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Hallo Leute, Ich habe in meinem selbstausgebauten Opel Movano Campingbus der Einfachheit halber keine Heizung eingebaut. Einfach deshalb, weil ich weniger Verrohrung und weniger Löcher im Boden für die Gasprüfun brauche. Außerdem war ich der Meinung, ich fahr sowieso nicht im Winter weg damit. Ja, ich WAR der Meinung... Schon im ersten Jahr als Busbesitzerin muss ich diese Aussage revidieren und fahre Anfang Dezember auf ein Festival nach Bayern. Da mir einfach die Zeit bis zum Festival fehlt, eine Heizung einzubauen, werde ich wohl oder übel ohne eingebauter Heizung fahren müssen. Jetzt die Frage an euch: Meint ihr, ist das sehr unvernünftig und unangenehm, Anfang Dezember ohne Heizung im Bus zu schlafen? Ich habe auch schon überlegt, einen kleinen elektrischen Heizlüfter zu kaufen, allerdings steck ich auf dem Festival nicht am Strom, das saugt also an der Zusatzbatterie und ich kann nicht einschätzen, wie lang das halten wird. Ich denke mir, es wird ok sein. Man wird unter Tags sowieso nicht still im Bus hocken, sondern in der Konzerthalle sein, oder im Bus was kochen, wo man sich ja eh bewegt. Zum schlafen gut mit dicken Decken, Pullis und Jogginghosen ausstatten und das geht schon. Oder habt ihr noch andere Vorschläge, wie man es sich während der zwei Tage Festival im Bus gemütlich machen kann? Liebe Grüße Jule Über wieviele Tage geht denn das Festival? Also eine Nacht kannst du ja eventuell auch mit laufenden Motor übernachten und das Heizungsgebläse von deinem Movano anmachen, zumindest aber zum vorheizen. Ansonsten eben schön einigeln, nen Glühwein mehr trinken und eine Wärmflasche mit ins Bettchen nehmen. :spot: Eine Standheizung sollte man für den Opel schon in den nächsten 6 Wochen eingebaut bekommen, die reicht doch. Ansonsten guter Schlafsack, man übernachtet auch in der Arktis oder im Himalya im Zelt. Also, wir sind mit unserem T4 mal im Winter im Schwarzwald unterwegs gewesen. Die Standheizung fiel aus und es war so kalt, dass wir in ein Hotel geflüchtet sind. Ich stelle es mir ohne Heizung schrecklich vor. Du kannst einfach nur hoffen, dass die Außentemperatur nicht unter 10 Grad fällt. Ansonsten holst du dir eine verdammt kalte Nase. Viel Glück Markgräfin Ein vernünftiger Mumienschlafsack oder einer von der Army, das geht dann locker auch bei tiefen Temperaturen. Ob es gemütlich ist sei dahingestellt. Eine normale Standheizung ist ein schlechter Ansatz, die saugt die Batterie in kürzerer Zeit leer, wenn, sollte es eine Diesel-Zusatzheizung sein, sofern Diesel vorhanden. Und das Fahrzeug am Stand laufen zu lassen .... naja, dazu sag ich mal nix ..... :ja: Übernachten würde mit einem ordentlichen Schlafsack schon gehen. Das hab ich selbst schon gemacht. Allerdings hatte ich einen super Schlafsack in dem ich auch bei minus 20 °C nur in Unterwäsche schlafen konnte. Dann fangen allerdings die Probleme an. Bei Minustemperaturen im Fahrzeug essen, Körperhygiene, Toilette... Mal schaun was diesbezüglich für Ideen/Vorschläge kommen. Übrigens, man schläft in jedem GUTEN Schlafsack IMMER nur in Unterwäsche! Die Überklamotten kommen am morgen in den warmen Schlafsack und werden dort angezogen. :D
Bist du da sicher? Wir haben, als sie dann wieder funktionierte viele Nächte damit geheizt. Einzig das Geräusch hat genervt. Und am nächsten Morgen losfahren war nie ein Problem. War allerdings auch ein Atlantis, vielleicht hatte der eine zweite Batterie???? :nixweiss: Hallo, wenn Du einen guten Schlafsack hast, dann dürfte das ohne Heizung bis zu einigen Minusgraden kein Problem sein. Es gibt Camper, die schlafen auf dem Boden nur mit einer Isomatte im Zelt. Im Fahrzeug bist Du vom Boden weg. Dir sollte nur klar sein, dass im Fahrzeug durch das Atmen recht schnell eine hohe Luftfeuchtigkeit entsteht die sich überall niederschlägt. Bei Frost hast Du dann überall einen schönen weißen Eispelz. Also die Kleidung für den nächsten Tag gut wegpacken. ... und darauf achten, dass Du Propangas dabei hast, sonst ist es schnell aus mit dem Kochen. Beim Kochen solltest Du auch für gute Lüftung sorgen, Die Gasflamme erzeugt sehr viel Wasser welches sich auch an allen kalten Oberflächen niederschlägt. Am besten im Freien kochen. Ob das dann Spaß macht, das ist wieder eine andere Frage.
Ja ziemlich, weil der Stromverbrauch einer "normalen" um einiges höher ist als bei einer "richtigen" Dieselheizung. Die normalen sind ja für etwa 30-60 Minuten Vorheizen in der Früh gedacht und nicht für den Dauerbetrieb. Vom Lärm mal ganz abgesehen :lach:
Ich habs am Berg im Vorarlberg aber auch schon mal gehabt das die lange Fleeceunterhose und die dicke Fleecejacke an bleiben mussten. Waren weniger als - 20°C...aber ein Erlebnis wars trotzdem! ;D :ja: Ach ja, bei solchen Temperaturen nicht vergessen für die Nacht das Gesicht ordentlich einzucremen! Die lange Fleeceunterhose kann man ja noch zur Unterwäsche zählen ..... :D :D :D Aber ne Jeans z.B. sollte draussen bleiben bin mal nach Heizungsausfall mit Aussentemperatur von Minus 8 Grad bei Minus 1 Grad in der Kabine aufgewacht. Die Kälte haben wir unter der Bettdecke nicht gemerkt. Das kann gut sein, aber die kalte Atemluft ist extrem ungesund.
Ist nicht so schlimm wie du denkst, wenn dein Körper ordentlich warm eingepackt ist, hast du einen sehr erholsamen, gesunden Schlaf! Wenn ich Schlafstörungen habe gehe ich im Winter gerne ins Womo, Dachlucke zum Lüften auf und ab im meinen dicken Schlafsack von VauDe. Nach vier bis fünf Stunden fühle ich mich so richtig erholt. bis dahin baut dir jede werkstatt eine kleine standheizung ein. das funktioniert wunderbar, und wenn du die an der bordbatterie anhängst kann ja auch nix passieren (startprobleme). kostet halt ein bisserl ist aber mMn die beste lösung. also diesel / warmluft, z.b. eberspächer (wir haben D2 - gibts hier einen thread dazu irgendwo) ansonsten - guter schlafsack und ggf einen kleinen camping - gasheizer um mit kurzen heizaktionen die feuchtigkeit rauszubringen - den aber vorsichtig im auto benutzen und keinesfalls beim schlafen. aber die teile heizen ordentlich und kosten fast nix - gibts u.a. im bauhaus, nimmt die kleinen gaskartuschen und wir haben das als notlösung ( vor der standheizung) mehrere jahre genutzt für die übergangszeit Die reine Übernachtung im Fahrzeug halte ich auch bei Minustemperaturen für denkbar- ausreichendes Bettzeug vorausgesetzt. Eine Flecedecke ist als direkte Schicht zum Körper sehr angenehm, fühlt sich sofort warm an, muß nicht erst durch den Körper aufgeheizt werden. Der Alltag im Fahrzeug bei kalten Temperaturen ist natuerlich immer noch kalt und unangenehm! Ein Gaskocher mag kurzfristig Abhilfe schaffen, eignet sich aber sicher nicht um die Feuchtigkeit heraus zu bekommen, es entsteht eher Kondensat bei direktem Gaseinsatz- Zuluft muß natürlich auch gewährleistet sein!! Eine "normale" Heizung über Batterie ist ratzfatz leer. So ein 1000W Heizer (230V) würde innerhalb von wenigen Minuten eine (geeigneter Wechselrichter müßte auch sein) 100Ah Batterie leer lutschen. Ich würde auch eher zur Standheizung raten, kostet zwar einmal Geld- ist aber ein echter Luxusgewinn für viele Tage, auch in der Überganszeit sinnig einzusetzen! In meinem T3 habe ich eine neue Propex Gaststandheizung verbaut- mit allem Schnick und Schnack ca. 700 Taler. Gebrauchte (auch Diesel) gibts sicher viel günstiger. Aber wie oben schon geschrieben, auch in kalten Regionen wird ohne Heizung gezeltet- gehen geht vieles. Gruß Manfred
ich meine keinen gaskocher sondern z.b. sowas --> Link Ich hab bei Camperfreunden mal so einen Heizer kennen gelernt. --> Link Der gibt schnell und lange gut Wärme ab und man braucht nur Petroleum. Wir saßen an einem kalten Abend im Vorzelt und unter dem Wohnmobil kam immer noch kalte Luft rein. Der Heizer hat aber eine schöne Gemütlichkeit verbreitet. Das Gerät ist nicht wirklich teuer und der Verbrauch hällt sich in Grenzen. Und man braucht keinen Strom Anschluß. Im Wohnmobil würde ich aber min 2 Fenster angetippt lassen, da auch dieser Heizer den Sauerstoff aus dem Raum verbraucht. Zumindest kann man das Gerät auch später noch auf der Terrasse gebrauchen. Gruß Horst
sieht gut aus, aber mit gasflasche und schlauch evtl. etwas unhandlich als notlösung Anfang Dezember für 2 Tage? alles geht :D zb. ein guter Schlafsack , paar Flaschen von guten Tropfen und nehme viele Teelichter , die machen gute Stimmung und heizen ordentlich kleine Räume auf . Wegen der Sicherheit stecke das Teelicht in ein Tonblumentopf . Vorsicht walten lassen ... In der Übergangszeit nutze ich sehr oft die kleinere Lösung :ja: --> Link Oder gibt es nicht vielleicht die Möglichkeit eine TrumaS nachträglich einzubauen? Wie ist denn das Platzangebot in deinem Fahrzeug? Die S3004 kostet ca 400 Euro, früher hatte ich so ein Teil im Fahrzeug. Die Möglichkeit die Heizung in der Nacht ohne zusätzlichen Lüfter laufen zu lassen vermisse ich heute noch.
Genau so ein Gerät hatte ich mal im Berlingo ausprobiert.. Nach 2Std. war die Luft trotz ausgestellten Fenstern kaum noch atembar! Wäre ich dabei eingeschlafen, wäre es wohl der längste und letzte Schlaf gewesen.. Also davon würde ich dringendst abraten! (Wobei ich mich da ja eigtl. zurückhalten müsste.. :D/OT ) Zum Topic: 2Tage/Nächte im windgeschützten Raum mit gutem Schlafsack ist doch kein Problem, ausser es hätte Anfang Dez. schon unter -10°C. Wärmflasche ist ein guter Tip, Wasser kann man schnell auf nem Campingkocher heiss machen. Den braucht man eh fürs Kaffeewasser. :) Also ich kenne jemanden, der momentan dank kaputter Heizung im Wohnmobil sich nur mittels Heizdecke wärmt....
Das wird der TE aber sehr helfen, wenn sie OHNE Landstom am Festival steht ..... Hallo, das kommt darauf an, wie alt man ist. Früher habe ich mal bei -15 Grad in einen ungeheizten Kübelwagen der BW übernachtet. Das war schon sehr unangenehm. Aber erfroren bin ich nicht! Aber Jahre danach mit dem Wohnwagen im Spätherbst in der Hardangervidda ohne Heizung war auch auszuhalten. Es war innen ohne Heizung „gemütlicher“ als draußen!!! Und wenn man wie jetzt älter ist, geht sowas gar nicht mehr. Gruß Rudi Wohl nicht beim Bund gewesen? 1. Ein guter (Daunen-)Schlafsack ist wichtig. Zu Bundeswehrzeiten haben wir damit im Winter auch im Zelt übernachtet - ohne Heizung. (Und wichtig: Den Daunenschlafsack nicht rollen - nur stopfen und bei langem nicht gebrauch "locker" lagern) 2. Nicht so viel anziehen! Wenn man zu viel an hat, da schwitzt man zuerst und danach friert man schnell. Daher zunächst nur in Unterwäsche. 3. Vor dem Parken nochmal volltanken. Im Zweifelsfall machst du den Motor an und lässt ihn tuckern. Haben wir damals beim Bund im "Wolf" auch gemacht. Du kannst dir ausrechnen was billiger ist. Ein Standheizung einbauen oder den Sprit für die paar Tage zu zahlen. Der Motor läuft ja nicht 24h.
Geht auch im Winter, mit Zelt: [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Ve9DyiRCQCk[/youtube] Wow, da schaut man einen Abend lang nicht ins Forum und hat so viele tolle Antworten zu lesen! Vielen Dank erst mal dafür! Prinzipiell habt ihr mir bestätigt, dass es keine vollkommene Schnapsidee ist, ohne Heizung zwei Nächte im Bus zu übernachten. An die Feuchtigkeit hab ich allerdings nicht gedacht, dagegen würd eine Heizung natürlich was helfen. Jetzt bin ich natürlich am Überlegen, ob ich nicht doch noch eine Heizung einbauen soll. Was ich euch nämlich unterschlagen habe ist, dass ich eine Heizung für den Bus daheim habe. Die war verbaut, wie ich den Bus gekauft habe, aber wir haben sie beim Umbau dann eben der Einfachheit wegen weggelassen. Jetzt ärgere ich mich gerade deswegen :/ Ich weiß die Type nicht genau, aber glaube es handelt sich um eine Truma Trumatic. Gehe ich recht in der Annahme, dass ich dafür auch ein Loch nach draußen brauche, da das Ding irgendwelche Abgabe erzgeugt? Wie groß sollte denn so ein Loch ca. sein? Wenn ich das angehe, brauche ich denke ich "nur" einen Verteiler an der Gasflasche, ein Rohr vom Gaskasten zum Standort der Heizung, ein Loch im Boden bei der Heizung und ein Loch von der Heizung in den Wohnraum für den Heizschlauch (oder wie auch immer man das nennt). Achja und natürlich den elektrischen Anschluss für die Heizung. Sind meine Überlegungen richtig so? --> Link Soetwas in der Art habe ich als Heizung zu Hause. (Ich konnte vorher keinen Link Posten, weil es erst mein zweiter Beitrag war :) ) Jetzt fällt mir allerdings noch ein: Ich weiß das Gemisch Propan/Butan meiner Gasflasche nicht, wie sollte denn für Temperaturen zwischen 0 und 10 Grad das Mischverhältnis sein, damit alles noch gut funktioniert? Der Verkäufer meinte, dass der Druck bei kalten Temperaturen nachlassen kann, aber sie trotzdem funktioniert, und wenns wärmer wird, passt auch der Druck aus der Flasche wieder. Außerdem noch ein Sicherheitsbedenken: Ich habe diese Heizung noch nie ausprobiert und weiß auch nicht, ob sie der Vorbesitzer in Betrieb hatte. Wenn ich die Heizung einbaue und sie nicht von der Gasprüfstelle überprüfen lasse, könnten da zB Undichtigkeiten ein Problem sein. Ich habe zwar erst im August die Gasprüfung gemacht, mit einem neuen Verbraucher, sollte ich sie aber wohl noch einmal abnehmen lassen, oder was meint ihr dazu? Hallo, dort --> Link findest du eine Montageanleitung für deine Heizung. Wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat, sollte es mit der Eigenmontage klappen. Anschliessend steht auf jeden Fall eine neue Dichtigkeitsprüfung der Gasanlage an, die Heizung muss dann auch in das Prüfbuch eingetragen werden. Danke für den Link zur Montageanleitung. Da wir den Rest des Campers auch selber ausgebaut haben, fühle ich mich durchaus in der Lage, das zu bewältigen :P Aber stimmt ja, das wird ja auf dem Prüfbericht auch eingetragen. Gibt es eine Möglichkeit, die Heizung selbst vorher auf ihre Dichtheit zu testen (für die Verrohrung bin ich ja selbst verantwortlich), nicht dass wir eine zwar funktionierende aber fehlerhafte, eventuell undichte Heizung einbauen und dann alle Änderungen wieder zurückrollen dürfen .. Die Heizung selbst wird nicht direkt abgedrückt. Es gibt auch daran Verbindungen usw. die werden üblicherweise mit Lecksuch-Spray abgesprüht, dann sieht man mit dem geübten Auge was los ist. Eine Gasanlage selbst zu erweitern verlangt etwas Übung bezüglich der Festigkeit der Verbindungen. Durch ansehen eines Videos lernt man das nicht, man muss praktisch angeleitet werden. Das Abdrücken kann man sich schenken, Lecksuch-Spray reicht für den Anfang. Die Druckprobe sollte bei der Gasprüfung dann kein Problem sein. Hallo underdog, Warum meinst du, kann man sich das Abdrücken der Heizung schenken? Es geht mir ja genau um die Heizung und nicht um die Rohrleitung von der Gasflasche zur Heizung. Die habe ich auch beim Gaskocher zusammengebracht, also schaffe ich das bei der Heizung auch. Es geht mir halt um das Gerät selber. Bevor ich jetzt auf die Schnelle die Heizung wieder einbauen würde, nähme ich nen guten Daunenschlafsack und gut ist. Letztes Jahr waren an Weihnachten doch fast 20 Grad, da kannste sogar nen Kaffee im Auto nehmen, ohne Heizung. Und dann im nächsten Jahr in aller Ruhe die Heizung perfekt einbauen...
Ich glaube Underdog meinte damit das es wichtiger ist die Gaszuleitung zum Gerät zu prüfen. In der Heizung selber sind zwar auch Gaskomponenten aber die drückst du ja bei einer Prüfung nicht mit ab. Hinter dem Gasanschluss in der Truma sitzt doch direkt ein Magnetventil welches sowieso nur bei Betrieb öffnet. Ob diese Komponenten dicht sind kannst du mit Lecksuchspray testen. Wichtig ist allerdings das du die richtige Abgasführung und Frischluftzufuhr hast. Die Heizung darf eben nur betrieben werden (Zulassung) wenn du die dazugehörigen Teile von Truma verwendest. Für diese Kombi Zuluft/Abgas benötigst du ein 70mm Loch in der Außenwand in dessen Nähe (500mm) keine Öffnung zb. Tankdeckel , Fenster sein darf. Du kannst die Heizung, bevor du sie einbaust auch ersteinmal im ausgebauten Zustand testen. Das habe ich auch gemacht und erspart dir eventuell unnötige Arbeit. Du brauchst ja nur eine kleine 12v Batterie und die Gasflasche mit Druckminderer anzuschließen. Für die ordentliche Verlegung der Leitungen sollten diese nicht mehr vorhanden sein, brauchst du auch noch eine spezielle Rohrbiegezange zum biegen der Leitung, die gibt es bereits ab 10 Euro. Ansonsten ist es eben wichtig, daß die Leitungen möglichst spannungsarm verlegt werden, sowie gerade und passgenau auf die Anschlüsse zulaufen. Alles schön entgraten, Überwurfmutter und Schneidring drüber, Rohr bis zum Anschlag in die Verschraubung und ordentlich festziehen. Du fährst besser einen Trumafachmann an.... Fast immer schreibe ich meine Beiträge so wie ich diese meine. Wer meine Beiträge sorgfältig mit beiden Augen liest, notfalls mehrmals, bekommt richtige Informationen. Gerät abdrücken, nein, niemals. Gasleitung abdrücken, soviel man möchte, aber mindestens einmal offiziell, und das macht der Gasprüfer. Man sollte aber keine peinliche Arbeit vorführen, daher sprüht man sein Werk vor der Vorführung ab und fasst jede Verbindung nochmals an. Ist das so schwierig aus meinem Text zu entnehmen? zu der "kältebeständigkeit" deines bereits vorhandenen gases: wenn die flasche rot oder grau ist, hast du kein Problem, bei blauen kannst du eines kriegen! früher gut - heute besser! hartmut duesselmann: Ach klar, ich hab nicht ans Ventil gedacht, alles klar. Weißt du, ob es aus irgendeinem Grund wichtig ist, dass das Loch für Zuluft/Abgas in der Wand ist? Kann es auch im Boden sein? beltenwummler: Auf jeden Fall, vorher die Heizung zu testen, ob sie überhaupt heizt, werd ich natürlich machen ^^. Danke für die Einbautipps, der Einbau der Leitungen an sich wird für mich kein Problem sein, ich hab ja für den Gasherd auch die Leitungen verlegt und sie sind mir ohne Probleme abgenommen worden. underdog: Ich hab um ehrlich zu sein wirklich nicht verstanden, worauf du hinaus möchtest. Ich hab speziell nach der Heizung gefragt und du mir von der Verrohrung erzählt. (Kann allerdings auch sein, dass ich das vorher nicht klar genug ausgedrückt habe, dass es mir nicht um die Rohrleitungen geht). Jagstcamp-Widdern: Puh, meine ist grau. dankeschön :)
Ich wurde zwar nicht gefragt antworte aber dennoch mal darauf. Die Zuluft für den Brenner wäre sicher kein Problem auch unter dem Fahrzeug zu verlegen aber bei der Truma 1800/2400/4000 liegt der Abgasschlauch im Zuluftschlauch für den Brenner, daher ist es nicht möglich Zuluft und Abgas getrennt voneinander zu verlegen. Das Problem beim Abgaskamin unter dem Fahrzeug ist eben, es können sich Abgase unter dem Fahrzeug sammeln und an anderer Stelle wieder eintreten. Es wurde zwar in seltenen Fällen wohl schon gemacht aber eher nicht zu empfelen, daher lieber ein Wand oder Dachkamin. Hier eine Grafik, die das Prinzip verdeutlicht. Oben ist der Anschlussstutzen für die beiden Schläuche. Der innere Schlauch für Abgase, der äußere für die Zuluft. Rechts oben der Ausgang für die ausgehende Heizungsluft, Rechts unten der Eingang für die eingehende zu erhitzende Umluft. ![]() Also bei meiner alten Heizung (Diesel) waren Ab- und Zuluft unterflur verbaut! Auch bei meiner aktuellen Heizung (Propex / Gas) ist das so. Ebenso bei meiner PKW-Standheizung... Wichtig ist, daß Abluft und Zuluft weiter voneineander getrennt sind, nicht nebeneinander liegen. Ich glaube im Handbuch stand etwas von 1,2m? Angabe ohne Gewähr. Je weiter deso besser. Und ich meine die Für die Verbrennung nötigen!!! Im Normalfall sollten Standheizungen die Fahrzeugluft umwälzen, nicht von unten Frischluft ansaugen welche mit Abgasen vermischt werden könnte. Gruß Manfred
Das ist bei der Truma aber Bauart bedingt gar nicht möglich, der Wandkamin sieht so oder so ähnlich aus, außen der Zuluftschlauch für den Brenner, innen der Abgasschlauch. --> Link Das ist eigentlich ganz intelligent gelößt, was im schlimmsten Fall passieren kann ist, daß verbrauchte Abgasluft durch den inneren Absgasschlauch in den Zuluftschlauch gelangen kann, wodurch der Brenner ausgehen würde wenn er nicht mit genügend frischen Sauerstoff versorgt wird. Ein weiterer Vorteil ist auch, der innere Abgasschlauch wird durch die äußere Zuluft gleichzeitig gekühlt und die Zuluft im Gegenzug leicht erwärmt. |
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