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yep, geht Jut isses! Wo - welche Straßen waren das? Wann (Monat / Jahr) war das? Hier noch ein Buchtipp für diejenigen, die auf Island - LEGAL! - auch auf rauheren Wegen unterwegs sein möchten: Amazon Link Dieser Führer klassifiziert die Strecken nach Fahrzeugart und Schwierigkeitsgrad, so dass man schon vorab ziemlich genau abschätzen kann, ob die jeweilige Strecke fürs eigene Fzg. und für´s eigene Gemüt Spaß verspricht. :)
Die Videos sind aus dem Juli 2011. Die ersten sind am Markarfljót auf dem Weg von der Ringstraße nach Þórsmörk entstanden --> Link Die letzten in der Eldgjá auf dem Weg vom Laki-Krater zurück. :arrow: KaeptnBlaubaer : Danke Ich bereite mich bereits jetzt mal ein bisschen 'theoretisch' auf (m)ein Offroad Training vor. Ich habe da mal eine Frage an die 'Profis', die mit ihrem Wohnmobil (4x4) schon mal in Island waren. Ich lese immer wieder, dass man auf den Hochlandstraßen (im Sommer) den Reifendruck reduzieren soll. Ich lese auch hierzu Pro&Contra. Niedriger Reifendruck = breiterer Reifen, aber auch mehr Angriffsfläche für scharfkantike Lavasteine. Was ist der Grund für die Druckreduzierung oder ist das nicht erforderlich? Welcher Kompressor wäre dann gut? Ach ja, falls relevant. Fahre mit 4x4 Sprinter mit Zwillingsreifen. Danke für eine 'kostenfreie Theoriestunde'. ;D .........und allen ein gutes, erlebnisreiches Jahr 2016! :daumen2: Anm.: Bei reduziertem Druck wird die Reifenaufstandsfläche nicht breiter, sondern länger. Wenn allerdings der Druck soweit reduziert wurde, dass die ausgebeulte Reifenflanke in Bodennähe kommt, dann wäre auch die Breite zu berücksichtigen. Hier gibt es ein paar Tips zu Allrad-Fahrzeugtechnik und auch zur Luftdruckfrage: --> Link Bei Zwillingen muss man bei sehr niedrigem Druck ab und zu kontrollieren, ob sich evtl. ein Stein zwischen die Reifen geklemmt hat. Der muss unbedingt entfernt werden. In Marokko bestanden auf dem Weg von Mhamid zum Erg Chegaga einige Abschnitte aus Steinwüsten, bedeckt von Steinchen bis ca. 5 cm Größe. Ich bin da mit dem gleichen Druck durch, wie ich ihn für den Wüstensand eingestellt hatte - 2,7 bar, etwa 60% des Normaldrucks für unsere Michelin XZT. Die Reifen haben keinerlei Schaden genommen. Zwischen den Zwillingen waren an der engsten Stelle noch etwa 2-3cm Platz, aber es war nie was dazwischen eingeklemmt. :arrow: Allradliebhaber Ganz herzlichen Dank für die Informationen. Der Link ist ja echt toll. Scheint wohl auch von der Art der Steine abhängig zu sein, ob man mit Reifendruck reagiert oder nicht. ....."Als Anhaltswert würde ich sagen, kann man den Reifendruck im Gelände (Sand, Schnee, Matsch, Wiese, Geröll etc. ausgenommen extrem scharfkantige Steine z.B. Vulkangestein) um 15 bis 20% reduzieren. Bei scharfkantigem Fels oder Steinen würde ich den Luftdruck auf „Normal“ lassen...." (Pistenkuh) Jetzt müsste ich noch Informationen zu einem geeigneten Kompressor bekommen. Müsste ja im Extremfall geeignet sein, auch einen platten Reifen aufzupumpen, oder? Nachtrag: Wäre das so ein brauchbarer Kompresssor? --> Link ....oder kann es auch eine Nummer kleiner sein? Klaus: frag doch mal den Ausbauer Deines Vertrauens, ob er nicht im Fahrzeug einen Kompressor einbauen kann. Steht nämlich in seinem Prospekt bzw. in der Liste der Sonderausstattungen: "Luftkompressor eingebaut mit angefertigter Halterung und Schalter im Motorraum, Reifenfüllset mit Spiralschlauch und Druckmanometer". Ein gutes neues Jahr für Dich und ich drücke die Daumen, dass Dein Sprinter bald kommt. Andreas Würde ich auch raten. Du bist bestimmt nicht der Erste, der von Woelckes einen Kompressor eingebaut haben will. :) Hallo, ich kann den Kollegen, die dazu raten einen Kompressor einzubauen zu lassen, nur zustimmen. Was diese allerdings leisten können,weiß ich nicht. Ich selber habe immer - serienmäßig - ausreichend Druckluft an Bord (MB 911, Bj. 78). Diese Druckluft kann ich aber - außer für Reifen - natürlich auch z.B. für ein ordentliches Hebekissen verwenden. Und das kann, im Falle eines Falles, abseits der Straßen, sehr nützlich sein :ja: Gruß Peter Hebekissen können in der Tat sehr hilfreich sein. :) Allerdings sollte der Aufwand an Bergemitteln und Traktionshilfen (Bleche) zum Fahrzeug und zur Strecke sowie zur eigenen Reisephilosophie passen. Deshalb würde mich ein Foto von Klaus' künftigem Mobil sehr interessieren. Wie sieht's aus mit Überhang, Bauch- und Bodenfreiheit? Also, erst mal herzlichen Dank, besonders für den Hinweis 'mal bei meinem .....nachzuschauen". Hab da wohl den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen. Das Einfache liegt häufig so nahe. Peinlich, hätte ich selbst drauf kommen können (müssen). Allerdings, 1130 € , wie ich jetzt sehe, ist auch eine Hausnummer! Kann der Kompressor denn auch für die Luftfederung von Goldschmitt genutzt werden. Zwei Kompressoren? Ok, werde das auch mit Hr. Woelcke besprechen. Nochmals danke! Foto zum künftigen Mobil: Ist ja (leider) noch Zukunft, aber so ähnlich wird es aussehen: --> Link Schickes teil! Spontan fällt mir aber auf, dass da sehr schön der Aufbau hinten abgeschrägt wurde um einen besseren Böschungswinkel darzustellen, das aber gleich wieder durch die unter gebaute Quertraverse zunichte gemacht wird. Mit dem Teil bleibst Du als erstes hängen... Kann der Hersteller da konstruktiv noch was machen? Klaus, ich glaube zwar nicht, dass man für die beiden Verwendungszwecke nur einen Kompressor benötigt. Aber gib mal eine Rückmeldung, was Herr Woelcke dazu meint. Wir haben das bei uns auch auf dem Zettel. Andreas :arrow: KaeptnBlaubaer: Klar, die Quertraverse haben wir NICHT! :arrow: Andreas: Klar, wird gemacht (rufe Montag mal an, und frage nach Sprinter Liefertermin!!) :arrow: Käpt'n Blaubär: könnte das ein Unterfahrschutz sein, der für die Schweiz glaube ich vorgeschrieben ist? Vom Typ Runner von Klaus (R6) gibt es auch andere Ausführungen: schau mal hier. --> Link Gruß, Andreas :arrow: Andreas Genau, sollte ja nur ein Beispiel sein. Sieht gut aus, oder? Übrigens, der Polsterstoff der Rückenlehnen stimmt exakt in deinem link.! ;D Unterfahrschutz könnte sein. Dann bin ich ja beruhigt ;-) Ein Sprinter ist für mich kein Off Road Fahrzeug, ich denke um mit ihm auf unbefestigten Straßen zu fahren benötigt man keinen Off Road Kurs. Ganz etwas anderes ist es, wenn man mit einem echten Off Roadfahrzeug z. B. in der Sahara abseits der Pisten fährt. Vor meiner ersten Sahara Tour habe ich einen Kurs gemacht und auch noch in einer Kiesgrube und einem Truppenübungsplatz geübt, um mein Fahrzeug und das Fahrverhalten kennenzulernen. Wichtig ist auch eine gute Schaufel und die entsprechende Kondition. :evil: Ich selbst war noch nicht in Island ( ist mir zu kalt), aber auf der Off Road Messe Abenteur Allrad in Bad Kissingen wurde berichtet, dass man nur auf ausgewiesenen Pisten fahren darf, also kein Off Road. Es gibt aber immer wieder Leute die von den Pisten abweichen, trotz hoher Strafen. Wenn man allerdings sein Fahrzeug einfach nur als „Off Road“ Mobil ausrüsten will, gibt es auf dem Ausrüstermarkt alles zu kaufen und gute Infos gibt es auch auf der Off Road Messe Abenteuer Allrad --> Link Jap. Sieht gut aus. Wir haben den Typ R9 bestellt. Sag mal, wir sind noch unsicher bei einigen Ausstattungen: - Vanglas-Fenster - Toilette mit Fäkaltank (statt Kassette) - Unterfahrschutz - große Heckklappe - etc. Wollen wir nicht mal unsere Ausstattungslisten austauschen? Über die Preise müssen wir nicht reden, die sind uns ja bekannt... Soll ich Dich mal über pn anschreiben, so dass wir Mailadressen austauschen können? Schöne Grüße, Andreas Das was ich in Island mit dem Suzuki gefahren bin, würde ich als Anfänger durchaus als Off-Road bezeichnen, obwohl es sich bei wortgetreuer Übersetzung auf eine legalen Piste natürlich um On-Road handelt. Da waren schon ganz ordentliche Böschungswinkle und Furten dabei. Ich bin der Meinung, wenn sich jemand sein erstes 4x4 kauft und mit einem Training vorher hinterher auch 'bloß' auf unbefestigten Straßen wohler fühlt, soll er das machen. Selbst wenn (wenn auch nur selbst ernannte) Profis das belächeln. :arrow: KaeptnBlaubaer: Genau so! :daumen2:
Hallo Klaus, der Kompressor kann natürlich auch für die Luftfederung genutzt werden - allerdings könnte dann ein Druckluftkessel nötig sein. Der bereits verlinkte Kompressor von MEHARI ist der, den ich auch habe in Verbindung mit einem solchen Kessel: Link zum eBay Artikel Die gesamte Anlage sollte -ohne Installationsarbeit- nicht mehr als € 350,- kosten. Die Absenkung des Luftdrucks in den Reifen ist vor allem dann wichtig, wenn eine bessere Traktion über eine größere Reifenaufstandsfläche notwendig ist. Das ist dann der Fall, wenn es bergauf oder bergab geht, besonders auf schmierigem, glatten Unterboden. Nicht unbedingt zwingend bei Schotter auf halbwegs ebenem Gelände. Bei meinem ATV (Suzuki KingQuad 750) fahre ich sowohl auf Asphalt wie im Gelände mit nur 0,45 bar. Bei extremem Gelände reduziere ich auf 0,3 bar (Überdruck). Beim Reisemobil würde ich, je nach verwendetem Reifen, um bis zu 2,0 bar reduzieren. Natürlich immer nur bei Geschwindigkeiten im Schritttempo...................und rechtzeitig wieder Druck korrigieren. Das alles muß man ganz individuell ausprobieren, Volker ;-) Wir waren jetzt schon 9mal auf Island, haben mit dem Gogolobil die Wüste Gobi, die Taklamakanwüste und die Wüste Kizilkum durchquert und sind jetzt in Marokko/Aufrika auf dem Weg zum Erg Chebi in der Sahara. Wir haben noch niemals den Reifendruck reduzieren müssen um vorwärsts zu kommen, Sand- oder Stein- oder Lava-passagen zu durchqueren. Auch Flußdurchfahrten mit einer Durchfahrtstiefe von über 80cm waren auch ohne Luftdruckreduzierung kein Problem. Auch das "Nixnutz", die Sandbleche, kamen bei uns noch nie zum Einsatz. Besser als jede Luftdruckreduzierung in der Reifen sind neben einer guten Untersetzung die Sperrdifferentiale in den Antriebssträngen und die Mitnahme einer guten Schaufel. Du kannst dir also die Ausgabe sparen - aber wenn du als Allradanfänger ein ruhigeres Gefühl haben willst, dann kaufe einen Kompressor. Habe die Ehre Gogolo Was für Dein Fzg. zutrifft, Gogolo, kann für andere ganz anders sein. Etwa wegen Ganguntersetzung, Fahrzeuggewicht oder Reifendimension und Reifenprofil die Existenz von Sperren und Geländeuntersetzung vorausgesetzt. Wenn all dies nicht vorhanden ist, ergeben sich noch mal ganz andere Herausforderungen. Es muss halt jeder für sein Womo schauen, was er dafür braucht und was nicht. Andere mit anderen Fahrzeugen können da kaum zielführende Ratschläge geben. :) P.S. Viel Spaß im Erg Chebbi mit Straßenluftdruck! Bin gespannt :D Ich danke jetzt mal allen für die brauchbaren und/oder gut gemeinten Ratschläge, Informatioen, etc. So ein Forum ist schon was Tolles. Ich werde jetzt mal sehen, dass erst einmal mit dem Aufbau unsreres Neuen begonnen werden kann. Werde mich dann melden und den Fortschritt gerne berichten, wenn ich bis dahin kann, auch mit Bildern?!? Das Offroad Training - also ein GEMÄßIGTES Training - werde ich dann angehen. Offroad ist von uns nicht wörtlich gemeint, vielmehr möchten wir Grenzen und Möglichkeiten erfahren. Und nochmals, in Island bleiben wir klar auf zugelassenen Strecken, die auch Pisten sein können. Und es gibt ja auch noch andere Länder als Island! Trainingsort ist schon klar für uns - Langenaltheim. Ich sage mal 'Gute Nacht' für heute! Hallo. Ich komme nochmal auf den Kompressor zurück. Zufällig werden in der aktuelle 'Reisemobil International' (Feb 2016) vier sog. Minikompressoren getestet. Hat jemand Erfahrung mit dem Kompresssor von Movera? Ich würde meinen (wollen), dass dieser kleine Kompressor für die (hoffentlich) seltenen Fälle der Nutzung ausreichend sein sollte. Laut Test soll er in weniger als 5 Min. einen 233/55 17" Reifen aufpumpen. Stromaufnahme/Max. leistungsaufnahme unter Last bis Reifen voll: 15,5A / 1,23 Ah. Direktanschluß an Batterie. Beste Ventile, langer Schlauch, leise. Danke für Hinweise. --> Link[forgot]=1&tt_products[limit]=36&tt_products[sortby]=title&tt_products[ascdesc]=desc&tt_products[begin_at]=10296 --> Link Moinsen, ich glaube, der Kompressor, also das Herzstück, wird von den unterschiedlichsten Firmen vertrieben, meiner ist ein Mannesmann mit etwas weniger Leistung. Ist wohl dem Umstand geschuldet, dass der über den Zigarettenanzünder betrieben wird. Finde ich nicht schlecht, macht einen wertigen Eindruck. Bei mir dient er eher für die Mopeds und Fahrräder. Da ist er genial und ich bin äußerst zufrieden. Bei fetten Womo-Reifen dauert es etwas, ein Bar dürfte um eine 1 oder 2 min dauern, je nach Reifen. Habs aber auch noch nicht beim Womo ausprobiert... In seiner Klasse ist er schon leistungsfähig. Ich hab dazu auch was auf meiner Homepage geschrieben: --> Link Der Preis schwankt gewaltig, muss Du dir mal einige Quellen ansehen. LG vom Mikesch LG vom Mikesch Danke Mikesch. Das bestärkt mich, bei so einer 'Mini-Lösung' zu bleiben. Habe mal Deinen 'Mannesmann' gesucht. Ist das Deiner? --> Link Die Leistungsdaten sind ähnlich zum Movera RAC 900 (sieht ja auch sehr ähnlich aus). Die Ausstattung beim Movera ist umfangreicher. Direktanschluß sehe ich auch als besser an. Übrigens auch interssant von Dir (Zwillingsreifen): --> Link
Jupp... :-)
Stimmt! Würde ich auch eher kaufen, wenn der öfter zum Einsatz käme.
Danke! Das war aber auch echt eine Schote, neues Auto und dann gleich so ein Loch drin. Was mich auch wiederum darin bestärkt hat, mit meinem Panzer keine richtige OffRoad-Strecken zu fahren :) LG vom Mikesch Frage in die Runde: Habt ihr auch schon mal so einen zerstörenden Steinschlag am WoMo Unterboden gehabt? Sollte ich noch darüber nachdenken mit Woelcke eine Lösung zu finden, bevor die Bodenplatte mit dem Fahrgestell heiratet? Gibt es außer der 'IKEA-Lösung' von Mikesch noch andere 'Lösungen'? Hallo Klaus, wir fahren seit 2012 und bisher 70.000 km einen Sprinter 519 4x4 mit langem Radstand, Ormocar-Aufbau. Serien-Allrad und Serien-(Zwilings-)Bereifung. Damit waren wir schon zweimal im Lappland-Winter (bis Nordkapp), in Russland, in Marokko, ganz viel Europa und 2014 in Island. In Island waren wir vorher schon dreimal mit dem Vorgänger, einem Laika mit Iveco Daily 4x2. Lass Dir nicht bange machen. Der 4x4 im Sprinter kann viel, ist aber natürlich bei der gegebenen Fahrzeuggröße und -Gewicht in Verbindung mit der Bereifung kein Geländewagen, sondern bleibt ein Reisefahrzeug. Für das isländische Hochland geht der schon ganz gut. Wenn er immer mal wieder wegen mangelnder Verschränkungsfähigkeit ein Rad anhebt, dann bremst die Elektronik dieses schnell ab und es geht trotzdem vorwärts. Ich fahre immer langsam oder sehr langsam in schwierigen Passagen und bin damit sehr gut voran gekommen. Auch Furten ist kein Problem gewesen. Auf losem Sand sind die Grenzen der Elektronik: Da darf man niemals anhalten! Lieber mit Gas durch, dann wühlt der Sprinter prima. Hält man an, kann es sein, dass man nicht mehr weiter kommt - steht so übrigens auch in der Bedienungsanleitung. Bei Sand bin ich immer äußerst vorsichtig. Nebenbei: Wie kann man zwei Räder gleichzeitig in der Luft haben? Und bevor jetzt alle schreien: In Island gibt es im Hochland Onroad-Strecken und Furten, die jedes Fahrzeug überfordern können - je nach Wetter, Jahres- und Tageszeit. Umsichtige Streckenwahl ist erforderlich. Aber zumindest wir wollen reisen und suchen nicht das ultimative Offroad-Abenteuer. Ganz ohne Allrad kommt man im Hochland auch auf die Kjölur-Piste nach Hveravellir und Kerlingarföll (F35) oder nach Landmannalaugar (offizieller Parkplatz vor dem Camp). Mit Allrad fährst Du durch die Furt (bis ca. 60cm Tiefe schon probiert) und fühlst Dich cooler. Die Landschaft ist die gleiche. In Island habe ich wegen des spitzen Lavaschotters keinen Luftdruck gesenkt. Nur hier hat sich bisher ein Stein zwischen die Zwillinge geklemmt. Ich habe immer eine Schraubzwinge dabei und hebele den Stein damit raus. Geht ohne Luftablassen in kürzester Zeit. Halt immer mal wieder kontrollieren. Solche Steinklemmer hatten wir auch schon in "normalen" Baustellen der Ringstraße oder auf Nicht-F-Schotterpisten, aber immer nur in Island. In allen anderen Ländern scheint der Schotter eine andere Größe zu haben. Für uns ist der Sprinter 4x4 die erwünschte Beruhigung für plötzliche Steilstrecken (Untersetzung!), unerwartet matschige Wege, die Furt oder eben die letzten paar hundert Meter, um ruhig zu stehen. Die "echten" Geländefahrzeuge können all das viel besser, haben aber andere nachteilige Eigenschaften. Wohlgemerkt ist das ausschließlich unsere Meinung. Jeder andere hat für sich selbst genauso Recht. Zum Kompressor: Ich benutze den serienmäßigen Kompressor des bordmäßigen Reifenreparatursets. Der geht für meine Zwecke gut; lediglich das Befüllen des äußeren Zwillingsreifens ist und bleibt ein Gefummel. Noch was Wichtiges: Der serienmäßige Wagenheber ist sehr gut. Aber leider hebt er zumindest unseren 4x4 nicht hoch genug zum Radwechsel. Ich habe immer ein dickes Unterlegbrett dabei; damit klappts prima. Also mal im Trockenen zuhause üben, ob das bei Euch ebenfalls so ist. Frag einfach, wenn noch Fragen sind. Gruß Torsten Hallo lieber Torsten! Also...ich bin platt!! :-o Ganz herzlichen Dank für Deine sehr ausführlichen und hilfreichen Hinweise. Zunächst beschreibst Du genau die Situation/Erwartung, die auch wir erwarten (z. B. bez. 'Offroad' und Island) bzw. an unseren 4x4 Sprinter stellen. Genau so. Keine weiteren Kommentare notwendig. :top: Kompressor: Habe eben mit MB Nutzfahrzeuge telefoniert. Den Kompressor gab es nur im Zubehör, da üblicherweise ein Ersatzrad dabei sei. Kompressor soll nicht mehr von MB angeboten werden. Nehme an, dass Ihr auch Reservereifen dabei habt. Ich muss also weiterhin den Kompressor kaufen (Movera RAC 900 ist unsere Wahl). Wagenheber: Serienmäßig ist ja ein Hydraulikheber dabei. Danke für Deinen Hinweis. Hat MB gerade auch bestätigt. Gut, das es Leute wie Dich mit Erfahrungen gibt, die sie auch austauschen. Das dicke Brett haben wir dabei. Reifentausch gehört für mich ebenfalls zum Training....vorher! Schraubzwinge: Super Idee. Ist quasi schon eingepackt...! Danke! Darf ich fragen, ob Du, und wenn ja, auch einen Bergungsgurt (welchen) und Abschlepphilfe (welche) dabei hast und welche Erfahrung du gemacht hast (hoffentlich wenige :) oder nur gute). Dir einen schönen Tag.
In Passagen, die eine größere Verschränkung erfordern, kann es schon mal passieren, dass die Räder in der Diagonale kurzzeitig ohne Bodenkontakt sind. Oder habe ich Dich vielleicht falsch verstanden?
Bei uns war das auch fummelig. Geholfen hat eine Ventilverlängerung, wie die hier z.B.: Amazon Linkängerung+autoventil uups - irgendwie hat es Link zersemmelt. Kann vielleicht jemand helfen? Hallo Klaus, empfehlenswert ist ein elastischer Bergegurt. Sowohl das bergende als auch das zu bergende Fzg. werden damit nicht ruckartig belastet. Auf dieser Seite hier gibt es ausführlicher Erläuterungen zu diesem Thema: Amazon Link Ich würde diese Frage beim eventuellen Fahrtraining stellen. Vielleicht haben die ja welche da und können Dir die Handhabung zeigen. Klaus, Kompressor: Unser Basisfahrzeug hatte seinerzeit das Reifenfüllset serienmäßig dabei. Natürlich habe ich Ersatzrad dazu bestellt. Schraubzwinge: Prüfe, dass die auch in den recht schmalen Spalt (beim Sprinter) zwischen die Zwillingsreifen passt. Ich musste extra eine schmalere Zwinge nachkaufen. Möglichst langen Hebel wählen. Bergegurt: Ich habe einen ca. 10 m langen Gurt mit 6 Tonnen Bruchlast aus dem Expeditionsreisebedarf dabei plus zwei Dyneema-Schäkel. Dann noch ein stabiles Allzweckseil mit 3 to Bruchlast aus dem Yachtbedarf; kein eigentliches Abschleppseil. Beides schon benutzt (mehrfach fremd und einmal beim absichtlich provozierten Eingraben im losen Sand auf Römö). Mach Dir Gedanken über einen hinteren Anschlagpunkt des Bergegurts, wenn Du keine Anhängekupplung hast. Allradliebhaber: Jetzt habe ich verstanden. Ich würde aber behaupten, der Sprinter kommt mit sowas zurecht. Wir haben unseren schon über wirklich schaukelige Verschränkungspisten bergauf geschoben, und immer mal wieder waren Räder am Kratzen. Das dreht dann kurz durch, die Elektronik reagiert und schon kriegt man Vortrieb. Spürt man eigentlich ganz gut. Was nicht geht, ist, wenn alle Räder gleichzeitig nicht losrollen wollen. Zum Beispiel im losen Sand aus dem Stand anfahren, mit leichtem vorherigen Eingraben. Da meint die Elektronik wohl, der dumme Fahrer gibt zu viel Gas für die Straßenverhältnisse und nimmt einfach Motorleistung (bis fast Null) weg. Du stehst drin und meinst, Du fährst gegen eine Betonwand an. Ein klein wenig den Sand wegbuddeln, dass die Fuhre gering in Fahrt kommt, und schon ist die Motorleistung verfügbar und wühlt bei Bedarf auch an mehreren Rädern, damit man durchkommt. Für eine kurze Sandpassage ist dieses Verhalten tolerierbar, für die Durchquerung größerer Weichsandfelder eher ungeeignet. Genau die Ventilverlängerungen habe ich auch, es bleibt aber irgendwie fummelig. Erstens stehen die unter Druck und können sich während der Fahrt verdrehen. Abhilfe: Befestigung mit Ventilverlängerungshaltern an der Felge. Aber zweitens passt das dann nicht an alle Felgenformen so einfach und geht auch dann noch nicht so einfach wie beim "normal" montierten Ventil. Gruß Torsten :arrow: Allradliebhaber Danke für den link bez. Schlepphilfen/Bergungsgurt. Habe die in NL eben angeschrieben, aber das war die 'Antwort': Delivery to the following recipient failed permanently: informatie(at)sleepkablshop.nl Technical details of permanent failure: DNS Error: Address resolution of sleepkablshop.nl. failed: Domain name not found Hier im Forum kennt bestimmt jemand weitere Quellen, sage schon mal danke. Oh, das sieht so aus, als seien sie pleitegangangen. :( Aber es gibt auch in D genügend Anbieter aus dem offroad-Bereich, man muss nur auf die Bruchlast achten. Hier ein Beispiel: --> Link Und hier noch ein video, das die Wirkungsweise eines kinetischen Gurts ganz anschaulich erläutert und zeigt: --> Link :arrow: Allradliebhaber Klasse! Danke!! Bin immer mehr auf unser Training gespannt. Die Videos sind prima. ok, ich erlaube mir mal wieder eine Frage zu stellen, nachdem das Thema Bergegurt/Schleppseil mir klarer geworden ist. Nun werden wir ja einen 4x4 Sprinter 516 fahren. In verschiedenen Quellen habe ich nun gelesen/gesehen, dass das Anbringen von Gurt/Seil ebenso wichtig ist. Am Rahmen - scheint sehr klar zu sein. Nur, ob der vordere/hintere Schlepphacken hält? Besser wären ja wohl zwei Hacken vorne links/rechts (und hinten?). Gibt es Erfahrungen und/oder Ratschläge für unseren Sprinter? Gibt es professionelle (Nachrüst)lösungen? Danke für hilfreiche Antworten. Ich glaube, ich habe Deine Thematik nicht ganz verstanden. Wofür willst Du denn den Allradler haben? Zum Steckenbleiben oder zum Durchfahren? Wenn Du für jegliche Option gleich mindestens zwei Rettungswege brauchst, ist ein Abenteuermobil vielleicht die falsche Wahl, Volker ;-) Hallo Klaus, ich finde es sehr gut, solche Fragen zu stellen. Lieber vorher gucken, als hinterher blöd da stehen. Heck: Wenn Du eine Anhängekupplung hast, dann kommt der Gurt an den Anhängehaken. Wenn Du keine Anhängekupplung hast, kannst Du eine Abschleppöse dazu bestellen. Die ist dann am rechten Rahmenholm ganz hinten angeschraubt. Sofern nicht mitbestellt, gibts die Öse bestimmt auch als Ersatzteil zum späteren Anschrauben. Ohne Anhängekupplung musst Du jedoch darauf achten, dass das Seil/der Gurt auch wirklich unter dem Aufbau (zer)störungsfrei hindurch passt. Front: Ich habe es noch nie selbst probieren müssen, aber der serienmäßige Einschraubhaken gilt als sehr stabil. Haben mir schon mehrere Sprinterfahrer gesagt. Allgemein: Überschätze die Möglichkeiten des Herausschleppens aus wirklich tiefem Problem nicht. Entweder, Du hast ein sehr kräftiges Zugfahrzeug (ein Geländewagen oder anderer Sprinter ist das nicht!), oder Du schaufelst besser erst einmal. Dann erst - wenn geschaufelt ist - hilft ein Schleppfahrzeug vielleicht, die letzte erforderliche Kraft zum Freikommen aufzuwenden. Schont Dein Fahrzeug und im Ergebnis Deine Nerven. Gruß Torsten
:? Wozu Allrad gut ist, ist hier im Forum schon ausgiebig diskutiert worden.
Auch mit Allrad kann man sich festfahren. Das wird in aller Regel dort passieren, wo ein sog. normales Wohnmobil gar nicht erst hinkommt.
Ganz im Gegenteil! :D Wenn man mit ALlrad unterwegs ist, begegnet man zuweilen Herausforderungen, deren Bewältigung eine ungeheure Befriedigung bedeuten kann. :) Und: Es ist o.k., das nicht zu verstehen. :wink: :arrow: Thorsten und Allradliebhaber Danke euch für die ausführlichen und hilfreichen Hinweise und Bemerkungen. Sind auf dem Weg zur CMT. |
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