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Hallo alle zusammen! Vor Kurzem habe ich mir ein älteres Wohnmobil (Concorde Charisma 720) zugelegt, an dem ich nun einiges verändern möchte, wie zB eine Solaranlage montieren. Jedoch bin ich mit der Materie nicht so vertraut und hoffe, dass jemand von euch den einen oder anderen Tipp für mich hat. Ich möchte mehrere Solarmodule montieren, um nicht so abhängig vom Landstrom zu sein. Dann brauche ich noch ein geeignetes Ladegerät, Batterien und Wechselrichter. Frage ist nun, was ich sonst noch an Komponenten benötige? Kann mir bitte jemand Anleitungen oder Bücher empfehlen mit Beispielaufbauten? Vielen Dank im Voraus Peter Such mal hier oder im Google nach Jack Schmidt Carado Solar Wende Dich mal an GUTE SOLARTEURE!!! in deiner Naehe bevor Du Ramsch oder Schrott aus der Bucht oder teure Anlagen aus der Campingapotheke kaufst. Bevor man ueberhaupt planen kann, ist es wichtig zu kennen, ob Du nur im Sonnigen oder auch Norden faehrst. Und auch im Winter oder nur Sommer. Und wie lautet deine Energiebilanz? Was zieht wie lange wie viel Strom? Verbrauchsverhalten? Gewuenschte Autarkie, wie lange moechtest Du ohne Landstrom stehen koennen und wie viele Tage nur aus der Batterie leben koennen (Schlechtwetter).
Hallo Für die Entscheidung zum Ladegerät, müssten wir wissen was für Batterien du planst. Sinnvoll wären AGM Batterien. Auch die Art der Batterie ergibt sich aus dem Nutzungsprofil. Also ob Gel, herkoemmliche Blei-Saeure, Kristalltechnologie, AGM, Lithium. All das haengt vom Nutzungsverhalten ab, die eine Variante belastet die Batterie enorm, bei der Anderen koenntest Du Jahrzehnte ohne Verluste auskommen Hallo, danke für eure Antworten und Anregungen. Hier ein paar Infos, was ich so vorhabe: - Wochenendausflüge in Norddeutschland, DK und Sommerurlaube in Norwegen - auch im Winter gelegentlich unterwegs sein - Verbraucher: Gasheizung (Truma) oder Dieselheizung (Planar) als Backup, Beleuchtung, Toilettenentlüftung, Notebook betreiben / aufladen. Kein TV und keine elektr. Kaffeemaschine, daher ist es wünschenswert, dass die Energiebilanz positiv ausfällt - Verbrauchsverhalten eher sparsam - Autarkie sollte recht hoch sein, abgesehen in Norwegen - Batteriestrom sollte irgendwann für ca. eine Woche reichen, das System also mit zusätzlichen Batterien erweiterbar sein, wenn mehr Kapazität nötig ist - Laden der Batterien über die Lichtmaschine beim Fahren wäre auch gut - wenn möglich, sollte das Ladegerät mit verschiedenen Batterietypen klar kommen, es muss nicht das günstigste Ladegerät sein - welcher Batterietyp genau, kann ich nicht sagen, muss mich da noch schlau lesen. Ich komme gelegentlich an gebrauchte Blei-Gel-Batterien. Ideal wäre, wenn ich sogar verschiedene Typen gleichzeitig nutzen könnte, wenn möglich - die Batterien will ich nicht zu sehr belasten, also nicht zu sehr entladen - ich habe von einem Bekannten Solarmodule bekommen, die normalerweise stationär eingesetzt werden Hallo Jimrix,
Schöne Ziel die in Randzonen der Saison für Solar nicht mehr ganz so prickelnd sind.
da hilft dir Solar quasi gar nicht und es hilft nur Batteriekapazität ohne Ende und ne gute Versorgung aus der Lima/Booster
Da wirst du vermutlich auf 30Ah pro Tag kommen. Aber, wofür einen Wechselrichter wenn du sparsam leben willst? Du kannst nahezu alles heute über 12V betreiben ... auch dein Laptop.
das ist klar von deinem Reiseverhalten abhängig. Wie lang sind die Fahrten zw. den Zielen? Wie wird das Wetter sein? Wie groß ist die Batteriebank wirklich?
da wird es schwierig ... 30Ah * 7 Tage = 210Ah. Bei Gel, AGM und Naß wirst du auf mind. 420Ah angewiesen sein, da vernünftigerweise nur 50% entnommen werden soll. Bei Bleikristall und LiFe(Y)PO4 sind es mind. 210 eher mehr. Im Idealfall kommen die Batterien von der gleichen Palette, aber, ganz so streng würde ich es nicht sehen. Aber, du solltest nicht zulange warten. Was nicht sinnig wäre: heute die erste Batt kaufen und nächstes Jahr aufrüsten. Dann zieht die alte die neue ins Verderben. Wenn du aber bei schlechtem Wetter die Batteriebank leer ziehst, musst du auch dafür Sorgen, dass sie wieder voll wird. Je größer die Batteriebank um so schwieriger.
das ist eigentlich bei jedem Womo gegeben. Mit einem Booster lässt sich das noch beschleunigen bzw. kontrollierter laden. Booster gibt es bis 90A (sofern die Lima das hergibt)
Du sprichst von Autarkie und dennoch ist dir Landstrom wichtig ... aber eigentlich schließt sich das aus. Bei einem guten Konzept brauchst du eigentlich keinen Landstrom mehr. Lima und Solar sollten ausreichen.
Warum verkauft man Batterien? Der eine macht es weil sie kaputt ist und viele sorgen vor, damit die Batterie nicht ausfällt, wenn man es nicht gebrauchen kann. So würde ich nicht starten wollen. Unterschiedliche Batterien sind nicht sinnvoll wenn sie parallel geschaltet werden. Extra ein System anschaffen das die Batterien trennt ist zu teuer, da kann man auch direkt gleiche Batts kaufen.
Das zwingt dich eigentlich zu einer noch größeren Auslegung deiner Batteriebank. Bleikristall und LiFeYPO haben den Vorteil, dass du sie vollständig entladen kannst. Es spart ungemein Gewicht, Platz und auch Geld. Schau dich mal hier um --> Link. Da siehst du was Batterien wirklich in ihrer Nutzung kosten und nicht nur bei der Anschaffung. Billig ist meist nicht preiswert und teuer manchmal preiswert.
das ist OK, wenn du sieht passend aufs Dach bekommst. Poste doch mal welche, also Leistung/Spannung. Pflicht wird ein MPPT sein Eine gute und ausführliche Antwort! Dafür verteile ich einen Pluspunkt! Von einem der die Negativbwertung gerne abgeschafft hätte! Gruß Andreas
Haben wir schon öfter diskutiert. Auch wenn 12V Betrieb oft (nicht immer) geht, ist es häufig teurer (in der Anschaffung) oder nicht möglich (spezielle Lader...). Und einen WR haben heißt nicht, daß man ihn immer benutzen will. Manchmal ist er auch ganz angenehm als Notfallreserve, falls das 12V Netzteil in Rauch aufgeht :-).
Nicht unbedingt. Wenn man z.B. im Winter unterwegs ist, aber nicht ständig weit fährt, kann man ja auch z.B. 3 Tage frei stehen, um dann 1 Nacht am CP alles wieder aufzuladen. Ist auch eine Form der Autarkie. Genauso wie wir (die meisten) regelmäßig Wasser und Entsorgung brauchen.
Gel Batterien aus USVs müssen oft turnusmäßig getauscht werden, sind aber noch gut. Und selbst, wenn sie nicht mehr die volle Kapazität haben, werden sie nicht sofort einbrechen. Ich hab auch schon welche bekommen, weil die USV getauscht wurde und die alten Akkus nicht in die neue paßten und sonst entsorgt worden wären. Nur leider kein sehr praktisches Format :-(. RK
Ist dir in der Auflistung vom TE aufgefallen, dass dort nur Laptop stand. Nur dafür eine WR anschaffen ist wohl nicht logisch, denn was kostet ein WR und was kostet ein 12V Netzteil? Von der Effizienz mal ganz zu schweigen.
Dir ist schon aufgefallen, dass er ein Womo hat und keinen Selbstausbau plant? Es wird also ein LG vorhanden sein. Wenn das Ziel Autarkie ist, will man wohl nicht auf einen CP und ich würde ich das Geld erstmal bei Batterien/Solar verplanen.
Das Ziel wurde doch vom TE klar definiert ... 1 Woche freistehen. Kein guter Plan mit angezählten Batterien loszulegen.
Effizienz ist schlechter, ja. Aber ein originales 12V NT kostet für meinen Laptop sicher >€60, ein allgemeines, das auch funktioniert (hatte schon 2 Ausfälle) €40 aufwärts und oft nicht mit dem richtigen Stecker. Mein 600W Sinus WR hat ca. €70 gekostet und wird auch noch für die nächsten 2 Laptops mit anderen Steckern funktionieren. Was nicht erwähnt wurde, sind die kleinen Dinge, die heute fast jeder hat, Handy, Kamera, Zahnbürste... und die nicht alle mit USB zu laden sind. D.h. 12V Anschlüsse sind schön und (meist) effizient, aber auch oft teuer (zusätzliches NT für jedes einzelne Gerät), nicht so schnell und einfach oder gar nicht erhältlich. Ich hab für die meisten Sachen einen 12V Adapter, aber ich war froh, daß ich den WR hatte, als das 2. 12V NT für den Laptop den Geist aufgegeben hat und ich mit 230V weitermachen konnte. Genauso wie ein Mitfahrender, der für seine Kamera auch nur ein 230V Ladegerät hatte.
Meine Annahme geht NUR mit LG ! Außerdem muß man Autarkie immer definieren. 100% autark ist nichts und niemand, zumindest in diesem Kreis. Wenn Solar kein Thema ist(dunkel) und man keinen Generator o.ä. verwenden kann oder will, sind genügend Batterien mit dem passenden LG und regelmäßig ein Netzanschluß auch eine Alternative. Damit kann man die gewünschte Autarkie erreichen. Wenn man den Winter in Alaska ganz alleine ohne Infrastruktur verbringen will, muß man anders denken. Ein Urlaub im Herbst in Norwegen ist leichter zu stemmen.
Wenn es genug sind ? Und es ist ein Unterschied zwischen miesen Akkus, die nur noch 20% bringen (die gibts in USVs nicht mehr, oder sie werden aussortiert), oder welche, die vielleicht noch 80% haben und nur vorsorglich getauscht wurden. Bei gratis nimmt man schon einiges in kauf :wink: . Und viele hier fahren mit Batterien, die in Bezug auf den Nennwert noch um einiges schlechter als 80% sind. RK
.. und genau darum geht es
tja, bei mir kosten die original 230V-Netzteil ca. das doppelte ... da nehme ich doch gerne das preiswerte, nicht originale 12V
Inkl. Zahnbürste lade ich alles über 12V auf Aber letztlich geht es weder um dich noch um mich ... sondern um den TE
... und das wird Concorde wohl verbaut haben ... und für die Nichtnutzung wird es sicher reichen. Ist das Konzept gut geplant, ist Landstrom nicht von Nöten.
Hat er doch mit der Aufgabenstellung, aber der Sanitärbereich wird meist wieder als kontraproduktiv angeführt. Mir ist egal, ob er in die Büsche pinkelt und im See badet, weil die Toi und das Frischwasser die Limiter sind. Da bin ich weder Ankläger noch Richter. Nur eines ist klar: Netzanschluss hat mit Autarkie so rein gar nichts zu tun
An Blei braucht er für sein Vorhaben bei neuen Blei-Batterie mind. 420Ah. Bei abgeranzten Batterien dann vielleicht 500-600Ah? Das wären also rund 180kg ... und das wo (nahezu) alle über Zuladungsprobleme sprechen. Tut mir leid, aber bei so einer Argumentation steige ich aus. Versuch einfach mal dich in den TE zu versetzen und nicht immer aus deinen Bedürfnissen zu schreiben. Ich schildere ja auch nicht, dass ich autark mit 300Watt und 132Ah bin und stelle das als den einzig richtigen Plan vor ... das nützt dem TE nämlich nichts.
Nicht unbedingt. Bei starken Verbrauchern schon. Aber bei kleinen, die nicht stänfig laufen, wirkt sich das kaum aus.
Nur hat man das 230V Netzteil sowieso immer beim Laptop dabei. D.h. das muß man nicht erst extra kaufen.
Schön wenn es bei dir geht.
Richtig. Und wenn er nicht alles schon auf 12V ausgelegt hat oder wird, dann bleiben Geräte mit 230V.
Wenn die Bedingungen passen. Gutes Wetter oder viel fahren oder Generator. Wenn das Konzept aber auch gelegentliche 230V inkludiert, tut man sich viel leichter. Nicht jeder schreckt vor einem CP dann und wann zurück.
Wikipedia: autark - heißt von der Umgebung unabhängig, sich selbst versorgend, auf niemanden angewiesen sein. Das gilt bei Womos doch für praktisch keinen. Sobald wir fahren, brauchen wir Sprit. Wasser kann man da und dort aus der Natur holen, aber nicht überall. Abwasser und Klo darf/soll man nicht irgendwo ablassen. Strom aus Solar ist schön, aber nicht überall verfügbar. Generator etc. braucht wieder Sprit. Essen kann man nur begrenzt mitnehmen und schwer unterwegs anbauen. Also sind wir nach der Definition nie autark. Im weiteren Sinn ist autark also bei uns eher: für eine gewisse Zeit nur mit den Einrichtungen des Womos auszukommen. Spätestens beim Diesel hört es sich auf. Ob ich nun einmal pro Woche tanke oder die Batterien lade, ist nur eine andere Form von Abhängigkeit. Also definiert man für sich, unter welchen Bedingungen man "autark" sein will. Und das kann genauso ein gelegentliches Laden beinhalten, wie eine Tankstelle jeden zweiten Tag. Bei zukünftigen E-Womos wird sich das vielleicht umkehren. Die lachen über die Verbrenner, die die wenigen verbliebenen Tankstellen suchen, brauchen aber regelmäßig eine Steckdose, die es dann an jeder Ecke gibt.
Gilt auch für dich. Ich störe mich nur daran, wenn gewisse "Tatsachen" und Einstellungen präsentiert werden, die eben nur einen Teil der Realität ausmachen. RK So, das Nutzungsverhalten ist klar, ebenso das Fahrtgebiet. Was fehlt ist die Energiebilanz! Wie viel Strom ziehen die Geraete wie lange? Danach erfolgt die Auslegung der Batterie! Das umfasst die Kapazitaet, ggf. auch die Art der Chemie. Ziel ist 1 Woche Autarkie. Welche max. Zuladung hat die Basis? Guten Morgen, also ich wollte hier keine allzu hitzige Diskussion lostreten ;-) Charly: Vielen Dank auch von mir für die Kostenermittlung, das verschafft eine gute Übersicht und erleichtert die "Kosten-Nutzen-Analyse".
Mit Ladegerät meine ich ein Solar-Ladegerät, das die Batterien mit dem Solarstrom lädt, also dann so ein MPPT-Laderegler. Ein normales Ladegerät für Landstrom ist vorhanden und soll auch für alle Fälle drin bleiben.
Habe mich noch informiert, was ein Booster ist - denke, so ein Gerät ist eine sinnvolle Ergänzung zur Solaranlage. Kann man einen Booster einfach mit einem MPPT-Laderegler kombinieren? Habe da etwas über ein Trennrelais gelesen, das den Regler von den Batterien trennt, sobald Lima und Booster arbeiten.
Einen WR möchten wir, da wir einen guten und kleinen Jun-Air Kompressor haben, den wir gerne weiterhin nutzen möchten, um nicht auf Tankstellen angewiesen zu sein. Das Womo ist ein 3-Achser und wir sind häufig mit Fahrrädern unterwegs, daher ist dieser Kompressor - trotz seines Gewichts - sehr nützlich. Einen Schlagschrauber damit zu betreiben kann auch hilfreich sein ... Eine Mikrowelle möchten wir gelegentlich auch noch nutzen. Der WR käme also nur selten zum Einsatz und sonst sollte alles andere mit 12V zu betreiben sein.
Für den Anfang würde ich auf die vorhanden Batterien (Blei-Vlies-Akkus aus USV, ca. 2-4 Jahre alt) zurückgreifen, um erste Erfahrungen zu sammeln. Mittelfristig sind vernünftige Batterien mit entsprechender Dimensionierung eingeplant, diese lassen sich dann ja zügig gegen die bestehenden austauschen und, je nach Bedarf / Verbrauchsverhalten, die Kapazität entsprechend anpassen.
Die Solarmodule sind von Perfectenergy, Typ PEM-190-72M5. Geplant sind 4 oder 5 Module auf dem Dach, ggf. noch ein flexibles auf der Schräge vom Alkoven.
Das werde ich erst ermitteln, wenn die gesamte Beleuchtung auf LED umgestellt ist und alle Verbraucher einsatzbereit sind. Wir sind damit noch nicht fertig, da wir noch etwas umbauen wollen, wird wohl erst im Sommerurlaub soweit sein, auch die Planar fehlt noch. Dann erfolgt die Einschätzung oder besser die Messung des Verbrauchs, am besten mit einer Strommesszange, oder wie geht ihr da vor?
Die beträgt eine Tonne
Ja!
Ob das mit dem "selten" so klappt wage ich genauso zu bezweifeln wie die Annahme, dass das alle 230V-Geräte waren.
Welche Gesamtkapazität?
damit kannst du dich am besten bei Victron nach einem MPPT umschauen
Strommesszange geht, aber noch besser mit einem Batteriecomputer ... sinnvollerweise würde ich da auch zu einem Victron greifen, da MPPT und BC mittlerweile über BlueTooth miteinander kommunizieren. Ansonsten halt dich mal an das was "gesperrt" geschrieben hat. Energiebilanz ist das Zauberwort. An die 30Ah glaube ich nicht mehr :nein: 190W ist wenig wenn es die gleichen Module flaechenmaessig identisch auch fuer 250W gibt. USV Akkus sind nicht fuer laengere Hochstromentnahme geeignet, am Wenigsten Gelakkus. Du willst eine Woche autark sein, aber kennst deine Verbraeuche nicht, die Betriebszeiten der Geraete sind unbekannt, ebenso der Summenverbrauch. Die benoetigte Kapazitaet ist unbekannt, die Vorhandene sowieso. Dann sollen diverse Akkus zusammengeschalten werden ohne Ruecksicht auf den Zustand. ...... Das schreit nach Problemen welche sich entweder durch viel Geld loesen lassen, oder aber man plant die Anlage sauber durch und hat keine Probleme. Also erstelle eine Energiebilanz! Dann kann man Genaueres sagen. Eine Verbrauchsmessung erfolgt ueber Battericomputer, dieser bilanziert die Stroeme welche ein und ausfliessen und Du kennst den Ladezustand EINES SAUBER GEPLANTEN UND GEFERTIGTEN AKKUBLOCKS. Kein Sammelsurium von alten Batterien welche sich selbst ins Grab reissen. Was soll ein Booster am Solarladeregler bewirken?
Ok, da wäre noch die Frage, wie beides angeschlossen wird? Habe da schon eine Anleitung bei Votronic gefunden, da wird der Booster parallel zum Solarregler angeschlossen, weiß nur nicht, ob man das auch so mit dem Victron anschließen kann.
Das wären die größten Verbraucher, die dann auch nur kurzzeitig in Betrieb wären. Da wäre noch der Stabmixer mit 350W, der aber höchstens 10 Min. betrieben würde, das auch nur wenige Male pro Woche – wenn überhaupt. Ich denke, so ein Verbraucher ist zu vernachlässigen.
ca. 240Ah mit verschiedenen Akkus
Hört sich gut an. Vor allem, wenn diese Produkte empfehlenswert sind
Das müssen wir dann halt ermitteln, wenn die Anlage steht und daraufhin die Kapazität der Batterien bestimmen. Momentan kann ich da keinen genauen Wert liefern. Sollte die C zu gering sein, können wir diese immer noch erhöhen
Die Module habe ich günstig bekommen, also werde ich sie auch einsetzen. Sollten diese nicht ausreichen, können wir ja immer noch auf die 250er umsteigen. Hochstromentnahme ist ja auch nicht vorgesehen.
Die Probleme sind ja eh eingeplant, darum bitte ich euch auch um Rat ;-) Die benötigte C werden wir dann ermitteln und bei Bedarf entsprechend erhöhen. Dass wir mittelfristig auf vernünftige Akkus umsteigen müssen ist ebenso eingeplant, doch zu Testzwecken können ja erst einmal die vorhandenen Akkus herhalten. So können wir in Ruhe die Bilanz ermitteln. Wenn die Akkus Schaden nehmen wäre es blöd, aber es würde zumindest finanziell nichts ausmachen (die würden normalerweise entsorgt werden, obwohl i. O.). Außerdem wollen wir nicht eine Woche am Stück ununterbrochen im Womo abhängen und den Akkus beim Entladen zusehen. Wir wollen eine Woche nicht auf CP / Landstrom angewiesen sein und in der Zeit zB wandern und zelten (solange bleiben alle Verbraucher ausgeschaltet).
Lädt dieser nicht die Akkus sobald der Motor läuft / während der Fahrt und der Solarregler wird von den Akkus getrennt? Oder bin ich da falsch informiert? Der Booster ist nur dann sinnvoll, wenn du weisst welche Batterien und was deine Lichtmaschine denn so macht. Booster sind gerade in Mode bei Euro 6 Motoren, da diese nicht so gerne die Batterien laden. Da du ein älteres WoMo fährst, ist da eher die Frage nach der Leistung/Spannung der Lichtmaschine. Moderne AGM Batterien (kostengünstig und würden zu deinem Stromprofile mit Wechselrichter/Microwelle passen) benötigen >= 14,4V , wenn du sie zeitig laden willst. Das hängt also auch von der Fahrzeit ab. Ältere Lichtmaschinen bringen oft nicht soviel Strom, da sind die genannten 90 A eher die Ausnahme. Je nach Verkabelung und Lichtmaschine kannst du dir den Booster oft sparen ;) mehr Strom als vorhanden kann der leider auch nicht zaubern. Wichtig wäre zunächst, dass du dir auch ein Bild von der bestehende Verkabelung der Batterien machst und ggf. diese dann mit passendem Kabelquerschnitt und Trennrelais (für die Lichtmaschinenladung) versiehst. Übrigends vermisse ich in deiner Betrachtung den Kühlschrank, dieser ist ein ordentlicher Engeriefresser. Sofern du mit einem Kompressorkühlschrank liebäugelst, sind da gleich 20 Ah weg... Für längere Autarkie sind Gasfalschen auch nicht so besonders geeignet, daher oft gerne mehr Solarstrom. Bei Expiditionsmobilen sind Induktionsherde in Mode, da Sonnenergie leichter zu bekommen ist als Gasflaschen.... nur im Norden leider nicht. Zu dem genannten Victron Ladereglern, gibt es auch Votronic. Diese sind bei Wohnmobilen sehr beliebt, da sie einen 2. Ladeausgang für die Starterbatterie aufweisen. So wird diese bei längeren Standbetrieb (Radio, etc.) mit geladen und du brauchst dir keine Sorgen um das Fortkommen zu machen. Damit du tatsächlich deine Ertrag und Verbrauch einschätzen kannst, ist es unerlässlich die Energieblianzen im Auge zu behalten. Dafür gibt es entsprechende Helferlein. Angesprochen war Victron mit Batteriecomputer und Solarcomputer über Bluetooth ans Handy. Leider ist diese Combi nicht besonders sinnvoll integriert (auch wenn von einem Hersteller), da du entweder mit dem Solarladeregler oder dem Batteriecomputer verbunden bist. So darfst du dann alles manuell hin- und her schalten, um Solarertrag, Verbrauch und Ladezustand einzusehen. Genau deswegen habe ich einen integrierten Batterie- und Solarcomputer ersonnen, der aller wichtigen Daten über Bluetooth auf eine gemeinsame Anzeige zusammenführt. Siehe dazu auch: --> Link Sonnige Grüsse Kai Den Verbrauch hinterher festzustellen, bringt nichts. Die Autarkiezeit ist nicht erreichbar, die Batterien sind evtl. zu klein, die Verbraeuche evtl. zu hoch. Die Solaranlage im falschen Verhaeltnis, kurz Du bist staendig am Kaufen und Tauschen von Komponenten da diese dann nicht mehr passen. Erstelle einfach Energiebilanzen fuer die jeweiligen Geraete, deren Daten findest Du beim Hersteller. Dein Fz. mag noch Halogenbeleuchtung besitzen, diese Daten koennen bei Umruestung von LED sich verringern, aber bewirken, dass andere Verbraucher verrechnet werden koennen. Fuer die Energiebilanz wird der Strom und die Zeit, also die umgesetzte Ladung, benoetigt. Angaben wie kW nutzen hier wenig da man noch zwischen Schein-, Blind-, und Wirkleistung unterscheiden muss um genaue Daten zu erhalten. Das Thema Booster ist schwierig wenn die Gegebenheiten nicht bekannt sind. Je nach Batteriesatz ist er nuetzlich oder unnoetig. Die verschiedenen Batterien muessten ueber je einen eigenen Batteriemanager angebunden werden, was zu viel Aufwand ist. Ohne aber werden die alten Batterien sich gegenseitig entladen, je groesser due Altersunterschiede desto schneller stirbt der ganze Rest. Kompressorkuehlschraenke benoetigen u.U. tagsueber keinen Strom wenn deren Ansteuerelektronik auch direkt ueber Solar betrieben werden kann. Das sind bspw. diverse Danfoss. So kann ein eigenes Panel auf dem Dach den Kompi zum Umschalten bewegen. Diverse Victronkomponenten sind ueber Canbus vernetzbar. So kann ueber ein Bluetoothmodul zugegriffen werden, aber auch andere Systeme sind nachtraegliche integrierbar. Wichtig ist, alles unnoetige abschalten zu koennen oder ueber den Bus diverse Steuerungsfunktionen der Batterien und des Lademanagements nutzen zu koennen.
Der TE schreibt von 4 oder 5 mal 190Watt + Flexpanel am Alkoven. Mit mind. 760Watt oder 950Watt kommst du an Victron eigentlich nicht vorbei und da deine (sehr guten) BBs nur Solarladeströme <33A anzeigen können, wären sie bei der Größe der Anlage eigentlich auch nicht geeignet. Das sind die Gründe Victron statt Votronic zu empfehlen.
Meist ist es anders herum. Tagsüber wird mit Stromn (solarstrom) heruntergekühlt, nachts wird der Kompressor (und damit die Kühlung) ausgeschaltet um das oft störende Kompressorlaufgeräusch zu vermeiden. Gute Camping-Kompressorkühlschränke haben deshalb einen Kältespeicher eingebaut, der dem Kühli dann nachts Wärme entzieht und tagsüber wieder mitgekühlt wird. Gruß Andreas Der Anschluss der Elektronik ( Danfoss ) laeuft direkt mit einem eigenen Solarmodul autark. Erst Abends oder bei nicht ausreichender Einstrahlung schaltet der Kompi auf 12 oder dann 230V um. Mit einem Kaeltespeicher drueckt man den Verbrauch nochmals!
Danke für die Tipps! Votronic bietet Booster an, die für Eingangsspannungen ab 10,5V geeignet sind und die Stromaufnahme begrenzt werden kann. Die Basis bei unserem Womo ist ein Ducato Bj. 1997, da hoffe ich, dass die Lima ausreichend Strom liefert – mache mich da schlau. Jedenfalls wäre so ein Booster eine Überlegung wert. Zudem soll laut der Beschreibung der Booster auch problemlos mit einem Solarladeregler klar kommen. Den Kühlschrank habe ich tatsächlich unterschlagen … Ein Kompressorkühlschrank wäre uns lieber, als ein GKS. Kochen wollen wir nur mit Gas, somit ist kein Interesse an einem Induktionsherd. Der vorhandene Kühlschrank ist ca. 20 J. Alt und würde im Laufe des Jahres gegen einen modernen ersetzt werden, wenn wir uns dahingehend ausreichend informiert haben (sind ja nicht günstig die Teile). Den alten wollen wir definitiv nicht nutzen und stellen uns darauf ein, dass wir einige Zeit ohne Kühlkiste auskommen werden.
Auch dir danke für die vielen Infos! Ok, dann machen wir uns daran die Energiebilanz zu erstellen und auf dieser Grundlage die Kapazität nicht zu knapp zu bemessen. Etwas Reserve wollen wir auf jeden Fall einplanen.
Danke, das ist gut zu wissen, wenn wir uns nach einem KS umschauen.
Hallo Jimrix Das tun die meisten. Ich kann das bestätigen für einen Schaubt Ladebooster WA121525 und einem Prevent Solarregler Prevent MPPT 30A. Harmonieren beide super !! Aber Achtung, sie sollten wirklich fachmännisch verbaut werden ! Gruss |
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