UrbanH am 01 Mär 2018 13:26:23 Servus liebes Forum, Ich bin der Urban aus München und bin jetzt von Wohnwagen auf Wohnmobil umgestiegen. Jetzt (stolzer) Besitzer eines Hymer Mercedes von 1985. Da hier nur alte Technik und zwei Blei Säure Akkus verbaut sind wusste ich schon dass diese zu ersetzen sind. Aber ich habe mir das wahrscheinlich alles viel zu einfach vorgestellt. Die Sache ist nämlich die, dass ich dachte ich kauf mir einen Lithium Akku, ein Ladegerät und verbinde diese Dinge einfach laut Gebrauchsanweisung oder mit Verstand. Wenn ich aber so hier die Forumsbeiträge lese könnte einem schwindlig werden. Und je länger ich hier drin lese desto ratloser werde ich. Schön langsam werde ich das Gefühl nicht los, dass es letztendlich gar nicht so schwer ist und ich mir nur zuviel Gedanken mache. Einsatzgebiet: Kein langes stehen, fahre auch in kalte Gegenden( Nordkapp im Winter würd mich reizen) . Wie gesagt, ich habe einen Hymer Oldtimer auf dem schon eine Solarzelle verbaut ist. Diese gedenke ich aber bald auszutauschen, ist sie doch schon sehr alt und ich frage mich wieviel Leistung die überhaupt noch bringt. Als Regler habe ich den VBCS Triple von Votronic im Sinn. Ich weiss nicht ob es was besseres für meine Situation gibt. Kann ja sein dass ich öfter mal Landstrom habe und die Solarzelle gar nicht so gross ausfallen muss weil ich auch nicht denke dass ich länger als ein paar Tage auf dem selben Platz stehe und somit die Lichtmaschine ebenfalls meine LiFePo aufladen wird. Deswegen ist so ein Dreifach Ladegerät, glaube ich, die beste Wahl . Ich möchte es einfach halten ohne überflüssige Kabel und Geräte. Deswegen ist mir als Laie auch ein 3-1 Gerät lieber. Oder wie seht ihr das? Aber war es das schon? Solarzellen , Landstrom und Lichtmaschine an Regler und Regler an Batterie zu verkabeln sollte nicht so schwer sein, oder? Wenn ich Eure Beträge lese kommt es mir so vor, dass ich unzählige technische Geräte brauche und auf tausend Dinge achten muss damit die anlage optimal läuft. Ich habe eher das Problem damit, nicht zu wissen was ich noch brauchen könnte. Habe ich was vergessen? Was ist mit dem D+Simulator? Einem Shunt? Trenn Relais? Spannungswandler (glaub ich nur für empfindliche Verbraucher die excact 12 Volt brauchen, oder?)? Sicherungen sind klar.... Die hauptsächliche Frage ist aber die nach der LiFePo. Welche Erfahrungen habt ihr da gemacht? Winston? Lysuneneregy? Oder doch eine aus dem Reimo Katalog? Bei den Winston muss ja noch ein BMS dran. Da müsste ich dann mal durchrechnen ob die günstigen Zellen mit dem BMS nicht wieder so teuer werden als wenn ich eine fertige kaufe. Vielleicht kann mir jemand von Euch hier helfen. Wäre Super . Fragt mich wenn noch was unklar ist. ich schau öfters hier rein jetzt. Liebe Grüsse aus München Urban
Tinduck am 01 Mär 2018 13:50:20 Willkommen im Forum.
Mannomann, da haste Dir ja für den Einstieg gleich nen richtigen Klopper ausgesucht :D aber ich bin sicher, Die Li-Experten hier im Forum werden dich adäquat beraten.
Interessant finde ich, dass dann die ganze 12-V—Mimik (LiFePo, Solar neu, Victron neu...) bei Dir an Bord mehr wert sein wird als der Rest des Fahrzeuges :lol:
bis denn,
Uwe
Inselmann am 01 Mär 2018 13:56:52 UrbanH hat geschrieben:Servus liebes Forum,
Einsatzgebiet: Kein langes stehen, fahre auch in kalte Gegenden( Nordkapp im Winter würd mich reizen) .
Urban
und warum dann Lithium? Es geht auch billiger und unkomplizierter. Oder muss es Nesprosso am Nordkapp sein? :mrgreen:
mercurius46 am 01 Mär 2018 14:17:47 Hallo Urban,
wenn ich an Deiner Stelle wäre, dann würde ich bei cabotron in Kaufbeuren einen Beratungs-Termin zu Deinen Fragen ausmachen (Tante Guugel fragen).
Verona würde jetzt wieder sagen: "Da werden Sie geholfen!"
PS: Du wirst hier viele kluge und auch nicht so kluge Beiträge zu Deinem Posting bekommen...
xbmcg am 01 Mär 2018 16:16:15 Warum bleibst Du nicht einfach bei Blei-Akkus? Willst Du Dir eine Umrüstung wirklich antun?
Mann kann alles machen, und alle Komponenten, die Du erwähnt hast, erfüllen den einen oder anderen Sinn und lösen irgend ein Problem.
Aber was ist Dein Problem, was Du lösen willst?
Ich kann Dir schon erklären, was die Gerätschaften machen, aber ob Du sie brauchst, kann ich Dir nicht sagen - vermutlich nein. Dein Fahrzeug funktioniert ja, und wenn Du zufrieden bist, dann muss man nichts ändern.
thomker am 01 Mär 2018 17:15:09 Hallo Urban,
mal vorweg: ich bin der Li-Fan schlecht hin, da 365 Tage/Jahr im Einsatz mit viel Stromverbrauch ohne Sorgen.
Warum brauchst Du ein neues Ladegerät? Welches ist jetzt drin? Weist Du, wie viel Strom du verbrauchst und wie lange (Tage) deine Batterien dich ohne Stromquelle (Lima, 220V) versorgen müssen? Kannst oder willst Du relativ viel Geld für die Batterien ausgeben, ohne vielleicht zu wissen, ob du die wirklich brauchst? Die Berichte über Blei-Kristall-Batterien klingen manchmal auch nicht schlecht, manchmal auch nicht gut, je nachdem was man davon erwartet. Ich habe damit keine Erfahrungen.
Habe 10 Jahre lang mit Gelbatterien (2x80Ah nur ein Satz) gute Erfahrungen gemacht, allerdings mit gut angepasster Ladetechnik und keine Hochstromanwendung.
Nordkapp im Winter fände ich auch seeehr geil, da gehts aber schon richtig ins Eingemachte, was die Voraussetzungen angeht...30° Minus muss man wohl als normal ansehen. Aber da bin ich auch dran.
Also lass uns ruhig mal weiter an deinen Plänen teilhaben...
Gruß Thomas
lisunenergy am 01 Mär 2018 17:28:35 Mittlerweile gibt es ja fertige LiFePO4 Akkus von verschiedenen Herstellern. Steht man jeden Abend auf Stellplätzen mit Strom, ist sogar ein sehr kleiner Lithiumakku möglich. Den Triple kann man nehmen, muss sich aber auch bewusst sein, das bei Defekt nichts mehr geht ! Erst wenn wirklich klar ist , wie man reisen möchte ist eine Empfehlung möglich. Die Solarmodule der alten Generation sind manchmal besser wie die neue Module. Reinige diese erst einmal mit Spülmittel und fahre das Mobil in die Sonne am Mittag. Wenn Du bei einem 100 Watt Modul über 3 A rausbekommst sollten diese auf dem Dach bleiben.
Pius05 am 01 Mär 2018 22:48:01 Hallo Urban Ich habe in der letzten Zeit einiges gelesen. Ich glaube, dass du für Minusgrade die mit dem y haben solltest. LiFeYPo4. Viel Erfolg und die richtige Entscheidung Edgar
berny2 am 01 Mär 2018 23:49:17 Kann mich Thomas und "xbmcg" nur anschliessen.
UrbanH am 02 Mär 2018 00:07:14 Hallo zusammen nochmal. Danke für Eure Anregungen, macht mich gleich so nachdenklich. Wisst ihr, die ganze Elektro Angelegenheit macht mir keinen Spass, im Gegensatz zum Ausbau und Einbau den ich gerade mache. Ich will das gelöst bekommen und da such ich nach dem einfachsten Weg. Klar, am liebsten wäre mir ich müsste gar nichts machen. Also, dass mit der Solarzelle verschiebe ich nach hinten, vielleicht ist sie ja noch gut genug. Danke für den Hinweis was ich messen soll. Ich sag Euch schnell was ich schon verbaut , bzw. schon drin war. -Da ist wie gesagt eine Solarzelle, wo nix draufsteht ca 1 Meter mal 1,20. -Danach kommt ein Laderegler von Solara (SR170CX)(der hier: ok, Link darf ich noch nicht senden ) der mir einen sehr billigen Eindruck macht. -Ausserdem gibt es einen Laderegler von Schaudt (LR03). Ich hab da mal gegoogelt, es scheint ein Regler zu sein der aus der Wohnraumbatterie Strom nimmt, um die Starterbatterie wieder aufzuladen, bzw auf Niveau zu halten. Aber irgendwie komisch, oder? -und ausserdem ein Netzladegerät, ebenfalls von Schaudt . Dieser macht mir einen vernünftigen Eindruck, wenn auch sehr schwer und uralt so scheint mir. Aber das sollte vielleicht egal sein. Sorry, dass ich das jetzt sagen muss. Ausgiebig getestet habe ich das Fahrzeug und dessen Technik noch nicht. Ok, vielleicht sollte ich erst mal ein paar Wochen unterwegs sein damit und dann schauen was mir denn fehlt oder eben nicht. Obwohl ich lieber jetzt, bis Ende März ales fertig haben möchte, wo ich einen Platz, Strom und Werkzeug habe. Danach nicht mehr so einfach. Irgendwie hab ich halt kein so gutes Gefühl bei all dem was verbaut ist. vielleicht kann jemand von Euch zu den genannten Geräten was sagen, vor allem zu dem Solarladeregler. Und ja, funktionieren tut es bis jetzt, auch wenn ich noch nicht viel ausprobieren konnte und auch nicht viel Strom verbraucht habe. Ein Problem hab ich momentan nicht. Das einzige was ich will, ist, dass alles gut, funktionstüchtig und ausreichend vorhanden ist. Ich will keine technischen Geräte in anderen Ländern nachschicken lassen, wenn sich herausstellt, dass es nix taugt , wisst ihr was ich meine? Aber gut, eine Weltreise wird es jetzt am Anfang nicht sein... Die schwierigste Frage wird wohl die nach der Batterie sein. Ja, warum eigentlich nicht die Blei Akkus drin lassen? Ich weiss nicht. Durchforstet man das Internet, wikipedia, Foren, gibt es nur Vorteile was die Lithium anbelangt, ausser dem Preis. Und ist der nicht auch geringer, auf die lange Sicht gesehen? Wie ist es mit der Kälte? Hohen Stromverbrauch werd ich wahrscheinlich nicht haben. Die Üblichen Verbraucher halt: Lampen, Gebläse, Kompressor Kühlschrank, Computer und elektronisches Zeugs laden min. einmal am Tag. Eine etwas stärkere Musikanlage mit Verstärker will ich demnächst noch drin haben, Dunstabzugshaube, selbst gebastelt, auch noch, Dachlüfter, Wasserpumpe, Amateurfunk ... Noch einmal kurz zum Reiseverhalten: Stellplatz bzw Campingplatz: selten. Landstrom hab ich nur wenn ich freunde besuche oder eben bei meinen Angehörigen. An einem Platz länger als zwei Wochen eher nicht, aber wer weiss ... Wichtig ist mir schon, dass der Akku Kälte aushält. Das mit dem Nordkap im Winter war durchaus Ernst gemeint. Welche Batterieart ist am Besten für Kälte? Ich hoffe das waren jetzt noch ein paar Anregungen für Euch meine Situation einzuschätzen. Vielen vielen dank an Alle, ich melde mich wieder. Grüsse Urban
xbmcg am 02 Mär 2018 09:29:18 Es gibt keine Batterie, die auf dem normalen Markt verkauft wird, die für extreme Kälte geeignet ist. Lithium Batterien und Bleibatterien mögen weder Kälte noch Hitze. Selbst die Rundzellen-AGM haben ihre grenzen. Du kannst Lithium Batterien bei Kälte zwar entladen (aber auch da weden sie etwas schwächeln), mit dem Laden wird es aber etwas problematischer. Wass Du machen kannst, Du kannst die Batterie im (hoffentlich) beheizten Innenraum plazieren, dann hast Du das Problem nicht. Je nach Chemie der Zellen können Lithium Zellen auch bei Minus Graden geladen werden, aber das ist für sie auch nicht optimal. Hinzu kommt, dass viele BMS (Batterie Management Systeme) verhindern, dass die Batterie bei Kälte geladen wird -entweder durch Temperaturfühler - wenn sie etwas intelligenter sind - oder durch die Batterie selbst (die Zellspannung fällt bei Kälte stark ab, was zum Auslösen von dem Ladeschutz / Entladeschutz zur Folge hat) Das bedeutet, Du hast dann keine Batterie - Schlecht vor allem, wenn das BMS in der Batterie verbaut ist und Du nicht manuell übersteuern kannst. Batterien mit Yttrium sollen auch bei Kälte funktionieren und sich laden lassen, allerdings nicht mit den üblichen hohen Strömen. (LiFeYPO4), ohne Yttrium (LiFePO4) sollte man die Batterien kalt nicht laden. Du siehst, die Problematik, vor allem mit den gekapselten Batterien mit internem BMS gibt einige Rätsel auf und birgt neben den Vorteilen auch Risiken. Keiner möchte ohne Strom am Nordkap stehen und die Heizung funktioniert nicht mehr, weil sich die Batterie abgeschaltet hat. Da ist einfache Technik mit Bleibatterien robuster - oder Du hast ein externes BMS und weißt was Du tust, um in solchen Situationen Dir selbst zu helfen. Die Zellen sind ja nicht tot, nur das BMS läßt Dich nicht ran. Der Solara SR170CX wird auch heute noch gebaut, ist ein 10A PWM Laderegler (bis 170Wp), der funktioniert sowohl in 12V als auch in 24V Anlagen. Der Laderegler muss zum Panel passen. Deine Anlage scheint aufeinander abgestimmt zu sein. Wieviele Zellen hat denn Dein Panel? (kann man zählen) Der Schaudt Laderegler LR03 wäre in der Tat eigenartig, wenn er von der Bordbatterie in Richtung Startbatterie lädt. Kann sein, dass der Vorbesitzer versucht hat, die Startbatterie mitzuladen, wenn Landstrom die Bordbatterie lädt, weil der original Laderegler nur einen Ausgang hat. Könnte man aber auch anders lösen. Normalerweise verwendet man die Gegenrichtung (Startbatterie -> Bordbatterie) mit einem Ladebooster.
Inselmann am 02 Mär 2018 10:14:36 Ich wuerde erst mal eine Energiebilanz erstellen. Z.B. Kompressorkuehlschrank, Stereoanlage und zwei Wochen stehen muessen schon richtig geplant werden. Dann weisst du erst mal wieviel Strom pro Tag benoetigt wird und wieviel Solar du aufs Dach bauen musst damit das ganze erst mal in der Theorie funktioniert. Dann erst wuerde ich mir Gedeanken machen welche Battery/Typ und Ladetechnik fuer mein Verhalten am besten geeignet ist. Nuetzt dir gar nichts wenn due die teuerste Batterie verbaust und sie dann mit deinem Nutzerverhalten nicht geladen bekommst bei den Zielen die du anfahren willst. 2 Wochen stehen bei richtig Kaelte wuerde ich ohne Moppel fuer den Notfall nicht wollen. Lithium oder sonst was.
Stocki333 am 02 Mär 2018 13:23:42 hallo Urban Mach dir nicht so viele Gedanken wegen der vielen Möglichkeiten die man für die modernen mit Elektronik volgebauten WOMO hat. Du hast eine Technik in deinem Oldi die 30 oder längere jahre verbaut wurde. Ich habe auch eine alte Technik in meiner Trance und LiFeYPO4 Versorgung. Basierend auf dem Ideen von Lars und auch das System von ihm. Du hast damit einen sehr guten Schutz , in deren Grenzen sich der Accu aufhalten darf und vor allem keine Probleme mit tiefen Minustemp. Eines solltest du nicht vergessen . Nach 4 Tagen freistehen ist der Wassertank leer. der Abwassertank voll, und im Kühlschrank beginnt sich Leere auszubreiten. "SO ungefähr" Hast du LiFeYPO4 Accu im WOMO und verstärkte Ladeleitung und ein kräftiges Trennrelais verbaut , sind die Accus schnell aufgeladen. in der Trance arbeitet eine 95Ah Lichtmaschine. Am Anfang laufen 90 A in den Accu, nach 10 min pendelt sich der Wert auf ca. 60 A ein Wenn du von von deiner LM ca. 40% abziehst hast du ungefähr deine Ladeleistung. So kannst du abschätzen wie lange deine Motorlaufzeit ist um wieder volle Accus zu haben. 2-3 Stunden Motorlauf und hast wieder einen aufgefüllte Accu. Viele User laden mit der "Bleitechnik" und sind zufrieden und berichten von Kurzen schnellen Ladezeiten. Auch Lars hat noch eine Anlage die er mit Alter Technik zu Testzwecken betreibt und das schon Jahre. Mach es so einfach wie möglich. den was nicht verbaut kann auch nicht kaputtgehen.bedenke auch den Wert deines Fzg. Was mich noch interessieren würde was verbraucht deine Funkanlage an Ampere.diesen Punkt kann ich nicht nicht einschätzen. Für Hilfestellung wäre das auch für andere User in diesem Forum wichtig. LG Franz
thomker am 02 Mär 2018 13:44:21 Hallo Urban, bisher habe ich 2 Stromfresser in deinem Vorhaben gefunden: der Kompressorkühlschrank 30-50 Ah/Tag und deine geplante Musikanlage, wo der Verstärker (mit Subwoofer?) gerne je nach dem 6-15 Ah/Stunde in Schalldruck umsetzt. Danach kommt der Computer (Laptop?), der im Betrieb auch schon mal 5-10 AH/h zieht. Amateurfunk: keine Ahnung Ok, auf die Musik kann man bei Strommangel schon mal verzichten, auf den Kühli eher nicht. Deine 100Wp Solarzelle wird alleine im Schnitt den Verbrauch des Kühlis schon nicht mehr kompensieren können, egal welcher Regler verbaut wird oder ist, das ist kein Kraftwerk. Zur Batterie: bei deinem Reiseverhalten halte ich es zunächst mal für essentiell, deine Energiebilanz im Auge zu behalten, sprich Batteriecomputer. Ich habe den Victron BMV verbaut, BlueBattery hört sich für mich auch sehr nett an, verschaffen die Dinger einem doch den Überblick, wie lange es noch reicht und wann ich reagieren muss. Zum Winter: Am Nordkapp für längere Zeit hast du vor den Stromproblemen (ohne Generator würd ich gar nicht erst losfahren) ganz andere Sorgen: sind deine Absperrhähne für Frisch- und Abwasser im beheizten Bereich verbaut? Da trennt sich schon in den hiesigen Skigebieten die Spreu vom Weizen. Gleiches gilt für den Einbauort der Batterie(en). Gasheizung oder Diesel? Bei Diesel: Tankgröße? War grad 1 Woche in den Dolomiten, bei bis zu -30° waren da nach 2 Tagen 11 Kg Gas in Wärme umgewandelt, nur mal so als Hausnummer. Ich geh mal davon aus, dass du das ganze Jahr im Womo lebst. Ich würd an deiner Stelle mal erst einige Zeit (Wochen-Monate) im wunderschönen Deutschland oder in der Nähe verbringen, vor allem im Winter, um mal zu sehen wie's läuft. Davon unabhängig wird so ein Dauerwohnzimmer wohl nie fertig, weil man doch immer noch was findet, was man besser/anders haben will. Gruß Thomas
thomker am 02 Mär 2018 14:07:01 Ah, noch was: Du hast alte Technik verbaut, das muss keineswegs ein Nachteil sein. Ich sehe das eher als großen Vorteil: z.B. Dein alter Benz verbraucht nach dem Anlassen für den Motor keinen Strom mehr. Kein Steuergerät, kein Bodycomputer, kein Bussystem, keine 150 Steckkontakte im Motorraum, keinen Turbo, mechanische Einspritzpumpe usw, robuste, langlebige Technik, fast alles immer reparabel. Nicht alles neue ist auch immer besser. Ok, der Spritverbrauch im Verhältnis zur Leistung und die Leistung selber sind besser geworden, ja, ja und die bösen Schadstoffe...und erst der Feinstaub, nee, den hat der auch nicht, ist eher grob :mrgreen:
Gruß Thomas
gespeert am 02 Mär 2018 20:57:21 Hallo urban, wie sieht denn deine Energiebilanz aus? Wieviel Strom in A zieht das Geraet wie lange in h? Damit hast Du den Stromverbrauch in Ah der deine Batterie belastet. Wenn Du nen Kompressorkuehli hast, schaue nach welches Geraet verbaut ist. Danfoss oder Anderer? Wenn Danfoss hast Du u.U. die Moeglichkeit den Kompi direkt ueber Solar laufen zu lassen (mit eigener Zelle). Wenn Du moechtest, gucke ich mir das Teil an und wir erarbeiten einige Optimierungspunkte..
UrbanH am 03 Mär 2018 23:40:45 Ihr seids ja alle der Wahnsinn. Gute Tipps, hilfsbereit und freundlich...
Also, ich habe mich jetzt entschieden. Hab den Post hier etwas verfrüht geschrieben. Obwohl, eigentlich nicht , sonst hätte ich jetzt womöglich allen möglichen Schnickschnack bereits drin.
Ich denke, ich mach den Homer jetzt erst mal soweit Reise und Lebenstauglich. Und ich Check mal nach dem Frost die letzten Tage auch die Pumpe und Leitungen. Denn bei mir ist die Verlegung der Schläuche eine Katastrophe. Entweder waren das die Vorbesitzer oder... Nein ich kann mir nicht vorstellen dass HYMER das so gemacht hat. Es sind zwar Entleerungen vorhanden, die sind aber eher am höchsten Punkt und nicht am tiefsten. ... Na ja. das ist jetzt ein anderes Thema.
Also wie gesagt ich mach erst mal soweit alles klar, dass ich drin Leben kann. vielleicht folgen auch bald Fotos. ( gibts hier sowas wie ein persönliches Album?) Dann mach ich erst mal eine Tour , zwei drei Wochen. (Gardasee) Ich verhalte mich so wie ich in Zukunft auch leben will, dann seh ich ja ob die bestehende Anlage ausreicht oder nicht. Ich denke das ist jetzt das beste so. Ich hab nicht mehr soviel Zeit. Den restlichen Einbau mache ich von unterwegs. Auch die Musikanlage kommt dann wenn die Zeit da ist. Und Amateurfunk hab ich noch nicht, habs nur reingeschrieben, weil ich es unbedingt will. Freunde von mir sind in der Südsee und der Karibik unterwegs, und man will schliesslich Kontakt behalten...
Ja, ich habe mich ganz bewusst für einen Oldtimer entschieden. Ist mir viel lieber als diese neuen Fahrzeuge. Und mit H Kennzeichen kommt man vielleicht um diese ganze Diesel Dramatik herum... Ausserdem hat so ein alter Homer noch ein Gesicht, wisst ihr was ich meine? Ja und mir geht diese ganze diesel Hysterie auch irgendwie auf die Nerven , Ich hoffe die machen da Ausnahmen für H-Kennzeichen.
Ich hab den alten Kühlschrank weggeschmissen, der meine halbe Küche eingenommen habe, und ihn durch eine Kühlschublade von Dometic ersetzt. Für ein paar Bier, Butter und Käse sollte es reichen. Da steht Energieaufnahme 3 A. Hab ihn aber mit etwas Styropor noch extra isoliert, und werde ihn auf 12 C (Max)einstellen. dann verbraucht er nicht so viel Energie .
Ja, ich möchte ab April für längere Zeit drin wohnen. Praktisch aus meinem Wohnwagen hinein ins Wohnmobil.
Verdammt, Akku ist alle, ich lass wieder hören...
UrbanH am 04 Mär 2018 00:08:55 Also ich will das jetzt noch zu ende bringen, mit diesem Beitrag... gespeert: Danke für Dein Angebot. wir könne uns gerne mal treffen irgendwo, oder bei Dir. wenn ich dann fertig bin Ende März. Oder wenn ich dann mal weiss, wieviel Energie ich wirklich brauche. Danke. thomker: Du hast Recht. Das Wasser system ist bei Kälte eigentlich noch wichtiger als die Elektrik. Alles ist bei mir drinnen ausser der Abwassertank Heute habe ich gemerkt, dass in der Toilettenspülleitung trotz mittlerweile plusGraden noch Eis in der Leutung war. Die wurde natürlich nicht restentleert weil da kein Ventil ist. vielleicht mach ich die ganze Wasserinstallation irgendwann neu. Oder vor dem nächsten Winter spätestens. Hier ist alles ziemlich chaotisch. Ich kann froh sein dass die Schläuche noch ganz sind und auch die Verbinder. Übrigens, mein HYMER ist erstaunlich gut isoliert. ich habe alle Dachfenster auch noch mit (vorübergehend) Styropor platten zu gemacht. auch bei der Kälte die letzten Tage war es mit niedriger Stufe an der Truma Gasheizung immer schön warm. Und das ohne Gebläse. Ich hatte Ursprünglich noch eine Gas -Elektro Heizung obendrein. Die hab ich aber rausgemacht, sehe keinen Sinn zwei Heizungen im Wohnmobil zu haben. Will die jemand haben? Na gut, ich denke das wars erst mal. Ich freu mich natürlich sehr wenn ihr noch was dazu schreiben wollt. Und wenn ihr wollt, dann berichte ich wie es so weitergeht. Und sollte dann doch eine neue anlage oder bestimmte Komponenten notwendig sein, frag ich Euch einfach nochmal. Grüsse Urban
gespeert am 04 Mär 2018 12:51:28 Wg. Toilette, schau Dir die NH im Trenntoiletten Thread an. Dann sparst Du diese Wasserleitung. Zur Info, wenn Du auf Wasserhygiene achten willst, verlege die Leitungen zwischen den Zapfstellen ohne tote Leitungen, einfach ein T-Stueck reicht. Die letzte Zapfstelle ist immer die, die haeufig benoetigt wird.
Fuer Amateurfunk brauchst Du einen Anschlusskasten auf dem Dach und Leerrohre im Inneren fuer die Leitungen. Auf dem Dach brauchst Du gute Masseanschluesse fuer die spaetere Groundplanemontage. Wg Afu, sehe Dich mal nach dem FT 857 oder FT 991 Transceiver um. Plus Antenne, evtl. ne ATAS120
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