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Das Problem bei allen Herstellern ist das die Qualitätskontrolle NICHT im werk gemacht wird sondern beim Kunden, das verurteile ich! Natürlich darf man Qualität verlangen, aber ob man die dann für das Geld wirklich bekommt steht auf einem anderen Blatt. Das heisst nicht das 50.000 Euro + X wenig Geld ist. Aber das muss man eben auch immer ins Verhältnis zum Produkt sehen. Wir müssen bei unserem Haus auch das Dach erneuern. Da sind dann eben auch mal schnell 40000-50000 Euro los. Im Verhältnis zu einem Wohnmobil finde ich das wiederum sehr teuer. Was deutlich auffällt, es gibt im Womo-Bereich eine sehr hohe Streuung bzgl der Qualität. Soll heissen Bürstner und andere Hersteller bauen nicht nur schlechte Womos. Und natürlich soll man Mängel auch anzeigen und abstellen lassen. Dazu wäre es aber auch sinnvoll, dass die Käufer "ortsnah" kaufen, und nicht beim weit entfernten Händler weil der 1000 Euro günstiger ist. Oder weil es gerade einen Messepreis gibt. Da ist doch Frust schon vorprogrammiert
Ich glaube schon, dass eine Endkontrolle bei den meisten Herstellern gemacht wird. Nur wird eben mit den Fahrzeugen nicht 1000 km durch die Gegend gefahren. Denn streng genommen würde die Kontrolle auch nur dann funktionieren, weil sich die Materialen auch setzen müssen. Das ist eben mehr oder weniger eine Sichtkontrolle, nach Prüfpunkten.
Ganz kann ich der Meinung nicht zustimmen. Vergleich Dach und WoMoBi ist schon sehr weit hergeholt und dann hält ein Dach 50-80 Jahre... :eek: bei Handwerklicher Leistung eigentlich NULL! M.M ist es ein Problem der Qualitätskontrolle, dem Druck bei den Monteuren am Band um immer schnelle, Kostengünstige zu Produzieren. Den Druck sehen wir doch bei den Firmen. Erst werden sie übernommen/Aufgekauft, Markenname bleibt und dann sinkt die Qualität, da eingespart werden muß vom neuen Eigentümer. Und es kann doch nicht akzeptiert werden, nur Fahrzeuge ab 200000 € sind durchkonstruiert. Dann kommen noch die eingebauten Teile/Geräte dazu. Da sind doch die Mängel bereits vorprogrammiert. Nach dem Motto - Billig, wird schon halten. Zur Entfernung muß man auch sagen, nicht ALLE haben viele Händler der gewünschten Marke in der Nähe. Mein Fazit ist : Qualität ist eine Firmenphilosophie oder eben Gewinnmaximierung! :oops:
so ist es .er wird nur hinterher gejammert. Wir haben auch einen Bürstner, wenn auch Baujahr 1992. Insgesamt ist der Möbelbau qualitativ weniger hochwertig als bei Hymer (den ich früher mal 15 Jahre lang hatte). Ich habe grundsätzlich immer Schrank- und Klappentürschlösser in Reserve dabei, da pro Saison ca. 3 Stück kaputt gehen. Ist einfach unterdimensiert aus Plastik. Ansonsten haben wir uns damals bewusst für einen sehr gepflegten aber älteren Bürstner entschieden und das gesparte Geld lieber für notwendige Reparaturen zurückgelegt. Funktioniert gut und wir sind sehr zufrieden, wissen aber auch, dass wir noch über keine Saison gekommen sind ohne irgendwelche Arbeiten. Und die sind oft nicht begründet durch Alterung oder Verschleiß, sondern durch schlechte Material- und Zulieferteileauswahl. Da ich aber eine kleine Nebenerwerbsfirma im Bereich Oldtimer habe, nehme ich das einfach als gegeben hin und investiere eben die Zeit in die notwendigen Maßnahmen. Ersatzteilpreise bei Bürstner bzw. Verfügbarkeit derselben schmecken mir allerdings weniger. Frischwassersensor war defekt und das Teil sollte mehrere hundert Euro kosten. Da war dann eine Reparatur mit löten weit billiger. Das meiste ist aber eh nicht mehr erhältlich, also ist da Kreativität gefragt. Viele Grüße Matthias Hallo Wenn man ein Wohnmobil jenseits der 100k€ kauft erwartet man Qualität unabhängig von Hersteller. Ein Mercedes für 106.000,00€ oder ein Jaguar für 102.000€ sind auch beide hochwertig verarbeitet. Bei Wohnmobilen sieht es anders aus, alles ist überteuert und von zum Teil miserabler Qualität, dazu zähle ich auch die Einbauten wie Kühlschrank, Heizung usw. Diese Sachen sind gleich, ob Concorde oder Bürstner und damit gibt es immer wieder Ärger. Bei den sogenannten „günstigen“ Mobilen, wie z.B. Bürstner kommen jetzt noch Mängel bei der Verarbeitung von Aufbau und Möbeln hinzu. Uns jedenfalls schreckt dies vom Kauf eines neuen Wohnmobils ab, aber es gibt scheinbar genug Käufer, wie die Zahlen der Branche zeigen. Allerdings spielen wir jetzt mit dem Gedanken eines Selbstausbaus, Angebote für Basisfahrzeug und eine Leerkabine (Fa. Hartmann, Alsfeld ) habe ich bereits eingeholt, um zu sehen wie lange wir noch sparen müssen. :/ Hallo,
alles jetzt nicht unbedingt aber je nach Hersteller wird da schon kräftig zugelangt, kleine Plastikverkleidungen am Aufbau können schnell mal ein paar Hundert Euro kosten.
bei Kühlschrank, Heizung und Kocher bin ich aus eigener Erfahrung ganz anderer Meinung. Wir haben jetzt das dritte Wohnmobil (Bürstner, Laika, Knaus), bei keinem hatten / haben wir mit den erwähnten Geräten Probleme / Defekte. Hallo ! Mein bisher bestes Womo war ein Karmann Distance Wide Gold ,- noch in Rheine produziert von Meisterhand. Null Probleme in 10 Jahren. Das jetzige, ein Rapido, preisgünstigst bei einem sehr dubiosen Händler in der Nähe von Hanau gekauft , hat auch eine ellenlange Mängelliste. Habe Gott sei Dank einen guten Händler in meiner Nähe gefunden, der bereit war und ist, die Mängel zu beseitigen. Im Prinzip ist es egal in welcher Preisklasse man sich bewegt,- gepfuscht wird überall. Alles nach dem Prinzip: " Ein bisschen Plastik, ein bisschen Bapp, bis ich meine Kohle hab " ! Frohes Fest !
Manches ist sicher überteuert. Allerdings muß man bei den Preisen auch an die Stückzahl denken. Manches Womo wird nicht so oft gebaut. Kunststoffformteile brauchen entweder eine sehr teure Form und lassen sich nur in hohen Stückzahlen günstig herstellen (die dann wieder gelagert werden müssen). Oder für kleine Zahlen mit einer günstigeren Form in GfK, was aber viel teurer herzustellen ist. Da die Teile normalerweise nicht so einfach nachgefertigt werden können, muß der Hersteller (teils über Jahre) eine Anzahl ins Lager legen, die was gekostet hat und nichts bringt. Evt. am Ende sogar entsorgt werden muß. All das muß in so eine Kalkulation mit rein. Mit dem Aufkommen der 3D-Drucker könnte sich hier zumindest für kleinere Teile doch mal was ändern. Ich kenne das in einem anderen Bereich mit kleinen Stückzahlen. Anbauteile für Scale Modellhelis werden immer mehr auf Abruf 3D gedruckt, weil das günstiger ist als mit einer Form (und auch die mechanischen Anforderungen gering sind). RK
Gäbe es keine Neuwagenkäufer sähe für den Gebrauchtwagenmarkt aber sehr duster aus.... Um nochmals kurz auf die Qualität zurück zu kommen. Ich glaube die meisten erwarten einfach zuviel. - Solider Möbelbau - hochwertige Innenaustattung - geräumig - große Heckgarage - hohe Zuladung - 3,5 to Da fängt doch die Krux schon an. Dazu wollen viele eine Qualität auf Autoniveau. Was aber nicht machbar ist, weil eben viel manuell geschraubt werden muss. Wir reden hier doch beim Womo vom Leichtbau, wo sich eben Dinge bei der Fahrt auch verwinden... Ich möchte behaupten, es kommen ganz andere Kräfte auf ein längeres Womo als auf einen PKW mit Blech/Alukarosse... Akzeptiert doch einfach, dass es technisch schwer möglich ist ein leichtes Womo zu bauen mit Luxusaustattung und solidem Möbelbau. Sicher gibt es gute leichte Materialien. Aber die findet man eher in den oberen Klassen. Was immer ärgerlich ist, sind Montagefehler. Umso wichtiger beim Händler in seiner Umgebung zu kaufen.
Ist ein Gewichtsproblem, das jeder für sich entscheiden muß.
Das ist ein Geldproblem. Wobei das nicht unbedingt als Gewicht aufscheinen muß.
Das ist mehr eine Frage der Aufteilung. Natürlich geht Länge auch auf das Gewicht.
Noch mal die Anmerkung: viele Luxusgegenstände werden extra per Hand gemacht. Das ist kein Argument für schlechte Qualität. Wenn aber schon die Planung nicht alles berücksichtigt und man dann vielleicht noch angelernte Kräfte nutzt, die nicht verstehen, warum etwas so sein soll und nicht einige mm daneben, dann sieht das anders aus. Und wenn man (aus Kostengründen ?) die Qualitätskontrolle vielleicht schleifen läßt, weil die Kunden ja auch so kommen :| .
Das wiederum ist aber doch jedem Hersteller bekannt. Und das seit Jahrzehnten. Also sollte man darauf doch Rücksicht nehmen können.
Das wiederum ist nur den Glücklichen möglich, die entweder viele Händler in der Nähe haben oder denen Marke und Aufteilung nicht so wichtig sind. Wenn man etwas bestimmtes sucht und eher am Land lebt, dann ist das oft nicht möglich. Ein begrenztes Budget verbessert die Lage auch nicht unbedingt. RK Hallo, es wird hier des Öfteren davon ausgegangen, dass die Qualität im Aufbau und der Innenausstattung bei den Womos schlecht ist. Wieviel % der Wohnmobilbesitzer sind hier angemeldet, bzw. sind aktiv? Viele neue Mitglieder melden sich nur bei Problemen an ihrem Womo, somit entsteht der Eindruck von einer schlechten Qualität. Ich zumindest kann beichten, dass deutlich mehr Besitzer mit der Qualität bzw. ihrem Womo sehr zufrieden sind, weil ich auf Stellplätzen von Womo-Besitzen diese Aussage bekomme. Die Mängel % bei Womos zu PKW ist deutlich höher, durch die geringere Stückzahlen und mehr Handarbeit. Gibt es eine belastbare Statistik? Ich behaubte mal, dass 80% der Womo-Besitzer sehr zufrieden sind und nur kleinere bis keine Mängel zu beklagen hatten.
Hallo Rolf, nach D.A. sind aber dann doch mindestens 20% = JEDER 5 Kunde unzufrieden! Ich finde das ist sehr hoch und eigentlich UNAKZEPTABEL. Komisch finde ich, bei manchen "Preiswerten" Anbieten ist eine bessere Qualität verbaut. Und absolut nicht verständlich sind für mich Montagemängel. Das kann, durch eine durchgängige Qualitätssicherung abgestellt werden. Es kostet nur hat etwas von der Gewinnmarge. Komisch ist doch auch, werden Firmen aufgekauft, der Name bleibt und plötzlich melden sich Hier Kunden die Mängel haben. Selbst bei einem B. erlebt, Kostensenkung durch Materialeinsparung, d.h. Stifte zum HALTEN der Duschtüren um 50% gekürzt. Ergebnis waren rausfallenden Duschtüren mit den dazu gehörenden Folgen & verärgerte Kunden. Das kann und darf nicht sein! Frohe Weihnachten! Frage: Welche Gewinnmarge? Wie hoch ist die? Gibt’s da brauchbare Infos? Ich hatte es schonmal geschrieben, die Gewinne bei Hymer waren zeitweise total im Keller. Mn vergisst gerne, dass die Produktionsanlagen auch teuer sind. Gemessen an den Stückzahlen... Manche tun so, als wollten die Hersteller den Kunden ärgern. Für mich hat es viel mit: "Irgendwo habe ich es Billiger-Mentalität" gesehen. Und 80% zufriedene Kunden halte ich auch für viel zu niedrig. Aber das sind ja auch keine belastbare Zahlen.
Das hat Ford PKW USA in den 60er Jahren so gelöst. Die bei der Endkontrolle festgestellten fehlerhaften Teile wurden in den Kofferraum geworfen, damit der Händler nicht lange suchen musste ! :) Frohe Weihnachten Harald
Ich habe mir im Bundesanzeiger den Geschäftsbericht der Erwin Hymer Vermögensverwaltungs AG angesehen, jetzt verstehe ich auch warum die Qualität der Produkte schlechter wird. Es wird gespart um endlich das Ergebnis (EBIT) zu verbessern oder überhaupt ein positives Ergebnis zu erzielen, bzw. die eigenen Ziele zu erreichen. Kann jeder nachlesen: Homepage Bundesanzeiger und Suchbegriff: Erwin Hymer Vermögensverwaltungs AG Ich gehe davon aus, dass es bei den anderen Herstellern auch nicht wesentlich besser aussieht.
erscheint mir wie ein guter Plan; sollte von einigen Herstellern gerne kopiert werden 8) Hallo, ich denke mal, daß ein Teil des Problems auch in den viel zu kurzen Produktzyklen liegt. Kaum ist ein Modell auf dem Markt, wird es schon wieder durch ein "ganz tolles" neues Modell ersetzt. Die Innovationen halten sich in Wirklichkeit in sehr engen Grenzen, da ja im Laufe der jahre schon quasi alle Grundrißvarianten durchprobiert worden sind. Für die Änderungen sind jedoch m. E. selbst in den kleinen Serien beachtliche Aufwendungen erforderlich, die zu Lasten des Ertrages gehen. Diese Mittel würden besser in eine höhere Qualität der Teile und der Bauausführung investiert. Zudem könnten durch längere Produktzyklen auch die Kinderkrankheiten von aktuellen Modellen besser auskuriert werden. Ob der Käufer wirklich laufend neue Modelle in den Katalogen sehen will? Ich persönlich mit Sicherheit nicht! Vor Allem nicht, wenn es zu Lasten der Qualität geht. Das ist wohl kein spezielles Bürstner-Problem - aber ich denke mal, daß diese Marke auch von dieser generellen Problematik in der Branche betroffen ist. Grüße und frohe Weihnachten 100% zustimung mit den zu kurzen Modellwechseln, geht in der Autoindustrie ähnlich daneben :wink: Es verdient ja nicht nur die Erwin Hymer an den WoMos. Nehmen wir mal den Bürstner. Der kauft den Duc als Basis. Fiat verdient. Dann bauen die da ein entsprechenden Aufbau drauf. Dafür werden viele Zulieferteile verwendet. Daran muss auch der Zulieferer etwas verdienen. Von dem Verkaufspreis müssen jetzt noch MwSt. (immerhin 19%) abgeführt werden und dann muss der Händler ja auch noch einiges verdienen, sonst würde der den Aufwand ja nicht treiben.... Prospekte müssen gedruckt werden, Messen veranstaltet werden usw. Zu guter letzt gibt Bürstner noch einen entsprechenden Gewinn an die Hymer AG weiter. Denn denen gehört ja der Laden. Und investiert und Kredite müssen dann auch noch beglichen werden. So viel "Wert" kann dann so ein Ausbau nicht mehr haben...... Aber dafür ist die Qualität doch OK, oder?
Gut das Werbung nicht wahr sein muss. Sonst könnten die Hersteller das ja einfach hinschreiben. Immerhin wird ja die verbaute Qualität gesichert. Wobei die bei niedriger Qualität manchmal exorbitante Preise beim Ersatz haben soll. Schlichte Klappenaufsteller bei unserem Knaus ca. 25€, freier Markt weit bessere Qualität und Stärke unter 10€. Wir hatten unendlich Ärger mit den Plastikverteilen und "Schlauchschellen" für Warmwasser wo laufend irgendwo was austrat. Dann war das auch noch so verbaut das man trainierte Frettchen für den Tausch braucht oder halbe Schränke abbauen muss. Genauso die Toilettenraumtür, viel zu unterdimensionierte Scharniere durften im 3 Tage Rhytmus nachjustiert werden. An so Pfennigartikeln zu sparen ist schon bösartig.
Nicht falsch verstehen, aber es gibt ein paar Punkte, die man nicht vermischen sollte: Verkaufspreise neu haben nichts mit Qualität sondern mit Gewinnkalkulation zu tun Verkaufspreise für Ersatzteile haben nichts mit Qualität sondern mit Lagerkosten und Gewinnkalkulation zu tun. Qualität wird gemessen, dokumentiert und ggf. verbessert Preise werden kalkuliert indem man die Herstellungskosten nimmt, die Gewinnspanne addiert und dann noch eine "Verkaufsbarkeit" Marken Bonus drauf schlägt. Sagt einer, der jahrelang mit "Qualitätssicherung" und "marktgerechter Preisgestaltung" zu tun hatte, Gruß Andreas
Wie gesagt,Qualität ist ja kein absoluter Begriff. Was "gute" Qualität ist liegt im Auge des Betrachters. Im Allgemeinen sollte sie aber der Brauchbarkeit angemessen sein. Ein Autohersteller baut auch nicht die Unzerstörbarkeit eines Panzers.
Ich hoffe Du vergisst nicht, den Zahnriemen zu tauschen. Ist nach 5 Jahren so langsam Zeit. Gruss Ernst
Meins ist nagelneu, habs erst letzten Sommer gekauft :wink: Hab jetzt übrigens die letzten Tage genutzt und selbst Hand angelegt, das meiste konnte ich selbst reparieren und ein paar kleinigkeiten sogar verbessern, schaun wir mal was die kommende saison so bringt :D Wenn die Auslieferungsmängel so eklatant sind - warum testen die Händler nicht auf Herz und Nieren vor der Übergabe? Die Reparaturen bekommen sie ja bezahlt und die Kunden sind zufriedener.
Da kann (auch) ich nur voll zustimmen. :( Hallo Nugmen, wir hatten mal einen Bürstner elgamce, der war 2 Jahre alt, als wir ihn übernahmen. Ich kann einige Meinungen hier bestätigen, dass Bürstner generell viel an Gimmicks in die Fahrzeuge platziert, was gut ausschaut aber eben auch blendet. Beleuchteter Gläserhalter hinter Acryltüren und Lichtszenensteuerung nur so als Beispiel. Was mich dann nach einiger Zeit störte, war eher das unausgewogene Konzept. Aufbaubatterie ja, aber ein Miniwechselrichter nur für die Markise. Zu kleine Tanks für die Größe und 5 t Gesamtgewicht. Hubbett mit Motor aber bei jedem Betätigen fielen noch Bohrspäne ins Fahrerhaus. USW. Dann viele Knarzgeräusche beim Fahren und auch die Verschlüsse und Scharniere waren nicht so super. Die preiswerte Faltschiebetür zum Klo :roll: . Wir haben dann auch "einen Gang höher" geschaltet und einen neuen NiBi gekauft. Da ist es genau andersrum. Und das macht uns recht glücklich. Jetzt muss ich das Hubbett am Griff herunterziehen aber nix knarrt beim Fahren. Ich kann kein Licht dimmen :mrgreen: aber habe einen großen Wechselrichter und bin ohne Landstrom lange dabei, dank 270 Ah Bordbatterie. Ich habe kein beleuchtets Glasregal mehr, dafür je 200l Wasser und Abwasser. Aber: :mrgreen: Auch in der Preislage gibt es Garantiereparaturen. - Wasserpumpe einmal getauscht - Griff am Schiebefenster zerbröselt - Verbindungsstücken an den Verdunklern/ Insektenschutzrollos an den Seitenfenstern mittlerweile alle ab (braucht man auch nicht) - und noch ein paar Kleinigkeiten. Wir sehen das so: Es wird immer mehr in die Fahrzeuge verbaut und aufgrund der großen Konkurrenz gibt es immer schnellere Modellwechsel. Völlig normal, dass da auch mal was versagen kann. Nicht okay istes, minderwertiges Zeug in Fahrzeuge einzubauen und als hochqualitativ anzubieten. Das ist Versagen mit Ansage. Wenn ich mir ein Womo mit allem Schnickschnack für 50k kaufe, dann weiß ich, dass es auch preiswert aufgebaut wurde. Aber wenn es in die Hochpreisigkeit um 100T€ geht, dann muss man mit billigem Tand nicht leben. Deshalb würde ich schon so oft es geht, den Händler zur Rechenschaft ziehen, damit die Botschaft letztlich auch ankommt. Klar kannst du vieles selbst machen aber so gibt es keine Rückinfo zum Hersteller. P.S. Wann baut man endlich mal Leuchten, die nicht zum Aquarium mutieren? Das Problem haben fast alle! Auch das Problem mit den Leuchten kommt von den Modellwechseln. Da wird halt China-Kram eingebaut, der schön aussieht... würde man ästhetisch weniger anspruchsvolle, erprobte Leuchten aus dem NFZ-Bereich nutzen (wie z. B. bei uns), hat man auch kein Aquarium. Das mit der Blenderei ist halt so bei den Topmodellen der mittelpreisigen Hersteller. Die wollen im Teich der Luxushersteller und Manufakturen fischen, aber wie Du schon sagtest... stellt man die beiden Konzepte mal nebeneinander, hat man auf der einen Seite eine billige Basis und eher mittelmässige Verarbeitung, aber viel Blendkram, um den Preis zu rechtfertigen. Die eher teureren Hersteller arbeiten schon beim Bau des Mobils komplett anders, man bekommt (wenn man will) ne hochwertigere Basis und der Möbelbau ist auch Möbel- und nicht Leicht-Spar-Bau. Dafür ist dann halt kein beleuchtetes Glasregal drin... Im Kfz-Bereich würde ich sagen, eine volle Hütte macht aus einem Renault eben immer noch keinen Benz. Aber letztendlich muss jeder selber entscheiden, was er kauft. Ob er vorher vernünftige Kriterien festlegt, ist ne ganz andere Frage... bis denn, Uwe
Ist auch nicht "nur" so. Wenn die Händler sich bei den Herstellern treffen wird geschaut was deren Innenausstatter "verbrochen" haben, dann wird drüber diskutiert und auch schon mal abgestimmt und welches Land von welchem Hersteller die meisten Mobile kauft, das darf bestimmen. Die Italiener stehen oft vorne und die mögen anscheinende dieses "Kram" So zumindest bei dem Hersteller wo ich schaffe und bei manch anderem auch. Die anderen schauen was in welchen Mengen von wem verkauft wird und ziehen nach und/oder versuchen zu überbieten. Und dann gibts noch Hersteller dessen Kunden meinen dieses "Chichi und Tütü" muss bei so hochpreisigen Womos sein. Wegen dem finde ich von Liebe auch so gut. Der Reduziert aufs wesentliche und geht nicht mit diesem Mainstream mit Stimmt. Chichi würde der selbst auf Wunsch nicht einbauen :) Ist halt ne andere Philosophie, Langlebigkeit und Sicherheit bei der Ersatzteilversorgung gegenüber.... tja, was eigentlich? Blenderei und Sparwahn? Leider geht der Einsteiger selbst mit viel Geld wohl eher zu den Blendern, dafür blenden sie ja. Im Endeffekt haben diese Hersteller recht, wenn sie sagen, der Kunde will das so. Es wird halt viel nach Optik gekauft, für so'n eckiges Bimobil mit Einheits-Innenausstattung interessieren sich nur Leute, denen die Optik weitestgehend schnurz ist bzw. die wegen der Vorteile darüber hinwegblicken. bis denn, Uwe Also, wir sind Einsteiger und sind mit "mittelviel Geld" zu Carado gegangen und haben uns einen T449 gekauft. Einziger Mangel im Kontext des Wohnaufbaus bisher: Trittstufe war defekt, Antriebswelle gebrochen. Scheint kein unbekanntes Thema zu sein (ist glaub ich von Thule??). Ansonsten haben wir wirklich gar keine Mängel zu beklagen. Also bisher. Ich habe einige Kleinigkeiten nach-bzw. umgerüstet, aber ich wusste bereits VOR dem Kauf, dass das ansteht (hätte ich auch vom Händler machen lassen können). Zusätzliche USB-Steckdosen und so Zeug. Die hier von manchen beschriebenen Probleme blieben uns bisher (glücklicherweise) erspart. Vielleicht liegts ja daran, dass wenig Schnickschnack bei den Carados verbaut ist? Was nicht da ist, kann nicht kaputtgehen. Aber das, WAS verbaut ist, ist wirklich solide umgesetzt, auch wenn es sicher schlichter rüberkommt als bei nem Bürstner (siehe "Blendwerk"). Tja, Dekadenz und Schickmicki haben halt ihre Preise... Jedem das Seine - und uns unseren 25-jährigen selbstausgebauten Kastenwagen... :razz:
Einspruch, siehe Kangoo / Citan. :D Das ist eine unheilige Allianz, keine Aufwertung des Kangoos :D bis denn, Uwe Na ja beim Daimler ist auch nicht alles Gold was glänzt. Wenn man den sogenannten Premium Herstellern unters Kleid guckt wirds auch billig. Gruß Peter
Genau; schaut euch mal die rostigsten Kisten auf den Straßen an. Was sind das meistens? Richtig ==> Benz :oops: Schade, dass ich das so sagen muß, denn ich war 15 Jahre lang überzeugter Benz Fahrer der Oberklasse :?
... da habe ich wohl richtig Glück gehabt: Meiner der Unterklasse W201 hat soeben die 30-Jahre-HU überstanden... :razz: W201 und W124 waren qualitativ auch noch ziemlich in Ordnung. C126, W140 und alles was so danach kam hatten schon erheblich Probleme mit Rost.
... obwohl immer mehr Plaste verbaut wurde... :roll: Hallo, ich habe seit März 2016 einen Bürstner Nexxo 660 Summer. Ich bin mit dem Fahrzeug über 60 000 km gefahren und war in vielen Ländern. Mit dem Fahrzeug bin ich sehr zufrieden und hatte bis jetzt auch noch keinerlei Pannen oder Ausfälle. Das größte Problem habe ich mit der Heizung! ( Truma Combi 4 ) Die Truma an sich macht eine gute Arbeit! Das Problem ist, dass Bürstner die Warmluft-Rohre so verlegt hat, dass nicht überall die Wärme hin kommt. Mein Bad bleibt also kalt, in der Garage kommt auch nichts an und die Rohre unter den Fenstern im Schlafbereich kommt auch nichts raus. Bürstner reagierte nicht auf meine Anfragen und einen Leitungsverlauf bekam ich auch nicht ( ist geheim ) Vielleicht haben sich auch nur Rohre getrennt und deshalb kommt nichts an. Für Bürstner kein Grund zum Handeln! Vielleicht heißt meine Edittion deshalb „Summer“ weil man nur im Sommer damit fahren kann. Ich habe inzwischen Rohrlüfter in die Leitungen installiert, aber das Problem nicht lösen können. Wer hat von euch auch so ein Modell von Bürstner, oder ähnliche Probleme mit der Heizung? Bitte schreibt mir! Viele Grüße Gino Ich habe bis vor 2 Jahren ein Nexxo T660 gefahren, 10 Jahre lang. Allerdings mit Saisonkennzeichen. Bei uns war die Heizung unter dem Bett verbaut. Das Bett und das angrenzende Bad waren sehr schnell warm, leider vorne im Fußraum unter dem Tisch blieb es ziemlich kalt. Wir hatten dehalb in den kalten Monaten einen Heizlüfter unter dem Tisch. Unser Wohnmobil war Baujahr 2010. Bürstner hat später die Heizung vorne unter der Sitzgruppe verbaut. Das war wohl auch nicht die ideale Problemlösung :) Sonst waren wir eigentlich sehr zufrieden mit dem Bürstner Nexxo. Wir haben uns wieder einen Bürstner gekauft. Leider hat der Händler und deren Werkstatt stark nachgelassen! Gruß Hans
Hallo, sorry aber der von dir beschriebene Mangel ist ein so großes Mango von einem Wohnmobil, was die Nutzung in der kühlen Jahreszeit eigentlich ausschließt solche Wohnmobilfahrer brauchen die Hersteller um ihren Schrott für teures Geld weiter verkaufen können. :gruebel: |
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