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Hallo zusammen, mir stellt sich die Frage, warum praktisch alle Wohnmobile auf Dieselbasis verkauft werden. In Gebrauchtfahrzeugportalen hat die Mehrzahl der Fahrzeuge eine Laufleistung von 5-15.000km im Jahr. Dabei ist ein Benziner bei so geringen Laufleistungen viel wirtschaftlicher: - Weniger Steuern - Auch alte Modelle bekommen eine grüne Umweltplakette - günstiger in der Anschaffung Außerdem ist ein moderner Benziner genauso haltbar wie ein moderner Diesel. Gruß PS: jaaa den Ducato gibts gar nicht als Benziner aber andere Modelle. Und offenbar fragt ja auch keiner danach sonst würde es sie geben... Im Prinzip richtig... ABER:um vergleichbare Fahrleistungen zu erreichen kannt du nicht einen downgesizten 1400er mit 160 PS nehmen,der quakt sich wahrlich zu Tode. Es bedarf dann schon etwas an Hubraum (s. US-Fahrzeuge). Wir hatten Anfang der Achtziger mal einen Opel Blitz mit 115PS Commodore Motor, (2,5 Liter 6Zylinder) der lief gut und soff 20 Liter. Und so würde es trotz modernerer Technik auch heute aussehen.Die erforderliche spezielle Leistungscharakteristk (Hier LLKW mit ständig voller Auslastung) kann man nicht herbeizaubern. Unser 3Liter V6 Citroen XM nahm sich mit dem 1300Kg Wowa hinten dran schon mal 14 Liter Super. Das war schon ein recht modernes Auto mit 163 PS. Der Diesel ist nun mal seiner Eigenschaften wegen die angesagte Motorisierung. Gruss logri46(Lothar) Das sehe ich ein bisschen anders. Moderne Benziner entwickeln auch bei relativ niedrigen Drehzahlen hohe Drehmomente. Inzwischen gibt es so viele Fahrzeuge die über 2to wiegen und trotzdem als Benziner unterwegs sind. Für ein Womo <3,5to sollte das dann kein Problem sein. Für einen Kastenwagen sowieso nicht. Das ein Benziner unter diesen Umständen deutlich mehr verbraucht als ein Diesel ist ohne Zweifel richtig. Aber eben aufgrund der potenziell höheren Anschaffungskosten und der höheren Steuer kommen viele mit einem Womo nicht an den Punkt wo sich der Diesel dahingehend wieder amortisieren würde. Guck mal wie viele 10 Jahre alte Womos du mit unter 100.000 km findest. Unmengen! Wenn denn die Laufleistung stimmt ??!!! Und man könnte den Benziner mit LPG befeuern. Und was denkst du warum ein Benziner mehr verbraucht als ein Diesel? Ganz einfach weil er weniger Leistungsenergie erzeugt. Und genau deswegen werden dieselmotoren genommen. Diesel ist zudem noch günstiger.
Was ist "Leistungsenergie" und wie wird diese Energie erzeugt? oder meintest du ein Benziner wandelt die in einem Liter Benzin enthaltene Energie in weniger kinetische Energie um als ein Dieselmotor die in einem Liter Diesel enthaltene Energie :wink: Gruß Moritz Also ich fahre neben meinem Womo noch einen VW Bus T4, der verbraucht mit seinen Diesel 151PS ca. 7 -7,5 Liter. Einen Benziner T4 müsste ich mit min. 12 Litern Benzin füttern. Nun rechne mal wann sich die höhere Steuer bezahlt gemacht hat. Aussedem hat der Diesel eine erheblich höhere Lebenserwartung als der Benziner. Mein T4 hat jetzt nach nur 17 Jahren 296.000KM auf der Uhr. Unser WoMo haben wir nun fast 3 Jahre, und das hat auch schon 32.000KM gelaufen. Obwohl es nach einen Seitenunfall fast 3 Monate zur reparatur im Werk war. Sonst wären es min. schon 36 - 37.000KM.
So habe ich die Wortkreation verstanden ;-) Richtig, ein Diesel arbeitet in Bezug auf die eingesetzte Energie effektiver, der Wirkungsgrad ist höher. Dazu kommt, dass der Energiegehalt (Heizwert, 10% höhere gravimetrische Energiedichte) von Diesel zumindest leicht höher ist. Der Nutzwirkungsgrad liegt beim Ottomotor bei 25%, beim Dieselmotor dagegen bei 33%. Zum Drehmoment, das wichtigste Kriterium bei einem Womo: Drehmoment ist nur durch Hubraum oder bei downgesizten Motoren durch Aufladung zu erreichen. In beiden Fällen fangen Benziner an zu schlucken, bei Aufladung sogar exorbitant. Mein 190 PS Sprinter gönnt sich 14 Liter Diesel, entwickelt zwischen 1.600 und 1.900 UPM sein größtes Dremoment. Mit einem Benziner wären es bei gleicher Leistung locker 25 Liter/100km, schon alleine, weil höhere Drehzahlen gefahren werden müssten um ausreichend Drehmoment zu haben oder ein Turbo mächtig mächtig Sprit hineinpumpen müsste. Was den Verbrauch bei Benzinern in Womos angeht habe ich genügend Erfahrung im Amiland gemacht :-) Ein 4T-Womo gönnte sich in Schleichfahrt immer 20 L, jenseits der 100 um 28L. Ein 10m, 6T-Womo war nicht unter 35L zu fahren. Das waren Motoren um 200 - 250PS mit 5L-Machinen. Zur Wirtschaftlichkeit, Pi mal Daumen... Gehen wir mal von hypothetischen 5 Jahren Gebrauch aus, Mehrpreis für Diesel, ca. 2.500 Euro, macht 500/Anno, dazu höhere Steuern, nur geschätzt um 200 Euro, macht um 700 Euro an Mehrkosten/Anno gegenüber einen Benziner. Nehmen wir nur eine geringe Laufleistung von 10.000km/Anno. Nehmen wir mein Fahrzeug, bei gegenwärtigen geringen Spritpreisen, 3L Sprinter mit 190 PS und 14 L Verbrauch/100km: 1.400 L x 1,- Euro = 1.400,- Euro Vergleichbarer Benziner mit entsprechender Kraftentfaltung 25 L/100: 2.500 L x 1,30 = 3.250,- Euro Differenz: 1.850,- Euro Abzgl. Mehrkosten für Steuern und Mehrpreis Anschaffung ist ein Diesel rund 1.100,- Euro/Anno günstiger und hier ist die Kilometerleistung noch gering angesetzt und nicht jeder verkauft sein Mobil nach 5 Jahren. Je länger man ein Mobil fährt und je mehr Kilometer man abreißt, desto mehr verschiebt sich die Wirtschaftlichkeit in Richtung Diesel. Selbst wenn man noch einige Eckdaten von Benzinern schön rechnet, ein Diesel ist immer wirtschaftlicher. Es hat wohl einen Grund, warum Unternehmen die Geld verdienen wollen, sprich Speditionen, niemals auf die Idee kommen würden, ihre LKW mit Benzinmotoren auszurüsten ;-) LG vom Mikesch Gründe: 1) Mech. Wirkungsgrad eines Diesels deutlich höher als Benziner. Ursache: Diesel arbeiten mit Luftüberschuß u. längerer Gemischbildung im Arbeitstakt durch die Einspritzung, dadurch wird der den Kolben abwärts treibende Druck länger gehalten als bei Benziner. 2) Dadurch auch besserer therm. Wirkungsgrad, weniger Wärmeverlust, wird im Winter langsamer warm. 3) Besseres Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen 4) Billigerer Kraftstoff mit höherem Energieinhalt pro Liter. Hat aber auch Nachteile:mech. komplizierter, Abgasreinigung. Gemischaufbereitung bei beiden elektronisch zwar unterschiedlich, aber vergleichbar aufwendig,, früher Mechanik bei Diesel deutlich komplizierter.Turbotechnik bei Diesel unverzichtbar. In USA gibt es viele Womos auf Benziner-Basis, wir hatten einen Ford 10 m mit 300HP V8, der fraß umgerechnet 25 -30l, das Aggregat mit 8PS soff auch wie ein Loch. Aber 4,5l kosteten mich damals in den 80ern umgerechnet 1,60 DM. Gr. Richi Eins währe noch festzuhalten Selbst so ergangen bei meinen t3 Benziner als camper. Ich musste da dieser als Wohnmobil angemeldet war 420 Euro Steuern bezahlen,war ein 2,1 Liter Benziner mit g-kat. Als normale Zulassung hätte mich dieser ca.190 Euro damals an steuern im Jahr gekostet.Eine Rückschreibung auf normalen VW Bus ging laut Zulassungstelle und Tüv nicht mehr. Vielleicht sind deswegen auch die meisten Womos als Diesel unterwegs. Ich möchte allerdings nicht wissen was mein 230er an Steuern kosten würde hätte dieser die Womo Zulassung nicht. Zum Wirkungsgrad und den Kosten wurde ja schon alles geschrieben. Ein weiteres Argument ist, bedingt durch den hohen Verbrauch, die niedrige Reichweite eines Benziners. Mit meinem 90-Liter-Dieseltank komme ich immerhin so 600-700 km weit. Mit einem entsprechenden Benziner vielleicht noch 400 km. Das ist für ein REISEmobil dann doch etwas knapp. Interessant wäre auch ein Benziner mit seiner schlechten thermischen Bilanz in einem VI, wo es ja sogar mit Dieseln manchmal schon Probleme mit der Wärmeableitung gibt... Und die Umrüstung auf Gas dürfte auch nicht wirklich eine Alternative sein. Erstens steigt der Verbrauch da noch mal locker um 20-30%, wo soll denn dann ein adäquat grosser Gastank hin? Und zweitens verschärft das nochmal die thermischen Probleme, ist bei Gas immer so eine Sache. Bei Fahrzeugen über 2 Tonnen und/oder mit hohem Luftwiderstand macht ein Diesel generell mehr Sinn. Das gilt übrigens auch für dicke SUVs :D bis denn, Uwe Moin Es macht einfach Spaß mit einem großvolumigen Motor mit Dieselantrieb zu fahren,leider werden jetzt durch die neue Motorgeneration bei Fiat ab dem Sommer nur noch kleine aufgepumpte Dieselmotoren geben,die Händler sind schon in Panik ob das alles mit den größeren Reisemobilen noch in Einklang gebracht werden kann,natürlich ist auch mit einem saftigen Aufpreis zu rechnen,wir sind auf jeden Fall noch froh einen der letzten 3 Liter Motoren in unserem Mobil zu haben :D :D Volker Wohnmobil und LPG ? Es gibt ja kaum noch Benzinmotoren, die auf LPG umzurüsten sind. All diese Direkteinspritzer sind unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht umrüstbar. Und wo gibt es denn noch grossvolumige Sauger ? Praktisch wäre natürlich, dass man keine separaten Gasflaschen mehr benötigt. Ein grosser Tank, den man an jeder LPG-Tanke befüllen kann und Motor und Heizung/Kühlschrank könnten daraus nuckeln. Liebe Grüße redrider Zitat Spannbeton(Armierung): Es macht einfach Spaß mit einem großvolumigen Motor mit Dieselantrieb zu fahren..... Ja !Aber: Die 300 PS V8 Ami-Benziner mit ihrem sonorem, aber leisen Automatik-Gegrummel waren noch ein ganz anderes "Gfui" :razz: Radioanlage u. Unterhaltung während der Fahrt waren auch ganz andere Dimensionen. Die Woche damals in Green Bay /Oshkosh/Chikago 1000 $. Gruß Richi 300 PS Ami kann ich mir gut vorstellen,da würde meine Frau nur noch im Mobil aufräumen :lol: Ne,so ein Wohnmobil muss gemütlich gefahren werden 8) Volker Och, bei 10 oder 12 Tonnen zGG relativieren sich 300 Benziner-PS doch sehr. Und ohne Turbo steht da untenrum auch nicht die Masse von an... da dürfte ein 300 PS LKW-Diesel Kringel drum fahren. bis denn, Uwe
Ich finde deine Rechnung gut aber die Werte sind meiner Meinung nach etwas übertrieben. Vergleichen wir mal den 316cdi und den 316. Der eine ist mit 8,7l und der andere mit 12,2L angegeben. Das beides nicht realistisch ist, da sind wir uns einig. Aber der verhältnismäßige Mehrverbrauch liegt bei +40%. Ergibt in deiner Rechnung 20L Verbrauch beim Benziner. Bei mir um die Ecke hat kostet der Diesel grade 1,049€ und das Super 1,259€. Die Werte in deine Rechnung eingesetzt und wir sind schon wieder positiv. Der Vergleich mit der Spedition hinkt. Wie gesagt gehts hier um wenigfahrer. Das sich der Diesel bei hohen KM Leistungen lohnt ist unbestritten.
Weltweit werden weit mehr Benzin SUVs verkauft als Diesel SUVs. Da gabs mal eine schöne Grafik. Finde ich nicht mehr. An JoergR: Wie im Ausgangsbeitrag geschrieben gehts hier nicht um Langläufer sondern um die wenig Fahrer. Das ein Diesel eine höhere Lebenserwartung hat als ein Benziner war mal so. Früher waren Diesel rechte einfach konstruiert. Die Zeiten sind auch vorbei. Generell: Das Drehmoment, dass der Motor erzeugt ist praktisch egal. Entscheidend ist das Drehmoment, dass am Rad ankommt. Das kann ich entweder durch eine hohe Drehzahl und eine entsprechend kurze Übersetzung erzeugen oder durch eine lange Übersetzung und höheres Drehmoment. Das ist auch der Grund warum die Hersteller mit PS-Zahlen werben und nicht mehr Drehmomenten. Ich habe ein paar gute Argumente gelesen (Temperatur im VI bspw.) aber ich denke man fährt Diesel im Womo weil mans halt so macht und es aktuell keine Alternativen gibt. Außerdem fallen die Steuervorteile weg. Ansonsten wäre es sicher möglich und auch für wenig Fahrer sinnvoll. Gruß Zitat Dnik: aber ich denke man fährt Diesel im Womo weil mans halt so macht und es aktuell keine Alternativen gibt (1) Ansonsten wäre es sicher möglich und auch für wenig Fahrer sinnvoll (2). (1) Jawoll ! (2) Vor allen Dingen vom Komfort her viel toller. Aber als Gebrauchter wird er dann kaum gut verkäuflich sein, s. (1). Schon wenn daß Faß wieder über 100$ geht. Gr. Richi
Meine Werte beziehen sich auf Erfahrungen mit US-Mobilen. Zu vergleichen sind sie IMHO, da ein vergleichbares Drehmoment auch in unteren Drehzahlbereichen halt nur mit Hubraum zu realisieren ist. Verzichtet man auf Hubraum gehts halt nur mit Turbo. Auch ein Beispiel: Mein 500 Fiat Twin Air holt aus 890cc rund 86 PS. Der soll bei 90 nur 3,5 L brauchen. Geht mit viel Wohlwollen... Der leichteste Tritt aufs Gaspedal leert den Tank in Kürze. Der ist nicht unter 7 L im Zockeltempo zu fahren, bei 150 gönnt der sich locker 13 L, bei 190 20 L. Klar, der hat Drehmoment und Power :-) Ich schrieb ja auch, dass man sich an meinen Zahlen nicht zu sehr festbeißen möge. Egal, Fakt ist, dass ein Dieselmotor einen höheren Wirkungsgrad hat und der Sprit zudem günstiger ist. Damit ein Benziner günstiger wird, müssen die Fahrzeuge schon viel herum stehen :-) In der Regel ist ab einer Laufleistung von ca. 10.000km/Anno ein Diesel unter Berücksichtigung aller Kosten günstiger. Für mich persönlich: Selbst wenn ich für den Diesel mehr auf den Tisch legen müsste, würde ich mich für einen Diesel entscheiden. Grund ist einfach die Motorcharakteristik und der Drehmomentverlauf. Wenn ich bei meinem 500er ab 4000 UPM noch mal richtig einen in den A. bekomme, macht das richtig Spaß. So fahre ich aber nicht mit einem Womo, da muss die Kraft aus dem Keller kommen. Das Konzept eines Benziners und die Anforderungen daran sind völlig anders. LG vom Mikesch Ich finde deine Rechnung gut aber die Werte sind meiner Meinung nach etwas übertrieben. Vergleichen wir mal den 316cdi und den 316. Der eine ist mit 8,7l und der andere mit 12,2L angegeben. Das beides nicht realistisch ist, da sind wir uns einig. Aber der verhältnismäßige Mehrverbrauch liegt bei +40%. Ergibt in deiner Rechnung 20L Verbrauch beim Benziner. Bei mir um die Ecke hat kostet der Diesel grade 1,049€ und das Super 1,259€. Die Werte in deine Rechnung eingesetzt und wir sind schon wieder positiv. Na da gibt es aber auch bei 10000 km eine Differenz von 600 €! Die fehlenden 120 Nm werden wohl kaum durch ein Plus an Drehzahl an die Räder gebracht und die höheren Steuern des Diesel fressen den eingesparten Betrag der Kraftstoffkosten auch nicht auf. Einzig den Aufpreis einer Dieselmotorisierung, vorausgesetzt es besteht einer, könnte den Diesel noch verschlechtern. Ich fahre einen Pkw mit 3-Zyl. Turbobenziner der aus mickrigen 0,9 l Hubraum 90 PS mit 140 Nm erzwingt. Dafür säuft er dann auch gut 1/4 mehr als sein Dieselbruder mit 220 Nm bei nahezu gleichen Fahrwerten. Gegen den Diesel würden m.E. viel mehr die Probleme mit der aufwendigen und somit teuren Abgasreinigung sprechen, die am Ende nicht hält was sie verspricht. Würde man den Kraftstoff nicht gerade jetzt verramschen käme es der Entwicklung von Teil- oder Vollelektrischen Antrieben entgegen. Bekommen die Akkus für die Elektromotoren neben einer höheren Kapazität einen günstigeren Preis wäre das Wohnmobil ein Kandidat für diese E-Antriebstechnik. Platz hätte man ja unter dem Chassis reichlich, Stromanschlüsse würde man für (wenn auch langsame) Ladungen fast auf jeden SP/CP vorfinden. Ein Dach voller PV-Module würde auch ein autarkes Reisen möglich machen. Die Zeit wird kommen, Erdöl wie wir es kennen ist Endlich, da beißt die Maus keinen Faden ab.
... und Bekannte von mir waren mit einem 11m RV an der Westküste unterwegs mit 50-52L/100km... :roll: Ein Argument fehlt noch, bevor der Thread geschlossen wird: Diesel ist das ultimative Männer-Parfüm! (O-Ton meines BW-Fahrlehrers) Wer sich beim Dieseltanken Handschuhe anzieht, wird nie nachvollziehen können, warum Diesel besser sind als Benziner :ja: bis denn, Uwe Hi Ich denke mal jetzt reicht es aber Uwe, oder hattest du das mit der Erotik des Diesels (ultimatives Männerparfürm) ironisch gemeint ? Wenn ja ist ok, wenn nein, also allen Ernstes, so mein Tipp: Hände in Diesel stecken, warten bis eine attraktive Frau vorbei kommt, die du wirklich begehrst, sich ihr bis auf 5 cm nähern und abwarten, was sie sagt! Ich denke, wenn man so nach Diesel stinkt, wird das nichts mit einem Date! Deswegen gibt es an der Tanke ja auch Handschuhe für Diesel! Zurück zum Thema: Meines Erachtens laufen deshalb so viele Womos auf Diesel, weil Womos mal ihren Ursprung aus Platzgründen bei LLKW hatten. Damals gab es aber auch Womos als Benziner. Das waren damals aber Säufer! Dann kamen die TDIs auf und man wollte, das so viel wie möglich Bürger in der EU auf Diesel umsteigen. Egal ob PKW / SUV / Womos. Die Dieselfahrzeuge wurden bevorzugt und günstig in den Markt gedrückt. O Ton vom Fiat Chef "Dem Diesel gehört die Welt!" Zum dem damaligen Zeitpunkt der Dieseloffensive war keine Rede von Feinstaub und Co.. Und die Menschen sind den Diesel Rattenfängern gefolgt, mal abgesehen von denen, die als Trucker so wie so kein Blut im Körper haben, sondern Diesel! :wink: Das ist nun aber alles bekannt und großvolumige Benziner, so wie in USA stehen den Dieseln leistungstechnisch in nichts nach. Kombiniert mit einer modernen Autogasumrüstung lassen sie diese Motoren Verbrauchstechnisch und Reparaturtechnisch günstiger betreiben wie ein Diesel. Die Zeiten, das eine Gasanlage 20 - 30 Prozent mehr Treibstoff gegenüber Benzinbetrieb verbraucht, sind durch moderne Zündanpassung an die jeweilige Gasquali längst Geschichte. Und dennoch werden fast ausschließlich Dieselfahrzeuge als Womos in der EU verkauft! Warum: Ganz einfach, weil es schon immer so war! Ich schwimme gegen diesen Trend an, mein Womo ist extra von Diesel auf Benzin und dann auf Gas umgebaut, weil ich nicht nach jedem Tanken stinken möchte wie ein Huppatz und ausserdem bin ich ein Freund der "Seidenweichen Verbrennung!" Ein grummelnder V8 ist durch nichts zu ersetzen, schon gar nicht durch einen Diesel! Wobei ich jetzt mal bezweifle, dass in Deinem T4 ein V8 werkelt :D Und der passt auch in kein europäisches Womo-Fahrgestell unterhalb der 7,5-Tonnen-Klasse rein. Also sind wir dann doch wieder bei Drehzahlorgien (kleinvolumiger Sauger) oder Turboaufladung a la TSI. Was beides bei Fahrzeugen um oder über 3,5 Tonnen in eine reine Sauforgie ausartet. Je höher der Volllastanteil beim Fahren ist, desto krasser steigt der Verbrauch eines Benziners im Vergleich zum Diesel. Das wiederum heisst, je schwerer das Fahrzeug ist, desto weniger Sinn macht ein Benziner. Den T5 (jetzt T6) gibts schon seit geraumer Zeit mit starken TSI-Motoren, Problem ist nur, dass die mindestens 50% mehr saufen als die gleich starken Diesel. Wahrscheinlich der Grund, dass die kaum geordert werden. Und das sind nur 3 Tonnen zGG. Mit Anhänger dran wirds dann nochmal schlimmer. Die Benziner in den Ami-Womos dürften wohl den Grund haben, dass es in den USA generell keine wirkliche Tradition bei den leichteren Dieselmotoren gibt. Und was man nicht kennt, baut man auch nicht ein. Für einen dicken Cummins sind die kleineren und mittleren RVs dann doch zu klein, also klatscht man das aus dem Regal rein, was gerade da ist und sowieso in fast jeden Pickup und LLKW reinkommt - ein V8 Benziner. Mir persönlich würde in einem LLKW kein Benziner ins Haus kommen, das ist schlicht und einfach ineffizient. 50-100% Mehrverbrauch und 20% höhere Preise pro Liter kann man sich nicht mehr schönrechnen. Und ein Gasmotor mit so einer Belastung... tut mit leid, da hab ich im Bekanntenkreis schon zu viele verreckte Gasfahrzeuge erlebt, von den 3 Leuten, die ich da aktuell noch kenne, würde das keiner nochmal machen. bis denn, Uwe Naja ich denke eher die 50%-100% sind schlechtgerechnet! Aber wartet mal ab. In zwei Generationen (spätestens) werkeln auch keine 2-3L Diesel mehr in Womos sondern 1,6L. Der C200 war letztes Modell noch ein 2,2L Motor mit 136PS. Inzwischen ist es ein 1,6L Renault Aggregat. Aber gut ... alles gesagt. Mal gucken wohin die Entwicklung geht. Uwe Nein ich hab keinen V8 im T4, dafür aber eine 128 PS 5 Zylinder Audimaschine. Da geht was gegenüber dem alten 2,4 liter Saugdiesel. Ich hätte auch einen 102 oder 151 PS TDI aus dem VW Regal nehmen können, wollte ich aber nicht. :wink: ( Du weißt, das Date nach dem tanken.....) :D :D Ich hab beim TDI kein Bock auf Knackfrosch, Dieselvorwärmung, ständig falschen Förder- und Spritzbeginn, Zahnriemen, mangelnder Ladedruck etc.... Beim Benziner ist sowas alles Fehlanzeige, es ist Leistung da auch ohne Turbo, einfache überschaubare Technik und wir haben problemlos die grüne Plakette, nebst seidenweicher Verbrennung. Ich fahr seit mehr als 35 Jahren Gas und weiß wovon ich spreche. In unserer Kundschaft haben wir mehr als 5.000 zufriedene Kunden, das ist bei Markengasanlagen, damit meine ich die, die etwas teurer in der Anschaffung sind, normal. :wink: Mal ein Rechenbeispiel zu deinen angegebenen Mehrverbräuchen von 100 Prozent usw.... Wenn ein vergleichbarer Diesel TDI im 3,3 To VW Alkovenwohnmobil Euramobil (Allrad) 12 Liter Diesel braucht zu 1,00 € sind wir bei 12 €. ich kann also getrost 24 Liter Gas verballern zu 0,50 €, um auf das gleiche Geld für Treibstoff zu kommen. Verbrauchen tue ich im Schnitt 18 Liter plus, wenn ich es mal eilig hab. Einen T5 /6 würde ich zum Beispiel nie im Leben kaufen......
Dann werkeln gar keine Verbrennungsmotoren mehr, da es nichts mehr zu verbrennen gibt :) Der Trend ist doch schon da, auch die Diesel werden immer kleiner. Bei den PKW werden die doch seit Jahren schon kleiner. Mein kleiner Dienst-Polo holt aus 1400cc fast 100 PS raus. Drehmoment bis 2.000 UPM allerdings bei null, der will mit Drehzahl gefahren werden wie ein Benziner. Eine Frage der Zeit, wann es bei den Kleinlastern weiter geht. Für meinen V6 war letztes Jahr schon Schluss. Gut, dass ich mir nichts Neues mehr kaufen muss... ...oder mache es wie FWB Group, hole ne fette amerikanische Kiste und hau da nen Gastank rein :D
50% sind es wohl immer, aber müßig darüber zu diskutieren, wenn die Meisten keine Erfahrungen mit Benzinern im Womo haben... Ich rate zum Ausprobieren mal einen schönen Urlaub in den USA mit Womo, kann ich nur empfehlen, traumhaft schön! Als Nebeneffekt erfährt man unmittelbar, was solch ein Benziner schluckt. LG vom Mikesch Man kann ja zu den neuen Motoren stehen, wie man will, und als Gebrauchtkäufer komme ich ja auch in den 'Genuss' alter, grossvolumiger Dieselmotoren ( haha, 2,8 Liter...), aber sich komplett auf Alteisen zu verlassen, da wird wohl die Mehrzahl der Womo-Fahrer nicht mitmachen. Und irgendwie sehe ich auch keine grosse Importwelle von US-Womos auf uns zurollen... das scheint doch eher die extreme Minderheit zu sein, die einen Benziner im Womo wünscht. Selbst einige Amis sind ja gerüchteweise genervt vom Verbrauch ihrer RV-Monster und löchern Europa-Touris mit eigenen, rübergebrachten Womos. Die Grösse finden sie dann aber nicht so angemessen :D bis denn, Uwe Na Uwe Hier haust du alles durcheinander....... :D Was macht im Amiland einen Unterschied zwischen 20 Liter Diesel oder 30 Liter Benzin ? Eine Gasanlage! :wink: Halb Italien produziert in den letzten Jahren Autogasanlagen, fertig vor konfektioniert für V8 und Co, ausschließlich für den amerikanischen Markt. Alteisen wird mit Sicherheit nicht in neuen Wohnmobilen verbaut, das ist logisch. Dennoch viele Freunde von uns, die mal mit unserem Womo gefahren sind sagen, das sich das Teil echt gut fährt als Benziner. Außerdem diese Ruhe und Vibrationsfreiheit, kann kann sich angenehm leise unterhalten und versteht den anderen auch noch! :wink: So wie DigiMik schon sagt, werden die Motoren immer kleiner, die Laufleistung sinkt, das Fahrgefühl wird pappig. Spaß macht das keinen. Aber jeder wie er mag. Wenn man auf den Seiten von FORD USA z.b. mal schaut, wird da bei so ziemlich jeden Benziner auf die Möglichkeit des Gasbetriebes offensiv drauf hingewiesen. Werkseitig als Option erhältlich. Und es muss ja nicht mal ein V8 sein, wenn man Leistung haben will. US-Transit mit V6 Sauger/Turbo z.B.,US-Ducato mit dem V6-Pentastarmotor. Außerdem haben die alle schöne Wandlerautomaten dran.Find den Verbrauch bei dem Zulässigen GG von so einem durchschnittlichen Ami-Womo in Relation zu nem Benziner-SUV ala Cayenne, ML, Range,X5 für durchaus angemessen. Problem bei den , wenn überhaupt verfügbar, Benzinmotoren in Transit,Duc und Co. ist ja ,das es "Mini"- Motoren sind, welche immer "gedreht" werden wollen, was zu "amerikanischen" Verbräuchen führt. Gasumrüstung ist teilweise auch nicht möglich. Schönen Abend allerseits.Uwe Zitat FWB: Außerdem diese Ruhe und Vibrationsfreiheit, kann kann sich angenehm leise unterhalten und versteht den anderen auch noch! Hauptvorteil kurz u.prägnant ! Kann sich hier kaum einer von uns Fiat/Ford/VW/MB-Traktor-Fahrer vorstellen. :razz: Gr. Richi Ich fahr seit mehr als 35 Jahren Gas und weiß wovon ich spreche. In unserer Kundschaft haben wir mehr als 5.000 zufriedene Kunden, das ist bei Markengasanlagen, damit meine ich die, die etwas teurer in der Anschaffung sind, normal. :wink: Hallo Frank, ich gehe mal davon aus, dass du einen Betrieb hast, indem Fahrzeuge auf Autogas umgerüstet werden. Vorausschicken muss ich auch, dass ich bereits seid vielen Jahren Fahrzeuge fahre, die auf LPG fahren. Z.Zt. ist es ein BMW 530i aus 2005. Daher wäre ich grundsätzlich auch mit einem Autogas betriebenen WOMO einverstanden. Ich hatte es ja schon mal weiter vorne angeführt. Es gibt fast keine Motoren mehr, die sich problemlos auf Gas umrüsten lassen. Welcher Motor hat denn noch gehärtete Ventilsitze ? Oder diese ganzen Direkteinspritzer. Das meine ich mit problemlos. Ich käme nie auf die Idee, solche Motoren auf LPG umzurüsten. Das ließt man ja auch in den einschlägigen Foren, dass genau solche umgerüsteten Motoren Probleme bereiten. Aber wenn du ja Umrüster bist: Welche Benzin-Motoren würden sich deiner Meinung nach für die Umrüstung auf Autogas FÜR WOHNMOBILE eignen ( und damit meine ich nicht nur T4 ) ? Grüße aus Köln redrider Das ist ne sehr gute Frage. Es gäbe durchaus heute noch grössere Benziner Motoren, die sich auf Gas umrüsten lassen würden. Selbst bei den FSI / TFSI Motoren ginge das, leider haben wir damit in Deutschland ein Problem! In Deutschland gibt es von den Gasanlagen Herstellern nur Kits und Abgasgutachten für die genannte Motorengruppe FSI etc. nur bis zu 2 Liter Hubraum. Der Grund dafür, der restliche Markt an Motoren im Benzinbereich ( zum Beispiel Audi Q7, Audi A8, Touareg, BMW Mercedes ) ist zu klein, so das sich dafür ein aufwändiges Abgasgutachten lohnen würde. Heißt konkret ein 4 Zylinder in ein Wohnmobil, das geht nicht, mal abgesehen von der notwendigen gasfesten Ventilsitzpaarung! Beispiel: Der Dt. Großhändler von BRC Anlagen, die Fa Grasdrive bietet nur Kits bis zu 2 Liter an. Keine Chance etwas auf die Strasse zu bringen, was Litertechnisch darüber liegt. Der polnische Großhändler für BRC Anlagen kommt ganz selbstverständlich zu uns in die Werkstatt, mit einem nagelneuen Audi Q 7, Baujahr 2015, selbstverständlich auf Gas umgebaut! Grund dafür: In Polen wird kein solches Abgasgutachten gebraucht! Technisch ist es also kein Problem, geht leider nur nicht zulassungstechnisch. Sehr schade und typisch Deutsch! Im Ausland interessiert das niemanden. Gut dafür haben wir ja die EU, da gehen noch andere Sachen, die allerdings für eine kleine Firma finanziell nicht zu stemmen sind. Das soll aber nicht heißen, das man sich nicht mal was Moderenes an Womo fürs Alter für die Strasse vorstellen könnte. :wink: Aus finanziellen Gründen wäre gewerblichen gesehen, das aber ein kleiner Nischenplatz, so das man damit nicht wirklich Geld verdienen kann. Mein altes Euromobil habe ich ja auch umgebaut, gehen würde das also, zumal wenn was motorentechnisches aus der Fahrzeugfamilie im Regal liegt. Zum Beispiel Crafter auf Benzin oder Mercedes Sprinter 4 x4, den gibt es schon ab Werk mit Benziner, allerdings nur 2 Liter Turbo Benziner. Haben wir auch schon umgebaut ( für Bosch Werkskunden Dienst). Zu den Motoren: Im T4 Bereich waren alle Benziner bis hin zum AMV V6 ventiltechnisch gasfest, 6 Zylinder immerhin und 204 PS. Ähnliches gibt es von Ford, aber auch von Mercedes, Dodge, usw..... :wink:
Richtig, dort lächelt man lediglich über uns... Moin, mein "Baby Ami" (6,7m kurz) verfügt über einen Dieselmotor (gibt es übrigens auch bei den Amis seit ewigen Zeiten - sind nur nicht begehrt).Über die hier genannten "großen" Hubräume von 3Litern schmunzele ich natürlich.Amitypisch hat unser Diesel 7300ccm.Der Motor ist recht kräftig (trotz nur 170PS).Der Verbrauch liegt bei normaler Fahrweise bei ca 15-16 Litern (5,5Tonnen Gesamtmasse,Wandlerautomatik)).Ich hatte mich letztlich bewusst für einen Diesel entschieden weil er sparsamer ist (auf den ersten Blick),speziell der Diesel im Ford Econoline extrem wartungsarm ist (Steuerkette und zwar eine die hält :) ,Hydrostössel etc.),und vermeintlich mehr Drehmoment entwickelt. Dann kaufte sich ein Arbeitskollege einen Econoline Kastenwagen (leichter,windschlüpfriger) der mit LPG betrieben wird.Dieser Verbaucht laut seiner Aussage ca.18-19Liter LPG (kein Spinner!!!) bei normaler Fahrweise (mit schwerem Gasfuss natürlich mehr).Er fährt somit viel,viel günstiger als man vermuten würde.Dazu kommt auch bei ihm die Wandlerautomatik und der echt kräftige Motor (wie ich selbst erfahren durfte). Er beteiligt sich auch nicht an Diskussionen wie diesen.Auf die natürlich oft gestellte Frage wieviel dieser geil klingende Motor denn schluckt,Antwortet er immer:viel,sehr viel (dazu ein vielsagender Blick). Bei meiner geringen Jahresfahrleistung (muß leider noch einige Jahre Arbeiten :( ) hätte es wohl auch ein Benziner sein dürfen.Der hat nen tollen Klang und ist stark (die Diesel werden vielleicht auch ein wenig überschätzt). Ich bin sehr zufrieden mit meinem Diesel (von IHC gebaut = unzerstörbar :!: :!: ).Ein Benziner hätte mich aber auch glücklich gemacht (Gasbetrieb). Übrigens war mein erstes Mobil ein Fankia auf L300 Basis - 1,6L Benziner (10-12l Verbrauch bei starkem Gegenwind etwas mehr :wink: ).Tolle Urlaube,tolles Mobil. Also:Ich mag Benziner (bei Womos mit Gasanlage) Gruß Fred (der die mangelnde Vielfalt bei den Basisfahrzeugen - egal ob Diesel oder Benziner - bedauert) Hi Danke für dein Statement..... :wink: Gut, vielleicht werden wir in 10 Jahren lachen, ob der Debatte hier. Fakt ist, das Diesel von der Bevölkerung nicht wirklich gern genommen wird. Ok, ok, ich weiß, das war provokativ. Die neuen Diesel, die heutzutage auf den Markt kommen, sind prima. Das ändert aber nichts am Diesel. Diesel hat 2 Probleme. 1. er stinkt beim tanken und beim fahren und 2. Feinstaub, das lässt sich nicht leugnen. Ebenso wenig die Feinstaubproblematik beim aufgeladenen Benziner mit Schichtladung ( FSI). Nun wie dem auch sei, es gibt einen neuen Trend. Leute, die zum Beispiel was von Toyota mit Elektro fahren, kommen reihenweise zu uns und lassen die Verbrenner auf Gas umrüsten, weil die Verbrauchsangaben der Industrie einfach nicht stimmen. Ihr kennt das leidige Thema. Parallel dazu gibt es einen weiteren sehr interessanten Trend. Wir waren von unserem Gasanlagen Großhändler (BRC Gasdrive) im letzten Jahr zum Nürburgring eingeladen, um ein Wochenende beim VLN Cup beizuwohnen. Der Mann, der damals Nicki Lauda aus seinem brennenden Auto auf der Nordschleife gezogen hat, ist Markenbotschafter von BRC. Es gibt im Rahmen des VLN Cup eine Motorsportrennserie nur von BRC, die mit Hundai Fahrzeugen Rennen austrägt. Hier fährt der Mann mit. Wir durften uns die technischen Dinge direkt vor Ort in der Hospitality von BRC anschauen, das war hoch interessant. Autos, die direkt und ohne Umschweife auf Gas starten........ Autos, die Allradantrieb haben, weil es in den hinteren Naben Elektromotoren gibt, die Energie dafür wird beim Bremsen gewonnen usw...... Das wird die Zukunft! Ich möchte nochmal 30 sein.......... Was wird denn von Toyota auf Gas umgerüstet oder ist umrüstbar ? Prius II u. III?, der Geländewagen? Dank u. Gruß Richi Hallo Richi Der Geländewagen zum Beispiel Danke . Das Ganze wird,bei PKW ganz sicher, für eine 20-40 jährige Übergangszeit (vor der reinen E-Technik, hängt ab von Batt-Entwicklung) über Vollhybride vom Typ Toyota laufen. Nebenbei: Hoffentlich in derselben Qualität: unser Prius II, 2005, 180 Tkm, 1 Rückruf wegen Lenkungsteilwechsel. Ansonsten Insp.(100-200€), 1x Bremsbel., 1x Auspuff,Reifen. 1x die kleine 12V AGM-Hilfsbatt. für Licht u. die übrigen 12V Verbraucher gewechselt, die große 200V- FahrBatterie noch nie. Ansonsten keine Reparaturen, solch ein problemloses Auto hatten wir noch nie. Der Vorsprung der Japaner bleibt, wieder machen die Europäer einen Fehler: während die Jap. erst Antrieb u. Fahrgestell bauten u. dann das Auto drüber, nehmen wir einen normalen Benz. oder Diesel u. versuchen irgend einen hybridähnlichen Antrieb zu implantieren. Kommen dann mit Schlagwörtern, z. B. "Rekuperativ" (praktisch recyclen von Überschußenergie- Bremsen, Schiebebetrieb) "Stop&Go" mit konventioneller Technikverrenkung/herkömmliche Anlasser. Techniken, die von Vollhybriden stammen u.dort seit über 20 Jahren serienmäßig umgesetzt sind,aber viel intelligenter u. feiner u. als hierzu Lande noch keiner die Begriffe überhaupt kannte. Benziner u. Diesel scheint am Ende der Entwicklung, die fossilen Ressourcen sowie die Finanzen spielen offensichtlich keine Rolle, aber die Umweltschädigung oder Hysterie, aber als solche würde ich es nicht mehr bezeichnen, wenn ich mir die Wetterkapriolen so ansehe.. Da eine hervorragende Elektro-Speicherung noch weit weg ist, würde eigentlich nur die Wasserstoff-Technik in Frage kommen: Elektro-chemisch (H2 in H2O u. Strom) weniger da zu wenig leistungsfähig u. weil zu langweilig, Wasserstoffverbrennung im Gasmotor schon eher aber deutlch schlechterer thermo-mech. Wirkungsgrad. Am techn. Bescheidensten wegen des hohen Druckes aber der Transport u. die Speicherung im Fahrzeug ! Aber wenn schon Gas u. Verbrennung: in Verbindung mit Kohlenstoff als CH4 (Methan) =CNG , gute Alternative , auch v. der CO2-Belastung her, oder LPG, etwas dreckiger, da kurzkettige aliphatische Kohlenwasserstoffe (auch ein paar Aromaten sind bei schlechter Qualität machmal drin) mit weniger H2 u. mehr CO2 bei der Verbrennung.Handhabung wegen des niedrigeren Druckes gut akkzeptabel. Kurz: ich halte das Konzept Vollhybrid mit Gasverbrennungsmaschine im PKW-Sektor für aussichtsreich (wegen der besseren Abgasbeherrschbarkeit), wenn sich die Feinstaub- u. weitere Schlingen in Ballungsgebieten noch weiter zuziehen, in verfügbarer Zeit sind die reinen E-Fahrzeuge, wenn im Batt-Sektor kein Wunder geschieht, nur Zahlenträume u. Schäume. Inwieweit derartige Techniken auch bei LLKW /urbane Lieferfahrzeuge Fuß fassen, steht in den Sternen, s. MB Hybrid-Sprinter vor einigen Jahren. Wenn so etwas kommen würde, wären diese auch als Basisfahrzeuge möglich, aber wahrscheinlich nicht für Langstrecke. Mit unseren Stückzahlen sind wir , evtl. außer f. Fiat, doch ein Randgeschäft. Bei den LKWs , der Schiffahrt * u. der Luftfahrt * bleibt der Diesel als Kraftstoff bestimmend. Gr. Richi * bzw. Schweröl , Kerosin /Jet-Fuel A1 |
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