rump
hubstuetzen
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Mein erstes Wohnmobil


Doromaus am 10 Feb 2015 22:32:51

Hallo Ihr Lieben, ... Da ich noch keinerlei Erfahrung habe, in Bezug auf Technik, Wertigkeit usw., brauche ich Euren fachmännischen Rat.
Wie ich ja schon vor einiger Zeit
berichtet habe,möchte ich mir meinen langjährigen Traum erfüllen und mir ein WOMO kaufen.Habe in den letzten 2 Jahren unzählige Händler bes., war auf Fachmessen, habe mir viele Informationen im Netz gesucht und natürlich hier im Forums viele viele Stunden verbracht. Mittlerweile habe ich schon eine
ungefähre Vorstellung wie meine kleine Villa auf vier Rädern ausgestattet sein sollte.Nun mal ein paar Details. ..Wintertauglich, also Doppelboden u. eine gute Heizung, min.800kg Zuladung, Einzelbetten, zusätzlich 2 Schlafmöglichkeiten, 4 Gurtplätze,kuschelige u. gemütliche Sitzgruppe, L.-oder Rundsitzgruppe, eine Küche, in der ich auch richtig kochen kann, separate Dusche, reichlich Stauraum innen und außen und die Möglichkeit, das Fahrerhaus zwecks Sicherheit u.Isolierung abzutrennen.Sehr gut würde mir ein Phoenix RSL gefallen, ein Alkoven mit Heckrundsitzgruppe, allerdings würde er neu meine Möglichkeiten sprengen.Mein Budget liegt max.bei 80000 Euro. Was denkt Ihr? Würdet Ihr für das zur Verfügung stehende Geld einen guten Gebrauchten, sprich zb. Phoenix, Concorde oder NB kaufen, oder doch lieber ein nagelneues aktuelles Modell ? Warte gespannt auf Eure Antworten.Liebe an alle...von der Doro aus dem wunderschönen Sauerland.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Andi342 am 10 Feb 2015 22:36:49

Ich würde mir lieber einen guten gebrauchten suchen, der Wertverlust die erste Zeit ist ja doch nicht gerade gering und wenn man mal etwas Ausschau hält sind bei dem Budget doch durchaus Fahrzeuge mit extrem geringer Laufleistung zu finden. Vorausgesetzt man kann damit leben das bereits jemand in dem Teil zuhause war. :)

Doromaus am 10 Feb 2015 23:17:20

Hab noch eine Frage zur Dichtheit eines WOMO. Wer bzw. wo und wie wird diese Prüfung gemacht?

Anzeige vom Forum


Heidet am 10 Feb 2015 23:30:38

Hallo Zusammen!
at/Andi342

Eine kleine Geschichte zum lernen! Wir fahren seit ca. 22 Jahren mit Wohnmobilen verschiedener Fabrikate durch die Lande. Zunächst mit verschiedenen gemieteten Objekten und dann seit 2003 mit einem eigenen neuen Fahrzeug. Letzteres hat uns in den vergangenen 11 Jahren viel Spaß und Freude bereitet aber keinen Ärger. Leider haben wir zu spät einen Riss in der Duschwanne bemerkt, so dass es zu einem kapitalen Feuchtigkeitsschaden kam, weswegen wir dieses Fahrzeug bei einem Händler in Zahlung gaben. Selbstverständlich mit Hinweis auf den Schaden. Die beste Ehefrau von allen hatte sich spontan (eigentlich wollte ich nur wissen, was die Reparatur unsereres "Alten" kostet) in einen 12 Jahre alten Concorde Charisma I 800 H verliebt. Auch wenn ich den Preis mit 54 Teuro doch recht happig fand, haben wir uns für den Kauf entschieden,weil das Fahrzeug unseren Idealvorstellungen recht nahe kam. Was soll ich sagen. Im Oktober letzten Jahres holten wir den Wagen ab. Nach 60km musste ich zum ersten mal den ADAC rufen, da einer der Zwillingsreifen Luft verlor. Nach erfolgtem Reifenwechsel (ich hatte zum Glück ja 6 Sommerreifen dabei) verbrachten wir ein nettes Wochenende mit Freunden. Zu Hause angekommen vernahm ich ein mir schon bekanntes Geräusch! Der zweite Zwillingsreifen innen verlor Luft! Habe daraufhin bei meinem KFZ-Händler alle 12 Reifen überprüfen lassen und neue Stahlventile einsetzen lassen.
Bei unserer ersten Ausfahrt stellten wir fest, dass die SOG nicht richtig funktionierte, die Trittstufe nicht einfuhr und und und. Nach erfolgter Reparatur wollten wir an einem der nächsten Wochenenden wieder los. Auf der Autobahn musste ich dann feststellen, dass die Armaturenbrett-Beleuchtung plötzlich ausfiel sowie die gesamte Beleuchtung rechts am Fahrzeug. Im weiteren Verlauf der Fahrt spielte das eingebaute Navi verrückt und wechselte bei jedem Bremsvorgang die Hintergrundbeleuchtung. Also Fahrzeug zum Händler und reparieren lassen. Über die Weihnachtsfeiertage wollten wir Skilaufen in den Dolomiten. Beim Beladen mussten wir feststellen, dass der Kühlschrank nicht mehr auf Strom funktionierte. Also Fahrzeug zum Händler und reparieren lassen. Konnte zum Glück noch am 22.12.2014 erfolgen! Am 26.12.2014 gings in Urlaub. Auf der Hinfahrt fiel zu erst die Armaturenbrettbeleuchtung, anschließend der Scheibenwischer und die elekt. Sitzhöhenverstellung aus. Wieder kam uns der ADAC zu Hilfe. Nach erfolgter Rep. ging es weiter ins Schnalztal. Hier legte sich dann zu unser aller Freude zunächst die Oyster auf den Rücken um dann anschließend den Geist aufzugeben. Da sie durch nichts zu bewegen war wieder einzufahren, auch nicht durch "Muskelkraft" habe ich sie kurzentschlossen vor Ort demontiert! Zwei Tage später zog sich meine Frau einen Bandscheibenvorfall zu. Als ich sie nach Meran ins Krankenhaus bringen wollte sprang der Wagen nicht an. Also ADAC kommen lassen. Ergebnis: Anlasser defekt. Wurde dann in Meran in einer IVECO-Werkstatt gewechselt. Auf dem Rückweg nach Hause: siehe oben! Keine Armaturenbrettbeleuchtung, keine Seitenbeleuchtung. Sechs Sicherungen weiter waren wir wieder zu Hause und das Fahrzeug am 03.01.2015 wieder beim Händler. Beim Beseitigen des Kurzschlusses in Folge einer fehlenden Dichtung, stellte der Mechaniker fest, dass das Zündschloss defekt war. Also wurde beim IVECO-Händler ein neues Zündschloss eingebaut. Ergebnis: Das Fahrzeug startet jetzt gar nicht mehr, weil Zündschloss, Steuerbox und Schlüssel sowie Codeschlüssel aus unerfindlichen Gründen nicht miteinander kommunizieren. Rat des Herstellers: Umbauen auf Startknopf. Seit letzten Freitag steht das Fahrzeug wieder bei mir auf dem Hof. Gestern habe ich den Händler angerufen und gebeten mit zwei neuen je 145ah SOLAR-Batterien vorbeizukommen und die Verbraucherbatterien auszuwechseln, da diese statt der erwarteten 290 ah nur noch bis 70 ah aufladbar sind.
FAZIT:
1. Nie wieder ein gebrauchtes Fahrzeug, mag es auch noch so sehr unseren Vorstellungen entsprechen!
2. Wenn ein gebrauchtes, dann nur beim Händler mit Gewährleistung!
3. Kann ich unseren Händler nur empfehlen, da er ohne Murren alles tut, um den "Wurm" aus dem Womo zu locken!

Noch Fragen? :cry: :evil:

Doromaus am 10 Feb 2015 23:41:30

Hallo, das wäre für mich der Horror schlecht hin. Drück Dir die Daumen, daß sich alles zu Guten wendet.

Heidet am 10 Feb 2015 23:56:37

Habe ja noch ein paar Monate Gewährleistung! Bis dahin ist er "rundumerneuert" :lol:

brainless am 11 Feb 2015 00:57:25

Das flammende Plädoyer von Heidet contra Gebrauchtkauf mag für seinen Kauf zutreffen, für viele Andere aber nicht.

Mancher kauft lieber einen jungen Gebrauchten, weil dort schon alle "Wehwehchen" im Zuge der Sachmängelhaftung durch den Verkäufer behoben wurden.
Bei einem Budget von 80.000€ sollte es möglich sein, einen entsprechenden Nasenbären finden zu können.
Allerdings sollten zusätzlich 1.000 bis 1500 € für hygienische Renovierungen (neue Matratzen, WC Fresh-up) und 5.000,- € für unvorhergesehene Reparaturen oder zusätzliche Einbauten (Solaranlage, Wechselrichter, etc. etc.) leistbar sein.

Viel Spaß bei der Suche.
Wir haben unseren Nasenbär bereits länger und noch nie den Gebrauchtkauf bereut,



Volker ;-)

Andi342 am 11 Feb 2015 00:57:48

Na da hast du ja scheinbar richtig in den Pechtopf gegriffen, mein Beileid an dieser Stelle und teu teu teu das mir sowas erspart bleibt.

Ich habe jetzt mein insgesamt sechstes gebrauchtes Fahrzeug und ich habe noch mit keinem davon einen Griff ins Klo gelandet. Ein Fahrzeug war dabei wo mir die Eigenschaften nicht gefallen haben, Motor war viel zu laut und die Kiste hat wegen dem Hochdach extrem geschaukelt, aber ansonsten alles super. Man sollte sicher eine Menge an Informationen sammeln bevor man sich so ein Fahrzeug genauer anschauen fährt und das selbst die beste Kontrolle manchmal nichts bringt ist auch ganz klar, ähnliches habe ich ja auch derzeit das ich einen Träger reparieren lassen muss von welchem ich beim Kauf nicht wusste das er durch ist. Ich würde dennoch immer wieder einen Gebrauchten kaufen, auch von privat wenn es denn der Wagen ist den ich suche und haben will.

So macht halt jeder seine eigenen Erfahrungen im Leben und dies ist meine. :)

schnecke0815 am 11 Feb 2015 06:40:27

Eigentlich ist die Sache doch ein reines Rechenexempel.
Im hochpreisigen Sektor verliert man im Durchschnitt € 10.000 pro Jahr an Wertverlust.
Ob es einem diese Summe wert ist mit einem neuen Fahrzeug durch die Gegend zu kutschieren muß
jeder selbst entscheiden zumal auch neue Fahrzeuge Macken haben können.

gtom am 11 Feb 2015 08:55:00

Hallo...

schreib dir ein Lastenheft...

Darin vermerkst du ganz genau WAS du willst, wie deine Anforderungen sind an Größe, Ausstattung, Komfort, Reisegwohnheiten usw...
Als nächsten macht man nen Kassensturz, schreibt auf wieviel man in € auf den Tisch legen kann bzw. will und - ganz wichtig - wieviel man im Monat für den Unterhalt zur Verfügung hat...

Wer feststellt dass er tendenziell eher zum 8-9m Vollintegrierten neigt der wird nicht zu nem 6m Alkoven wechseln, daher dürfte sich die Frage nach Neu oder Gebraucht oft schon an der gewünschten Farhzeuggröße festmachen... Grob gesagt bekommt man für eine 15 Jahre alte Concorde u.U. ein neues 6m Alkoven Mobil einer "Billigmarke".

Umgekehrt ist es so...

Der User "Heidet" der absolut kontra dem Gebrauchtkauf ist hätte ein vergleichbares Fahrzeug eben auch nicht in diese Größe und Ausstattung in Neu bekommen...
Daher ist der Beitrag - contra Gebrauchtkauf - als Hinweis sinnvoll, in der Praxis aber aufgrund dem Verhältniss der Anforderungen vs Budget nicht zu realisieren...

Thomas

silverdawn am 11 Feb 2015 09:10:20

brainless hat geschrieben:
Mancher kauft lieber einen jungen Gebrauchten, weil dort schon alle "Wehwehchen" im Zuge der Sachmängelhaftung durch den Verkäufer behoben wurden.




Ich finde es ist aber auch ein Unterschied, ob ich einen jungen Gebrauchten, oder einen 12 Jahre alten Hobel, auch wenn es ein Concode ist, kaufe ! :?

Harald

garagenspanner am 11 Feb 2015 09:15:22

moin , die Entscheidung , ob Du gleich in die Vollen gehen willst , oder erst einmal mit geringem
Risiko einen guten Gebrauchten nehmen willst , triffst DU ganz alleine.

gut gebraucht wäre so Einer : --> Link

in die vollen wäre so Einer :

--> Link

im Preissegment dazwischen tummeln sich z.B . Eura-Mobil Terrestra A570 HS (winterfest, um 60Tsd neu) , Dethleffs Esprit Comfort A 6820 Alpa (winterfest , knapp 77 TSD)

Um die Begutachtung durch Besuch von Hausmessen / Ausstellungen kommst Du nicht herum. Viel Erfolg beim umschauen


Jan

Gast am 11 Feb 2015 09:17:49

Ein 12 Jahre altes Fahrzeug für 54.000 muss neu rund 180.000 gekostet haben. Solch ein Haufen Technik, da ist doch klar, dass nach 12 Jahren permanent Probleme auftauchen.

Ich meine, dass die TE für 80.000 sich ein 2 bis 3 Jahre junges Fahrzeug mit einem Neupreis von gut 110.000 kaufen sollte.

Meine Empfehlung, Alf

TomAnne am 11 Feb 2015 09:29:34

Hallo Doro,

auch wir sind noch in der Findungsphase und uns stellen sich dieselben Fragen wie Dir. Bis zum eigenen Mobil sind es bei uns allerdings noch ein paar Jahre. Dieses Jahr weren wir wieder mieten.
Wenn es eein gebrauchter sein soll würde ich Dir empfehlen, mal in den einswchlägigen Angebotsportalen den Concorfde Credo anzuschauen. Den gibt es unter anderem als Alkovenmobil und für Dein Budget sollte hier was vernünftiges zu finden sien.
Was Neufahrzeuge in der Größe anbelangt so habe ich auf der CMT eher zufällig den Eura Mobil TA770EB entdeckt. Wie ich finde ein sehr schönes Fahrzeug in der von Dir angegebenen Preisspanne. Lohnt auf jeden Fall einen zweiten Blick.
Aber die Entscheidung on Neu- oder Gebrauchtwagen wirst Du wohl selber treffen müssen.

aus Schwaben
Thomas

silverdawn am 11 Feb 2015 09:52:00

brainless hat geschrieben:
Allerdings sollten zusätzlich 1.000 bis 1500 € für hygienische Renovierungen (neue Matratzen, WC Fresh-up) und 5.000,- € für unvorhergesehene Reparaturen oder zusätzliche Einbauten (Solaranlage, Wechselrichter, etc. etc.) leistbar sein.

Volker



Finde ich einen wichtigen Punkt bei Gebrauchten, den Volker hier anspricht.

Eine Vollausstattung ist verführerisch aber fast immer genau so alt wie das Wohnmobil und es sind häufig Noname Produkte von Ebay etc. verbaut.

Erwische ich günstig eine Standardausstattung, so kann ich das gewünschte NEU nachrüsten und habe dadurch wenigstens eine Teilgarantie.

Harald

buccaneer am 11 Feb 2015 10:33:51

der Vorschlag mit dem Lastenheft ist prima
... bei der Budgetermittlung würde ich eine Reserve von 10-15% für Reparaturen (Gebrauchtfahrzeug) oder höhere Inspektionskosten bzw. Ausstattung (Neufahrzeug) berücksichtigen
(wenn das Geöd nicht benötigt wird, sind die folgenden Reisen umso entspannter)

gtom am 11 Feb 2015 10:41:48

KudlWackerl hat geschrieben:Ein 12 Jahre altes Fahrzeug für 54.000 muss neu rund 180.000 gekostet haben. Solch ein Haufen Technik, da ist doch klar, dass nach 12 Jahren permanent Probleme auftauchen.
Ich meine, dass die TE für 80.000 sich ein 2 bis 3 Jahre junges Fahrzeug mit einem Neupreis von gut 110.000 kaufen sollte.
Meine Empfehlung, Alf


Es besteht aber auch ein Unterschied ob ich für 180k€ eine Concorde oder Phoenix kaufe oder ein Fahrzeug für 110k€ Neupreis...
Man könnte auch für 80k irgendein neues Fahrzeug finden oder sogar für 50k €....

normalerweise ist das Verhältniss von Preis, Alter, Größe und Ausstattung nahezu proportional...

D.h. die gesamte Bandbreite zwischen Uralt,Groß,Luxuriös und Neu,Klein und einfach Ausgestattet die ins Budget passt wäre zu verantworten...
Das muss aber jeder für sich Persönlich ausmachen...


gruß Thomas

Nachtrag:

Das Lastenheft zeigt auch ganz schnell wo man beim Mindestalter im Endeffekt landet... Hat man nämlich im Lastenheft 8m, Integriert, 200L Firschwasser, Alde Heizung, Queensbett usw... drinstehen, ist man reisefertig bei 5t, benötigt Anhänglast, will ein großen Fahrgestell (Iveco, Benz) Luftfederung etc und hat auch sonst entsprechende Ansprüche dann wirds mit 80k€ neu nahezu unmöglich was passendes zu finden...

thomas56 am 11 Feb 2015 11:00:45

Moin,

so ein Phoenix für 80.000 wird bummelig 10 Jahre alt sein. Fahre seit 2002 solche alten Kisten im Alter von 7-10 Jahren und ausser 1x vergammelter Kabelstecker erinnere ich keine grössere Rep.. Matratzen und Klodeckel wurden auch für jedes Fahrzeug neu besorgt.

Lancelot am 11 Feb 2015 11:06:13

thomas56 hat geschrieben: .. Matratzen und Klodeckel wurden auch für jedes Fahrzeug neu besorgt.


... und für die Einsparung an Invest und Wertverlust p.a. lassen sich gaaaaanz viele "Matratzen und Klodeckel" nagelneu besorgen .. :ja:

rkopka am 11 Feb 2015 12:30:42

brainless hat geschrieben:Allerdings sollten zusätzlich 1.000 bis 1500 € für hygienische Renovierungen (neue Matratzen, WC Fresh-up)

Das Freshup, wenn überhaupt nötig, ist doch nur knapp über €100 !? Außerdem wird eine neue auch nicht viel sauberer sein, als wenn man mit starken Putzmitteln über die alte geht ? WCs in Gasthäusern...

Bei der Matratze ist es mir egal, solange keine sichtbaren Spuren(Tiere...) da sind. Selbst wenn, kostet eine neue nicht solche Unsummen, außer man will eine genau angepaßte mit Super Liegekomfort. Aber die Ausgaben hätte man auch bei einem neuen Womo, das auch fast nie die gewünschten Matratzen hat.

und 5.000,- € für unvorhergesehene Reparaturen oder zusätzliche Einbauten (Solaranlage, Wechselrichter, etc. etc.) leistbar sein.

Unvorhergesehnes ja, aber das andere weiß man doch vorher, bzw. kann sich die Teile anschauen, die verbaut sind. Ist also kalkulierbar.

RK

Doromaus am 11 Feb 2015 15:07:59

Hallo Ihr Lieben,...erst einmal ganz lieben Dank für Eure Informationen. Es wird sicherlich noch einige Zeit dauern, bis ich ^zuschlage^. Aber mit Eurer Erfahrung und kompetenten Ratschlägen fühlen ich mich bei meiner Suche nicht ganz so allein gelassen. Toll, daß es dieses Forum gibt! Liebe Doro

Doromaus am 12 Feb 2015 11:50:55

Einen wunderschönen guten Morgen.
Was könnt Ihr mir zu jährlichen Unterhaltskosten eines Wohnmobils mittlerer Größe sagen. Zum Beispiel,... ca.7,5m lang,4,5 t schwer, Alter ca.3-5 Jahre... Vollkasko, Steuer, Gaspr. Dichtheitspr. usw. Da ich ja davon träume, die Welt zu entdecken, (ich fang in Deutschland an), ist natürlich der Benzinverbrauch interessant. Hoffe, auf viele Antworten. Liebe und schon mal im Voraus vielen Dank. Doro

brainless am 12 Feb 2015 12:05:13

Bei angenommenen 10.000 km Fahrleistung jährlich, wirst Du bei dem genannten Fahrzeug mit etwa 400 bis 500 € monatlichen Kosten rechnen müssen.
Darin enthalten sind keine Kosten für die Unterbringung des Mobils (z.B. Hallenmiete) und auch nicht die Abschreibung.
Treibstoffkosten, Versicherungsbeiträge, anteilige Beträge für HU/AU + Gasprüfung + Dichtheitsprüfung, Reifenverschleiß, Inspektionskosten und jährlich 1.000 € für "Unvorhergesehenes" sind enthalten.
Dieser letzte Posten kann, ganz nach individueller Risikobereitschaft auf- oder abgestockt werden. 8)
Weitere Kosten für erhöhten Komfort, ausführliche Investitionen für die Technik und ähnliches, wurden von mir nicht berücksichtigt.

Gute Fahrt,


Volker ;-)

Julia10 am 12 Feb 2015 12:14:43

Hi Doro,

wenn man 80000 Euronen für ein Fahrzeug übrig hat, macht es doch Sinn, sich nach einem "Neuen" umzuschauen und die jährlichen Kosten dürften dann doch auch kein Problem sein.

Übrigens, die meisten Wohnmobile brauchen Diesel, kein Benzin.

Julia

buccaneer am 12 Feb 2015 12:15:20

hier wurde schon relativ detailiert in die Tiefe der laufenden Kosten abgetaucht --> Link

trecke am 12 Feb 2015 12:16:47

Hallo,

dazu schau einmal hier nach:

Lfd. Kosten eines neuen Womo über längeren Zeitraum
--> Link

Diese Frage interessierte mich auch vor einiger Zeit.



Jürgen

garagenspanner am 12 Feb 2015 12:22:00

auch dieser Thread bewegt sich rapide fort von einer Kaufberatung, hin zu
technischen Details , welche in "WOHNMOBIL TECHNIK" sinnvoller aufgehoben sind.



Jan

Doromaus am 12 Feb 2015 13:09:32

Julia, danke für den Dieseltip. Jan, sorry, die Frage nach den laufenden Kosten, war nur so ein ^Zwischengedanke^. Priorität hat für mich die Frage,... was soll es denn nun für ein WOMO werden. Die angesparten 80 000,- bedeuten... 17 Jahre sparen, war keine einfache Zeit, deshalb möchte ich beim Kauf keinen mega Kapitalfehler begehen. Bin also auf viele Tips und Ratschläge angewiesen. Doro

gtom am 12 Feb 2015 14:03:14

Hmmmm...

Nüchtern betrachtet käme dann aber das 80k Mobil auch nicht in Frage...

Wenn ihr in 204 Monaten 80k angespart habt dann habt ihr (ohne Zinsen zu berücksichtigen) 390€/Monat fürs Womo zur Verfügung...
D.h. alles was über diesem Betrag an Invest getätigt wird kann nicht mehr erwitschaftet werden und mindert das Kapital...
(von einem künftigen Lottogewinn,Erbschaft oder einer massiven Gehaltserhöhung mal abgesehen)

Wenn Euch 400€ im Monat zur Verfügung stehen würde ich darüber nachdenken in die +/- 40k€ Gebrauchtklasse der größeren WoMos einzusteigen...
Da bekommt man Fahrzeuge die nicht viel Älter als Euer Wunschmobil sind, technisch gut gewartet und bei denen der Unterhalt und die Investition überschaubar sind.

Vor allem passen dann die 400€/Monat, zudem sich die Technik in 5 bis 10 Jahren kaum ändert... Es ist also nicht so dass ein ganz neues Fahrzeug eine wesentlich modernere Technik an Bord hat oder der Spritverbrauch des alten Fahrzeuges exorbitant höher wäre... Selbst bei 5 Liter/100km Unterschied macht das bei 10tsd km /Jahr nur 600€ aus...

Thomas

Julia10 am 12 Feb 2015 14:05:22

Hallo Doro, wenn Du schon so lange sparst, wird es Zeit, Deinen Traum real werden zu lassen. Worauf wartest Du noch :?: :?:

Wenn ich mal rechne, das Du 17 Jahre gespart hast sind das pro Jahr etwa 4800 Euro die Dir nach Kauf des Womos zur Verfügung stehen. Davon kannst Du locker den Unterhalt und die eine oder andere Reise finanzieren.

Julia

buccaneer am 12 Feb 2015 14:11:29

:?: wenn ich in 17 Jahren 80.000 Öcken anspare heißt das im Umkehrschluß ... mehr als 400 € mtl. kann ich nicht für ein Womo aufwenden?

wer kann mir diesen Zusammenhang erklären? ich steh im Moment auf dem Schlauch

mercurius46 am 12 Feb 2015 14:13:54

Hallo Doro,

die Branche geht heute davon aus, dass Kauf und Unterhalt eines Wohn- oder Reisemobils (je nach Mobil) zwischen EUR 1,- und EUR 2,- pro gefahrenem Kilometer kosten. Gehen wir davon aus, dass Du/hr (wie die meisten in diesem Forum) in etwa 10.000 km/Jahr abspulen werdet, dann kannst Du zwischen EUR 10.000 und EUR 20.000 pro Jahr ansetzen. Du kannst natürlich die Wiederbeschaffungskosten aussetzen, wenn Du sagst: Wir kaufen uns später kein Womo mehr...

Trotzdem: Ein bisschen "Luft" braucht Ihr schon...

gtom am 12 Feb 2015 14:17:13

buccaneer hat geschrieben::?: wenn ich in 17 Jahren 80.000 Öcken anspare heißt das im Umkehrschluß ... mehr als 400 € mtl. kann ich nicht für ein Womo aufwenden?
wer kann mir diesen Zusammenhang erklären? ich steh im Moment auf dem Schlauch


Klar, kannste Dir ein Womo für 80k€ leisten... Sogar bar bezahlen...

ABER

Nach 17Jahren Nutzung ist der Investwert +/- 0,00€ d.h. die 400€/Monat die ich vorher gespart habe gehen nun vollständig für das WoMo drauf...

D.h. wenn der Investor in 4 Jahren ein neueres Fahrzeug kaufen will und nicht weitere 400€/Monat auf die Seite gelegt hat fehlt ein nicht unerheblicher Betrag für das neue Fahrzeug...

Thomas

Edit: Grob überschlage sollte man für Fahrzeuge ca. 1% / Monat zur Verfügung haben... D.h. für ein 80.000€ Fahrzeug sollte man 800€/Monat übrig haben um es sich leisten zu können... Mit "leisten" meine ich hier "ohne das Vermögen zu belasten..."

buccaneer am 12 Feb 2015 14:28:39

Thomas rechnen kann ich auch :)
... dein Ansatz ist richtig, wenn: ich in den letzten 17 Jahren meinen maximale Sparkraft angelegt habe, wenn ich in den letzten 17 Jahren keine Sparkraftzuwächse hatte, wenn ich keine veränderte lebensituation hatte, wenn , wenn wenn :wink:

für mich war nicht klar, dass Doro mtl. 400 € aufgewendet hat
... wünsche der TE eine entspannte Womozeit und herrliche Reisen

gtom am 12 Feb 2015 14:35:43

buccaneer hat geschrieben:Thomas rechnen kann ich auch :)
... dein Ansatz ist richtig, wenn: ich in den letzten 17 Jahren meinen maximale Sparkraft angelegt habe, wenn ich in den letzten 17 Jahren keine Sparkraftzuwächse hatte, wenn ich keine veränderte lebensituation hatte, wenn , wenn wenn :wink:


Du hast schon recht... jeder muss das für sich selbst entscheiden...

Grundlegend kommt es aber mit 1% des Wertes hin... Wer also jeden Monat 1000€ übrig hat kann sich nen 100tsd€ Porsche damit leisten, wer nur 100€/Monat übrig hat sollte sich mit nem Fiat500 begnügen...

Das soll keine Wertung sein, sondern nur ein Anhaltspunkt wie man Invest zu Kosten überschlagen kann...

Wer will kann auch sein Haus verkaufen, davon einen Phönix Liner bauen lassen und nach 10 Jahren in Miete ziehen... geht alles wenn man will...

Thomas

bambiball am 12 Feb 2015 15:20:20

Wenn ich 80.000 € hätte wäre dieses Womo mein Favorit.
Erfüllt alle deine Kriterien.
Allerdings ist es aus der Vermietung. Das ist nicht jedermanns Sache.
Wir haben uns in der letzten Zeit so einige Mobile aus der Vermietung angeschaut und die waren alle Top.
Bisschen Luft hättest du auch noch für ein Fresh Up.
--> Link

Doromaus am 12 Feb 2015 15:35:26

Hallo, ich finde Eure Gedanken und Meinungen hinsichtlich meiner Frage nach den Unterhaltskosten recht aufschlussreich.Danke! Noch etwas zu Eurer Info... Ich möchte von meinem angesparten Guthaben max.80 000,- für Das WOMO ausgeben. Das bedeutet nicht, das ich dann bedingt durch die monatlichen Kosten für das Fahrzeug auf dem Zahnfleisch krieche.Sorry, vielleicht habe ich mich am Anfang nicht richtig ausgedrückt. Doro

Doromaus am 12 Feb 2015 15:42:30

Hallo Claudia,der Frankia ist ein tolles Fahrzeug, könnte mir gefallen, mal schaun.

gtom am 12 Feb 2015 15:43:59

Hallo Doromaus...

dann hab ich den Satz

Zitat "Die angesparten 80 000,- bedeuten... 17 Jahre sparen, war keine einfache Zeit, deshalb möchte ich beim Kauf keinen mega Kapitalfehler begehen."

wohl falsch verstanden... Sorry...

Haltet Euch an die 1%/Monat das sollte passen...

Thomas

brainless am 12 Feb 2015 16:23:04

Die 1 % Regel mag man sich passend hinstricken - immer passen wird sie natürlich nicht.
Wenn ich, analog zu deinen Beispielen mit Porsche und Fiat 500, mir ein gebrauchtes Auto für 3.000,- € anschaffe, müßte ich doch mit 30,- / Monat auskommen.
Bezahlst Du mir dann die Differenz?



Volker ;-)

garagenspanner am 12 Feb 2015 19:00:39

Thema verfehlt lautet meine Diagnose.
Diskussionen um Mögliche Abschreibungen bitte im richtigen
Bereich führen ( sonstiges...)

:thema:


Jan

Heidet am 23 Feb 2015 00:07:52

So, da bin ich wieder!
Weiter geht die Geschichte! Aufbaubatterien sind in Ordnung!! Lediglich das Anzeigegerät hatte mit dem ganzen Chaos die Orientierung verloren.
Neu programmiert und schon habe ich wieder 290 AH ! Wenn doch alles so einfach wäre!

Um es kurz zu machen.
1. Wir haben einen gebrauchten Concorde erworben, weil kein mir bekanntes Neufahrzeug auch nur annähernd die Aufbauqualität besitzt wie eben dieses Fahrzeug.
2. Alle besichtigten Neufahrzeuge sind mir (203cm) zu niedrig. Die super Duschen sind so niedrig, dass ich noch nicht mal reinkomme! Dafür soll ich 200teuro auf den Tisch legen ? Im Leben nicht!

Fazit: ein Gebrauchter mit Gewährleistung! Die bisherigen Rep.-Kosten liegen bei ca. 10teuro. Hat der Händler anstandslos übernommen! Insofern kann ich im Moment nur sagen, alles gut geworden (hoffe ich!)

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Ich will auch raus ...Dethleffs A 7870-2 Esprit
Warum haben Transits weniger Kilometer?
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt