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Faltbares Solarmodul im Inneren hinter der Windschutzscheibe


afischer am 05 Mai 2015 10:35:47

Hi an alle,

ich habe ein kleines Reisemobil (Mercedes Marco Polo von 2007). Dieser hat eine Batterei für den Motor und eine für die restlichen Verbraucher (Aufstelldach, Wasserpumpe, Kühlschrank, Beleuchtung).

Ich spiele mit dem Gedanken die Batterie für die Verbraucher (Gelbatterie ca. 80 Ah) mittels einem faltbaren oder klappbaren Solarpanel hinter der Windschutzscheibe zu laden mehr Unabhängigkeit von der externen Stromversorgung zu werden. Fest installierte Solarmodule auf dem Dach möchte ich nicht (Installation und Höhe - zur Zeit 1,97 Meter und damit Tiefgaragentauglich). Deshalb möchte ich ein faltbares Modul haben welches bei bedarf im Inneren auf das Armaturenbrett gelegt werden kann und bei nicht Gebrauch (nachts oder in beim WoMo-Winterschlaf in der Garage) verstaut wird.

1. Hat jemand Erfahrung mit faltbaren Solarmodulen?

2.Es gibt viele für Smartphone und Laptop, viele bieten auch 12 Volt Spannung oder mehr bei 12 bis 20 Watt. Ist die Anschaffung bei dieser Leistung herausgeschmissenes Geld oder bringt das etwas für die Batterie?

3. Wie könnte ich das Solarmodul einfach ans Bordnetz anschließen um die Batterie zu laden? Die Buchse des Zigarettenanzünders im Armaturenbrett wird bei abgestellter Zündung abgeschaltet. Ich würde einfach die Buchse im Wohnbereich verwenden. Diese funktioniert auch bei ausgeschalteter Zündung. Kommt bei einer Einspeisung von Strom die Bordelektronik durcheinander?

4. Muss ich bei dieser kleinen Leistung von mac ca. 20 Watt einen Laderegler verwenden, auch wenn ich das Solarmodul nur anschließe wenn ich auch Campe. Ich vermute, dass mein Energieverbrauch wesentlich höher ist wie die Leistung die das Modul tagsüber sammeln kann und somit eine Überladung ausgeschlossen werden kann? Stimmt das?

5. Welche Spannung benötige ich am Modul. Oft mals wird 12 Volt angegeben, nur reicht diese Spannung oder benötige ich unter Last (Ladevorgang) 14,7 Volt wie mein Display es bei angeschlossenem WoMo an 220 Volt Stromversorgung anzeigt?

Viele Fragen die mich quälen. Für Eure Antworten schon mal vielen Dank im Voraus und immer gute Fahrt.

Andreas

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

abenn am 05 Mai 2015 10:45:14

Hallo,
ich denke solche Mini-Soalrpanels und dann noch auf dem Armaturenbrett sidn wirklich sinnlos.
Lies dich mal hier ein:
--> Link
Ist denke ich eine gute Idee aufklebbare Module zu nehmen wenn die Höhe ein Problem ist.


Alf

rolfblock am 05 Mai 2015 11:47:07

ein 20 Wp Modul hinter der Windschutzscheibe kannst du problemlos ohne Regler betreiben, wenn du im Womo auch wohnst.
Die Ausbeute an Energie dürfte bei 4 bis 5 Ah/Tag und schönem Wetter liegen. Ob das den Aufwand und das Gewicht lohnt, musst du entscheiden. Ich würde mir mal flache Module anschauen. Hast ja noch 3 cm Luft nach oben.

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AndreasS am 05 Mai 2015 12:49:27

High,
ich habe mal zum Spaß so einen "Solarkoffer" bei ebay gekauft, einen Regler brauchst Du da bestimmt nicht, der hat zwar schon mehr Leistung als diese kleinen Handylader aber Du darfst die Leistung auch nicht mit einem fetten festen Modul vergleichen.
Was ist denn mit Klebemodulen aus dünner Folie? Sieht man doch auch häufiger...

gespeert am 05 Mai 2015 14:21:08

Mach mal ne Aufstellung deiner Verbraucher.
Erzeuge eine Energiebilanz.
Dann wird Dir einiges klar.

Mit einer Kerze ein Fußballstadium auszuleuchten ist vergleichbar

Gehe mal auf gute Solarseiten (Photovoltaikphorum, Oeko-Energie Hp von T. Oberholz) und informiere Dich umfassend.

Eine gut geplante Anlage auf dem Dach in Verbindung mit LIYFE-Akkus macht mehr Sinn.

afischer am 05 Mai 2015 15:23:40

Danke für Eure Hinweise.

Habe gerade ein nettes Gespräch mit einem Anbieter von Solarartikeln gehabt. Er gab mir Angaben zu einem 20 W Modul. Hier kamen Ladezeiten von ca. 45 Sonnenstunden heraus. Dies deckt sich ja ein wenig mit dem Vergleich der Kerze und dem Stadion. Wenn ich allerdings bedenke, dass meine Batterie so ca. 2 bis 3 Tage hält würde das im Umkehrschluss bedeuten, dass ich ca 30 % länger mit einer Batterieladung auskomme bevor diese wieder an den Netzstecker muss. Er hat mir jedoch zu einem 60Wp halbflexiblem Solarmodul geraten.

Folgende Überlegung habe ich für dieses auf den Werten des 20W Modul hochgerechnet:

- Anschaffung eines halbflexiblen Solarmoduls mit 60Wp mit Regler auf Ladespannung. Modul soll sehr robust sein so dass es ohne Schutz zwischen den Möblen oder unter dem Bett verstaut werden kann. Maße ca. 68 x 54 x 0,5 cm. Kosten komplett ca. 200 Euro.
- Betrieb hinter der Windschutzscheibe -> Leistung nur noch 30 W.
- Batterie hat eine Größe von ca. 75Ah, benötigt laut Angaben ca. 900Wh zum laden. Da diese nicht tiefentleert wird stehen nur ca 1/2 der Kapazität der Batterie zur Verfügung, also benötige ich von "leer" zu "voll" nur ca. 450Wh. Bei 3O W sind das ca. 15 Sonnenstunden. Bei 5 bis 7 Sonnenstunden pro Tag also 2 bis 3 Tage Ladezeit.

Meine Batterie hällt ca. 2 bis 3 Tage ohne externe Stromversorgung (Kühlschrank bis +7 Grand, Beleuchtung und ein wenig Standheizung wenn es zu kalt wird). Dies bedeutet, dass ich mit so einem Modul hinter der Windschutzscheibe meinen Ladezustand der Batterie fast vollständig erhalten könnte und dieses Modul im Freien aufgestellt mir sogar noch zusätzlich Energie liefert.

Könnte das passen? Wenn das annähern richtig ist dann würde ich mir diese Modul mit Regler und Verkabelung zulegen und eine passende Fläche als Lagerfläche suchen (z.B. unter dem Lattenrost im oberen Bett, wenn es kein Druck abbekommt oder zwischen der Möbelzeile und Bett oder unter dem Bett mit Laschen befestigt) und bei Bedarf hinter der Windschutzscheibe oder außen befestigen.

Viele

Andreas

afischer am 05 Mai 2015 15:32:47

Ach ja, zu den Vorschlägen des Aufklebens.

Habe mir das auch schon überlegt. Jedoch macht mir die Kabeldurchführung und die dauerhafte Abdichtung sorgen, grade auch bei einem Aufstelldach und der Bewegung der Verkabelung und vor allem auch der Aufstellrichtung des Busses. Diese wird dann von der Sonne vorgegeben auch wenn ich anders stehen möchte. Gut, wenn das Modul hinter der Windschutzscheibe liegt ist die Verstellmöglichkeit zur Sonne auch nicht besonders groß. Wenn ich es außen am Bus anbringen würde, z.B. mittels Kederleiste die ich an die vorhandenen Ösen montiere und einem kleinen aufklappbaren Drahtgestell dann könnte ich sämtliche Himmels- bzw. Sonnenrichtungen abgreifen und die Stellrichtung des WoMos wäre egal. Die Verkabelung würde ich durch die Gummisicke der Tür oder an der Türunterseite ins Innere führen.

Gast am 05 Mai 2015 15:38:36

Ich finde deine Vorgehensweise und Argumentation ehrlich gesagt fast schon kindisch.

Du setzt also voraus, dass Du mit der Windschutzscheibe immer nach Süden parkst? Und willst regelmäßig das Modul rauskramen und im Auto montieren/verdrahten? Inklusive zustellen der Aussicht? Sprich mal mit deiner Lebensgefährtin darüber, Frauen haben manchmal recht sinnvolle Ansichten über Dinge des Alltags.

Kauf doch einfach ein semiflexibles Modul von 100 Watt (wegen weniger rentiert sich doch der Aufwand gar nicht), klebe es auf dein Dach und gut ist. Die Anschlussdose trägt ca. 18 mm auf, je nach Hersteller. Einen kleinen Regler mit Duo-Ausgang dazu und vergiss für alle Zeit die Gedanken über Strom und Startfähigkeit.

Übrigens: rechne von den 100 Watt peak vielleicht 30 Watt durchschnittlich tagsüber, das sind also rund 30 Ah am Tag. Das passt!

Liebe , Alf

afischer am 05 Mai 2015 17:09:23

Hallo Alf,

recht vielen Dank für die Zurechtweisung meiner kindischen Vorgehensweise und Auffassung.

Viele

Andreas

Gast am 05 Mai 2015 17:11:47

Gerne Andreas. :)

War aber nicht böse gemeint. Mir fällt nichts besseres ein.

Liebe , Alf

AndreasS am 05 Mai 2015 22:38:02

Hallo Andreas,
ich muss Alf zustimmen.
Bei Solarkram passt tatsächlich der Satz "Viel hilft viel".
Wenn Du auf dem Dach Platz hast und die Dachstützen das packen, bau Dir vielleicht sogar ein starres Modul darauf.
Musst Du halt auf die Höhe achten und was niedriges nehmen. Oder vielleicht den Rahmen kürzer sägen...
Bei der Größe und Deinem geringen Verbrauch spielt die optimale Ausrichtung auch nicht sooo eine große Rolle.
Viel Erfolg :D

afischer am 06 Mai 2015 06:38:30

Ja, ich vermute Ihr habt recht und ich komme um eine feste Montage nicht herum. Wo liegt der Vor- und Nachteil eines flexiblen verklebten Moduls und eine starren Moduls (abgesehen von der Höhe)?

Pooh335 am 06 Mai 2015 07:11:21

Laut Messeberater haben die verklebten Module bei viel Wärme ein Abwärmeproblem wegen fehlender Unterlüftung.
Aber diese Aussage wurde mir hier schon widerlegt :D
Insofern nimmt man einfach das was bei einem selbst passt. Du wirst schon einen Weg rein finden. Bei deinem Vorhaben hinter der Windschutzscheibe geht einfach zuviel verloren, weil die Windschuzscheibe zuviel filtert. Und noch dazu musst du schauen immer vorne in der prallen Sonne zu stehen. Nimmst die auf dem Dach bekommt man mehr rein. Nicht nur wegen der Größe. 1. ist es bequemer und bei einem fest verbauten System ist der WAF (Woman acceptance Factor) viel höher :D und dann nimmt man auch Sonne mit Wesen man nicht voll in der Sonne steht. Auch wenn es etwas trüb ist laden die Panels.

Acki am 06 Mai 2015 07:27:57

afischer hat geschrieben:Ja, ich vermute Ihr habt recht und ich komme um eine feste Montage nicht herum. Wo liegt der Vor- und Nachteil eines flexiblen verklebten Moduls und eine starren Moduls (abgesehen von der Höhe)?

Bei Deinem Mobil dürfte das Gewicht mit eine Rolle spielen und das Dach ev. nicht plan sein --> Dies spricht für semiflexible Flachmodule, die biegsam sind und nur 2.5 kg wiegen.
Sie kosten allerdings gut das Doppelte eines günstigen "Standard-Moduls".
Wie Du bei meinem Beispiel siehst, kann man sie auch mit sehr einfachen Mitteln montieren!
Hier findest Du viele Infos zu den geklebten Modulen, die im Moment einen wahren Hype erleben:
--> Link

afischer am 06 Mai 2015 08:56:55

Hallo an alle

und danke für Eure konstruktiven Beiträge. Ich tendiere zu flexiblen Modulen wegen der Höhe.

Viele

Andreas

gespeert am 06 Mai 2015 12:16:16

Gehe auf die Oeko-Energie und Photovoltaik Homepage und lese die Punkte Solar-Fakten und Solar Nonsens durch.
Viele sogenannte Händler verkaufen Schrott weil es eben das Geschäft ankurbelt (Kunde muß ständig nachkaufen oder um-oder nachrüsten anstatt einmal eine maßgeschneiderte Anlage zu integrieren oder die Billigkomponenten haben kurze Lebensdauer).
Hier gilt der Spruch Billigkauf ist Zweifachkauf.

Solltest Du von Frühjahr bis Herbst halbwegs lange Standzeiten erzielen wollen, brauchst Du ca. 250W +. xxxx edit: mit Reserve für Zukunft
Dazu abgestimmt einen Akku und Verbraucheroptimierung (KS ist mit Kompressor??) und die Sache läuft.
Verwende Hochvoltmodule (24V,37V) und MPP-Regler um Reserven zu haben (Modulspannung sinkt bei Erhitzung,steigt im Winter) und um das Modul optimal zu nutzen (einfache Regler haben keine Spannungswandlung sondern schließen das Modul kurz).

taps am 26 Nov 2015 16:21:04

Hallo Andreas,
Wenn Du Dir ein Modul auf das Aufstelldach baust, hast Du Allen gegenüber einen Vorteil, welche feste Module auf dem Flachdach haben:
Du kannst Dein Womo nach Süden ausrichten und erreichst bei aufgeklapptem Schlafdach einen wesentlich höheren Wirkungsgrad.


Andreas

multibox am 12 Jan 2016 19:00:26

Moin Moin

Also ich habe 2015 mit ner mobilen Anlage recht gute erfahrungen gemacht.

multibox am 12 Jan 2016 19:32:40

Moin

Da ich letztes Jahr noch keine vorstellung hatte wo wie ich mein Solarprojekt umsetzen wollte habe ich mich für das hinter die Frontscheiben legen des Panels entschlossen.
Bei autoglaser... steht zu lesen das seit 2010 die Lichtdurchlässigkeit auch bei Windschutzscheiben auf 70 Prozent reduziert wurde und in einem T5 Forum gibt es dazu auch einen interessanten Beitrag.

Ich habe also ein Felxibles 100 Watt Solarpanel an einen Steca Solar Laderegler Solsum 8.8 F angeschlossen und die erwirtschaftete Sonnenleistung in meine Starterbatterie geleitet (1 Batteriestrategie) und alles mit 6 Qmm + Sicherungen verbunden.

Ich konnte locker damit 5 Tage an einem stück ohne Motorzusatzleistung in Frankreich stehen und obwohl ich nicht perfekt zur Sonne Stand lief die Kompressorkühlbox CDF 25 ohne stöhrungen durch. Auch gabe es nach den 5 Tagen kein problem das Auto wieder zu starten. Außerdem hatte ich noch LED Lampen im Fahrzeug damit betrieben, Handy und Akkus für GPS geladen.
Weiter Beiträge und Fotos sind in meinem
Mein Projekt: NV200 BIG BOX - MULTIBOX
zu finden, einfach mal Googeln :wink:
Also das ganze ist nicht unmöglich.

Trotzdem werde ich es aus Bequemlichkeit und um mehr Ertrag zu erschöpfen es ab diesen Jahr anders machen. (Dabei bin ich mal wieder in diesem Forum gelandet und habe mich nun auch mal hier angemeldet).
Zukünftig wird mein Panel oben auf einer Dachbox liegen und zusätzlich werde ich noch ein oder zwei je 30 flexible Solarpanele weiter flexiebel dazuschalten können und dann auch noch die ein Batteriestrategie verlassen um mehr Sicherheit zu haben.
Vielleicht kommt dann auch noch ein LiFePo4 Koffer dazu um mehr freiheiten außerhalb von dem Fahrzeug zu haben.

Aber eigentlich wollte ich nur sagen das es geht, solange die Verbraucher nicht allzugroß sind und genügend Sonne scheint :ja:
Gruß Christian

gipsy30 am 01 Feb 2016 23:47:17

Falls es beim faltbaren Modul hinter der Scheibe bleiben sollte:

--> Link

Das war auf der CMT ausgestellt und machte einen soliden Eindruck

klaramus am 22 Jun 2016 07:48:30

Der Beitrag ist zwar etwas älter, aber hier ein Kommentar zu kleinen Faltpanels:
Ich habe mal für Radtouren ein 20W Faltmodul gekauft, um Kameraakkus aufzuladen.
Um mit etwas mehr als 1A/5V zu laden, muß das panel genau ausgerichtet sein also parallel zur Sonne und das in der warmen Jahreszeit. Keine Wolken, kein anderer Schatten, dann kann ich die kleinen Akkus und mein Smartphone laden.
Also für 12V sind das nur ein paar hundert mA und ist wohl nur eine Art Erhaltungsladung
K..

RobertW am 16 Aug 2016 09:27:35

klaramus: um welches Panel genau handelt es sich? Für eine längere Tour an die Nordsee würde ich mir sowas gerne zulegen, und weiß nicht genau, wo ich suchen muss :(

windsurfgleiten am 18 Aug 2016 07:25:52

Ich hatte mal bei einem T3 sowas für die Windschutzscheibe... Das ist wirklich jetzt nicht der Knaller.
In den Reglern sitzen übrigens meist auch die Sperrdioden, damit sich die Batterie nicht Richtung Solarzelle entladen kann. Insofern ist der selbst dann sinnvoll, wenn das nicht anders realisiert ist.

Aber... Ich bin in der Schlussfolgerung Alfs Meinung. Die Semiflexmodule sind halt teuer, nicht immer mit Leistungsgarantie, ggf etwas wärmer (keine Hinterlüftung) und bringen dann nicht den Peakwert, aber dennoch für dich die ideale Wahl und mit 2kg und 3mm Höhe auch bei deinem Dach kein Problem.

Die Stecker und die Dachdurchführung sind höher, wie oben schon geschrieben. Muss man was flaches suchen, aber 3cm werden es dann vermutlich.
Aber die Lösung macht auch einfach mehr Spaß!

Kostet aber dann auch sicherlich 250-300€.
170€ für das Modul, 65€ der Regler, Kabel, Kleber, Dachdurchführung.

brainless am 18 Aug 2016 09:12:39

Warum ist das Stichwort "Solarkoffer" noch nicht gefallen?

+ preiswert: 100 Wp mit Regler und Leitungen ca. € 190,- bis 230,-
+ unabhängig von Standort des Mobils aufstellbar
+ optimal ausrichtbar mit Änderungen im Laufe des Tages
+ keine "Durchlöcherung" des Aufbaus nötig

- evtl. separate Diebstahlssicherung (Kette) erforderlich
- Gewicht um 10 kg



Volker ;-)

RobertW am 19 Aug 2016 09:12:34

Hallo brainless,

interessante Idee mit dem Solarkoffer! :top:
Hab gleich mal danach gesucht und hab bei dem Anbieter welche gefunden die für mich einen guten Eindruck machen. --> Link
Soweit ich das in der Beschreibung verstanden habe kann ich den Koffer also direkt an die Batterie schließen und der Laderegler ist auch schon verbaut!
Vorteil wäre das ich Ihn dann überall hinstellen kann also immer der Sonne nach :)

Hat schon jemand Erfahrung mit diesen Solarkoffern - macht eine feste Anlage nicht mehr Sinn?

Gast am 19 Aug 2016 11:45:34

Der Vorschlag mit dem Solarkoffer kam schon im Mai 15 in der dritten Antwort. :roll:

Stell dir doch mal die Frage, wo du bereit wärst, diesen Koffer unbeaufsichtigt in der Sonne stehen zu lassen.
Mir fallen da nur wenige Momente ein.
In der Stadt - kannst du vergessen
Auf einem Strandparkplatz während ihr in der Sonne liegt - mutig
Parkplatz zum Wandern - ebenfalls mutig
...

Was bleibt ist ein Stellplatz während ihr am Womo seid, oder CP, der meist Strom bietet.

Obwohl die Dinger in der Theorie sehr gut funktionieren (Ausrichtung zu Sonne) wirst du einen grottigen Ertrag über das Jahr haben, weil du ihn in der Praxis selten raus holst.
Dir bleibt nix anderes als ein Panel auf dem Dach, als Ergänzung kann er jedoch Sinn machen,

brainless am 19 Aug 2016 14:27:55

ich-bins hat geschrieben:Der Vorschlag mit dem Solarkoffer kam schon im Mai 15 in der dritten Antwort. :roll:




Wenn Du das hier meinst
....mal zum Spaß so einen "Solarkoffer" bei ebay gekauft, einen Regler brauchst Du da bestimmt nicht, der hat zwar schon mehr Leistung als diese kleinen Handylader aber Du darfst die Leistung auch nicht mit einem fetten festen Modul vergleichen.

liegst Du daneben, denn ein "fettes festes Modul" ist absolut vergleichbar. Wenn Du für ein 120 Wp Modul auf dem Dach einen Ertrag X annimmst, kannst Du bei einem gleich großen "Solarkoffer", der im Laufe des Tages mehrfach justiert wird, mindestens den Faktor 1,4 bis 1,7 veranschlagen.
Ergo kann der Poster in Antwort 3 nicht von einem vergleichbaren Koffer ausgegangen sein.
Natürlich hast Du Recht mit -unter Umständen- einschränkenden Situationen für einen -ungesicherten- Koffer.
Wir haben 5 teilflexible Panels á 80 Wp auf dem Dach und zusätzlich zwei 120 Wp-Koffer.
Vor den Batterien haben wir, direkt hinter einer Klappe des Doppelbodens, zwei 12 V DIN-Steckdosen. Mit den passenden Steckern an den Leitungsenden der Solarkoffer ist die Verbindung schnell hergestellt.
Während unser Fahrzeug, zumindest teilweise im Schatten steht, versorgen uns die Panels (bis 9 m Zuleitung mit Gliederkette) hervorragend mit Energie für die Batterien.
Oftmals liefern die zwei Koffer mehr Strom als die 5 Dachpanels (240 Wp vs. 400 Wp).
Campingplätze meiden wir, (Park-)Stellplätze ebenfalls; in Innenstädten der Metropolen stellen wir uns eh nicht hin. Bisher hatten wir noch nie Bedenken, das Mobil mit aufgestellten Koffern für einige Stunden allein zu lassen.



Volker ;-)

Gast am 19 Aug 2016 14:58:40

Volker natürlich hängt das von den Reisegewohnheiten ab. Ich habe ja nur die Situationen aufzählen wollen, wo man es besser lässt. Die Liste ließ ja Platz für passende Situationen.

Und zum Ertrag hab ich ja folgendes geschrieben
in der Theorie sehr gut funktionieren (Ausrichtung zu Sonne)

Der Ertrag ist natürlich bei Gebrauch jedem liegenden Panel deutlich überlegen.
Gerade nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang.

Aber wenn man alle Situationen abzieht, an denen man die Koffer nicht aufstellt, ist der Vorteil des höheren Ertrags auch schon wieder für die Katz.
Ein festes Panel bringt dir selbst bei der Fahrt etwas (wenn man nicht gerade den ganzen Tag durch den Wald fährt oder nur nachts unterwegs ist)

Ich hab mir selbst mal einen Koffer gebastelt, den ich aber im Urlaub aufgrund eines defekten Regler nicht nutzen konnte.
Erst im Urlaub ist mir aufgefallen, wie selten ich ihn hätte nutzen können. Nach dem Urlaub hab ich mir dann 300 Watt aufs Dach gepackt.

Das ist wirklich vom Nutzungsprofil abhängig und bei aller Euphorie, die Gedanken sollte man sich vorher machen.
Deswegen war mein Hinweis als Tipp gedacht und nicht gegen die Lösung Koffer.

afischer am 17 Apr 2018 16:40:43

Hallo an alle,

seit 2015 mach ich jetzt rum. Ich habe ja schon lange über Solar nachgedacht und auch hier schon mal was gepostet (Fragen vor allem). Nun habe ich es realisiert, vieleicht dient es dem einen oder anderen als Anregung.

Ich habe mal mein Campingverhalten beobachtet:
Ich bin reiner Sommercamper, wir fahren nur bei gutem Wetter weg, wir fahren Vorzugsweise in den Süden, das WoMo ist ein reines SaisonSommerFahrzeug. Wenn wir Campen, dann suchen wir Schatten. Wir suchen uns ein schönen Campingplatz und bleiben auf diesem lange, selten wechseln wir im Urlaub mehr als ein mal den Campingplatz. Alle zwei bis vier Tagen machen wir einen Tagesausflug, lassen aber unser Vorzelt vor Ort und nutzen dies als Stauraum (Tische, Stühle, Fahrräder, Kajak usw. kommt da alles rein).

Ich bin zur Erkenntnis gekommen, dass zum einen eine fest aufmontierte Solarpanele auf dem Aufstelldach zu wenig Licht bekommt. Wir wollen Schatten, suchen den Schatten in Italien, Kroatien, Sardienien, Korsika usw. Es würde ohne Schatten viel zu heiß werden. Zum Teil spanne ich noch ein Sonnensegen über das Dach. Und ich fahr zu selten mit dem WoMo herum. Die Solarzellen auf dem Dach würden zu wenig Strom liefern.

Also stand fest, dass ich eine mobile Lösung überlegt und realisiert. Sie sieht wie folgt aus:

Ich habe mir eine felxible 80 Watt Panele (ca. 200 Euro) besorgt. Mit entsprechenden Kabeln habe ich nun ein Aktionsradius von ca. 7 Meter um mein WoMo. Die Einspeisung erfolgt in der Seitenverkleidung der Zusatzbatterie unter dem Beifahrersitz. Hier habe ich von CTEK die Ladebuchse 56380 mit Ladezustandsanzeige in die Seitenverkleidung montiert und an die Batterie angeschlossen. Das Verlängerunskabel habe ich mit Solarladeregler Fox 062 (Eingabe der Batterietypen wie Gel, Blei oder AGM kann eingestellt werden) und wasserfesten verschraubbaren Verbindungen ausgestattet. Der Laderegler und die ca. 7 Meter Kabel passen in ein Beutelchen von ca. 12 X 10 cm und 5 cm Höhe.

Beim Aufbau wird das Kabel an die CTEK-Buchse gesteckt, der Laderegler liegt im Fußraum des Beifahrers, das Kabel verläuft unter der Beifahrertür und braucht nur noch an die Solarzelle angeschlossen werden. Diese jetzt in die Sonne stellen, an einen Baum binden, mit den Magneten an die Busaußenhaut pinnen und alles ist perfekt.

Wohin mit der Solarpanele beim Fahren?
Es gibt eigentlich drei Plätze:
1. Unter der Bettauflage im Kofferraum (wird bei mir eng und ich werde diese wohl früher oder später mit meinem Stühlen oder mit dem Tisch beschädigen.
2. An der Innenseite der Heckklappe unter dem Fenster (ganz gefährlich wenn ich dies zuschlage und die Panele kracht gegen etwas im Kofferraum)
3. Meine Wahl: An der Innenseite des Aufstelldaches im Bereich des Ausschnittes für den Aufstieg. Hier ist die Verkleidung ausgeschnitten und die Panele sitzt in dieser Veriefung. Zur Montage habe ich die Panele durchbohrt (zwischen den Solarzellen und den Leiterbahnen), habe auf der Rückseite 5 starke durchbohrte Neodymmagneter mit Sugru montiert, damit dies auch hält habe ich das Sugu durch die Löcher der Solarzelle und den Magneten gequetzscht und verbreitert. Auf der Innenseite des Aufstelldaches 5 lackierte Metallplatten mit Sugru befestigt (Patex hält nicht bei Wärme). Um Verschmutzung des oberen Bettes zu vermeiden ist die Panele mit einer dünnen Textilfolie mit Gummizug überzogen.

- Aufbau und Abbau jeweils vieleicht 2 Minuten.
- Keine 2 kg Gesamtgewicht, nur 1 kg Zusatzgewicht im Bereich des Daches (Fahrdynamik).
- Immer noch 1,97 Meter Gesamthöhe.
- Immer optimale Ausrichtung zur Sonne
- Keine Löcher in die Dachhaut
- Keien Gefahr, dass die Panele sich mal bei der Fahrt von Acker macht
- Kosten: 200 Eur Panele, 70 Euro Regler, Kabel, Stecker, Kleber, Kleinteile usw. vielleicht 30 Euro, also 300 Euro Gesamtkosten.
- auch anderweitig sofort einsetzbar
- Mit den Magneten und dem Schutz durch das Sugru perfekt auch einfach schnell an die Seite des Fahrzeugs gepinnt, wenn da mal Sonne scheint und ich möchte laden.

Für mich sehe ich den einzigen Nachteil darin, dass evtl die Panele geklaut wird. Die Panele besitzt an jeder Ecke Metallösen. Hierdurch werde ich ein Drahtseil aus Edelstahl mit beidseitig aufgepressten Ösen ziehen und dieses am Baum, Fahrzeug oder sonst was mit einem kleinen Vorhängeschloss sichern. Sollte gegen Gelegenheitsdiebe helfen und wenn Profis kommen ist sowieso der ganze Bus weg.

Erfahrung habe ich nur hier bei uns in den letzten wechselhaften Wochenenden beim der Montage gesammelt aber selbst bei bedecktem Wetter und guter Ausrichtung kam noch merklich Stom in die Batterie.

Falls Fragen sind beantworte ich sie gerne.

Viele Grüße

Andreas

TourneoNici am 19 Feb 2020 18:51:06

Hey Freunde,

ich bin erst seit kurzem im Besitz eines Tourneos und nun ist die Überlegung, welche Solaranlage.
Ich hatte mich schon für eine 200W Solaranlage von Offgridtec entschieden, bis ich nun ein Tipp für ein Solarkoffer (ebenfalls 200W) bekam.

Die Sache ist die: Während der Fahrt ist sie verstaut und lädt nicht. Wenn ich stehe und wandern oder Sachen besichtigen gehe, müsste ich sie hinter der Frontschutzscheibe legen ( Wieviel Ertrag hab ich dadurch aber? )
Wenn ich sie außen aufstelle, müsste ich sie sichern und wie bekomme ich das Kabel zum Laderegler bei verschlossenem Auto?

Macht ein Solarkoffer oder eine Anlage auf dem Dach mehr Sinn?? ich habe nur im Sommer 1-2 mehrwöchige Touren vor.

Danke schon mal

Grandeur am 19 Feb 2020 20:44:21

Hallo TourneoNici,

wir machen das mit einer Solartasche 120Wp mit Mppt Laderegler.
Hinter der Scheibe ist die Leistung deutlich verringert, aber bei ausschließlicher Nutzung von Licht und etwas Wasser reicht es im Sommer dennoch immer bis zum Abend die Batterie wieder zu füllen.
Den Mppt-Laderegler habe ich fest eingebaut und ein Kabel mit Stecker reicht bis zum Armaturenbrett. Dann habe ich noch ein längeres Kabel um die Solartasche draußen schön zur Sonne ausrichten zu können
Bequemer ist es mit fest installierten Modulen auf dem Dach. Rechnen tun sich Module wenn man sie montieren lässt meiner Ansicht nach erst nach vielen Jahren, sorgen aber für mehr Flexibilität hinsichtlich der Stellplätze.

Gruß Grandeur

TourneoNici am 19 Feb 2020 20:49:41

Wie lange habt ihr die 120WP Variante nun und habt ihr sie schon mal unbeobachtet draußen aufgestellt? Die Frage wäre dann, wie ihr das Kabel nach innen in der Zeit verlegt?
Was habt ihr für eine Versorgerbatterie und was für ein "Füllstandsanzeiger" bzw. Batteriemonitor um zu sehen, wie voll die Batterie ist?

Gast am 19 Feb 2020 21:21:26

Wir nutzen auf unserem Boot seit 5 Jahren das 110W-Faltmodul zusammen mit einem Steca Solarregler:

--> Link

Nicht ganz billig. Hat im Paket 560 Euro gekostet, funktioniert aber prächtig. Es reicht, um in Kroatien den Stromverlust durch den Kompressorkühlschrank zu kompensieren. Bei viel Wind liegt das Modul auch hinter der Windschutzscheibe.

Stecker abziehen, zusammenfalten und auf kleinstem Raum stauen ... ich kann es nur empfehlen.

Wichtig: Billigmodule haben idR keine Bypassdioden verbaut, d.h. bei teilweiser Verschattung fließt kaum noch Strom.

rkopka am 19 Feb 2020 22:35:36

TourneoNici hat geschrieben:Wenn ich stehe und wandern oder Sachen besichtigen gehe, müsste ich sie hinter der Frontschutzscheibe legen ( Wieviel Ertrag hab ich dadurch aber? )

Neben den Einbußen muß du auch bedenken, daß man nicht immer so stehen kann, wie man will. Parkplätze geben die Richtung vor. Und das ist nicht immer gut zur Sonne, oder zu nah an einem Hindernis. Und du mußt das Teil jedesmal hin- und herräumen.

Wenn ich sie außen aufstelle, müsste ich sie sichern und wie bekomme ich das Kabel zum Laderegler bei verschlossenem Auto?

Dachluke ?

Macht ein Solarkoffer oder eine Anlage auf dem Dach mehr Sinn?? ich habe nur im Sommer 1-2 mehrwöchige Touren vor.

Brauchst du jeden Tag soviel Strom, daß du einige Stunden mit Solar laden mußt ? Oder reicht die Lima schon recht weit und erst nach 1-2 Tagen ohne Solar geht die Batterie runter ? Im ersten Fall ist eine fixe Anlage sicher besser. Im zweiten Fall geht es wohl auch mobil.

RK

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