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Weinsberg - Cara Home 700 DG


mantishrimp am 17 Feb 2015 21:42:06

Hersteller: Weinsberg
Modellbezeichnung: Cara Home 700 DG
Modelljahr: 2015

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=764rfxsDoLc[/youtube]

Fahrzeugdaten:

Motorleistung115 PS
Hubraum2,0 l
MotorartDiesel
AntriebFront
AufbauartAlkoven
Länge743 cm
Breite230 cm
Höhe315 cm
Leergewicht2710 kg
Zuladung610 kg
Tankinhalt Kraftstoff60 Liter
Tankinhalt Frischwasser122 Liter
Schlafplätze6
Sitzplätze mit Gurt6
Grundpreis45.990,- €

Basisfahrzeug:

Auch beim Weinsberg Cara Home 700 DG kommt wieder einmal der Fiat Ducato als Basisfahrzeug zum Einsatz. In der Basisversion verfügt er über 115 PS aus einem 2,0 l Dieselmotor, dieser dürfte allerdings für das recht hohe Fahrzeug etwas schwach sein. Eine Empfehlung ist der 2,3 l Motor mit 130 PS, zum einen ist der Aufpreis von 1510,- € akzeptabel und der Motor garantiert ein zügiges vorankommen.
Ob aber ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 to für ein fast 7,5 m langes Familienmobil ausreicht muss der zukünftige Eigner entscheiden und sollte bei Zweifeln lieber die Auflastung auf 3,85 to wählen. Mit dem Heavy Fahrgestell und einem zulässigen Gesamtgewicht von 4 to ist man natürlich am besten bedient aber leider fehlen auch 2990,- € auf dem Konto
Weinsberg bietet verschiedene Pakete für den Ducato an, aus diesen oder mit einzelnen Optionen der Aufpreisliste lässt sich ein komfortables Basisfahrzeug erstellen.

Aufbau:

Der Weinsberg kommt mit einem serienmäßigen GFK Dach aber ansonsten recht klassischer Aufbautechnik daher, als Isolierung dient EPS im Holzständerfachwerk. Ansonsten ist der Aufbau recht schlicht gehalten aber einwandfrei verarbeitet, nur der einteilige Leuchtenträger am Heck wird bei einem Rempler hohe Kosten verursachen.
Vorgehängte Fenster und diverse Hekis sorgen für einen hellen Innenraum, Zugang zur Heckgarage bietet die Garagentür auf der rechten Seite. Eine zweite kostet leider Aufpreis aber ist absolut zu empfehlen um die große Heckgarage sinnvoll nutzen zu können, dabei ist aufgrund des langen Hecküberhangs auf die zulässige Achslast zu achten.
Sichtbare und ungeschütze Kabel der in der Trennwand verbauten Regler und Schalter müssen aber selbst in der Heckgarage eines Einstiegsmodells nicht sein, eine einfache Abdeckung oder ein Kabelkanal würde für geringe Kosten Abhilfe schaffen.
Der Gaskasten ist nur über die Heckgarage zugänglich und bietet Platz für zwei 11 kg Flaschen.




Raumaufteilung:

Der Cara Home 700 DG ist ein klassischer Familienalkoven mit bis zu 6 Gurt und Schlafplätzen. Im Alkoven bietet er mit seiner 199 x 140 cm großen Liegefläche ausreichend Platz für zwei Personen und ein Seitenfenster sowie eine kleine Dachhaube.
An der Dinette finden bis zu vier Personen bequem Platz, wo die 2 weiteren Personen sitzen sollen bleibt allerdings ein Rätsel. Die Viererdinette kann durch absenken des Tisches auch zu einem 184 x 98 cm großen Bett umgebaut werden.
Im Anschluss findet man das Bad, es verfügt über ein Schiebewaschbecken um den vorhandenen Platz effektiv zu nutzen, der Spiegelschrank und die offenen Regale bieten Platz für die Baduntensilien.
Über dem Heckbett befinden sich leider nur an der Heckwand Oberschränke, an den Seiten gibt es nur Regalböden die kaum sinnvoll zu nutzen sind. Für Kleidung steht dann noch der große Kleiderscharnk auf der Beifahrerseite vor dem Heckbett und die Oberschränke an der Dinette zu Verfügung.
Neben dem Einstieg steht die Küche, ein 3-Flamm-Kocher mit Glasabdeckung und ein großes Spülbecken lassen durch ihre Anordnung noch Platz für ausreichend Arbeitsfläche.
In den Unterschränken finden sämtliche Vorräte Platz da der Kühlschrank nach rechts in einen Hochschrank ausgelagert wurde, dieser bietet in der Serienausstattung mit kleinem Kühlschrank noch weiteren Stauraum oben und unten.

Sonstiges:

Weinsberg bietet mit dem Cara Home 700 DG für Familien einen günstigen Einstieg in die Welt der Wohnmobile, er bietet viel Platz für die Passagiere und deren Gepäck.
Er ist solide verarbeitet, kleine Schwächen gibt es hier und dort aber diese lassen sich mit wenig Aufwand behebn und man hat ein tolles Reisemobil.

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KasselHobbit am 14 Jul 2020 09:19:33

Hallo,

Weiss jemand ob der 700 DG (Bj: 2017) einen Doppelboden hat? Irgendwo mein ich das mal gelesen zu haben, aber der Händler wo ich war meinte, Nein, kein Doppelboden.
Vielleicht nur ein Funktions-doppelboden zur Isolierung der Leitungen? Wäre ja schon mal was...
Bisher hatte ich mir die 100kg Mehr-Gewicht im Vergleich zu Sunlight, Carado und Co damit erklärt...
Danke!

Gruß
Mario

duca250 am 14 Jul 2020 11:14:21

Moinsen,
meiner Meinung nach hat der 700 DG einen Doppelboden. Er hat fast die gleiche Servicebox wie die Knaus Sun TI, welche bekanntlich alle einen Doppelboden verbaut haben. Gleiches gilt für den Zugang der Wassertanks, welcher nicht von unten oder die Servicebox erfolgt sondern im Fahrzeuginnern über eine Klappe im Fußboden. Darüber hinaus ist die Eingangsstufe innen verhältnismäßig hoch, was ebenfalls für einen Doppelboden spricht. Es gibt ein Video auf Youtube, da ist das alles super zu sehen. Komisch ist in der Tat, dass weder Weinsberg auf seiner Homepage noch der P/M-Testbericht auch nur eine Silbe über den Doppelboden verliert... Oder habe ich was überlesen? :roll:

Indizien für den Doppelboden:

Frischwasserzulauf von der Außenwand zum Frischwassertank unter dem Wohnraum-Fußboden


Zugang zu den Wassertanks im Wohnraum


Servicebox (fast baugleich mit Sun-Baureihe)


Hohe Trittstufe innen


Grüße
der Duc

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claudius22 am 29 Jan 2022 15:58:43

Wie jeder Weinsberg/Knaus Alkoven hat auch dieser eine eingebaute Sollbruchstelle: Wasser auf dem Dach, wenn das Womo gerade steht aber auch, wenn es vorne tiefer steht. Schön auf dem ersten Bild sind die Wasserläufe an der Seite zu erkennen. Anstatt das Dach mit 5-8 Prozent Gefälle nach hinten zu bauen, damit das Wasser weglaufen kann, wird seit Jahren am Gefälle des Daches nichts geändert. Am Knick des Alkovens wird früher oder später Wasser in den Innenraum dringen, denn dort steht das Wasser bei Regen knapp 2cm hoch auf dem Dach. Befindet sich an dieser Stelle ein Dachausschnitt und ist das entsprechende Fenster nicht genausens abgedichtet, wird es auch dort zu einem Wassereinbruch kommen. Bei meinem 18 Monate alten Cara Home 550 befindet sich im Innenraum ganau am Knick des Alkovens die 230V Verteilung für die Küche. Ich werde also irgendwann den Wassereinbruch durch einen herausfliegeden FI Schalter angezeigt bekommen. Quasi eine Leckanzeige, deutsche Ingenieurskunst eben.

Ein zweiter Kritikpunkt
ist die stümperhafte Verlegung der Kabel am Unterboden. Wildeste Verlegung durch den Spritzwasserbereich der Hinterräder, ungekürzte Kabel in Schlaufen verlegt und einfach an den Unterboden getackert. Nacharbeit bei einem 60.000 Euro Wohnmobil dringend angeraten. Während der Basistransporter, in meinem Fall ein Peugeot, gut untenrum lackiert ist, wurden Radläufe hinten komplett eingespart. Das Spritzwasser wird also den gesamten Unterboden wild duschen. Steinschläge, defekte Stellen sind vorprogrammiert.

Der dritte Kritikpunkt betrifft die Programmierung der Reifendruckkontrolle auf 5,5bar. Die montierten Reifen sind bei 1750kg pro Achse mit 3,5 bar gut versorgt. Dies ist aus entsprechenden Tabellen der Reifenhersteller entnehmbar. Warum schreibt Knaus/Tabbert solch einen gefährlichen Luftdruck vor? Als ich mein frischgekauftes Wohnmobil 250km nach Hause überführte, sprangen die Reifen derart über die Autobahn, dass ich mich nicht traute mehr als 100km/h zu fahren. Mittlerweile pfeife ich auf die meckernde Reifendruckanzeige, habe aber dafür ein sehr gutes Abrollverhalten.

Ein vierter Kritikpunkt ist das Sechsgangschaltgetriebe des Peugeot Boxers. Es schaltet sich gut, es passt nur nicht zum Auto. Der sechste Gang ist nutzlos und viel zu lang übersetzt. Offensichtlich setzt Knaus/Tabbart einfach Alkovenaufbauten auf die gleiche Basis wie die windschnittigeren flacheren Aufbauten. Mit meinen 140Ps 2,2lBlueHDI Motor ist bei 130km/h im fünften Gang das Ende der Geschwindigkeit erreicht, den sechsten Gang kann ich bei Rückenwind oder bergab nutzen.

Pünktlich 16 Monate nach Ausieferung an den Erstbesitzer meldete sich der Boxer und verlangte nach 7000km einen Ölwechsel. Einprogrammiert sind jedoch 50.000km oder zwei Jahre. Knaus/Tabbert schafft es also nicht einmal die Basistransporter bei Auslieferung zu nullen. Die Zeit beginnt ab Lieferung Peugeot an Knaus/Tabbert zu laufen. Auch für die Peugeot Werkstatt beginnt die Gewährleistung ab dem Tag der Auslieferung an Knaus/Tabbert. Im Falle eines Defektes darf man sich mit seinem Händler herumschlagen, der in meinem Fall 500km weit weg ist, am Basisfahrzeug aber sowieso nicht schrauben kann.

Der fünfte und letzter Kritikpunkt betrifft den Aufbruchschutz der Peugeot/Fiat/Citroen Basis. Nachdem nun seit bestimmt zehn Jahren bekannt ist, wie leicht sich diese Transporter mit einem Schraubendreher unterhalb des Fahrertürschlosses aufhebeln lassen (die Zentralverriegelung wird einfach ausgelöst), werden diese Transporter immer noch so ausgeliefert. Jeder Besitzer darf also eine kleine Stechschutzplatte selber einbauen oder muss sie einbauen lassen oder darf sich irgenswann darüber ärgern, wenn Dinge aus dem Wohnmobil fehlen. Ein solches Blech dütfte die Produktionskosten um rund zwei Euro nach oben treiben, wenn es gleich beim Zusammenschrauben der Fahrertür eingebaut würde.

Bis auf diese Kritikpunkte ist der Weinsberg - Cara Home bis jetzt ein einziger Quell der Freude ... ähm Vorfreude. Nachdem all diese Kritikpunkte bearbeitet wurden, freue ich mich auf den Sommer und die unentlichen Weiten Skandinaviens.

claudius22 am 26 Sep 2022 09:45:55

Die Weinsberg Modelle habe keinen Doppelboden. Unter dem Fahrzeug ist nur noch extrem viel Platz, der Tank- und Abwassertank ist isoliert aber von unten ist die Schale frei sichtbar. Die Heizung ist ausreichend aber sehr langsam. Im Alkoven ist zwar ein Heizschlauch verlegt, es kommt aber kein Lufthauch an. Die Heizung geht vor allem im Wasserbetrieb oft wegen thermischer Probleme in den Notaus. Es wird einfach zu warm unter der Sitzgruppe und die Wärme kommt nicht schnell genug ins Wasser oder eben in den Inenraum.

zippo31 am 15 Aug 2023 19:22:53

Also ich selbst besitze keinen 700 DG, allerdings einen X-Cursion. Einer meiner besten Kumpels hat jedoch einen 700 DG und mich hat der Cara Home 700 DG schon beeindruckt. Finde er trifft ganz gut die Schnittstelle zwischen Funktionalität, Komfort und Design, soweit ich das beurteilen kann. Was aber nur ab und an mal mit dabei.

Insgesamt fand ich ihn räumlich echt großzügig und verfügt über so ziemlich alle notwendigen Funktionen um anständig zu campen. Die Probleme mit dem Wasser oder der Heizung kann ich jetzt nicht bestätigen, da Ichs noch nicht mitbekommen habe bei meinem Kumpel.

flo1979 am 15 Feb 2024 21:20:24

Wir haben (nach positiver Mieterfahrung letzten Sommer) nun eine Woche unseren eigenen Cara Home 650 DG, also den etwas kleineren Nachfolger des 700 DG und können den positiven Gesamteindruck nur bestätigen. Die gesamte Verarbeitungsqualität ist wirklich sehr solide. Er liegt Liste etwa 100kg unter dem Sunlight A70, was wohl der sogenannten Superlight-Technik geschuldet ist. Mit 3,5t immer noch sportlich, aber es passt für uns (nachgewogen) mit gewohnt schmalem Gepäck.

Ergänzend zum 700 DG hat er nun eine Tisch- und Sitzbankverbreiterung, die gute 20cm bringt. Sofern das Wetter also für drinnen spricht, reicht die Dinette tatsächlich mit 4 schmaleren Kindern wie unseren. Oder eine Seite verlängern und Hocker auf Kopf.

Offene Kabel sind mir in der Garage nicht aufgefallen. Die ist dafür jetzt schmaler und die zwei Gasflaschen stehen hinter einer eigenen Klappe nebeneinander ebenfalls unter dem Doppelbett. Der mittlere Teil dahinter ist sehr sinnvoll als geschlossener Schrank vom Innenraum erreichbar und der Teil auf der linken Fahrzeugseite ist teils als kleines Regal für Hammer, Kabel etc. ausgelegt und der andere Teil als großzügige vom Bad erreichbare Fächer. Dank der Position der Gasflaschen gibt es in keinem Schrank irgendwelche Einschränkungen durch Radkästen oder ähnliches.

Ebenfalls klasse finde ich die Dank Unterflurtank und Tauchpumpe lautlose Wasserversorgung. Mit der serienmäßigen Combi 6 hatten wir beim Ancampen um die 5 Grad keinerlei Probleme.

Alles in allem so Kleinigkeiten, die man erst zu schätzen lernt, wenn man mal einen Forster gleichen Grundrisses gemietet hatte :)

Der 160 PS 2,2l Peugeot ist übrigens ein Traum. Bei einer angemessenen Reisegeschwindigkeit von 105 laut Tacho liegt der um die 2000/min. und bei normalen AB-Steigungen bleibt einfach der 6. Gang drin. Beim Überholen auch schonmal kurzfristig 130 im 6. gefahren und da war noch eine Menge Luft nach oben.

Der Wehrmutstropfen bleibt das Holz im Aufbau. Aber auch ein holzfreier Aufbau wird sicher nicht schöner, wenn er undicht ist. Die 10 Jahre Dichtigkeitsgarantie sind erstmal eine ordentlich Zusage. Unser Weinsberg-Händler vor Ort nimmt 165€ für die Prüfung, da ist aber die Ausbesserung des Unterbodenschutzes bereits mit drin.

flo1979 am 15 Feb 2024 21:55:41

Achso, nochwas vergessen: Es kommt nicht oft vor, dass eine Matratze meiner Frau nicht zu weich und mir nicht zu hart ist. Aber genau das trifft zumindest auf das Heckbett zu. Wir schlafen beide super darauf.

Mich wundert insgesamt, wie selten man die im Vergleich zu den Sunlights oder den vielen Triganos sieht. Die zweirädrigen Cara One und Cara Two sind dagegen ja mittlerweile der Goldstandard im unteren Preissegment.

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