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:D .. hab meine Kanone nu eingepackt - ich fahr jetzt auf ein Konzert :D
Hast Du den gelesen und auch verstanden? Du legst Wert auf die Bezeichnung „Gewässergefährdend“. Unter Punkt 12.4 steht Wassergefährdungsklasse 1 (Selbsteinstufung): schwach wassergefährdend. Da hast Du Schon mal falsch zitiert. Eine Frage. Habt ihr eine Spülmaschine und spült das Geschirr mit Spültabs? Somat WGK 2 wassergefährdendes Produkt. Wascht ihr eure Wäsche mit Waschpulver? Persil WGK 2 wassergefährdendes Produkt Was hat Schmierseife? Schmierseife WGK 1 schwach wassergefährdent Micropur hat die gleiche wassergefährdente Einstufung wie Schmierseife. Danach weist Micropur, das Silberprodukt, keine höhere Wassergefährdung auf als Schmierseife. Scout
Die Aussage ist falsch! Ich versuche es zu erklären, es ist vielleicht etwas kompliziert. Manche Silbermittel enthalten Silberchlorid, deshalb nehme ich dies als Beispiel. Von Silberchlorid lösen sich in einem Liter Wasser 1,88 mg. Im Wasser befinden sich dann 1,88 mg Silberionen. Mehr Silberionen können nicht enthalten sein, selbst wenn man ein Pfund Silberchlorid ins Wasser gibt werden in 100 Jahren immer nur 1,88 mg/Silberionen im Wasser sein. In das Trinkwasser wird natürlich nur soviel gegeben wie die Trinkwasserverordnung erlaubt. Bei den nächsten Beispielen handelt es sich um metallisches Silber. Es gilt als unlöslich im Wasser, von ihm sind keine Werte zur Löslichkeit bekannt. Hier kann ich keine Zahlen nennen. Silber ist zwar unlöslich in Wasser, gibt man Silber ins Wasser gehen aber immer einige Silberionen ins Wasser. Es sind sehr sehr wenige. Es können auch immer nur eine bestimmte Menge Silberionen ins Wasser gehen. Ab einer bestimmten Konzentration ist Schluss. Wenn man in den vollen Tank metallisches Silber gibt, Silberkugel oder Silbernetz von Aquatec (im folgenden Silberblech), gehen eine bestimmte Menge Silberionen ins Wasser. Wenn eine bestimmte Konzentration erreicht wurde, geht kein Silber mehr ins Wasser. Verbraucht man Wasser und füllt zum Tankinhalt neues Wasser hinzu, nimmt die Konzentration der Silberionen ab. Das Silberblech gibt nun wieder Silberionen ins Wasser ab bis die alte Konzentration wieder erreicht wird. Ist die Konzentration erreicht geschieht nichts mehr. Es werden immer nur so viele Silberionen abgegeben wie das Wasser aufnehmen kann. Bei Micropur ist der Vorgang fast gleich. Hier wird ein Pulver in das Wasser gegeben. Es ist ein Natriumsilberchloridkomplex. Im Wasser entsteht dabei kolloidales Silber. Kolloidales Silber ist feines metallisches Silber, unzählig viele kleine Silberbleche. Diese Teilchen sind so klein, dass man sie mit bloßem Auge nicht sehen kann, sie setzten sich auch nicht am Boden ab, sondern schweben im Wasser. Nach einiger Zeit sind sie gleichmäßig im Tank verteilt. Von diesen winzigen Silberteilchen geht auch nur die gleiche Menge Silberionen ins Wasser wie beim großen Silberblech. Bis dahin gibt es zwischen Silberblech und Micropur funktionell keinen Unterschied. Wenn man Wasser verbraucht entnimmt man mit dem Wasser immer Silberionen weil die im Wasser gelöst sind. Das Silberblech bleibt im Wasser liegen. Bei Micropur entnimmt man ebenfalls Silberionen und zusätzlich die kleinen Silberteilchen, weil diese im Wasser schweben. Füllt man Wasser auf muss Micropur nachdosiert werden, beim Silberblech geschieht dies automatisch. Dadurch verbraucht man bei Micropur mehr Silber. Wir trinken oder essen mehr Silber als bei Silberblech. Bei Micropur sind die Silberionen schneller im Wasser verteilt, weil die Silberteilchen im gesamten Wasser schweben. Beim Silberblech müssen die Silberionen erst am Silber ins Wasser gehen und werden dann verteilt, was länger dauert. Beim Silberblech dauert es daher länger bis eine desinfizierende Wirkung erreicht wird. Bewegt man das Fahrzeug geht es schneller. Mit einem Silberblech im Wasser kann man nicht überdosieren. Es gehen immer nur so viele Silberionen ins Wasser, wie das Wasser aufnehmen kann. Scout Tach auch, Wir benutzen auch das WM Aquatec weil es eine einfache unkomplizierte Angelegenheit ist. Es wird jährlich ein Neues Promo Abo abgeschlossen und als Prämie das WM Aquatec. Damit ist die Zeitung umsonst ob sie nun gut ist oder nicht ist dann egal :wink: danke, scout, für die umfangreichen und äußerst informativen infos!!! :gut: ich, für meinen teil, kann damit eine menge anfangen!!! Ich kann mich millstone nur anschließen. Herzlichen Dank für die Info und einen schönen Sonntag!!!! Richy
Genau wie bei uns :ja: Hallo Zusammen, das hat ja eine heftige, aber aufschlussreiche Diskussion ausgelöst. Ich werde "Konsumwasser" kaufen und das "Tankwasser" zum Spülen, WC usw. verwenden. Ich würde aber noch gerne das System reinigen und durchspülen. Welcher Zusatz ist denn dafür am besten geeignet? Heinz
Hallo, auch wenn viele Leser hier einfache Lösungen von selbsternannten Experten bevorzugen, will ich trotzdem nochmal kurz antworten: Chlordioxid
Dito :bindafür:
Und auch hier wird es wieder hundert verschiedene Meinungen geben, wie die Treads allein vom letzten Jahr zeigen --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link
HAllo Scout, danke für Deine verständliche Beschreibung. Nur Eines ist mir nicht klar: Du schreibst beim Silberblech: "Es werden immer nur so viele Silberionen abgegeben wie das Wasser aufnehmen kann". Du schreibst bei Mocropur: "Von diesen winzigen Silberteilchen geht auch nur die gleiche Menge Silberionen ins Wasser wie beim großen Silberblech. Bis dahin gibt es zwischen Silberblech und Micropur funktionell keinen Unterschied". Dann beschreibst Du als wesentlichen Unterschied, dass man das Pulver nach dem erneuten Auffüllen des Tankes entsprechend nachdosieren muß. Das ist mir alles klar, nur wie kommst Du zu dieser Aussage: "Wir trinken oder essen mehr Silber als bei Silberblech"?? Wenn bei beiden Verfahren die Silberabgabe nach einer bestimmten Sättigung aufhört, müßte die im Wasser gelöste Menge doch gleich sein! :gruebel:
Die gelöste Menge an Silberionen ist gleich. Das ungelöste Silber oder Silberpartikel sind nicht gleich. Bei der Silberkugel und WM Aquatec ist das metallische Silber fest mit dem Gewebe oder dem Kugelmaterial verbunden. Das metallische Silber eben nur an dieser Stelle vorhanden. Beim Micropur sind es viele kleine Silberpartikel die im gesamten Wasser verteilt sind. Bei Micropur befinden sich in jedem Tropfen Wasser gelöste Silberionen und ungelöste Silberpartikel. Bei Kugel, Aquatec befinden in den Tropfen nur gelöste Silberionen und keine Silberpartikel. Die ungelösten Silberpartikel hängen fest am Gewebe oder an der Kugel. Deshalb trinken oder essen wir bei Micropur mehr Silber als bei Silberblech". Einen hinkenden Vergleich. Ich mache mir einen steifen Grog, heißes Wasser mit Rum und Zucker. In einem Falle gebe ich den Zucker als Kandiszucker in großen Brocken dazu, rühre um und trinke sofort den durch die Brocken gesüßten Grog. Die Brocken bleiben am Boden liegen, die nehme ich nicht mit auf. Im zweiten Falle gebe ich normalen Rohzucker hinzu und rühre um. Dadurch, dass der Zucker feiner ist wird er gleichmäßiger im Grog verteilt. Wenn ich nun sofort trinke, nehme ich auch einen Teil ungelösten Zucker auf. Ich weiß jetzt nicht ob ich es verständlich formuliert habe. Scout Hallo Scout, verständlich formuliert. Danke und schönen Sonntag.
Es gibt viele Zusätze die sich eignen. Man kann das System für 0,1 €uro oder 23 €uro desinfizieren. Den Mikroorganismen wird auf alle Fälle der Garaus gemacht. Hier ein Preisvergleich. Die Basis für diesen Vergleich ist eine Kontaktzeit von ca. 10 Stunden. ..........Desinfektionsmittel..................................Preise..................Dosierung.......Kosten für 100 l Tank Schwimmbeckenmittel Aktivsauerstoff.....................15 €/kg..................1 Tab/100 l.......0,1 €/100 l (1 Tab) Schwimmbeckenmittel Schnell Chlorgranulat..............10 €/kg.................1 Tab/100 l.......0,1 €/100 l (1 Tab) Wasserstoffperoxid...........................................17 €/kg 100%..........15 g/100 l.........0,25 €/100 l Chlorbleichlauge.( DanKlorix).................................1,5 €/kg................0,25 l/100 l.......0,38 €/100 l Chlordioxid..(Easy Des)........................................................................................1 €/100 l TankRein/KeimEx.(Mittel der Campingfirmen).............55 €/kg..............100 g/100 l........5,5 €/100 l Chlordioxid......................................................14 €/250 ml..........250 ml/120l.......11 €/100 l Herlisil S6.......................................................11,5 €/kg..............2 l/100 l.............23 €/100 l Zu Chlordioxid gibt es 2 Preisangaben. Die Kosten für Chlordioxid (Dilixin, DK Dox) beziehen sich auf ein Produkt, das im Campinghandel angeboten wird. Das wird in kleinen Gebinden angeboten. Die Kosten für Chlordioxid (Easy Des) beziehen sich auf ein Produkt das nicht im Campinghandel angeboten wird. Man muss allerdings zwei Gebinde von je 2,5 l für ca. 50 € kaufen. Das reicht dann auch für die nächsten 30 Jahre. Kleinere Gebinde gibt es nicht. Es wurde verschiedentlich der Geschmack von Chlor angesprochen. Die Desinfektionsmittel sind lassen sich sehr leicht ausspülen. Man muss nur richtig spülen. Ein Beispiel. Man gibt in einen Tank mit 100 l Wasser 1 l Danklorix. Nehmen wir mal an, dass nach einer Desinfektion und Entleerung im Tank 1 Liter Restflüssigkeit zurückbleiben. Der Tank wird anschließend mit einer bestimmten Menge Wasser befüllt und gespült. Der Inhalt wird dann abgelassen und anschließend mit der gleichen Menge Wasser erneut befüllt und gespült. Das wird mehrmals wiederholt. Bei jedem Spülgang müssen auch die Wände und Leitungen gespült werden. Spülwassermenge 25 und 50 l Wasser. Wie viel Chlor aus DanKlorix bleibt nach jedem Spülgang zurück? Spülung………....….50 Liter…........……25 Liter 1. Spülgang…………7,5 mg/l..............15 mg/l 2. Spülgang…………0,15 mg/l.............0,6 mg/l 3. Spülgang…………0,003 mg/l..........0,024 mg/l Die Geschmacksgrenze von Chlor liegt bei 0,5 mg/l Chlor. Unterhalb dieser Konzentration riecht und schmeckt man kein Chlor mehr. Nach dreimaligem Spülen und Wiederauffüllen schmeckt und riecht das Wasser nicht mehr nach Chlor. Scout Umfangreiche Infos gibt es in dem Artikel --> Link Anwendungsempfehlung für die Behälterdesinfektion. Seite 3 Desinfektionsmittel Seite 7 Kostenvergleich der verschiedenen Mittel Seite 6 Spülen von Tanks und Leitungen Seite 15 Hallo Scout, danke, das hilft mir weiter. Auch danke für alle anderen Antworten und Anregungen. Heinz
Wer die von Horst ("Ganzalleinunterhalter") genannten Links liest, wird auch den einen oder anderen Beitrag finden, in dem ich mich immer mal wieder als Verfechter von "Herlisil S6" zur Tank- und Leitungsentkeimung geoutet habe. Es ist auch heute noch für mich das Mittel der Wahl, wenn einem die 3-4 nötigen Spülvorgänge bei Verwendung von Chlor zu viel sind. Rein von den Kosten betrachtet, kann man sich "Scout´s" Argumenten allerdings nur schwer verschließen. Selbst bei 4 Spülgängen mit jeweils 100 Liter (in meinem Fall das Fassungsvermögen des Frischwassertanks) fallen Kosten incl. Abwassergebühr von 1,50 Euro an. Dazu die Ausgabe für das Danchlorix, von sagen wir mal rund einem Euro fünfzig. Mit 3,00 Euro liegt man immer noch deutlich unter den Kosten von Herlisil mit ca. 20 Euro für eine Reinigung. Ich für mein Teil bin immer bereit dazu zu lernen..... :wink: Roman Hallo Roman, die 4x 100l Wasser zum Spülen brauchst Du nicht mal. Ich lasse nach der Desinfektion das Wasser aus, öffne die Ablassventile und spüle mit dem Wasserschlauch über die oberen Revisionsöffnungen den Tank gründlich aus. Danach Ablassventile zumachen und Frischwasser einlassen, bis die Pumpe Wasser ansaugt um die Leitungen zu spülen. Nach einige Minuten Leitungsspülen zur Sicherheit Frischwasser noch einmal komplett ablassen (Leitungen und Tank) und Vorgang 1x wiederholen. Dann ist alles paletti.
Hallo Kurt, würde ich auch so machen, wenn, ja wenn ich bei unserem Rondo so ohne weiteres an den Tank heran käme. Das sind so kleine Zugeständnisse, die man bei der Kompaktheit eines Kawa´s machen muss. Ich müsste im Grunde genommen das Bett zerlegen um an die Öffnung zu kommen. Geht zwar, aber das machst Du nicht freiwillig ein- oder zweimal im Jahr..... :wink: Aber sicher hast Du recht, dass man auch mit weniger Wasser auskommt, wenn man die Kiste anschließend etwas bewegt. Aber selbst mit Vollfüllung sind die Kosten ja überschaubar.... Roman so, die saison steht kurz bevor, und es gilt, im tank und in den rohren alles sauber und keimfrei zu bekommen ( warum beschleicht mich langsam der gedanke, das wir " zu keimfrei " werden wollen?! )..nundenn.. also auf der cu-messe in essen für knapp unter 100 euronen ( ! ) entkalker, und keimfrei und den silberschwamm gekauft, und es am we bearbeitend eingefüllt.. was mich nun am meisten störte: der verkäufer und auch die verpackung versicherten mir zuversichtlich und vertrauenswürdig, das kein nachspülen des tanks erforderlich wäre.. kaum lese ich die innenliegende gebrauchsanweisung, wird abschliessend mitgeteilt: NUR zweimal den tank durchspülen, und schon sind sie fertig..ppuuhhhh.. " nur " zweimal 120 liter schleppen, und schon ist alles ok... :ertrink: :angry:
Hallo, so ist das halt in den (Werbe)Verkaufsgesprächen. Alternative zum Wasserschleppen wäre vielleicht auch mit dem Womo zur nächsten Wasserzapfstelle mit Schlauchanschluß zu fahren. Durch das Geschüttel bei der Fahrt werden auch die Desinfektionsmittelreste besser aus dem (teilgefüllten) Tank gespült. Oder dann beim nächsten mal gleich ein Desinfektionsmittel nehmen, daß auch für die Dauerdesinfektion zugelassen ist und nicht so streng riecht. Da machen ein paar Restbestände nichts aus. Hallo Zusammen, paar Tage nicht online und schon zwei Seiten News :) - Danke für viele Infos - da hab ich einiges neues Gelernt. Ob man jetzt Silber mag oder nicht - richtig dosiert macht es Wasser haltbar, auch wenn die desinfizierende Wirkung von Chlor nicht erreicht wird. Es wird also wohl "Geschmackssache" sein was man verwendet ( und ob überhaupt regelmäßig ) und kommt auf die korrekte Dosierung an. Interessieren würde mich jetzt aber wie es mit diesen Silberkugeln,... - also den Mitteln die Dauerhaft in den Tank gelegt werden ist. Es wurde ja ( ich glaube von Scout ) geschrieben das eine Sättigung mit Silberionen bei 1,88mG / L erreicht ist. Also mehr als das doppelte des zulässigen Höchstwertes von 0,8mG die nach der Behandlung aus dem Wasserhahn kommen dürfen. Was passiert wenn ich im Tank so eine Silberkugel habe und das Wasser dann drei oder vier Tage darin steht. Ist dann oder wie schnell wird so eine Überdosierung erreicht??? Eine anderer Vergleich zum Thema Gewässergefährdung von der Vorseite "hinkt" ein wenig. Natürlich ist Persil, Seife,.. genau so oder etwas mehr Gewässergefährdend als SIlberionen - aber mal so als Frage: Trinkt jemand von euch die Waschlauge ??? Auch ist es selbst für sehr einfache Kläranlagen ohne weiteres möglich diese Tenside aus dem Wasser zu entfernen. Das geschieht großteils biologisch durch Mikroorganismen. Genau die werden allerdings durch Silberionen abgetötet was dann gerade in einfacheren Kläranlagen zu Störungen bzw. auch der Einleitung von Silberionen und nur noch unzureichend geklärtem Wasser in die Flüsse führen kann.
Hallo, kleine Korrektur, da sich da wohl ein Tippfehler eingeschlichen hat. Die zulässige Höchstkonzentration nach der UBA-Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gemäß § 11 der Trinkwasserverordnung beträgt 0,08 mg/l Silber. Der angegebene Sättigungswert liegt also um das 23,5-fache höher. Uuups - stimmt. Danke für die Korrektur!!!
Wir als Wasserversorger verwenden ebenfalls Desinfektionsmittel auf Wasserstoffperoxisbasis (Herisil) wenn neu verlegte Trinkwasserleitungen desinfiziert werden müssen. Dieses Verfahren hat sich bewährt und ist zudem ökologisch, da Wasserstoffperoxid in Wasser und Sauerstoff zerfällt. Die Desinfektionswirkung ist ebenfalls sehr gut und steht den Chlorprodukten in nichts nach!
Hallo, Mittel auf Wasserstoffperoxidbasis werden hier bei den Wasserversorgern im Rohrleitungsbau auch gerne und erfolgreich verwendet. Speziell auch, weil man bei dieser Variante wenig umweltrelevante Probleme hat, die großen Desinfektionswassermengen zu entsorgen. Chlordixid z.B. wäre diesbezüglich in diesen Dimensionen viel problematischer. Dafür hat Chlordioxid den Vorteil, daß es in gewissem Maße Biofilme aufbrechen kann, die man eher in Womos antrifft als in neuverlegten Wasserleitungen. Nein,.. ich verkaufe kein Chlordioxid.
Das kann Wasserstoffperoxid bzw. Herlisil ebenfalls. Zitat aus den "Besonderen Eigenschaften", nachzulesen auf der Herlisil Webiste: "...Eine Wiederverkeimung der Anlagen wird durch eine nachhaltige Biofilmablösung wirkungsvoll verhindert...." Bleibt als Vorteil bei Chlor nur der Preis. Aber der ist duchaus ein Argument. Roman
Hallo, war mir tatsächlich so nicht bekannt, da diese Eigenschaft bei den mir bekannten Einsatzfällen eigentlich auch keine Rolle spielt. Da ich die Firma Herlisil als seriösen Hersteller kenne, gehe ich davon aus, daß diese Angabe auf deren Website richtig ist. Obwohl die Aussage, daß durch die Biofilmablösung eine Wiederverkeimung verhindert wird, nur sehr bedingt stimmt. Wenn ich verkeimtes Wasser nachtanke, habe ich zuerst mal lebende Keime im System, wenn ich nicht nochmal erneut ein Desinfektionsmittel zugebe. Eigentlich benutze ich das Chlordioxid persönlich auch nicht zur ein- oder zweimaligen Jährlichen Anlagendesinfektion, sondern zur Dauerdesinfektion. In geringeren Konzentrationen ist es dafür auch gut geeignet. Dadurch gibt es in meinem Womo bisher auch keinen nachweisbaren Biofilm und ich konnte mir deshalb den Aufwand der jährlichen Anlagendesinfektion mit Beseitigung der hochkonzentrierten Desinfektionslösung sparen.
Wasserstoffperoxid alleine kann es nicht. Damit Wasserstoffperoxid es kann, wird ihm ein Katalysator zugesetzt. Wasserstoffperoxid + Katalysator (Silber) = Herlisil Scout
Die Löslichkeit oder Sättigung gilt für Silberchlorid nicht für Silberionen So habe ich es auch geschrieben.
Um diese Sättigungskonzentrationen zu erreichen muss ungelöster Bodensatz des Salzes (Silberchlorid) vorhanden sein. Die Konzentration der Silberionen kann unterschiedlich sein. Beispiele Ein schwerlösliches Salz. Löslichkeit Silberchlorid 1,88 mg/l ergeben 1,88 mg/l Silberionen. Ein leichtlösliches Salz. Löslichkeit Silbernitrat 2160000 mg/l ergeben 2160000 mg/l Silberionen. Ein unlösliches Salz. Löslichkeit Silberjodid 0,003 mg/l ergeben 0,003 mg/l Silberionen. Die Sättigungskonzentration der Silberionen hängt von der Art des Silbersalzes ab. Silber und Chlorid. Silber und Nitrat. Silber und Jod. Nie alleine vom Silber oder dessen Partner. Das Metall Silber ist wasserunlöslich. Von Silber findet man keine Angaben zur Löslichkeit. Die Bildung von Silberionen dürfte aber in dem Bereich wie unlösliche Silbersalze (Silberjodid) liegen. Die Firma Dr. Keddo schreibt, dass bei der Silberkugel 0,006 mg/l Silber vorhanden sind. Beschreibungen von Firmen betrachte ich immer skeptisch. Diese Angabe kann man nicht ohne weiteres anzweifeln, denn die Konzentration von 0,006 mg/l lässt sich leicht analytisch überprüfen und diese Konzentration entspricht der Größenordnung von unlöslichen Silbersalzen.
Generell bestimmt die Konzentration, ob ein Stoff toxisch wirkt oder nicht. Auch gut abbaubare Desinfektionsmittel wirken toxisch auf die Bakterien bei hoher Konzentration, oder eben nicht bei niedriger Konzentration. Das gleiche gilt auch für biologisch nicht oder schwer abbaubare Substanzen. Wenn Zucker in großen Mengen in die Kläranlage käme, würde es auch toxisch wirken. Das, mit dem Silber in der Kläranlage hört sich katastrophal an ist aber schon übertrieben. Es wird nie soviel Silber in eine Kläranlage kommen, dass die Biologie gestört würde. Dafür ist Silber viel zu teuer und das was wir über gesilberte Socken, Unterhemden oder Tankentleerung abgeben könnten ist viel zu wenig. Wo gibt es im privaten Bereich sonst noch Silber das ins Abwasser gelangen könnte? Höchstens, wenn man das Silberbesteck putzt. Im Putzmittelschrank zuhause enthält fast jedes Reinigungsprodukt Desinfektionsmittel. So ziemlich jede Hautcreme enthält Desinfektionsmittel. Vermutlich geben wir dadurch in einer Woche mehr Desinfektionsmittel ins Abwasser ab als Silber während unseres ganzen Lebens. Die Biologie einer Kläranlage stört das nicht. Außerdem verbleiben Silberpartikel im Klärschlamm und gelangen nicht mit dem Wasser in den Vorfluter. Scout
Man weiß es also nicht genau.
Selbst wenn man die Angabe nicht anzweifelt, stellt sich doch die Frage, ob diese extrem geringen Konzentrationen überhaupt eine nennenswerte Desinfektionswirkung entfalten können. Die Fa. Dr. Keddo verweist bei ihrem Internetauftritt darauf, daß eine Fa. EUROFINS Umwelt West GmbH chemische und bakteriologische Untersuchungen durchgeführt hat. Die Ergebnisse bzw. einen Link zu dem Untersuchungsbericht habe ich jedoch bei Dr. Keddo nicht gefunden. Da kann sich ja jeder selbst seine Gedanken machen. ät Scout Ich muss hier doch noch ein paar Sachen richtig stellen: Wenn ich 1,88 mg/l Silberchlorid habe, bekomme ich nicht 1,88 mg/ Silberionen. Ich muss hier die Molmassen mit einberechnen und bekomme dann 1,1 mg/l Ag-Ionen heraus. Wenn ich metallisches Silber in eine Lösung lege gehen kontinuierlich durch chemische Prozesse Silberionen in Lösung. Die "desinfizierende" Wirkung ist also unabhängig ob es metallisch vorliegt oder nicht. Es sind immer die Silberionen die die Keimrreduzierende Wirkung haben. In Micropur ist kein metallisches Silber enthalten bzw wird auch nicht gebildet. Hier liegt das silber in ionischer Form vor. Und eines sollte man nicht vergessen Silber hat keine desinfizierende Wirkung sondern hemmt hemmt das Bakterienwachstum. Zudem warnen Umweltschützer immer mehr vor dem teilweise sinnlosen Gebrauch von Silberversetzten Produkten (z.B. Silber in Sportsachen!). Die Gefahr dass die Bakterien in Kläranlagen durch Silberprodukte geschädigt werden können und es somit zu Problemen in den Kläranlagen kommen kann ist gegeben.
Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe tatsächlich in Mol gedacht aber mit Gramm gerechnet. Nach einer neuerlichen Berechnung werden aus den 1,88 mg/l Silberchlorid 1,41 mg/l , Silberjodid 0,001mg/l und Silbernitrat 1372 g/l. Die alten Nassrasierer haben ihre Schnittwunden an Backe und Kinn mit einem Stift aus Silbernitrat desinfiziert und die Blutung zum Stillstand gebracht. Dies hat höllisch gebrannt, den Stift nannte man auch Höllensteinstift. .
Verschiedene Micropur Forte Produkte enthalten Natriumsilberchloridkomplex. --> Link Certisil Combina enthält Natriumsilberchloridkomplex. --> Link Ein Produkt von Yachticon, Aqua Clean, enthält Natriumsilberchloridkomplex. --> Link Viele der festen oder pulverigen Silberprodukte enthalten den Natriumsilberchloridkomplex. Flüssige können es nicht enthalten. Kommt diese Substanz (Natriumsilberchloridkomplex) ins Wasser zerfällt sie in Natriumchlorid und kolloidales Silber. Kolloidales Silber ist metallisches Silber, hat zwar nur eine Größe von einigen Micrometern, aber ist metallisch.
Weiter oben wurden einige Veröffentlichungen, auch wissenschaftliche, verlinkt, die zeigen, dass deine Aussage falsch ist. Du wiederholst diese Behauptung schon fast gebetsmühlenartig, hast aber noch nie einen Nachweis deiner Aussage erbracht. Folglich muss man deine Aussage als deine persönliche Meinung betrachten, die der wissenschaftlichen Erkenntnis widerspricht. Die Wohnmobilisten die Silbersalze verwenden sind an einem keimfreien Trinkwasser interessiert. Egal ob die Wirkung als bakterizid oder hemmend bezeichnet wird. Die Wirkung ist das Ausschlaggebende. Bevor die Diskussion um dieses Thema vollends zu einer Posse wird, sollte man sie beenden. Scout Hallo, ich bin auch der Meinung, daß man das Thema hiermit beenden sollte. Die Meinungen sind soweit ausgetauscht. Ich für meinen Teil habe das gesagt, was man aus wasserversorgungstechnischer Sicht in dieser Angelegenheit sagen muß. Nun können sich ja die Leser des Themas ein eigenes Bild machen und entscheiden, ob sie Maßnahmen zur Trinkwasserhygiene im Womo betreiben und wenn ja, mit welchen Methoden. Die hohe Beteiligung finde ich erfreulich. Das zeigt, daß mittlerweile immer mehr Womo-Nutzer erkannt haben, daß man im Womo nicht die gleichen günstigen Randbedingungen bei der Wasserversorgung hat, wie man sie von Zuhause gewohnt ist. Und letztlich, daß es doch sinnvoll ist, sich diesbezüglich ein paar Gedanken zu machen. Hallo Scout, von Desinfektion spricht man bei einer Keimreduktion in einem bestimmten Testverfahren mit bestimmten Prüfkörpern um einen Faktor von mindestens 10?5, das heißt, dass von ursprünglich 1.000.000 vermehrungsfähigen Keimen (sogenannten koloniebildende Einheiten (KbE)) nicht mehr als 10 überleben. In der Liste der zugelassenen Aufbereitungsstoffe für Trinkwasser im Umweltbundesamt wird Silber und Silberchlorid als Konservierungsmittel bezeichnet. Konservierung bedeutet: Erhaltung des Zustandes, Desinfektion bedeutet aber Reduktion der Keime. Das bedeutet letztendlich wenn ich ein Wasser mit Silber versetze was bereits Keime enthält wird sich die Keimzahl nur wenig verändern. Desinfiziere ich aber das Wasser werden die Keime abgetötet. Diesen Unterschied sollte man meine ich schon genau bezeichnen sonst kommen Diskusssionen wie diese auf. Für den einen oder anderen mag das nebensächlich sein. Für mich ist es das nicht, schon von berufswegen her! :) Jetzt vertragen wir uns wieder und sind wieder lieb zueinander! :ja: Sonnige ! Hallo Jungs, Es gibt übrigens auch eine speziellen Silberthread, dahin passt eure wichtige Diskussion vielleicht besser? Also wenn ich das richtig verstanden habe: Trinkwasserssystem regelmäßig reinigen und desinfizieren, dann mit geeignetem Mittel die Neuverkeimung verhindern? Dazu dürfte auch entleeren gehören? Ich frag ja bloß, Alf Hallo Alf, ja, genau wie von dir beschrieben kann man das machen. Man kann dann zusätzlich noch darauf achten, daß man an der Zapfstelle zuerst immer eine gewisse Wassermenge (mindestens Schlauchinhalt) ablaufen lässt, bevor man den Tank füllt. Wenn der an der Zapfstelle vorhandene Schlauch keinen guten Eindruck macht, bzw. schon gleich unten auf dem Boden (Abwasserablaufbereich?) liegt, benutze ich ihn trotz meiner Permanentdesinfektion nicht, sondern benutze meinen eigenen. Das ist auch ein sogenannter "lebensmittelechter" Schlauch, der nicht so zur Biofilombildung neigt. Die gibt es mittlerweile sogar in gutsortierten Baumärkten zu annehmbaren Preisen. Ansonsten schadet es auch nichts, wenn bei Zapfstellen, bei denen man kein gutes Gefühl hat, vor dem Betanken eine kleine Geruchs- und Geschmacksprobe macht und auf diesbezüglich aufälliges Wasser vezichtet. Hört sich jetzt zwar vielleicht Alles etwas aufwändig an, ist aber eigentlich eine Sache von wenigen Sekunden. Man kann dann relativ sicher sein, von wasserbedingten gesundheitlichen Problemen (meistens Durchfall) im Urlaub veschont zu bleiben. Ich möchte zu dem Beitrag von Wohnmobilbenutzer noch sagen - wenn sich die Teilnemher über ein Thema austauschen möchten, sollte es nicht beendet werden, nur weil ein User dieser Meinug ist. Es ist doch jedem freigestellt, Beiträge zu lesen oder zu kemmentieren. Also keine Beschränkungen. Ich finde alle Beiträge zu diesem Thema interessant und sage danke für die rege Beteiligung. Herzlicher Heinz Um beim Silber mal zu bleiben: Es gibt einmal das Pad von WM und eins von Dr. Keddo. Letzteres soll 2 Jahre halten. Wie sind eure Erfahrungen bzw. Tipps? Ich muss mir wieder eins kaufen. |
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