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Die Lima des Ducato liefert 120-150A, je nach Typ. Außerdem hat der Booster eine Schutzbeschaltung am Eingang, die die Leistung reduziert, falls die Spannung im Bordnetz sinkt (Siehe Beschreibung Schalterstellungen und Kennlinien am Eingang weiter oben) Das sollte die Fahrzeugelektrik nicht überfordern, allerdings bei vollem Fahrlicht, Heizung oder Klima (Gebläse) könnte es eng werden.
Sorry, aber das ist kompletter Humbug. In der Bedienungsanleitung des EBL 100 B steht auf Seite 2: "Maximal zulässiger Lichtmaschinenladestrom zur Wohnraumbatterie: 50 A" Ihr habt irgendwie eine falsche Vorstellung von dem Ladebooster, kann das sein? Natürlich hat der Ladebooster eine eigene Kennlinie, darin besteht ja sein Mehrwert. Die ist mit "IU1oU2" eben optimierter gegenüber der Kennlinie, die der Lima-Regler hätte. Das ist es, was ich mit "Otimierung" meine. Aber der Ladebooster erzeugt nunmal keinen zusätzlichen Strom aus dem Nichts. Er verwendet die gleiche Energie, die die Lima ohnehin geliefert hätte - nur er lädt die Verbraucherbatterie eben besser und unabhängig von der Starterbatterie als es der Lima-Regler getan hätte. Und wenn die x Ampere von der Lichtmaschine vorher über den EBL geflossen sind, dann können sie es mit dem Ladebooster auch weiterhin.
Ich erlaube mir mal, deinen Beitrag in Frage zu stellen. Die maximal 45 Ampere fließen selten bei gleichzeitig hoher Spannung. Da kommt die Ladekurve allenfalls theoretisch kurz vor Ende der Hauptladephase mal in die Nähe. Wo soll der Strom denn auch hin, wenn die Batterien voll sind (was bei 14,7 Volt anzunehmen wäre)?? Und selbst wenn: auch ohne Ladebooster würde ein ähnlicher Strom im Werkszustand fließen - nur eben bis zu einer etwas anderen Ladeschlussspannung. :thema: Das ist hier etwas OT, es gibt ja bereits Tröts über die Sinnhaftigkeit eines Boosters. Hier geht es um die Fehlersuche / Ursachenforschung für die Minderleistung bei der konkreten Schaltung. Jungs, nicht zanken :wink:
*Zitat gekürzt Alles richtig. Inwiefern die Änderung der ausgangsseitigen Verkabelung da jetzt aber Abhilfe schaffen soll, habe ich immer noch nicht verstanden. Ob der Spannungseinbruch nun über den EBL kommt, und der Booster diesen direkt an der Batterie registriert, oder ob ich den Booster über den EBL anschließe und er registriert dann da den gleichen Spannungseinbruch, das dürfte doch keine Unterschied machen, oder sehe ich das falsch?
Gut aufgepasst, Gerald. Alles richtig. Ursprünglich gab es 1 Aufbaubatterie, eine Exide Gel-Batterie, unter dem Fahrersitz, direkt hinter dem EBL. Die beiden neuen Aufbaubatterien stehen unter dem Beifahrersitz und sind "überkreuz" parallel geschaltet und angeschlossen. Da ich nicht für jedes Gerät eine eigene Leitung unter den Beifahrersitz legen wollte, habe ich auf der Fahrerseite diesen SafetyHub --> Link installiert, daran ist dann alles angeschlossen. Die Entfernung Booster-EBL war insofern beinahe identisch zur Entfernung Booster-SafetyHub. Der Querschnitt des Kabels, welches vom EBL zur alten Starterbatterie ging war mir zu niedrig, also habe ich für den Booster neue von der Starterbatterie bis unter den Fahrersitz gelegt. Allerdings habe ich tatsächlich nie in Erwägung gezogen, den Booster an den EBL zu klemmen. Um jetzt mal wieder zur Ursprungsfrage zurück zu kommen, wenngleich die ganzen Impulse durchaus interessant sind: Halten wir mal fest: A. Grundsätzlich sollte die Leistung der LiMa des Ducato ausreichen. Wenn aber neben vollem Fahrlicht, Heizung oder Klima jetzt noch der Kühlschrank über die Starterbatterie die Bordelektrik belastet, könnte es dazu kommen, dass die Spannung der Starterbatterie so stark einbricht, und damit die Eingangsspannung des Boosters, dass er die Ladeleistung reduziert. Der Booster wird aktuell in der Betriebsart B. Geringfügige Belastung der Starter-Batterie betrieben. Bei einer Eingangsspannung <12,8V würde die Ladeleistung reduziert, sinkt die Eingangsspannung auf <12,2V würde er sogar abschalten. Für diese Möglichkeit spricht, dass wir Nachts von Österreich zurück fuhren, also mit Licht. Zudem war es kalt und die Heizung lief. Dagegen spricht, dass ohne Licht und Klima, also tagsüber, die Batterien auch nicht voll wurden, obwohl der Kühli (testweise) über Gas lief. Die Spannung der Starterbatterie wird mir über den Victron Batteriecomputer zwar angezeigt, ich habe sie jedoch während beider Fahrten nicht wirklich beobachtet, dass werde ich zur Sicherheit aber noch mal nachholen bei Gelegenheit. B. Eine andere Möglichkeit, welche sich im Laufe dieses Threads herauskristallisierte ist, dass ausgangsseitig am Booster das falsche Ladeprogramm eingestellt ist. Zur Erläuterung: Es gibt zwei Ladeprogramme für Blei-AGM-/Vlies-Batterien: "AGM 1" lädt lt. BDA mit U1=14,7V und U2=13,5V. "AGM 2" lädt lt. BDA mit U1=14,4V und U2=13,45V. Lt. Distributor sind beide Programme für die Bleikristall-Batterie geeignet, allerdings würde bei einer Ladung mit 14,4V die Batterie nie ganz voll. Widersprüchlicherweise finden sich in der BDA des Solarladereglers die Bezeichnungen ebenfalls, nur halt umgedreht. Tatsächlich führte das schon während der Einbauphase zu Verwirrung, habe gerade nochmal im BK-Thread gewühlt: --> Link Sicherheitshalber habe ich deshalb gerade mal bei Votronic angerufen. Tatsächlich ist es so, dass die Bezeichnungen in den Anleitungen nicht einheitlich sind. Um mit 14,7V zu laden, muss am Booster "AGM 1" eingestellt sein, am Solarladeregler "AGM 2". Inzwischen wurde das zumindest bei neueren Geräten geändert und vereinheitlicht. In dem Zusammenhang mal ein anderer Ansatz: Wenn der Booster mit in der Spitze 45A es in 10 Std. nicht schafft, bei laufendem Kühlschrank die Batterien während der Fahrt voll zu kriegen, wieso schafft es dann der Solarladeregler bei laufender Heizung und bewölktem Himmel? Siehe dazu auch diesen Beitrag in meinem Einbaubericht: --> Link Sorry, dass ich da nicht eher drauf gekommen bin, wo es doch so naheliegend ist, das zu vergleichen. FAZIT: Wie ich gestern (oder so) schon schrieb: Ich gehe davon aus, dass am Booster schlicht das falsche Ladeprogramm eingestellt ist. Angesichts des vorstehend geschilderten halte ich das sogar für sehr wahrscheinlich. Mit ein bisschen Glück kann ich das mit sehr geringem Aufwand feststellen, wenn ich Pech habe, muss ich tatsächlich den Sitz ausbauen. Ich schaue mir das nachher mal an, dann berichte ich nochmal.
:dankeschoen: Ich versuche ja gerade, den Bogen zum ursprünglichen Thema zu schlagen.
Der Kühlschrank bekommt seine 12 V /15 A während der Fahrt über den EBL von der Starterbatterie. Wenn - ich betone WENN - der Booster gleichzeitig 45 A zur Verbraucherbatterie pumpen würde, warum sollte der Batteriecomputer (der Verbraucherbatterie) 30 Ampere Ladestrom anzeigen? Der würde die 45 Ampere registrieren, die in die Batterie reinfließen. Die anderen 15 Ampere merkt der Computer nicht! Und ausserdem - wie schon betont - werden die maximalen 45 Ampere nicht dauerhaft fließen. Siehe Ladekurve! Die Batterie nimmt nur 30A auf, da kann der Booster nix machen. Ist beim Solarregler auch so, wenn die Batterie immer voller wird, sinkt der Ladestrom, auch wenn die Solaranlage 40A könnte, in der Batterie kommt nur noch 0.7A an. Wenn Du die 45A unbedingt sehen willst, nimm ein Zangenmultimeter und geh an den Booster-Ausgang, dan schalte eine ansctändige Last auf (z.B einen stärkeren Verbraucher am Wechselrichter, dann kannst Du den Booster in den Begrenzer treiben. Natürlich solltest Du dazu den Motor laufen lassen.
Na das stimmt nun so aber auch wieder nicht. Wir kucken mal auf die Ladekurve von IU1oU2: --> Link Quelle: --> Link In der Hauptladephase sollen theoretisch 100% des Stroms fließen bei ansteigender Spannung. Erst im Anschluss - wenn die Ladeschlusspannung bereits erreicht ist - kommt die nächste Phase mit absteigendem Strom. Unterm Strich würde ich - in Übereinstimmung mit dem Themenstarter - erwarten, dass die Batterie unter den optimalen Voraussetzungen relativ schnell fast voll ist (im Sinne von Ladeschlussspannung erreicht). Ist wie in der Realen Welt, Glaube und Wissen. Nimm ein Zangenmultimeter und miss nach. Du wirst keine 45A sehen, wenn Du nicht eine entladene 400Ah AGM Batterie dran hängst. Die Batterie nimmt zu jeder Zeit nur so viel Strom auf, wie sie kann. Die Ladespannung ist begrenzt auf 14.7V, auch in der I Phase. Da sind wir ja beieinander. Wenn die Batterie nicht mehr viel aufnehmen kann (also umgangssprachlich "voll" ist), dann ist der Strom bereits kräftig gesunken. Das hat der Themenstarter ja soweit auch bestätigt:
Aber Auslöser war, dass MIT Kühlschrank an der Starterbatterie dieses auftrat:
Und genau da liegt ja das nachvollziehbare Problem des Themenstarters: nach 10h sollte die Batterie rappelvoll sein. (Gut, vielleicht spinnt sein Batteriecomputer.) Da liegt die Vermutung nahe, dass der laufende Kühlschrank die Spannung der Starterbatterie soweit runterzog, dass der Ladebooster aussetzte. Und dies wiederum veranlasste mich zu hinterfragen, warum der Ladebooster denn nicht vor dem EBL hängt. Dann würde der Kühlschrank via EBL ganz nebenbei HINTER dem Ladebooster saugen und die Spannung der Starterbatterie eben NICHT runterziehen können..
Ich glaube, da muss man einiges entwirren und zusammenfassen was wohl durch die Vielzahl der Beiträge untergegangen ist: Wie man es ausdrückt ist ja egal, aber der Ladebooster nimmt die Restleistung der Lima (vielleicht 40-50% der Nennleistung bei Sommer/Tagesbetrieb), nimmt dazu die gespeicherte Leistung der vollen Startbatterie und baut diese Chassisspannung/Leistung mit Hilfe einer I/UoU Ladekurve um für eine saubere Ladung der Aufbaubatterie. Das sehe ich schon als Optimierung der Lima-Ladung!! Die Leistung kommt immer noch von Lima/Start-Batt! Gleichzeitig muss aber der Booster dafür sorgen, dass die Startbatterie nicht über 50% geleert wird, also fängt er mit seinem Spiel der Optimierung erst bei 13,5-13,8V an. Eigentlich muss der Ausgang des Boosters direkt auf die Aufbaubatterie, es macht überhaupt keinen Sinn, die Ausgangsleistung des Boosters über das 230V-EBL zu schleifen. Deshalb ist es, bei korrekter Verschaltung auch egal, dass das so ein EBL nur 20A über seine Buchsen/Stecker/Leiterbahnen kann. Und natürlich sollte man die "Sense-Leitungen" zu den Polen der Aufbaubatterie legen und anschließen, ansonsten hat man einen Vorteil der Booster nicht, nämlich den Kabelverlust von Booster zu Aufbau-Batt auszugleichen! Den 12V-Kühlschrank bei Boostereinsatz auf die Startbatterie zu legen, dass würde ich nicht machen. Auch wenn der Booster das über seine "Eingangsspannungskontrolle" ausgleichen könnte. Ein kombinierter Betrieb mit Solarstromüberschuß ist z.B. nicht möglich. Klar, es geht, ich würde es halt einfach nicht tun und würde den 12V Chassiskreis frei von Aufbauanwendungen halten. Ist aber nur meine Denkweise, Gruß Andreas
Oh bitte nicht! Nicht falsch verstehen Andreas, aber beim Booster hast du schonmal deutlich daneben gelegen. Der Booster ist und bleibt ein IOuO Ladegerät, nur das eingangsseitig 12V anliegen. Wo der Strom herkommt gibt alleine schon der Begriff B2B her. Dazu bedarf es wohl keine weitere Erklärung. Ein 230V IOuO Ladegerät optimiert auch nicht die 230V für die Aufbaubatterie. Er optimiert lediglich die Ladung der Batterie, aber nicht den Strom der LiMa/Starterbatterie. Das mag dir zwar kleinkariert vorkommen, aber ist ein Unterschied. Zum Problem: Ich glaube kaum, dass die 15A des Kühlis die Starter-Batterie soweit runterzieht, dass der Booster die Leistung nichtmehr liefern kann. Vielmehr glaube ich, dass die Idee der Auftrennung der Verbindung EBL-Starter durch das Relais nur bedingt geklappt hat und du immer noch im Kreis lädtst. Die 14,7V liegen höher als bei der Starter-Batterie und geben auf irgendeinem Weg den Strom wieder zurück Damit meine ich, dass du zwar mit dem Booster die Aufbau-Batterie lädst aber den Strom wieder in die Starter-Batterie schickst, weil die Spannung der Aufbau-Batterie höher ist als von der Starter-Batterie. Probehalber würde ich den EBL und Kühli mal ganz von der Aufbau und Starter-Batterie entkoppeln und schauen was passiert. Liefer doch bitte mal Werte von der Ladung während der Fahrt. (Spannung Starter /Spannung Aufbau / Strom Aufbau / SoC Aufbau) Dazu solltest du sie mal ordentlich entladen und damit meine ich nicht 11A. Bring sie mal richtig runter, auf 50% oder so. Ich bin der Meinung, solange diese Werte nicht vorliegen, kann man nur mutmaßen. Erst wenn die i.O. sind, würde ich stufenweise EBL und dann den Kühli wieder ankoppeln und schauen ab wann das Problem wieder besteht. 'n Abend, die Herren :razz: Da geht man mal ein paar Stündchen arbeiten und lässt euch alleine... ;D Grandios, welche Dynamik sich hier entwickelt, gefällt mir! Danke euch! Ich versuche mal, alles aufzugreifen:
Nur zur Sicherheit: Genau das war ja meine Frage im Eingangsbeitrag. Wobei mir ja nicht klar war, ob der Kühli über die Aufbaubatterie betrieben wird. Ich hatte das angenommen, weil ich einen Verbrauch von ca. 15A abgelesen hatte, als der Booster nicht lief. Ich nahm an, dass das auch während des Ladens durch den Booster so wäre. Mittlerweile denke ich, dass ich nicht nur dem Booster, sondern auch den für die Umschaltung auf die Starterbatterie zuständigen Relais D+ geklaut hatte.
Genau, zumal die Solaranlage mit 2x 100Wp über den MPP das in weniger Zeit hinkriegt. Trotz Bewölkung und laufender Heizung. Nur so nebenher, man soll ja nichts ausschließen: So ist der BC jetzt eingestellt. Mir fällt nichts auf, woran es liegen könnte, euch?
Sorry, aber ich verstehe es immer noch nicht. Ob nun hinter oder vor dem EBL, der Booster würde immer die Spannung der Starterbatterie kontrollieren. Und so lange der Kühlschrank während der Fahrt auf die Starterbatterie geschaltet wird, würde er dort für einen Spannungseinbruch sorgen...?
Das habe nicht ich so gemacht, das war schon so (war mir allerdings bisher nicht klar). Im Schaltplan des EBL100 kann man das gut erkennen.
Ersteres glaube ich auch nicht. Zweiteres ist natürlich möglich und auch nicht auszuschließen. Wobei ich zumindest soweit eingrenzen kann: Eine solche Verbindung kann faktisch nur über den EBL gehen. Eine andere Verbindung zwischen Starter- und Aufbaubatterien ist nicht vorhanden.
Ich hab' mal ein bisschen gesucht und folgende 2 Screenshots vom 01.01.2017 gefunden: Die heute vorhandene Solaranlage war noch nicht installiert, und auch der Temperatur-Sensor des Boosters an der Batterie war noch nicht installiert, ansonsten war die Anlage auf dem heutigen Stand. Licht an, Heizung und Gebläse an. Kühlschrank auf 12V bzw. auf Automatik. Ca. 1,5 Std. später zu Hause, aber bei immer noch laufendem Motor: Auf den Screenshots ist es schon zu sehen, zwischenzeitlich habe ich mich aber auch vergewissert: Am Booster ist das Ladeprogramm "AGM 1" mit U1=14,7V eingestellt. Um ein bisschen die Übersichtlichkeit zu wahren, hier noch mal die Möglichkeiten, welche in Fragen kommen: A. Spannung der Starterbatterie bricht so stark ein, dass der Booster die Ladeleistung reduziert. Der Booster wird aktuell in der Betriebsart B. Geringfügige Belastung der Starter-Batterie betrieben. Bei einer Eingangsspannung <12,8V würde die Ladeleistung reduziert, sinkt die Eingangsspannung auf <12,2V würde er sogar abschalten. Die Screenshots in meinem vorhergehenden Post zeigen, dass die Spannung der Starterbatterie sowohl am Anfang, als auch am Ende der Fahrt über den o.a. Schwellwerten liegt und der Booster grundsätzlich eine, der Kennlinie des Ladeprogramms, entsprechende Ladeleistung liefert. B. falsches Ladeprogramm am Ladebooster "AGM 1" ist eingestellt und lädt lt. BDA mit U1=14,7V und U2=13,5V. C. Batteriecomputer spinnt/ist falsch eingestellt. Siehe Screenshot "Settings" im vorhergehenden Post. D. Auftrennung der Verbindung EBL-Starter durch das Relais hat nur bedingt geklappt und ich lade im Kreis. Hier muss ich noch testen. Habe ich noch eine Option vergessen? Ihr beide (bzw. wir drei) meinen durchaus das gleiche. Votronic selbst wirbt mit: "Die Lade-Wandler gewährleisten die optimale und schnelle Ladung der Versorgungsbatterie aus der Lichtmaschine während der Fahrt." Es ist auf den ersten Blick vielleicht ein Batterie-zu-Batterie Lader --> Link, aber doch eher verwandt mit einem A2B-Lader: --> Link. Spielt aber keine Rolle für das Problem.
Der EBL kann 50 Ampere. Und zwar auch deshalb, weil intern die Batterien schlicht per belastbarem Relais zusammengeschaltet werden ohne jede weitere Elektronik dazwischen. Insofern drehe ich den Spieß um und sage: es macht keinen Sinn eine extra Leitung zu verlegen. Der originale LiMa Strom lief über den EBL, der Strom des Boosters ist nicht signifikant höher und kann daher den bewährten Weg fließen. Und das Kühlschrank-Problem wäre gleich mit erledigt gewesen, ein zusätzliches Trenn-Relais wäre nicht mehr nötig und es gäbe keine verflixten unüberschaubaren Kreise und Abhängigkeiten. Keep it simple sagt man in meinen Kreisen. Zum eigentlichen Thema habe ich noch das hier gefunden, auf Seite 10 der Votronic Anleitung des Boosters: Nach dem Motorstart soll auch die Starter-Batterie gleich wieder geladen werden und startfähig bleiben. Deshalb regelt der Lade- Wandler erst dann die Ladeleistung für die Bord-Batterie schrittweise auf, wenn an der Starter-Batterie mindestens der Spannungswert „Erhöhung der Ladeleistung“ erreicht wird. Ist der Starterkreis durch viele große Verbraucher stark belastet und die Starter-Batterie-Spannung sinkt z.B. bei Motorleerlauf wieder ab unter den Wert „Reduzierung der Ladeleistung“, so wird die Ladeleistung für die Bord-Batterie abgeregelt, um den Starterkreis zu entlasten. Die Mindestladeleistung beträgt aber stets mindestens 10% der möglichen Ladeleistung. Sinkt die Spannung für 30 sec. unter die „Ausschaltschwelle Lade-Wandler“ schaltet sich der Lade-Wandler selbstständig aus. Steigt die Spannung über die Schwelle „Erhöhung der Ladeleistung“, schaltet sich der Wandler wieder ein und erhöht die Leistung schrittweise solange, bis die erforderliche (maximale) Ladeleistung erreicht ist. Eine Reduzierung der Ladeleistung um mehr als 30% wegen zu geringer Eingangsspannung von der Lichtmaschine wird durch blinken der LED „ Battery II “ angezeigt. Die LED erlischt, wenn entweder wieder genügend Eingangsspannung vorliegt oder auf Grund einer gut geladenen Bord-Batterie „I“ der Leistungsbedarf ohnehin wieder abgesunken ist.
Das stimmt so nicht ! Ursprünglich war nur eine GEL-Batterie und nicht 2 Bleikristallbatterien verbaut. Außerdem entsteht eine zusätzliche Stromaufnahme durch die Umwandlungsverluste des Ladeboosters. Ein Ladebooster hat einen Wirkungsgrad von ca. 80% Das bedeutet 20% mehr Stromaufnahme zu Kompensation der Wandlerverluste im Booster. Auch die höhere Ausgangsspannung des Ladeboosters wir durch eine höhere Stromaufnahme erkauft. Ca.10% Gruss Erik Hallo André, ich würde mir zunächst mal gar keine Gedanken um die fehlenden 6Ah machen. Falls der Booster (noch) nicht auf die Ladeschlussspannung von 14,7V gestellt sein sollte, kann das ganz normal sein. Also erst mal die richtige Ladeschlussspannung einstellen und weiter beobachten. Wenn der Solarregler auf der richtigen Spannung eingestellt ist, sollte dieser es aber mit der Zeit schaffen, die Batterie auf 100% aufzuladen. Auch wenn keine 45A Ladestrom fließen kann das normal sein. Die zitierten Ladekurven stellen sich in der Tat nur ein, wenn die angeschlossene Batterie diese Ströme auch aufnehmen kann. Ein ganz wesentlicher Faktor für den Strom der zum fließen kommt ist die aktive Plattenoberfläche. Jetzt mach diese mal gedanklich größer oder kleiner und überlege welche Auswirkungen das hat. Wenn Du Bedenken wegen der Spannung der Starterbatterie hast, es gibt recht preiswerte Anzeigegeräte, die man in die Zigarettenanzünderdose stecken kann. Dann kannst Du die Spannung auch während der Fahrt ablesen. Zum Küli kann ich nichts sagen, ich habe zwar einen Plan vom EBL 99, nicht aber vom EBL100. Gruß Gerald Entschuldigung, ich hatte nicht gesehen, dass sich durch die Screenshots inzwischen einige Fragen erledigt haben. Mein letzter Beitrag ist daher nicht mehr aktuell. Gruß Gerald Hi Gerald,
Mach ich grundsätzlich auch nicht, die Solaranlage macht dann schon voll. Was mich wundert ist, dass nach 10 Std. Fahrt immer noch 6Ah fehlen. Wenn das so richtig ist, ist's ok. Méiner Annahme zufolge müsste der Booster die Batterien in der Zeit aber voll kriegen.
Ist (leider) richtig eingestellt, siehe meinen Beitrag von vorhin...
Das ist das, was ich so kurios finde: Die Solaranlage bekommt die Batterien in deutlich kürzerer Zeit voll.
Da kann ich abhelfen: ![]() Danke für die Screenshots. Was auffällt ist folgendes: Du lädst die Aufbau-Batterie bei SoC 71% (-45Ah) mit 45A bei 14,08V. Die Starterbatterie hat 13,95V. Bei SoC 95% (-8Ah) fließen noch knapp 17A bei gerundeten 14,7V, die Starterbatterie hat aber nur noch 13,85V, obwohl die Belastung durch den Booster doch eigentlich geringer ist. Kann es sein dass die Starterbatterie nicht mehr die beste ist und du durch eine bald sterbende Batterie und der zusätzliche Belastung durch Booster und Kühli die Spannung weiter einbricht? Bei nur noch 17A ist doch eigentlich genug für den Kühli über, damit die Spannung nicht noch weiter einbricht. Das tut sie aber und das verwundert mich. Der recht hohe Strom bei SoC 95% ist schon sehr bemerkenswert und lässt die Zweifler an der Bleikristall-Batterie doch eigentlich verstummen. Von wegen hohe Ströme sind nur bei leerer 400Ah AGM Batterie-Bank möglich, bzw. man bekommt sie durch die Fahrt nicht voll. Bei mir sackt die Spannung der Starter-Batterie nicht unter 14,2V (mit Licht, Gebläse und Co.). Ich habe ebenfalls einen 45A-Booster.
Nein, das stimmt so nicht. Ein A2B nimmt den Strom der Lima und verteilt ihn auf die Starter und Aufbau-Batterie. Ein B2B nimmt den Strom der Starter-Batterie und diese wird durch die Lima gespeist. Von da gehts zum Booster. Wären die beiden verwandt, würde Sterling selbst nicht differenzieren. CanBus versehene Fahrzeuge sind nicht kompatibel mit einem A2B. Da geht nur B2B. Möglich wäre auch eine nicht ganz perfekt funktionierende Verbindung von der Lima zur Starter-Batterie. Also mit ein Wackler, der manchmal dazu führt, dass die Spannung soweit einbricht, dass der Booster selbst drosseln muss, oder die Verbindung von der Starter-Batterie zum Booster?!
Ich habe zu danken...
Hm, Du wirst lachen: Als ich eben die Screenshots durchgesehen habe, schoss mir das auch durch den Kopf. Hab' den Gedanken dann aber verworfen, weil ich dachte: Daran kann's nicht liegen... Tatsächlich bilde ich mir ein, dass der Wagen im Januar (als der 45A-Screenshot entstand) weniger Mühe hatte anzuspringen, als im März/April, als ich die Solaranlage drauf gebaut habe. Und das der höchste Ladestrom, den ich seitdem gesehen habe bei 40A lag. Das sind aber nicht belegbare, rein subjektive "Beobachtungen" aus der Erinnerung, vielleicht beeinflusst, durch den Gedanken, dass das eine Möglichkeit sein könnte. Hm.... :gruebel:
Ja, ich war im Januar auch ein bisschen stolz, als ich den Screenshot machen konnte. ;D Auch die Belastbarkeit bei Teilentladung finde ich bemerkenswert. Selbst mit SoC <50% konnte ich noch mit C1 entladen. Falls Du das noch nicht gesehen hast, einen kleinen Eindruck verschafft die kleine Statistik am Ende meines Einbauberichts --> Link. André wenn Du schreibst, dass der Kühlschrank von Starterbatterie auf Wohnraumbatterie umgeschaltet wird, hast Du den Anschluss Block1 Klemme 4 (Kompr./AES-Kühlschrank) verwendet. Die Spannungsversorgung von der Starterbatterie kommt dann über Block 1 Klemme 1 (oder Block 3 Klemme 11). Da das von der 50A Einspeisung der Starterbatterie unabhängig ist (sein soll) sehe ich keinen Nachteil darin, den Booster nicht über den EBL geführt zu haben. D+ über Block1 Klemme 2 oder Block 2 Klemme 3 wird ja wohl funktionieren. Die hohen Ströme in die Batterie sind schon bemerkenswert und sprechen für die BK. An eine defekte Starterbatterie als Ursache für die fehlenden Ah glaube ich nicht so recht. Sowohl 13,85V wie auch 13,95V sollten reichen den Booster ausreichend zu versorgen. Es könnte auch einfach daran liegen, dass die Lima die Spannung zurück geregelt hat. Ich stelle mal eine Hypothese auf. Der Solarregler erkennt dass die Batterie voll ist und geht von der Ladeschlussspannung auf die Ladeerhaltungsspannung zurück. Dadurch geht der Ladestrom stark zurück. Dieser jetzt fließende geringe Strom und gleichzeitig ausreichender Spannung bringt den Batteriecomputer dazu den Ladezustand auf "Voll" zu setzen. Der Booster bleibt viel länger auf der Ladeschlussspannung und schaltet nicht oder zu spät auf Ladeerhaltungsspannung um. Dadurch fließt immer noch ein Strom, der höher ist als der Strom, bei dem der Batteriecomputer den Ladezustand "Voll" erkennt. Ich würde daher mal alle Einstellungen vom Booster und Batteriecomputer kontrollieren / prüfen. Was wird denn mit der Schaltschwelle (current threshold) von 0,1A im BC gemacht? Ob die Hypothese stimmt - keine Ahnung, wäre jedoch möglich. Hast Du denn mal gesehen dass und wann der Booster die Spannung zurück nimmt? Gruß Gerald
Richtig, allerdings war das schon vor dem Umbau so. An Block 1 sind derzeit belegt: Pin2= D+ Stützpunkt (kommend von Block 2 Pin 3). Pin4= + Kompr./AES-Kühlschrank. Pin3 wäre Minus Kühlschrank, der Anschluss ist offensichtlich irgendwann abgebrannt. Irgendwer hat daraufhin das Kabel stattdessen an Block 2 Pin 4 gehängt.
Korrekt! :zustimm:
Es gibt 3 Werte die relevant sein könnten, ich zitiere aus dem Manual des BC: Charged Voltage (Voll-Ladungs-Spannung) Die Batteriespannung muss über diesem Spannungswert liegen, damit die Batterie als voll aufgeladen angesehen wird. Der Parameter Voll-Ladung sollte stets leicht unterhalb der Spannung am Ende des Ladevorgangs des Ladegerätes liegen (für gewöhnlich 0,2 V oder 0,3 V unterhalb der "Erhaltungs-" Spannung des Ladegeräts). Tail Current (Schweifstrom) Nachdem der Ladestrom unter den Wert des eingestellten Schweifstroms (ausgedrückt als Prozentsatz der Batteriekapazität) abgefallen ist, gilt die Batterie als voll aufgeladen. Anmerkung: Einige Batterieladegeräte stoppen den Ladevorgang, wenn der Strom unter einen voreingestellten Schwellwert abfällt. Der Schweifstrom muss höher als dieser Schwellwert sein. Charged detection time (Zeit f. Ladezustand-Erkennung) In dieser Zeit müssen die Parameter für Voll-Ladung (Spannungswert bei Voll-Ladung und Schweifstrom) erfüllt werden, damit die Batterie als aufgeladen angesehen wird. Der Wert nach dem Du fragst dürfte nix damit zu tun haben: Current treshold (Schwellwert Strom) Fällt der gemessene Stromwert unter diesen Schwellwert, wird er mit Null angenommen. Mithilfe des Strom-Schwellwerts kann der negative Einfluss sehr kleiner Ströme auf die Langzeitanzeige des Ladezustands in "verrauschten" Umgebungen eliminiert werden. Wenn z.B. längerfristig ein Wert von + 0,0 A anliegt und druch Rauscheinfluss bzw. kleine Offsets ein Wert von -0,05 A vom Batteriemonitor ermittelt wird und dies vom BMV fälschlicherweise so ausgelegt werden kann, dass die Batterie aufgeladen werden muss. Wenn in diesem Fall der Strom-Schwellwert auf 0,1 A gesetzt wird, rechnet der BMV mit 0,0 A, damit Fehler eliminiert werden. Ist der Wert dagegen auf 0,0 A eingestellt, wird diese Funktion ausgeschaltet.
Ja, allerdings ist das Ganze während der Fahrt immer schwierig. Da meine Frau das Fahrzeug nicht fahren darf, sitze ich ja hinter dem Steuer. Gleichzeitig Handy bedienen, also die App für den BC ist dann mehr als grenzwertig. Eigentlich gucke ich immer nur bei der Abfahrt und bei der Ankunft. Selten auch mal zwischendurch, wenn wir mal auf einem Rastplatz anhalten, o.ä. Hallo André, Du hast 144Ah Kapazität eingestellt. 2% --> d.h. der Ladestrom soll 3 Minuten unter 2,9A fallen, damit der BC "Voll" erkennt. Warte doch mal bis die Solaranlage die Batterien "Voll" gemacht haben. Entnimm dann gerade soviel aus der Batterie das "Voll" weg geht. (Event. reicht ja schon 1Ah) Dann starte den Motor ohne Solarladung (Abends, Solar abdecken, Solar abklemmen oder was auch immer) und beobachte wie sich der Booster verhält (Strom + Spannung). Die kleine Entladung sollte ja schnell wieder geladen sein. D.h. der Booster sollte recht bald auf Ladeerhaltung und kleinen Strom umschalten und der BC wieder "Voll" melden. Wenn das nicht passiert würde ich mich mal mit dem Hersteller des Boosters darüber unterhalten. Vielleicht steht ja auch was dazu im Handbuch des Boosters. Gruß Gerald Sinn des Boosters: Es wurde ja schon viel zum Booster und seinen Funktionen geschrieben, nicht zu vergessen ist aber auch, dass eine nach wenigen Minuten Motorlauf wieder voll geladene Starterbatterie bei langen bzw. dünnen Leitungen zum Trennrelais und der Aufbaubatterie der Lichtmaschine über die Spannung "mitteilt": Ich bin voll, du kannst abregeln... Die Aufbaubatterien sind oft gerade bei großen Mobilen mit viel Batteriekapazität in der Heckgarage nach vielen Metern Kabel angeschlossen und lange nicht voll. Der Booster in der Nähe der Aufbaubatterien hebt nun dort die Spannung auf die richtigen Werte an und zieht dabei aus der Starterbatterie so viel Strom, dass deren Spannung fällt und die Lichtmaschine weiter lädt. Die Kennlinie ist dabei erst mal nebensächlich, sie wird sowieso nur bei ausreichend langen Fahrten eingehalten. Schaudt EBL: hier gibt Schaudt bis zu 50A frei, der Booster kann zwischen Starterbatterie und EBL eingeschleift werden, das Trennrelais bleibt dabei in Betrieb. CBE (z.B. Laika, Niesmann+Bischoff): hier ist das Trennrelais über relativ dünne Leiterbahnen verbunden, ich habe schon mehrere weggebrannte Leiterzüge gesehen bzw. überbrücken müssen. Hier habe ich erfolgreich folgende Schaltung eingesetzt: Ein 70A Relais mit Wechselkontakt wird vom D+ angesteuert, die Mitte des Wechslers kommt direkt an die Aufbaubatterien, der Öffner an die vorhandene Leitung zum CBE und der Schließer an den Boosterausgang. Damit ist die Aufbaubatterie bei laufendem Motor +seitig getrennt und liegt nur noch am Booster. Die Bordelektronik wird bei laufendem Motor komplett über das Trennrelais von der Starterbatterie versorgt. Bei stehendem Motor geht Alles wie bisher über das dann stromlose Relais von der Aufbaubatterie zum CBE. LG Peter Ich habe jetzt mal still vor mich hingelesen und öfter den Kopf geschüttelt. Nun möchte ich mal Mythos und Relität etwas auseinanderpflücken: 1.) Die Startbatterie ist nicht defekt / schwach / die Ursache. - das Fahrzeug startet normal und problemlos - die 12.8 - 13.3V werden vom Lichtmaschinenregler so eingeregelt - bei hoher Last kann diese Spannung auf 12,8V und darunter sinken - die Startbatterie ist in der Regel eine Nassbatterie, - die Ruhespannung der vollen Batterie liegt bei 12.6V, alles darüber sorgt für Ladung und Stromfluss in die Batterie und nicht raus. - Die Startbatterie liefert keinen Strom zum Laden der Bordbatterie über den Booster, da der sich erst ab 12.6V zuschaltet und erst ab 13.2V voll aufdreht - Damit Strom irgendwo fließen kann, muss ein Spannungsgefälle vorliegen. - zwischen 12.8V und 13.2 Volt läuft der Booster in der Hysterese mit verminderter Leistung: * bei steigendes Spannung erhöht er die Leistung ERST AB 13.2V, * bei hoher Leistung schaltet er runter ERST UNTER 12.8V - Der Ladebooster spult also nicht, wie viele glauben, stur seine Kennlinie ab mit 45A in der I Phase und dann mit sinkendem Strom bis 14.8V und nimmt den Strom von der Startbatterie und der LiMa. Die Lima und der Regler liefern im Leerlauf nach dem Start in etwa 13V, vor allem wenn die Startbatterie wieder aufgeladen werden muss (Glühkerzen, Kraftstoffpumpe, Anlasser...) und auch noch der Kühlschrank mit seinen 15-17A, Gebläse, Radio, Licht etc. versorgt werden muss. Erst bei höheren Drehzahlen und voller Batterie steigt die Ladespannung über die 13.2V und erst dann regelt der Booster auf. Der Booster überwacht nicht nur den Ladevorgang der Bordbatterie, sondern auch die Fahrzeugelektrik und er regelt sich bei Bedarf (hohe Last, niedrigere Bordspannung) runter. Je nach Fahrzeugalter werden zunehmend "Smart-Regler" verbaut, damit regelt die LiMa selbst runter, wenn sie meint, die Startbatterie ist wieder voll, um die Euro6 Norm zu erfüllen. Das zieht dem Booster die Spannug unter dem Hintern weg, was ihn ebenfalls zum runterregeln bewegt. Die Lima und ihr Regler sind für die Ladung der Nassbatterie eingestellt, sie liefert keine so hohe Spannung, Erhaltungsladung liegt bei 12,9V...13.3V Die Batterie soll ja nicht gasen. Ach ja, EBL99 und EBL100 sind - soweit ich die Schaltung überblicke - baugleich. Viele Hersteller verschalten den Kühlschrank-Anschluss des EBL nicht, da die Steck-Kontakte gerne mal wegbrennen.
Wie kann eine volle Starterbatterie mit einer über das Trennrelais parallel geschaltete entladene Aufbaubatterie der Lichtmaschine über die Spannung „mitteilen“ sie soll „abregeln“ ? ? Wäre schön wenn du genau erklären könntest, wie das die Lichtmaschine mitbekommt, sie soll "abregeln" Das ist doch gegen jede Logik. Der Lichtmaschinenregler hält doch die Bordspannung konstant solange die Lichtmaschine nicht überlastet wird. Danke Gruß Erik Das war früher so, moderne Lichtmaschinen haben eine Sense-Leitung zur Batterie und messen die Batteriespannung, wenn die einen eingestellten Wert übersteigt (Ladeschlussspannung), regelt die Lima runter, unter die Erhaltungsladung. Die LiMa regelt aber auch bei Beschleunigung und im Standgas runter, geht über das Motormanagement. Kannst Du gerne hier nachlesen: --> Link
Genau dafür hat die Industrie Messgeräte gebaut, damit könnte man dem Glauben Gewissheit geben. Der letzte Beiutrag zeigt ja, dass hinter dem Thema "B2B-Booster" eine ganze Menge Regel und Algorithmen stehen, die aufgrund der Diskussion wohl nicht allgemein bekannt sind. Gruß Andreas
Wie soll durch die Sense-Leitung die „Batteriespannung“ gemessen werden können ? Bei laufender Lichtmaschine liegt doch an der Batterie die Ladespannung der Lichtmaschine an. Ca.14,2 bis 14,4 Volt. Durch die Sense-Leitung wird an der Batterie die Ladespannung gemessen und der Spannungsabfall auf der Leitung zwischen Lichtmaschine und Batterie kompensiert. Die Lichtmaschine erhöht die Ladespannung solange bis die durch die Sense-Leitung an der Batterie gemessen Ladespannung den Sollwert entspricht. Das Ford-System wird nur bei PKW und nicht bei Nutzfahrzeugen (Wohnmobil) verwendet. Gruß Erik Hallo, ich gehe mal vom 2. Screenshot aus. Boosterausgang: 14,67V --> kurz vor dem Erreichen der Ladeschlussspannung 16,8A --> relativ hoher Strom bei der Spannung, aber vielleicht für eine BK normal Boostereingang: 13,85V --> durchaus ein normaler Wert für eine Lima und völlig ausreichend für den Booster Noch zu laden um auf 100% zu kommen: -8Ah --> könnte sein, es ist jedoch zu beachten, dass es ein rein errechneter Wert ist! Für mich deuten alle Werte zunächst einmal darauf hin, dass alles ordnungsgemäß arbeitet. Die Batterie sollte in etwas mehr als einer halben Stunde voll sein. Wenn Andre schreibt, dass die Solaranlage es bei "knapp vor voll" besser als der Booster schafft die Batterie "voll" zu machen, fragt sich was bei den letzten Ah passiert. Regelt der Booster nicht soweit zurück, dass der Schweifstrom von 2,9A unterschritten wird und damit "voll" vom BC nicht gesetzt wird? Die Lima liefert ausreichend Spannung und Strom, da sehe ich kein Problem. Der Booster auch. Daher sollte man, unbeeinflusst durch die Solaranlage, mal beobachten was bei den allerletzten noch fehlenden Ah bis "voll" passiert. - Spannung - Strom - Berechneter Wert der noch fehlenden Ah. Daher mein Vorschlag bei "voll" nur sehr wenig (1Ah?) entladen und versuchen über den Booster wieder "voll" zu erreichen. Dafür könnte schon die Leerlaufdrehzahl reichen (mal probieren). Die Zeit sollte ja nicht allzu lang dafür sein. Vielleicht den gleichen Test dann mal nur mit der Solaranlage machen um den Unterschied zu erkennen. Fragen: Kann man die Zeit im Booster einstellen, für die er auf der Ladeschlussspannung bleibt, bevor er auf Ladeerhaltung umschaltet und wie lang ist die jetzt? Kann man die Zeit im Solarregler einstellen, für die er auf der Ladeschlussspannung bleibt, bevor er auf Ladeerhaltung umschaltet und wie lang ist die jetzt? Wie lang sollte die Zeit laut Batteriehersteller sein? (Bei Li-Batterien ja sehr kurz.) Gruß Gerald P.s. Für mich deutet nichts auf einen Schaltungsfehler hin und die Querschnitte reichen auch (es kommen ja 45A Ladestrom zum Fließen).
Ein sehr guter Vorschlag, vor allem wenn die Solaranlage so gestaltet ist, dass sie auch die Startbatterie lädt. Ich klemme immer alles ab, wenn ich solche Konfigurationen untersuche. Gruß Andreas
Absolut richtig. Jetzt ist es während der Fahrt ja immer schwierig zu messen, auf dem Rückweg aus dem Urlaub hatte ich auch gar kein Meßgerät dabei. Daher hatte ich ja bei einer Wochenendfahrt versucht, durch einen Test Gewissheit zu erlangen und den Kühlschrank einfach mal aus dem Netz genommen und über Gas betrieben. Also den Wählschalter nicht auf "Automatik" sondern auf Gas gestellt. Noch mal zur Erinnerung: in ca. 1,5 Std. Fahrt (ca. 120 km) hat der Booster keine 11 Ah nachgeladen, sondern "nur" ca. 8 Ah. Siehe dazu auch den Eingangspost. Jetzt mag das Verhalten im geschilderten Fall normal sein und mit der Ladekennlinie des Boosters zu begründen. Das vermag ich nicht zu beurteilen, daher frage ich ja hier. Irritierend bleibt für mich, dass der Solarladeregler es in kurzer Zeit schafft, die Batterien voll zu bekommen, der Booster wiederum nicht. Beide Geräte sind ja von Votronic, weshalb ich mal unterstelle, dass die Ladekennlinien zumindest ähnlich sein dürften, oder?
Das ist ja schon mal was :razz: Die halbe Stunde hatte ich damals auch "errechnet" und zunächst für ok befunden. Die Praxis zeigt, dass die halbe Stunde seeeeehr lang ausfällt in diesem Fall.
Die Möglichkeit besteht natürlich auch. Dann wären allerdings die Ladeprogramme von Booster & Solarladeregler schon arg unterschiedlich. Standardmässig ist im Victron BMV übrigens ein Wert von 4% für den Schweifstrom eingestellt. Das kam mir seinerzeit arg hoch vor.
Ja, ich denke, so macht das am meisten Sinn. Mal sehen, vielleicht kann ich das so heute Abend testen. Spätestens aber am Donnerstag.
Nein, kann man in beiden Fällen nicht. Es lässt sich lediglich ein Ladeprogramm (Batterietyp) einstellen. Beim Booster zusätzlich die Eingangsbetriebsart.
Das müsste ich mal erfragen, weiß ich aktuell nicht.
Danke, wenigstens etwas ;D
Ist sie, über den 2. Ausgang des Ladereglers. Abklemmen werde ich müssen, sonst taugen ja auch die angezeigten Spannungswerte nichts.... Da hilft nur messen, und zwar unter Last. Du musst die Eingangsspannung und evtl. Strom überwachen, dazu am Ausgang die Spannung und den Strom messen (mit Zangenmultimeter) und das Ganze uunter Last (z.B. durch eingeschalteten Wechselrichter mit einem Verbraucher um die 600W (Bohrmaschine, Flex, Staubsauger, kleiner Heizlüfter...). Dann kannst Du die maximale Leistung des Boosters bestimmen. Der Rest ist der Batteriechemie und der Ladekennlinie geschuldet. Ich habe keine Erfahrungen mit den BK Batterien bisher, die liegen aber irgendwo zwischen GEL und AGM und können höhere Spannungen ab beim Laden, Ich glaube mich zu erinnern, dass sie über 15V geladen werden können, was die fehlenden 3-6Ah erklären könnte. Am Ende ist es die Batterie mit ihrer Spannung und Innenwiederstand, die den Ladestrom festlegt. Es ist auch interessant, was aus dem Regler rauskommt (Konstantspannung oder Ladeimpulse), eine Anzeige von 14.7V an der Batterie sagt nichts darüber aus. Wenn ich mit einer PWM Quelle lade und bei 14.7V die 15V Pulse verkürze, kann ich noch einiges reinblasen, im Gegensatz zu einer Konstantspannung von 14.7V... Es kann also verschiedene Ursachen haben, warum bei einem Regler bei der "gleichen" Batteriespannung noch Strom fließt und beim anderen nicht. Das kann man alles nur messtechnisch ermitteln, dazu muss man alle Komponenten betrachten. Das geht natürlich nicht während der Fahrt.
Zumindest den Teil kann ich halbwegs beantworten, hatte dazu auch auf Seite 1 oder so schon mal was verlinkt:
Ein Zangenmultimeter wollte ich mir immer mal zulegen. Ein normales habe ich, meistens reicht mir das auch. Ich denke, jetzt ist ein guter Anlass, das Equipment mal wieder zu erweitern :wink: Hallo, der screenshot zeigt doch schon, dass Lima und Booster mit 45A laden können, mehr ist doch nicht zu erwarten. --> Link Ladestrom und Ladespannung zeigt doch der BC schon an. Ich würde erst mal sehen wollen, ob die Anlage ohne weitere Last den Zustand "voll" über den Booster erreicht. Wie in dem Fall der Strom über die Zeit ist und wie sich die noch fehlenden Ah entwickeln. Wenn es dann funktioniert wie erwartet ("voll" wird zügig erreicht) kann man dann immer noch testen wie sich das bei zusätzlicher Belastung von Starterbatterie und/oder Aufbaubatterie darstellt. Ich habe den leisen Verdacht, dass die BK einfach bei 14,7V immer noch einen Strom größer 2,9A aufnimmt (in Wärme umsetzt?), obwohl sie eigentlich schon voll ist. Kann ich aber nicht schlüssig behaupten, dazu kenne ich die BK zu wenig. Ich glaube schon, dass die Ladeprogramme von Solarregler und Booster was die Spannungen angeht gleich sind, aber vielleicht nicht in der Dauer, für die sie die 14,7V anstehen lassen. Offensichtlich wird, wenn der Solarregler die Batterie lädt, der Strom von 2,9A unterschritten, was die Voraussetzung dafür ist das der BC "voll" erkennt. Aber wie verhält sich der Booster bei der Situation (knapp vor "voll")? Deshalb die Frage ob das Handbuch (oder der Hersteller) eine Info preisgibt, wann und unter welchen Bedingungen der Booster von Ladeschlussspannung auf Ladeerhaltungsspannung zurückgeht. Gruß Gerald
So lange ich Deinem Vorschlag noch nicht folgen und entsprechend testen konnte, kann man dem Verdacht ja mal, zumindest in der Theorie, nachgehen. Ich habe mal versucht, die notwendigen Informationen zusammen zu tragen und zu sortieren: Zunächst die Kennlinie der BK-Batterien:
Vergleichen wir also mal die Angaben in den Handbüchern: Booster: Solarladeregler:
Auch hier gibt es ja Kennlinien in den Handbüchern: Booster: Solarladeregler: Da ich in beiden Fällen mit Temperaturkompensation lade, hier der Vollständigkeit halber auch die dazugehörigen Kurven: Booster: Solarladeregler (sorry, der ist was klein geraten): Die Ladeprogramme in Textform: Booster: Solarladeregler: Parallel versuche ich Powertrust telefonisch zu erreichen, um zu klären, welchen Strom die BK bei 14,7V noch aufnimmt. Die müssten das ja wissen... :razz:
Hallo André Na da bin ich aber gespannt ob du da eine Auskunft bekommst. Wollte auch schon mal was von Powertrust wissen!!!!! Hab gerade nochmals deinen „Stromlaufplan“ angeschaut. Was mir fehlt ist die Verbindung Minus-Pol der Bleikristall-Versorgungbatterie zur Karosserie-Masse Der wird in der Einbauanleitung zwingend gefordert. Ist die Verbindung nicht eingezeichnet oder auch nicht vorhanden. ![]() Gruß Erik
Da wirst Du nichts sinnvolles erfahren. je nach Ladezustand nimmt der Strom ab, wenn Du die Spannung auf 14.7V fest tackerst. Das ist die U1 Phase mit konstanter Spannung und abnehmenden Strom. Hallo ich habe mal im Handbuch für den Booster gelesen: --> Link Zitat: Während der U1-Phase (LED „Main Charging“ (Hauptladung) leuchtet) wird die Batteriespannung auf hohem Niveau konstant gehalten, die grüne LED „Battery Full“ blinkt, es wird die hohe zusätzliche Batteriekapazität eingeladen. Mit steigender Vollladung sinkt der Batterie-Ladestrom langsam ab. Der Lade-Wandler überwacht Ladezeit sowie Ladestrom und bestimmt daraus und anhand des während der I-Phase registrierten Ladeverlaufs den 100 %-Vollladepunkt der Batterie zur automatischen Umschaltung auf U2. Gegenüber herkömmlichen Spannungswandlern bzw. Ladewandlern mit festen Umschalt-Ladestromvorgaben wird damit eine unnötig lange U1-Phase durch eventuell mit zu versorgende, Ladestrom verfälschende Verbraucherlasten vermieden. LED „Main Charging“ erlischt. Zitatende Bei den Ladeprogrammen steht: AGM-/Vlies-Kennlinie AGM 1 IU1oU2 U1 Haupt-/Voll-Ladung: 0,5-3h Handbuch Solarregler: --> Link Beim Solarregler heißt es: Während der folgenden U1-Phase wird die Batteriespannung auf hohem Niveau konstant gehalten, die Batterie bestimmt anhand ihres Ladezustandes den Ladestrom selbst und es wird dabei die hohe Batteriekapazität eingeladen, die LED „>80%“ leuchtet und „Batt. Full“ glimmt leicht. Eine bereits volle Batterie wird kurz in der U1-Phase gehalten, eine (teil-) entladene Batterie zur Voll- und Zellenausgleichs-Ladung (Pflege) entsprechend länger. Die MPP-Regelung sorgt für geringere Panel-Belastung und -Temperatur und somit für ein gesteigertes Leistungsvermögen bei zusätzlich eingeschalteten Verbrauchern. Dauer der U1-Phase ähnlich wie beim Booster. Jetzt kann man aber aus beiden Beschreibungen nichts genaues ableiten. Alle Ladekurven, auch die der Batterie, geben nur den prinzipiellen Verlauf wieder und fangen immer bei einer leeren Batterie an. Das liegt ja beim Womo-Einsatz hoffentlich nie vor. Daher sehe ich keine andere Möglichkeit als sich den Verlauf von Spannung und Strom bei beiden Ladearten für die letzten Ah mal anzuschauen und zu vergleichen. Die Startvoraussetzungen (Batterie fast voll) sollte bei beiden Tests sehr ähnlich sein. Gruß Gerald P.S. das beide Batteriepole auf Masse (Karosserie) liegen ist hoffentlich gegeben.
Ist ja blöd ausgedrückt. Das die Minuspole beider Batterien ... müsste es heißen. Wobei beim Einsatz von einem Shunt der Anschluss der Batteriefernen Seite des Shunts auf Masse liegen soll. Sonst könnten Teilströme am Shunt vorbei fließen. Die Ladezeiten sind Kaffeesatzlesen, weil der Booster nicht weiss, was in die Batterie fließt und was sonst so verbraucht wird, genau wie der Solarregler. Wenn ich den Kühlschrank zugeschaltet habe, wird trotz 14.7V und blinkender Sonne (überschüssige Energie) der Regler nie zu 100% voll, weil er weder die Batteriekapazität kennt, noch weiss, dass die 17A in den Kühlschrrank fließen und die Batterien nur 0.1A Ladestrom haben, er zeigt immer 80% an. Er kann es ja auch gar nicht wissen, da er keinen Shunt an der Batterie hat und auch kein Menu, wo man die Kapazität einstellen kann. |
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