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Hallo Olaf,, ich bin bei Dir :!: Gruss Emil Moin moin zusammen, das ich Sikaflex nicht HASSE, hat ja der Eine oder Andere schon bemerkt. Da Pu- Kleber sehr gut an vielen Dingen haften und zusammenhalten, kann man eben auch schöne Sachen damit machen. Wenn es sich zeigt, daß die Zerstörung solcher Verbindung Mühe macht, ist das doch der beste Beweis. Schöne Grüße, Kajakus.
Sagt natürlich nichts über Wasserdurchlässigkeit aus, wenns fest anpappt. Meine Solar Kabeldurchführung ist auch mit Sika angeklebt und ... undicht. :eek: Die Erfahrung habe ich auch schon gemacht und dann erst mit Dekalin abgedichtet und dann mit Sika geklebt. Seidem hält es und ist dicht. Sika wird hart und kann bei mechanische Beanspruchung Risse bekommen. Gruß Andreas So - hier wie versprochen die Doku meiner Tätigkeit am letzten Samstag: Abriss!!! :mrgreen: ;D erstaunlich, wie so ein bisschen Kleber einen Rest zusammenhalten kann; da, wo das Auto trocken war, war es echt haltbar. Ich habe aber (wegen der Sünden des Vorgängers) ständig was von mir gegeben wie "ogottogottogott!" oder "eijeijeijei", wenn ich wieder mal was "kreatives" entdeckt hatte. ![]() Das 3cm Sicaflex hatte ich ja schon geschildert. Mit diesen Werkzeugen kommt man da echt weiter: ![]() Das Dach war eigentlich ein Doppeldach und sicher begehbar: innen normaler Aufbau 31mm, dann 0,8mm Alu MIT BITUMEN und teilweise so nass, dass die Stichsäge gespritzt hat (!!!! war wohl ein Dachdecker), dann 40x30mm Alu-Vierkantrohre mit Styrodur dazwischen und dann noch mal 0,8mm Alu. Der Hammer und krachschwer. ![]() Kein Wunder, dass - bei langsam verrottendem Holz (-> Sicaflex- Risse) das Blech der Seitenwände langsam gestaucht wurde. Meine Fresse! Aber jetzt, wo der Schmotter weg ist, ist es ein echt gutes Gefühl. ![]() ![]() ![]() Unterbau sieht noch gut aus, wird aber trotzdem komplett gecheckt und ggf. Unterboden- behandelt (freu' mich schon :( ) ![]() : Morgen kommt die Windschutzscheibe raus und dann kommen erst mal Blecharbeiten (hoffentlich Ostersamstag...). Servolenkung ist auch in Aussicht. Parallel bin ich an der CAD- Planung. Muss mich mal mit Blitzschutz bei GfK befassen - die Aluleisten werden da wohl nicht ausreichen... Na, ich plane mal weiter.... Melde mich, wenn es was gibt... Olaf Ach so: eine Sache habe ich behalten und werde ich im neuen Womo wieder verwenden (Handtuchhalter aus dem Bad): ![]() Hallo Olaf, Glückwunsch, da hast Du gut geschafft :!: Der Boden sieht so von den Bildern her nicht ganz so durchweicht aus, das fahrgestell sieht auch oK aus- Bin auf den Aufbau gespannt 8) Blitzschutz braucht ein Kfz nicht :!: Gruss Emil ... ich auch! :-) dauert aber noch ein bisschen... Habe erst mal am Oster-Samstag den ganzen Müll abgefahren - metall getrennt usw. ![]() Dann: Beginn der Bestandsaufnahme: ... und es wird noch schlimmer, bevor es besser wird :D (aber war ja so erwartet, daher nicht wirklich schlimm - alles unter Kontrolle...) ![]() Habe glücklicherweise mal jahrelang Autos geschweißt... Unter der Windschutzscheibe hat sich der Rost schon nach innen gefressen. Hinter dem Tacho war ein verlassenes Mäusenest - ein weiteres Indiz, dass das Auto zumindest am Ende mehr gestanden hat als gefahren wurde (und dass es genug Öffnungen hatte, wo die Tiere reinkonnten - haben wohl den einzigen trockenen Ort gefunden...) Bleche habe ich schon, das wird das nächste. Ich habe vor, das Auto bei der Gelegenheit gründlich zu entdröhnen - auch Innenkotflügel; habe da woanders von einem österreichischen Kollegen gelesen, der es scheinbar besser als Andere gemacht hatte. Parallel kommt der Wohnbereichsboden dran. Außer der kompletten Hinterkante (Bilder folgen) ist der Bereich hinter der Tür (wo es vom Fenster im Alkoven hingelaufen war) etwas faul ![]() (die bogenförmigen Markierungen am rechten Rand). Da hier die ganzen Löcher / Durchbrüche waren, die zukünftig wo anders hin kommen, wird das großzügig ausgetauscht (habe Probebohrungen gemacht, um das "Feuchtgebiet" abzugrenzen :happy:), jetzt muss doch mal ein Feuchtemesser her, damit ich nix übersehe; bisher habe ich den nicht gebraucht, weil alles eindeutig richtig nass war). Ich will die obere Sperrholz-Schicht mit der Dremel "anritzen" (die rechteckige Markierung) und versuchen abzutragen, dann schauen wie es aussieht und den unteren Boden so wenig wie möglich austauschen. Von oben wird das mit Schäftung/Überlappung geflickt und der Boden wieder verschlossen - so der Plan; glücklicherweise gibt es die guten Anleitungen und Zeichnungen von Kurt / turbokurtla (auch von mir an dieser Stelle: DANKE! :top: :hallo: ). Ihr seht: ich bin immer noch gut drauf :-). Aber wenn mir ich das in der Vorschau so ansehe, würde ich wahrscheinlich am Geisteszustand des Schreibers zweifeln, wenn ich es nicht selbst wäre... Ich poste aber auch die Fotos, wenn es dann fertig ist - Ihr werdet schon sehen :-) Schluss für heute Olaf
Nicht ganz ... ich habe mein WoMo mit diversen bekannten Schäden gekauft ... Hallo Olaf, das nenne ich mal ein Projekt, wenn Du das Fahrzeug schon so weit auseinander hast, mach keine Kompromisse !!! Mein Tipp, mach die Bodenplatte neu, ein ausbessern ist in deinem Fall nur ein Kompromiss aber nichts richtiges ... ich habe bei meinen alles bereits hinter mir LINK --> Link Au weia Olaf, das Führerhaus sieht zum gruseln aus :cry: Ich halt Dir die Daumen :wink: Gruss Emil zu feuerring: Mein Tipp, mach die Bodenplatte neu, ein ausbessern ist in deinem Fall nur ein Kompromiss aber nichts richtiges ... ich habe bei meinen alles bereits hinter mir. SEUFZ! Im Prinzip und grundsätzlich in Erwägung. :vogel: Aber ich werde es davon abhängig machen, wie trocken der Boden ist (er scheint bis auf 2 Stellen tatsächlich trocken geblieben zu sein). Muss das auch mal durchrechnen - ist schon auch ne Kostenfrage. Wenn mehr als 80% von dem Boden ok sind, behalte ich ihn - er ist sonst scheinbar echt ok, auch von unten und an den Außenkanten. Hab eigentlich ein gutes Gefühl, wenn ich drauf rumlaufe. Wenn aber mehr Wasser drin sein sollte (obwohl ich mir das außer am Rand nicht vorstellen kann) - dann käme er in jedem Fall auch weg. Würde natürlich einige neue Möglichkeiten bieten... Mal sehen. Ich mach' erst mal auf und schau mal.. Prozentual dürfte eine neue Bodenplatte doch deine Gesamtkosten kaum erhöhen. :?
gerade die Ränder sind super wichtig das diese zu 100% OK sind, da müssen die Außenwände dran fest gemacht werden, auch die Innen-Einbauten werden an der Bodenplatte fest gemacht, da brauchst du guten halt ... Kosten sind natürlich ein Grund die man im Auge behalten muss, aber eine Ausbesserung braucht im Verhältnis auch mehr Zeit ... währe ärgerlich, wenn bei deinem neu Aufbau bzw. dem Innenausbau Du dann erneut auf Problem wegen der alte Platte stoßen würdest ... Habe jetzt nicht alles gelesen, soll Dein Innen-Ausbau im gleichen Grundriss bleiben ... nutze die Change und überlege diesen, jetzt kannst Du noch ohne großen Aufwand, diesen im Rahmen der Vorgaben (Ausschnitte Außenwände) Anpassungen vorzunehmen, z.B. festes Bett / große Sitzgruppe usw. Ich kann da zwar fachlich nichts beitragen, möchte aber mal meine Bewunderung für diese Energie ausdrücken. Erinnert mich an einen Bekannten, der aus einem Ölfleck in der Garage eine komplette Honda Goldwing restauriert hat. ... wie gesagt: werde (natürlich!) alles SEHR SORGSAM prüfen. Einbauten werden zum großen Teil komplett anders - schicke Planung, wenn es so weit ist (so im Herbst, denke ich). Alte Möbel sind komplett weg - wird alles neu. Ach so: Und Zeit habe ich massig - ist ja eher so ein meditatives Ding bei mir... (außer ich bekomme einen Herzinfarkt oder so - aber nachdem ich bald am Tiefpunkt angekommen bin und mich noch guter Gesundheit erfreue, ist das nicht mehr wahrscheinlich ... :-) )
:lol: der ist gut - vielleicht schickst Du mir mal den Namen Deines Bekannten - ich habe bestimmt auch noch ein paar Ölflecken irgendwo :-) SO, Ihr Lieben - da bin ich wieder mal.. noch nicht ganz fertig mit Schweißen, aber 90% habe ich... habe mal ein aar "Vorher-Nachher- Fotos" gemacht: VORHER... --> Link ![]() ![]() ![]() ![]() ... ein paar Impressionen: ![]() ![]() ![]() Spachteln, Schleifen und Lackieren ist eigentlich nicht mein Ding; wenn er fertig ist, lackiert ein Freund das ganze Auto... aber hier musste ich ran wegen der Frontscheibe... ![]() ![]() ![]() Na ja, dann habe ich das schon mal mitgrmacht... ![]() ... jetzt bin ich etwas beruhigter; Alles wird päter noch mal glatt geschliffen und neu lackiert, aber das Gröbste ist gemacht: ![]() ![]() ![]() ... Und das ist mit Scheibe - sozusagen die Nagelprobe, denn ich hatte ja die ganze geometrie auseinander; der fensterauasschnitt war links auch noch 4mm größer (Auto schief!), was ich ausgleichen musste. Zum Glück ist alles gut gegangen: ![]() ![]() ![]() habe auch einiges in den Radkästen und im Motorraum geschweißt, das will ich Euch jetzt ersparen. Aber: ich weiß, dass da jetzt nichts mehr so schnell rosten wird :-) - alles ist mit 2K Epoxygrundierung grundiert, Bleche sind zum Teil verzinkt... alles mit Zinkstaubspray vorbehandelt... da passiert so bald nix mehr! Ach ja: die Kotflügel habe ich mal von innen "entdröhnt" und dabei auch die "Schallöcher" verschlossen - Belüftung funktioniert noch von unten: ![]() Das Selbe mache ich noch mit der B-Säule (die macht ordentlich Krach!) und natürlich wird der Boden wieder entdröhnt. Tja, und wenn dann alles so weit ist, kommt dieses oder nächstes Wochenende Motor/Getriebe raus,: Kupplung neu, Ventile einstellen, alle Filter wechseln, die drei Motorlager/Halterungen komplett neu (wg, Geräusch), Motorraum evtl. noch mal nachdämmen und dann - hoffentlich noch im Juli - geht es endlich an den Aufbau. Ach so: was ich nebenbei noch mache: Armaturenbrett und alle Kunststoffverkleidungen in matt schwarz (sieht aus wie neu! :-), dann Dämmmatte Fahrerhaus und Sitze wieder rein und noch so einiges an Kleinkram. Fotos folgen, wenn es sich lohnt... Achso: hier könnt Ihr mal die vorläufige Planung des Aufbaus sehen (ohne Ausschnitte - Planung Innenausbau ist noch nicht fertig): ![]() ![]() An alle, die Ihr Wohnmobile ohne größeren Arbeitsaufwand habt: ich wünsche Euch eine gute Saison - mit etwas Glück bin ich nächstes Jahr im Sommer dabei... :lenker: Servus olafpeter, was ich von der "Totaloperation" am eigentlich toten Patienten halte, hab ich ja vor einiger Zeit schon kundgetan. Deine Ausdauer und Deinen Mut bewundere ich trotzdem! Ich sehe ehrlich gesagt nur nicht ganz den Sinn darin, aus letztendlich einer Fahrgestellnummer (die ist - neben den Scheiben, dem Lenkrad und den Türgriffen noch ganz gut erhalten ;) *) ein komplettes Wohnmobil neu zu bauen. Ich fürchte, Du steckst Unmengen an Geld und noch viel mehr Zeit in das Projekt mit sehr ungewissem Ausgang. Hast Du z.B. das Gewicht Deiner "Neukonstruktion" ausreichend im Blick? aus den Anfangsjahren meiner Womo-Karriere (aus der stammt Dein "Objekt") hab ich noch sehr gut die Probleme im Kopf, die damalige Mobile hatte. Oft genug durfte eigentlich der Fahrer nur einsteigen, wenn er vorher nichts gegessen hatte. Welche zulässige Gesamtmasse ist denn eingetragen? Ich wage einfach mal die Prognose, dass Du für das Geld, dass Du in das Teil reinsteckst locker ein halbwegs intaktes Womo kaufen könntest - und statt zu schweißen damit reisen könntest. Jetzt bin ich natürlich gespannt, wie die Aktion ausgeht und freue mich auf Deine regelmäßigen Berichte, gelegentlich vielleicht mal angereichert mit einer Aufstellung von Zeit und Kosten, die Du in das Projekt reinsteckst. Lass Dich also von mir nicht demotivieren, weiter so - oder - es ist noch nicht zu spät auszusteigen (v.a. solange noch keine Türen drin sind ;) ). Grüße polobilist * den neuen Zahnriemen hatte ich schon vergessen... Hallo Olaf, Respekt !! Das sieht schon mal sehr gut aus! polobilist hat geschrieben:
Das ist aber gerade bei den älteren Fahrzeugen weniger das Problem, weil die nicht so überfrachtet waren. Die Zuladungsreserven bei diesen LMC's waren deutlich besser als die aktueller Fahrzeuge. Unser 566 hatte 680 kg Zuladung bei 3,1 To !! Der war Papiermäßig abgelastet, es war nie erforderlich das wieder Rückgängig zu machen. Danke... habe auch 3,1t trotz Doppelfedern und der wird auf jeden Fall leichter als vorher (alleine schon wg. der fehlenden Monster- Alukonstruktion des Daches und des fehlenden Wassers (in den Wänden, meine ich) :-/ Bevor ich den "Donald" (so heißt er jetzt) zur Abnahme fahre, werde ich ihn wiegen lassen, dann kann ich es genau sagen. Glaube auf keinen Fall, dass das ein Problem wird - wir werden sehen...
styrodur bzw XPS platten sind mMn styropor (EPS) haushoch überlegen. Feuchtigkeitstechnisch, mechanisch, genauigkeit. mein gesamter aufbau ist 40mm XPS kern ein bisserl was dazu findest hier --> Link sehr cooles projekt, bei meinem ersten Womo hatte ich auch mal 3 monate rostschäden geflickt dabei habe ich mir geschworen dass die nachfolger alle GFK und Niro werden ;) Hallo Olaf, Respekt, Respekt, kann ich nur sagen. :wink: :wink: Weiter so :ja: Gruss Emil und auch noch an polobilist: eigentlich scheinst Du ja ganz lustig/humorvoll - deswegen eine kurze Antwort: Leider kannst Du offensichtlich nicht verstehen, dass jemand Anderes vielleicht komplett anders tickt als Du -kein Problem, aber das sagt ja eher was über Dich aus als über mich :) Du fragst nach Zeit und Kosten? Das ist beides das, was für mich bei diesem Projekt am Wenigsten eine Rolle spielt (also natürlich schon der Preisvergleich - und wenn z.B. der Boden sich als stabil herausstellt, lasse ich den auch; und ich werde auch keine neue Alko-Achse oder so einbauen). Aber es ist sogar nicht ausgeschlossen, dass ich das Auto verkaufe, wenn es fertig ist... es geht wirklich rein um das "doing" - der Weg ist das Ziel und so. Übrigens: ich habe sogar schon drüber nachgedacht, auch den Zahnriemen auszutauschen - das Auto hat ja 'ne Weile gestanden... :lol: Hallo Olaf, betr. ZR, wenn der Motor raus ist, ist das nicht der Hit. Die Rollen setzen auch gern Flugrost an. Hab jetzt nicht im Kopf, wie lange Dein ZR drauf ist, wenn nicht bekannt, dann raus damit + Rollen. Wenn schon 3 Jahre alt und wenige km, würde ich zumindest den Riemen selbst erneuern. Gruss Emil Zahnriemen raus - genau! :bindafür: Kann ich auch gleich den Simmering der Kurbelwelle austauschen... Moin Olaf, ein Hinweis betr. Deiner Aufbauplanung, Du benötigst für alle Einbauten, Haltepunte- bzw. Haltelinien. Gleiches für alles an Interieur, welches mit der Außenwand und Decke verschraubt werden soll. Bitte beachten, die Lattung entsprechend anordnen bzw. ergänzen, ggf. Alubleche einkleben Gruss Emil Noch ein Hinweis für dauerelastische Verbindungen. Die Deka+++ Produkte gibt's nur in schwarz und grau. Ausssen sieht weiss aber oft besser aus. Alternative dazu = --> Link Viel Erfolg und fröhliches schweissen, schreinern, kleben und .... schwitzen bei deinem Superprojekt. Ich bin schon fast ein bisschen neidisch auf dich! pippifax
Hab' mir Flex 555 mal angeschaut: Haftung auf Kunststoff wird nicht beworben, ich werde GFK Außenwände mit Gelcoat haben - könnte also Probleme geben. Hat noch jemand eine Meinung/Erfahrung dazu? Das mit dem Neid:Vielleicht kannst Du das ja auch: Denk' noch ein bisschen drüber nach - muss ja nicht so ein Mammut- Projekt sein - ein neuer Schrank oder irgendwas Elektrisches mit LED... Wenn es so weit ist, hast Du hier jedenfalls immer Kumpels und Kumpelinen, die Dir helfen, sich mit Dir freuen und DIch ggf. bedauern - das hilft sehr :-) (An dieser Stelle übrigens mal vielen Dank an alle, die mich immer anfeuern - aber auch an die, die sich über meinen Zahnriemen lustig machen :-) Auf jeden Fall macht alles Spaß (sogar, wenn Du aus falscher Sparsamkeit eine zu alte 2k Epoxygrundierung verwendet hattest und Du sie wieder abkratzen musst, weil sie nicht hart wurde).. Man darf nur keinen festen Termin haben (und darf kostenmäßig nicht zu eng kalkulieren...) - und man braucht natürlich die Voraussetzungen, für die ich sehr froh bin. Einen Teil habe ich mir auch selber geschaffen, z.B. den WoMo-Port - aber vielleicht findet sich ja ne Halle oder so. Ich kenne einen, der parkt seinen Winnebago auf dem Platz eines Trafohäuschens der Gemeinde :-) Also ich habe dadurch auf jeden Fall mein Gleichgewicht wieder gefunden (war vorher im Job ziemlich aufgerieben) - und das ist es auf jeden Fall wert (und das Ergebnis hinterher sicher auch :-).
betr. Erfahrungen - ich habe alle Verklebungen mit sikaflex gemacht schon beim vorgängerauto, 20212 bei cube 3 wieder. wird auch von namhaften aufbauherstellern verwendet (also feuerwehraufbauten etc.) - im wesentlichen 221 und 291 - würde ich wieder verwenden das mit dem festen termin sehe ich anders - ich hatte mir klar eine regatta als erste ausfahrt vorgenommen. ansonsten hätte ich vermutlich doppelt so lange gebraucht ;) mit den kosten hast du absolut recht, aber das ist ja i.a. nicht der treibende grund das gleichgewicht - stimmt absolut - obwohl ich 10 monate jede freie minute ( ca 40-50h/woche) daran gearbeitet habe hat es sehr viel spass gemacht, viel gelernt und mir mental sehr gut getan. [quote="polobilist"] Servus olafpeter, was ich von der "Totaloperation" am eigentlich toten Patienten halte, hab ich ja vor einiger Zeit schon kundgetan. Deine Ausdauer und Deinen Mut bewundere ich trotzdem! Ich sehe ehrlich gesagt nur nicht ganz den Sinn darin, aus letztendlich einer Fahrgestellnummer (die ist - neben den Scheiben, dem Lenkrad und den Türgriffen noch ganz gut erhalten ;) *) ein komplettes Wohnmobil neu zu bauen. Grüße polobilist Hallo polobilist, wegen einer verspäteten Landung wartend auf dem Stuttgarter Flughafen habe ich mir die Zeit genommen und hier Berichte gelesen und mir Bilder angesehen. Auch auf der Fahrt wieder nach Hause gingen mir die Bilder und unter den Umständern in dieser Folien-Garage wo ein 36 Jahre altes Womo verschrottet wird um wieder aufgebaut zu werden nicht aus dem Kopf. Die Aussage die in den Raum gestellt wird am Ende es nicht selbst zunutzen sondern auch zu verkaufen macht mich etwas sprachlos. Man kann es einfach nur als Bastelsport mit Suchteffekt sehen und das finde ich in Ordnung da es wahrscheinlich einem in Wiege gelegt wird dies zutun. Die Freude und der Spaß an dem tuen ist ja beim lesen nicht zu übersehen. Ich freue mich mit wenn Menschen ihre Zufriedenheit in ihrem tuen gefunden haben und hoffe das die Nachbarn und Anwohner das auch so sehen. Werde jetzt hier auch zukünftig mal vorbeischauen und bin auf die Bilder gespannt die noch kommen werden. Für mich ist dass das spektakulärste was ich bisher unter Womo basteln gesehen habe. :lol: Gruß Wolfgang Servus olafpeter
zum ersten Teil Deiner Antwort: Stimmt! zum zweiten Teil: Stimmt auch (na ja, zum Teil vielleicht). Ich hatte fälschlicherweise - von mir auf andere schließend - vorausgesetzt, dass es bei der Beschäftigung mit Wohnmobilen primär ums Reisen geht, sekundär auch die Lust am Schrauben, Schweißen und Konstruieren eine Rolle spielt (als ehemaliger Selbstausbauer eines tadellos erhaltenen, gebrauchten T3 in den 80ern kann ich das immer noch nachvollziehen). Der Unterschied zwischen uns ist folgender: Wenn der Aufwand der Erhaltung des Reisemobils größer wird (sowohl zeitlich als auch finanziell) als dessen - zugegeben nur subjektiv zu bewertender Nutzen - wird´s verkauft. Für Dich hingegen beginnt eine Fahrzeug vermutlich dann (oder ein paar Jahre / Fahrzeughalter später) erst interessant zu werden. Aber worin siehst Du den Widerspruch, wenn Du sagst es würde ´etwas über mich aussagen´, wenn ich Deine Motivation nicht nachvollziehen kann. Ich fände es ziemlich unehrlich, wenn ich eine kontroverse Meinung nicht auch verteten würde. Du musst Dir nun wirklich keine Mühe machen, mich von Deinem Vorhaben zu überzeugen - jeder auf diesem Planeten hat seine eigene Motivation, Dinge zu tun oder zu lassen. Und das ist gut so! Wenn Du nun vorhast, das Teil nach Fertigstellung wieder zu verkaufen, fände ich das insofern schade, als dann die Möglichkeit, Dich irgendwo auf Reisen in deinem "neuen" Womo mal zu treffen und sich über Details der von Dir gefundenen Lösungen auzutauschen, nur noch anhand von Bildern (die Du hoffentlich hier veröffentlichst ;) ) möglich sein wird. Ein konstruktiver Gedanke am Rande: Wie ist die gesetzliche Regelung bezüglich der Eintragung von Sitzplätzen im Wohnbereich? Ich denke, beim "ursprünglichen Womo" waren Sicherheitsgurte im Wohnraum nicht vorgeschrieben. Welche Regelungen gelten bei einer alten Basis mit einem komplett neuen Aufbau? Also, abschließend möchte ich noch mal meinen Respekt kundtun, dass Du dich einer derart großen Aufgabe stellst, trotzdem immer noch verbunden mit nur geringfügig verminderten Zweifeln, an der Sinnhaftigkeit deines Projektes. Viel Erfolg wünscht polobilist P.S.: Zahnriementausch ist eine gute Entscheidung! Der alte lässt sich als Souvenir gut und platzsparend aufbewahren...
Doch - Gurte waren - zumindest seit 1976, vielleicht auch schon vorher- vorgeschrieben bei Sitzplätzen in Fahrtrichtung - aber bis 1992 nur Beckengurte wie im Flugzeug. Maßgeblich ist das Baujahr des Trägerfahrzeugs; die Regelungen des Baujahres des Fahrgestells gelten also weiterhin. Es wird folgendermaßen: 2 Sitzplätze Führerhaus (sind Drehsitze) natürlich mit 3-Punkt-Gurten 2 Sitzplätze dahinter in Fahrtrichtung: Beckengurte (an bereits vorhandenen Gurtbefestigungspunkten im Boden, man muss nur drauf achten, dass der Winkel der Gurtführung korrekt ist; wenn das einigermaßen vernünftig aussieht, gibt der TÜV seinen Segen. 2 Sitzplätze im hinteren Bereich mit so genannter "Prallwand" (hat ein TÜV-Prüfer mal so genannt, fand ich sehr anschaulich :-) Ich weiß noch nicht, ob ich mir den Aufwand gebe, 3-Punkt-Gurte einzubauen und abnehmen zu lassen- da braucht man eine stabile Sitzbank mit Metallgestell mit oberem Gurtbefestigungspunkt - ist auch wieder ziemliches Gewicht.... Rechtliche Grundlage jedenfalls für meinen Donald: "Sitzplätze, die während der Fahrt benutzt werden sollen, müssen den Vorschriften der STVZO genügen. Sitz- und Rückenlehnenpolster sind gegen Verrutschen zu sichern (da reicht ausreichend Klettband). Für vor dem 1.1.1992 erstmals zugelassene Fahrzeuge werden für Sitzplätze in Fahrtrichtung, vor denen sich keine ausreichend gepolsterten Abstützmöglichkeiten befinden, bauartgenehmigte Sicherheitsgurte an Verankerungspunkten mit ausreichender Festigkeit benötigt. Für Sitzplätze quer zur Fahrtrichtung genügen "geeignete Abstützungen" So, noch mal kurze Zwischenbilanz - hatte ja vorher-nachher-Bilder versprochen; mit der LAckiererei usw. zieht es sich momentan ein bisschen... werde langsam heiß auf den Aufbau :-) ... Vorher... ![]() nachher: ![]() ![]() ![]() ![]() Ich hoffe, dass er auch mit schwarzem Armaturenbrett als Oldtimer durchgeht... aber das ist eh noch so eine Frage... ![]() ... und gleich ein bisschen umgebaut, damit sich der Fahrersitz für das neue Innenraumkonzept um 180° drehen lässt (ja - der TÜV wird das prüfen... hatte ich früher schon mal gemacht): ![]() Jetzt bin ich aber heilfroh, dass ich das jetzt hinter mir habe. Diese Säuberei und Lackiererei geht mir auf die Nerven - aber am WE geht's los mit Motor und Getriebe Ausbau, alles checken, alle Filter neu, Scmiermittel neu, Ventile einstellen, ZAHNRIEMEN (!), Kupplung usw. Hoffe, dass die Schrauben weiterhin gut aufgehen (musste bis jetzt nur die Stoßstange losmeißeln und flexen :-) Mit etwas Glück ist das in 1-2 Wochen durch, und dann geht's an den Boden, Materialbestellung Aufbau usw. - - juhuuu! Planung verschiebt sich etwas nach hinten; im September soll der Aufbau aber dicht sein. Hallo Olaf, ganz starkes Stück :!: :!: Mir fehlen die Worte .. ist SUUPER geworden :!: Weiter so :wink: Gruss Emil
Habe mir gerade mal Deinen Cube3 angesehen: GENAU! keine Kompromisse! :-) :-) Hat sich auf alle Fälle gelohnt, dass ich mich als Surfer angemeldet habe :-) Habe jetzt leider keine Zeit, aber demnächst werde ich Dir einige Fragen stellen, glaube ich (Selbst gemachte Kabelkanäle... :kette:)
klar macht das auch als surfer sinn hier ein bisserl was abzuschaun ;) Fragen jederzeit gerne zu den kabelkanälen - das ist eine Komination aus innerem Eckverbinder und kabelkanal. das Profil annähernd ein rechtwinkliges dreieck. die rechtwinkligen flächen dienen zum Verkleben der Innenseite der Sandwichplatten . es wirde vom reinen dreieck abgewichen weil es dann weniger spitez winkel auf der innenseite gibt die beim kabelfädeln nerven, und Formenbau / Entformung waren auch einfacher. die Form ist ca 2m lang, aus Niro Blech abgekantet, die Formhälften werden verschraubt, es ist also beine Presse erforderlich. Zum Bau wird in die beiden Formhälften Laminiert , ein Schlauf (Fahrradschlauf, abgeschnitten und mit Klemmen zum langen Schlauch gepimpt) eingelegt, der Überlappungsbereich laminiert, Form zu, verschraucben und schlauf aufblasen. Ich habe i.a. ca 2000 g/m² Triax Glas genommen, tlw auch Carbvon, und tlw für den Sichtbereich eine Lage Texallium. durch den Schlauf wird auch die Innenseite sehr glatt und das Fädeln der Kabel sehr einfach wenn man die Arbeit gut abstimmt schafft man "nebenher" ca 2 Stück pro tag ... Foto des Tages :-) Die nächste Phase beginnt... ![]() Hallo Olaf, Respekt für soviel Mut und das bisher erreichte . Das bisher von dir gezeigte sieht schon mal sehr gut aus! Egal ob du es selber fährst oder verkaufst das muss erst mal jemand machen. Trink ab und zu mal ein Bier mit den Nachbarn damit sie dir wohlgesonnen bleiben. :lol:
Vielen Dank für den Zuspruch - auch an alle Anderen... habe ziemlich viel Energie und schaffe das natürlich auch alleine, aber ich freue mich über jede Zustimmung, weil das einfach gute Stimmung macht :bia: :sky: Und vor Allem: wenn ich mal ein Problem habe, bekomme ich hier sicher Hilfe und Tipps - und vielleicht helfen diese auch dann wieder Anderen.. gemeinsam geht's halt besser. Foto des Tages: ![]() Das ist ein supergenialer Trick von meinem Freund Hubert zu sehen, um schonend die Riemenscheibe zu blockieren: Nachdem alles versagt hatte (Montiereisen an Schwungscheibe ansetzen usw., was ja auch schlecht für das Material ist und ein unnötiges Drehmament um die Hochachse bringt, wodurch Kraft an der Schraube verloren geht), holte er den raus: einen ganz normalen Spanngurt 3x in die Riemenscheibe wickeln, dabei einmal kreuzen, und dann irgendwo festbinden> zieht sich bärig fest, und Du kannst locker die 500Nm (so viel war es sicher, ich hab mit bestimmt 50kg 1 Meter gedrückt) auf diese Sch... raube an der Riemenscheibe bringen. Nachdem einige Sachen abgebrochen waren, habe ich die Nuss direkt auf den Hebel geschweißt (auf der Rückseite ist der Adapter für dei 41er Nuss für die Achswellenmutter zu sehen) und das in Verbindung mit dem Spanngurt hat es dann gebracht und das ersehnte "KNACK" war zu hören, mit der sich die Mutter löst :-) Das tolle an dem Projekt ist, dass die Aufgaben so verschieden sind. Ach so: noch eine Erkenntnis des Tages: Ich hatte mir etwas Sorgen gemacht um die Erneuerung der beiden verrotteten (Messing-?) Anschlüsse für die Heizungsschläuche oben Fahrerseite hinten... völlig unnötig! Ihr werdet es nicht glauben, aber das sind 3/8"- Anschlüsse aus dem Sanitärbereich :-))) da kann man sogar einen Abgang für die Wassererwärmung dran löten, wenn man will :-)) Bald mehr, LG Olaf Hallo Olaf, TOP :daumen2: Weiter so, macht Spass dabei zu sein :wink: Gruss Emil Top. da Staunt der Laie. weiter so wird sicher ein gutes Mobil :lol: rudi So, habe mal nach 6 Monaten Zwischenbilanz gezogen und bin ganz zufrieden; Kosten bisher: Alles in Allem also rein für das Träger-Fz. bis jetzt ca. 3.100,-, Das ist dann TÜV-fähig, mit neuer Kupplung, neuem Zahnriemen, komplett neuer Motor-Abdichtung, neue Kühlerschläuche, Bleche neu lackiert, Servolenkung... (Direkteinspritzer übrigens, wie ich jetzt weiß – als ich mich das erste Mal mit dem Motor befasst habe, habe ich nämlich vergeblich die Glühkerzen gesucht:-) Muss später noch lackiert werden. Für den neuen Aufbau sind darin immerhin schon enthalten 2 x2m Wohnber.- Fenster, 1x Dusche-Fenster ca. 50x50 cm, 1x 1m Küchenfenster, 1x Alkovenfenster Seite ca. 80x30cm, neuwertiges Kassetten-WC, Trumavent Anlage mit Schläuchen usw., 14l „Hybrid“-Boiler, „Hybrid-“Kühlschrank (allerdings Absorber) Leitern, Tisch, Tanks, Elektronik, Ladeautomatik, Duschraumausstattung usw. usw.) Die Teile für den Alkovenboden sowie die Spritzwände sind da auch drin (hatte ich in meinem jugendlichen Leichtsinn im Januar schon gekauft :-). Den Kühlschrank werde ich „modular“ einbauen, d.h. Man kann ihn dann irgend wann mal gegen einen großen Kompressor-Kühlschrank austauschen. rep.- bedürftig sind: Truma 3200 (hoffentlich nur Batteriefach), Sat- Anlage, Markise (wobei ich nicht weiß, ob ich die letzten beiden einbauen werde – SAT wird wohl eher extern (weil dann vor Ort besser zu platzieren, meistens steht ja doch irgend so ein Baum da rum) und die Markise weiß ich noch nicht (vielleicht lieber eine Neue – kann ich da nicht eine aus dem Baumarkt nehmen oder braucht die eine Zulassung?) Markise kommt auf alle Fälle nicht – wie bisher – an Eckleiste und durch die Seite, sondern wird an der Dachreling bzw. den Dachträgern befestigt (die wird speziell angefertigt, wenn es so weit ist). "Rahmenkosten" für WoMo-Port und Werkzeug waren ca. 1.300 Euro Alles in Allem also bis jetzt noch in dem Rahmen, den ich so gedacht hatte – und: habe viel schönes neues Werkzeug (z.B. einen 2-Kolben- Rangierheber, der 3,5t hebt - WOW! 8) ) Bin derzeit noch am Motor, der kommt nächstes bzw. übernächstes WE wieder rein, und dann geht’s richtig los. Bin jetzt im September von der Planung her (dichter Aufbau) – hoffe ich zumindest, denn dann „muss“ ich in Urlaub :-) (noch mal 'ne Flugreise...). Ab sofort nur noch Servo: Foto des Tages: ![]() Für den einen oder anderen Skeptiker: ja, ich habe auch alle benötigten Original-Teile! Wird ein bisschen Gerätsel, wie alles verlegt wird. Neu sind sicherheitshalber Spurstangen, Manschetten und -Köpfe - wenn man das schon mal auseinander hat... Innere Spurstangen der manuellen Lenkung waren auch schon ganz schön leichtgängig... |
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