmcg hat geschrieben:Mein Schaudt Laderegler schafft nur 14.3V. Ich weiss nicht, was die AGM Batterien schrottet, ob es die Vernachlässigung ist, wenn das Fahrzeug ruht oder das ständige Laden - ich kann auch nicht abschätzen, ob ein Laden mit den vom Batteriehersteller empfohlenen 14.8V Schlussspannung die Lebensdauer verlängert.


Hallo xbmcg,

ich habe dazu eine Dissertation zu diesem Thema im Netzt gefunden. Da geht es speziell um AGM.

--> Link

von Tobias Handschuh

Titel:
Untersuchung des Betriebs und Alterungsverhaltens von Blei-Säure-Akkumulatoren bei Hybrid Antriebssysteme für typischen Belastungen



TeXas

Gast am 02 Feb 2015 13:41:19

Ganz nette Dissertation, welch uns aber nicht den erhofften Erkenntnisgewinn für das Ladeverhalten im Wohnmobil bringt.

Doch die Passage:

... Dies bedeutet, dass auch bei langem Betrieb in mittleren Ladezustandsbereichen ein Teil des
Bleisulfats an den Elektroden wieder in Blei an der negativen Elektrode, respektive
Bleidioxid an der positiven Elektrode zurückgewandelt werden kann. Die Untersuchung
des zeitabhängigen Verhaltens der irreversiblen Sulfatierung zeigte weiter, dass
mit periodischen Vollladungen in einem Zeitbereich zwischen 2-4 Wochen die irreversible
Sulfatierung bei 23°C vollständig unterbunden werden kann
. Bei längeren Intervallen
zeigt sich ein irreversibler Kapazitätsverlust. Demnach muss ein Batteriemanagement
für Hybrid-Fahrzeuge bei Bleibatterien eine periodische Vollladung der Batterie in
einem Intervall von zwei Wochen sicherstellen, um den Kapazitätsverlust durch irreversible
Sulfatierung zu unterbinden. ...


Bringt uns die Erkenntnis, dass wir zusätzlich zu den vorhandenen Ladegeräten eine gelegentliche Voll-Ladung bis an die (Schmerz-) Gasungsgrenze manuell einleiten und überwachen sollten. Ich glaube das empfiehlt schon traditionell der eine oder andere erfahrene Mobilist hier im Forum.

Bei den modernen PKW mit Start-Stop und Smart Charge macht das übrigens die ECU und powert alle paar Wochen die Batterie erst aus auf 12V und dann lange auf 14,7 Volt (Beobachtet bei meinem Mitsubishi ASX mittels Torque)

Liebe , Alf

TeXas am 02 Feb 2015 14:16:05

KudlWackerl hat geschrieben:Bringt uns die Erkenntnis, dass wir zusätzlich zu den vorhandenen Ladegeräten eine gelegentliche Voll-Ladung bis an die (Schmerz-) Gasungsgrenze manuell einleiten und überwachen sollten. Ich glaube das empfiehlt schon traditionell der eine oder andere erfahrene Mobilist hier im Forum.


wenn es doch nur sooo einfach wäre...........zwinker

TeXas

TeXas am 02 Feb 2015 14:36:02

Richtig interessant wird es ab dem Kapitel 5.2. :D

Viele

Texas

TeXas am 02 Feb 2015 14:48:51

Auf Seite 66 heißt es:

Es zeigte sich ein charakteristischer Verlauf über der Höhe der untersuchten Elektroden. Dieser ist in Abbildung 5-10 für negative und positive Elektrode dargestellt. Es ist zu erkennen, dass die Bleisulfatmenge von oben nach unten zunimmt. Dies gilt sowohl für die negative als auch die positive Elektrode. Daraus folgt, dass die oberen Elektrodenbereiche durch das spannungsbasierte Ladeverfahren mit 14,4 V maximaler Ladespannung immer ausreichend geladen werden. Je tiefer die Messpunkte sind, desto größer wird die gemessene PbSO4-Menge. Im unteren Teil der Elektroden ist ein nahezu konstanter Wert von ca. 20 % PbSO4 über alle untersuchten Elektroden festzustellen. Das bedeutet, dass die vorgenommene Ladephase niemals ausreichend war, die Elektroden im unteren Bereich vollständig zu laden.

Sehr gut beschrieben!!!

TeXas

kintzi am 02 Feb 2015 18:50:39

Zur Problematik Schaudt-Banner (Running Bull, AGM )siehe meinen letzten Beitrag in "EXis Batterieausfall".
Glaube, die größte Freude hat man z.Zt. mit Gel oder AGM mit Spiral-Rundz., z.B. Optima , wenn es verschlossene sein müssen. Den Quader-AGM traue ich nicht, zunehmend keine echten Zyklenfesten, da Markt mit AGM-Starterbat. gemischt. Ansonsten Nasse Traktionsbatts. Gr. Richi

TeXas am 02 Feb 2015 19:06:09

Bezugnehmend auf meinen letzten Post würde ich vereinfacht das Problem mit der Sulfation so darstellen:

Es ist wie mit einer Gastankflasche im Winter, wenn ich LPG tanke, also 60/40, dann kann ich zwar die 60% Propan (Kapazität) entnehmen, aber die restlichen 40% Butan (Sulfation) verbleiben in der Flasche, so fern ich nichts dagegen unternehme zb, eine Flaschenheizung (entsprechende Ladetechnik) verwende.

Das bedeutet, bei jedem weiteren Tankvorgang verschiebt sich das Verhältnis von Propan (Kapazität) in Richtung Butan (Sulfation).

Bis der Butan-Anteil (Sulfation) so hoch ist, dass nichts mehr funktioniert.




TeXas

Gast am 02 Feb 2015 19:10:31

Diese Erkenntnis steht in der zitierten Doktorarbeit? :lol:

Ratlos, Alf

TeXas am 02 Feb 2015 19:27:25

KudlWackerl hat geschrieben:Diese Erkenntnis steht in der zitierten Doktorarbeit? :lol: Ratlos, Alf


Hmmm bei so einer Antwort bin ich auch ratlos!!! :D

TeXas

andwein am 03 Feb 2015 16:45:32

Ja, richtig interessant wird es ab Kapitel 5.2.
Was mir allerdings bei der Arbeit aufgefallen ist:
Die Arbeit befasst sich mit AGM-Batterien in Hybridfahrzeugen, also recht moderne, zeitgemässe Anwendung.
Bei den Grundlagen der Sulfatbildung verweist der Autor mit seiner Arbeit aus dem Jahr 2007 aber immer auf Forschung/Grundlagen von Hr. Prof. Sauer.
Ab hier wird aber (zumindest für mich) nicht mehr deutlich, ob dessen Ausarbeitungen zur Sulfatierung sich auf herkömmliche Nass-Batterien oder auf AGM-Technologie bezog. Auch bei den Testreihen (72 Batterien) geht mit keinem Wort hervor um welchen Batterietyp es sich handelt und von wem die Testreihe in welchem Jahr durchgeführt wurde.
Zwar ist die chem. Reaktion einer Nassbatterie (Blei/Antimon) sehr ähnlich zu einer AGM-Batterie (Reinblei) aber ob die Kristallbildung in einem Vlies genauso stark fortschreitet wie in einer Säurelösung wage ich mit meinem chem. Grundwissen zu bezweifeln.
Ich bin mir deshalb im ganzen Kapitel Sulfatbildung in (AGM??)-Batterien nicht sicher, was sich daraus für Schlüsse bilden lassen.
Aber egal, meine sind noch o.k.
Andreas

TeXas am 03 Feb 2015 17:04:43

andwein hat geschrieben:Ab hier wird aber (zumindest für mich) nicht mehr deutlich, ob dessen Ausarbeitungen zur Sulfatierung sich auf herkömmliche Nass-Batterien oder auf AGM-Technologie bezog. Andreas


3.1 Untersuchter Batterietyp
Für die Untersuchungen wurde eine 12V VRLA-AGM-Batterie (Valve Regulated Lead Acid - Adsorbent Glass Mat) der Firma Johnson Controls Inc. mit einer
Nennkapazität von 95 Ah und einem Kaltstartstrom (EN) von 900 A verwendet. Dieser Batterietyp stellt eine Weiterentwicklung der herkömmlichen, aus dem Starterbatteriebereich bekannten, Nass-Batterien dar.


Steht doch alles drinn. :D Nur lesen müsst ihr schon selber.



TeXas

xbmcg am 03 Feb 2015 17:35:53

TeXas hat geschrieben:Daraus folgt, dass die oberen Elektrodenbereiche durch das spannungsbasierte Ladeverfahren mit 14,4 V maximaler Ladespannung immer ausreichend geladen werden. Je tiefer die Messpunkte sind, desto größer wird die gemessene PbSO4-Menge.
TeXas hat geschrieben: Im unteren Teil der Elektroden ist ein nahezu konstanter Wert von ca. 20 % PbSO4 über alle untersuchten Elektroden festzustellen. Das bedeutet, dass die vorgenommene Ladephase niemals ausreichend war, die Elektroden im unteren Bereich vollständig zu laden.


Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Die Elektroden sind aus Metall und leitend, die 14.4V Ladespannung sind auf der ganzen Fläche gleich, egal ob oben oder unten.
Die Sulphatierung im unteren Batteriebereich liegt wohl an der schlechten Durchmischung / Schichtung der Säure und nicht an der Ladespannung. Für eine Doktorarbeit komische Schlüsse.

Also Elektrotechniker, Chemiker oder Werkstoffwissenschaftler scheint er nicht zu sein, DaimlerChrysler hat die Arbeit begleitet und der Abschluss war an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik in Ulm...

Ist auch interessant, dass der Hr. Doktor glaubt, die Batterie wird von oben nach unten geladen. (Dabei ist in jeder Anzeige im WoMo der Füllstand von unten nach oben - :kuller: - war nur Spass ). Natürlich finden die chemischen Reaktionen auf der gesamten Plattenoberfläche gleichzeitig statt. An der höheren Sulphatierung im unteren Bereich ist die Schwerkraft schuld.

Gast am 03 Feb 2015 17:57:31

xbmcg hat geschrieben:
Ist auch interessant, dass der Hr. Doktor glaubt, die Batterie wird von oben nach unten geladen. (Dabei ist in jeder Anzeige im WoMo der Füllstand von unten nach oben - :kuller: - war nur Spass ).


Egal. Das ist sowieso so was von irrelevant für diesen Thread. Das Wort Schaudt EBL kommt in der Arbeit nicht vor.

Liebe , Alf

P.S. wenn ich der Doktor-Vater gewesen wäre, wäre dieser Kandidat durchgefallen, weil:

Die Dissertation stellt einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Wissenschaftsgebietes dar, der bestehen kann in der
- Bekanntgabe und Beschreibung neuer Erkenntnisse,
- Verbindung von bisher nicht miteinander verbundenen Tatsachen,
- Entwicklung neuer Theorien,
- Überprüfung abgeschlossener und laufender wissenschaftlicher Arbeiten,
- Entwicklung von neuen Geräten, neuen experimentellen Verfahren und neuen Berechnungsverfahren.

Die Dissertation muss
- die eigenen Beiträge des Doktoranden,
- die experimentellen, mathematischen und computertechnischen Fertigkeiten, die für einen berufsmäßigen Forscher auf dem Wissenschaftsgebiet notwendig sind,
- den durch Studium der Literatur erworbenen, guten allgemeinen Überblick über ältere und aktuelle Forschungen auf dem Wissenschaftsgebiet,
- die Fähigkeit des Doktoranden, den Stoff logisch zu gliedern und in guter sprachlicher Form darzustellen,
- die Fähigkeit des Doktoranden, zwischen Wichtigem und Unwichtigem sowohl in seiner eigenen Arbeit, als auch in den Arbeiten anderer zu unterscheiden.
ausweisen.

Als Masterarbeit hätte man es gelten lassen können.

„Die Diplom- bzw. Masterarbeit soll zeigen, daß die/der Studierende in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus ihrem/seinem Fach mit
wissenschaftlichen Methoden selbständig zu bearbeiten.“

:thema: müssen wir nicht, weil das war schon durch.

xbmcg am 03 Feb 2015 18:02:25

KudlWackerl hat geschrieben:...

- Verbindung von bisher nicht miteinander verbundenen Tatsachen,
- Entwicklung neuer Theorien,

...


Na das haben wir ja im Forum doch vorzüglich ergänzt, (Schaudt EBL + AGM in Bezug auf die Doktorarbeit),
wenn das nicht eine bisher noch nicht in Verbindung gebrachte Tatsachenbehauptung / neue Theorie war, was dann...

:mrgreen:

Gast am 03 Feb 2015 18:03:42

Gratuliere, Herr Dr. xgbmc!

Liebe , Alf

ollybär am 03 Feb 2015 18:28:30

Lieber Alf, wenn Du mit deinem copy and paste so weitermachst, haben wir bald die gesamte wikipedia hier im Forum

Gast am 03 Feb 2015 18:35:38

Hast Du das wirklich in Wikipedia gefunden?
Link?

:mrgreen:

Sorry für erneutes offtopic - duck und weg.

ollybär am 03 Feb 2015 18:44:22

KudlWackerl hat geschrieben:Hast Du das wirklich in Wikipedia gefunden?
Link?

:mrgreen:

Sorry für erneutes offtopic - duck und weg.


--> Link

sorry, diesmal war es google ;D

TeXas am 03 Feb 2015 19:43:33

Hallo "Doktoren"

Es lohnt sich nicht oft über den Teich (USA) zu schauen, nur was die in Sachen Batteriepflege machen ist echt gut!!!

Da gibt es eben ganz andere Garantieregelungen, so dass sich dort die Hersteller etwas einfallen lassen müssen. 5 Jahre Garantie einfach traumhaft!!!

Da gibt es eine Equalizer-Funktion für den Solar-Regler der dann die Spannung auf 15,2 Volt bringt und diese für 4 Stunden hält.

--> Link

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=a2LQc2Z_aDc[/youtube]

TeXas

Gast am 03 Feb 2015 20:30:28

Ä - hm, und die steckt in den Proppen oder wo? :mrgreen: tststs

Was macht ihr eigentlich wenns keine Batterienprobleme gäbe??? :evil:

andwein am 04 Feb 2015 13:53:33

TeXas hat geschrieben: Für die Untersuchungen wurde eine 12V VRLA-AGM-Batterie (Valve Regulated Lead Acid - Adsorbent Glass Mat) der Firma Johnson Controls Inc. mit einer Nennkapazität von 95 Ah und einem Kaltstartstrom (EN) von 900 A verwendet.
Steht doch alles drinn. :D Nur lesen müsst ihr schon selber. TeXas

Oh TeXas,
Ich sprach und schrieb von der Testbank mit 72 Batterien Kapitel 5.2), die zum Sulfatierungsthema herangezogen wurden und an denen von jemand anderem das Thema Sulfatbildung untersucht wurde!!!!!!!!
Dass der Doktorant nur eine Batterie untersucht hat ist mir schon bekannt, spricht aber nicht unbedingt für die Aussage einer Untersuchung. Vielleicht hat im die Fa Johnson ja ein ausgesucht gutes Exemplar zur Verfügung gestellt. An eine wissentschaftliche Arbeit sollte man höhere Ansprüche stellen.
Also lese die ganze Doktorarbeit nochmals durch, da stellen sich manche Fragen automatisch.
Andreas

andwein am 04 Feb 2015 13:56:47

tutnix11 hat geschrieben: Was macht ihr eigentlich wenns keine Batterienprobleme gäbe??? :evil:

Wir diskutieren über miefende Wassertanks und deren Reinigung, oder über die Qualität von Toilettenpapier!
Da fühle ich mich bei einem technisch/chemischen Batterieproblem richtig wohl. Du aber anscheinend nicht. Tut mir wirklich leid.
Grinsend, Andreas

bfwilli am 04 Feb 2015 21:41:07

:top: :top: :top:

Gast am 04 Feb 2015 21:48:17

Das schöne daran ist doch gerade dass Jeder seine persönlichen Erfahrungen mit ein oder zwei oder einer Handvoll Batterien als repräsentativ ansieht und deshalb als alleinseligmachende Wahrheit verkündet. :lol:

so sind wir halt ...

liebe , Alf

andwein am 05 Feb 2015 11:30:03

TeXas hat geschrieben:Da gibt es eine Equalizer-Funktion für den Solar-Regler der dann die Spannung auf 15,2 Volt bringt und diese für 4 Stunden hält.
--> Link TeXas

Der erste MPP-Regler Produzent, der in seinem Datenblatt schreibt, dass er ein 30V Panel möchte, weil die (vorteilhafte) MPP-Regelung erst bei 17V einsetzt.
Andreas

MarkusAlex am 08 Feb 2015 18:16:22

Schaudt liefert auch eub zusätzliches modul als Ladeboster , top ist einfach wenn noch ne solar anlage verbaut ist da sdie imensen tiefentladungen nicht stattfinden , dies schädigt die Batterien enorm ,

deshalb hab eich 3 Banner solarbatterien verbaut .

ellapinella am 14 Mär 2016 15:17:38

So Leute,

ist ja schon ein bisschen her hier der Thread, aber immer noch brandaktuell, wenn es um EBL Schaudt und Banner Batterien geht.

Ich bin Frau, kann sehr gut mit Wohnmobil alleine herumfahren und muß mich ja zwangsweise auch drum kümmern,
was ich aber sehr gerne mache.

Also der Hersteller Dethleffs baute EBL Schaudt 101 ein in 06.2013 und klemmt einfach AGM Batterien an als Versorgerakkus rein. Punkt

letztes Jahr im Oktober fingen meine Akkus an zu schwächeln da waren Sie etwa knapp 2 1/2 Jahre jung
und der Küchenblock knallte auf, weil sich die 12V einfach abschalteten. Schock

na gut ich stand ca. eine Woche frei inkl. Fahrten dazwischen und so war ich es vom Vorwomo auch gewohnt.
Dann fiel das Bordnetz immer öfter aus und sogar vor der Türe zu Hause, nach wenigen Tagen ... war vorher aber Tagelang am Landstrom.

Mein laienhaftes Verständnis sagt mir nun, nachdem ich viel gelesen habe hier und im Netz usw. und herumgefragt habe:
Warum macht Dethleffs, d.h der Hymer Konzern so etwas und klemmt da Akkus rein die nicht optimal mit dem Ladegerät zusammenarbeiten???, verkauft die an Kunden und sie wissen ganz genau, dass die früher als normal "sulfatieren". Das die Banner Akkus AGM je nach Gebrauch oft keine drei Jahre halten! in Verbindung mit diesem EBL Schaudt 101

Gewinnmaximierung: kaufmännisch - sehr gut-
Kundenfreundlich: ganz - mieß -

Ich machte jetzt bewußt Termine bei drei Händlern die Dethleffs Kundendienst Werkstätten haben und alle drei erzählen mir das gleiche !

"Wir haben gerade wieder wunderbare AGM Batterien im Angebot....Sonderpreis" usw. ich ließ reservieren Termin wäre erst Ende Mai

Der nächste das selbe Spiel, Termin auch ca. mitte Mai auch AGM etwas teurer.

Und noch einer, wo ich schneller hinkommen könnte, aber der sogleich wahnsinns Preise nannte für einen Akkutausch auch wieder AGM, wahrscheinlich "Schnelligkeitsaufschlag" :lol:

Ich verlangte bei allen am Telefon die etwas teureren Exide Gel ... da das Ladegerät ja damit besser kann und wies auf die LSS von 14,3V hin. Nein... das redeten die mir am Telefon schon förmlich aus !!!! Frau ist ja dumm, die AGM Akkus sind ja viel besser und halten viel mehr Ladezyklen aus.
Verstehe wer will, ich will freiwillig mehr Geld ausgeben, weise auf die Technik hin und die wollen mir trotzdem ihre AGMs andrehen?

Code: --> Link
In der Bedienungsanleitung des EBL 101 steht:
Batterie-Ladung bei Netzanschluss
Wohnraumbatterie:
Ladekennlinie IUoU
Ladeschluss-Spannung 14,3 V
Ladestrom 18 A
Spannung für Erhaltungsladung 13,8 V mit automatischer Umschaltung


genau so ist es ....

War vorhin bei einer freien Wohnmobilwerkstatt nur Vorgespräch, die erklärten mir sofort nach Kenntnisnahme meines Ladegerätes, dass man sich bei diesem Ladegerät besser angepasste Akkus einbauen sollte, man braucht keine Geräteumgebung ändern und der Solarregler wird auch noch mal kurz überprüft, der ist ja für alle Akkus Einstellungen tauglich.

So und hier bekam ich eine einwandfreie Beratung. Und im April bekomme ich neue Akkus so wie es sich gehört.

Ob ich einen Ladebooster noch einbauen lasse besprechen wir dann auch separat, bei dieser Werkstatt fühle ich mich nicht übern Tisch gezogen. Die hatten auch damals schon meine Vorgänger Womos technisch optimal ausgerüstet.

Mein Fazit:
vertraue nur dir selber und frage dich durch, wenn du auf die Fachhändler allein vertraust verkaufen die dir alles!

andwein am 14 Mär 2016 15:39:22

ellapinella hat geschrieben: letztes Jahr im Oktober fingen meine Akkus an zu schwächeln da waren Sie etwa knapp 2 1/2 Jahre jung
und der Küchenblock knallte auf, weil sich die 12V einfach abschalteten. Schock
Warum macht Dethleffs, d.h der Hymer Konzern so etwas und klemmt da Akkus rein die nicht optimal mit dem Ladegerät zusammenarbeiten???,

Auch ich finde, dass bei der Wahl im Zusammenspiel zwischen Ladegerät und Batteriewahl noch einige Luft nach oben ist. Punkt!
Und Ja, Schaudt Ladespannung von 14,3V für AGM2 Batterien (14,7V) passen nicht optimal zusammen. Punkt!
Aber selbst neue Batterien "sulfatieren" durch eine "nur zu 80% Ladung innerhalb von zwei Jahren nicht in dem Maße, dass sie den Batterietod erleiden.
Ich vermute daher mehr eine "Hochstromentladung" (erheblich mehr als der C-Wert des Datenblattes) durch Verbraucher wie Kaffeeautomat oder Fön und eine Entladungstiefe von mehr als 50% der Batteriekapazität. Ist aber nur eine starke Vermutung, messen läßt sich ja nichts mehr.
Übrigens, ich fahre Schaudt 14,3V Lader und 2x AGM Batterien (allerdings nicht Banner sondern Exide) seit 7 Jahren durch die Gegend und die sind immer noch OK!
Gruß Andreas

ellapinella am 14 Mär 2016 16:00:10

Das ist o.k, 7 Jahre da kann man doch nicht meckern. mit oder ohne Zusatztechnik wie Ladebooster oder Zusatzladegerät?
Nun von den so genannten Banner habe ich aber sehr viel negatives gelesen. das nur so nebenbei. Vielleicht eine Charge aus China?

weitere Vermutungen:
Ich habe das Womo jung übernommen von einem alten Ehepaar, wo der Mann verstarb. Da wir mit Strom immer gut haushalteten in allen unseren Vor-Womos, keine Kaffeemaschine wollen im Womo, mit Hand brühen, WR nur ganz selten anmachen und wir auch keinen Fön brauchen, weil Haare ganz kurz und pflegeleicht, bin ich auch der Vermutung, dass der alte, kranke Mann sein neues Womo nicht mehr richtig im Griff hatte.

Ich vermute mal, er kam nicht mehr dazu es rechtzeitig an Landstrom zu stecken, es stand lt. Witwe monatelang unter Bäumen herum. Es lud weder über die Solaranlage, noch kam er wegen der Krankheit auch nicht vom Bettlager weg.

Das einzige was ich tat ab Oktober 2015, lange TV schauen und die Alde war auf der letzten Tour tag und nach an, Nachts auf Absenkung versteht sich. ...Aber soetwas packten die alten Womos alle locker.

Nun ich kann den alten Mann nun auch nicht mehr fragen, daher buche ich die neuen Akkus jetzt unter : ist eben so, aber ab jetzt werden wir genau wissen was damit passiert.

andwein am 14 Mär 2016 16:04:42

ellapinella hat geschrieben:Das ist o.k, 7 Jahre da kann man doch nicht meckern. mit oder ohne Zusatztechnik wie Ladebooster oder Zusatzladegerät?

Kompliment, du hast die richtige Frage gestellt und 99 Punkte in der chinesischen Lotterie gewonnen. Bei 100 Punkten hättest du eine neue Batterie bekommen.
Ja, mit Zusatztechnik Solarregler mit AGM-Einstellung, aber auch mit einer Batteriekapazität bei der es bei mir nur eine Entladungstiefe von maximal auf 50% gibt!
Gruß Andreas

kintzi am 14 Mär 2016 16:11:30

Bevor man die Händler fragt, sollte man lieber im Forum nachfragen. :) .
Gel sind im Endpreis weiter gefallen, Exide Gel frei Haus --> Link, für die Parallelschaltung passend zusammengemessen u. immer frisch von der Palette. Aber auch alle anderen Markentypen vorhanden. Gr. Richi

dieterk am 15 Mär 2016 08:40:34

andwein hat geschrieben:Aber selbst neue Batterien "sulfatieren" durch eine "nur zu 80% Ladung innerhalb von zwei Jahren nicht in dem Maße, dass sie den Batterietod erleiden.
Gruß Andreas


Hm, war bei mir aber auch nicht anders. Banner 95AH. Dauerte genau drei Jahre und dann hat sich das Teil verabschiedet. Und ich stehe zu 99% auf Stellplätzen mit Landstrom, da ich meinen Senseo morgens nach dem Aufwachen einfach brauche um auf Touren zu kommen :) . Nur mal auf Reisen kommt es eigentlich vor, dass ich irgendwo übernachte. Und habe nur Kleinstverbraucher (LED-Beleuchtung, LED-TV....), am meisten zieht noch evtl. dann die Heizung. Dies aber auch seltener, da ich ein geborener Schön-Wetter-Camper bin.
Jetzt habe ich zwei Exides Gel drin (seit zwei Jahren) und berichte hier von Zeit zu Zeit aus dem Winterlager ohne Landstrom bei ausgeschalteter 12-V-Versorgung wegen eventuellem heimholen zum Nachladen. Aber bisher nicht notwendig. Gemessen am Batteriecomputer haben die z.Zt. immer noch 12,8V, obwohl die Kiste seit Anfang November abgestellt ist. Gemessen mit dem BM1-Compact ohne Last, halt reine Ruhespannung. In spätestens ein oder zwei Wochen kommt die Karre heim zum Saisonstart, dann wird nachgeladen und eingeräumt. Solange bleibt sie jetzt noch stehen. Juckt aber die Gel absolut nicht.
Gruß
Dieter

Heimdall am 15 Mär 2016 09:41:32

kintzi hat geschrieben:Bevor man die Händler fragt, sollte man lieber im Forum nachfragen. :) .
Gel sind im Endpreis weiter gefallen, Exide Gel frei Haus --> Link, für die Parallelschaltung passend zusammengemessen u. immer frisch von der Palette. Aber auch alle anderen Markentypen vorhanden. Gr. Richi

Das ist jetzt gefühlt der 100ste Hinweis von dir auf diese Firma. Bald wirst du dich als "gewerblicher User" anmelden müssen. :kuller:

ellapinella am 15 Mär 2016 14:06:32

Komme gerade von meiner Wohnmobilwerkstatt. Bekomme zum Ladegerät passende neue zwei Akkus, Varta und lasse mir in diesem Zuge einen Batteriecomp mit gr. shunt einbauen , wo auch der WR integriert ist. Den hatte ich zwar noch nie an, aber, wenn alles richtig aufeinander abgestimmt ist, sollte alles besser laufen.

Solar hab ich schon, aber rüste ich ggf. später nach. :D

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