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Warmwasserleitung undicht wenn Truma Wasser aufheizt


haijo am 03 Jun 2016 13:15:23

Hallo zusammen,

ich habe ein Problem mit meiner Warmwasserleitung.
Immer wenn die Truma Combi 6 Warmwasser bereitet oder auch nur heizt, tropft es aus den Schlauchverbindungstücken.
Wenn ich dann das Frostventil öffne, um den Druck abzubauen, zischt und brodelt es. Danach fülle ich den Boiler wieder kalt auf und die Leitung ist dicht. Der Boiler produziert also zusätzlich soviel Druck, das es topft.
Als Pumpe verwende ich eine Comet-Tauchpumpe mit 1,5 bar.

Hattet ihr schonmal so ein Problem, oder eine Lösung ?
Der Sunlight ist gerade 2,5 Jahre alt, so lange sollten Schläuche und Verbinder eigentlich halten.
Schonmal Danke ...

Grüße
Rainer

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underdog am 03 Jun 2016 13:34:07

Die Funktion eines geschlossenen Warmwasserbereiters ist bekannt? Die Notwendigkeit eines Sicherheitsventils im Kaltwasserzulauf ist auch bekannt?
Ist das Sicherheitsventil defekt oder nicht vorhanden?

Scout am 03 Jun 2016 13:57:40

haijo hat geschrieben:Immer wenn die Truma Combi 6 Warmwasser bereitet oder auch nur heizt, tropft es aus den Schlauchverbindungstücken.

Vielleicht sind die Schlauchschellen an den Verbindungsstücken nicht fest angezogen.

Gruß
Scout

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haijo am 03 Jun 2016 14:10:08

Der Wasserzulauf (kalt) geht über das Frostschutzventil der Truma, dieses ist auch ein Druckausgleichventil, welches ab 4 bar reagiert.
Könnte, wenn es defekt ist die Ursache sein. Ich weiß aber nicht ob solche Drücke im Normalbetrieb erreicht werden.
Das Ventil reagiert dann, laut Betriebsanleitung, mit stoßweisem Wasseraustritt.

Grüße
Rainer

haijo am 03 Jun 2016 14:28:34

Ja, das befürchte ich auch.
Es sind nur keine Schraubschellen, sondern Klemm- bzw. Federschellen an den weißen Silikonschläuchen.
Da kann mann nicht nachstellen, außerdem sind diese Silikonschläuche sehr empfindlich gegen zuviel quetschen.
Wenn alles nicht hilft, wäre das Horrorszenatio alle Schläuche raus, gewebeverstärkte PVC-Leitungen mit neuen Schraubklemmen und neuen Verbindern rein. Wie gesagt Horrorszenario...
Deshalb suche ich auch nach Leidensgenossen mit ähnlichen Erfahrungen.

Rainer

cbra am 03 Jun 2016 14:36:54

wenn du die schäuche nicht tauschen willst und die verbinder nicht optimieren kannst bleibt mMn nur die möglichkeit den druck zu begrenzen, entweder über ein sicherheitsventil für ca 2,4 bar ( habe ich verbaut) und/oder einen druckminderer für wasser, den kannst du sogar einstellen (habe ich auch verbaut)

mir reichen zum duschen die 2,4 bar sehr gut.

die 2,4 bar sind jetzt nur beispielhaft - ob dein system schon bei weniger druck tropft musst du selber rausfinden. mein sytsem ist eigentlich auf 6 bar ausgelegt und abgedrückt, brauch ich aber nicht.

haijo am 03 Jun 2016 14:45:39

Ich habe gerade noch mit einem Techniker der Truma-Hotline gesprochen.
Er schließt das Druckventil nahezu aus, "wäre ihm noch nicht untergekommen".
Er verweist mich auf Sunlight, wäre ein Problem der Leitungen.
Aber von Jetzt auf Gleich und dann bei mehreren Verbindern ??

Rainer

haijo am 03 Jun 2016 14:53:25

Hallo cbra,

Danke für die Info.
Kannst du mir vielleicht einen Link von den Teilen schicken ?
Ich kanns mir noch nicht so ganz vorstellen.
Sunlight ist doch eher die LowCost-Abteillung.
Aber guut - ich mag meinen Sunny.

Rainer

cbra am 03 Jun 2016 15:26:13

Habe da keinen Link, sorry. bin einfach zum Samitär - fachhandel und der hat ins regal gegriffen. aber google einfach nach druckminderer wasser und die fülle ist atemberaubend;)

ich habe für den druckminderer ca €60,--bezahlt

es gibt sehr viele varianten da solltest du raussuchen was für dich passt.

gleiches gilt für ein überdruckventil - bei dem solltest du noch dran denken dass du in einen neu zu verlegenden schlauch ausbläst, sonst hast du die suppe erst wieder im auto ;)

underdog am 03 Jun 2016 15:38:10

Druckminderer im Wohnmobil, ja geht's noch, denke ich mir so.
Der würde gegen das Ausdehnungswasser beim Aufheizen nichts ausrichten. Einen Druckminderer setzt man bei "Landwasser-Versorgung" ein, wenn da 3-8 bar von außen kommen.
Im Mobil erst mühsam mit einer Pumpe Druck aufbauen und diesen dann mit dem Druckminderer runterregeln, wer macht sowas?
Mir sieht es in diesem Fall nach einer plünnigen Wasserinstallation aus.
Wirklich Silikonschläuche? Ohne Verstärkung?

Scout am 03 Jun 2016 15:38:47

Wie soll das mit einem Druckminderer funktionieren?
Wo wird der eingebaut?

Gruß
Scout

underdog am 03 Jun 2016 15:40:23

Wenn ich mir das einbauen würde wegen stationärer Versorgung, dann analog wie die Sicherungen nach den Landstromstecker.

cbra am 03 Jun 2016 15:55:45

at druckminderer - ich hab den auch zur reduktion von esternem druck, daher zitzt der bei mir am gardena anschluss.

der TE beschreibt aber dass seine verschlauchung offenbar nicht drcukfest genug ist um den praxidruck zu haqlten. weiters schreibt er dass er nicht neu verschlauchen will und auch evtl. tropfende verbindungen nicht druckfester machen kann.

also muss er mMn den druck reduzieren

das geht einmal mit druckminderer - einstellbar und ohne tropfen
oder eben mit einem pberdruckventil das früher abbläst als seine leitung, und das ihm im fall des falles die suppe wieder ins auto spuckt.

den druckminderer würde ich in seinem fall gleich hinter der pumpe einbauen und dann unter beobachtung der tropfenden stellen rausfinden wo die grenze liegt.
ein überdruckventil kann er auch "irgendwo" in die druckseite hängen so dass es im winter gut entleerbar ist, einfach zu montieren, einfach zum entleeren

at "mühsam druck aufbauen" - mag ja sein - aber wenn seine leitungen tropfen ist druck kontraproduktiv.

ich würde auch ordentliche schläuche mit ordentlichen verbindern einbauen - aber ich ja ja alles selbst gebaut...

haijo am 03 Jun 2016 16:53:44

Es wird wohl so aussehen, dass ich erstmal die Basis schaffen werde, also neue Schläuche, usw...

Der Thread sollte dazu dienen mir einen Überblick über evtl. Alternativen zu verschaffen.

Jetzt doch der saure Apfel - diverse Verkleidungen im Bad runter usw. - habe leider keinen Doppelboden.
Auf zum nächsten Projekt...

Von den üblichen weißen Schläuchen mit jeweils roten oder blauen Streifen (Warm- oder Kaltwasser) bin ich nicht mehr so begeistert.
Sie sind mir zu dünnwandig, zwar textilverstärkt, aber Schraubschellen schneiden sehr leicht ein. Sind bei mir auch verbaut (Silikonschläuche),
Deshalb suche ich eine bessere Alternative, evtl. dann auch, wenn mann schonmal dabei ist, für eine Druckpumpe.

Rainer

underdog am 03 Jun 2016 17:58:00

Bleib mal ganz locker.

Welche Schläuche sind denn nun drin? Die roten und blauen Schläuche sind doch genau für diese Anwendung gemacht. Schlauchschellen die einschneiden sind offensichtlich zu fest angezogen. Mal richtig suchen, es gibt Edelstahlschellen, die den Schlauch komplett umschließen, die haben aber nur jeweils einen kleinen Spannbereich, aber sie haben auch eine Schraube aus Edelstahl, suche in der eBucht nach diesem Ding: SCHLAUCHSCHELLE MINI 12-14mm W4 EDELSTAHL SCHELLE, das ist nur ein Beispiel, es gibt auch andere Durchmesser.

--> Link

Eventuell mal den Druck messen der anliegt, ein passendes Manometer ist schnell bestellt, es muss ja nicht aufs Millibar genau messen.
Schläuche lassen sich vielleicht auch durchziehen, an die alten Schläuche anbinden mit Klebeband.

Was soll die Druckpumpe bringen? So ein Wohnmobil ist zwar teuer beim Kaufen, aber billig aufgebaut, der Warmwasserbereiter und die Armaturen sind nur für den Wasserdruck einer Puppenstube ausgelegt.

haijo am 03 Jun 2016 18:25:22

Hallo underdog,

Danke für den Link sowas suche ich.

Die Schläuche die verbaut sind :
--> Link

mit der Problematik wie beschrieben, nämlich undicht.

Ich hab dann aber eher an sowas gedacht:
--> Link

Ist weitaus stabiler von der Wandung aber auch nicht so flexibel.

Rainer

Scout am 03 Jun 2016 21:36:46

cbra hat geschrieben:at druckminderer - ich hab den auch zur reduktion von esternem druck, daher zitzt der bei mir am gardena anschluss.

Üblicherweise wird bim Bunkern ein Schlauch in den Füllstutzen gesteckt und dann das Wasser aufgedreht. Der Füllschlauch wird an einen Zapfhahn der öffentlichen Wasserversorgung angeschlossen. Was soll da ein Druckmindere bewirken?
cbra hat geschrieben:den druckminderer würde ich in seinem fall gleich hinter der pumpe einbauen und dann unter beobachtung der tropfenden stellen rausfinden wo die grenze liegt.

Die Pumpe erzeugt einen Druck von 1,5 bar. Hinter der Pumpe einen Druckminderer? Was soll das bringen? Den Druck nochmals reduzieren? Da kann man zum Duschen gleich mit der Schöpfkelle das Wasser aus dem Tank holen.
Hast seinen Beitrag auch gelesen? Bei normalem Pumpendruck hat er doch keine Leckage.
Ich vergebe für sachlich oder technisch unsinnige Beschreibungen keine negativen Punkte, sondern sage hier meine Meinung. Aber dein technischer Lösungsvorschlag ist so daneben, der hätte ein halbes Dutzend davon verdient.

Gruß
Scout

PS. Lese deine Beiträge doch bitte noch einmal durch, bevor du sie absendest.

JackSchmidt am 03 Jun 2016 21:58:08

Hallo, da es bei Dir nur beim Aufheizen tropft, musst Du den überschüssigen Druck abbauen. Versuch es mit einem Ausdehnugsgefäß wie es beim Einsatz von Druckpumpen verwendet wird.
Das sollte den überschüssigen Druck abfangen können.
--> Link

underdog am 03 Jun 2016 22:22:58

Zum vorherigen Vorschlag würde ich einfach mal sagen: Nein.

Für mich selbst ist das wichtigste Gut die Zeit. Daher versuche ich immer nur das zu tun was wirklich unvermeidbar ist.
Tausende Wohnmobile haben einen Wassertank, eine Wasserpumpe, eine Schlauch-Installation, einen Boiler, Wasser-Zapfstellen.
Man sollte immer nur am Problem selbst arbeiten.
In diesem Fall tatsächlich den Druck beim Aufheizen messen.
Die Trumas vertragen eigentlich nur 2,8 bar Betriebsdruck.
Zu den undichten Verbindungen, man könnte die auch freischneiden und mit neuen Verbindern und guten Schellen wieder verbinden, wo Material fehlt, einfach ein Stück Schlauch anflicken.
Natürlich kann man jetzt ganz tolle neue Methoden erfinden und sich ein Teil nach dem anderen einbauen, ich halte das aber für reine Zeitverschwendung.

mantishrimp am 03 Jun 2016 22:34:57

Hallo,

ich würde auch erstmal nur die Federschellen ersetzen, die kosten nicht die Welt und sind mit der passenden Zange schnell montiert.
Tausende von Wohnmobilen mit Alde Heizungen nutzen sie, auch in vielen Wasserinstallationen sind die Schellen verbaut und die meisten sind dicht...

cbra am 03 Jun 2016 22:35:59

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden.




liest du meine beiträge bevor du sie kommentierst?

ich schreibe vom gardena stutzen und nicht von einem stutzen - und bei uns kommt das wasser mit ca 5-6 bar aus der leitung.

meine pumpe bringt gut über 3 bar im normalbetrieb

er hat offenbar eine undichte stelle die nur sehr niedrigen druck verträgt (aufheizen) uind überlegt weder schlauch zu tauschen noch verbindungen zu verbessern - was wäre denn dein vorschlag?

harpya am 04 Jun 2016 01:57:07

haijo hat geschrieben:Ja, das befürchte ich auch.
Es sind nur keine Schraubschellen, sondern Klemm- bzw. Federschellen an den weißen Silikonschläuchen.
Da kann mann nicht nachstellen, außerdem sind diese Silikonschläuche sehr empfindlich gegen zuviel quetschen.
Rainer


Wir hatten sowas bei einem älteren Sun Traveller, auch an den T-Stücken, die Billigplastikteile,verformten sich einfach bei wechselnden Temperaturen, da kann man mit Dichtband und Schellen anknallen bis man schwindlig ist.
Den Fehler hab ich zuerst auch gemacht.
Unsere Lösung, T-stücke gegen solides Material ausgetauscht,
etwas Dichtband, normal angezogene Schellen drauf(je 2), dicht.

haijo am 04 Jun 2016 09:30:24

Hallo harpya,

danke für den Tipp.
Ich hab dann gleich mal nach Messingverbindern gesucht und auch gefunden.
Link zum eBay Artikel

Wie meinst du das mit dem Dichtband?
Teflonband um den Verbinder und dann Schlauch drauf?

Grüße
Rainer

cbra am 04 Jun 2016 10:32:27

Ich hab alles mit messingverbindern und schlauchbindern gemacht - einmal etwas mehr arbeit, aber hält. und wenns mal wo ein problemchen gibt findet man in jedem baumarkt eratzteile, was auf reisen durchaus ein vorteil sein kann.

teflonband gehört mMn nur in rohrgewinde, bei schlauchtüllen brauchts du nur tülle und schlauchbinder passend zum schlauch, das hält dann auch di kräftigen pumpen locker aus

Roman am 04 Jun 2016 10:50:04

cbra hat geschrieben:...ich schreibe vom gardena stutzen und nicht von einem stutzen - und bei uns kommt das wasser mit ca 5-6 bar aus der leitung.
meine pumpe bringt gut über 3 bar im normalbetrieb
er hat offenbar eine undichte stelle die nur sehr niedrigen druck verträgt (aufheizen)....


Ich galube da geht einiges durcheinander. Ich vermute mit den 5-6 bar meinst du den Druck deiner Hauswasserversorgung ? Da du jedoch das Womo nicht "druckbetankst" ist das ja relativ egal, zumal du über den Wasserhahn den Druck gegulieren kannst.... Ansonsten wüsste ich jetzt auch nicht mehr, was du uns mit dem "Gardena Stutzen" überhaupt sagen willst ?

Über 3 bar bei der Womo Versorgung...nun die besten Pumpen die ich kenne bringen es auf 2,8 bar. Aber egal.

Im vorliegenden Fall kann doch die Empfehlung an den TO nicht allen Ernstes sein, den Druck so weit zu reduzieren, dass aus den undichten Verbindungen kein Wasser mehr läuft... :eek:
Da hätte ICH trotzdem keine ruhige Minute mehr. Das "Problem" kann doch so schwer nicht zu lösen sein. Entweder sind die Schlauchschellen nich fest genug angezogen, oder die Schläuch selbst sind an den Verbindungen undicht.

Doch egal was es ist. Im Womo werden sicher nie Drücke erzeugt, die dem Versorgungsnetz ernstafte Probleme bereiten sollten.

Gruß
Roman

Roman am 04 Jun 2016 10:53:08

haijo hat geschrieben:...Wie meinst du das mit dem Dichtband?
Teflonband um den Verbinder und dann Schlauch drauf?


Das ist an dieser Stelle nun wirklich nicht nötig, da Schlauchverbinder und Schlauch auch so eine dichte Verbindung ergeben. Im Gegenteil. Das Teflonband könnte für Undichtigkeit sorgen, wenn es nicht glatt bleibt beim Verbinden.

Gruß
Roman

cbra am 04 Jun 2016 11:12:34

Roman hat geschrieben:.....

Über 3 bar bei der Womo Versorgung...nun die besten Pumpen die ich kenne bringen es auf 2,8 bar. Aber egal.

...


die shurflo die ich kenne liegen zwischen 3,5 und 4,5 bar, manche sogar über 5 bar.

ich habe auch geschrieben dass ich besser die undichten stellen beseitigen würde, aber anfangs wollte der TE das nicht.

betr druckbetanken - selbstverständlich mache ich das bei meinem, deshalb hab ich ja einen druckminderer eingebaut - klar, ein sonderfall, hab ich aber auch geschrieben

RG Regalbau am 04 Jun 2016 11:20:02

Hallo,
ich verfolge diesen Strang schon von Anfang an, und muss sagen, das die Lösungsansätze für das beschriebene Problem für mich nicht nachvollziehbar sind.
Zuerst muss doch Gewissheit herrschen, ob der Boiler die Ursache für die Undichtigkeiten an den Verbindern sind.
Für mich ist nicht plausibel, das auf einmal an meheren Stellen der Warmwasserkreislauf undicht ist.
So was kündigt sich an.
Und zwar an einem Winkelstück, und nicht an mehreren.
Ich würde folgendermaßen vorgehen:
Erst mal an, oder nach der Position 28 ein Manometer anbringen, um zu sehen, wieviel bar Ausgangsdruck bei Heißwasser tatsächlich anstehen.



Ist dieser übermäßig hoch, überprüfe dem Ablaufschlauch vom Frostventil, der durch den Boden ins Freie geht.
Sollte dieser durch Strassendreck oder Modder verstopft sein, kann das Ventil, das auch als Überduckventil fungiert den Überdruck nicht ablassen.



Oder schau gleich mal nach dem Schlauch.
Vielleicht kannst Du Dir viel Arbeit sparen.

cbra am 04 Jun 2016 11:22:19

hier auch ein ganz gutes merkblatt zu pumpen, verbindern etc.

--> Link

haijo am 04 Jun 2016 12:22:26

Die Wasserinstallation ist die ab Werk, wie sie von Capron für alle Sunlights,Carados, usw. verbaut wird.
Mich wundert sowieso das hier im Forum nicht mehr von Wasser im Auto zu lesen ist.

Für die Montage der Schläuche hat Capron (Hymer) sog. Ohrklemmen benutzt, die werden mit einer Zange gequetscht und können die weiche Wandung der Schläuche einschneiden.
So geschehen benutzt Hymer jetzt Federbandschellen, die sich durch ihre Federspannung selbst nachstellen sollen.
Klappt wohl nicht immer, bei mir tropfts nach 2,5 Jahren.

Ich werde jetzt die kompletten Leitungen erneuern, auch um die Schläuche so zu verlegen, dass man sich nicht immer die Finger bricht wenn man an die T-Stücke kommen will.
Der Kostendruck beim Hersteller ist wohl so hoch, dass die Schläuche fast auf Spannung verlegt sind.
Da kann man nicht mal eben einen Verbinder austauschen und dafür ein Stück Schlauch abschneiden, der Schlauch ist dann einfach zu kurz.

Also PIMP MY MOBIL
Als Materialien möchte ich folgende verwenden:

PVC -Schlauch 10x3 gewebeverstärkt
Link zum eBay Artikel

Edelstahlschraubschellen
Link zum eBay Artikel

Messingverbinder - T-Stücke
Link zum eBay Artikel

Was meint ihr denn so oder hab ich noch was vergessen ??

Grüße
Rainer

cbra am 04 Jun 2016 12:33:15

mMn guter plan

geprüft ob der schlauchdurchmesser überall gleich ist? man weis ja nie...

und legt dir beim einkauf ein paar teile auf lager - erfahrungsgemäss geht nix kaputt wenn man das ersatzteil dabei hat ;)

und nimm zum anziehen eine nuss oder den passenden steckschlüssel,

haijo am 04 Jun 2016 12:50:15

Hallo Ralf,

danke für den Hinweis und die Mühe.
Druck werde ich auf jeden Fall überprüfen, ich hab auch schon ein Manometer bestellt.
Das Frostventil läuft prima ab, war auch die einzige Möglichkeit " on Tour" das Wasser abzulassen, ohne das mir die Bude vollläuft.
Ja - Frostventil-Überdruckventil defekt ? Wäre möglich - der Truma-Techniker meinte: "hätte er in dem Zusammenhang noch nicht gehabt."

Ich bin ja noch in der Findungsphase. Es ist noch nichts verloren.
Aber die Verlegung der Schläuche ärgert mich auf jeden Fall, bei einer Leckage im Bad komm ich nicht mal mit Chirugenhänden an das T-Stück.

Grüße
Rainer

Atrus am 05 Jun 2016 09:47:02

Hallo zusammen,

sicherlich wäre ein Membranausdehnungsgefäß (MAG) hier hilfreich. Es hat einige Vorteile.
- Die Pumpe würde nicht so oft anspringen
- Ein etwas egalisierender Wasserdruck wäre gegeben
- Das Problem mit dem ausdehnenden warmen Wassers wäre wohl auch weg.

Diese MAG's gibt es schon ab 5 Lite Volumen. Wichtig beim Verbauen sind 3 Dinge.
- für Trinkwasseranlagen geeignet muss es sein. Es gibt die Mag's auch für den Heizwasserbereich.
- Das MAG muss nach dem Sicherheitsventil im Kaltwasserbereich eingebaut werden, damit es kein heißes Wasser abbekommt.
- Es muss auch so angeschlossen werden, dass das Wasser herauslaufen kann, damit es im Winter nicht kaputt friert.

Ich habe dazu mal im Internet folgenden Link gefunden. Dies verdeutlicht die Arbeitsweise.
--> Link

wenn man im Internet nach "ausdehnungsgefäß trinkwasser 5 Liter" sucht, wird man fündig.

Viele Grüße aus Baden-Württemberg

dibru2 am 05 Jun 2016 10:23:30

sicherlich wäre ein Membranausdehnungsgefäß (MAG) hier hilfreich. Es hat einige Vorteile.
- Die Pumpe würde nicht so oft anspringen
- Ein etwas egalisierender Wasserdruck wäre gegeben
- Das Problem mit dem ausdehnenden warmen Wassers wäre wohl auch weg.

Das ist doch keine Lösung des Problems.
Was vorher funktioniert hat muss ohne zusätzliche Komponenten wieder funktionieren. Schon gar nicht mit einem Expansionsgefäss für Fest- oder Hausinstallationen.
Für die genannten Vorteile würde ein Womo geeignetes Ausgleichsgefäss reichen.--> Link
Die Schlauchverbindungen müssen den gegebenen Ausdehnungs-Drücken standhalten... Das heisst, das Sicherheitsventil muss ablassen bevor eine Verbindung reisst oder eine Leitung platzt. Deshalb tippe ich immer noch auf einen Defekt dieses Überdruckventils.

Scout am 05 Jun 2016 12:11:44

Die Druckerhöhung durch Erwärmung des Wassers, wird viel zu stark bewertet.
Annahme: Boilerinhalt 18l Wasser und 2l Luft. Das Wasser wird von 20°C auf 60 °C erhöht.
Der Druck steigt dabei um das 1,3 fache an.
Hajos Pumpe bringt 1,5 bar. Der höchste Druck der sich einstellen kann ist somit 2 bar.
Real wird er etwas geringer sein, weil Silikonschläuche sehr elastisch sind und sich bei Druckerhöhung etwas ausdehnen.
Gruß
Scout

dibru2 am 05 Jun 2016 13:15:13

Rainer, hättest du nicht die Möglichkeit vor oder nach den bestehenden Pressbriden eine zusätzliche schraubbare Schlauchbride anzubringen? Sofern die Verbinder lang genug sind müsste das eigentlich möglich sein.
Der Antwort von Scout stimme ich absolut zu. Und das Überdruckventil wird sich bei 2 bar noch nicht öffnen. Je nach Ventil erst ab 3,5 bar.
Ich würde den Druck beim aufheizen des Boilers sicher warmwasserseitig messen, um einen Defekt am Überdruckventil auszuschliessen.

Im --> Link in der Suchfunktion "Seite 95" suchen lassen und diese dann anklicken.

harpya am 05 Jun 2016 16:15:44

"Wie meinst du das mit dem Dichtband?
Teflonband um den Verbinder und dann Schlauch drauf?"

Jau, muss aber nicht.
Ist so Gewohnheit.
Wie auch die 2te Edelstahlschelle pro Arm des T/Y Stücks.
Dicht ist es jedenfalls.

underdog am 05 Jun 2016 19:40:46

Die Druckerhöhung durch Erwärmung sollte nicht gering geachtet werden.
Ich bin im wirklichen Leben ein Gas- und Wasser-Installateur. Das auf die Druckfestigkeit des Warmwasserbereiters abgestimmte Sicherheitsventil hat schon seinen Sinn.
Wenn das Wasser hart eingeschlossen ist, soll heißen, Metallbehälter und Metallrohre, dann ist da nicht viel Raum wo das Wasser hin kann, der Druck steigt wirklich und die Sicherheitsventile blasen ab, bereits nach kurzer Zeit des Aufheizens.
Im Wohnmobil rettet uns die Elastizität der Schläuche und auch jede Luftblase hilft.
Wer möchte, kann mir eine Truma mit Boiler überlassen, ich bin sicher dass ich die binnen 30 min gesprengt bekomme.

haijo am 07 Jun 2016 14:16:43

So, ich hab dann mal etwas gemessen.

1. Boiler kalt: 1,0 bar

2. Boiler auf 60° erhitzt: 1,5 bar

3. Alle Zapfstellen auf, bis
heißes Wasser kam: 1,0 bar

hat sich nachher auf 1,2 bar eingependelt.

Na dann sind´s wohl schlechte Verbindungen und die Schläuche, die bei Hitze so elastisch werden, daß sie die Undichtigkeiten noch unterstützen.
Ich weiß jetzt was zu tuen ist, die Materialbestellungen sind schon mal raus.

Dann nochmal Danke an alle Forumisti, die mir mit ihren Tipps und Infos geholfen haben. :gut: :klatschen:
Es ist zwar ein bisschen Arbeit, aber schon mal keine Raketentechnik.

Grüße
Rainer

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