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Zweite Batterie oder lieber ne neue?


Thomas1981 am 23 Nov 2017 10:24:05

Guten Morgen. Ich bin ziemlich neu hier und hab gleich ne Frage, da mir das Thema zu komplex ist und ich mich gerade rein lese.
Ich hab im Wohnmobil folgende Batterie: exide et650 mit 650wh und 1000ah.
Nun waren wir ne Woche unterwegs wo wir auch frei standen. Nach ca 2 Tagen ist die Batterie leer. Nun meine Frage. Macht es Sinn eine zweite dazu, oder eine stärkere neue. Solaranlage ist geplant aber wollte erstmal die Batterie abklären. Verbraucher sind ca 50 w an Beleuchtung wo aber nur ca 20 Watt am Abend Mal 2-3 Stunden an sind. Sind schon LEDs. Dazu die Wasserpumpe und der Lüfter der truma Heizung. Der Kühlschrank läuft auf Gas.
Ein Tip zu der Solaranlage nehm ich auch gern obwohl das hier wohl das Thema sprengt.
Vielen Dank schonmal im vorraus
MFG Thomas

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andwein am 23 Nov 2017 10:45:30

Leider sagst du nicht wie alt die Batterie ist. Es ist eine 100Ah Nass-Batterie, Wenn Sie gut ist und richtig voll geladen ist solltest du bei dem angegebenen Verbrauch ca 2 Tage ohne 230V Landstrom stehen können. Die Truma Heizung ist der größte Verbraucher, über 48h Gebläselaufzeit braucht die schon mal 60-70Ah, dann ist die Batterie total leer. Allerdings hängt das stark davon ab wielangte das Gebläse läuft! Eine 2. Batterie ist also dringend zu empfehlen, eine zusätzliche Energiequelle wie Solar auch. Aber mehr kann man mit deinen Angaben kaum sagen.
Ist eigentlich das Batteriewasser überprüft???, Gruß Andreas

geralds am 23 Nov 2017 10:50:06

Hallo Thomas,

wenn die Batterie älter wie ein Jahr ist, sollte man keine 2. Batterie parallel schalten.
Wenn Batterien parallel geschaltet werden, sollten sie von gleichen Typ (Säure, Gel, AGM1, AGM2), etwa gleich alt sein und auch etwa die gleiche Ah haben.
AGM1 Batterien können 1:1 gegen Säurebatterien ausgetauscht werden. AGM2 Batterien brauchen eine höhere Ladespannung (14,7V). Bei dieser Batterie ist also das Ladegerät zu prüfen.

Wobei ich persönlich keine Säurebatterien im Womo einsetzen würde, es sei denn, die Schläuche für die Gasungsleitungen können sauber nach außen geführt werden.

Gruß Gerald

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Thomas1981 am 23 Nov 2017 10:51:39

Hi danke dir.
Ich kann leider nicht sagen wie alt sie ist, da sie beim Kauf drin war. Ich denk Mal 2-3 Jahre. Die Heizung läuft meistens nur nachts, da wir tagsüber unterwegs sind. Das Wasser muss ich Mal überprüfen. Sollte ich dann die baugleiche Batterie kaufen oder lieber gleich ne andere stärkere, plus gegebenfalls dann eine zweite davon. Solaranlage wollte ich eine 200 Watt komplett Anlage kaufen. Ich denke das wird reichen. Fernseher ist erstmal nicht geplant kommt evtl irgendwann auch noch.

geralds am 23 Nov 2017 11:39:37

Hallo Thomas,

bei einem Alter der Batterie von 2-3 Jahren würde ich die Batterie austauschen.
Ob man dann eine große Batterie oder 2 kleinere Batterien verwendet liegt meist an dem zur Verfügung stehenden Platz.
Ziel sollte min. 160Ah oder mehr sein. Bei 2 kleineren Batterien hat man den Nachteil, dass wenn eine Batterie kaputt geht, meist auch die 2. Batterie mit ausgetauscht werden muss. Wenn genügend Platz vorhanden ist, würde ich eine große Batterie nehmen.
Wenn der Einsatz eines großen (1000W oder mehr) Wechselrichters geplant ist, hat eine AGM Batterie gegenüber einer Gel-Batterie Vorteile. Sie verträgt höhere Ströme. Wenn nicht, geht auch eine Gel-Batterie. Nach meiner Erfahrung verträgt diese meist eine höhere Zyklenzahl, hält also länger.
Bei AGM1 oder Gel musst Du meist nichts an der Ladespannung ändern, bei AGM2 (14,7V Ladeschlussspannung) ist das Ladegerät zu prüfen.

Wenn 2 Batterien verwendet werden, min. mit 25mm² oder besser 35mm² verbinden. Ladegerät und Verbraucher "überkreuz" anschließen, d.h. +Pol an die eine Batterie, -Pol an die andere Batterie.

Säurebatterien gehen natürlich auch. Sie sind preiswerter wie AGM oder Gel, halten jedoch meist auch nicht so lange. Bei Säurebatterien müssen Schläuche angeschlossen werden, die ins Freie gehen.

Alle Bleibatterien, mit Ausnahme der Bleikristallbatterie (BK), sollten nicht über 50% entladen werden. Die Lebensdauer sinkt bei stärkerer Entladung überproportional. Zur Bleikristallbatterie gibt es hier im Forum viele Beiträge. Aber auch bei ihr brauchst Du, zumindest gelegentlich, die Möglichkeit mit 14,7V zu laden.

Gruß Gerald

Tinduck am 23 Nov 2017 11:47:40

Wenn Platz im Batteriefach ist, würde ich die Alte gegen EINE Grössere mit mehr Kapazität tauschen, das ist weniger fehleranfällig; die Statistik sagt, dass man mit 2 parallel geschalteten Batterien die Ausfallwahrscheinlichkeit verdoppelt.
Also, wenn es der Platz erlaubt, irgendwas mit 200 Ah reinsetzen, dann passt es auch ungefähr zur geplanten Solaranlage.

Zur Auswahl stehen:

- Blei/Säure (billig, aber besser nur 50% entnehmen, wenig zyklenfest)
- B/S Sonderform AGM (zyklenfester, hochstromfähig z. B. für Wechselrichter, tiefer entladbar)
- Blei / Gel (zyklenfest, nur vergleichsweise niedrige Lade/Entladeströme möglich, deshalb lange Ladedauer)
- Bleikristall (zyklenfest, tiefentladbar, aber teuer)
- LiFePo (sehr zyklenfest, tiefentladbar, hochstromfähig bei Laden und Entladen, sehr teuer)

Gibts Lesestoff für Wochen zu im Forum, viel Spass bei der Entscheidung.

Wir haben eine 200 Ah Bleikristall drin und 200 Wp Solar auf dem Dach.

bis denn,

Uwe

Thomas1981 am 23 Nov 2017 11:57:52

Vielen Dank für die Antworten.
Lesestoff für Wochen halte ich für realistisch. Für die Solaranlage das gleiche. Aber ich denke auch das eine Batterie besser ist als ne zweite, da ich nicht weiß wie alt meine jetzt ist. Ich denke es wird dann eine blei/Gel werden. Ein größerer Wechselrichter ist nicht geplant. Für alles gibt's 12v Lösungen. Und für nen Laptop zu laden oder sowas reicht auch ein kleinerer entladestrom. Außerdem wird die Solaranlage die Batterie ja schon gut unterstützen.
Gibst irgendeinen Shop den man Mal durchstöbern kann? Gerne auch per PM.
Wenn man sich Mal für eine Typ entschieden hat geht's ja mit den verschiedenen Firmen und Hersteller los.

surfoldie11 am 23 Nov 2017 13:58:20

Moin,
Lass Dich durch solche "Fachinfo`s" nicht irritieren. Auch mehrere Accu`s können sicher und stabil das System Womo versorgen.
Es gibt hunderte Anlagen mit Notstromversorgung für Anlagen aller Größenordnung die mit verkabelten Einzelblöcken stabil und sicher funktionieren.
Wichtig ist die fachgerechte Montage und Überwachung. Da braucht es keine Kraftwerkskabel, nur die richtigen mit guten Klemmen/Anschlüssen.
Dämliche Konstruktionen wie bei einigen EURA`s mit Accus hinten in der Garage und Elektronik vorne sind da eher problematisch im Womo.
Die sog. Verluste die bei Verschaltung mehrere Accu`s entstehen sind eher akademisch, vernachlässigbar weil klein.
Ist mehr für Leute die nix anderes machen als den ganzen Tag ihr E-System beobachten, Tabellen erstellt, ggf. zwischendurch den Rollator putzen.

Gruss Paul

Tinduck am 23 Nov 2017 14:49:30

Danke für die Anführungszeichen bei den Fachinfos.

Ich habe nicht gesagt, dass man nicht mehrere Akkus nehmen sollte, sondern nur, dass einer allein ausfallsicherer ist (zumindest ohne Batteriemanagement, was wohl kaum ein Womo hat).

Und keine Sorge, bevor ich meinen Rollator putzen muss, bist Du schon lange in der Kiste :D

bis denn,

Uwe

geralds am 23 Nov 2017 16:27:55

surfoldie11 hat geschrieben:Moin,
Da braucht es keine Kraftwerkskabel, nur die richtigen mit guten Klemmen/Anschlüssen.
...
Die sog. Verluste die bei Verschaltung mehrere Accu`s entstehen sind eher akademisch, vernachlässigbar weil klein.

Gruss Paul


Na da hat ja ein richtiger "Experte" geschrieben!!!
Was sind denn für Dich Kraftwerkskabel? Hast Du denn schon mal erlebt, was passiert wenn eine Batterie einen oder gar 2 Plattenschlüsse hat und die parallel geschaltete Batterie noch heil ist? Da fängt selbst eine 2,5mm² oder 4mm² Leitung in Sekunden an zu dampfen!

Habe ich einen Akku und einen Plattenschluss, sinkt die Spannung und das war es.

Habe ich 2 Akku´s und einer davon hat einen Plattenschluss, fließen erhebliche Ausgleichsströme durchaus in der Größenordnung von 100A und mehr!
Deshalb müssen die Akku´s mit großem Querschnitt verbunden werden und nicht nur wegen der Verluste die durch die Stromentnahme der Verbraucher entstehen! Wer baut schon Sicherungen in der Verbindung der beiden Akku´s ein - das wäre bei kleineren Querschnitten aber notwendig!

Bei Gel-Batterien oder AGM kann das nicht passieren - doch nur wesentlich seltener.

Gruß Gerald

mossoma am 23 Nov 2017 16:44:13

Tinduck hat geschrieben:

- Blei / Gel (zyklenfest, nur vergleichsweise niedrige Lade/Entladeströme möglich, deshalb lange Ladedauer)


Uwe


Danke Uwe,

da hab ich wieder etwas gelernt.....jetzt weiß ich warum ich in meinem 18 Jahre jungen Hymer erst die 2 Gel Batterie habe.

Tom

rkopka am 23 Nov 2017 17:32:07

geralds hat geschrieben:Habe ich 2 Akku´s und einer davon hat einen Plattenschluss, fließen erhebliche Ausgleichsströme durchaus in der Größenordnung von 100A und mehr!
Deshalb müssen die Akku´s mit großem Querschnitt verbunden werden und nicht nur wegen der Verluste die durch die Stromentnahme der Verbraucher entstehen!

Ich weiß nicht was mir lieber wäre: Ströme von mehreren 100A, die einige Zeit fliessen, während die Kabel kalt bleiben und die Akkus kochen ? Oder lieber dünnere Kabel, die einfach wegschmelzen und das Problem als Sicherung beheben. Ich hab das schon öfter im Modellbau gesehen, wenn üble Kurzschlüsse auftreten. Normalerweise passiert nicht viel mehr, weil Kabel oder Stecker einfach verdampfen.

Außerdem ist es doch unwahrscheinlich, daß bei 2 halbwegs ähnlichen, parallel geschlossenen Batterien die eine ganz plötzlich an einer Zelle einen Plattenschluß mit geringem Widerstand hat und die anderen Zellen auch alle noch minimalen Innenwiderstand haben, während die zweite Batterie in bester Verfassung und voll ist.
Die dicken Kabel braucht man IMHO nur für starke WR u.ä., aber sicher nicht als Schutz gegen Kurzschlüsse.

RK

Gast am 23 Nov 2017 17:42:48

Thomas1981 hat geschrieben:Vielen Dank für die Antworten.
...
Gibst irgendeinen Shop den man Mal durchstöbern kann? Gerne auch per PM.
...


Du hast dich ja schon für den Batterie-Typ entschieden, mit den bewährten Gel machst du nichts verkehrt! Als shop würde ich dir die Fa. Winner in Mannheim empfehlen, als erste Adresse für die Informationen, hinsichtlich Abmessungen und verschiedene Batterie-Angebote. --> Link

Ob du dort kaufst ist noch mal eine andere Sache. Manchmal bekommst du die Batterien in Ebay zum gleichen Preis, aber inkl. Versand ... also immer erst technisch und dann preislich entscheiden. Selbst abholen ist nochmal eine andere Sache. Kommt darauf an, wo du zuhause bist.

100 Ah sind recht wenig ... mit gut 200 Ah und 200 Wp Solar komme ich zum Beispiel von April bis Oktober ganz ohne Landstrom hin. Schau gerne mal in meinem Umbau-Thread, dort sind weitere Ideen ... --> Link

Ich selbst habe mich damals gegen Gel und für eine sehr günstige, verschlossene, nasse Solar-Batterie 280 Ah entschieden, ca. 1 € je Ah, mittlerweile ohne Probleme im dritten Jahr ... würde ich wieder so machen, oder gleich auf LiFeYPo4, dann mit ca. 160 Ah umsteigen. (Platz dafür hatte ich genug, Gewichtsprobleme kannte ich damals noch nicht :lol: )

Ach ja, ... lass dich nicht von den Blei-Kristall-Batterien Hoffnungen vollabern, da gibt es erst Erfahrungen von ca. 1 bis 2 Jahren im Forum und erste Meldungen über "seltsame" Probleme der teueren Batterie werden laut. Der Betatester und Promoter Charly schreibt dazu: Zitat aus --> Link :"Die BK ist keine Wunderwaffe, in bestimmten Bereichen hat sich einfach ihre Vorteile. WR-Orgien gehören definitiv nicht dazu." :roll:
Nach 150 Tagen Nutzung in zwei Jahren reift die Erkenntnis, dass die Batterie sich wie jede andere AGM-Batterie verhält und ausser der "versprochenen" Zyklenfestigkeit kein Vorteil mehr übrig bleibt. Im Solaranlagen-Forum wird von Ausfall im dritten Jahr berichtet. Versprochen in Anführungszeichen, da reden wir dann in 10 Jahren nochmals.

Ach und erzähl doch später mal, was du gemacht hast. ...

Grüße, Alf

surfoldie11 am 23 Nov 2017 19:58:18

Also bleibt neben der neuen BK doch die gute AGM übrig.
Diese Exide kostet so bei 155Teuronen / Stück im Netz:
Link zum eBay Artikel
Der AGM-Vorläufer ist bei mir derzeit 2 x im 8.Jahr im Wagen und noch voll im "Saft", naja fast jedenfalls. Ohne überflüssigen WR, ohne Ladefunktion für E-Bike-Kisten ( Ja, ich trete noch selber !) eben nur für die Funktion Wohnmobil. Wird aber Anfang 18 erneuert.

Und: Über "Ausgleichsstöme" brauchen wir nicht reden. Habe einige Jahre Notstromanlagen für techn Anlagen und zuletzt auch für Rechenzentren betreut. Also erzähl mir NIX über Accus und deren Verhalten.
Habe allerdings auch keine Lust ständig die sich wiederholen den Fragen der User neu zu beantworten die keine Lust haben die Suche bei Google oder hier im Forum zu nutzen.
Gruss Paul

IchBinsWieder am 23 Nov 2017 19:58:33

KudlWackerl hat geschrieben:... und erste Meldungen über "seltsame" Probleme der teueren Batterie werden laut. Der Betatester und Promoter Charly schreibt dazu: ... :"Die BK ist keine Wunderwaffe, in bestimmten Bereichen hat sich einfach ihre Vorteile. WR-Orgien gehören definitiv nicht dazu." :roll:



Alf ... du musst mich auch vollständig zitieren und das nicht aus dem Zusammenhang reißen.

Es ging darum, dass man eine halbentladene 100Ah Batterie nicht mit C1,5 (150A) belasten kann ... das geht auch nicht mit einer AGM, erst recht nicht mit Gel, einer Naß und schon gar nicht mit einer Calcium wie du sie benutzt, sondern nur mit LiFeYPO4.
Darauf habe ich mich bezogen und gesagt das es keine Wunderwaffe ist.

Mit WR-Orgie ist sicherlich nicht die Nutzung eines Wechselrichters gemeint, auch das geht aus dem Kontext hervor.

Das André (avm75) das bei seiner 144Ah kann, steht da auch geschrieben ebenfalls bei SoC 50%. Das darfst du ruhig auch erwähnen.
Auch Oli (womooli) kann bei SoC 16% seine Batterie noch mit 138A belasten. Normale Bleibatterie wären da schon lange tot.
Ebenfalls sind die "seltsamen" Probleme nur eine Auffälligkeiten die wohl alle Bleibatterien betreffen und KEIN Problem darstellen. Auch das habe ich geschrieben. Das die anderen Vorteile weiterhin Bestand haben willst du wohl ignorieren.

Solange angesehene Leute wie Sonnentau die BK als perfekte Bleibatterie bezeichnen, solange sind mir deine Einschätzungen .. Erfahrung kann man es ja nun wirklich nicht nennen .. herzlich egal.

P.S: Eine Frage hab ich noch .... Meldest du dich eigentlich täglich aus dem Forum ab um in den Thread zu schauen?

IchBinsWieder am 23 Nov 2017 20:03:23

surfoldie11 hat geschrieben:Also bleibt neben der neuen BK doch die gute AGM übrig.
....
Gruss Paul



Hallo Paul,

nur zur Info. Alf hat ein Problem mit mir und überträgt das auf die BK.
Er kann nichts zur BK beitragen, glaubt aber, er könne mich damit treffen .. kann er aber nicht ... dazu gibt es viel zu viele glückliche Besitzer MIT Erfahrung rund um die BK. Lesen kannst du das hier --> Link

Mach dir dein eigenes Bild .... ein Urlaub mit Wohnmobil ist so oder so schön, dass hängt garantiert nicht von einer Batterie ab.

andwein am 24 Nov 2017 11:43:22

Aber mal egal wer welche Probleme mit wem hat und egal ob dieses Zitat in einem anderen Zusammenhang gefallen ist.
Die BK ist keine Wunderwaffe, in bestimmten Bereichen hat sich einfach ihre Vorteile. WR-Orgien gehören definitiv nicht dazu
Ich sehe das genauso, sie hat Vorteile und sie hat Nachteile. Und die Bindung der aktiven Batteriesäure zu Kristall- oder Gel behindert auf jeden Fall die Schnelligkeit der chem. Reaktion und die ist halt einfach gegeben. Für WR-Orgien ist die BK zwar besser als eine Nasse Bleibatterie aber erheblich schlechter als eine Lithium-Batterie. Ist halt immer eine Frage mit was man vergleicht.
Gruß Andreas

IchBinsWieder am 24 Nov 2017 12:25:51

andwein hat geschrieben:Ich sehe das genauso, sie hat Vorteile und sie hat Nachteile. ..... Ist halt immer eine Frage mit was man vergleicht.



Genau Andreas .... in diesem Zusammenhang muss man das betrachten.
Den Batteriemarkt kann man eigentlich in zwei Bereiche aufteilen. AGM, Gel, BK, Naß ... und dann gibt es noch den LiFe Bereich.
Letzterer stellt sicher das Non-Plus-Ultra im Bereich Batterien dar.
Vergleicht man die BK innerhalb der ersten Gruppe hat sie keine Nachteile aber viele Vorteile, vergleicht man ... egal welche aus der ersten Gruppe ... mit LiFe, wird die LiFe gewinnen.
Nur im Punkt Anschaffungskosten hat sie das Nachsehen, was sich aber durch TCO oftmals relativiert.

Entscheidend ist das Nutzungsprofil.

flo16v am 24 Nov 2017 13:15:16

Hi,

Grundsätzlich kann man doch sagen :

Belastungen unter 0,5C-0,8C = Blei Batterie
Belastungen über 0,5C-0,8C = Lithium Batterie

Tinduck am 24 Nov 2017 22:27:31

Na ja, das Problem kann man aber auch mit Parallelschaltung umgehen. Wenn ich mir 2 x 200 Ah BK reinstelle, wird ein 2 KW Wechselrichter wohl durchaus gut bedient werden, mit einer wirds eher knapp. Wobei das System ja nicht wegen mangelnder Stromstärke den Ar... zukneift, somdern wegen des Spannungsabfalles unter Last, der den WR abschalten lässt.
Im Prinzip müsste nur der WR eine einstellbare Abschaltschwelle haben, dann könnte die BK auch zeigen, was sie an Strom liefern kann, trotz Spannungsverlust unter Last. Der macht der Batterie nämlich nichts oder nur wenig aus.

bis denn,

Uwe

IchBinsWieder am 24 Nov 2017 22:35:55

Tinduck hat geschrieben:.... Im Prinzip müsste nur der WR eine einstellbare Abschaltschwelle haben, dann könnte die BK auch zeigen, was sie an Strom liefern kann, trotz Spannungsverlust unter Last. ...


Interessante Idee ... wird man bei großen Kapazitäten sicher nicht brauchen
Jedoch bringt das auch nur was für den WR. Der EBL schaltet üblicherweise bei 10,5V ab.
Dann kannst du dir zwar einen Kaffee kochen, aber es der Rest des Aufbaus ist für die Zeit dann erstmal abgeschaltet ... nachdem Kaffee muss man dann nur noch den EBL wieder einschalten.

Gast am 25 Nov 2017 09:02:18

Herzlich willkommen im dritten Bleikristallbatterie-Thread ...
:thema:
Wie helfen eure Poste dem Te bei seiner Frage zu einer neuen GEL-Batterie?

Grüße, Alf

Tinduck am 25 Nov 2017 09:19:42

Alf, die Themen hängen nun mal untrennbar zusammen, weil das alles Bleibatterien sind. Und nur, weil du bzgl. BK etwas vernagelt reagierst, heisst das ja nicht, dass man nicht drüber reden darf...

bis denn,

Uwe

Gast am 25 Nov 2017 09:38:42

Tinduck hat geschrieben:Alf, die Themen hängen nun mal untrennbar zusammen, weil das alles Bleibatterien sind. Und nur, weil du bzgl. BK etwas vernagelt reagierst, heisst das ja nicht, dass man nicht drüber reden darf...

bis denn,

Uwe


Nur weil sich manche Leute selbst zu wichtig nehmen, heißt es nicht dass alle anderen Foristen vernagelt sind.

Ihr könnt gerne die BK-Promo hier weiter führen. Hier wird keiner von Anfang an ausgeschlossen.

Was ich mir dann aber wünschen würde, wäre eine technische Antwort auf die von Charly geposteten Erfahrungen mit 150 Übernachtungen, davon 2 Entladezyklen mit mehr als 50% (siehe Zitat mit Link vorne) und was nun nachdem die aufwändige Ladetechnik und die fehlende Hochstromladung dokumentiert wurde, noch an Vorteilen der BK übrig bleibt.

Bitte nun die Vorteile benennen, bin gerne bereit zu lernen.

Grüße, Alf

geralds am 25 Nov 2017 10:53:19

Hallo Thomas,

ich denke für Dein Nutzungsprofil ist eine Gel-Batterie eine gute Wahl.
Ich habe mit dieser gute Erfahrungen gemacht (sehr zyklusfest):
--> Link
--> Link



Eine relativ preiswerte ist diese:
--> Link
(Nicht ganz so zyklenfest wie die Sonnenschein)

Bleikristall gibt es z.B. hier:
--> Link
Die sollte jedoch zumindest ab und zu mit 14,7V geladen werden. Bei 14,3V Ladeendspannung wird sie eventuell nicht 100% voll.
D.h. das Ladegerät prüfen, ob das 14,7V kann sonst eine zusätzliche Lademöglichkeit beschaffen.
Vielleicht kann ja der Solarregler auf 14,7V eingestellt werden.

Gruß Gerald

IchBinsWieder am 25 Nov 2017 14:15:36

KudlWackerl hat geschrieben:Nur weil sich manche Leute selbst zu wichtig nehmen, heißt es nicht dass alle anderen Foristen vernagelt sind

Genau das ist der Punkt. ... alle "anderen" Foristen sind doch zufrieden und wissen um die Vorteile Bescheid und schreiben dazu ... jetzt rate mal zu welcher Gruppe du in deinem Satz gehörst

KudlWackerl hat geschrieben:Ihr könnt gerne die BK-Promo hier weiter führen. Hier wird keiner von Anfang an ausgeschlossen.

Auch du wurdest nicht von Anfang an ausgeschlossen ... du hast dich selbst isoliert

KudlWackerl hat geschrieben:Was ich mir dann aber wünschen würde, wäre eine technische Antwort auf die von Charly geposteten Erfahrungen mit 150 Übernachtungen, davon 2 Entladezyklen mit mehr als 50% (siehe Zitat mit Link vorne) ...

und auch das Alf ist der gewohnte Unfug von dir .... 2 Entladezyklen mit mehr als 50% ... hahaha, das ich nicht lache
Log dich aus und lies nochmal nach

KudlWackerl hat geschrieben:Bitte nun die Vorteile benennen, bin gerne bereit zu lernen.

Zum einen nehme ich dir deine Bereitschaft nicht ab und zum anderen wird das nicht mehr passieren Alf .... du willst die Aussagen nur wieder verdrehen (s. 2 Entladezyklen) .... das war IMMER so und das wird IMMER so bleiben

Alf ... mit deinem BK-Bashing stehst du alleine da .... nicht sehr glaubwürdig ... und das unterstreichst du wie gewohnt mit deiner Anfeindung.

murksmax am 25 Nov 2017 18:05:58

geralds hat geschrieben:ich denke für Dein Nutzungsprofil ist eine Gel-Batterie eine gute Wahl.
Ich habe mit dieser gute Erfahrungen gemacht (sehr zyklusfest):
--> Link
--> Link
...


Moin zusammen,

ich habe mir die auf den Links mal angeschaut, würde mich ggf. auch interessieren. Was mir aber fehlt (im Shop und in den Datenblättern) ist der max. zulässige Entladestrom. Da steht zwar in den Tabellen
Code: --> Link
Typ         C1   C5    C10    C20   C100
SB 6/200 A 104  153    162    180    200
SB 6/330 A 150  235    260    280    330
SB12/60 A   34   45     52     56     60
SB12/75 A   48   60     66     70     75
SB12/100 A  57   84     89     90    100
SB12/130 A  78  101    105    116    130
SB12/185 A 103  150    155    165    185

die max. Kapazität bei der Entnahme innerhalb einer bis hundert Stunden, aber nicht welchen Strom man entnehmen darf ohne den Akku zu schädigen. Das hab' ich so auf die Schnelle nicht gefunden :(

IchBinsWieder am 25 Nov 2017 19:25:09

Hallo Max,

das geht aus dem C-Wert und der angegeben Kapazität hervor.
C100 und 185Ah bedeuten 1,85A für 100h
C20 und 165Ah bedeuten 8,25A für 20h
C5 und 150Ah bedeuten 30A für 5h

Aus den C Werten lässt sich die Hochstromfähigkeit ableiten.
Eine Winner SMF 280 Ah hat bei C100 hat 280Ah, bei C20 nur noch 230Ah, C10 wird nicht angegeben
Als Vergleich: Eine BK 200Ah gibt den Wert bei C10 an, hat bei C20 220Ah und bei C120 240Ah
Je näher die Kapazitäts-Werte aneinander sind umso hochstromfähiger ist sie.

Aus dem C-Wert lässt sich auch der Peukert Wert errechnen. Dazu gibt es Formeln. je niedriger der Wert umso mehr Kapazität kann sie bei hohen Strömen liefern. LiFe z.B hat einen sehr geringen Wert.
--> Link
Trag einfach die Werte für C20 und variiere mit dem Peukert-Wert
Für die SMF kommt ca 1,12 heraus, für die BK z.B. ca. 1,06 und für die Gel ca. 1,09
Ein bisschen muss man mit den Wert spielen damit es nach oben und unten passt

Batterien-Kapazitäten sollte man grundsätzlich bei C20 angeben. Nur so lassen sie sich vom Preis her besser vergleichen.

murksmax am 25 Nov 2017 21:11:33

Moin Charly,

besten Dank für die Info, damit kann ich dann etwas anfangen. Dann käme die 185 Ah Variante in Betracht, muss ich nächstes Wochenende mal messen, ob die "Postminister"-Batterie in das Fach reingeht :wink:

IchBinsWieder am 25 Nov 2017 21:34:59

Gern doch
... nur gewöhn dich direkt an 165Ah ... 185Ah bei unrealistischen 1,85Ah
Im ersten Link ist zwar 20h also C20 angegeben .. aber im Datenblatt steht es anders .. dem traue ich eher.

Wenn man das übrigens richtig liest, werden die Werte für C10 (oder kürzer) bei 1,7V pro Zelle angegeben.
Das ist wiederum unrealistisch, weil das 10,2V wären. Da hat jede Tiefentladungseinrichtung schon lange abgeschaltet.
Sprich ... du hättest bei einer Belastung von 15A keine 150Ah, sondern weniger, weil der EBL früher abgeschaltet.

IchBinsWieder am 25 Nov 2017 21:43:11

Ach ja, wenn die nicht passt ... schau dir die BK auch mal an.
Ungefähr gleicher Preis ... ungefähr gleiche Kapazität .... hat aber ein kleineres Gehäuse und wiegt weniger

Sonnenschein L/B/H in mm: 518mm/274mm/238mm Gewicht 62kg
BK L/B/H in mm: 486mm/170mm/241mm Gewicht 45kg

Gast am 26 Nov 2017 02:00:08

Hallo Max,

Bei den Batterien gibt es so eine maximal-Strom-Angabe welche für Startbatterien wichtig ist. Ich hab die für die von Charly andiskutierte Winner Solar SMF im Kopf, Kälteprüfstrom 1200 A.

Aber Achtung: das ist für maximal 5 Sekunden spezifiziert.

Brauchbar als Hinweis was die Batterie aushält, aber nicht für Minuten oder gar Stunden.

Wenn du das als Hinweis für Dauerstrom benutzten willst, vielleicht 10 % nehmen. Wäre dann für das Beispiel der 280 Ah Solarbatterie 120 A Dauerstrom maximal. Eine höhere Belastung kann zur Zerstörung der Batterie führen. Du kannst dir einfach mal vorstellen, dass die Verbindungen der Platten zum Pol abschmelzen.

Wenn dir jemand "gefühlte" bessere Werte verspricht ... Vorsicht, unseriös. Die Physik ist dummerweise für die China-BK genauso wie für die China-VLRA Batterie.

Grüße, Alf

P.S. Nur meine Meinung
P.P.s. Bleibatterie: Hohes Gewicht - Gut ... Niedriges Gewicht - schlecht ... :lol:

geralds am 26 Nov 2017 10:47:31

Hallo Max,

Deine Frage zur SB12/185A. Wie man an den Daten sieht, ist die Batterie Richtung Zyklenfestigkeit optimiert. Da ich sie viele Jahre im alten Womo hatte, kann ich folgendes zu der Batterie sagen:
Bei Belastung mit einem 1000W Fön ging die Spannung schon mal bis zur Unterspannungswarnung (war bei mir ca. 11,5V) zurück. Zur Abschaltung kam es aber noch nicht. Nach dem Fönen hat sich die Batterie wieder erholt. Daher habe ich nur selten den Fön benutzt um die Batterie zu schonen.
Entladen habe ich sie öfters bis zur Unterspannungswarnung, hat ihr nichts ausgemacht. Die erste Batterie hielt fast 9Jahre, dann habe ich sie durch eigene Unachtsamkeit zerstört. Die zweite hatte ich 7 Jahre drin, bis ich das Womo verkauft habe.
Meine Belastungen lagen, vom Fön mal abgesehen, meist im Bereich bis ca. 12A (ca. 150W).

D.h. sie ist nur für jemand geeignet der keine hohen Ströme über einen Wechselrichter entnimmt.
Daher würde ich sagen:
Zyklusfestigkeit - sehr gut
Haltbarkeit - sehr gut
Haltbarkeit auch bei Entladungen über 50% hinaus - gut
Geeignet für hohe Ströme - nein

Ich würde heute zur BK greifen, auch wenn noch keine Langzeiterfahrungen im Womo-Bereich vorliegen.
Zumindest von den Daten her scheint die BK (Lead Crystal 6-CNFJ-150) mit der SB12/185 vergleichbar zu sein, mit dem Vorteil, dass sie auch höhere Ströme verträgt.
Mein Batterieladegerät geht zwar nur bis 14,3V, den Solarregler kann ich aber auf 14,7V einstellen und er hat einen Thermofühler.
Würde daher passen, leider von der Geometrie her schlecht.
Aber ich hoffe, meine jetzigen Gel´s halten noch eine Weile, sind erst 1,5 Jahre alt, so alt wie das Womo halt.

Gruß Gerald

murksmax am 26 Nov 2017 13:39:47

Moin zusammen,

ich danke für die Aufklärung :daumen2:
Eigentlich wollte ich nur wissen, ob ich Probleme bekomme, wenn ich morgens meinen WR anwerfe, um die Senseo anzuwärmen. Da fließen dann ca. 110 A für ungefähr 1 Minute. Dann noch einmal 30 Sekunden Kaffee brühen (für einen Becher). Manchmal werden dass auch zwei oder drei Becher hintereinander, als dann insgesamt drei bis fünf Minuten WR-Betrieb. Kann im Winter auch einmal fünf Minuten Föhn werden :nighty:

Bis an die Warnstufe ran ist ja nicht so schlimm, solange sich der Akku später wieder erholt.

Derzeit stehen zwei Starterbatterien zu je 90 Ah im Keller, von denen ich nicht weiß, wie alt sie sind. Jedenfalls mindestens 2 1/2 Jahre, wahrscheinlich aber auch schon drei oder mehr. Tolle, wartungsarme/~freie Bleiklötze, bei denen ich leider nicht den Elektrolytstand kontrollieren kann (schwarzes Gehäuse, Deckel kann ich so nicht aufmachen, sind verklebt :evil: ). In der letzten Zeit hat sich gezeigt, dass die verfpgbare Kapazität immer mehr in den Keller geht und der Akku immer schneller wieder "voll" wird. Ich schätze mal, im kommenden Jahr sind neue dran :cry: Schon mal langsam Rücklagen bilden :lach:

Gegenwärtig bin ich noch am schwanken, ob ich mich für BK oder Lithium entscheiden soll. Lithium hat natürlich - ganz im Gegenteil zu mir - kein Gewichtsproblem :wink: Andererseits langen die auch gleich etwas mehr zu. Müsste da noch einmal eine Kosten-Nutzungs-Rechnung aufstellen, ehe ich mich da entscheide.

rainerp6110 am 26 Nov 2017 16:01:32

Moin, Rainer hier
Ich würde dringend empfehlen, 2 neue und gleiche Batterien als Aufbaubatterien einzubauen. Dann natürlich mit dem entsprechenden Tiefentladeschutz. Längerfristig ist eine Solaranlage zum autarken Campen natürlich immer sinnvoll

IchBinsWieder am 26 Nov 2017 18:06:27

Geralds hat geschrieben:... Die erste Batterie hielt fast 9Jahre, dann habe ich sie durch eigene Unachtsamkeit zerstört. Die zweite hatte ich 7 Jahre drin, bis ich das Womo verkauft habe.


Grundsätzlich liest sich bei dieser Gel alles ganz gut und ich will davon auch gar nichts anzweifeln.
Wer gerne Gel haben möchte, wird mit ihr wohl nichts verkehrt machen.
Aber darf ich mal fragen durch welche Unachtsamkeit du sie zerschossen hast.

geralds am 26 Nov 2017 18:42:04

Geralds hat geschrieben:... Die erste Batterie hielt fast 9Jahre, dann habe ich sie durch eigene Unachtsamkeit zerstört. Die zweite hatte ich 7 Jahre drin, bis ich das Womo verkauft habe.


IchBinsWieder hat geschrieben:Aber darf ich mal fragen durch welche Unachtsamkeit du sie zerschossen hast.


Hallo,

ich habe das Womo einige Jahre Ende Oktober zu einem Bauernhof gebracht und Anfang April wieder abgeholt. Das Womo stand im Freien, hatte jedoch eine Solaranlage (170Wp). Das hat auch immer gut geklappt und die Batterie war im Frühjahr voll.
Einmal hatte ich jedoch vergessen den WR und die Rückfahrkamera auszuschalten. Insbesondere wurde die Kamera, mit den eingebauten Infrarotdioden, auch versorgt wenn der Monitor ausgeschaltet war. Der WR wurde bei Unterspannung nicht von der Batterie getrennt. Ich habe keine Ahnung wie viel Strom der WR im Leerlauf benötigt hat.
Im Frühjahr war die Batterie auf 2,6V runter und natürlich defekt. Ich habe dann mal nachgeschaut wie viele Sonnenstunden es im Januar gab. Es gab in dem Jahr nur 1 Sonnenstunde im Januar. Das und wahrscheinlich längere Zeit Schnee auf der Solaranlage verhinderten eine ausreichende Versorgung der Batterie.
Da es mehrere Jahre prima funktioniert hat, die Batterie mit der Solaranlage über Winter zu versorgen, habe ich das auch nicht mehr kontrolliert.

Danach habe ich es nie wieder vergessen alles auszuschalten und die Solaranlage hat über den Winter wieder genug nachgeladen.

Gruß Gerald

IchBinsWieder am 26 Nov 2017 19:36:02

Hallo Gerald,

shit happens .. sometimes
Sowas kann passieren. Was ewig läuft kontrolliere ich auch ... was sich wie bei dir später als Pech herausstellt.

Es gab mal irgendwo einen Test bzgl. der BK die längere Zeit leer abgestellt wurde und erst spät wieder aufgeladen wurde ... ohne Probleme jeglicher Art. Aber, ob sie eine so lange Zeit ohne Ladung überlebt hätte? ... keine Ahnung.

Sowas passiert einem eh kein zweites mal. ;)

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