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Alufraß, jetzt hats mich auch erwischt!


Poldi am 05 Okt 2006 18:35:39

das war ein Schreck, der mich gleich das ganze Womo hat absuchen lassen, aber so etwas war dann zum Glück nur an der hinteren Klappe. Schlimm genug ist es trotzdem, denn der Prozess scheint fortzuschreiten. Was zunächst wie Fliegendreck aussah, entpuppte sich als kleine kreisrunde fliegendreckgroße Löcher im Alu, aber inzwischen gibt es auch Lackabplatzungen und Beulen, siehe Fotos.
Da diese Erscheinung nahe am unteren Klappenrand ist, habe ich von unten durch den Rahmen in die Zwischenschicht gebohrt, um zu testen ob da Torf kommt - das war nicht der Fall.
Was ist da zu tun, weiß jemand Rat?

Poldi

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fuzzy am 05 Okt 2006 22:06:28

wenn es nur die klappe ist haste zunächst mal wahrscheinlich glück gehabt,vermute wasser ist durch eine undichte stelle im rahmen der klappe eingedrungen, bau die klappe aus und auseinander, dann weißt du mehr....

wenn es nicht die klappe ist, sieht es nach viel arbeit aus !

Viel Glück :!: :!:

Poldi am 05 Okt 2006 22:28:38

Hallo Fuzzy,

danke für Deine Antwort,
es ist nur die Klappe und ausbauen werde ich sie nur können, wenn ich das Womo in eine Halle stellen kann, denn auf die Schnelle ist das sicher nicht zu machen, und dann würde alles offen stehen.

Hier noch ein Foto:

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Gast am 05 Okt 2006 22:44:22

hi Poldi,

na G.s.D., dass es nur die "Klappe" ist - kannst die Sache dann ja wenigstens "relativ" ruhig angehen ... toi - toi -toi ... :smilingplanet:

Diesel-Junkie am 06 Okt 2006 07:25:35

Hallo Poldi,


ich geh mal davon asu das die Dichtung im oberen Bereich des Fensters(wo die Falz ist) defekt ist. Da wirst Du wohl erst mal das Fenster ausbauen müssen.

Poldi am 06 Okt 2006 12:33:18

hallo und guten Morgen,

Captain und Diesel Junkie,

danke erstmal für den Zuspruch und die Tips.
Das mit dem Fenster wird nicht zu umgehen sein, um in die Isolierschicht hinter die Aluhaut schauen zu können. Hinter der Klappe befindet sich die Dusche und das Fenster ist innen mit einem Stabgitter aus Eisen gesichert. Genau dort wo sich an dem Eisen Rost gebildet hatte, sind von außen die Stellen mit Alufraß zu sehen. Die Schrauben der Gitterbefestigung gehen weit in die Klappe und bilden eine zusätzliche Kältebrücke, wodurch die Kondensation an dem Eisen stattfinden konnte.
Wir haben die Klappe beim Duschen immer ein Stück geöffnet und das obere Fenster auch, sodaß Dampf abziehen kann. Der Rundumduschvorhang hält sowieso das meiste ab. Es wird also hauptsächlich Schwitzwasser sein.
Ich habe mich natürlich auch gefragt, wieso die Stellen nur rechts vom Klappengriff entstanden sind und bin auf eine mögliche Ursache gestoßen, links ist der Luftaustritt der Heizung, der auf dieser Seite bis zur Mitte das Eisengiitter erwärmt hat. Außerdem ist auf der anderen Seite das Waschbecken und die Toilette mit zusätzlicher Feuchtigkeit im kühleren Bereich.
Zur besseren Einschätzung habe ich noch einige Fotos gemacht.

Poldi

Poldi am 06 Okt 2006 12:42:54

die kühlere und feuchtere Ecke.

Poldi am 06 Okt 2006 13:03:42

eigekreiste Stellen mit Rostspuren, von außen Alufraß.

Gast am 06 Okt 2006 13:14:13

Sorry :oops: gehört zwar nicht zum Thema,

Warum baut man da hinten im Bad eine Klappe ein. Noch dazu mit Fenster???????

Das macht doch überhaupt keinen Sinn.

Varadero_BW am 06 Okt 2006 13:24:06

Stephan1 hat geschrieben:Warum baut man da hinten im Bad eine Klappe ein. Noch dazu mit Fenster???????


Stephan, das ist doch ganz einfach: Da braucht man kein SOG mehr. :D

:ironie:
Und man kann Dir beim Duschen oder sonst was zuschauen, wenn Du da auf machst. So hat halt jeder seinen Fetisch.


Frank

jonathan am 06 Okt 2006 14:34:26

Also-wenn ich mir die Konstruktion so anschaue-da würde ich nicht duschen, denn Kondenswasser, Spritzwasser usw. findet, wenn ich es denn richtig sehe, seinen ungehinderten Weg zwischen die Kunststoffteile und wartet auf seinen "Modereinsatz". z.B. das Fenster ist so ein kühleres bauteil, an dem heisse Dämpfe gern kondensieren und dann auch hinter diese Gummdichtungen und weiter in die Klappe diffundieren. Wenn dann noch, wie beschrieben, dort Eisenteile verbaut sind, geht es los.

Werner

Poldi am 08 Okt 2006 14:15:08

Hallo Werner,

der Schaden muß schon älter sein, denn wir fahren erst seit dem Frühjahr mit diesem Gefährt. Da wir die ersten Male, als es draußen noch kühler war, ohnehin auf CPs gestanden haben, konnten wir die dortigen Duschen benutzen. Im Sommer haben wir dann auch im Wohnmobil geduscht, wobei die untere Klappe ein wenig, und die obere mehr geöffnet war, was bei dem undurchsichtigen Duschvorhang kein Problem ist. Nach dem Duschen wurden beide Klappen ganz geöffnet. Kein anderes Womo hat diese Lüftungsmöglichkeit für die Feuchtzelle. Das muß aber vom Vorbesitzer nicht ebenfalls so gehandhabt worden sein.
Mit dem Entfernen des Eisengitters habe ich jedenfalls den Kondensationspunkt, an dem und hinter dem sich Wasser sammeln konnte, für die Zukunft ausgeschlossen.
Meine Frage bleibt stehen: "Wie kann ich den Zersetzungsprozess an den gezeigten Stellen stoppen?"

Ich würde mich über einen Rat oder Hinweis sehr freuen.

Poldi

Poldi am 10 Okt 2006 13:43:00

nix :?: :roll:

frebeka am 10 Okt 2006 13:50:24

Hallo,

ich würde die Füllung der Klappe austauschen.
Diese Menge an Arbeit musst Du aber ins Verhältnis setzen!

Reichen würde bestimmt auch eine grossflächige Reinigung der Löcher, diese Löcher würde ich mit einem Bohrer aufbohren. Jetzt mit Aluspachtel oder Sika verschliessen und mit Farbe betupfen.

Und für die Befestigung des Gitters würde ich dann Edelstahlschrauben verwenden.

Poldi am 11 Okt 2006 16:50:17

Danke Bernd für den Rat, ich werde Dir berichten.

Klaus

Poldi am 19 Feb 2010 13:46:34

Nun sind wir 4 Jahre weiter und haben weitere Anzeichen für Alufraß.
Das sehen wir jetzt erstmalig, nachdem wir das WoMo nach dem Frost gewaschen haben.
Hoffentlich muss ich die Verkleidung innen nicht abnehmen, denn erfahrungsgemäß kommt das von innen.
Ich könnte mir vorstellen, dass sich durch das starke Temperaturgefälle =innen Heizung - außen Frost, trotz Isolierschicht Schwitzwasser an der Rückseite des Alublechs gebildet hat.
Weiß mir im Moment keinen Rat. :nixweiss:

triton am 19 Feb 2010 15:05:26

Hallo,
ich habe das Gefühl, hier wird was durcheinander geworfen. Wenn das wirklich Alufraß ist, hat das mit Feuchtigkeit nur wenig zu tun. Alufraß entsteht wenn Alu ohne Abdichtung mit Eisen/Stahl/Blech in Verbindung steht. Und dazu braucht es noch nicht mal Feuchtigkeit, dazu reicht schon die normale Luftfeuchtigkeit. Bei Alufraß entweder Alu ab, Kontaktsperre zu Metall drauf und wieder zusammenbauen - sehr aufwendig oder nix machen und warten bis es durch ist.
Ich weiß von was ich rede, ich fahre Landrover...

stucki am 19 Feb 2010 16:57:48

Hallo!

Genau das ist das von triton schon angesprochen Problem!

Wenn sich zwischen Eisen und Alu keine Isolierung (Dichtmasse) befindet und ein Elektrolyt (Kondenswasser/Duschwasser) dazu kommt, bildet sich ein galvanisches Element und der unedlere Stoff (im chemischen Periodensystem) wird aufgebraucht. In diesem Falle das Aluminium. Karosserie und Fahrzeugbau 1. Lehrjahr/Berufsschule) ;-)

Im Prinzip bleibt nichts anderes übrig als eine Reklamation beim Hersteller, der hier gepfuscht hat.Die Klappe ist schnell getauscht. Die anderen Stellen in der Wand sind da schon umfangreichere Arbeit.

aus dem Südwesten

turbokurtla am 19 Feb 2010 18:06:17

Tag
Dürfte ich die beiden Herren mal fragen,
wieviele Sandwichwände mit Alufras Ihr schon von innen gesehen habt ?
Das ist nämlich Schmarrn, was Ihr da so erzählt.
Alufras entsteht immer durch Feuchtigkeit in der Wand drin, meist durch Wasserschäden. Diese Alubleche sind auch von hinten eloxiert, und diese Schicht greift die permanent anliegende Feuchtigkeit an. Es geht mit Flecken los und endet in großen Löchern.
Übrigens, jedes Mobil, herkömmlicher Bauart ( also mit Holzrahmen ) hat hunderte metallene Schrauben und Klammern die direkt am Alublech anliegen. Und so dort keine Feuchtigkeit reinkommt schaut da, selbst nach 20 Jahren, alles aus wie neu.
Mit Landrovern und Chemie kenn ich mich nicht aus.

heinz-artur am 19 Feb 2010 18:15:45

moin moin Kurt
Da spricht der Fachmann...
Recht hast Du.
L.G. kalle

fuzzy am 19 Feb 2010 18:19:27

zwar nicht von Landys und Chemie, aber dafür ne ganze Menge von sanierungsbedürftigen Wohnwagen und Wohnmobilen :wink: gell Kurt :wink:


stucki hat geschrieben:Im Prinzip bleibt nichts anderes übrig als eine Reklamation beim Hersteller, der hier gepfuscht hat.


Stucki, hast Du Dir schonmal Poldis Womo im Profil angesehen, da ist Essig mit Reklamation.

Poldi, ich denke bald kommst durch, war bei mir genauso. :cry:


Hast Du eigentlich die Klappe damals instandgesetzt ?

ahd250 am 19 Feb 2010 18:38:23

Halloundso,

bei meinem Womo war in dem Bereich mit dem Alufraß meilenweit kein Eisen im Spiel, sehr wohl aber Feuchtigkeit. Ich werde das Gefühl nicht los daß Kurt Recht hat.

, Olaf

Poldi am 19 Feb 2010 19:25:03

fuzzy hat geschrieben:zwar nicht von Landys und Chemie, aber dafür ne ganze Menge von sanierungsbedürftigen Wohnwagen und Wohnmobilen :wink: gell Kurt :wink:


stucki hat geschrieben:Im Prinzip bleibt nichts anderes übrig als eine Reklamation beim Hersteller, der hier gepfuscht hat.


Stucki, hast Du Dir schonmal Poldis Womo im Profil angesehen, da ist Essig mit Reklamation.

Poldi, ich denke bald kommst durch, war bei mir genauso. :cry:


Hast Du eigentlich die Klappe damals instandgesetzt ?


Hallo Bernd, der Fraßschaden war damals nur am unteren Rand und zwar dort, wo sich Kondenzwasser + Duschwasser sammelte. Ich habe die Klappe raus gehabt und die Stellen aufgeschmirgelt, versiegelt und mit Katzenaugen vollflächig überklebt, siehe aktuelles Bild.

Ich habe übrigens kürzlich hier im Ort ein genau baugleiches Wohnmobil gesehen, wo die gesamte Rückfront wirklich erschreckend aussah. So weit will ich es nicht kommen lassen. :(

Klaus

Beduin am 19 Feb 2010 19:48:11

ahd250 hat geschrieben:Halloundso,

bei meinem Womo war in dem Bereich mit dem Alufraß meilenweit kein Eisen im Spiel, sehr wohl aber Feuchtigkeit. Ich werde das Gefühl nicht los daß Kurt Recht hat.

, Olaf


Kurt hat immer Recht :D
Also bestimmt zu 99% das ist ja seit Jahren sein Hobby und er hatte auch schon genügend offen.

Klaus, mein Beileid hast.
Ich hätte jetzt nicht gedacht das das schon die ersten anzeichen für AF ist, meinte das seien jetzt einfach nur fiese Flecken die nicht weg gehen :oops:
Mit dem Feuchtemesser mal schau ob und wo das Wasser rein kommt, abdichten und dann eben von innen alles raus :?

stucki am 19 Feb 2010 21:00:41

turbokurtla hat geschrieben:Tag
Dürfte ich die beiden Herren mal fragen,
wieviele Sandwichwände mit Alufras Ihr schon von innen gesehen habt ?
Das ist nämlich Schmarrn, was Ihr da so erzählt.


Als gelernter Karosseriebauer einige!!!
Vom Verkaufshänger, über Kühllaster bis zu vermockerten Womos/Wohnwagen.
Was befähigt dich zu deiner Schmarn-Theorie?

Hier mal die Theorieeinheit des elektro-chemischen "Schmarns":

Die elektrochemische galvanische Korrosion ist Ursache dafür, dass ein beständiges Material in Gegenwart eines zweiten Metalls angegriffen und beschädigt / zerstört werden kann. Dies kommt in der Praxis öfter vor, wenn zwei unterschiedliche Metalle aufeinander treffen und ein wässriger Elektrolyt hinzukommt und somit eine sogenannte galvanische Zelle entsteht.

Was ist eine galvanische Zelle?
Sie ist das Grundprinzip jeder Batterie. Zwei unterschiedliche Metalle werden in eine elektrisch leitende Flüssigkeit (Elektrolyt) eingetaucht. Werden nun diese unterschiedlichen Metalle (Pole) miteinander verbunden fließt elektrischer Strom. Was für das Problem entscheidend ist: Das unedlere Metall (Anode, oder +Pol) löst sich bei diesem Vorgang auf. Dieser Vorgang ist um so heftiger, je weiter die aufeinander treffenden Metalle in der "praktischen elektrochemischen Spannungsreihe" auseinander liegen. Es wird sich immer das unedlere (rechts befindliche) Metall auflösen:

Ein galvanisches Element entsteht erst, wenn die unterschiedlichen Metallteile über einen Elektrolyten "kommunizieren" anstatt direkt.

Welche Metalle nun (z.B. Bohrspäne, Flex-Abrieb beim Innen-Ausbau, Staub vom Bremsenabrieb/Eisen außen) dabei beteiligt sind und woraus sich in all den Jahren der Elektolyt (Urlaub am Meer/Salz) gebildet hat - wer weiß es???

Wünsche einen korrosionsbeständigen Abend

nordlicht4 am 20 Feb 2010 11:07:57

Moin Stucki,
du hast ja recht mit deinem Wissen :D aber in der Praxis ist es beim Womo
genau so wie es Kurt beschrieben hat :!:
Aus Jahrzehnte langer Erfahrung mit diesem Material ist es zu 98 % Feuchtigkeit die das verrotten von Alu beschleunigt, Grade wen das Alu nicht ausreichend Hinterlüftet ist, und das ist es beim Womo leider nicht :!: und dann sind die Hammerschlagbleche auch viel dünner als die Glattbleche somit auch noch anfälliger :cry:

LG Jürgen

turbokurtla am 20 Feb 2010 11:09:01

stucki hat geschrieben:Was befähigt dich zu deiner Schmarn-Theorie?


Eine über 20 jährige praktische Erfahrung mit Unfall und Wasserschaden Reparaturen an Womos und Wowas.


Tag Stucki
Du, ich mein das überhaupt nicht bös. Nur gibt es hier immer wieder solche Diskussionen. Die reine Chemie- oder Physiklehre gibt Dir mit Sicherheit Recht. Wie gesagt, da kenn ich mich nur bedingt aus.
Doch wo ich mich auskenne, sind solche Schäden, und das ist zu 100 % so, wie ich es sagte.
Vermutlich liegt es an der inneren Beschichtung des Alubleches, das im trockenen Zustand keine direkte Verbindung von Alu und Eisen zulässt. Nur so kann ich es mir erklären.
Fakt ist aber, dass es so ist.
So, und das, was ich mit meinem energischen Veto verhindern möchte, ist ganz einfach eine falsche Behandlung der Außenhaut bei Alufras. Denn wenn man solche chemische Diskussionen gewären lässt, meint jeder Betroffene, er könne dies mit einer Behandlung von außen beseitigen oder eindämmen.
Dem ist aber nicht so, im Gegenteil. Wer jahrelang versucht diesen Alufras von außen zu bekämpfen verliert wertvolle Zeit und wird eines Tages von einem riesigen Wasserschaden überrascht. solche Schäden gehen dann schnell in die Tausende.
Kurt

nordlicht4 am 20 Feb 2010 11:13:31

Moin Kurt,
genauso ist es :daumen2:
LG Jürgen

Gast am 20 Feb 2010 13:16:01

Servus Poldi,

kann Dir zwar nicht mal gute Ratschläge geben, hoffe aber, daß Du den Alufraß, mit hoffentlich nicht zu großem Aufwand beseitigen kannst. Manche Sachen sind einfach sowas von überflüssig.......



Peter

Poldi am 20 Feb 2010 14:33:00

Danke erst mal Euch allen für Eure Antworten. Ich werde Euch noch über die weitere Entwicklung informieren.

Klaus

sula48 am 20 Feb 2010 18:19:15

Hallo Kur.

Recht hast Du. Alufraß läßt sich einfach nicht aufhalten. Habe das bei zwei Fahrzeugen vergebens versucht.
Da hilft einfach nur aufmachen und Blech erneuern. Bei der hier gezeigt Klappe ist das doch kein allzu großes Problem.

Die Rumtreiber am 20 Feb 2010 18:31:06

Hallo Poldi,
auch wir wünschen Euch dass die Schäden nicht so groß sind und sich mit minimalem Aufwand beseitigen lassen.
Wir kennen das Problem von unserem ehemaligen Tabbert Wohnwagen (Bj 1974) auch, leider. :cry:

freak am 21 Feb 2010 22:53:34

Kurt hat recht, deine Klappe hat definitiv ein Feuchtigkeitsproblem!
Da es sich ja "nur" um die Klappe handelt hält sich das ganze ja in Grenzen.
Dir wird nichts anderes übrig bleiben als die Klappe zu demontieren und zu zerlegen. Styropor saugt sich im gegenteil zu den heute meist verwendeten Hartschäumen mit Wasser voll, dadurch gammelt dir deine Außenhaut von innen einfach weg.
An den Stellen an denen du Löcher hast würde ich von innen ein Alublech aufkleben und von außen mit Sika auffüllen und mit nem Aufkleber, Reflektor oder nem Bild=)) kaschieren.
Das Styropor innenleben erneuern und die Klappe gut eingedichtet wieder zusammensetzten.
Da mit es wieder perfekt wird kannst du auch das komplette Blech wenn Lieferbar erneuern!

fuzzy am 21 Feb 2010 23:08:58

die Klappe hat er repariert, jetzt ist das Problem woanders, leider.

stucki am 22 Feb 2010 08:02:22

turbokurtla hat geschrieben:

Eine über 20 jährige praktische Erfahrung mit Unfall und Wasserschaden Reparaturen an Womos und Wowas.


Dem ist aber nicht so, im Gegenteil. Wer jahrelang versucht diesen Alufras von außen zu bekämpfen verliert wertvolle Zeit und wird eines Tages von einem riesigen Wasserschaden überrascht. solche Schäden gehen dann schnell in die Tausende.
Kurt


Hallo!
Da gebe ich dir vollkommen recht!!! Einfach nur von außen "drüberpinseln" hilft nicht, da geht nur Radikalkur. Aufmachen, gucken was zu retten ist und dann isolieren oder tauschen.


Stucki

triton am 22 Feb 2010 10:32:48

Welch tolle Erkenntnis - genau das hab ich ganz am Anfang gesagt. Radikalrestaurierung oder gar nicht.
Häng doch mal ein Stück Alu in Wasser. Gibt das einen Alufrass???

hwh1301 am 22 Feb 2010 23:28:30

Hallo,

Stucki hat vollkommen recht. Leider werden viel zu oft Metalle zusammen verarbeitet, die sich nicht vertragen. Hier bauen die Hersteller m.M. "Sollbruchstellen" ein, die aktiv werden, wenn im Laufe des Wohnmobillebens Feuchtigkeitsprobleme auftreten. Ich weiß das aus leidvoller Erfahrung. Allerdings wäre die Sanierung meines Adriatik 650viel zu kostspielig.

LG
Hans :cry:

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