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Was aber mit dem jetzigen Fall nix zu tun hat da es auch noch zwei Hersteller eines Fahrzeugs gibt. Die schieben dann munter den schwarzen Peter hin und her. Für mich persönlich ist wichtig das das KBA nicht irgendwann ankommen kann und mir das fahren mit dem Wohnmobil in der jetzigen Form verbietet. Und da sind wir zum Glück noch lange nicht. Einen Wertverlust sehe ich noch nicht da es zu den aktuellen Wohnmobilen eh keine Alternative gibt.
Ja Achim, 2 Jahre nach Übergabe des neuen Womos tritt gegenüber dem Verkäufer Verjährung ein. Bei den 3 Jahren (gegenüber Fiat) sieht es anders aus als du denkst. Hier kommt es wohl darauf an, wann die Allgemeinheit Kenntnis vom Dieselskandal erlangen konnte. Das ist nicht ganz leicht abzugrenzen. Inzwischen habe ich den Anwalt gewechselt und bin zu Stoll/Sauer gegangen. Denn der vorherige hatte wenig Ahnung, obwohl auch er mit dem Skandal Werbung treibt. Gruß Andreas Um Ansprüche gegen Fiat zu haben müssen die doch wohl erstmal verurteilt werden. Was soll da also verjähren. Solange nicht das Gegenteil bewiesen ist muss Fiat doch wohl als unschuldig gelten. Oder ist Fiat schuldig weil so ein Verein wie die Umwelthilfe das behauptet? Moin, zu dem Thema "Verjährung FIAT" schreibt der ADAC: Auszug: Bei Fahrzeugen, die bereits älter als 24 Monate sind und sich damit außerhalb der Sachmängelhaftungsfrist befinden, droht aktuell nach derzeitigem Kenntnisstand noch kein Risiko, durch Zeitablauf Rechte zu verlieren. Die Verjährungsfrist beträgt für diese Verstöße drei Jahre ab Kenntnis (d.h. ab dem öffentlichen Bekanntwerden der Manipulationen). Geht man davon aus, dass die Manipulationsvorwürfe einer breiten Öffentlichkeit erst 2020 bekannt geworden sind, wird die Verjährungsfrist daher voraussichtlich erst Ende des Jahres 2020 zu laufen beginnen. Sie endet dann frühestens am 31.12.2023. Die Textpassage ist gelb markiert: --> Link. Grüße aus NI Irgendwelche Gerüchte in der AutoBild gelten nicht als Bekanntwerden. Das muss schon ein Gutachten von öffentlicher Seite sein (z. B. vom KBA), ein rechtsgültiges Gerichtsurteil oder etwas ähnliches. Alles Andere kann jeder Hilfsanwalt in der Luft zerreissen. Bei VW war das Ganze einfacher, weil sie die Manipulation zugegeben haben. Hab ich von Fiat noch nicht gehört. bis denn, Uwe
So seh ich das auch. Es gibt Seitens Fiat kein Eingeständnis. Ja, es wird ermittelt. Aber es gilt weiterhin die Unschuldsvermutung. Den Gerüchten zur Folge hätte man ab 2015 schon keinen Ducato mehr kaufen dürfen. Ich persönlich finde es total unverständlich wieso jetzt schon eine Verjährungsfrist laufen sollte? Aber das sehen Juristen oft ganz anders.
Erstaunlicherweise sehen das insbesondere die Juristen anders, die im Moment mit der Angst ihr Geschäft machen. Ein Schuft, der Böses dabei denkt... bis denn, Uwe Moin, ich gehe davon aus, dass spezialisierte Juristen die nötige Erfahrung und den Sachverstand besitzen, um das Thema beurteilen zu können. Grüße aus NI
Genau, und die anderen sind die, die jetzt die Panik und Angst verbreiten. :D Ich sehe es immer noch so, dass bei den Fahrzeugen älter als 2 Jahre nicht mal der Nachweis erbracht werden kann, ob das eigene Fahrzeug denn nun beweisbar betroffen ist oder nicht. Gruss von der schönen Mittelmosel Achim
Du vergisst einen wichtigen Punkt! Ein Anwalt verdient immer sein Geld ,egal ob der Prozess gewonnen wird oder nicht ! Und nun betrachte mal die Geschichte aus dem Blickwinkel des Kontostandes der Kanzlei !
Das ist natürlich eine verkürzte Sichtweise, die in keiner Weise hilfreich ist ... Hallo All Ich sehe es so wie etliche meiner Vorschreiber, da das KBA mit in den Skandal verstrickt ist - und das ist der eigentliche Skandal- und die Autos aus welchem Grund auch immer durchgewunken hat sind die aus meiner Sicht mitschuldig und die haben es ja schon eingestanden. Man müsste eigentlich gegen die vorgehen wegen Beihilfe zum Betrug oder Betrugsversuch. Wir werden wohl in Zukunft noch größere und vor allem durch Wahlen legitimierte Einschränkungen bekommen - CO2-Steuer und Einfahrverbote, usw. . Zu dem sind wir ja schon als Umweltzerstörer gebrandmarkt - Beitrag von ARD, WieSo. Der Politik wird es egal sein ob du Euro6 mit oder ohne temp oder 7 hast, die Lobby der Wohnmobillisten ist zu klein, gemessen an dem was man durch den Verkauf von "neuen" E-Autos verdienen kann. Du zerstörst die Umwelt und dann wirst du abgemolken, auch wenn die wissenschaftl. Belege aufzeigen dass die Rechnung so nicht stimmt. Die Zukunft von der Freiheit auf 4-Rädern kommt mit der nächsten Wahl und wahrscheinlich ist die schneller da als ein Grundsatzurteil gegen Fiat. Allzeit GUTE FAHRT Der Verein deutsche #Umwelthilfe# wird euch schon sagen ab wann ihr laufen müsst. Anfang des Jahres war ich auch etwas erschrocken, daß im Wohnmobilbereich ebenfalls der "Dieselskandal" ausgebrochen ist. M.M.n. wird da auch von juristischer Seite die Angst geschürt. Hat jemand von Euch je was davon gehört/gelesen etc., daß z.B. ein VW-Fahrer sein Fahrzeug stillllegen mußte? Ich zumindest nicht! Wie schon geschrieben wurde, die Juristen verdienen auf jeden Fall an den provozierten Ängsten der Diesel-Eigner. Umweltschutz hin oder her, es ist eine Schande, welcher Raubbau mit Resourcen getrieben wird, wenn nagelneue Diesel-Fahtzeuge zu Hunderttausenden in der Wüste abgestellt werden: Zurückgekaufte Diesel in den USA: --> Link
Moin, na ja, vielleicht warst Du ja eine Weile offline und hast keine Zeitungen gelesen, anders kann ich mir Deine Aussage nicht erklären. Beispiellinks: --> Link --> Link Und davon gibts Unzählige im www. Insofern ist die Sorge der betroffenen Womo-Fahrer schon berechtigt! Grüße der Duc
Nur wenn ich mich weigere ein eventuelles Update aufspielen zu lassen... alle anderen müssen sich wegen Stilllegung keine Gedanken machen Lieber Manfred, ich kann mich nicht erinnern, das in diesem Forum was Gegenteiliges behauptet wurde :) Grüße der Duc Nicht von dir, aber von anderen wird diese Stilllegungsangst immer wieder thematisiert.... und die Anzahl der am Ende tatsächlich stillgelegten VW wird in einem niedrigen 3-stelligen Bereich liegen.
Da muß ich zu meiner Schande gestehen, daß ich nicht up-to-date bin. Diese Infos sind an mir vorbeigezogen. Das Diesel-Thema hatte ich beim Händler Anfang des Jahre angesprochen. Die Antwort war allerdings nicht besorgniserregend. Werde da doch mal ein schärferes Auge drauf werfen. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Da verwechselst Du was. Die Unschuldsvermutung betrifft das Strafrecht. Etwaige Schadenersatzansprüche oder Rückgabeansprüche betreffen das Zivilrecht. Da sieht die Sache anders aus. Gruß Andreas
Sehe ich nicht so. Denn die Anwälte sind die einzigen die an der Sache wirklich verdienen. Wie man an den ganzen Seiten der Kanzleien erkennen kann herrscht da im Moment Goldgräberstimmung. Ob dann wirklich noch objektiv beraten wird wage ich zu bezweifeln. Woher kommt denn deine Aversion gegen Rechtsanwälte? Nichts anderes fällt mir ein, bei den substanzlosen Argumenten ... Grüße aus NI Warum sollten die sie sich so anbiedern wenn das nicht so wäre? Das tuen andere Kanzeleien mit anderen Fachgebieten auch nicht. Mich macht das zumindest Misstrauisch! Was mich an dem ganzen "Abgas Skandal" wundert: laut den diversen Rechtsanwälten sind nur Wohnmobile betroffen. Hat denn der normale Ducato Transporter im Bereich Transport und Handwerk eine andere Technik verbaut? Man hört nur von angeblichen Problemen mit Wohnmobilen. Die tausende andere Ducato sind dann wohl nicht betroffen. Aber das Geschäft mit der Angst der Womo Besitzer verspricht wohl mehr Geld. tigervinnie
:top: :top: .. wahrscheinlich liegt es daran, dass die Lieferwagenfahrer sich nicht in ihrem Forum über Monate selbst gängeln, verrückt machen, und darum flehen endlich erhört zu werden, wie schlecht doch der Ducato ist. Kaufinteressenten und Händler gebrauchter Reisemobile reiben sich schon die Hände. :ja: Ein Handwerker....Dienstleistner...oder was auch immer...braucht seinen Transporter um sein Geld damit zu verdienen. Der hat kaum Interesse anderen die Taschen mit Geld zu füllen. Einen Postkutscher ist es egal was hinten rauskommt, er kann es eh nicht beeinflussen. Der hat ganz andere Sorgen. Wenn es damit kein Geld zu verdienen gäbe, egal ob ein Prozess gewonnen wird oder verloren, würde sich keine Mandanten Fabrik auf euch stürzen.
Nicht gegen Anwälte generell. Aber gegen solche Arten von Anwälten. Arschl.... sind immer Arschl..., auch als Anwälte. Das ganze ging los mit den Abmahnwellen wegen irgendwelcher nicht rechtssicher erstellten Webseiten (falsches Impressum oder Anfahrtskizzen aus Navigationsprogrammen). Da hatte die Herren auch niemand drum gebeten, aber es gab halt Geld zu verdienen. Und jetzt sind es die Abgasskandale, wo von diesen Kanzleien so getan wird, als ob demnächst das böse KBA kommt und den armen Rentnern ihre Wohnmobile wegnimmt. Dieses Spiel mit der Angst ist einfach nur widerlich. bis denn, Uwe es steht natürlich jeden frei sein Fahrzeug dem Vertragspartner (Händler) aufgrund von vermuteter Überschreitung der Abgasgrenzwerte zurückzugeben (Wandlung...Rückkauf oder was auch immer) auch kann er damit jeden Rechtsanwalt oder auch diesen Spezial Kanzleien damit beauftragen. Solange ein Staatsanwalt nicht Beweise hat das diese Grenzwertüberschreitung explizit bei jeden Fahrzeug mit den jeweiligen Motoren vorhanden ist, oder der Fahrzeug Hersteller zugibt das eine solche abschaltvorrichtung existiert die eine Grenzwertüberschreitung möglich macht, muss das bei jeden Fahrzeug was zur Verhandlung steht nachgewiesen werden. Moin, der Meinungsaustausch zu dem Thema „Abgas Ducato" erfolgt hier umfassend mit verschiedenen Sichtweisen. Fest steht, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt gegen Verantwortliche des Fiat-Konzerns mittelt wegen Verdacht des Betruges im Zusammenhang mit dem Einbau unzulässiger Abschaltvorrichtungen in verschiedene Motoren. Nachzulesen in einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankfurt vom Juli 2020. Über kurz oder lang werden behördliche Ergebnisse vorliegen und dann sehen wir weiter. Spekulieren bringt nichts. Im Grunde genommen ist es hilfreich, dass spezialisierte Rechtsanwälte agieren, und aktiv Ihre Hilfe anbieten. Nur so sind wir überhaupt auf dieses Thema aufmerksam geworden und jeder Einzelne hat die Möglichkeit, rechtzeitig notwendige Schritte zur Sicherung von Ansprüchen einzuleiten. Das bleibt aber jedem überlassen. Grüße aus NI
Ja, eine echte Win-Win-Situation. :kuller: :kuller: :kuller: Schön, dass es Leute gibt, die in allem das Gute sehen. Bin ich leider nicht enspannt genug dafür. bis denn, Uwe Ok. Du hast ein Fahrzeug aus 2002, also tangiert dich die Problematik nicht direkt. Interessant wäre es, dein Verhalten bei einem Fahrzeug mit Fiat-Motor z.B. aus 2020 zu erfahren, also mittendrin in dem "Abgassumpf".
Oh, ich hatte das mit nem VW, keine Sorge. Alles gut gegangen, komplett ohne Anwalt. Motorsteuerungs-Upgrade und gut. Und genau das wird es bei Fiat auch geben, wenn es überhaupt jemals dazu kommt. bis denn, Uwe ... dann harren wir der Dinge, die da kommen!
Das ist das beste was man machen kann. Alles andere ist Perlen vor die Säue. Das mit diesen Abmahnanwälten kenne ich aus eigener Erfahrung. Das ist übrigens keine neue Erfindung. Diese Typen haben in den 90er Jahren dann nicht eingetragene Vereine zu Gunsten was auch immer gegründet und dann reichlich abkassiert. Falsche Öffnungszeiten im Einzelhandel, falsch formulierte Anzeigen und noch einiges mehr. Heute haben sie halt die verängstigten Womo Fahrer gefunden und verbreiten die ganz große Angst und Panik vor angeblicher Stilllegung. Willfähriger Gehilfe ist dann die DUH und die Presse. Das ganze dann garniert mit Abgastests die völlig falsch sind. Aber Hauptsache es bricht Panik aus. Die meisten von uns haben ihr Womo doch nicht nach den Abgaswerten gekauft. Egal wie die Abgaswerte sind, im Verhältnis zum PKW sind sie einfach deutlich höher. Auch mit Euro 6d temp oder was auch immer. Wer mit dem Womo umweltfreundlich Urlaub machen will sollte es auf einen Dauercampingplatz stellen und ökologisch korrekt mit den Öffis versuchen seinen Platz zu erreichen. VW hat den Betrug offen zugegeben, aber alle anderen haben eben sehr clever die zu dem Zeitpunkt gültigen Lücken in der Gesetzgebung genutzt. Bestes Schlagwort Thermofenster. Diese waren damals im Gesetz vorgesehen und das wurde bis zum Exzess ausgenutzt. Ich bleibe gelassen und harre der Dinge die da kommen. Sollte es zum Softwareupdate kommen wird es aufgespielt und anschließend wird das AGR Ventil halt stillgelegt. Dann gibt es damit keine Probleme. tigervinnie
:) Also das wäre ja dann aber illegal ! :eek: Aber es wird ganz genau darauf hinauslaufen, und wie ich weiter oben schon einmal erwähnt habe, wird sicher nahezu jeder, der das AGR oder Ansaugkrümmer zum zweiten oder dritten Mal erneuert hat, da irgendwann genau so denken und vermutlich auch handeln. Dies meine persönliche Meinung, die ich selber nicht wirklich gut finde. Gruss von der schönen Mittelmosel Achim Und genau das ist der Punkt. Die Herren bei Fiat produzieren ein Auto welches eine EURO 6 Norm hat und nicht eingehalten wird. Das freundliche KBA genehmigt diese wissentlich um anschließend ein Softwareupdate bereit zu stellen welches die AGR Rate um ein mehrfaches erhöht und der ganze Abgaskanal verkokt. Und ich soll mich dann auf die illegale Schiene begeben um dies zu verhindern indem ich das AGR Ventil still lege! Nee beim besten Willen das ist Sache der Hersteller / Händler und auch von unseren lieben Politikern dies mit entsprechenden Katalysatoren Kosten neutral nachzurüsten. Sorry musste ich los werden. LiveWave
Schön wärs aber in der Praxis sieht meist anders aus. Versuche mal Fiat pro Fahrzeug 6000€ aus dem Kreuz zu laiern.
Nach normalem Rechtsempfinden hast du da 100%ig recht, ob das aber der Gesetzgeber genau so sieht, wage ich einmal extrem stark zu bezweifeln. :( Gruss von der schönen Mittelmosel Achim Ich fand diesen Artikel bei der Für Wohnmobile stehenden Zeitschrift unter dem Titel Alles nur heiße Luft? Da nachweislich das KBA wissentlich die WoMo´s durchgewunken hat, werden die auch erstmal die Füße still halten. ebd. Zu dem wird heute ein anderes Messverfahren angewendet als das was zum damaligen Zeitpunkt gefordert wurde daher auch die überzogenen Werte der DHU.
Jetzt erstmal sehen dass wir überhaupt wieder fahren dürfen und können in der Pandemie und wenn es erlaubt ist noch einen Stellplatz zu bekommen. Die Platzbetreiber wird es freuen Angebot und Nachfrage regeln den Preis :-) Gute Gesundheit und sichere Fahrt... Nun, in Rheinland-Pfalz haben sie ja aufgemacht - man kann einfach Urlaub machen und alles ohne Test oder sonstigen Firlefanz. Insofern ist die Urlaubssaison eröffnet, wenngleich die Mosel sicher nicht die Adria ist. Immerhin besser als nur zu Hause herumhocken. Bzgl. der Aussage bei der Polizei, welche ich nach dem Aufruf des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main getätigt habe, kam nie wieder was. S&S, die bekannte Kanzlei, hat sich ein paar Mal gemeldet. Ich solle doch bitte den Auftrag zur anwaltlichen Vertretung unterschreiben, dies fehle noch. Ich habe dann wie die letzten 5x zurückgeschrieben, dass sie mir unvollständige Unterlagen geschickt haben, in welchen ganze Textpassagen abgeschnitten sind und ich deshalb nicht unterschrieben habe. Zudem wäre es nett, wenn mal eine Antwort kommt die sich darauf bezieht und nicht nur zur Unterschrift auffordert. Bei mir haben die verk*ckt, da vertrete ich mich im Fall der Fälle lieber selber. Wenn das Thema jetzt bis Ende nächsten Jahres keine öffentlich durchs Dorf getriebene Urteilslage bringt, die man überall in der Presse mitbekommt, wird es glaube ich eh komplett versickern. ich bin neu im Forum und möchte einfach mal Hallo sagen. Ich Fahre einen Fiat Ducato 2.3 mit 130PS, Erstzulassung 2019 und habe bei Fiat eine Anfrage gestellt, ob mein Fahrzeug von Abgasmanipultion betroffen ist. Nachfolgend findet Ihr die Antwort. Was ist eure Meinung, kann ich mich nun zurücklehnen und abwarten ? vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme mit Fiat Professional. Die Annahme, dass angeblich illegale Abschalteinrichtungen in den in Deutschland verkauften Dieselmotoren verwendet würden, ist aus unserer Sicht unbegründet. Diese Behauptungen interpretieren die Ergebnisse der von einigen Behörden gegenüber FCA in Europa und außerhalb Europas eingeleiteten Untersuchungen sowie die zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens von bestimmten FCA Fahrzeugen bestehenden Vorschriften grundlegend falsch. FCA arbeitet selbstverständlich mit den zuständigen Justizbehörden zusammen und ist zuversichtlich, diesen Justizbehörden gegenüber nachzuweisen, dass die Emissionskontrollstrategien von FCA gerechtfertigt sind und den geltenden EU-Vorschriften entsprechen. Vor diesem Hintergrund sind wir der Ansicht, dass keine Mängel an den gelieferten Motoren vorliegen. Wir danken Ihnen für die Möglichkeit einer Stellungnahme. Mit freundlichen Grüßen Kundenbetreuung Fiat Professional Hallo. Interessant dass man sich von FCA überhaupt äußert. Aber was sollen sie auch dazu sagen? Es handelt sich um ein schwebendes Verfahren und FCA will kein Schuldeingeständniss, welches ja weitreichende Folgen hätte, abgeben. Vielleicht sind ja wirklich alle Vorwürfe ungerechtfertigt? Ich weiß es nicht, beruhigen tut mich die Aussage von FCA aber trotzdem nicht. Ehrlich gesagt. Gruß und willkommen im Forum Rolf Ich gaube, ich kann hier etwas zur Beruhigung beitragen: Z.Zt. gibt es in Deutschland nur eine einzige begründete Entscheidung eines Gerichts. Lediglich das LG Freiburg hat an nur einem einzigen Verhandlungstag im Frühjahr 2021 sehr schnell geurteilt und die Klage abgewiesen. Kurzgefasste Begründung: Deutsche Gerichtsbarkeiten sind für italienische Bauartzulassungen nicht zuständig. Im übrigen genausowenig wie das KBA. Die weiteren, sehr wenigen Urteile sind nur Versäumnisurteile, d.h. die Beklagten, also Fiat bzw. Stellantis, erscheinen erst gar nicht mehr vor Gericht und begnügen sich mit Widersprüchen. Die Landgerichte lassen die Verfahren danach ruhen, weil das Freiburger Urteil beim OLG Karlsruhe liegt. Sie warten auf eine Präzedenzentscheidung. Der ehemalige Präsident des BGH hat in einer juristischen Fachpublikation bereits auf die seiner Ansicht nach vorhandene Aussichtslosigkeit hingewiesen. Bezeichnend ist auch, dass nur Wohnmobile Gegenstand der gerichtlichen Auseinandersetzungen sind, obwohl doch sehr viel mehr gewerblich genutzte Fahrzeuge zugelassen sind. Ein Schelm ... Und selbst wenn wider Erwarten auf EU-Ebene (und nur dort) nun anders entschieden werden sollte, was soll dann passieren? Es wird nachgebessert. Interessant zu beobachten sind, die vielen Werbeanzeigen bei google, wenn man den Suchbegriff "wohnmobil abgasskandal" eingibt. Ich habe die Vermutung, dass sich diverse Rechtsanwälte mit der Angst der Wohnmobilfahrer sich ordentlich die Kassen füllen. |
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