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Erst einmal ein großes Kompliment an dieses tolle Forum.
Bin schon seit einigen Tagen am stöbern habe aber leider nichts Relavantes zu meinem Problem gefunden. Ich möchte mir ein neues , gebrauchres Womo kaufen. Ein Freund wies mich daraufhin das dieses Womo Alufraß hätte. Daher meine Frage wie sieht Alufraß überhaupt aus ?? Hallo
Willkommen im Forum Es verwandelt sich in dreckig weißes Mehl. Mario Die Anfänge von Alulochfraß erkennst Du auch daran, dass sich zum Anfang kleine Bläschen unter dem Lack bilden. Die dann irgendwann auch durch den Lack durchbrechen. Hallo bigmanni ,
hier von mir ein bischen "fachliche Info" zum "Alulochfras" : Es gibt folgende Korrosionsarten : EROSIONSKORROSION: Bei der Erosionskorrosion treffen zwei Phänomene zusammen: mechanische Abtragung der Oberfläche durch ein Medium wie etwa Wasser ("Erosion") und Korrosion. Die Korrosion resultiert dabei aus der mechanischen Abtragung der Schutzschichten auf der Metalloberfläche. Erscheinungen der Erosionskorrosion können in allen möglichen Formen von flachen Furchen bis zu nadelstichartigen Dellen vorkommen. Interkristalline Korrosion: Bei der interkristallinen Korrosion werden die korngrenznahen Bereiche angegriffen. Dieser Korrosionsangriff beeinträchtigt damit lokal den Zusammenhalt im Gefüge, der Werkstoff wird geschwächt. Besonders anfällig für diese Art der Korrosion sind Legierungen mit Ausscheidungen an den Korngrenzen. Korrosion (allgemein): Der Begriff Korrosion bezeichnet eine von der Oberfläche ausgehende chemische Zerstörung fester Stoffe durch äußere Einflüsse, insbesondere durch die Einwirkung anderer Stoffe. Lochkorrosion (Lochfras): Von Lochkorrosion spricht man, wenn lokal nadelstichartige, eine Kraterform aufweisende oder die Metalloberfläche unterhöhlende Korrosionsschäden auftreten ("Lochfrass"). Die Tiefe der erzeugten Schadstellen ist in der Regel grösser als der Lochdurchmesser. Diese Art von Korrosion kann durch einen Schwermetallniederschlag auf der Oberfläche oder durch Eisenpartikel, die in die Oberfläche eingelagert sind, verursacht werden. Das sind nur einige der vorkommenden Korrosionsarten . Desweiteren gibt es noch 8 andere Korrosionarten . Wie Du "Alulochfras" erkennst ? Wie schon bereits beschrieben : 1) Kleine Bläschenbildung unterm Decklack . 2) Korrodierstes Aluminium ist mit einem weißen Belag bedeckt . Danke für eure vielen informativen Antworten. Sollte man dann von so einem Womo die Finger lassen , sprich nicht kaufen? Es sind 2 nicht allzu große Stellen ca 30 qcm. Ich würde die Finger weglassen
Jürgen Ja, bin auch Jürgens Meinung. Wenn man den Alufras sieht, ist derselbe bereits ausgebrochen. Ob er in anderen Bereich kurz vor dem Ausbruch steht, kann man, zumindest als Laie, wohl kaum erkennen.
Mit allzeit alufrasfreien n Matthias Hallo,
da stellt sich mir gleich die Frage wie kann ich Alufraß stoppen? Gibt es da Möglichkeiten? Wer weiß da mehr? Viele ! Stellt sich umgekehrt die frage, woher im EInzelfall der Lochfraß herrührt.....
solang dieses Übel nicht abgestellt ist, gibts auch im neuen Blech irgendwann Löcher..... Ich würd ein Lochfraßmobil nicht kaufen....die 2 angesprochenen Stellen sind wahrscheinlich nur "die Spitze des Eisberges"..... EI Mobil komplett neu und dauerhaft gut mit Aluhaut zu überzeihen gehört zu den gesteigerten Weihen des Woimo-Bastlers.... Unser Mitglied "gorm" hat sowas schon gemacht...einfach mal "Suche" nutzen günter Ich würde an Deiner Stelle die Finger von dem Womo lassen. Das ist ein nicht kalkulierbares Risiko was Du dann eingehen würdest solltest Du das Womo doch nehmen. (ist jedenfalls meine Meinung dazu) 30 cm², so wie Du schreibst, ist auch schon eine ganze Menge. Ich schätze das die Wand hinter dem Lochfrass erheblich Feuchtigkeitsgeschädigt ist.
Und mit Feuchtigkeit kennt Olaf sich aus! gel? :D
Leider Andreas, leider..... :roll: Aber jetzt ist ja alles gut. :)
Ja es Möglichkeiten . Die Frage ist nur : Wer hat von Euch diese Möglichkeiten ? 1) Korrodierte Bereiche müssen zuerst so ausgearbeitet werden , das die Korrosion komplett entfernt ist . 2) Dann das nicht geschützte , blanke Aluminium örtlich chromatieren . 3) Anschließend mit Grundierung und Decklack lackieren . Aber wie gesagt : Wer kann von Euch örtlich Chromatieren ?
mit Batteriesaeure bepinseln und Strom anlegen ??? :D :D :D (und was dann noch uebrig ist billig abstossen) ......oder großflächig ausschneiden und mit Rep.-Blech arbeiten :wink:
Das ist wohl die Reparaturmethode auf der "grünen Insel" . :wink:
Beseitigst Du auch so kleine Roststellen am PKW :?: :D
....der hat keine ALU-Karosse :wink:
Achwas.... :D Aber schneidest Du bei kleinsten Roststellen auch gleich das Stahlblech raus ? Wenn ja , dann muß Dein Wägelchen unheimlich toll aussehen....
Hier geht es lt. TE um ca. 30 cm², also ca. 5 x 6 cm...... :wink: Bei Stahlblech lässt sich Rost auch einfacher behandeln/stoppen :wink: Klaus sags doch einfach, Deine Autos rosten ja auch gar nicht.
Habe in Dresden jedemenge Zeit zum suchen gehabt, aber einfach nichts gefunden. :D
Es kommt immer darauf an ob die Korrosion "oberflächlich" ist , oder ob sie "durch" die gesamte Blechdicke geht . :wink: Wenn die Korrosion durchs Blech geht , hilft nur Deine Rep.Methode . Ansonsten wäre meine Rep.Methode angebracht . Die verbreitetste "Reparaturmethode" ist: Alublech drüberpappen oder Löcher zuspachteln, alles schön lackieren, vielleicht sogar noch damit werden, daß die Außenhaut neu gemacht wurde und dann Auto an Anfänger verkaufen.......leider, haben wir doch schon häufiger gelesen - oder?
günter Hallo zusammen,
habe einen Hymer B564 Bauj. 97. Nun habe ich gesehen, an der Rückwand an beiden Seiten vom Rand (Leiste), gibt es kleine Löcher die aussehen wie Steinschlag. Jeweils von den Leisten ca. 3cm nach innen. Nun habe ich meinen Händler damit konfrontiert und es stellte sich heraus, Lochfrass. Daraufhin wurde das WoMo mit dem Feuchtigkeitsmessgerät untersucht, alles jedoch trocken. Da nun Wasser für den Lochfrass nicht verantwortlich ist, soll nach Aussage des Meisters der Kleber Schuld haben. Beim Zusammenbau im Werk wurden offensichtlich die Kanten nicht ordentlich verklebt. Darum lag wohl das Aluminium direkt auf dem Metallrahmen (Hymer verbaut ja keine Holzlatten) ohne die Schutzschicht aus Kleber auf. Da hier nun zwei unterschiedlich Metalle Berührung hatten, wurde über die Jahre das Aluminium angegriffen. Soll auch passieren wenn man eine falsche Schraube ins Aluminium dreht. Jetzt wird ein neues Blech auf beiden Seiten aufgeklebt und damit soll dann Ruhe sein. Kann das alles so sein??? Verzweifelte Jepp, dieses Phänomen wird bei Batterien ausgenutzt: Steckt man 2 unterschiedlich edle Metalle in ein Elektrolyt (z.B. Kochsalzlösung) und verbindet beie Elektroden miteinander, fließt ein Strom. Dabei "wandern" die Elektronen des unedleren Metalls hin zum edleren, die unedlere Elektrode korrodiert also (Oxidation = Entzug von Elektronen).
Das ganze kannst du auf jedem Fahrzeug auch beobachten: Stahlblech (=Karosserie) und Aluminium (z.B. Felgen) sind zwei miteinander leitend verbundene Elektroden, das Elektrolyt ist z.B. Salzwasser (Spritzwasser von der Straße im Winter). Folge: die Alufelge "blüht" (=oxidiert). Um das zu verhindern, wird der sichtbare Bereich der Felge mit Klarlack überzogen und kommt so nicht merh in den Kontakt mit dem Elektrolyt. Die Erklärung des Händlers ist also völlig richtig. Dieses Phänomen wird z.B. beim Schiffbau ausgenutzt: Es wird unter dem Schiff eine Opferanode angebracht, der der Stahlrumpf des Schiffes (das ja permanent im Elektrolyt schwimmt) Elektronen entziehen kann und somit korrodiert der Rumpf nicht. Allerdings muß die Opferanode regelmäßig getauscht werden. Um die Elektronenwanderung zu beschleunigen wird außerdem ein Stromkreislauf hergestellt. Deswegen läßt sich das Prinzip der Opferanode nicht so einfach auf KFZ übertragen, da ja die Karosserie und alle damit verbundenen Teile "Masse" sind (also bereits in den Stromkreislauf eingebunden). hallo,
@jakeomat und wo kommt beim hymer das elektrolyt her?, das ganze würde doch nur funktionieren wenn die wand innen nass wär, oder? mein händler hat mein mobil auch mal gemessen, laut seinem messgerät trocken, in wirklichkeit aber nass. mein tipp, hol dir bei nem anderen händler eine zweite meinung ein. marc Guten Morgen zusammen,
danke für die ersten Einschätzungen. Jetzt bin ich aber noch mehr beunruhigt. Was soll man den jetzt glauben? Dann starte ich mal einen Aufruf. Gibt es einen Camper-Kollegen, welcher hier in der Nähe von Mönchengladbach wohnt, Ahnung von der Materie hat und ein anständiges Messgerät besitzt? Wenn ja, würde ich mich über Hilfe freuen.
Über einen längeren Zeitraum langt auch schon Luftfeuchtigkeit dafür, es muß nicht explizit nass sein (es kommt aber sicher immer wieder zur Kondenswasserbildung). Wie Marc aber richtig sagt, würde ich an deiner Stelle auch unbedingt eine zweite Messung von einem anderen durchführen lassen, um definitiv auszuschließen, daß es darunter feucht ist. Sonst pappen die da einfach Bleche drauf und darunter fault es noch viel schneller :eek: Das ist Alufraß!! Diese Bilder sind schon wirklich erschreckend. So schlimm sah es bei mir nicht aus. Es hat mehr was von Steinschlag mit abgeplatztem Lack. Leider habe ich es versäumt Bilder davon zu machen. Da es mir aber heute keine Ruhe gelassen hat, habe ich mich nach Conrad in Düsseldorf bewegt und mir das Geisinger GMI 15 zugelegt.
Heute Morgen habe ich dann die Heizung auf höchste Stufe laufen lassen, alle Schränke und Staufächer geöffnet und zwischendurch immer wieder gelüftet. Jetzt habe ich eine Luftfeuchtigkeit von ca 50% und eine Temperatur von 23 Grad im WoMo. Also das Messgerät angesetzt und die Wände sowie die Decke ausgemessen. Die Scala zeigt im normalen Bereich 2 bis 2,2 an. Nur in der Rückwand gibt es eine Erhöhung von 3,8 an den Kanten, bis 2,8 in der Mitte. Es sei erwähnt, auch einige meiner Türen z.B. Kleiderschrank wies ebenfalls eine Anzeige um 3 an. Laut Bedienungsanleitung im Bereich von Trocken bis Lufttrocken. So, jetzt bin ich ganz aus dem Tritt und werde wohl eine schlaflose Nacht haben. Vielen Dank für die Einschätzungen bisher. Hallo Jürgen, ich möchte dir keine Angst machen. Aber falls du doch ein Problem hast schau dir mal meinen alten Bericht an: --> Link
Oliver Tag Jürgen
Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass zu 95 % bei Alufrass ein Nässeschaden die Ursache ist. Es gäbe bei Dir aber auch noch die Möglichkeit, dass die Wände wieder getrocknet sind. Z.B. durch das Unterstellen in einem Carport beim neuen oder eine Reparatur des alten Besitzers. Also, ich hab sowas schon oft gesehen. Ein offensichtlicher Wassereintritt wurde repariert, das drinnen gebliebene Wasser zerstörte aber trotzdem die Wand. Bei Kunststoffdekor sieht man dann nicht mal was davon. Das kann man dann nur durch intensive Druckproben an den entsprechenden Stellen lokalisieren. Oder vielleicht durch Ausschnitte von außen. Wie lange hast Du das Ding denn schon ? Mach mal ein Bild von der betroffenen Heckwand, vielleicht kann ich Dir einen Tipp geben. Kurt Guten Morgen zusammen,
wie befürchtet, die Nacht war sehr unruhig. @Kurt, werde nachher mal ein paar Bilder machen. Das Wohnmobil habe ich vor ca. 5 Wochen beim Händler gekauft. Dort hat es aber schon eine Weile im freien auf dem Hof gestanden. Auch die 5 Wochen bei mir stand es frei vor der Tür. Geregnet hat es in dieser ganzen Zeit reichlich. Den Vorbesitzer kenne ich leider nicht um ihn zu fragen. Ich habe mir natürlich auch Deinen Test mit den Messgeräten durchgelesen (super Arbeit, vielen Dank dafür). Dann habe ich in Deiner Tabelle bei Dekorplatte, Styropor, Blech, nachgesehen. Ich kenne jetzt die Bauweise von Hymer aus dem Jahr 97 nicht genau, denke aber so in etwa sollte der Aufbau sein. Das Greisinger zeigt eben an diesen Stellen einen erhöhten Wert an. Nicht Weltbewegend aber dennoch. Der Händler jedenfalls sagt, die Wand ist trocken und hat eine Leiste an beiden Seiten über die Löcher geklebt um weitere Ausbreitung und Wassereinbruch durch diese Löcher zu verhindern. Auch wenn der Händler nun sagt, die Wand ist trocken, mir geht es nicht gut. Von innen ist nichts zu sehen und riechen tut es auch nicht. Irgendwie kann einem der ganze Mist schon die Freude am Wohnmobil nehmen. Aber wie gesagt, sobald es aufhört zu regnen, werde ich mal ein paar Bilder machen. OT Carola und ich hatten auch schon eine Wandlung des Kaufs in Betracht gezogen da wir ja noch die Gewährleistung haben. Da der Händler aber sagt, Wohnmobil ist trocken und der optische Mangel sein ja nun behoben, würde ich wohl nur mit einem Gutachten und Anwalt den Wandel durchziehen können. Der Händler meinte, würde ich innerhalb von 2 Jahren bei ihm ein neues Wohnmobil kaufen, würde ich den kompletten Kaufpreis wieder bekommen. So Jürgen,
hab mir jetzt alles noch mal in Ruhe durchgelesen. Diese 5 Wochen, oder auch 10 machen nix aus. Und dann müsste es ja anders rum sein. Also nach vielen Jahren im Freien dann ev. 2 Jahre unter Dach. Du schreibst ja, dass die Löcher entlang der beiden Kantenleisten, 3 cm nach innen, sind. Wenn die nur da sind, spricht das natürlich schon für eine Verbindung zu den eingebauten Metallwinkeln. Ich hab das aber so, wie es der Händler sagt, auch noch nicht gehört. Ausschliesen möchte ich es allerdings auch nicht. Bleiben wir beim Metallwinkel. Wäre der schuld, gäbe es 2 Möglichkeiten. Entweder die Variante des Händlers ( also trocken und nur wegen der direkten Verbindung ) oder es wäre an der Kantenleiste was undicht. Wenn dem so wäre würde Wasser, oder Feuchtigkeit, am Eisen entlang nach unten laufen. Also bis zum Boden. Das kannst Du selbst überprüfen. Leg Dich in den betroffenen Ecken unter das Fahrzeug und schau Dir den Unterboden ganz genau an. Drück ihn mit den Fingern nach weichen Stellen ab und mach Klopfproben. Man hört den Unterschied zwischen guten und schlechten Stellen. Natürlich solltest Du mit dem Messgerät auch innen den Boden messen. Ich weiß natürlich nicht was da für Möbel in den Ecken verbaut sind, aber Du musst definitiv in den Ecken messen. Die Werte sind dort sicher etwas höher, wenns aber im Eck hoch sind und zur Mitte des Fahrzeugs besser werden, ist Vorsicht angesagt. Gut wäre es noch, wenn Du einen ev. PVC Belag direkt im Eck etwas hochziehen könntest. Ev, kann man das auch von außen über Lüftungsgitter, Serviceklappen oder Toilettenklappe machen. Ich schau morgen ab Mittag wieder rein, da jetzt dann der Job ruft. Kurt Hallo Kurt,
so, jetzt habe ich ein paar Bilder: Das ist das gute Stück, auf beiden Seiten die vom Händler aufgebrachten Bleche. Die Bleche sind jedoch deutlich breiter als der Lochfrass war. Der Lochfrass war von den silbernen Abschlussprofilen ca. 3cm nach innen. Mein Laderraum. Leider kommt man nicht so einfach an den Boden da eine Kunststoffwanne verbaut ist. Ebenfalls liegt der hintere Bereich, nicht zu erreichen versteckt hinter der Badezimmerwand. Zwischen Badezimmer und Außenwand verbleiben ca. 10cm Freiraum, welcher nicht nutzbar und erreichbar ist. :roll:
Der Stauraum mit dem unzugänglichen hinteren Bereich, welcher bis zum Dach reicht.
Ich konnte im vorderen Bereich die Wanne anheben. Leider ist sind zwei Streifen vom Aufbaumaterial, parallel nebeneinander als Stütze unter der Wanne verbaut, so das mann mit dem GMI-15 nicht bis an die Außenwand gelangt.
Lege ich das GMI-15 im zugänglichen Bereich von innen auf den Boden, so bekomme ich Werte von 2,4. Alles hier im grünen Bereich, Schimmel lässt sich auch nicht ausmachen. Messe ich allerdings an der selben Stelle nur eben von unten (außen), gibt es Werte bis 7. Links im Bild ist nochmals ein Stützstreifen, die Außenwand ist nicht zu erreichen.
Ich habe mich dann unter das Auto gelegt und im ersten Drittel am Heck das Messgerät angehalten. Im gesamten Bereich entlang der Verbindung Heck und Bodenplatte erschreckende Werte.
Werte von 12 bis 22 entlang der Heckwand. Zum Wageninneren wurde es dann besser. Wie gesagt, leider komme ich nicht von oben an die Bodenplatte um zu messen. So kann ich natürlich nicht ausschließen, dass in diesem Messbereich Metall verbaut ist. Der Klopftest im gesamten letzten drittel des Bodens ergab dumpfe bis hellere Geräusche. Eindrücken ließ sich der Boden an keiner Stelle. Hallo Jürgen
Sehr, sehr schwierig ! Das, vom Händler angebrachte, Blech schaut ja schon mal sehr gut und professionell aus. Gut ist erstmal auch, dass keine weichen Stellen oder Flecken zu sehen sind. Schlecht ist, dass Du nicht direkt ins Eck zu Messen hinkommst. Die Messwerte von unten sind natürlich besorgniserregend, aber halt auch so ne Sache, wo man nicht sicher sein kann. Wenn z. B. bei dem nassen Wetter erst kürzlich gefahren wurde, könnten die schon hoch sein. Ich sehe das doch richtig, dass die hintere Wand ( also wenn man zur Serviceklappe reinschaut links ) durchgängig ca. 10 cm vorgebaut ist ? O. K., zwei Tipps zur weiteren Lokolisierung hätte ich noch : 1. Versuch mal die Schrauben der Kunststoffwinkel, mit der die linke, also hintere Auflage der Kunststoffwanne am Boden befestigt ist rauszumachen. Also die Schauben, die in den Boden gehen. Mit kleiner Ratsche und Bit drauf. Zum Einen könntest Du dann ev. die Auflage etwas nach rechts drücken, um mit den Messgerät zumindest etwas weiter hinten ranzukommen. Zum Anderen siehst Du an den Schrauben ( die sind bestimmt nur verzinkt ) vielleicht Rost- oder Feuchtigkeitsspuren. Falls Du an andere Schrauben hinkommst auch raus-anschauen- und wieder rein. 2. Du könntest hinten/außen mal versuchen, am Leuchtenträger die Leuchten oder das Nummernschild abzuschrauben. Ev. sind dahinter im Leuchtenträger Löcher ausgeschnitten in denen Du auch wieder Schrauben oder Ähnliches zum Testen siehst. Zumindest sollte man dann ev. die Rückwand sehen. Ein weiterer Test wären die Schrauben der Kantenleisten, so sie nicht aus V2A sind. Hierzu mit einem kleinen Schraubenzieher im untersten Bereich der Leisten den Gummi Kederfüller etwas herrausziehen, so das Du an die untersten 2 Schrauben rankommst. Diese einfach rausschrauben, genau anschauen und dann wieder rein. Macht überhaupt nichts aus. So, und dann hätte ich noch einen radikalen ( als letzte Möglichkeit ) Tipp. Solltest Du irgendwo, ev. unter den Leuchten, an die wirklich unterste und hinterste Stelle des Fahrzeugs rankommen, könntest Du ein kleines Loch reinbohren. Hier drin sitzt bestimmt ein Holzrahmen, an dessen Späne ( nass oder trocken ) Du Wasser ausmachen könntest. Natürlich hinterher wieder mit Dichtmittel verschließen. Mehr kann ich Dir im Moment leider auch nicht sagen. Wenn nichts dergleichen zu einer Sicherheit führt, würde ich den Hersteller mit den Gegebenheiten konfrontieren und um Antwort bitten. Kurt Hallo Kurt,
erst mal vielen vielen Dank für die ausführlich Hilfe zu meinem Problem. Du hast ja Ideen drauf, darauf wäre ich nie gekommen. Ich werde nächste Woche mal sehen wo ich eine trockene Unterstellmöglichkeit bekomme. Dann werde ich mich der Sache ganz in Ruhe widmen. Im Augenblick steht das WoMo zwar direkt vor meiner Haustür, bei den aktuellen Wetterverhältnissen ist aber im Freien nicht viel zu machen. Werde Deine Vorschläge aufnehmen und sehen ob der Kelch doch an mir vorüber zieht. Ich hoffe wirklich, dass noch was zu machen ist. Carola und ich sind von unserem WoMo eigentlich sehr angetan und würden gerne noch ein paar Reisen machen. Ist auch der Grund warum wir es uns heute den halben Tag in dem Teil gemütlich gemacht haben. Nochmals vielen Dank für Deine Hilfe, gilt natürlich auch an alle anderen Beitragsersteller. Melde mich dann wieder wenn ich mehr Durchblick habe. Tag
Vielleicht noch ein Satz dazu. ich gebe Dir diese Tipps natürlich in der Hoffnung, dass Du kein Wasser oder Feuchtigkeit findest. Doch wenn Ich Dich richtig verstehe, möchtest Du halt Gewissheit haben, deshalb die ausführliche Suche nach, hoffentlich, nichts. Kurt So, ich habe mir von einem anderen Händler bestätigen lassen, Lochfrass im Bereich der seitlichen Leisten rührt von Feuchtigkeit. Nicht aber weil das Teil undicht wäre, sondern weil beim Zusammenbau Feuchtigkeit hinter der Aluminium-Haut und des Trägers gelangt ist. Das der Lochfrass nicht weiter nach innen gezogen ist sondern sich nur im Bereich des Trägers befindet, sei der Beweis. Offensichtlich ist das nicht mal eine Seltenheit und die Reparatur mit einem neuen Blech sei normal und gängige Praxis. Das einzige was zu beklagen sei, ist die Tatsache, dass der Verkäufer uns dieses hätte beim Verkauf mitteilen müssen, dieses aber versäumt hat. Nun, diesem Händler, welcher mir das heute alles erklärt hat, habe ich mein WoMo verkauft und bei ihm ein Ersatzfahrzeug gekauft. :gruebel: :gruebel: :gruebel:
Ich will Dich zwar nicht verunsichern, aber das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen. Wie soll denn Wasser da so drunterkommen ? Ginge ja nur beim Zusammenbau beim Hersteller. Und der baut sicher nicht im Freien oder stellt die Wägen nach dem Zusammenbau und vor dem Draufmachen der Leisten, in den Regen. Und selbst wenn da etwas Wasser drankommt, das gibt niemals einen Lochfras. Na ja, egal, jetzt isser eh weg. Hast wenigstens etwas gutgemacht dabei ? Und was für ein Fahrzeug haste denn jetzt ? Kurt Hallo Kurt,
na ja, so hat es mir der Händler erklärt und das Fahrzeug auch in Zahlung genommen. Ich brauch mir jetzt keine Gedanken mehr zu machen und darüber bin ich wirklich sehr froh und kann meine Nerven schonen. Leider bin ich bei der Nummer nicht so günstig davon gekommen. Da der Kauf bei einem Hymerhändler war, ist es eben wieder ein Hymer gleichen Baujahres geworden. Carola hatte sich in dem "Teil" sofort verliebt und nun ist es eben ein Hymer E-510, in etwa baugleich wie der B-584 geworden. Ist aber schon merkwürdig, irgendwie will bei mir noch gar keine echte Freude aufkommen. Ein fader Beigeschmack bleibt... Nun freue ich mich einfach nur noch auf die Feiertage um in Ruhe der Zivilisation, in unserer neuen Behausung, zu entfliehen. |
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