rump
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Gasbetrieb während Fährüberfahrt


Birdman am 10 Jan 2018 13:43:02

Hallo zusammen,

wir sind letztes Jahr erstmals mit dem Mobil per Fähre nach Sardinien gefahren. Irgendwie schien es mir dabei selbstverständlich, dass für die Überfahrt die Gasflaschen abgedreht werden müssen. War auch kein Problem, da wir für den Kühlschrank vorher einige Kühllemente im Gefrierfach hatten und damit den Kühlschrankinhalt einigermaßen gekühlt halten konnten.

Allerdings gab es bei der Einschiffung weder diesbezügliche Hinweise noch irgendwelche Kontrollen. Auch auf den Buchungsunterlagen oder auf der Homepage der Reederei (Moby Lines) gibt es dazu keinen Vermerk (lediglich für LPG-Autos). Auch in der Warteschlange vor uns habe ich nur auf der Rückfahrt einen einzigen Fahrer beobachten können, der das Gas abdrehte. Dafür haben mich alle Umstehenden beim Abdrehen angeschaut, als würde ich gerade den Inhalt der Klokassette auf den Parkplatz kippen.

Lange Rede, kurze Frage: Muss das Gas überhaupt auf der Fähre abgestellt werden?

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Solofahrer am 10 Jan 2018 13:48:35

Birdman hat geschrieben:Lange Rede, kurze Frage: Muss das Gas überhaupt auf der Fähre abgestellt werden?

Ja!

Birdman am 10 Jan 2018 14:44:00

Solofahrer hat geschrieben:Ja!

Weil? Wie gesagt, nach meinem Empfinden stimme ich dem durchaus zu.

Anzeige vom Forum


fomo am 10 Jan 2018 14:50:30

Birdman hat geschrieben:Dafür haben mich alle Umstehenden beim Abdrehen angeschaut, als würde ich gerade den Inhalt der Klokassette auf den Parkplatz kippen.

Wahrscheinlich dachten sie, dass du es aufdrehst. Ist ja normal während der Fahrt zugedreht und auf dem Stellplatz aufgedreht.

Birdman am 10 Jan 2018 15:11:18

fomo hat geschrieben:Wahrscheinlich dachten sie, dass du es aufdrehst. Ist ja normal während der Fahrt zugedreht und auf dem Stellplatz aufgedreht.

Könnte natürlich sein. Ich war davon ausgegangen, dass sehr viele mitllerweile mit Crashsensor unterwegs sind und während der Fahrt nicht mehr abdrehen müssen. Wobei die da vorher auch schon die ein oder andere Stunde in der prallen Sonne in der Schlange standen.

andwein am 10 Jan 2018 17:17:30

Birdman hat geschrieben:....Lange Rede, kurze Frage: Muss das Gas überhaupt auf der Fähre abgestellt werden?

Nach AGBs und Fährsicherheitsvorschriften: eindeutig ja
Nach Besatzung: kann nicht schaden abzudrehen
nach Womo-Fahrer: Das ist doch unnötig, da taut mein Fleisch auf
Nach mir: Ich habe auf Mittelmeerfähren noch nie abgedreht, habe aber schon Fährmitarbeiter dabei beobachtet wie sie das obere Kühlientlüftungsagitter mit der Handfläche befühlt haben und dann mit dem Fahrer sprachen. Allerdings hat der dann bestimmt gesagt, dass da noch warm ist weil er jetzt 1000km imt 12V-Betrieb gefahren ist. Er fahre nie mit Gas und "Können diese Augen lügen?"
Gruß Andreas

WomoTechnikService am 10 Jan 2018 18:15:29

Ich kenne es jetzt nur von den Griechenlandlinien mit Anek oder Minoan, hier wurde das Gas abgedreht und von der Decke mit einem Bootshaken für jedes Wohnmobil ein Kabel geangelt mit dem CEE-Stecker, so dass man auf 230V umstellen konnte. Trotzdem fiel mir bei unserer ersten Camping-an-Bord-Fahrt auf, dass sich kurz vor Mittag die meisten Wohnmobilfahrer an Ihrem Gaskasten zu schaffen machten, um das Gas zum Kochen aufzudrehen... es hingen aber auch überall auf dem Camperdeck Rauchverbotsschilder und die "Streife" der Besatzung, die regelmäßig kam, hatte immer die Kippe an...

LG Peter

Helmchen am 10 Jan 2018 19:14:45

Ich musste im Beisein eines Mitarbeiters die Gastanks zudrehen und bekam dann noch ein Siegel auf die Gaskastentür geklebt, (was ich dann später nur mit viel Geduld wieder abknibbeln musste).

basste315 am 10 Jan 2018 19:38:14

Helmchen hat geschrieben:Ich musste im Beisein eines Mitarbeiters die Gastanks zudrehen und bekam dann noch ein Siegel auf die Gaskastentür geklebt.


Ich habe bereits mehrmals über Lovorno Fähren nach Sardinien bzw. Korsika genutzt und wurde noch nie ! ! ! darauf hingewiesen, dass das Gas abzudrehen wäre , auch nicht bei der Rückfahrt.

Ich habe trotz Crashsensor beide Gasflaschen zugedreht - einfach aus Sicherheitsgründen - aber ich hätte mir erwartet, dass seitens des Fährpersonals darauf besser geachtet wird.

Fähren und Sicherheit -
fast immer waren Schlampereien oder Nachlässigkeiten des Personals die Ursache für diverse Fährkatastrophen ....

Flatus am 10 Jan 2018 20:29:01

Helmchen hat geschrieben:Ich musste im Beisein eines Mitarbeiters die Gastanks zudrehen und bekam dann noch ein Siegel auf die Gaskastentür geklebt, (was ich dann später nur mit viel Geduld wieder abknibbeln musste).

Ich habe bei mehr als 50 Mittelmeerüberfahrten noch nicht ein einziges Mal das Gas zudrehen müssen. Und eine Siegel auf die Gaskastentür habe ich auch nie bekommen. Vielleicht weil ich aussen keine Gaskastentür habe. Meine Flaschen sind innen.

Gruss Flatus
.

Mann am 10 Jan 2018 21:10:32

als ich noch Bürstner Eigner war habe ich immer einem der Jungs mit Warnweste auf dem Schiff nach dem Einparken nen 10er in die Hand gedrückt, da ging immer was mit Steckdose.
Jetzt läuft der Kühli auch im Stand auf 12V und da komme ich mit 300AH ganz schön weit, besonders wenn er hinten im Freien auf dem Deck steht. :)

thomas56 am 10 Jan 2018 21:23:35

Flatus hat geschrieben:
Helmchen hat geschrieben:Ich musste im Beisein eines Mitarbeiters die Gastanks zudrehen und bekam dann noch ein Siegel auf die Gaskastentür geklebt, (was ich dann später nur mit viel Geduld wieder abknibbeln musste).

Ich habe bei mehr als 50 Mittelmeerüberfahrten noch nicht ein einziges Mal das Gas zudrehen müssen. Und eine Siegel auf die Gaskastentür habe ich auch nie bekommen.

und du weisst immer noch nicht, dass Gasbetrieb auf Fähren verboten ist?

Ganzalleinunterhalter am 10 Jan 2018 21:47:17

Kann es sein, dass das Fährpersonal auf den Mittelmeer Fähren etwas leichtfertiger mit Sicherheitsregeln umgeht --> Link --> Link als es auf den nordischen Fähren üblich ist ? Bei den Fährüberfahrten nach Skandinavien wird man auf das Gas abdrehen aufmerksam gemacht / nachgefragt.

Cannondalebiker am 10 Jan 2018 23:26:23

Hallo zusammen,
Bei der letzten Fährüberfahrt von Hirthals (DK) nach Kristiansand (N) wurde nachgefragt ob das Gas zu ist und anschließend wurde die Klappe mit einem Klebestreifen versiegelt.
Gruß Cannondalebiker

Solofahrer am 10 Jan 2018 23:34:57

Ich bin entsetzt und kann - ja will es einfach nicht glauben, wie naiv und blauäugig offensichtlich einige Reisemobilisten mit dem eigenen Leben und dem von anderen umgehen. Denken diese Ignoranten eigentlich auch mal nach?!?

gespeert am 11 Jan 2018 05:53:59

Nein, wozu?
Solange das Womo nicht abbrennt, denken die nicht.
Leider

DieselMitch am 11 Jan 2018 09:51:26

Die Stena-Line schreibt "Bitte drehen sie vorher das Gas ab!" (--> Link)
Ebenso verfährt die DFDS, auch hier wird das Zudrehen der Flaschen vorgeschrieben.

Bei einer längeren Überfahrt und auf so einigen Linien kann man alternativ einen Stromanschluß buchen, so läuft der Kühli dann auf 230V~ weiter.

Im Endeffekt ist eine offene Gasflasche in einem WoMo/Wa schon ein wenig Gefahrguttransport. :eek:

Helmchen am 11 Jan 2018 10:25:01

Helmchen hat geschrieben:Ich musste im Beisein eines Mitarbeiters die Gastanks zudrehen und bekam dann noch ein Siegel auf die Gaskastentür geklebt, (was ich dann später nur mit viel Geduld wieder abknibbeln musste).


Oh, sorry, habe ich übersehen. Das war nicht Mittelmeer, sondern Frederikshavn nach Göteborg mit Stena-Line :oops:

dirkd am 11 Jan 2018 10:39:15

Was mache ich denn jetzt mit meinem festen Unterflurtank? Den kann ich gar nicht zu drehen.

WoRo1 am 11 Jan 2018 11:39:58

Wenn man eine DuoContro-CS-Anlage mit integrierter Schlauchbruchsicherung installiert hat, darf man ja auch während der Fahrt mit Gas heizen, weil bei einem schweren Unfall, bei dem ein Gasschlauch reißt, sofort die Gaszufuhr automatisch abgeschaltet wird. Wenn das so ist, muss man doch - wenn man eine solche Anlage besitzt - auch auf einer Fähre mit offener Gasflasche fahren können. Odeer sehe ich das falsch ?

FWB Group am 11 Jan 2018 11:51:35

Dirkd
Du solltest am Gastank ein Handrad am Entnahmeventil haben, um den Gasfluss schnell und endgültig zu drehen zu können.

Auf den Griechenlandfähren ab Triest, Vendig, Ancona usw. kontrolliert das niemand.
Ist auch nicht notwendig, den es gibt 220 V von der Decke.

Von Piombino nach Olbia (Sardinien) kontrolliert das auch niemand, obwohl es kein Strom gibt.

Von Genua nach Palermo hat man uns vor Einfahrt in den Hafen rechts ran zitiert,
das Gas musste im Beisein eines Kontrolleur abgedreht werden, der Gaskasten wurde mit einem Aufkleber gesichert.

Wie gesagt alle Abfahrtsorte waren in Italien. Ich denke das Prozedere wird durch die Fährgesellschaften unterschiedlich
durchgesetzt.

Wir behelfen uns immer mit Kühlakkus aus unser separaten Kompressorkühlbox,
um unseren Absorber für die 6 h Überfahrt nach Sardinen kühl zu halten, wir brauchen kein Gas.

ollybär am 11 Jan 2018 11:59:04

WoRo1 hat geschrieben:Wenn das so ist, muss man doch - wenn man eine solche Anlage besitzt - auch auf einer Fähre mit offener Gasflasche fahren können. Odeer sehe ich das falsch ?

Das siehst Du falsch. Wenn bei Deiner Anlage Gas schleichend austritt, weil z,B. eine Verschraubung locker ist spricht die Sicherung nicht an. Das austretende Gas sammelt sich am tiefsten Punkt des Schiffes und stellt dort eine Gefährdung des Schiffes und aller Mitreisenden dar. Das ist der Grund für die Vorsicht mit Gas auf Schiffen.

Ulf_L am 11 Jan 2018 13:17:57

Hallo

Bei der Überfahrt von Rostock nach Trelleborg war das keine Bitte sondern es wurde mehrfach drauf hingewiesen, daß man das Gas zudrehen muß. Das hat man mit einem goßen Hinweisztettel, den man hinter die Windschutzscheibe legen mußte auch noch quasi bestätigen müssen, daß man auch wirklich zugedreht hat. Auf der Rückreise von Rödby nach Putgarden hatte es wiederum keinen interessiert.
Die Kocherei, trotz Verbot, auf den Griechenlandfähren habe ich auch noch in Erinnerung. Die Ignoranz diesbezüglich bei vielen Fährgästen war bestimmt auch ein Nagel zum Sarg des Camping on Board. Das war für mich eigentlich die genialste Fährennutzung überhaupt.

Gruß Ulf

andwein am 11 Jan 2018 16:42:16

Solofahrer hat geschrieben:Ich bin entsetzt und kann - ja will es einfach nicht glauben, wie naiv und blauäugig offensichtlich einige Reisemobilisten mit dem eigenen Leben und dem von anderen umgehen. Denken diese Ignoranten eigentlich auch mal nach?!?

Mal ganz ruhig mit den Begriffen naiv, blauäugig und Ignorant
Bis jetzt habe ich keine Aufforderung vom Fähr/Einschiffungspersonal ignoriert! Also kein Ignorant
Ich habe bisher (ca. 100 Hin/Rückfahrten) auch keine mündliche oder schriftliche Einweisung vom Fährpersonal erhalten,
also kein Ignorant!
Ich bin mir der Gefahren auf einer Fähre bewusst, wäre ich auch mit einem LPG- oder Erdgas-Motor, also weder blauäugig noch naiv!
Nur eine Frage: bist du schon mal auf einer Mittelmeerfähre unterwegs gewesen? Hast du die ganzen Sicherheitseinrichtungen, bzw. ihren Zustand gesehen? Hast du die Gasflaschentransporter gesehen die zu den Inseln unterwegs waren? Hast du die dieselgetriebenen Kühlaggregate gesehen und gehört? Wenn du aus Vorsicht alles in deinem Wagen abstellst was eine Explosionsgefahr darstellt, also Gas, Benzin, Blei- und Lithiumakkus, dann bleibt immer noch das Ladegut des über 50% Anteils der Versorgungs-LKWs!
Meine Gasflasche mit Secumotion/Crashsensor ist da meiner Meinung nach das geringste Risiko! Aber wenn ich bei der Einschiffung darauf aufmerksam/aufgefordert (gemacht) werde, werde ich meine Gasflasche zudrehen.
Gruß Andreas

FWB Group am 11 Jan 2018 20:27:43

Weil wir gerade dabei sind.

Ich hab bisher nur einmal in Fährunterlagen gelesen( Piombino nach Olbia), das LPG Autos nicht auf Fähren transportiert werden dürfen.
Ich fahre ein LPG Auto, danach gefragt hat mich bisher niemand.

Wir verbauen seit mehr als 20 Jahren Flüssiggasanlagen in Fahrzeuge, daher kenne ich die Technik in - und auswendig.
Wenn der Motor steht sind alle Leitungen, die die Gasanlage versorgen, per Magnetventil (da dann stromlos) verschlossen.

Ein Gasleck, bei 12 - 27 bar bar (vor dem Verdampfer) und dann immerhin noch 1,5 bar nach dem Verdampfer fällt sofort auf,
ganz anders bei den Flaschenanlagen mit 30 mbar.

Andreas, die mit Olivenöl vollgetankten LKWs hast du noch vergessen......... :wink:

andwein am 12 Jan 2018 17:51:19

FWB Group hat geschrieben:....Andreas, die mit Olivenöl vollgetankten LKWs hast du noch vergessen......... :wink:

Sorry, ja manchmal bin ich nachlässig, Grins
Gruß Andreas

FWB Group am 12 Jan 2018 21:21:22

Lass das nach weg, du bist schon etwas reifer, lässig genügt und dann passt das wieder...... ! :wink:

geralds am 14 Jan 2018 13:55:08

Hallo,

von Italien nach GR immer "Camping an Bord" gebucht. Da steht man im Freien und kann Gas offen lassen. Nachts eine Matte auf´s Dach vom Womo und den Sternenhimmel beobachten - Super. (Geht beim jetzigen Womo leider nicht mehr.)

In den Norden immer kurze Fährverbindungen gewählt. Womo im Bauch des Schiffes und Gas aus.
4-5 Stunden hält der Küli jedoch auch auf 12 V aus und die Sachen bleiben kalt.

Gruß Gerald

KAWAMANE am 14 Jan 2018 14:10:39

Moin,
Wenn Fahrzeuge unter Deck stehen und mehrere Kühlschränke auf Gasbetrieb laufen kann es bei Ausfall der Laderaumlüfter (was passieren kann) schnell lebensgefährlich werden.
Todesfälle wegen Sauerstoffarmut oder giftiger Gase (z.B. Kohlenmonoxid) in Laderäumen von Schiffen hat es leider schon sehr oft gegeben.
Gruß
Bruno

a.miertsch am 15 Jan 2018 12:40:24

ollybär hat geschrieben: Wenn bei Deiner Anlage Gas schleichend austritt, weil z,B. eine Verschraubung locker ist spricht die Sicherung nicht an. Das austretende Gas sammelt sich am tiefsten Punkt des Schiffes und stellt dort eine Gefährdung des Schiffes und aller Mitreisenden dar. Das ist der Grund für die Vorsicht mit Gas auf Schiffen.


Das ist der wahre Grund für diese "Regel"! Wobei der Gashahn schon vor der Auffahrt auf die Fähre geschlossen sein sollte. Crahsensor und Secumotin haben damit nix zu tun. Wenn die wirksam werden ist eh alles zu spät, auf dem Schiff meine ich.
Übrigens auf der Vogelflugroute habe ich noch nie erlebt, dass nach der Gasflasche "gefragt" wurde. Da fällt nicht mal auf,wenn man im Fahrzeug bleibt während der Überfahrt.
Albert

andwein am 15 Jan 2018 17:06:05

KAWAMANE hat geschrieben:Wenn Fahrzeuge unter Deck stehen und mehrere Kühlschränke auf Gasbetrieb laufen kann es bei Ausfall der Laderaumlüfter (was passieren kann) schnell lebensgefährlich werden. Todesfälle wegen Sauerstoffarmut oder giftiger Gase (z.B. Kohlenmonoxid) in Laderäumen von Schiffen hat es leider schon sehr oft gegeben. Gruß Bruno

Da hast du vollkommen recht, diese Gefahr besteht! Und die mit Diesel laufenden Thermokühler? Die sollten in diese Betrachtung einfließen? Oder glaubt jemand, dass der Langnese/Ost/Milchlaster auf einer 4-6 Stündigen Überfahrt ihre Kühlagregate abschalten??????? Im Bauch einer Fähre gibt es keine 230V Anschlussleitungen.
Gruß Andreas

Gast am 15 Jan 2018 17:23:45

Mal ganz davon abgesehen, dass es eigentlich nicht jedem selbst überlassen sein kann, ob man Sicherheitsbestimmungen beachtet oder nicht.

Es gibt ja so Fähren, wo das Mobil teilweise im Freien steht. Da würde ich mir ehrlich gesagt auch keinen Kopf machen. Bei den komplett geschlossenen Fahrzeugdecks bin ich durchaus der Meinung dass man die Sicherheitsvorschriften durchaus beachten sollte und den Kühli auf 12 Volt umschalten sollte, wenn er denn unbedingt laufen muss.

wo ist denn dabei das Problem? Dafür haben wir doch Aufbaubatterie und 12Volt-Kühli ... :?:

Grüße, Alf

Canadier am 15 Jan 2018 17:25:36

Hallo Andreas,
andwein hat geschrieben:Im Bauch einer Fähre gibt es keine 230V Anschlussleitungen.

ob es jetzt 230 V sind kann ich nicht sagen, bin ja kein Stromexperte, aber auf den großen Fähren nach England
(Rotterdam-Hull und Vlissingen-Sheerness) werden die Kühler immer mit einem dicken Stromkabel versorgt.

Elgeba am 15 Jan 2018 17:35:57

Für die Kühllaster gibt es auf jeder Fähre eine Anzahl von Stromanschlüssen,schließlich sind die LKW die Hauptkunden der Schifffahrtslinien und müssen entsprechende Infrastruktur vorfinden.


Gruß Bernd

KAWAMANE am 15 Jan 2018 17:47:10

Moin,

Andwein hat geschrieben:
[quote]Oder glaubt jemand, dass der Langnese/Ost/Milchlaster auf einer 4-6 Stündigen Überfahrt ihre Kühlagregate abschalten??????? Im Bauch einer Fähre gibt es keine 230V Anschlussleitungen./quote]

Mit Sicherheit darf ein Diesel-Aggregat im Laderaum (unter Deck) bei geschlossener Rampe nicht betrieben werden. Die meisten Schiffe haben dafür Kraftstrom Anschlüsse, die auch für Kühlcontainer benutzt werden. Wenn die Diesel-Aggregate überhaupt während der Fahrt laufen dürfen, dann nur an Deck.

Gruß
Bruno

andwein am 16 Jan 2018 18:47:41

Canadier hat geschrieben:...ob es jetzt 230 V sind kann ich nicht sagen, bin ja kein Stromexperte, aber auf den großen Fähren nach England
(Rotterdam-Hull und Vlissingen-Sheerness) werden die Kühler immer mit einem dicken Stromkabel versorgt.

Auch da hast Du/Ihr recht. Ich hätte präziser sein sollen: Auf Fähren nach Korsika, Sardinen, Sizilien und auf den Pelepones gibt es im Bauch keine 230V-Anschlusskabel für die dort stehenden Kfzs. Camping Fähren (mit Deckplatz) kenne ich nur eine mit ca. 10 Plätzen und die kannst du in der Zeit von Juni-September nur lange im Voraus buchen. Aber an vielen Reaktionen merke ich, dass keine Inselurlauber (Mittelmeer) darunter sind.
Ich habe auch nie gesagt, dass ich das alles als richtig empfinde, ich konstatiere nur wie und was in der Praxis kontrolliert/vorgeschrieben und gemacht wird.
Gruß Andreas

Canadier am 16 Jan 2018 20:22:51

Hallo Andreas,
ich kenne die von dir aufgezählten Fähren leider nicht, aber ich kann mir nichjt vorstellen das dieKühler im geschlossenen Bach eines Schiffes über mehrere Stunden laufen dürfen.
Vor allem möchte ich mir nicht vorstellen wie die Fahrer da ohne Gesundheitsschäden zu ihren Fahrzeugen kommen sollen.

FWB Group am 16 Jan 2018 22:45:36

Die Kühlaggregate der LKWs laufen, nur nicht auf Diesel. Lärm machen sie trotzdem. Sind 380 Volt Anschlüsse zu jedem Kühllaster.
Die Griechenlandfähren haben für Camper mit Cob gebucht, 220 Volt Anschlüsse von der Decke kommend.
Sizilienfähren ( Genua nach Palermo ) haben keine 220 V für die Camper im Bauch.
Sardinienfähren haben offene Decks bei Mobylines, zum Beispiel Piombino nach Olbia und keine 220 V.
Das sind unsere Erfahrungen

DieselMitch am 17 Jan 2018 09:39:04

TRUMA wusste zu diesem Thema schon vor 11 Jahren was zu schreiben:



Wo ist also das Problem? Außer man ist suizidal veranlagt :evil:

Gast am 17 Jan 2018 10:48:35

DieselMitch hat geschrieben:Wo ist also das Problem? Außer man ist suizidal veranlagt :evil:


Es ist viel schlimmer, weil man damit auch Andere gefährdet. Du predigst gegen Windmühlen!

Schau dir mal den Gastankflaschenthread an. Jeder weis, dass die Flaschen nicht selbst getankt werden dürfen, --> Link aber die einzige Frage welche übrig bleibt ist die nach einer "unbeobachteten Automatentanke" um verbotenerweise heimlich zu füllen. --> Link :roll:

Kein Unterschied!

Für die kamikaze: in Polen kann man bis zu 16 kg in die 11er Flaschen füllen lassen: --> Link

Einen konkreten Unfall auf einer Fähre scheint es aber noch nicht gegeben zu haben?

Grüße, Alf

andwein am 17 Jan 2018 11:56:18

DieselMitch hat geschrieben:TRUMA wusste zu diesem Thema schon vor 11 Jahren was zu schreiben:
Wo ist also das Problem? Außer man ist suizidal veranlagt :evil:

Ja, Asche auf mein Haupt, der Hinweis steht sogar in meiner BDA für die Combi4/6 unter Sicherheitshinweise
Gruß Andreas

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Dieselheizung Planar 44D
Gastank Fachwerkstatt Hamburg
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt