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Hallo, zunächst eine kurze Vorstellung meinerseits: Männlich, 63 Jahre alt (Rentner), wohne in Langenfeld/Rheinland und fahre zusammen mit meiner Faru schon über 20 Jahre WoMo. Nun lassen wir uns ein neues Reisemobil bei Wolecke in Heimsheim bauen. Basis ist ein 4x4 Sprinter 516 (5 to, mittlerer Radstand). Fertigstellung soll Ende März (April ?) 2016 sein. Wir waren mit unseren bisherigen WoMos (in den letzten 10 Jahren) ca. 110 km unterwegs (zwischen Marokko und Nordkapp, hier auch im Winter). Nun, im Mai-Juli 2016 solle es nach Island gehen. Auch ins Hochland. Daher auch der Allradantrieb mit Untersetzungsgetriebe. Nun habe ich keinerlei Erfahrung mit Offroad. Dewegen hier die Frage in die Runde nach Trainingsmöglichkeiten. Die bisherigen Nachfragen beim ADAC (Fahrsicherheitszentren) waren negativ, da entweder über 3,2 to (Grevenbroich) oder in Hessen und Brandenburg ein zu langer Radstand (3,66 m). Sinsheim mit etwa 800 € für 2 Tage ist recht teuer. Wer kann mir helfen. Ich suche Offroad Trainingsmöglichkeit im April/Mai 2016! Danke im Voraus für dienliche Hinweise und Hilfe. Hallo In Fürstennau kannst du dich richtig austoben. Ist aber vorwiegend für echte Offroad-Fahrzeuge. Aber ein paar Hecktar dürften auch für dich dabei sein. Man kann da auch Übernachten. LongJohn --> Link Moin, In der Lausitz gibt es was, Freunde haben das da mit gemacht >4 Ton. Radstand weis ich nicht ob es da ein Thema war! Kannst ja mal googeln... Wenns nix findest frag ich nochmal! Gruss Ich war bislang 9mal auf Island und fahre 2017 wieder für drei Monate dort hin. Lies einfach mal meinen Reisebericht über Island: --> Link Für Island brauchst du keine großartige Offroad-Erfahrung, denn auf der Insel darfst du nur und ausschließlich onroad auf den freigegebenen Hochlandpisten fahren. Bewegst du dich abseits dieser Routen, musst du mit Strafen im 5stelligen Dollar-Bereich rechnen. Die Vegetation im polaren Bereich von Island ist extrem empfindlich und Spuren von Reifen abseits der Wege beschädigen diese Vegetation und bleiben jahrzehntelang sichtbar. Die Isländer sind bei solchen Verstößen (zurecht) ziemlich böse. Da einzige, was du üben solltest (oder dich zumindest eingehnd damit beschäftigen musst) ist das furten der Flüsse. Da kann schon einiges zu Bruch oder kaputt gehen... Da du insgesamt immer auf den freigegebenen Wegen und Pisten bleiben musst, ist das Ganze ziemlich einfach. Gut, es sind mal Tiefsand- oder Aschefelder zu durchfahren wo man leicht stecken bleiben kann, auch Lavastrecken (Achtung: Bodenfreiheit beachten) müssen überquert werden. Aber alles immer auf fest vorgegebenen Routen. Und immer: vorausschauend fahren! Habe die Ehre Gogolo PS: hättest du ein Bimobil, dann könntest du auf dem dortigen Trainingsgelände mal fahren. Bimobil bietet für seine Fahrzeuge so ein Offroad-Training an. :arrow: Gogolo: Danke für die richtigen und wichtigen Hinweise bez. 'neben der Strecke fahren' in Island. Sollte man unbedingt akzeptieren! Waren mir alle bekannt und habe ich auch nicht vor. Aber, wie du bereits schreibst.... "Da einzige, was du üben solltest (oder dich zumindest eingehnd damit beschäftigen musst) ist das furten der Flüsse. Da kann schon einiges zu Bruch oder kaputt gehen... Da du insgesamt immer auf den freigegebenen Wegen und Pisten bleiben musst, ist das Ganze ziemlich einfach. Gut, es sind mal Tiefsand- oder Aschefelder zu durchfahren wo man leicht stecken bleiben kann, auch Lavastrecken (Achtung: Bodenfreiheit beachten) müssen überquert werden. Aber alles immer auf fest vorgegebenen Routen." Das sind so Aspekte, die mir wichtig erscheinen. Im Vorfeld Erfahrung zu sammeln, und nicht erst in Island das erste Mal in der Sch... (sprich Lavasand, Wasser, etc.) festzustecken. Hoffe auf Verständnis! Hallo Klaus, beachte bitte wegen deiner Reiseplanung, dass die ersten Hochlandstrecken auf Island frühestens Ende Juni/Anfang Juli geöffnet und freigegeben werden. Wenn du mal stecken bleibst, dann ist das auch kein Beinbruch, denn die Isländer sind sehr hilfsbereit (und erwarten das natürlich auch von den anderen) und ziehen dich heraus. Bei den ersten Flussdurchquerungen würde ich als Anfänger warten, bis an der Furt noch ein bis zwei Fahrzeuge zusammen sind, dann kann man sich im Falle des Falles gegenseitig helfen. Habe die Ehre Gogolo Um auf die eingangs gestellte Frage zurückzukommen, kann ich die "Lausitzsafari" von und mit Oliver Bothe sehr empfehlen. Trainingsgelände befindet sich in einem aktiven Tagebau, was über das eigentliche Training hinaus höchst interessante Ein- und Ausblicke ermöglicht. Der Termin war bisher immer um Pfingsten herum, also zu spät für Dich. Ansonsten gibt es noch einige andere Möglichkeiten: Markom: --> Link oder das hier: --> Link Lass Dich nicht beirren - ob Du ein Training gebraucht hättest oder nicht, weißt Du immer erst hinterher. :wink: Ich möchte jedenfalls jedem/jeder ein Training wärmstens ans Herz legen, der oder die die Absicht hat, asphaltierte Wege auch mal zu verlassen. Die Einhaltung örtlicher Vorschriften versteht sich dabei natürlich von selbst. :!: :arrow: Gogolo: Danke. Beobachten die Befahrbarkeit der Hochlandstraßen auf Island schon seit einem Jahr intensiv. Diese Jahr so spät wie noch nie offen! --> Link --> Link :arrow: Allradliebhaber: Danke für die Links. Werde mir die morgen mal in Ruhe ansehen. Terminlich wird's überall eng. Wollen am 21.5. hier los! :arrow: Gogolo: Darf ich mal nachfragen, wieviel Gas du in der Zeit verbraucht hast?
Ich habe einen Kompressorkühlschrank und brauche demzufolge nur Gas für die Heizung/Dusche und zum kochen. Der Verbrauch war bei 3 1/2 Monaten knapp 11kg (die Tankflasche wurde fast leer). Die graue Tauschflasche musste nicht angebrochen werden. Wir haben nicht gefroren. Und wenn wir irgendwo Stromanschluss hatten, dann kam die E-Patrone der Truma Combi6E für Heizung und Warmwasser zum einsatz. Habe die Ehre Gogolo Du kannst es mal hier probieren. da "traniert"oder "trainierte" auch Bimobil. --> Link. Die bieten auch Einzelfahrtraoning an. Kannst das ganz ja mit einem Kurzurlaub im Altmühltal verbinden. :D :arrow: Udo Danke. Habe eben ein mail an 'Langenaltheim' geschrieben. Hallo. Ich möchte die schnelle und positive Antwort aus Langenaltheim dem Forum nicht vorenthalten. "Gerne können wir Fahrer und Beifahrer mit Ihrem Fahrzeug trainieren und für Ihre Reise optimal vorbereiten. Die Kosten für Ihr Individualtraining betragen € 529,-. Ein Trainer steht einen ganzen Tag ( 10.00h bis ca. 17.00h) ausschließlich für Sie zur Verfügung. Inkludiert ist selbstverständlich die Verpflegung. Bitte geben Sie uns 2 – 3 Alternativ Terminwünsche." Und....heute rief Herr Meerländer vom Offroad Park* auch noch bei mir an. Auf meine Frage, wieviel Vorlaufzeit für eine Buchung notwendig sei, antwortete er "da richte ich mich nach Ihnen", das können wir auch kurzfristig im kommenden Jahr organisieren". Übrigens werden Fahrer UND Beifahrer trainiert! Und übernachten (im WoMo) kann man auch. Also, das nenne ich Service. :klatschen: Ich freue mich schon darauf. Sobald unser neues Reisemobil von Woelcke fertig ist (April 2016?), steige ich in die Planung ein. * --> Link Hallo Klaus, danke für die Info. Das merke ich mir - das will ich auch! :bindafür: Schöne Grüße und frohe Weihnachten, Andreas Guten Abend Andreas. Auch Euch in frohes Fest! Ich werde vom Offroad Training berichten.
:eek: 100gr./Tag für Heizen/Warmwasser und Kochen? Das will ich auch! :D .......also 1/2 h Kochen und 1/2 h Warmwasser am Tag sind doch schon eher 200 g / Tag, oder? Leute, ich habe doch geschrieben, dass ich die Truma Combi6E habe und - wenn Stromanschluss vorhanden - das warme Wasse und die Heizung mit der Elektro-Patrone erfolgt! Daher auch der niedrige Gesamtverbrauch. Habe die Ehre Gogolo Ha, ich bin auf dem Bauernhof aufgewachsen. Da hat man schon als 14 jähriger Offroad Training. :D Egal wieviel Tonnen.
Dann schau mal die Bilder der Steinbeiser Trophy aus LA an--> Link. Die findet dort jedes Jahr statt. Da muss euer Bauernhof ganz schön wüst ausgesehen haben. :) Aber für WoMo's Widers nicht so extrem.
Nur zur Ergänzung: Gigolo ist anscheinend fast immer am Stromanschluss gestanden. Mit 100gr. Gas/Tag kommt man sonst nicht weit. Bei Null Grad Aussentemperatur brauche ich zwischen 2 und 3 Kilogramm pro Tag für Heizung/WW und Kochen. :arrow: Hundefreund 1. mein Nick lautet Gogolo - nicht Gigolo 2. das Gogolobil ist äußerst gut isoliert (u.a. ist das Fahrhaus mit einer isolierten Wintertüre vom Aufbau abgetrennt) und in Island hatte wir im Sommer 2012 nur ein einziges mal unter 0 Grad. Ansonsten war fast nie eine Heizung notwendig. 3. du solltest dich mal mit den Temperaturen auf Island vertraut machen und auch darüber, wo ich meine Stand- und Übernachtungsplätze hatte - am besten liest du dazu meinen Reisebericht hier im Forum. 4. du solltest dich auch mal darüber informieren, wie es mit den Stromanschlüssen in Island steht, wenn man im Hochland unterwegs ist. 5. wenn du unterschwellig vermitteln möchtest, dass ich die Unwahrheit über meinen Gasverbrauch verbreite, dann solltest du dich besser über mich informieren. Habe die Ehre Gogolo Haaaloooo....liebe Freunde! :thema: Gilt auch für mich selbst! Gelobe Besserung! Sorry! Hallo Klaus, hast ja recht :razz: Aber muss trotzdem noch Gogolo antworten!
Sorry, war wohl Freud oder die Tastatur, wo i/o nebeneinander liegen! :D
Ja dann :wink:
Nö.. (Vielleicht später mal.. )
Das wollte ich wirklich nicht, der erschien mir nur nicht realistisch! :) OT End Auch wenn es evtl.leicht OT ist,hätte ich mal an Gogolo eine Frage.Ist bei einer Island-Reise 4x4 zwingend notwendig oder nur,wenn man z.b.bestimmte Gegenden o.ä.besuchen will?Oder andersrum gefragt.Würde im Falle einer Reise mir viel entgehen,wenn ich kein 4x4 habe?Interessiert mich aktuell rein informativ. Schönen Tag.Uwe Geringe Bodenfreiheit und langer Hecküberhang sind auf Islands Strassen viel störender als fehlender 4x4. Gutes Reifenprofil, ein kleiner Kompressor zum anpassen des Reifenluftdrucks und möglichst HA-Antrieb mit Differentialsperre tun ihr übriges zum entspannten Reisen auf dieser wunderschönen Insel. Ich halte 4x4, bei "normalen" Witterungsbedingungen, für nicht unbedingt notwendig, Volker ;-) Zurück zum Thema, ich finde es gut das sich der TS schon vorab Gedanken macht und ebenso freue ich mich, dass es da nun Möglichkeiten gibt wie und wo er etwas Basiserfahrung unter Aufsicht sammeln kann. Ich fahre seit 1989 Offroad, allerdings mit diversen Geländewagen (heute Ford Ranger) und war seit 1989 bis 2014 Mitglied in einem sehr aktiven MGC. Wir haben da des öfteren Schnupperkurse für Neulinge angeboten und diese mit Erfolg und hervorragender Resonanz durchgeführt. Aus diesen erfahrungen heraus kann ich NUR befürworten, wenn sich jemand vorab damit beschäftigt. Es wäre schnell ein fataler Fehler sich unvorbereitet in Offroadabenteur zu begeben. Bis zum Nürburgringdesaster hatten wir hier in der EIfel ein tolles Fahrgelände, dass Camp4fun. Dies wurde im Zuge des Wahnsinn da oben teils zubetoniert, so dass die Industrie ihre SUV mit Niederquerschnittbereifung dort testen kann. Dort war früher das fahren auch mit XXL Geräten möglich. ![]() Heute steht es privaten Fahrern garnicht mehr zur Verfügung. Ich habe es als Veranstalter der Bergfeste versucht zu mieten....Leuuuude. Preise rufen die dann aus, dass fasst Ihr nicht. Knappe 2000.--€ für 2-3 Stunden udn 40 FZG. Und Instruktoren hätten wir zu akzeptieren !!! Wozu, sollen wir die ausbilden ? Für Interessierte, dass Offroadgelände Mammutpark ist ebenfalls mal eine Erkundung wert. Da kann man sogar mit Unimog trainieren. Aber es gibt auch andere Anbieter. Einfach mal suchen. Ich für meinen Teil würde nicht gleich mit einem Neufahrzeug beginnen. Googlet mal mit den Suchworten: Offroad / Unimog / LKW / Globetrotter das könnte dann lange Leseabende geben und die Reiselust sehr erhöhen :-) Meine bescheidene Meinung dazu: mit dem Wohnmobil macht man ganz sicher nicht das, was man mit einem Landrover macht. Wenn man noch alle auf der Reihe hat, riskiert man das teure Teil ja nicht mit waghalsigen Experimenten. Die Bilder, bei denen LKW über Dünen schanzen, kenne ich auch. Das dürfte jedoch nur fürs Foto gemacht werden, ansonsten entspricht das ganz sicher nicht dem, was man normalerweise erlebt, wenn man unterwegs ist. Ich habe auch 4x4, zufällig auch von Fa. Woelcke, was damit aber nichts zu tun hat. Nach allem, was ich von Island gehört habe, braucht man das dort überhaupt nicht. Insofern würde ich mir echt überlegen, ob ich ein solches Training machen würde. Die Rundstraße ist hübsch geteert, und wenn man in die Pampa fährt, gibt es Ärger. Hallo Ebi1. Habe Dein Mobil schon an anderer Stelle im Netz gesehen....! Bist ja viel und weit rumgekommen. Du hast völlig recht, das in den Fotos vielfach Gezeigte ist nicht das, was ich suche. Habe daher mit Langenaltheim ein 'gemäßigtes' Training besprochen, eben für ein 4x4 Reisemobil geeignetes. Island außerhalb erlaubter Straßen bzw. Pisten zu fahren geht überhaupt nicht, die Natur hat es auch ohne uns schon schwer genug! Dennoch möchte ich Erfahrung sammeln auf unbefestigtem Grund, in Wasser (Furten), an steileren Auf- bzw. Abfahrten, den Böschungswinkel und Rampenwinkel einschätzen lernen, evtl. Bergen, etc. Zu Island: Das Mittelding zwischen asphaltierter Rundstraße und Pampa sind eben die unbefestigten F-Straßen im Hochland. Auch die werden wir befahren wollen. Das alles macht Sinn und lernen kann man im Leben nie genug! Und, es gibt außer Island ja noch andere Länder....! Es gilt also auch hier..Jede Jeck eß anderß! Ein schöne Weihnachtszeit und ein gutes Jahr 2016.
Genau darum geht es. Um die Grundlagen, dass man mit mehr Wissen und besserem Bauchgefühl an die Sache herangeht. Es kann immer mal eine SItuation kommen wo aus einer normalen, gestern noch gut fahrbaren Strasse eine echte Herausforderung wird. Wenn man dann weiß was man sich und Fahrzeug noch risikoüberschaubar zutrauen kann, ist das nie verkehrt.
ebi1: Das stimmt nur bedingt, Klaus52R: Genau so isses. Ich war in Island zwar (bisher) leider nicht mit dem WoMo unterwegs, unsere Rundreise hatten wir aber bei einem auf Island-Reisen spezialisierten Reisebüro gebucht, dessen Inhaberin Isländerin ist. Deren Tipps waren Gold wert und stimmen rundum. Die Ringstraße ist schön geteert (zumindest fast überall, aber die kurzen Schotterstücke sind mit jedem Fahrzeug problemlos zu befahren). Fährt man dann aber nur ein kleines Stückchen Richtung Inselinneres stößt man sehr schnell auf die Schilder, die eine Weiterfahrt ohne 4x4 verbieten und das mit gutem Grund. Wir waren auf Empfehlung des Veranstalters mit einem Suzuki-Jeep unterwegs und viele der von uns befahrenen Strecken (wohl bemerkt: alles völlig legal zu befahrende 'Straßen') hätte ich mit einem WoMo nicht befahren wollen - die Furten waren z.T. schon sehr spannend. Meine persönliche Meinung (da gibt es sicher 100 andere) zu Island und WoMo: Rund um die Insel geht mit jedem WoMo und macht sicher Spaß. Ins Inselinnere würde ich nur mit einem WoMo auf Unimog-Unterbau oder ähnlichem fahren wollen - mit so einem Teil möchte ich aber nicht die ganze Strecke bis Island fahren. Ein komfortableres 4x4-WoMo bringt mich dann zwar angenehm bis zur Insel, ins Inselinnere komme ich damit aber nur bedingt. Ich werde mit meinem 'normalen' WoMo irgendwann auch nach Island reisen und wenn mich dann der Stachel juckt und ich unbedingt mal wieder bis zur Inselmitte möchte, miete ich mir für den Tag halt 'n AWD - aber, wie sagte schon Klaus52R oben
Island hab ich zumindest auch auf der Liste. Für einen langen Aufenthalt ist mir das Wetter aber zu mies. Ich höre zwar nur immer wieder Berichte von schönem Wetter, verlasse mich aber auf die Klimatabellen. Deshalb verschiffe ich das Womo dorthin nicht. Für das, was die Verschiffung kostet, kann ich auch fliegen und einen 4x4 mieten. Und dann ist, wie andere Leute ja auch sagen, etwas mehr drin als das Sträßchen um die Insel. Aber wem es gefällt, warum nicht ein paar Monate? Ist, wie so ziemlich alles im Leben, Geschmackssache.
Auch im OT eine Antwort dazu: Nur wenn du im Landesinneren sogenannte F-Straßen fahren möchtest, dann ist ein 4x4-Antrieb zwingend vorgeschrieben. Du kannst aber auch mit einem normalen Womo nach Island fahren und fährst dann halt (kostengünstig) mit einem professionellen Überlandbus ins Landesinnere. Das ist auch ganz spannend und schön. Fährst du aber überhaupt nicht ins Landesinnere, z.B. nach Landmannalaugar, zur Askja oder in die Thorsmörk - dann entgeht dir schon einiges an landschaftlicher Schönheit... Habe die Ehre Gogolo
Grundsätzlich gebe ich Dir da Recht, nur mit Deinem Preisvergleich liegst Du etwas daneben. AWDs sind auf Island unverschämt teuer, da kostet ein Suzuki Grand Vitara locker 800-900€ die Woche. Nimmst Du noch den Flug dazu, der mindestens 400€/Nase kostet, bis Du für zwei Wochen schonmal bei mindestens 2500€ und da hast du noch nicht übernachtet. Fähre kostet für ein WoMo und zwei Erwachsene mit Zweibettkabine aber auch bloß 2000€... Wir hatten übrigens Mordsglück - in drei Wochen nur zwei Tage Regen und Nebel, sonst blauer Himmel und Sonne... :arrow: KaeptnBlaubaer Genau, und noch 'dramatischer' sieht es bei 6 Wochen aus, die wir dort sein werden....unsere Fähre mit knapp 3000 € ist dann auch nur noch relativ teuer! Also ohne eigenens Womo schon mal eher 5000-6000 € PLUS Übernachtungskosten! Aber wie bereits gesagt...Jede Jeck eß anderß. Moinsen, zu Island wurde genug gesagt, dem ich mich anschließe. Noch ein Wort zum Allrad des Sprinters. Ich nenne ihn Spielzeugallrad, da er über keine Sperren verfügt. Das wird elektronisch geregelt, die Elektronik verkraftet aber nicht, wenn gleichzeitig 2 Räder durchdrehen. Tiefer Sand oder Matsch sind nicht so prall. Dazu ist die Bereifung insbesondere Zwilling auch weniger fürs Gelände gedacht. Für richtige Allradbedingungen ist der untauglich. Wichtiger ist Bodenfreiheit und ein nicht zu langer Überhang. Was Dir auch zu holprige Wege vemiesen wird, ist das Fahrwerk an sich. Das erinnert eher an eine Schiffschaukel, ist auch mit einer LuFe nur bedingt zu verbessern ;-) Selbst ein harmloser Feldweg ist da schon nervig... In meinem Leben brauchte ich vielleicht nur 5 mal einen Allrad, das waren aber Situationen, wo ich mit dem Womo nicht im Ansatz auf die Idee kommen würde, lang zu fahren. Bisher bin ich tiefen matschigen Waldboden und Wiesen befahren, da rührt sich nichts, da baggert der sich durch, auch ohne Allrad, grad wieder dieses WE... :-) Ich sehe den Allrad eher als Versicherung. Was aber wirklich geil ist, ist die Untersetzung, da der 1. Gang des Sprinters in tiefem Gelände schnell dicke Backen macht. Die hab ich jetzt schon mehrfach gebraucht, vor allem, als ich meine Tonne Anhänger hinten dran hatte und ich ihn damit unbedingt tiefe Wiesen am Hang und im Pratschboden einen Hang im Wald hochziehen musste. Ich finde es gut, dass Du dich vorbereiten möchtest, wenn Du weißt, was Dein Auto kann, fühlst Du dich sicherer oder Du unterlässt bestimmte Abenteuer. Du wirst festellen, dass wenn 2 Beine in der Luft hängen oder Du im Sand hängst, der Sprinter einfach nicht mehr weiter fährt. Ich mag meinen Sprinter, lässt mich auch ohne Allrad alles machen was ich will, solltest Du allerdings echte OffRoad-Ambitionen mit Sand und tiefer Pratsche haben, solltest Du darüber nachdenken, noch den Unterbau zu ändern, z.B Iveco oder dem Sprinter einen echten Allrad zu verpassen. LG vom Mikesch Hallo und frohes Fest. Danke Mikesch für deine ausführlichen Hinweise. Bezüglich Nutzen von Allrad, besonders mit Sprinter, folge ich Dir in vielen Punkten. Wir haben das lange überlegt. Echtes Offroad war nicht unser Ziel, aber die Sicherheit zu haben, mal von der befestigten Straße wegzukommen, hat uns schon gereizt. In Finnland und Norwegen mussten wir bislang mehrfach außen vor bleiben. Auch hoffen wir auf mehr Sicherheit im Winter (Norwegen Nordkapp). Hätten übrigens auch fast ein Bimobil gekauft. Ein wichtiger Hinderungsgrund war für uns die Höhe von ca. 3,4 m (passt nicht durchs Scheunentor!). Nun warten wir auf unser Woelcke Reisemobil. Damit wollen wir in der Tat ein (gemäßigtes) Offraod Training machen, um zu erfahren was geht und natürlich auch was nicht! Genau diese Grenzen sind für uns wichig. In Island werden wir dann unsere erste Erfahrung im kommenden Jahr machen. Wir sind gespannt und freuen uns. Damit Du weißt, was Du trainieren musst, hab ich mal ein paar unserer harmloseren Furten zusammen gestellt --> Link Der Link funktioniert nicht! Vielleicht nicht freigegeben? Täte mich nämlich auch interessieren, da ich die gleiche Interessenlage wie Klaus habe :) LG vom Mikesch Komisch - bei mir geht's... Bau ich morgen um Komisch - bei mir geht's... Bau ich morgen um Bei mir geht es auch nicht Bei mir leider auch nicht!!! KaeptnBlaubaer: Hast Du den Inhalt auch für Öffentlichkeit freigegeben? Stimmt der Link? Denn der führt auf eine Suchseite, kann ja eigentlich nicht passen. ...so schlimm wird's sicherlich (hoffentlich) nicht werden. Aber es gilt auch hier....Et hät noch immer jot jejange! --> Link |
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