aqua
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Heizung TRUMA E 2004 C 6002 Kondenswasser im Hymer S 660


UGrund am 10 Feb 2017 10:53:22

Ein freundliches Hallo in die Runde,
wie im Betreff aufgeführt habe ich eine E 2004 Gebläseheizung im Führerhaus. Beim Betrieb dieser Heizung habe ich sehr wenig Kondenswasser auf der Verglasung. Bei Frost wäre dann aber das Wohnmobil nicht winterfest !

Beim Betrieb der C 6002 ist mein Hymer nur mit dem Nachteil der sehr starken Kondenswasserbildung winterfest. Der Unterschied zeigt sich auch durch unterschiedliche Nässe an den jeweiligen Wandkaminen.
Bei der E 2004 tritt nur am Anfang wenig Kondenswasser auf und bei der C 6002 ist systembedingt der Ansaugbereich immer richtig nass. Bei der Übernachtung einer Person bei Frost wringe ich dann am Morgen ca. 1 Liter Wasser in einen Eimer.
Auch bei offenem HEKI und schlafen in der abgetrennte Schlafkabine, erzeugt die C 6002 bei +15 Grad C im Wohnbereich ca. 1 Liter Kondenswasser auf der Verglasung.

Hoffe nun auf Erfahrungen und Lösungsansätze aus den Reihen der erfahrenen Wohnmobillisten.
Liebe Grüße aus Darmstadt
Udo G.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Tinduck am 10 Feb 2017 13:31:24

A) Frontscheibenabdeckung montieren

b) Dachluke(n) und Fenster nahe der Betten auf Spaltöffnung lassen.

c) mit der 6002 heizen.

Im Januar in den Alpen bei -14 Grad hab ich auf diese Weise mit den paar Wasserperlen an den Fensterrändern noch nicht mal den Lappen feucht bekommen, bei 5 Leuten im Mobil.

bis denn,

Uwe

Stephan2703 am 10 Feb 2017 15:56:01

Kondenswasser ist das größte Problem beim Wintercamping. Dazu muss man sich bewusst machen, wann Kondensat entsteht. Das passiert, wenn warme Luft auf einen Gegenstand trifft, der 9°C oder kälter ist. Die Wände im Wohnmobil sind relativ dünn und von außen kommt die Winterkälte und innen heizt die Truma dagegen an. Jetzt muss man es schaffen, dass die Heizung die Wände innen deutlich über diese 9°C bringt, sonst würde das Kondensat an den Wänden ablaufen. Dazu muss man, je nach Außentemperatur, ordentlich heizen. Selbst beim Lüften sollte man die Heizung volle Pulle weiter laufen lassen um eine schnellstmögliche Wiederaufheizung zu erreichen. Außerdem gilt zu bedenken, das die warme Luft nicht überall glechmäßig hinkommt. An kühleren Stellen kann, trotz guter Heizung, Kondensat entstehen.
Ein Gebläse verbessert die Luftströmung, aber die Feuchtigkeit ist weiterhin im Raum, nur eben in der Luft gebunden. Trifft sie auf kühlere Bereiche, kondensiert das Wasser wieder.

Es gibt sicherlich unterschiede bei Wohnmobilen. Wenn man Pech hat, gibts Stellen, die nie richtig belüftet und beheizt werden und problematisch bleiben. Da hilft nur aufpassen, lüften und heizen.

Anzeige vom Forum


UGrund am 11 Feb 2017 14:05:30

Ist mir alles sehr wohl bekannt!
Das Problem jedoch ist, die von der Innentemperatur und Heizleistung unabhängige sehr feuchte Warmluft, die beim heizen mit der C 6002 fühlbar austritt.
Vermutlich saugt die Heizung das ständig am Kamin austretende Kondenswasser an, um es dann im Innenraum wieder zu verdampfen.
Hat da schon jemand mit Erfolg was verändert? Bei TRUMA ist wohl immer noch keine Lösung angedacht.
VG Udo.G

krischan am 11 Feb 2017 16:19:33

Könnte es sein, dass der Boiler der C6002 undicht ist? Hast du Luft im Warmwasser (bei einer Tauchpumpe) oder geht die Druckpumpe öfter einfach mal so an. Zieh mal einen der vier Warmluftschläuche ab und schau nach ob da noch alles trocken ist.
Gruß
krischan

UGrund am 12 Feb 2017 10:10:34

Hallo Krischan, danke für Deinen sehr guten Tipp.
Da ich zur Zeit ohne Wasservorrat unterwegs bin, kann dieser Grund jedoch ausgeschlossen werden.
VG Udo. G

gordan am 12 Feb 2017 12:43:02

Es geht hier um Umluft und zwei getrente Kreise! Am Kamin ausgetretende Wasser kann nicht angesaugt und nach innen transportiert werden!? Ich vermute dass du ein größeres Problem hast was allgemein Dichtigkeit deines Fahrzeugs betrifft!?

Grüß Gordan

Scout am 12 Feb 2017 13:04:35

Hallo Udo!
Was verstehst Du unter Winterfest?
wie im Betreff aufgeführt habe ich eine E 2004 Gebläseheizung im Führerhaus. Beim Betrieb dieser Heizung habe ich sehr wenig Kondenswasser auf der Verglasung. Bei Frost wäre dann aber das Wohnmobil nicht winterfest !

E2004 oder E2400?
Die Bildung von Kondenswasser hat mit winterfest, oder dem Betrieb der Heizung wenig zu tun. Das bedeutet lediglich, dass die Scheibe zu kalt und die Feuchtigkeit im Innenraum zu hoch ist.
Die Temperatur der Glasscheibe wird hauptsächlich von der Temperatur der Luft außen und nicht von innen bestimmt und die Feuchtigkeit im Womo von den Insassen.
Winterfest ist ein Fahrzeug, wenn bei Frost und Betrieb der Heizung weder Teile der Abwasseranlage noch der Trinkwasseranlage eingefrieren können.

Bei der E 2004 tritt nur am Anfang wenig Kondenswasser auf und bei der C 6002 ist systembedingt der Ansaugbereich immer richtig nass.

Meinst Du mit Ansaugbereich den Stutzen außerhalb des Fahrzeuges?
Der ist bei niedrigen Temperaturen immer nass, weil bei der Verbrennung Wasser entsteht und das an der Stelle kondensiert. Wenn die C 6002 auf Volllast läuft, erzeugt die mehr Wasser, als die E2400.

Prinzipiell:
Das Wasser, das bei der Verbrennung entsteht gelangt nicht in den Innenraum.
Eine Heizung beeinflusst nicht den Wassergehalt im Womo.
Feuchtigkeit kommt von den Insassen oder der gespeicherten Feuchtigkeit in Luft und Einrichtungsgegenständen die Wasser speichern können.

Gruß
Scout

Julia10 am 12 Feb 2017 13:14:32

gordan hat geschrieben: Ich vermute dass du ein größeres Problem hast was allgemein Dichtigkeit deines Fahrzeugs betrifft!?

Grüß Gordan


Vermute ich auch :D Schon mal eine Feuchtigkeitsmessung im Innenraum und an den entsprechenden Stellen durchgeführt?

Stand das Fahrzeug lange und wurde wenig belüftet?

Julia

UGrund am 12 Feb 2017 16:30:02

Bitte nochmals aufmerksam lesen!
1.
Ein freundliches Hallo in die Runde,
wie im Betreff aufgeführt habe ich eine E 2004 Gebläseheizung im Führerhaus. Beim Betrieb dieser Heizung habe ich sehr wenig Kondenswasser auf der Verglasung. Bei Frost wäre dann aber das Wohnmobil nicht winterfest !

Beim Betrieb der C 6002 ist mein Hymer nur mit dem Nachteil der sehr starken Kondenswasserbildung winterfest. Der Unterschied zeigt sich auch durch unterschiedliche Nässe an den jeweiligen Wandkaminen.
Bei der E 2004 tritt nur am Anfang wenig Kondenswasser auf und bei der C 6002 ist systembedingt der Ansaugbereich immer richtig nass. Bei der Übernachtung einer Person bei Frost wringe ich dann am Morgen ca. 1 Liter Wasser in einen Eimer.
Auch bei offenem HEKI und schlafen in der abgetrennte Schlafkabine, erzeugt die C 6002 bei +15 Grad C im Wohnbereich ca. 1 Liter Kondenswasser auf der Verglasung.

2.
Das Problem jedoch ist, die von der Innentemperatur und Heizleistung unabhängige sehr feuchte Warmluft, die beim heizen mit der C 6002 fühlbar austritt. Und nur beim heizen mit der C 6002! Nicht beim heizen mit E 2004!
Vermutlich saugt die Heizung das ständig am Kamin austretende Kondenswasser an, um es dann im Innenraum wieder zu verdampfen.
Hat da schon jemand mit Erfolg was verändert? Bei TRUMA ist wohl immer noch keine Lösung angedacht.

Winterfest bedeutet das im WoMoBi bei Aussentemperatur unter O Grad C kein Wasser einfriert.
VG Udo.G

Scout am 12 Feb 2017 17:08:31

Bitte nochmals aufmerksam lesen!

Es nützt nichts wenn man Texte öfters liest, deren physikalisch technischen Aussagen nicht zusammenpassen. Wenn Du darauf beharrst, dass deine Aussagen zu den technischen Zusammenhängen richtig sind und die anderen nicht richtig lesen können, kommen wir nicht weiter.

Beispiel.
Vermutlich saugt die Heizung das ständig am Kamin austretende Kondenswasser an, um es dann im Innenraum wieder zu verdampfen.

Ich habe in meinem Beitrag oben schon geschrieben, dass das nicht der Fall sein kann.
An dem Austritt saugt die Heizung Luft zur Verbrennung an und lässt die Verbrennungsabgase raus. Da kommt nichts in den Innenraum.
Wenn das so wäre säßest du jetzt auf Wolke 7 und würdest Halleluja singen.

Gruß
Scout

gordan am 12 Feb 2017 18:22:02

Hallo lieber Udo!

Wenn du von deinen Behauptungen so überzeugt bist, ist sehr schwierig und kaum moglich dir weiter zu hefen!

Grüße Gordan

UGrund am 13 Feb 2017 11:15:21

Nochmal anders dargestellt.

Bei gleichen Bedingungen morgens ohne Personen im Wohnraum gemessen.

Temperaturen : innen 20°C / außen -5 bis -8 °C bei 75% LF ohne Niederschlag.

1. Heizung trumatic C 6002 Comi ( kein Wasser im Boiler) warme Luft Luftfeuchtigkeit gemessen über 75 %
So lange die Heizung in Betrieb ist bleibt wird die Verglasung tropfend nass.

2. Heizung trumatic E 2400 warme Luft Luftfeuchtigkeit gemessen unter 55 %
Die Verglasung ist nur leicht beschlagen.

1. Vermutung : Die hohe Luftfeuchtigkeit beim Betrieb der 1. Heizung ist ausschließlich dieser geschuldet.

1. Frage : Warum ist die gemessene Luftfeuchtigkeit bei der 1.Heizung so hoch?
2. Frage : Worauf ist das zurück zu führen?
3. Frage : Ist das nur meiner C 6002 Heizung so?

krischan am 13 Feb 2017 12:52:41

Woher saugt die C6002 die Heizungsluft an? Sind alle Öffnungen zum Wohnraum offen? Wie hoch ist die Temperatur und Luftfeuchtigkeit der angesaugten Umluft.
Gruß
krischan

gordan am 13 Feb 2017 16:43:28

Dein Fahrzeug ist von innen nass!? Das isr das Problem! Trumetic E 2400 ist nur im vorderem Bereich, aber Trumatic C6002 hat mehr Leistung und Luftverteilung überall im Fahrzeug. Warme Luft bindet viel mehr Feuchtigkeit als kalte Luft und dadurch entsteht diese Kondenswasser was du beschreibst grade bei Trumatic C6002 Betrieb, weil warme Luft durch ganzen Fahrzeug verteilt wird! Deswegen ist Kondenswasserbildung bei Trumatic C6002 wesentlich größer als bei Trumatic E2400!? Luftfeuchtigkeit ist in deinem Fahrzeug einfach zu hoch und die Ursache soll gefunden werden. Woher kommt das Wasser? Du bist der Meinung dass Problem bei Trumatic C6002 liegt!? Das ist mit Sicherheit nicht der Fall. Suche Undichtigkeit in deinem Fahrzeug und beseitige das! Erst dann wird alles wieder in Ordnung.

Grüße Gordan

Tinduck am 13 Feb 2017 17:29:26

Versuch mal, die 6002 mit offenen Dachluken (auf Spalt), alle Staufächer und Innentüren offen, 4 bis 5 Stunden auf hohe Temperatur gestellt zu betreiben. Danach sollte die feuchte Luft aus dem Mobil sein und sich kein Kondenswasser mehr an den Scheiben bilden. Wenn die Luftfeuchte dann immer noch 75% beträgt, hast Du irgendwo ein Feuchtigkeitsreservoir, das nicht trocknet.

Die 6002 ist es auf keinen Fall, die saugt die Luft aus dem Innenraum an und erwärmt und verteilt sie. Hat auch nix damit zu tun, ob der Boiler voll ist oder nicht. Wenn die Heizungsluft zu feucht ist, ist es die angesaugte Luft auch schon, und die kommt wie gesagt auch von innen.

Wir haben auch die 6002 drin und damit kein Feuchtigkeitsproblem, WENN ordentlich gelüftet wird.

bis denn,

Uwe

andwein am 13 Feb 2017 18:32:43

UGrund hat geschrieben:...Winterfest bedeutet das im WoMoBi bei Aussentemperatur unter O Grad C kein Wasser einfriert.
VG Udo.G

Sorry, nein.
Winterfest nach DIN Norm (EN 1646-1) heißt: Das Wohnmobil ist winterfest, wenn die Erwärmung bei -15°C Außentemperatur in 2 Stunden auf 20°C Innentemperatur erfolgt und außerdem die Wasseranlage 1 Stunde nach Erwärmung gefüllt werden kann und frostfrei bleibt.
Wintertauglich heißt, dass sich der Innenraum in 1m Höhe mit der eingebauten Heizung bei 0°C Außentemperatur innerhalb von 2 Stunden auf 20°C aufheizen lässt
Nur zur Info, Gruß Andreas

UGrund am 13 Feb 2017 19:50:16

Hallo Gordan,
das >>> habe ich hier kopiert: --> Link Das ist sicherlich nicht falsch, hilft aber auch nicht weiter.

>>>Im Sommer liegen die Werte der Raumfeuchte normalerweise eher an der oberen Grenze. Die warme, feuchtigkeitsgeladene Außenluft kühlt in den Innenräumen ab, dadurch steigt die relative Luftfeuchte.
Im Winter ist es umgekehrt, wenn kalte Luft von der Heizung erwärmt wird, sinkt die relative Raumluftfeuchte.<<<

Eine Undichtigkeit könnten die Austrittsöffnungen der Fahrzeugheizung sein, denn ob die Luftklappen richtig verschließen ist fraglich. Die äußere Eintrittsöffnung vor dem Wärmetauscher ist leider nicht zugänglich.
Wie geschrieben ist am Morgen bei 20° das Problem genau so, wie nach dem so genannten Stoßlüften und dem folgendem weiter heizen.
ZUDEM:
Wenn ich vor eine Warmaquadüse der C 6002 eine kalte Milchtüte stelle ist diese sofort Nass. ( da könnte ich dann in einer Schüssel das Wasser sammeln )=:
An der Austrittsöffnung der E 2004 kann ich nur Wärmen.

Für Andreas:
Winterfest nach DIN Norm (EN 1646-1) erreicht meine C 6002 sehr gut in 1 Stunde. Frage mich aber was diese Norm im WoMoBi nutzt, wenn dann der Wassertank vom Eis gesprengt wird?
Bei der C 6002 Combi wird bei Bedarf der Wassertank und auch der Fäkalientank mit beheizt.
Gruß Udo

UGrund am 13 Feb 2017 19:55:45

Hallo Andreas, sorry, hatte Deinen Beitrag über Winterfest nicht fertig gelesen. Gruß Udo

Scout am 13 Feb 2017 23:38:07

habe ich hier kopiert: --> Link

Ein paar Bemerkungen zu diesem Artikel.
Der hier beschriebene Artikel beschreibt die Verhältnisse in einem Haus und ist nur beschränkt auf ein Womo anwendbar.
Bei einem Haus sind die Wände feuchtigkeitsdurchlässig bei einem Womo nicht. Außerdem ist das Raumvolumen pro Nase deutlich niedriger als in einem Haus.
Eine Person gibt pro Nacht ca. 500 g Wasser an die Umgebung ab. Im begrenzen Raum eines Womo erreicht man schneller eine hohe Luftfeuchtigkeit als in einem Haus.
Bei einem Womo kann nur eine Regel gelten, Lüften, Lüften und nochmals Lüften.
Die hier beschriebene Verwendung von Trockenmittel zur Regulierung der Raumfeuchtigkeit ist bei einer unbewohnten Überwinterungsphase geeignet, aber nicht während der Wohnperiode.
Vollkommen falsch ist die Empfehlung Haushaltssalz zu verwenden.
Haushaltssalz besteht zu 97 % aus Natriumchlorid (NaCl) der Rest sind andere Salze, wie Magnesiumchlorid (MgCl2). Natriumchlorid (NaCl) ist nicht hygroskopisch, es kann der Luft kein Wasser entziehen. Der geringe Anteil an Magnesiumchlorid (MgCl2) ist hygroskopisch, es kann der Luft Wasser entziehen. Es sind also nur die 3% Magnesiumchlorid die Wasser aufnehmen können. Die überziehen das Natriumchlorid mit einer Kruste und nehmen keine Feuchtigkeit mehr auf.
Mehr zum Thema Luftfeuchtigkeit im Campingfahrzeug. --> Link

Zur Winterfestigkeit.
In der Von Andreas genannten Norm sind die Kriterien für Heizung und Trinkwasser beschrieben.
Ein weiterer Punkt ist das Abwassersystem. Hierzu gibt es keine Vorschriften zur Winterfestigkeit.
Praktisch winterfest ist ein Womo dann, wenn der Tank und die Entleerungsventile vor eingefrieren geschützt sind. Das ist bei vielen Womo nicht der Fall.

Gruß
Scout

UGrund am 14 Feb 2017 09:27:05

Hallo Scout,
gerade weil Ich bei offenem HEKI und in der vom Wohnraum abgetrennten Schlafkabine schlafe, ist mir die hohe Luftfeuchtigkeit im Wohnraum unverständlich.
Zudem ist die Luftfeuchtigkeit bei minus Temperaturen draußen erheblich höher als im warmen Wohnmobil, wodurch das zu intensive Lüften eher nachteilig wird.
Dadurch kühlen zu Beispiel die Holzflächen dann soweit ab, dass das Wasser auf der Verglasung kurzzeitig als weniger erscheint.
In meinem vorigen WoMoBi hatte ich eine Wasserumlaufheizung ohne diese zu hohe Luftfeuchtigkeit. Und das unabhängig davon wie viele Personen anwesend waren.
VG Udo G.

gordan am 14 Feb 2017 11:47:20

Hallo Udo!
Es ist schon viel geschrieben, aber nochmal zurück zur Heuzung-Funktion. Es sind zwei getrennte Luft-Zirkulationskreise! Von außen wird Verbrennungsluft angesaugt und die Abgase nach aussen rausgeblasen! Damit ist ausgeschlossen dass Feuchtigkeit von aussen nach innen rein kommt, egal viefiel Wasser am Kamin rausläuft!? Zweiter Luft-Zirkulationskreis ist im inneren des Fahrzeugs. Luft wird innen im Fahrzeug angesaugt und durch Austritsöffnungen rausgeblasen! Du hast schon erwähnt dass Boiler leer und nicht im Betrieb ist!? Jetzt stellt sich die Frage: woher kommt die Feuchtigkeit? Auf jeden Fall von innen! Da muß gesucht werden! Feuchter Luft wird angesaugt, oder du hast aus irgend einem Grund, viel Feuchtigkeit oder Wasser im Luftverteilersystem! Denke dass für jemand der sich ein wenig auskennt, kein Problem ist das festzustellen.

Grüße Gordan

Scout am 14 Feb 2017 12:29:45

Zudem ist die Luftfeuchtigkeit bei minus Temperaturen draußen erheblich höher als im warmen Wohnmobil, wodurch das zu intensive Lüften eher nachteilig wird.

Bei der Luftfeuchtigkeit muss man unterscheiden zwischen der relativen und absoluten Luftfeuchtigkeit. Die Messgeräte messen die rel. Feuchte.

Hat die Luft eine Temperatur von -5°C und eine relative Feuchte von 100 % enthalten 1 m³ Luft 3,4g Wasser.
Hat die Luft eine Temperatur von +10°C und eine relative Feuchte von 75% enthalten 1 m³ Luft 7,1g Wasser. Also im Inneren enthält die Luft doppelt so viel Wasser wie außen.
Lüften bedeutet Luftaustausch. Warme Luft mit hohem Wasseranteil geht raus und kalte Luft mit geringerem Wasseranteil kommt herein. Wenn die kalte Luft sich innen erwärmt sinkt die rel. Feuchte.

Jetzt nochmals zu deinem Problem und möglicher Ursache.

Der Fahrerbereich wird von einer Standheizung erwärmt. Diese sorgt nur für eine Luftumwälzung in dem Bereich, ein Luftaustausch zu restlichen Innenraum ist gering. Die größte Fläche ist die kalte Glasscheibe. Die Heizung geht in Betrieb und an der großen Glasscheibe kondensiert Wasser wodurch die rel. Feuchte der Luft abnimmt. Die so getrocknete Luft wird durch die Heizung angesaugt und wieder in Kabine zurück gefördert. Dadurch bleibt die rel. Feuchte niedrig und es bildet sich weniger Wasser an der Scheibe. Ansaug-und Auslassstelle liegen nahe beieinander.

Die Raumheizung pumpt die Luft des gesamten Womo um. Da kondensiert zwar auch Wasser an der Frontscheibe. Die Ansaugstelle ist aber weit von der Frontscheibe entfernt. Sie saugt keine entfeuchtete Luft wie die Standheizung an, sondern immer feuchte Luft aus dem hinteren Bereich des Womo. Durch das größere Wohnraumvolumen steht viel mehr Wasser zur Verfügung. Außerdem befinden sich dort Textilien, die als Wasserspeicher fungieren. (siehe den oben verlinkten Bericht)
Dadurch, dass die Wohnraumheizung immer feuchte Luft ansaugt und zur Scheibe transportiert entsteht dort solange Kondenswasser, bis die gesamte Wohnraumluft und Speichertextilien entfeuchtet sind.

Gruß
Scout

gordan am 14 Feb 2017 15:33:17

Hallo, Udo!
Noch eine Frage: wie hast du Frischwasserzulauf am Boiler abgesperrt? Nicht dass möglicherweise, Wasser aus defektem Boiler raustropft und als Dampf beim heizen im Fahrzeug weiter verteilt wird!?

Grüße Gordan

UGrund am 15 Feb 2017 13:33:06

Hallo Gordan, wie schon geschrieben ist zur Zeit kein Wasser an Bord.
So kann ich mit der E 2004 ohne Kondenswasserbildung nur den Wohnraum auf angenehme 22°C beheizen.
Für die kleine Morgenwäsche und den Kaffee habe ich habe ich einen Wasserkanister in der Duschwanne liegen.
VG Udo G.

UGrund am 01 Mär 2017 18:43:34

Durch diese Leitblech für das Kondenswasser, habe ich nun erheblich trockenere Heizluft. VG Udo G.

gordan am 01 Mär 2017 19:56:30

Es ist mir ein Rätsel wie das möglich ist, aber wenn's klappt, ok!?

Grüße Gordan

UGrund am 02 Mär 2017 18:20:23

Hallo Gordan,
vorher hatte sich das Kondenswasser hinter dem Blech am Fahrzeug verflüssigt und ist dann bei Frost auch angefroren. Nun tropft das Wasser am warmen Blech ab und die Ansaugluft, die sich ja systembedingt hinter dem Blech
befindet, wird nicht mehr mit Feuchtigkeit angereichert.
Gruß Udo
Zitat : Quintilian
Praxis ohne Theorie leistet manchmal mehr als Theorie ohne Praxis.

gordan am 02 Mär 2017 18:43:46

Hallo, Udo!

Dieser Ansaugluft was du meinst, dient nur zum Gas-Verbrennung und hat mit Umluft-Kreislauf im Fahrzeuginneren
nicht zu tun!? Es sind zwei verschidene und getrente Kreise, ein innen und ein außen! Deswegen, sehe ich da kein
Zusammenhang und verstehe nicht wie das möglich ist!? Aber wie gesagt, wenn's funktioniert, prima! Freue dich!

Grüße Gordan

Scout am 03 Mär 2017 11:43:50

UGrund hat geschrieben: Zitat : Quintilian
Praxis ohne Theorie leistet manchmal mehr als Theorie ohne Praxis.
Hierzu ein anderes Zitat: Matthäus 21,18-22 ...
„Glaube kann Berge versetzen“.

OK, hier handelt es sich nur um heiße Luft.

Gruß
Scout

UGrund am 06 Mär 2017 19:33:02

Hallo Gordan und Scout,
nun habe ich das mit der Umluft kapiert und sehe auch keinen Zusammenhang zu dem Leitblech.
Wenn es nochmals richtig kalt wird, werde ich wieder auf die Luftfeuchtigkeit achten.
Bis dahin vielen Dank für Eure geduldige Mitwirkung am Thema.
VG Udo

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Wofür ist dieser Motor im Bereich der Alde?
Ich möchte zur Not warmes Wasser - Truma TT2 geeignet
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt