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Hallo xbmcg, genau aus diesem Grund verstehe ich auch den von mir zitierten Abschnitt aus dem Handbuch des Boosters nicht. Trotzdem sollte er ja irgendwann auf Ladeerhaltung umschalten. Vielleicht ist die Erkenntnis am Ende auch, dass der Booster besser nur bis 14,4V laden sollte und die paar % die noch fehlen dann halt vom Solarregler geladen werden? Aber das der BC nicht (selten) auf die 100% synchronisiert ist halt auch blöd. Je länger nicht synchronisiert worden ist, um so ungenauer ist halt die Kapazitätsanzeige. Gruß Gerald Hallo André, schau Dir mal die linke Kurve der Batterieladekurve an. Nehmen wir mal an sie stimmt. Danach würdest Du bereits bei etwa 9 Stunden die 100% der Kapazität erreicht haben. Trotzdem bleibt der Strom auf ca. 0,03CA, d.h. bei einer 144Ah Batterie auf ca. 4,3A. Danach müsstest Du den Schweifstrom auf 3 oder 4% einstellen. Dann synchronisiert der BC vielleicht auch bei Boosterbetrieb. Wenn also beim Test nicht synchronisiert wird, obwohl vielleicht nur 1 Ah fehlen und die bereits rechnerisch längst geladen wurden, würde ich den Schweifstrom mal auf 4% stellen und sehen was dann mit dem BC passiert. Gruß Gerald Hm, immer wenn ich denke, jetzt sind wir dem Problem auf der Spur, wird das Rätsel (für mich) größer. War heute mit der Arbeit schneller durch, als erwartet, konnte also mal einen kleinen Test starten: Zunächst mal Ladezustand der Batterien ermittelt. Alle voll. Dann Sicherung am Solarladeregler gezogen, damit der nicht heimlich nachlädt, oder die Spannungswerte verfälscht. 2Ah (lt. Batteriecomputer) entnommen. Zur Entladung habe ich den Kühlschrank benutzt ;) Dann Zündung an, Motor an, Licht an, Klima und Gebläse an (um evtl. Spannungseinbrüche an der Starterbatterie zu erkennen). Batterie ratzfatz wieder voll. Also wieder von vorne, zur Entladung den Kühlschrank genutzt, wieder 2Ah lt. Batteriecomputer. Dann Sicherung wieder in den Solarladeregler. Und warten.... Tja, was soll ich sagen, den Werten nach zu urteilen habe ich kein Problem, zumindest nicht mit dem Booster :? Aber seht selbst: Bei Bedarf kann ich auch einen Link zur Verfügung stellen, dort liegen dann alle Screenshots, die Tabelle, usw. Interessant fand ich übrigens, dass nach Abschalten des Motors noch etwa 6 Minuten ein Strom über den Shunt floss. Wofür auch immer. Verbraucher im Aufbau waren definitv alle aus, das DT-200 Panel auch abgeschaltet. Keine Ahnung, was da nachläuft. Weiter interessant, dass der BMV in beiden Fällen noch keine Vollladung festgestellt hat: Zur Sicherheit habe ich über BlueSolar noch schnell 2 Screens gemacht, 1 zu Beginn des Versuchs, einen zum Ende. Dort sieht man schön, was nachgeladen wurde: So richtig aussagekräftig war das jetzt ja nicht, oder interpretiere ich falsch? Ob es Sinn macht, die Batterien tiefer zu entladen? Kühli mal 1 Std. laufen lassen? Hallo André, ist doch nicht schlecht. 1. Versuch mit Motor BMV meldet nicht voll denn Spannung reicht aus, aber Schweifstrom noch 4A (Zeile 16). Die eingestellten 2% sind ca. 2,9A! Vielleicht wäre der Strom noch gesunken, falls nicht mehr viel, dann Schweifstrom auf 4% dann sollte der BMV auch "voll" melden. 2. Versuch mit Solar Da die Spannung an der Batterie nicht mehr gestiegen ist (ab Zeile 33), hat der Strom des Solarreglers nicht mehr gereicht. Das lag wahrscheinlich am Sonnenstand. Ich denke wenn Du wieder mehr Solarleistung hast, wird der noch fehlende Rest in die Batterie geladen. BMV meldet nicht voll denn der noch fließende Strom ist unter dem Schwellwert des Schweifstroms, aber die Spannung reicht nicht. Ich kann noch kein Problem erkennen. Wenn Du den Versuch noch mal wiederholen willst, dann lass den Motor etwas länger laufen um zu erkennen ob der Strom noch unter die 4,1A (Zeile 16) sinkt. Wenn nicht, stelle den Schweifstrom auf 4% denn augenscheinlich ist dann ja bereits die Batterie wieder voll. Wenn der Schweifstrom höher eingestellt ist, wiederhole den Versuch mit dem Motor und prüfe ob der BMV dann voll meldet. Gruß Gerald Bisher scheint das einzige kleine Problem die fehlende Synchronisation des BMV zu sein.
Hallo André, Du solltest noch folgenden Versuch machen: 1, Die Aufbaubatterie mit den Kühlschrank ca. 15 Minuten entladen. 2. Der Kühlschrank bleibt eingeschalten. 3, Motor Starten. 4, Beobachten ob der max. Ladestrom der Aufbaubatterie 45A oder nur 27A ist. 5, Wenn nur 27A Ladestrom bezieht der Kühlschrank seinen Strom über den Ladebooster !!! 6, Beim Motor-Abstellen wird deine Aufbaubatterie um Ca. 4Ah entladen da die Umschaltung auf Gas beim Kühlschrank erst nach 15-20 Minuten erfolgt. Gruß Erik
Danke, Erik. Das ist schon getestet. Der Ladestrom beträgt dann 45A. Bei laufendem Motor wird der Kühlschrank über Relais D+ gesteuert auf die Starterbatterie geschaltet. Das hatten wir im Laufe des Threads ja schon mal. Ist im Schaltplan des EBL gut zu erkennen. Die Screenshots auf der vorhergehenden Seite zeigen die 45A Ladestrom im Januar ja schon. Die 15 Minuten Entladung schlägst Du vor, weil? Hallo Gerald,
Nee, ich auch irgendwie nicht. Erwarte ich einfach zu viel von dem Booster? Nach 10 Std. und nur 32Ah Entladung hätten die Batterien doch nun wirklich voll sein müssen, oder? Die beiden Fahrten an Neujahr und am vorletzten Wochenenden waren ja doch noch recht kurz, das es da nicht klappt, kann ich ja sogar verstehen.
Ich denke, den Schweifstrom stelle ich so oder so mal höher. Auch bei der "Charged Voltage" überlege ich, den Wert evtl. noch zu verändern. Vielleicht auch einmal manuell synchronisieren. Seit November letztes Jahr nur 1 voller Zyklus und nur 7 Synchronisationen ist echt merkwürdig. Dazu kommt, dass der BMV kumuliert doppelt soviel geladene Leistung anzeigt, wie entladen wurde...
Ja, und das sollte in den Griff zu kriegen sein. Ich denke, ich schmeiss für den nächsten mal schnell den Kühli für eine Stunde oder sogar zwei an und ziehe nochmal die Sicherung am Solarladeregler. Wenn ich dann ein wenig fahre, sollten die Werte vielleicht etwas aussagekräftiger werden. Ich hab' schon fast ein schlechtes Gewissen, weil ihr euch alle hier mit reinhängt und scheinbar gar nix is... :roll: :oops: P.S.: Was den Ladestrom bei Solar angeht, subjektiv, oder wie man heute sagt: gefühlt, würde ich sagen, Sonne war genug da, die Reduzierung des Stroms kam vom Laderegler. Mal sehen, ob ich das morgen vielleicht nochmal rekonstruieren kann... Hallo André, auch am BlueSolar kannst Du erkennen, dass die Solarladung nicht ausgereicht hat, die 2Ah nachzuladen. Stell den Wert für den Schweifstrom auf 4% und alles ist gut. Da möchte ich jetzt fast drauf wetten. Gruß Gerald
Heute habe ich dort leider niemanden erreicht. Allerdings waren meine Möglichkeiten tagsüber zu telefonieren heute auch arg reduziert. Bisher habe ich dort immer zufriedenstellende Auskunft erhalten.
Hm, eigentlich ist mein Gedächtnis ganz gut, aber das weiß ich gerade wirklich nicht mehr auswändig. Ich würde tippen, ich habe sie nur nicht eingezeichnet. Das kontrolliere ich bei Gelegenheit aber nochmal. In dem Zusammenhang, so unterschiedlich kann man die Dinge sehen, hier ein Zitat aus meinem Einbauthread (da hatte ich die Chassisverbindung nämlich ursprünglich eingezeichnet):
Vielleicht dennoch nochmal ein Wort zu dem Plan: Bitte betrachte diesen nicht als echten Stromlaufplan. Ich habe diesen ursprünglich in der Phase angefangen, in der ich überlegt habe, welche Komponenten ich wohin baue und wie ich diese verkabele. Seinerzeit mehr als Gedächtnisstütze gezeichnet, und vor allem um Kabelquerschnitte festzulegen, Längen der Kabel, Anzahl der Ringkabelschuhe, usw. Gleichzeitig für mich so eine Art Installationshilfe. Dort sind aber bewusst nur Komponenten eingezeichnet, die verändert oder dazu gebaut habe. Neben den hier bereits festgestellten sind da ja noch ein paar mehr kleine Fehler drin. Da ich nicht den Anspruch habe, einen echten regelkonformen Schaltplan haben zu müssen, reicht mir das Zettelchen so aber. Hallo André, wegen "der BMV kumuliert doppelt soviel geladene Leistung anzeigt, wie entladen wurde...", denke an den Ladeerhaltungsstrom. Den kannst Du nicht mehr entladen! Deshalb sind vielleicht noch die Tageswerte oder die entnommenen Wh interessant, kumulierte Werte gerade für geladene Wh über einen längeren Zeitraum eher nicht. Gruß Gerald ...den nach "Motor aus" noch fliessenden Strom von der Wohn zur Fahrbatterie würde ich damit erklären, dass die Fahrbatterie bei einer Spannungslage der Wohnbatterie oberhalb 13,8V von dieser eine "Erhaltungsladung" bekommt...so kenne ich es von meiner E-Anlage im Womo. Die Werte deines Protokolls sprechen zumindest dafür...verantwortlich müßte der EBL sein, auch wenn dort nur von einer parallelen Ladung der Starterbatterie bei "Landstrom" gesprochen wird. Gruß, Uwe. Kann nicht sein, der Strom kann nur durch den Booster fließen. Hat der eine Abschaltverzögerung? Das D+ müsste ja nach stehendem Motor sofort aus gehen. Im EBL ist der Erhaltungsladezweig zur Startbatterie mit einer Diode abgetrennt, es kann kein Strom zurückfließen. Ich persönlich finde, dass die Diskussion über 2A Stromverbrauch oder 4% Schweifstrom um Werte handelt, die den Toleranzgrenzen geschultet sind. Toleranz bzw. Fehlerquellen sind: Shunt, Batterie/Kühlschrank/Limatemperatur/fehlende BMS Synchr/Aussage BC: Batt voll. Am Anfang war sogar eventuell die Solaranlage noch auf die Startbatt geklemmt (ob oder nicht ist offen, zum Schluss wurde sie durch Sich. ziehen abgeschaltet??) Leider wird das Ganze auch ungenau durch die relativ kurzen Testzeiten im Minutenbereich. Da kann man nur ungenau hochrechnen. Als Belastung wird ein eventuell thermostatgesteuerte Kühli verwendet anstelle einer konstanten Last. Nur meine Meinung, aber genau ist etwas anderes, Ich würde einen neuen Messzyklus starten, zuerst sicher stellen, dass Solaranschluss und alle anderen (Radio) an Startbatt abgeklemmt sind, bzw. deren Ströme bekannt sind und verrechnet werden können Dann sollte der BC synchr. werden, meist dauert das eine Batt-Ladung dann würde ich eine konstante Last suchen oder sicherstellen, dass der Kühli auf 12V nicht thermostatgesteuert ab/zuschaltet Dann würde ich den Test über 50% der Batt-Kapazität laufen lassen Alles mit dem BC aufzeichnen und mit dem Ampermeter messen. Batt voll Aussage anhand einer Spannungsmessung direkt an der Batt, aber erst nach 2h Ruhezeit und kurzer Belastung (5 Min) durch Licht einschalten) 12,xV Vergleich anhand der Batt-Technologie Voll-geladen Spannung. Ich weiß, das dauert, ist Aufwand, aber dann ist die Grundlage zumindest aussagekräftig und belastbar Gruß Andreas Hallo Andreas, warum der ganze Aufwand? Die Starterbatterie hat genügend Spannung, der Booster liefert bis zu 45A, die BK arbeitet. Eigentlich funktioniert doch alles. Das einzige was zu Irritationen geführt hat, war dass laut Anzeige des BC die Wohnraumbatterie anscheinend nicht voll geladen wurde. Mit den Einstellungen wurde der BC auch nicht synchronisiert. Ich führe das auf den zu niedrig eingestellten Schweifstrom zurück. Den auf 4% und gut ist. Warum Radio abklemmen, um die Starterbatterie geht es doch nicht. Die Solaranlage hat die Wohnraumbatterie geladen, halt nicht ausreichend, was aber der späten Stunde geschuldet ist. (Sieht man auch am Screenshot des BlueSolar) Ich würde den Schweifstrom hochstellen und prüfen ob jetzt der BC synchronisiert wird. Wenn ja, Womo verwenden und vielleicht das ganze noch ein wenig beobachten. Hätte Andre sich nur an den Spannungen der Batterien orientiert um den Ladezustand der Batterie abzuschätzen, wäre diese Diskussion nicht aufgekommen (meine Meinung). Wenn nach 10 Stunden Fahrt bei funktionierendem Booster und anscheinend ordnungsgemäß arbeitenden Batterien der BC nicht synchronisiert wird und "voll" erkennt, liegt es meiner Meinung am BC und dessen Einstellungen. Getreu dem Motto "wer viel misst, misst viel Mist". Wenn man über die Spannung den Ladezustand zusätzlich prüfen will kann man das ja noch zusätzlich machen. Gruß Gerald Hallo Andreas, wie Du weißt -zumindest hoffe ich das-, schätze ich Deine Meinung sehr, so wie die verschiedener anderer hier im Forum. In diesem Fall gebe ich Gerald allerdings recht: Ich schätze, der Aufwand für die von Dir vorgeschlagene Überprüfung ist ungerechtfertigt hoch.
So unklar ist das mit der Solaranlage gar nicht, finde ich. Gleich in Zeile 2 steht "Solar aus". Ich habe bewusst als erstes einen Wert abgelesen, bei welchem die Solaranlage noch in Betrieb war. Irgendwann im Laufe des Threads kam einmal der Gedanke auf, die Starterbatterie könne evtl. schwächeln. Um die unterschiedliche Spannung mit und ohne Solaranlage einmal festzuhalten habe ich begonnen, als sie noch angeklemmt war. Danach habe ich sie abgeklemmt, das sollte "Solar aus" ausdrücken.
Da es hier ja vorrangig darum geht, zu prüfen, ob der Booster die Batterie volllädt, ist es m.E. doch wurscht, ob mit einer konstanten Last entladen wird oder anders. Entscheidend ist doch, dass die Batterie erst wieder geladen wird, wenn ihr Ladung fehlt. Das erreiche ich doch. Gleichzeitig war immer noch zu prüfen, ob die Spannung der Starterbatterie einbricht, ob also noch irgendeine Verbindung zwischen Starter- und Aufbaubatterie besteht. Ich denke, dass dem nicht so ist, wird selbst in der Kürze der Zeit deutlich.
Werde ich dennoch machen. Nachdem die Werte im BC neu eingestellt wurden. Eines spricht allerdings dagegen: SoC 50% bedeutet, dass ich ca. 70Ah entladen und auch wieder nachladen muss. Ich möchte mir das gute Verhältnis zu meinen Nachbarn nur ungern versauen, in dem ich das Fahrzeug mehrere Stunden im Stand vor sich hin tuckern lasse. Und sinnlos durch die Gegend fahren und die Umwelt unnötig belasten, kann es ja auch nicht sein. Da das Problem (wenn es überhaupt eines ist) offensichtlich bei der Ladung der letzten paar Ah auftritt, denke ich, dass es genügt z.B. 10-15Ah zu entnehmen. Um das nachzuladen dürfte eine kleine Runde um's Dorf genügen, denke ich. Insgesamt gebe ich Dir natürlich Recht: mein Versuch ist alles andere als genau. Für die eingangs formulierte Problematik ist jedoch ausreichend, denke ich. Hallo Gerald,
Ich denke, Du hast Recht und möchte Dir hier nochmal gesondert danken für Deine Geduld und die vielen Ratschläge!
Wahrscheinlich nicht, hätte ich die Spannungen aber von Anfang konsequent mit in die Überlegungen einbezogen, wäre ich vermutlich eher auf den BC gekommen und hätte euch allen nicht so viel Zeit geraubt ;) Ich seh's positiv: So können auch andere aus meinen Fehlern lernen. :wink: :daumen2: Ist immer gut, wenn man das, was man an Elektrik verbaut hat, auch versteht. Vor allem, wenn mal wiirklich was nicht funktioniert, erleichtert das die Suche ungemein.
Stimmt, daran hatte ich spontan gar nicht gedacht. Manchmal sucht man Fehler und ignoriert Logisches nur um welche zu finden :wall: Mea culpa, danke für's Aufwecken! Eine wirkliche Historie erstellt der BMV meines Wissens nach nicht. Einen Datenlogger habe ich bis dato nur als Selbstbau-Variante mit Arduino oder Raspberry gefunden. Im Moment überlege ich daher sogar, den BC nochmal durch BlueBattery von Kai zu ersetzen. Informationen dazu findet man hier: --> Link Aber das ist ein anderes Thema ;)
Stimmt :zustimm: Alles Verständnis nützt aber nichts, wenn man irrtümlich an der falschen Stelle sucht :lupe: Das zeigt dieser Thread ja nur zu gut. Nicht nur von mir wurde da so einiges in Frage gestellt, bis hin zur Stromaufnahme der Batterien :wink: Aber nochmal: Ist ja nur gut, so können andere daraus lernen ;) Sooo, Freunde der Meßtechnik :mrgreen: Versuch 2. Vorweg die Textversion: Zu Beginn des Versuchs habe ich folgende Werte am BMV neu eingestellt: Charged Voltage: alt=13,8 V, neu= 13,4 V Tail current: alt=2.00%, neu= 4.00% Alle anderen Werte habe ich unverändert gelassen und weiter nichts verändert. Als nächstes habe ich, wie gestern auch, die Solaranlage abgeklemmt und im nächsten Schritt den Kühlschrank eingeschaltet. Dieses mal habe ich diesen ca. 1 Std. laufen lassen, nach einer halben Std. habe ich Werte notiert. Nach einer Std. wies die Aufbaubatterie folgende Werte auf: SoC 90% (-14 Ah). Ich schaltete den Kühlschrank ab und wartete ca. 1 Minute um zu beobachten, wie sich die Spannung der Batterie verändert. Dann Motorstart. Um gleich mit zu prüfen, ob die Umschaltung des Kühlschranks auf die Starterbatterie ordnungsgemäß klappt und die Starterbatterie gleichzeitig nicht zu sehr belastet wird, habe ich den Kühlschrank auf Automatikbetrieb geschaltet. Sofort schaltete die AES auf 12V-Betrieb. Veränderungen an den Spannungs- und Stromwerten konnte ich keine nennenswerten verzeichnen. Also Abfahrt :autofahren: , da ich, wie schon gesagt, meine Nachbarn nicht mit einem tuckernden Diesel über Zeitraum X verärgern wollte. Während der Fahrt habe ich versucht, den Ladestromverlauf einigermaßen festzuhalten. Erfreulich schnell füllte sich die Batterie. Nach ca. 30 Minuten, die Batterie stand bei SoC 98%, bis zur Vollladung fehlten laut BMV noch 2Ah, zack - kein Ladestrom mehr. :eek: Wat'n dat, wie man bei uns am Niederrhein sagt?! Kurze Kontrolle durch Blick unter den Sitz (sinnvollerweise habe ich die Konsolenverkleidung zuvor abmontiert). Vorher habe ich natürlich angehalten :lenker: Aha. Batterie voll sagen die Leuchten. Jetzt ist auch klar, was bei allen Fahrten zuvor passiert ist. Ich war nicht weit von zu Hause weg, also bin ich zurück gefahren. Angekommen, habe ich ein paar Minuten bei laufendem Motor auf Synchronisation des BMV gewartet, diese erfolgte jedoch nicht. Ich vermute, der Grund ist, dass lt. BMV nach Abschalten noch eine (geringe) Stromentnahme erfolgte. Diese hielt sich konstant, auch nach Abstellen des Motors um 0,10 - 0,20 A. Ich bin nicht sicher, ob hier tatsächlich irgendetwas Strom zieht, möglicherweise ist das der Wechselrichter im Standby. Das muss ich noch kontrollieren, ggf. den Nullstrom am BMV kalibrieren. Als ich den Wechselrichter seinerzeit eingebaut hatte, hatte ich das eigentlich überprüft, aber mein Gedächtnis gibt das Ergebnis gerade nicht preis :roll: Nun denn, als nächstes habe ich die Solaranlage wieder angeklemmt. Es kam nicht viel, aber ein bisschen Strom floss noch. Trotzdem keine Synchronisation. Konnte auch nicht, Charged Voltage: betrug neu ja 13,4 V, der BMV zeigte konstant 13,39 V. Also flux die Charged Voltage auf 13,2 V eingestellt. Taaaadaaaa, nicht mal 3 Minuten später erfolgte die Synchronisation und die Batterie ist voll :wink: Spätestens jetzt ist also klar: Die Anlage funktioniert einwandfrei, alles tut was es soll, es war lediglich der BMV falsch eingestellt! Der Vollständigkeit halber hier noch das "Meßprotokoll": Ich danke allen Beitragenden für ihre Mühe, viele hilfreiche Hinweise und Ideen :dankeschoen:, insbesondere Gerald (sollten wir uns je begegnen: das erste Bier geht auf mich :bia: ) P.S.: kleiner Fehler im Meßprotokoll: Zeile 32 Charged Voltage wurde auf 13,2V eingestellt.
Ja, das sagte ich ja, der Aufwand ist hoch, der Zeitaufwand erst recht. Aber was nützt ein BC wenn er ungenau geht?? Du betrachtest das ja alles in den letzten Tagen, aber diese Zeit ist kurz. Und Messfehler beim BC summieren sich mit der Zeit, weil alle Gesamtergebnisse, und damit auf jeden Fall die verbleibende Batt-Kapazität ein Resultat von laufenden Additionen/Subrtaktionen sind. Das Teil muss auf jeden Fall nach Herstelleranleitung synchronisiert werden, dann hast du eine saubere Ausgangsbasis! Aber ich gebe zu, ich neige zum Perfektionismus, man kann alles auch einfacher und schneller lösen, aber wie immer im Leben, die Genauigkeit leidet halt darunter. Das ist zumindest meine Erfahrung Gruß Andreas
Da hast Du ohne Frage Recht, uneingeschränkt! Insgesamt denke ich, mit dem Kapazitätstest verknüpft, bin ich der Genauigkeit aber jetzt auf den Fersen... 8) :wink:
Sich selbst zu zitieren ist ja immer wieder komisch, irgendwie... :? Aber ich fühle mich bestätigt und möchte das hier gerne abrunden, für alle, die mal vor ähnlichen Rätseln stehen. Im Zusammenhang mit meinem Kapazitätstest teste ich ja auch die Solaranlage. Den Bericht zu dem "Versuch" gibt's hier: --> Link Ich kann nur jedem raten, einen solchen Versuch einmal selbst zu machen, oder sich die Daten in meinem Versuch mal ganz in Ruhe und sehr genau zu Gemüte zu führen. Im Zusammenhang mit den Ladekennlinien hilft das enorm, die Ladetechnik zu verstehen und auch die Synchronisations-Systematik des Batteriecomputers. Meine "Ladegeräte", also der Solarladeregler und der Booster, sind von Votronic, die Ladekennlinien und eine Erklärung dazu findet man hier: --> Link Beispiel gefällig? Hätte ich nur die Einstellung "Tail Current" am BMV auf z.B. 4% hoch gesetzt, wäre in folgendem Screenshot ein Sync erfolgt. ![]() Es fehlen aber noch ca. 8% oder 13 Ah der Batteriekapazität. Also muss auch die Einstellung für "charged Voltage" nach oben. Ich werde die aufgezeichneten Werte meines Versuch's am Ende einmal in eine entsprechende Grafik packen, da sieht man das ganze sehr schön, denke ich. Ich habe jetzt folgende Einstellungen gewählt: Charged Voltage: 14,5 V Tail Current: 4% Wenn man sich die Anleitung mal mit Sinn und Verstand durchliest, hätte man auf die Werte auch so kommen können. :roll: Aber wie sagte schon xbmcg:
Hallo Andre, Danke für deine umfangreichen Untersuchungen, Was mir auffällt beim letzten Solarladeversuch: Die Spannung an der Starterbatterie steigt von 12,78 Volt auf 13,85 Volt Die Starterbatterie wird also kräftig nachgeladen obwohl sie gut geladen ist (Ruhespannung 12,78 Volt) Da ist vermutlich eine Schottky-Diode im Solarregler verbaut. Wenn die Ladespannung der Versorgungsbatterie um 0.3 Volt grösser als die Ruhespannung der Starterbatterie ist, wird die Starterbatterie kräftig mitgeladen (geschätzt 2-3A). Dieser Ladestrom der Starterbatterie wird nicht mitgemessen! Dadurch wird die eingestellte Ladeschlussspannung von 14,7 Volt für deine Bleikristall-Versorgungsbatterie erst nach sehr langer Zeit erreicht werden, da der Ladestrom zur Starterbatterie mit ansteigen der Ladespannung erst noch grösser wird. Du solltest in die Ladeleitung zur Starterbatterie eine zusätzliche Schottky-Diode klemmen. PS: Darf im Thema „Bleikristall-Batterie“ ja nicht mehr schreiben, da du mich sperren hast lassen! Gruss Erik Hallo "avm75" deine Versuche zu Ladung und Einstellung des BC sind echt spitze! Es zeigt für alle auf, dass die Einstellungen am Batteriecomputer nicht trivial sind und auf die Batterie abgestimmt sein müssen. Es zeigt weiterhin auch auf wie wichtig eine regelmässige Synchronisation zwischen BC und Batterie ist. Meines Erachtens ist sie zumindest am Anfang der Reisesaison dringend erforderlich, weil man sonst die Fehleraddition des Vorjahres in den neuen "Monitorzeitraum" mitnimmt. Viele BDA weisen übrigens auch auf die regelmässige Synchronisation hin, sie definieren aber leider nicht. was sie unter regelmässig verstehen. Gruß Andreas Hallo Erik (oder Ernst - was stimmt jetzt eigentlich?), Ich fange mal hinten an:
Nur zur Richtigstellung: ich habe Dich nicht sperren lassen, das warst Du leider ganz alleine. Ich habe lediglich Beiträge von Dir als störend gemeldet. Denn das waren sie. Ich habe nichts gegen (konstruktive) Kritik, kann durchaus eigene Fehler eingestehen und stehe auch sinnvollen Fragen oder Zweifeln offen gegenüber. Was Du da zuletzt aber "abgelassen" hast, hatte mit alledem nichts zu tun. Daher hat der Admin Dich vom Thread ausgeschlossen. Aber zurück zum Thema:
Gerne ;)
Richtig beobachtet, danke für den Hinweis. Die Starterbatterie ist am Solarladeregler ebenfalls angeschlossen. Ursprünglich wollte ich sie für den Versuch abklemmen. Habe ich aber vergessen :? Auf der anderen Seite: Auf diese Art ist der Versuch praxisnah ;) (boah, was 'ne müde Ausrede ;D ) Laut Handbuch des Solarladeregler arbeitet dieser Ausgang mit verminderten Strömen und Ladeströmen, und ist auf max. 1A begrenzt. Tatsächlich finde ich wirklich interessant, zu sehen, wie viel für die Ladung der Starterbatterie "drauf geht". Vielleicht sollte man sich einen Schalter in die Leitung bauen. ich werde wohl evtl. den Schaltausgang des BMV nutzen, mal sehen. Ich poste Deine Anmerkung mal als Zitat im BK-Thread...
Hallo Andreas, danke, ein Lob aus Deinem Mund (oder Deiner Tastatur :D ) freut mich sehr! :razz: Du darfst übrigens auch "André" sagen, falls Du möchtest :lach:
Absolut! Ich finde, darüber hinaus zeigt es auch, wie schnell man sich bei den Einstellungen verzetteln kann. Und wie schnell Fehler in den Einstellungen dazu führen, dass man Fehler in der Schaltung sucht, die gar nicht da sind. Mir hat dieser Versuch sehr viele Erkenntnisse gebracht. Auch wenn er langwierig war, hat es Spaß gemacht und ich werde sicherlich jährlich eine Wiederholung starten, um mal zu vergleichen bzw. endlich auch mal für belastbare Langzeitbeobachtungen zu sorgen.
Hallo André, Hast du in der Zwischenzeit überprüft ob du den Minus-Pol deiner Bleikristall-Versorgungsbatterie mit der Karosserie verbunden hast? Deine vielen schönen Sicherungen und großen Querschnitte sind bei einem Masse-Schuss im Stromkreis der Versorgungsbatterie völlig wirkungslos wenn der Minuspol der Versorgungsbatterie nicht mit ausreicht großen Querschnitt mit der Karosserie verbunden ist. Der Rückstrom würde im Fall eines Masseschlusses ( 12 Volt der Versorgungsbatterie auf Karosserie-Blech oder Wechselrichtergehäuse) über die Minus-Verbindung vom EBL oder über der Schutzleiter deines 230V Kabel zum Minus-Pol deiner Starterbatterie der ja mit der Karosserie verbunden ist, erfolgen. Die Querschnitte auf der Minusleitung zur Starterbatterie einfach zu klein damit deine großen Sicherungen in ausreichen kurzer Zeit auszulösen. Brand-Gefährlich! Gruß Erik
Kontrolliert, alles gut ;) Zusätzlich ist da ja auch noch die 100A Sicherung in der Minusleitung der Versorgungsbatterie ;) U.a. auch hier beschrieben: --> Link
Hallo André, Und wo hast du die Verbindung zur Karosserie abgezweigt damit die 100 A Sicherung oder die anderen Sicherungen bei einen Masseschluss wirken können? Direkt am Minuspolt, zwischen 100 A Sicherung und Shunt oder zwischen Shunt und deinen Masseverteiler ? Gruß Erik Na, am Verteiler, alles andere wäre ja Quatsch ;-) |
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