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Autarkie: Sind meine Vorstellungen realistisch? 1, 2


Gast am 21 Okt 2018 12:52:45

123daswars hat geschrieben:Hbin ich der Überzeugung, dass wir einem Faker...
Einen Schwindel oder eine Vortäuschung falscher Tatsachen. Im weiteren Sinne ist der Fake auch ein Begriff für den damit verbundenen Betrug. Könnte hier einer der Moderatoren eingreifen? Alle Forumsteilnehmer bemühen sich und der Initiator ist wieder in seinem Krankenhaus?

Und wenn, ginge Dich das nichts an. Was der TE fragt ist auch für andere wichtig zu wissen. Nicht nur für Dich.

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Canadier am 21 Okt 2018 12:59:07

Na wenn das dass wichtigste ist!!!

rogers am 21 Okt 2018 14:59:54

Ich habe mir vor fast drei Jahren mit fast genau solchen Vorstellungen einen 6,40 Meter Kastenwagen angeschafft und gedacht, so alleine ist der groß genug.
Die erste Zeit war es auch sehr angenehm und ein Überwintern in Spanien ging auch ohne Probleme. Seit August 2017 wohne und arbeite ich jetzt 24 Stunden, 7 Tage die Woche im Kasten und habe nur noch eine Postadresse bei meiner Tochter. Regen ist für das Einschlafen bei mir wie Schlafmittel, geht super.
Autark stehen, ja das geht eigentlich auch überall, solange man sich sauber verhält und keinen stört, zumindest habe ich bis jetzt noch nie Probleme gehabt. Es gibt überall in Deutschland kostenlose Stellplätze, die zum Teil sogar kostenloses WLan anbieten. Auf solchen Plätzen stehe ich auch schon mal zwei Wochen ohne Probleme zu bekommen. Eine nette Nachfrage bei einem Förster kann sogar dazu führen, das einem unter Einhaltung gewisser Spielregeln das stehen am Waldsee mal für einige Zeit ermöglicht wird. In Spanien war es einmal so abgelegen, da haben nachts die Wölfe am Auto geschnüffelt, einfach Natur pur. Um ca. zwei Wochen komplett Autark stehen zu können, musste ich mein Fahrzeug aber ganz schön aufrüsten, denn bei schlechtem Wetter ausreichend Strom für Licht, Fernseher, Handy, Laptop,etc. und der Heizung zu haben, bedarf je nach Standort doch einen erheblichen Aufwand. Da ich auch unter 3,5 Tonnen bleiben wollte und Solar dadurch nur begrenzt (Dachfläche) möglich ist, wurden LiFePo4 Batterien in ausreichender Größe (200 Ah) angeschafft. Dazu eine mobile Solaranlage, die mir auch im Spanischen Winter die Batterien noch füllen kann, denn auf dem Dach bringt Solar auch bei Sonne im Spanischen Winter nicht so den prallen Ertrag. Dazu eine TT Toilette, da eine Chemie nicht das Fassungsvermögen für zwei Wochen bietet.
Inzwischen hält mein Fahrzeug die zwei Wochen sogar bei Regen und ohne Sonne technisch gut durch, mir reicht die Toilette, der Strom und die Heizung nur......ja nur das Raumangebot bei mehreren Tagen Regen, da wird es bei mir dann knapp.

Aus diesem Grund habe ich die 3,5 to inzwischen, als dauerhafte Lösung, verworfen und habe mir ein neues Wohnmobil ausgesucht, welches zum einen auch zwei Wochen autark stehen kann, aber mir zusätzlich noch den Raum bei schlechten Wetter bietet um nicht das Gefühl zu bekommen, mir fällt die Decke auf den Kopf. Es wird jetzt ein 7,3 Meter langer Alkoven mit Doppelboden für mehr Stauraum und da das neue Mobil eine Gas und nicht wie jetzt ein Dieselheizung hat, weiterhin aber auch 2 Wochen und länger, im härteren Winter keine Flaschen getauscht werden sollen, muss leider eine ganze Menge Gas (2x11 Kg Standard in Flaschen) und (1x80 Kg Zusatztank) aufgenommen werden und das ganze, um am Ende auch noch ausreichend Zuladung zu haben, führt bei mir zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,8 to.

Dadurch bin ich als Dauerbewohner eines Wohnmobils mit dem neuen auch Winterfest und nicht nur Wintertauglich, wo dir bei Minus Graden schon mal etwas kaputt friert. (Bei mir Abwasser und Toilette)
Ich würde es aber, wenn noch einmal von vorne beginnen würde, nicht anders machen.
Damit will ich nur sagen, erst einmal klein anfangen und probieren ob das Leben im Wohnmobil überhaupt passt und schauen was dir fehlt oder was dich nervt, denn es ist dann kein Camping mehr.

Ich für mich kann sagen.........es ist ein ganz ganz anderes Leben, mit ganz ganz anderen Freuden und Problemen, denn es zählen die kleinen Dinge des Lebens wieder viel viel mehr. Die Sichtweise zu Strom, Gas und Wasser verändern sich erheblich, da es sehr begrenzte Ressourcen für dich werden. Normale Tätigkeiten, die du jetzt in 1 bis 2 Stunden erledigt hast, werden zur Tagesaufgabe.
Wenn du dir vorstellen kannst, im tiefen Winter in Deutschland, da es aus welchen Gründen auch immer, mit Spanien nicht geklappt hat, einen Tag damit zu verbringen einen Parkplatz zu finden um deine Wäsche in einem Waschsalon mit Trockner zu waschen und zu trocknen, damit du deine Bettwäsche auch gleich wieder frisch drauf ziehen kannst und du dann sagst.......geiler Tag heute und richtig was geschafft, ja dann mache es........man kann das Leben im Wohnmobil nicht beschreiben, man muss es erleben, da es nichts aber auch gar nichts mit Urlaub im Wohnmobil zu tun hat.

Halte dir einen Rückweg offen, habe ich auch für das erste Jahr gemacht und erst danach alles aufgegeben.

Gruß
Roger

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Tinduck am 21 Okt 2018 17:38:38

rogers hat geschrieben:
Halte dir einen Rückweg offen, habe ich auch für das erste Jahr gemacht und erst danach alles aufgegeben.

Gruß
Roger


Danke für den ehrlichen Bericht, und den Tip am Schluss finde ich am besten von allen bisher gegebenen.

bis denn,

Uwe

new-welt am 11 Mär 2019 19:11:02

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Ich kann diese Ausführungen nur unterstützen, egal ob das schon gemacht (versucht) wurde.
Wir waren mit unserem Womo 1 Jahr in den USA und haben absolut autark gelebt (außer Toilette und Wasser (Abwasser))
war ganz toll, aber wir haben nicht unser Heim aufgegeben und sind zu der Erkenntnis gekommen, dass es schön ist ein ZU HAUSE zu haben.
Darum erst mal antesten und dann weiter schaun, alles andere wäre ........

Gruß Klaus

dabo am 27 Nov 2019 13:51:48

kampino hat geschrieben:Hi Kurt,

wir zwei sind uns da vermutlich schon einig. Nur viele gehen davon aus, dass ein <3,5t ja ein Pkw ist und man zum Beispiel auch auf nur für Pkw zugelassene (Z 1048-10) Parkplätze darf. Wider besseren Wissens habe ich das in Lindau (zwangsweise) mal ausprobiert und ein entsprechendes Lehrgeld gezahlt. Das wollte ich dem TE ersparen.

Michael


Richtig Michael. Ich stand sogar vor meinem eigenen Hoftor. Davor und danach gilt Z 1048-10. Ich habe Strafe zahlen müssen, als ich mein <3,5t Wohnmobil dort abstellte, denn er ragt in den Parkraum hinein. Mit dem PKW darf ich dort stehen. Wenn das blaue P ohne dem weisen PKW den Parkplatz ausweist, dann darf ich auch mit dem WOMO dort stehen.


dabo am 27 Nov 2019 14:23:14

kampino hat geschrieben:Warum braucht man Wasseraufbereitungsanlagen ? -> So könnte ich mir Regen- oder Flusswasser nehmen, wenn Regen fällt/es sich anbietet.


Die Idee ist Prima, laß Dich nicht davon abbringen. Ich habe (genau wie Daheim) eine Osmoseanlage im Wohnmobil. Sie entfernt alle unerwünschten Stoffe. Auch Vieren, Bakterien, Hormone, Nitrate, Uran, Medikamentenrückstände, Blei, Chlor, usw.

Kosten: Ca. 45€ bis 180€ je nach Anlage. Wenn man die Anlage einbauen lässt (man kann es gut selber machen), kommen ca. 350€ Einbaukosten hinzu. Ich habe bisher schon über 30 Anlagen verbaut. Sie funktionieren alle noch, auch nach vielen Jahren.
Der Filterwechsel kosten ca. 20€ und ist meist nur jährlich notwendig.
Von Anlagen für viele 1000€ kann ich nur abraten. Sie haben oft die gleichen Filter. Der Vertrieb verdient hier einfach unverschämt gut.

Das Wasser ist bei allen Anlagen gleich sauber. Reinstwasser eben.
Falls jetzt 1000 Einwände kommen. Ich kenne sicherlich fast alle, den ich bin Wasserbauingenieur. Im Netz findet man zu jedem Thema Schreihälse die nur Nachplappern was sie gehört haben...
Ja die Osmose-Anlage entfernt auch die Mineralien aus dem Wasser: Und ich finde das Klasse!

Jede Osmoseanlage funktioniert pysikalisch. Vereinfacht erklärt, funktioniert sie also wie ein extrem feinmaschiges Sieb. So feinmaschig, dass alle Moleküle größer als H2O hängen bleiben. Alles was hängen bleibt, spült das System dann "normalerweise" in den Abfluß. Ansonsten wäre ja der Filter recht schnell verstopft und müsste wie bei anderen Systemen ausgewechselt oder gesäubert werden. Schlechte Anlagen haben sogar ein Verhältnis von 1:11. Also 11 Anteile Abwasser auf 1 Teil Trinkwasser. Gute Anlagen 1:2 oder 1:1. Nun ich führe das "Abwasser" (Es ist ja nicht wirklich dreckig) einfach wieder in den Wassertank führe. Es war ja vor dem Prozess ja bereits auch dort. Ich habe also 0 Liter Verluste. Da im Wohnmobil kein Druck auf dem Tank liegt, geht das. Osmoseanlagen im Steinhaus funktionieren ja anders. Bei 100 Liter die ich so im WOMO bunkere, erzeuge ich ca. 25 Liter Osmosewasser. Bis dies verbraucht ist, ist der Wassertank sowiso wieder zu füllen. Es entsteht also nicht automatisch Wasserverlust, sondern je nach dem wie man die Osmoseanlage auslegt, kann man 100% des Wassers nutzen. Egal wie dreckig mein Haupttank ist, das Trinkwasser ist immer zu 100% rein. Reiner als destilliertes Wasser! Übrigends schmeckt der Tee deutlich besser mit Osmosewasser! Die Scheibenwischanlage macht weniger schlieren, der Hund säuft das Wasser viel lieber, usw.

Zum Schluß: Wer eine Banane am Tag isst, hat mehr Mineralien zu sich genommen, als hätte er (an einem Tag!) 30 Liter hochwertiges Mineralwasser getrunken!

Beispiel für kleine Osmose-Anlage für ca. 35€ bis 70€


oder das größere Modell für 180€ mit zusätzlichem 8-Liter-Tank und Druckerhöhungspumpe:

Karliblue am 27 Nov 2019 20:10:31

dabo hat geschrieben:Das Wasser ist bei allen Anlagen gleich sauber. Reinstwasser eben.
Falls jetzt 1000 Einwände kommen. Ich kenne sicherlich fast alle, den ich bin Wasserbauingenieur.

Egal wie dreckig mein Haupttank ist, das Trinkwasser ist immer zu 100% rein. Reiner als destilliertes Wasser!


Bei aller Begeisterung über Deiner Osmoseanlage, aber das es reiner sein soll als destilliertes Wasser, da habe ich doch so meine Zweifel.

Tinduck am 27 Nov 2019 21:33:30

Na los, wo bleiben die energiegebenden Kristalle, die man noch in den Tank legen muss? Sonst hat das Wasser nachher die falsche Drehrichtung!

bis denn,

Uwe

pille99 am 23 Aug 2020 03:29:47

lupor hat geschrieben:
So könnte ich mir Regen- oder Flusswasser nehmen, wenn Regen fällt/es sich anbietet.

schau dir famous-water-shop.com an. die haben mobile und kleine wasseraufbereitungen. ich kaufe fuer mein vorhaben von dennen eine loesung. allerdings keine mobile loesung sondern zum fix einschrauben.

Tinduck am 23 Aug 2020 07:55:33

dabo hat geschrieben:Egal wie dreckig mein Haupttank ist, das Trinkwasser ist immer zu 100% rein. Reiner als destilliertes Wasser!


Ach ja. Herr Wasserbauingenieur, frag mal nen Mediziner oder Toxikologen dazu, was er dazu meint, destilliertes Wasser zu trinken. Ich hoffe für dich, dass dein Osmosewässerchen dann doch nicht soooo sauber ist.

Als Tee oder zum Kochen OK, aber direkt trinken würd ichs eher nicht.

bis denn,

Uwe

andwein am 23 Aug 2020 11:36:43

Tinduck hat geschrieben:.......Als Tee oder zum Kochen OK, aber direkt trinken würd ichs eher nicht. bis denn, Uwe

Als Tee ist es ja auch nicht mehr rein und sauber. Es ist trübe und mit Pestiziden und Herbiziten versetzt!!
Da könnte man auch mal drüber nachdenken bei der ganzen Wasserreinigung. Erst mit viel Aufwand sauber machen und dann mit einer unbekannten Kräutermischung versetzen.
Aber wenn man den Tee durch einen Aktivkohlefilter jagt geht es wieder!
Grinsend, Andreas

Lagerfeld am 20 Apr 2024 20:41:20

Tipsel hat geschrieben:Allerdings dürfen die normalen Campingplätze keinen Erstwohnsitz bestätigen. . .

Und das weißt Du woher ? Und was sind "normale CP" ? Und was sind "unnormale" ?

Kuhtreiber am 20 Apr 2024 23:07:32

Lagerfeld hat geschrieben:Und das weißt Du woher ? Und was sind "normale CP" ? Und was sind "unnormale" ?


Hast du mal das Datum des Beitrags gesehen?

Lagerfeld am 21 Apr 2024 20:46:32

Kuhtreiber hat geschrieben:Hast du mal das Datum des Beitrags gesehen?

Ja. hab' ich. Trotzdem darf man ja mal fragen, oder nicht ?

pipo am 07 Mai 2024 15:58:05

Lagerfeld hat geschrieben:Ja. hab' ich. Trotzdem darf man ja mal fragen, oder nicht ?

Doch darfst Du, aber in den letzten Jahren hat sich die Gesetzeslage in vielen Bundesländern zum Thema Erstwohnsitz geändert.
Daher der HInweis, dass der Beitrag von Tipsel evt. nicht mehr auf die heutige Zeit bezieht. Deine Frage macht daher wenig Sinn..

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